SIEMENS 6ES7133-0BL00-0XB0
- EICHLER-Art.Nr.: K0118095
- EAN: 4025515058304
Produktbeschreibung
SIMATIC DP, ELEKTRONIKMODUL DIGITAL, FUER ET 200B, B=235MM, 16 DE DC 24V, 16 DA DC 24V/0,5A NORMKONFORM
Leistungen für SIEMENS 6ES7133-0BL00-0XB0
Reparatur
von 585,87 €
bis 1.054,57 €
Austausch
948,60 €
901,17 €
Gebraucht
1.054,00 €
1.001,30 €
Neu
SIEMENS |
6ES7133-0BL00-0XB0 –
zusätzliche Produktinformationen
| Lieferinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Exportkennzeichen | AL: ECCN: | ||
| Nettogewicht pro ME | 0.329 | ||
| Mengeneinheit (ME) | 1 Stück | ||
| Verpackungsmenge | 1 | ||
| Zusätzliche Produktinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Produktstatus | EOP: 2006-10-01 | ||
| EAN | 4025515058304 | ||
| UPC | / | ||
| Statistische Warennummer | 85389091 | ||
| Listenkennzeichen (LKZ) | / | ||
| Fabrikategruppe | 4467 | ||
| Ursprungsland | DE | ||
| Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie | Seit: / | ||
| Klassifizierungen | Version | Klassifizierung | |
|---|---|---|---|
| eClass | 4 | / | |
| eClass | 5.1 | / | |
| eClass | 6.0 | / | |
| ETIM | 3 | / | |
| ETIM | 4 | / | |
| ETIM | 5 | / | |
Was ist 6ES7133-0BL00-0XB0 und wo wird es eingesetzt
Die 6ES7133-0BL00-0XB0 ist ein digitales Elektronikmodul für das dezentrale Peripheriesystem ET 200B von Siemens. Die Baugruppe arbeitet als PROFIBUS-DP-Slave und kombiniert 16 digitale Eingänge mit 16 digitalen Ausgängen in einem kompakten Aufbau. Typisch ist ihr Einsatz in Bestandsanlagen, in denen Sensoren und Aktoren dezentral angebunden werden müssen, aber nur wenig Bauraum vorhanden ist. Siemens beschreibt die ET-200B-Familie als kompakte I/O-Station für Anwendungen mit geringer Einbautiefe und eher überschaubarer Signalanzahl. Für Instandhalter ist die Artikelnummer vor allem dann relevant, wenn ein gezielter 1:1-Ersatz, eine Reparatur oder die Absicherung bestehender PROFIBUS-Anlagen gefordert ist.
Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten
Die Baugruppe verarbeitet 24 V DC auf Ein- und Ausgangsseite und benötigt die Versorgung über L1+, L2+ und L5+. Der zulässige Spannungsbereich liegt bei 18,5 bis 30,2 V DC. Die 16 Eingänge schalten bei Signal „1“ im Bereich 13 bis 30 V, die 16 Ausgänge liefern bis 0,5 A je Kanal, wobei die Ausgänge in Gruppen zu 8 organisiert sind und pro Gruppe maximal 2 A zulässig sind. Die Eingangsverzögerung beträgt maximal 3 ms, die Kommunikation läuft über PROFIBUS DP bis 12 Mbit/s. Für die Praxis bedeutet das: Die Baugruppe ist für klassische 24-V-Schaltsignale, Ventile, Relais und einfache Aktoren gut geeignet, erfordert aber eine saubere Lastaufteilung je Ausgangsgruppe und eine stabile Feldversorgung.
Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenzstatus
Für die 6ES7133-0BL00-0XB0 ist im Shop ein Produktstatus EOP mit Datum 2006-10-01 hinterlegt. Siemens hat das ET-200B-System zudem ab 1. Oktober 2005 als Mature Product eingeordnet und die Abkündigung aller ET-200B-Komponenten bis 30. September 2015 veröffentlicht. Auf der Siemens-Produktseite wird die Artikelnummer als abgekündigt ohne Ersatzprodukt ausgespielt. Ein verifizierter 1:1-Nachfolger ist damit nicht ersichtlich. Für die funktionale Migration verweist Siemens jedoch auf ET 200SP als Nachfolgeplattform; in Migrationsunterlagen empfiehlt Siemens bei Modernisierungen generell ET 200SP oder ET 200MP. Für Betreiber bestehender Anlagen ist das wichtig: Beschaffung, Reparatur und Bestandsabsicherung bleiben bei ET 200B zentrale Themen.
Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie in der Praxis relevant sind
Bei dieser Baugruppe sind Reparatur, Austausch, gebrauchte Baugruppe und Neu-Anfrage die entscheidenden Beschaffungswege. Die Reparatur ist besonders sinnvoll, wenn die vorhandene ET-200B-Struktur unverändert bleiben soll und Stillstandskosten schneller reduziert werden müssen als bei einer vollständigen Migration. EICHLER nennt dafür 2 bis 5 Tage sowie technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie. Austausch und gebraucht sind interessant, wenn eine Anlage kurzfristig wieder anlaufen muss; im Shop sind diese Wege mit 1 bis 3 Tagen ausgewiesen. Gerade bei abgekündigten ET-200B-Baugruppen helfen diese Leistungen dabei, Versorgungssicherheit trotz Obsoleszenz aufrechtzuerhalten und Migrationsprojekte planbarer vorzubereiten.
| Attribut | Wert |
|---|---|
| verwendbarer Terminalblock | TB2 / DC, TB2-4 / DC, TB4 / DC, TB4-4 / DC |
| Versorgungsspannung | |
| Nennwert (DC) | 24 V; L1+, L2+, L5+; Wert bei t < 0,5 s: 35 V |
| zulässiger Bereich, untere Grenze (DC) | 18,5 V |
| zulässiger Bereich, obere Grenze (DC) | 30,2 V |
| Eingangsstrom | |
| Stromaufnahme, typ. | 85 mA; aus L5+; Logik |
| Stromaufnahme, max. | 1 000 mA; aus L5+; Geber |
| I²t | 0,05 A²·s; bei Einschaltstromstoß |
| Verlustleistung | |
| Verlustleistung, max. | 5,5 W |
| Digitaleingaben | |
| Anzahl der Eingänge | 16 |
| Eingangsspannung | |
| ● Nennwert (DC) | 24 V |
| ● für Signal "0" | -30 ... +5 V |
| ● für Signal "1" | 13 ... 30 V |
| Eingangsstrom | |
| ● für Signal "1", typ. | 4 mA; bei 24 V min. 2 mA |
| Eingangsverzögerung (bei Nennwert der Eingangsspannung) | |
| für Standardeingänge | |
| — bei "0" nach "1", max. | 3 ms |
| Leitungslänge | |
| ● ungeschirmt, max. | 100 m |
| Digitalausgaben | |
| Anzahl der Ausgänge | 16 |
| Kurzschluss-Schutz | Ja; elektronisch |
| Begrenzung der induktiven Abschaltspannung auf | typ. (L1+, L2+) -55 V |
| Ansteuern eines Digitaleingangs | Ja |
| Schaltvermögen der Ausgänge | |
| ● bei Lampenlast, max. | 5 W |
| Ausgangsspannung | |
| ● Nennwert (DC) | 24 V |
| ● für Signal "0", max. | 2 V; im Leerlauf |
| ● für Signal "1", min. | UE -3 V |
| Ausgangsstrom | |
| ● für Signal "1" zulässiger Bereich, max. | 0,5 A; In Gruppen zu 8, je Gruppe 8x 0,5 A |
| ● für Signal "0" Reststrom, max. | 1 mA |
| Ausgangsverzögerung bei ohmscher Last | |
| ● "0" nach "1", max. | 20 µs |
| ● "1" nach "0", max. | 0,5 ms |
| Schaltfrequenz | |
| ● bei ohmscher Last, max. | 1 000 Hz |
| ● bei induktiver Last, max. | 0,5 Hz |
| ● bei Lampenlast, max. | 8 Hz |
| Summenstrom der Ausgänge (je Gruppe) | |
| alle Einbaulagen | |
| — bis 60 °C, max. | 2 A |
| Leitungslänge | |
| ● ungeschirmt, max. | 100 m |
| Geber | |
| Anschließbare Geber | |
| ● 2-Draht-Sensor | Ja |
| — zulässiger Ruhestrom (2-Draht-Sensor), max. | 1,5 mA |
| Schnittstellen | |
| PROFIBUS DP | |
| ● Übertragungsgeschwindigkeit, max. | 12 Mbit/s |
| Protokolle | |
| Bus-Protokoll/Übertragungsprotokoll | PROFIBUS DP |
| PROFIBUS DP | |
| Dienste | |
| — SYNC-Fähigkeit | Ja |
| — FREEZE-Fähigkeit | Ja |
| Alarme/Diagnosen/Statusinformationen | |
| Diagnoseanzeige LED | |
| ● RUN-LED | Ja |
| ● Busfehler BF (rot) | Ja |
| ● Statusanzeige Digitaleingang (grün) | Ja |
| ● Statusanzeige Digitalausgang (grün) | Ja |
| Potenzialtrennung | |
| zwischen Elektronikblock und PROFIBUS DP | Ja |
| Potenzialtrennung Digitaleingaben | |
| ● Potenzialtrennung Digitaleingaben | Nein |
| Potenzialtrennung Digitalausgaben | |
| ● Potenzialtrennung Digitalausgaben | Ja |
| ● zwischen den Kanälen, in Gruppen zu | 8 |
| Umgebungsbedingungen | |
| Umgebungstemperatur im Betrieb | |
| ● waagerechte Einbaulage, min. | 0 °C |
| ● waagerechte Einbaulage, max. | 60 °C; 40 °C bei sonstiger Montage |
| Luftdruck nach IEC 60068-2-13 | |
| ● zulässiger Bereich, untere Grenze | 795 hPa |
| ● zulässiger Bereich, obere Grenze | 1 080 hPa |
| Relative Luftfeuchte | |
| ● Betrieb, min. | 15 % |
| ● Betrieb, max. | 95 %; RH-Beanspruchungsgrad 2 nach IEC 1131-2 |
| Schwingungen | |
| ● Betrieb, geprüft nach IEC 60068-2-6 | Ja; IEC 68, Teil 2-6; 10 bis 57 Hz (konstante Amplitude 0,075 mm); 57 bis 150 Hz (konstante Beschleunigung 1 g) |
| Schockprüfung | |
| ● geprüft nach IEC 60068-2-27 | Ja; IEC 68, Teil 2-27; Halbsinus 15 g, 11 ms |
| Anschlusstechnik | |
| Ausführung des elektrischen Anschlusses der Ein- und Ausgänge | Schraub- und Federzugtechnik, in stehender Verdrahtung, 3- und 4-Leiter-Technik |
| Maße | |
| Breite | 235 mm; EB und TB |
| Höhe | 130 mm; EB und TB |
| Tiefe | 60 mm; EB und TB |
| Gewichte | |
| Gewicht, ca. | 800 g; EB und TB |
| Fehlerbeschreibung | Möglicher Lösungsansatz |
|---|---|
| Warum leuchtet an der ET 200B die BF-LED und die Ausgänge bleiben ohne Funktion? | Die BF-Anzeige weist auf einen Busfehler hin. Prüfen Sie zuerst, ob die Baugruppe im DP-Master mit korrekter Station, passender Adresse und richtiger Baudrate projektiert ist. Kontrollieren Sie danach Busstecker, A/B-Aderzuordnung, Abschlusswiderstände und die Verkabelung am PROFIBUS-Anschluss. In Praxisfällen mit ähnlichem Fehlerbild tauchen zusätzlich falsche DP-Adressierung, fehlende Abschlussbeschaltung oder nicht vollständig geladene Hardwarekonfigurationen auf. |
| Warum meldet die 6ES7133-0BL00-0XB0 DIA oder Kanaldiagnose wegen fehlender Lastspannung? | Die ET-200B-Diagnose ordnet bei digitalen Baugruppen im Diagnosebyte kanalgruppenbezogen Fehler wie Überlast, Ausgangskurzschluss nach M sowie Sicherung defekt oder fehlende Lastspannung zu. Prüfen Sie deshalb die 24-V-Versorgung an L1+/L2+/L5+, die Verdrahtung der betroffenen Ausgangsgruppe und die Absicherung im Terminalblock. Das Handbuch nennt für die Geberversorgung eine Sicherung F1 mit 2,5 A. |
| Warum erkennt die Baugruppe meine 24-V-Eingänge nicht zuverlässig? | Prüfen Sie, ob am Eingang für Signal „1“ tatsächlich mindestens 13 V anliegen. Kontrollieren Sie außerdem die Geberversorgung über L5+ und M5 sowie die Sensorart. Die Baugruppe ist für 2-Draht-Sensoren geeignet, nennt dafür aber einen zulässigen Ruhestrom von maximal 1,5 mA. Liegt die Eingangsspannung zu niedrig oder ist die Geberversorgung instabil, bleiben Kanäle trotz Verdrahtung unplausibel oder schalten nicht sicher. |
| Warum schalten einzelne Ausgänge, aber unter Last fällt eine ganze Ausgangsgruppe aus? | Achten Sie auf die elektrische Belastung pro Kanal und pro Gruppe. Zulässig sind maximal 0,5 A je Ausgang und 2 A Summenstrom je Gruppe von 8 Kanälen. Zusätzlich ist die Lampenlast begrenzt. Wird die Gruppe überlastet oder liegt ein Kurzschluss vor, kann die Baugruppe eine Kanalgruppen-Diagnose ausgeben. Verteilen Sie Lasten neu, prüfen Sie die Verdrahtung gegen M und kontrollieren Sie die Lastspannung der betroffenen Gruppe. |
| Warum erscheint bei der Inbetriebnahme „Slave not in database“ oder es passt der Stationstyp nicht? | Bei nicht-Siemens-Mastern muss die passende GSD-Datei für ET 200B eingebunden sein. Siemens weist ausdrücklich darauf hin, dass GSD-Dateien für DP-Normslaves benötigt werden, wenn der DP-Master kein Siemens-Produkt ist. In Forendiskussionen zu ET-200B-Inbetriebnahmen tauchen genau in diesem Zusammenhang Meldungen wie „Slave not in database“ auf. Prüfen Sie daher den korrekt projektierten Stationstyp ET 200B-16DI/16DO, die GSD-Basis, die Slave-Adresse und die geladene Konfiguration des Masters. |
Was ist der Unterschied zwischen Reparatur, Austausch, gebraucht und neu bei 6ES7133-0BL00-0XB0?
Reparatur ist die beste Wahl, wenn Ihre vorhandene Baugruppe erhalten bleiben soll und Sie die bestehende Anlagenstruktur nicht verändern möchten. Austausch eignet sich, wenn die Stillstandszeit im Vordergrund steht und schnell ein funktionaler Ersatz benötigt wird. Gebraucht ist interessant, wenn kurzfristige Verfügbarkeit und Budget wichtig sind. Neu wird für diese Artikelnummer im Shop als Anfragefall geführt. Für Betreiber von ET-200B-Anlagen ist diese Staffelung sinnvoll, weil sie zwischen Downtime-Minimierung, Kostenkontrolle und Bestandserhalt differenziert.
Ist die 6ES7133-0BL00-0XB0 noch ein aktives Siemens-Produkt?
Nein. Die Baugruppe gehört zur abgekündigten ET-200B-Familie. Siemens veröffentlichte für ET 200B die Reifestellung ab Oktober 2005 und die Abkündigung aller Komponenten bis Ende September 2015. Zusätzlich wird die konkrete Artikelnummer in der Siemens-Produktsuche als abgekündigt dargestellt. Für den laufenden Betrieb bedeutet das vor allem: Ersatzteilstrategie, Reparaturfähigkeit und Lagerabsicherung werden wichtiger als der klassische Serienneukauf.
Gibt es einen direkten Siemens-Nachfolger für 6ES7133-0BL00-0XB0?
Ein verifizierter 1:1-Nachfolger ist für diese Artikelnummer nicht ersichtlich. Siemens spielt die Baugruppe als abgekündigt ohne Ersatzprodukt aus. Für die funktionale Nachfolge verweist Siemens jedoch auf ET 200SP-Module; in den Siemens-Migrationsunterlagen wird für Modernisierungen außerdem ET 200SP oder ET 200MP empfohlen. Das ist wichtig für die Beschaffung: Eine Migration ist möglich, aber sie ist kein steckgleicher Austausch und verlangt immer eine Prüfung von Projektierung, Verdrahtung, Adressraum und mechanischem Aufbau.
Welche Terminalblöcke passen zu dieser Baugruppe?
Für die 6ES7133-0BL00-0XB0 sind die Terminalblöcke TB2/DC, TB2-4/DC, TB4/DC und TB4-4/DC beziehungsweise in älteren Siemens-Unterlagen TB4M/DC als zulässige Varianten genannt. Diese Information ist für Einkauf und Instandhaltung entscheidend, weil bei ET 200B nicht nur die Elektronikbaugruppe, sondern auch die passende Terminalblock-Ausführung für eine sichere Wiederinbetriebnahme stimmen muss. Gerade bei Gebrauchtteilen oder Austauschbaugruppen sollte deshalb immer geprüft werden, ob die vorhandene Terminalblock-Variante elektrisch und mechanisch zur Baugruppe passt.
Worauf muss ich beim Anschluss der Versorgung besonders achten?
Wichtig sind die getrennten Versorgungsbezüge der Baugruppe. Die technische Dokumentation nennt L1+, L2+ und L5+ als relevante 24-V-Versorgungen. L5+ versorgt die interne Logik und die Geberversorgung, während die Ausgänge gruppenbezogen versorgt werden. Zusätzlich sind die Ausgänge gruppenweise potentialgetrennt, die Eingänge dagegen nicht. Für die Fehlersuche ist das entscheidend: Eine fehlende oder falsch zugeordnete Versorgung führt schnell dazu, dass Eingänge nicht sauber erkannt werden oder Ausgangsgruppen trotz korrekter Programmierung nicht schalten.
Welche Diagnosen unterstützt die Baugruppe direkt am Gerät?
Die ET 200B signalisiert über LEDs unter anderem RUN, BF für Busfehler, Sammeldiagnosen wie Kurzschluss oder fehlende Lastspannung sowie Statusanzeigen der Ein- und Ausgänge. Für Instandhalter ist das hilfreich, weil sich schon am Gerät unterscheiden lässt, ob eher ein Kommunikationsproblem, ein Versorgungsproblem oder ein kanalbezogener Lastfehler vorliegt. Ergänzend kann die Slave-Diagnose kanalgruppenbezogen Überlast, Kurzschluss nach M oder fehlende Lastspannung melden.
Wann ist bei dieser Baugruppe eine Reparatur oft sinnvoller als eine sofortige Migration?
Eine Reparatur ist besonders dann sinnvoll, wenn die Anlage weiterhin auf ET 200B und PROFIBUS DP basiert, kein kurzfristiges Retrofit-Fenster verfügbar ist und die bestehende Verdrahtung sowie Projektierung unangetastet bleiben sollen. Da die Baugruppe seit Jahren abgekündigt ist und kein direkter 1:1-Nachfolger ausgewiesen wird, kann eine qualifizierte Reparatur die schnellste und risikoärmste Option sein, um den Betrieb stabil zu halten. Parallel dazu lässt sich eine spätere Migration auf ET 200SP oder ET 200MP geplant vorbereiten, statt sie unter Stillstandsdruck umzusetzen.























