SIEMENS 6ES7136-6BA00-0CA0

  • EICHLER-Art.Nr.: K0370487
  • EAN: 4025515082743
  • UPC: 887621549749

Produktbeschreibung

SIMATIC DP, Elektronikmodul für ET 200SP, F-DI 8x 24VDC HF, 15mm Baubr., bis PL E (ISO 13849-1)/ SIL3 (IEC 61508)

Leistungen für SIEMENS 6ES7136-6BA00-0CA0

Reparatur

2-5 Tage

von 132,00 €

bis 237,60 €

Austausch

Gebraucht

Neu

1-3 Tage

1 Stck.

171,00 €

162,45 €

162,45 € *

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Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: N ECCN: EAR99H
Nettogewicht pro ME 0.061
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus EOP: 2025-10-01
EAN 4025515082743
UPC 887621549749
Statistische Warennummer 85389091
Listenkennzeichen (LKZ) ST76
Fabrikategruppe 4527
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: 20130808
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 /
eClass 5.1 27-24-26-04
eClass 6.0 27-24-26-04
ETIM 3 /
ETIM 4 EC001599
ETIM 5 EC001599

Was ist 6ES7136-6BA00-0CA0 und wo wird es eingesetzt

6ES7136-6BA00-0CA0 ist ein fehlersicheres Digitaleingabemodul von Siemens für das dezentrale Peripheriesystem SIMATIC ET 200SP. Die Baugruppe wird als F-DI 8x24VDC HF eingesetzt und verarbeitet sicherheitsgerichtete digitale Eingangssignale in Maschinen, Anlagen und Automatisierungssystemen. Typische Einsatzbereiche sind Not-Halt-Kreise, Schutztürüberwachungen, Sicherheitsmatten, Positions- oder Prozesssignale mit sicherheitsgerichteter Auswertung. Durch die kompakte Baubreite von 15 mm eignet sich das Modul besonders für ET 200SP-Stationen mit begrenztem Schaltschrankplatz. Für Instandhaltung und Einkauf ist die exakte Artikelnummer wichtig, weil Projektierung, BaseUnit, Sicherheitsprogramm, PROFIsafe-Parameter und Anlagenfreigaben zur verbauten Baugruppe passen müssen.

Wichtige technische Daten und was diese in der Praxis bedeuten

Das Modul 6ES7136-6BA00-0CA0 besitzt 8 fehlersichere digitale Eingänge für 24 V DC und ist für Sicherheitsfunktionen bis PLe nach ISO 13849-1 sowie SIL 3 nach IEC 61508 ausgelegt. Die Versorgung erfolgt mit 24 V DC, wobei der zulässige Spannungsbereich bei 20,4 V bis 28,8 V liegt. In der Praxis ist diese Toleranz wichtig, um Unter- oder Überspannungen als Störursache einzugrenzen. Die Eingänge arbeiten P-lesend mit Eingangsschwellen für Signalzustände, wodurch Sensorverdrahtung, Geberversorgung und Parametrierung sauber zur Anlage passen müssen. Die parametrierbare Eingangsverzögerung von 0,4 ms bis 20 ms unterstützt die Anpassung an reale Signalverläufe, etwa bei prellenden Kontakten oder störbehafteten Leitungen.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz

Für 6ES7136-6BA00-0CA0 ist ein EOP-Status zum 01.10.2025 hinterlegt. Damit ist die Baugruppe aus Betreiberperspektive besonders relevant für Obsoleszenzmanagement, Ersatzteilstrategie und Reparaturplanung. Als verifizierter Nachfolger ist 6ES7136-6BA01-0CA0 zu berücksichtigen. Vor einem Austausch sollte dennoch geprüft werden, ob die bestehende Projektierung, die verwendete BaseUnit, das Sicherheitsprogramm, die PROFIsafe-Adressierung und die geforderte Anlagenfreigabe den Austausch zulassen. Bei sicherheitsgerichteten Baugruppen reicht die rein mechanische Passform nicht aus. Entscheidend ist, dass die Ersatzteilbeschaffung, die technische Freigabe und die Wiederinbetriebnahme so geplant werden, dass Anlagenstillstände, ungeplante Migrationen und Risiken durch abgekündigte Komponenten reduziert werden.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie besonders relevant sind

Bei 6ES7136-6BA00-0CA0 sind vor allem Reparatur, Austausch, funktionsgeprüfte Ersatzteilversorgung und Bevorratung relevant. Eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn die bestehende Sicherheitsperipherie weiterbetrieben werden soll und ein Austausch kurzfristig nicht die wirtschaftlich oder technisch beste Lösung ist. Austauschgeräte können Stillstandszeiten reduzieren, wenn eine schnelle Wiederinbetriebnahme erforderlich ist. Für Betreiber mit mehreren ET 200SP-Stationen kann Life Cycle Management helfen, abgekündigte Baugruppen, kritische Ersatzteile und Wiederbeschaffungsrisiken strukturiert zu bewerten. Der Technische Vor-Ort-Service ist besonders nützlich, wenn Fehlerdiagnose, Programmsicherung oder Wiederinbetriebnahme direkt an der Anlage unterstützt werden müssen. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit können tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden.

Attribut Wert
Allgemeine Informationen
Produkttyp-Bezeichnung F-DI 8x24VDC HF
verwendbare BaseUnits BU-Typ A0
Produktfunktion
● I&M-Daten Ja; I&M0 bis I&M3
Engineering mit
● STEP 7 TIA Portal projektierbar/integriert ab Version V12
● STEP 7 projektierbar/integriert ab Version V5.5 SP3 / -
● PROFINET ab GSD-Version/GSD-Revision V2.31
Betriebsart
● DI Ja
CiR - Configuration in RUN
Umparametrieren im RUN möglich Nein
Versorgungsspannung
Nennwert (DC) 24 V
zulässiger Bereich, untere Grenze (DC) 20,4 V
zulässiger Bereich, obere Grenze (DC) 28,8 V
Verpolschutz Ja
Spannungsversorgung gemäß NEC Class 2 erforderlich Nein
Eingangsstrom
Stromaufnahme (Nennwert) 75 mA; ohne Last
Stromaufnahme, max. 21 mA; aus Rückwandbus
Geberversorgung
Anzahl Ausgänge 8
Kurzschluss-Schutz Ja; elektronisch (Ansprechschwelle 0,7 A bis 1,8 A)
Ausgangsstrom
● bis 60 °C, max. 0,3 A
24 V-Geberversorgung
● 24 V Ja; min. L+ (-1,5 V)
● Kurzschluss-Schutz Ja
● Ausgangsstrom, max. 800 mA; Summenstrom aller Geber
Leistung
Leistungsentnahme aus dem Rückwandbus 70 mW
Verlustleistung
Verlustleistung, typ. 4 W
Adressbereich
Adressraum je Modul
● Eingänge 6 byte
● Ausgänge 4 byte
Hardware-Ausbau
automatische Kodierung Ja
● elektronisches Kodierelement Typ F Ja
Digitaleingaben
Anzahl der Eingänge 8
digitale Eingänge parametrierbar Ja
M/P-lesend Ja; P-lesend
Eingangskennlinie nach IEC 61131, Typ 1 Ja
Eingangsspannung
● Nennwert (DC) 24 V
● für Signal "0" -30 ... +5 V
● für Signal "1" +15 ... +30 V
Eingangsstrom
● für Signal "1", typ. 3,7 mA
Eingangsverzögerung (bei Nennwert der Eingangsspannung)
für Standardeingänge
— parametrierbar Ja
— bei "0" nach "1", min. 0,4 ms
— bei "0" nach "1", max. 20 ms
— bei "1" nach "0", min. 0,4 ms
— bei "1" nach "0", max. 20 ms
für Technologische Funktionen
— parametrierbar Nein
Leitungslänge
● geschirmt, max. 1 000 m
● ungeschirmt, max. 500 m
Alarme/Diagnosen/Statusinformationen
Diagnosefunktion Ja; siehe Kapitel "Alarme/Diagnosemeldungen" im Handbuch
Alarme
● Diagnosealarm Ja
● Prozessalarm Nein
Diagnoseanzeige LED
● RUN-LED Ja; grüne LED
● ERROR-LED Ja; rote LED
● Überwachung der Versorgungsspannung (PWR-LED) Ja; grüne PWR-LED
● Kanalstatusanzeige Ja; grüne LED
● für Kanaldiagnose Ja; rote LED
● für Moduldiagnose Ja; grüne / rote DIAG-LED
Potenzialtrennung
Potenzialtrennung Kanäle
● zwischen den Kanälen Nein
● zwischen den Kanälen und Rückwandbus Ja
● zwischen den Kanälen und Spannungsversorgung der Elektronik Nein
Isolation
Isolation geprüft mit DC 707 V (Typprüfung)
Normen, Zulassungen, Zertifikate
geeignet für Sicherheitsfunktionen Ja
Umwelt-Fußabdruck
● Umweltproduktdeklaration Ja
Treibhauspotential
— Treibhauspotential, (gesamt) [CO2 eq] 88,3 kg
— Treibhauspotential, (während Herstellung) [CO2 eq] 13,1 kg
— Treibhauspotential, (während Betrieb) [CO2 eq] 76,6 kg
— Treibhauspotential, (nach Ende des Lebenszyklus) [CO2 eq] -1,37 kg
Maximal erreichbare Sicherheitsklasse im Sicherheitsbetrieb
● Performance Level nach ISO 13849-1 PLe
● SIL gemäß IEC 61508 SIL 3
Versagenswahrscheinlichkeit (bei Gebrauchsdauer von 20 Jahren und Reparaturzeit von 100 Stunden)
— Low demand mode: PFDavg gemäß SIL3 < 2,00E-05
— High demand/continous mode: PFH gemäß SIL3 < 1,00E-09 1/h
Umgebungsbedingungen
Umgebungstemperatur im Betrieb
● waagerechte Einbaulage, min. 0 °C
● waagerechte Einbaulage, max. 60 °C
● senkrechte Einbaulage, min. 0 °C
● senkrechte Einbaulage, max. 50 °C
Höhe im Betrieb bezogen auf Meeresspiegel
● Aufstellungshöhe über NN, max. 4 000 m; Einschränkungen bei Aufstellhöhen > 2 000 m, siehe Handbuch
Maße
Breite 15 mm
Höhe 73 mm
Tiefe 58 mm
Gewichte
Gewicht, ca. 49 g

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum meldet 6ES7136-6BA00-0CA0 Parametrierfehler 16D? Zuerst sollte geprüft werden, ob die projektierte Baugruppe mit der tatsächlich eingesetzten Artikelnummer übereinstimmt. Anschließend sind PROFIsafe-Parameter, F-Peripherie-DB, Kanalparametrierung und die gewählte Auswertung der Geber zu kontrollieren. Danach sollte die Projektierung neu übersetzt und in die Steuerung geladen werden. Falls der Fehler weiterhin besteht, ist die Baugruppe mit einer bekannten funktionierenden Konfiguration zu vergleichen.
Warum erscheint bei 6ES7136-6BA00-0CA0 Lastspannung fehlt 17D? Zuerst sollte die Versorgungsspannung L+ an der BaseUnit gemessen werden. Anschließend ist zu kontrollieren, ob die Spannung im zulässigen Bereich liegt und ob Klemmen, Einspeisung, Potenzialgruppe und Verdrahtung korrekt ausgeführt sind. Danach sollte geprüft werden, ob der eingesetzte BaseUnit-Typ zur Baugruppe passt. Falls die Diagnose weiterhin ansteht, ist eine Unterbrechung oder Überlast in der Versorgung einzugrenzen.
Warum zeigt 6ES7136-6BA00-0CA0 eine falsche PROFIsafe-Adresse oder Zieladresse an? Zuerst sollte die eingestellte PROFIsafe-Adresse mit der Projektierung abgeglichen werden. Anschließend sind F_Dest_Add, F_Source_Add und die Adressvergabe des F-Moduls zu kontrollieren. Danach sollte geprüft werden, ob das elektronische Kodierelement korrekt vorhanden ist und ob eine Baugruppe getauscht wurde. Falls die Adresse nicht übernommen wird, ist die Projektierung der F-Peripherie erneut zu prüfen und die Wiedereingliederung vorzubereiten.
Warum meldet 6ES7136-6BA00-0CA0 Diskrepanzfehler 768D, 769D, 770D oder 771D? Zuerst sollte das Prozesssignal der betroffenen Kanäle mit dem erwarteten Zustand des Sensors abgeglichen werden. Anschließend sind Geber, zweikanalige Verdrahtung, Diskrepanzzeit und Kurzschluss zwischen Geberleitung und Geberversorgung zu kontrollieren. Danach sollte geprüft werden, ob ein Drahtbruch oder ein defekter Sensor vorliegt. Nach der Fehlerbeseitigung ist die betroffene F-Peripherie wieder einzugliedern.
Warum kann 6ES7136-6BA00-0CA0 ein Eingangssignal nicht eindeutig erfassen 773D? Zuerst sollte geprüft werden, ob das Eingangssignal stabil anliegt und nicht oberhalb der zulässigen Abtastbedingungen wechselt. Anschließend sind Wackelkontakte, kurzzeitige Unterbrechungen, prellende Schalter und elektromagnetische Störungen einzugrenzen. Danach sollte die Verdrahtung des Gebers kontrolliert und bei störbehafteter Umgebung eine geeignete Schirmung bewertet werden. Falls der Fehler wiederkehrt, ist der Sensorzustand mit einem Referenzsignal zu vergleichen.
Warum meldet 6ES7136-6BA00-0CA0 Kurzschluss der internen Geberversorgung nach L+ 774D? Zuerst sollte die Prozessverdrahtung der internen Geberversorgung auf Kurzschluss gegen L+ geprüft werden. Anschließend ist zu kontrollieren, ob zwei Geberversorgungen unbeabsichtigt miteinander verbunden sind. Danach sollte die parametrierte Testzeit mit dem angeschlossenen Geber abgeglichen werden. Falls die Diagnose bestehen bleibt, ist ein defekter Geber oder eine fehlerhafte Verdrahtung der betroffenen Kanäle einzugrenzen.
Warum meldet 6ES7136-6BA00-0CA0 Überlast oder Kurzschluss der internen Geberversorgung nach M 775D? Zuerst sollte die interne Geberversorgung auf Kurzschluss gegen M geprüft werden. Anschließend ist zu kontrollieren, ob der Summenstrom der angeschlossenen Geber zur Baugruppe passt. Danach sollten die Parameter der Geberversorgung und die betroffenen Anschlussklemmen abgeglichen werden. Falls die Störung weiterhin auftritt, ist eine elektromagnetische Störeinwirkung oder ein defekter Sensor zu prüfen.
Warum meldet 6ES7136-6BA00-0CA0 Gebersignal flattert 784D? Zuerst sollte geprüft werden, ob der Sensor mechanisch stabil schaltet und kein Prellen oder Wackelkontakt vorliegt. Anschließend sind Überwachungsfenster, Anzahl der Signalwechsel und die Prozessverdrahtung zu kontrollieren. Danach sollte eine mögliche elektromagnetische Störung durch Leitungsführung, Schirmung und Potenzialausgleich eingegrenzt werden. Falls das Signal weiterhin flattert, ist der Geber gegen ein geprüftes Referenzsignal zu vergleichen.
Warum meldet 6ES7136-6BA00-0CA0 Versorgungsspannung zu hoch 803D oder zu niedrig 804D? Zuerst sollte die Versorgungsspannung direkt an der BaseUnit gemessen werden. Anschließend ist zu prüfen, ob Netzteil, Einspeisung, Lastverteilung und Potenzialgruppe stabile 24 V DC bereitstellen. Danach sollte kontrolliert werden, ob Spannungseinbrüche durch andere Verbraucher oder lose Klemmen entstehen. Falls die Spannung nach der Korrektur wieder im zulässigen Bereich liegt, bleibt die Wiedereingliederung der F-Peripherie zu berücksichtigen.

Kann 6ES7136-6BA00-0CA0 durch 6ES7136-6BA01-0CA0 ersetzt werden?

Ja, 6ES7136-6BA01-0CA0 ist als Nachfolger für 6ES7136-6BA00-0CA0 relevant. Vor dem Austausch müssen jedoch Projektierung, BaseUnit, PROFIsafe-Adresse, Sicherheitsprogramm und Anlagenfreigabe geprüft werden. Bei fehlersicheren Baugruppen ist nicht nur die Artikelnummer entscheidend, sondern auch die validierte Sicherheitsfunktion. Ein Ersatz sollte deshalb technisch dokumentiert und nach der Inbetriebnahme geprüft werden.

Was tun, wenn 6ES7136-6BA00-0CA0 abgekündigt oder nicht kurzfristig verfügbar ist?

Zuerst sollte der Bedarf nach Reparatur, Austauschgerät, geprüftem Ersatzteil oder Nachfolger eingeordnet werden. Bei laufenden Anlagen kann eine Reparatur oder ein Austauschgerät helfen, die bestehende ET 200SP-Installation weiter zu nutzen, ohne sofort eine Migration einplanen zu müssen. Für den Einkauf sind tagesaktuelle Verfügbarkeit, Lieferzeit und Konditionen über Shopprüfung oder Anfrage zu klären. Bei kritischen Anlagen ist zusätzlich eine Bevorratungsstrategie sinnvoll.

Kann 6ES7136-6BA00-0CA0 repariert werden?

Eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn die Baugruppe elektronisch instandsetzbar ist und weiter in der bestehenden Sicherheitsperipherie verwendet werden soll. Bei EICHLER erfolgt die Bearbeitung nach individuellem Fehlerbild. Die Baugruppe wird analysiert, bei Bedarf bis auf Bauteilebene instand gesetzt und anschließend im hauseigenen Testzentrum funktionsgeprüft. Ein transparenter Kostenvoranschlag unterstützt die Entscheidung zwischen Reparatur, Austausch und Ersatzbeschaffung.

Wann lohnt sich bei 6ES7136-6BA00-0CA0 Reparatur statt Austausch?

Eine Reparatur lohnt sich besonders, wenn die vorhandene Anlage weiterbetrieben werden soll, der Austausch organisatorisch aufwendig ist oder ein Ersatzteil nur eingeschränkt planbar beschafft werden kann. Bei sicherheitsgerichteten Baugruppen spielen zusätzlich Freigabeaufwand, Projektierungsstand und Stillstandsrisiko eine Rolle. Reparatur kann die wirtschaftliche Weiternutzung bestehender Anlagen unterstützen, während Austauschgeräte vor allem bei kurzfristigem Wiederanlauf relevant sind.

Welche BaseUnit ist für 6ES7136-6BA00-0CA0 wichtig?

Für 6ES7136-6BA00-0CA0 ist die verwendbare BaseUnit ein zentraler Prüfpunkte, da die Baugruppe für BU-Typ A0 vorgesehen ist. Beim Austausch sollte die vorhandene BaseUnit nicht nur mechanisch, sondern auch hinsichtlich Kodierung, Klemmenbelegung, Potenzialgruppe und Verdrahtung geprüft werden. Eine falsche oder ungeeignete Kombination kann zu Diagnosemeldungen, fehlender Versorgung oder Problemen bei der sicheren Signalverarbeitung führen.

Wie lässt sich ein Defekt an 6ES7136-6BA00-0CA0 von einem Sensor- oder Verdrahtungsfehler unterscheiden?

Die Eingrenzung beginnt mit den Diagnosemeldungen der Steuerung und den LED-Zuständen der Baugruppe. Danach sollten Versorgungsspannung, Geberversorgung, Kanalverdrahtung, Sensorzustand und PROFIsafe-Parameter geprüft werden. Bleibt der Fehler bei gleicher Verdrahtung kanalbezogen bestehen, kann ein Vergleich mit einem geprüften Ersatzmodul helfen. Wandert der Fehler mit Sensor oder Leitung, liegt die Ursache eher außerhalb der Baugruppe.

Warum muss 6ES7136-6BA00-0CA0 nach einer Störung wieder eingegliedert werden?

Bei fehlersicherer Peripherie kann eine Diagnose zur Passivierung betroffener Kanäle oder des Moduls führen. Nach Beseitigung der Ursache reicht das reine Verschwinden der elektrischen Störung oft nicht aus. Die F-Peripherie muss wieder in das Sicherheitsprogramm eingegliedert werden, damit gültige Prozesswerte verarbeitet werden. Die Wiedereingliederung ist deshalb ein wichtiger Schritt bei Fehlersuche, Reparatur und Wiederinbetriebnahme.

Worauf sollte beim Kauf von gebrauchten 6ES7136-6BA00-0CA0 geachtet werden?

Wichtig sind eine eindeutige Artikelnummer, ein nachvollziehbarer Zustand und eine Funktionsprüfung der Baugruppe. Bei sicherheitsgerichteten Modulen sollten zusätzlich Projektierungsfähigkeit, Kodierung, sichtbare Beschädigungen, Anschlusszustand und Kompatibilität zur bestehenden ET 200SP-Station bewertet werden. Garantie und Gewährleistung erhöhen die Planungssicherheit bei Verkauf, Austausch und Ersatzteilbeschaffung. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit können tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden.

Wichtige Dokumente

Reparatur-Begleitschein

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