SIEMENS 6ES7131-6BF00-0CA0

  • EICHLER-Art.Nr.: K0339753
  • EAN: 4025515082019
  • UPC: 887621117405

Produktbeschreibung

SIMATIC ET 200SP, DIGITALES EINGANGSMODUL, DI 8X DC 24V HIGH FEATURE, EINGANGSTYP 3 (IEC 61131), SINK INPUT, (PNP, P-LESEND), VERPACKUNGSEINHEIT: 1 STUECK, PASSEND FUER BU-TYP A0, FARBCODE CC01, EINGANGSVERZOEGERUNG 0,05..20MS; KANAL-DIAGNOSE FUER: KURZSCHLUSS GEBERVERSORGUNG, DRAHTBRUCH, VERSORGUNGSSPANNUNG, KANALFEHLER-LED

Leistungen für SIEMENS 6ES7131-6BF00-0CA0

Reparatur

2-5 Tage

Austausch

Gebraucht

Neu

1-3 Tage

10+ Stck.

45,75 €

43,46 €

43,46 € *

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Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: N ECCN: EAR99H
Nettogewicht pro ME 0.037
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus
EAN 4025515082019
UPC 887621117405
Statistische Warennummer 85389091
Listenkennzeichen (LKZ) ST76
Fabrikategruppe 4520
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: 20121214
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 /
eClass 5.1 27-24-26-04
eClass 6.0 27-24-26-04
ETIM 3 /
ETIM 4 EC001599
ETIM 5 EC001599

Was ist 6ES7131-6BF00-0CA0 und wo wird es eingesetzt

6ES7131-6BF00-0CA0 ist ein Siemens SIMATIC ET 200SP Digitaleingabemodul der Ausführung DI 8x24 VDC High Feature. Die Baugruppe dient zur Erfassung digitaler 24-V-Signale von Sensoren, Schaltern und weiteren Feldsignalen innerhalb dezentraler ET-200SP-Stationen. Sie wird typischerweise im Schaltschrank eingesetzt, wenn kompakte Peripherie, kurze Reaktionszeiten und kanalbezogene Diagnosemöglichkeiten gefragt sind. Durch die Auslegung für BU-Typ A0 lässt sich das Modul in passende ET-200SP-Aufbauten integrieren und für Instandhaltung, Ersatzteilbeschaffung oder Austausch eindeutig über die Artikelnummer identifizieren. Besonders relevant ist die Baugruppe in Anlagen, in denen digitale Eingangssignale zuverlässig an die Steuerung übertragen werden müssen.

Wichtige technische Daten und was diese in der Praxis bedeuten

Die Baugruppe arbeitet mit 24 V DC und verarbeitet 8 digitale Eingänge. Der zulässige Versorgungsbereich von 19,2 bis 28,8 V DC ist wichtig, um Spannungsprobleme an der BaseUnit sauber von Sensor-, Leitungs- oder Parametrierfehlern zu trennen. Als P-lesendes Eingangsmodul nach IEC 61131 Typ 3 ist 6ES7131-6BF00-0CA0 für entsprechende 24-V-Signale ausgelegt. Die parametrierbare Eingangsverzögerung von 0,05 bis 20 ms hilft, kurze Störimpulse zu unterdrücken oder schnelle Signalwechsel gezielt zu erfassen. Für die Projektierung sind unter anderem TIA Portal ab V13 SP1, STEP 7 ab V5.5, PROFINET über GSDML V2.3 und PROFIBUS-GSD-Projektierungen relevant.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz

Der Herstellerstatus von 6ES7131-6BF00-0CA0 ist als PM300: Aktives Produkt ausgewiesen. Damit steht bei dieser Artikelnummer nicht primär eine akute Abkündigung im Vordergrund, sondern die sichere Zuordnung zur bestehenden ET-200SP-Projektierung, zur verwendeten BaseUnit und zur vorhandenen Verdrahtung. Ein Nachfolger oder Ersatztyp sollte nur herangezogen werden, wenn er für die konkrete Anlage, Projektierung und technische Ausführung verifiziert ist. Für Betreiber bleibt der Life-Cycle dennoch relevant, weil auch aktive Baugruppen in kritischen Anlagen beschaffungs- und risikoseitig bewertet werden müssen. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit können tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie besonders relevant sind

Bei 6ES7131-6BF00-0CA0 sind Reparatur, Austausch, geprüfte Ersatzteilversorgung und Life Cycle Management besonders relevant, wenn eine ET-200SP-Station schnell wieder betriebsbereit sein muss oder baugleiche Ersatzteile für kritische Anlagen strukturiert abgesichert werden sollen. Eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn ein individuelles Fehlerbild vorliegt und die Baugruppe weiter in der bestehenden Anlage eingesetzt werden soll. Austausch oder Ersatzteilbeschaffung unterstützt den Einkauf, wenn Stillstandszeiten reduziert und Beschaffungswege planbar gehalten werden müssen. Bei größeren Anlagenbeständen hilft Life Cycle Management, kritische SPS-Baugruppen zu erfassen, Risiken zu bewerten und eine passende Bevorratungs- oder Versorgungsstrategie aufzubauen. Für Instandhalter können Fachseminare zu SIMATIC, Diagnose und Fehlersuche zusätzlich helfen, Störungen an ET-200SP-Systemen schneller einzugrenzen.

Attribut Wert
Allgemeine Informationen
Produkttyp-Bezeichnung DI 8x24 VDC HF
HW-Funktionsstand ab FS07
Firmware-Version
● FW-Update möglich Ja
verwendbare BaseUnits BU-Typ A0
Farbcode für modulspezifisches Farbkennzeichnungsschild CC01
Produktfunktion
● I&M-Daten Ja; I&M0 bis I&M3
● taktsynchroner Betrieb Ja; 250 µs
● geeignet für Betrieb an PROFINET R1 IMs Ja
Engineering mit
● STEP 7 TIA Portal projektierbar/integriert ab Version V13 SP1 / -
● STEP 7 projektierbar/integriert ab Version V5.5 / -
● PCS 7 projektierbar/integriert ab Version V8.1 SP1
● PCS neo projektierbar/integriert ab Version ab V1.0.0
● PROFIBUS ab GSD-Version/GSD-Revision je eine GSD-Datei ab Revision 3 und 5
● PROFINET ab GSD-Version/GSD-Revision GSDML V2.3
Betriebsart
● DI Ja
● Zähler Nein
● Oversampling Nein
● MSI Ja
Versorgungsspannung
Nennwert (DC) 24 V
zulässiger Bereich, untere Grenze (DC) 19,2 V
zulässiger Bereich, obere Grenze (DC) 28,8 V
Verpolschutz Ja
Eingangsstrom
Stromaufnahme (Nennwert) 20 mA
Stromaufnahme, max. 39 mA
Geberversorgung
Anzahl Ausgänge 8
Ausgangsspannung, min. 19,2 V
Kurzschluss-Schutz Ja
24 V-Geberversorgung
● 24 V Ja
● Kurzschluss-Schutz Ja; je Kanal, elektronisch
● Ausgangsstrom je Kanal, max. 700 mA
● Ausgangsstrom je Modul, max. 700 mA
Verlustleistung
Verlustleistung, typ. 1,5 W; 24 V, 8 Eingänge über Geberversorgung gespeist
Adressbereich
Adressraum je Modul
● Eingänge 1 byte; + 1 byte für QI-Information
Hardware-Ausbau
automatische Kodierung Ja
● mechanisches Kodierelement Ja
● Typ des mechanischen Kodierelements Typ A
Submodule
● konfigurierbare Submodule, max. 4
Auswahl BaseUnit für Anschlussvarianten
● 1-Leiter-Anschluss BU-Typ A0
● 2-Leiter-Anschluss BU-Typ A0
● 3-Leiter-Anschluss BU-Typ A0 mit AUX-Klemmen oder Potenzialverteilermodul
● 4-Leiter-Anschluss BU-Typ A0 + Potenzialverteilermodul
Digitaleingaben
Anzahl der Eingänge 8
digitale Eingänge parametrierbar Ja
M/P-lesend P-lesend
Eingangskennlinie nach IEC 61131, Typ 3 Ja
Impulsverlängerung Ja; ab 4 µs Impulsdauer
● Länge 2 s; 50 ms, 100 ms, 200 ms, 500 ms, 1 s, 2 s
Flankenauswertung Ja; steigende Flanke, fallende Flanke, Flankenwechsel
Eingangsspannung
● Nennwert (DC) 24 V
● für Signal "0" -30 ... +5 V
● für Signal "1" +11 ... +30 V
Eingangsstrom
● für Signal "1", typ. 2,5 mA
Eingangsverzögerung (bei Nennwert der Eingangsspannung)
für Standardeingänge
— parametrierbar Ja; 0,05 / 0,1 / 0,4 / 0,8 / 1,6 / 3,2 / 12,8 / 20 ms (jeweils + leitungslängenabhängige Verzögerung von 30 bis 500 µs)
— bei "0" nach "1", min. 0,05 ms
— bei "0" nach "1", max. 20 ms
— bei "1" nach "0", min. 0,05 ms
— bei "1" nach "0", max. 20 ms
Leitungslänge
● geschirmt, max. 1 000 m
● ungeschirmt, max. 600 m
Geber
Anschließbare Geber
● 2-Draht-Sensor Ja
— zulässiger Ruhestrom (2-Draht-Sensor), max. 1,5 mA
Taktsynchronität
Filter- und Verarbeitungszeit (TWE), min. 420 µs
Buszykluszeit (TDP), min. 500 µs
Jitter, max. 8 µs
Alarme/Diagnosen/Statusinformationen
Diagnosefunktion Ja
Alarme
● Diagnosealarm Ja; kanalweise
● Prozessalarm Ja; parametrierbar, Kanäle 0 bis 7
Diagnosen
● Diagnoseinformation auslesbar Ja
● Überwachung der Versorgungsspannung Ja
— parametrierbar Ja
● Überwachung der Geberversorgung Ja; kanalweise
● Drahtbruch Ja; kanalweise, optionale Beschaltung zur Vermeidung einer Leitungsbruch-Diagnose bei einfachen Geberkontakten: 25 kOhm bis 45 kOhm
● Kurzschluss Ja; kanalweise
Diagnoseanzeige LED
● Überwachung der Versorgungsspannung (PWR-LED) Ja; grüne PWR-LED
● Kanalstatusanzeige Ja; grüne LED
● für Kanaldiagnose Ja; rote LED
● für Moduldiagnose Ja; grüne / rote DIAG-LED
Potenzialtrennung
Potenzialtrennung Kanäle
● zwischen den Kanälen Nein
● zwischen den Kanälen und Rückwandbus Ja
● zwischen den Kanälen und Spannungsversorgung der Elektronik Nein
Isolation
Isolation geprüft mit DC 707 V (Typprüfung)
Normen, Zulassungen, Zertifikate
geeignet für Sicherheitsfunktionen Nein
Umwelt-Fußabdruck
● Umweltproduktdeklaration Ja
Treibhauspotential
— Treibhauspotential, (gesamt) [CO2 eq] 15,9 kg
— Treibhauspotential, (während Herstellung) [CO2 eq] 3,69 kg
— Treibhauspotential, (während Betrieb) [CO2 eq] 12,7 kg
— Treibhauspotential, (nach Ende des Lebenszyklus) [CO2 eq] -0,495 kg
Umgebungsbedingungen
Umgebungstemperatur im Betrieb
● waagerechte Einbaulage, min. -30 °C; < 0 °C ab FS07
● waagerechte Einbaulage, max. 60 °C
● senkrechte Einbaulage, min. -30 °C; < 0 °C ab FS07
● senkrechte Einbaulage, max. 50 °C
Höhe im Betrieb bezogen auf Meeresspiegel
● Aufstellungshöhe über NN, max. 5 000 m; Einschränkungen bei Aufstellhöhen > 2 000 m, siehe Handbuch
Absolute Luftfeuchte
● Taupunkt, min. -60 °C; geeignet für Trockenraumanwendungen
Maße
Breite 15 mm
Höhe 73 mm
Tiefe 58 mm
Gewichte
Gewicht, ca. 28 g

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Kurzschluss 1H bei 6ES7131-6BF00-0CA0 Zuerst sollte die Prozessverdrahtung der betroffenen Geberversorgung auf Kurzschluss nach M geprüft werden. Anschließend sind Sensoranschlüsse, Klemmen und Leitungswege kanalbezogen zu kontrollieren. Danach sollte abgeglichen werden, ob die kanalbezogene Diagnose korrekt parametriert ist und ob der Fehler nach Trennen der Feldverdrahtung weiterhin ansteht.
Leitungsbruch 6H bei 6ES7131-6BF00-0CA0 Zuerst sollte geprüft werden, ob die Leitung zwischen Modul und Sensor unterbrochen oder zu hochohmig ist. Anschließend ist die Geberbeschaltung mit dem verwendeten Sensortyp abzugleichen. Bei einfachen Geberkontakten kann zusätzlich geprüft werden, ob eine geeignete Beschaltung zur Vermeidung einer ungewollten Leitungsbruch-Diagnose erforderlich ist.
Parametrierfehler 10H bei 6ES7131-6BF00-0CA0 Zuerst sollte die projektierte Modulvariante mit der tatsächlich gesteckten Artikelnummer abgeglichen werden. Anschließend sind Kanalaktivierung, Diagnosefreigaben, Eingangsverzögerung und Submodul-Konfiguration zu kontrollieren. Danach sollte die Projektierung erneut übertragen und geprüft werden, ob die CPU den Parameterdatensatz fehlerfrei übernimmt.
Versorgungsspannung fehlt 11H bei 6ES7131-6BF00-0CA0 Zuerst sollte die Versorgungsspannung L+ am BaseUnit gemessen werden. Anschließend sind BaseUnit-Typ, Potenzialgruppe und Einspeisung der Lastgruppe zu kontrollieren. Danach sollte geprüft werden, ob die PWR-LED den erwarteten Zustand zeigt und ob benachbarte Module derselben Potenzialgruppe ebenfalls betroffen sind.
Prozessalarm verloren 16H bei 6ES7131-6BF00-0CA0 Zuerst sollte geprüft werden, ob die Alarmbearbeitung in der CPU zur parametrierten Flankenauswertung passt. Anschließend ist zu kontrollieren, ob vorherige Prozessalarme korrekt quittiert werden. Danach sollte die Projektierung der Prozessalarme angepasst und das Modul bei Bedarf neu parametriert werden.
Kanal oder Komponente temporär nicht verfügbar 1FH bei 6ES7131-6BF00-0CA0 Zuerst sollte geprüft werden, ob eine Firmware-Aktualisierung läuft oder zuvor abgebrochen wurde. Anschließend ist der Abschluss der Aktualisierung abzuwarten oder der Update-Vorgang kontrolliert neu zu starten. Danach sollte geprüft werden, ob das Modul wieder Prozesswerte einliest und die Diagnosemeldung zurückgesetzt ist.
DIAG-LED blinkt bei 6ES7131-6BF00-0CA0 Zuerst sollte geprüft werden, ob das Modul vollständig parametriert ist oder eine Modul- beziehungsweise Kanaldiagnose anliegt. Anschließend sind Diagnosepuffer, Kanalstatus-LEDs und Kanalfehler-LEDs auszuwerten. Danach sollte die Ursache kanalbezogen eingegrenzt werden, bevor die Baugruppe als defekt bewertet wird.
PWR-LED bleibt aus bei 6ES7131-6BF00-0CA0 Zuerst sollte die Versorgungsspannung L+ an der BaseUnit geprüft werden. Anschließend sind Einspeisung, Potenzialgruppe und mechanischer Sitz des Moduls zu kontrollieren. Falls die Versorgung korrekt anliegt und die LED dennoch aus bleibt, sollte die Baugruppe gegen eine geprüfte Referenzbaugruppe verglichen werden.

Kann 6ES7131-6BF00-0CA0 repariert werden?

Ja, eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn die Baugruppe elektronisch instandsetzbar ist und weiterhin in der bestehenden ET-200SP-Station verwendet werden soll. Bei EICHLER erfolgt die Bearbeitung nach individuellem Fehlerbild. Die Baugruppe wird analysiert, bei Bedarf bis auf Bauteilebene instand gesetzt und anschließend im hauseigenen Testzentrum funktionsgeprüft. Ein transparenter Kostenvoranschlag schafft vor der Durchführung eine belastbare Entscheidungsgrundlage. Garantie und Gewährleistung erhöhen die Planungssicherheit bei Reparatur und Ersatzteilbeschaffung.

Was tun, wenn 6ES7131-6BF00-0CA0 in der ET-200SP-Station nicht betriebsbereit wird?

Zuerst sollte die Station auf korrekte Versorgung, BaseUnit und Projektierung geprüft werden. Wenn die DIAG-LED blinkt, liegt entweder eine fehlende Parametrierung oder eine Modul- beziehungsweise Kanaldiagnose nahe. Entscheidend ist der Abgleich zwischen gesteckter Artikelnummer, projektierter Baugruppe, verwendeter BaseUnit A0 und den freigegebenen Diagnoseparametern. Erst wenn Verdrahtung, Versorgung und Projektierung ausgeschlossen sind, sollte ein Defekt der Baugruppe näher eingegrenzt werden.

Gibt es einen Nachfolger für 6ES7131-6BF00-0CA0?

Für diese Artikelnummer sollte kein Ersatz- oder Nachfolgetyp ohne technische Prüfung angesetzt werden. Der Produktstatus ist als aktives Produkt ausgewiesen, daher steht üblicherweise die baugleiche Beschaffung oder die Reparatur im Vordergrund. Ein möglicher Ersatz muss zur vorhandenen ET-200SP-Konfiguration, zur BaseUnit, zur Projektierung und zu den Diagnosefunktionen passen. Für Einkauf und Instandhaltung ist deshalb eine artikelnummerngenaue Prüfung sicherer als ein Austausch nach ähnlich klingender Modulbezeichnung.

Ist 6ES7131-6BF00-0CA0 mit bestehenden ET-200SP-Systemen kompatibel?

Die Kompatibilität hängt von der vorhandenen ET-200SP-Station, der BaseUnit, der Projektierungsumgebung und der Kommunikationsanbindung ab. Das Modul ist für BU-Typ A0 vorgesehen und lässt sich unter anderem mit TIA Portal, STEP 7, PCS 7 sowie PROFINET- und PROFIBUS-Projektierungen einbinden, sofern die geforderten Versionen und GSD-Daten berücksichtigt werden. Vor einem Austausch sollte die konfigurierte Modulvariante mit der real gesteckten Baugruppe abgeglichen werden, damit Adressraum, Diagnose und Prozessalarme erhalten bleiben.

Wann ist ein Austauschgerät für 6ES7131-6BF00-0CA0 sinnvoller als eine Reparatur?

Ein Austauschgerät ist besonders sinnvoll, wenn die Anlage schnell wieder anlaufen muss und keine Zeit für eine vorgelagerte Reparaturentscheidung bleibt. Eine Reparatur ist dagegen interessant, wenn die Baugruppe wirtschaftlich instandsetzbar ist, die vorhandene Anlage weiterbetrieben werden soll und ein Kostenvoranschlag als Entscheidungsgrundlage benötigt wird. Bei kritischen Maschinen kann eine Kombination aus Austausch zur schnellen Wiederinbetriebnahme und anschließender Reparatur der defekten Baugruppe die Ersatzteilreserve wiederherstellen.

Wie kann 6ES7131-6BF00-0CA0 kurzfristig beschafft werden?

Die Beschaffung sollte artikelnummerngenau über 6ES7131-6BF00-0CA0 erfolgen, damit keine abweichende ET-200SP-Variante bestellt wird. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit können tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden. Für den Einkauf sind neben Neuware auch geprüfte gebrauchte Baugruppen, Austauschoptionen oder Reparaturwege relevant. Bei Anlagenstillstand ist eine klare Angabe von Artikelnummer, Fehlerbild, Anlagenpriorität und gewünschter Versorgungsart hilfreich.

Welche Rolle spielen Kanaldiagnose und LEDs bei der Fehlersuche an 6ES7131-6BF00-0CA0?

Kanaldiagnose und LEDs helfen, die Störung schneller auf Modul-, Kanal-, Versorgungs- oder Verdrahtungsebene einzugrenzen. Die Baugruppe unterstützt Diagnosemeldungen für Kurzschluss der Geberversorgung, Leitungsbruch, fehlende Versorgungsspannung und Kanalfehler. Die PWR-LED zeigt die Versorgung L+, die Kanalstatus- und Kanalfehler-LEDs unterstützen die kanalbezogene Eingrenzung. Dadurch kann häufig unterschieden werden, ob ein Sensor, eine Leitung, die Parametrierung oder die Baugruppe selbst betroffen ist.

Worauf sollte beim Kauf einer gebrauchten 6ES7131-6BF00-0CA0 geachtet werden?

Bei gebrauchten Baugruppen sind Artikelnummer, Funktionsstand, optischer Zustand, Prüfstatus und Rückverfolgbarkeit entscheidend. Wichtig ist außerdem, dass die Baugruppe zur vorhandenen BaseUnit und Projektierung passt. Eine geprüfte Baugruppe reduziert das Risiko, dass ein alter Fehler in die Anlage übernommen wird. Für Instandhaltung und Einkauf ist deshalb nicht nur der Kaufpreis relevant, sondern auch die Frage, ob Funktionsprüfung, Gewährleistung, Austauschmöglichkeit und eine belastbare Ersatzteilstrategie gegeben sind.

Wichtige Dokumente

Reparatur-Begleitschein

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