SIEMENS 6ES7335-7HG02-0AB0
- EICHLER-Art.Nr.: K0226237
- EAN: 4025515077558
- UPC: 662643475753
Produktbeschreibung
SIMATIC S7-300, ANALOGBAUGRUPPE SM 335, POTENTIALGETRENNT U/I; ALARM, DIAGNOSE; 4AE AUFL. 14 BIT, 4AA, 11/12 BIT 1X 20-POLIG
Leistungen für SIEMENS 6ES7335-7HG02-0AB0
Reparatur
von 693,07 €
bis 1.019,22 €
Austausch
Gebraucht
1.223,07 €
917,30 €
Neu
1.358,96 €
1.019,22 €
SIEMENS |
6ES7335-7HG02-0AB0 –
zusätzliche Produktinformationen
| Lieferinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Exportkennzeichen | AL: N ECCN: EAR99H | ||
| Nettogewicht pro ME | 0.349 | ||
| Mengeneinheit (ME) | 1 Stück | ||
| Verpackungsmenge | 1 | ||
| Zusätzliche Produktinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Produktstatus | EOP: 2024-10-01 | ||
| EAN | 4025515077558 | ||
| UPC | 662643475753 | ||
| Statistische Warennummer | 85389091 | ||
| Listenkennzeichen (LKZ) | ST73 | ||
| Fabrikategruppe | 9483 | ||
| Ursprungsland | DE | ||
| Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie | Seit: 20090202 | ||
| Klassifizierungen | Version | Klassifizierung | |
|---|---|---|---|
| eClass | 4 | 27-24-03-05 | |
| eClass | 5.1 | 27-24-22-01 | |
| eClass | 6.0 | 27-24-22-01 | |
| ETIM | 3 | / | |
| ETIM | 4 | EC001420 | |
| ETIM | 5 | EC001420 | |
Was ist 6ES7335-7HG02-0AB0 und wo wird es eingesetzt
6ES7335-7HG02-0AB0 ist eine SIMATIC S7-300 Analogbaugruppe SM 335 für Anwendungen, in denen analoge Messwerte erfasst und analoge Stellgrößen ausgegeben werden müssen. Die Baugruppe bietet 4 Analogeingänge und 4 Analogausgänge, ist potenzialgetrennt, besitzt Diagnose- und Alarmfunktionen und wird über einen 20-poligen Frontstecker eingebunden. Typisch ist der Einsatz in Bestandsanlagen der S7-300-Welt, etwa bei Maschinen und Prozessen mit Sollwertvorgaben, Signalrückmeldungen, Regelkreisen oder schnellen Analogaufgaben. Weil die SM 335 Eingang und Ausgang in einer Baugruppe bündelt, ist sie vor allem dort interessant, wo vorhandene Hardwareplätze, Verdrahtung und Anlagenlogik erhalten bleiben sollen.
Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten
Die SM 335 verfügt über 4 Analogeingänge für Spannung und Strom, jedoch nicht für Thermoelemente, Widerstandsthermometer oder Widerstandsmessung. Die Eingangsauflösung liegt bei bis zu 14 Bit, die Ausgangsauflösung bei 11/12 Bit. Für die Eingänge stehen je nach Stellung des Messbereichsmoduls unterschiedliche Kombinationen zur Verfügung; die werkseitige Stellung ist D. Die Baugruppe besitzt zusätzlich eine integrierte Geberversorgung mit 10 V / 25 mA, 4 Spannungsausgänge mit ±10 V oder 0…10 V, einen Kurzschlussschutz am Spannungsausgang sowie kompakte Abmessungen von 40 x 125 x 120 mm. Für Instandhalter ist besonders wichtig: Die Ausgänge sind Spannungsausgänge, und Aktoren werden dort nur in 2-Leiter-Schaltung angeschlossen.
Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz
Die 6ES7335-7HG02-0AB0 wird von Siemens als Spare Part geführt; der offizielle Life-Cycle-Status ist Product Cancellation / EOP, mit Wirksamkeit 01.10.2024. Für Betreiber bedeutet das: Die Baugruppe gehört nicht mehr zu einem aktiven Standardprogramm, sondern fällt in die Phase der Ersatzteil- und Restbestandsversorgung. Für Einkauf und Instandhaltung ist das ein klares Signal, Bestände, Reparaturfähigkeit und Ausfallrisiken frühzeitig zu bewerten. Wichtig für Modernisierung und Ersatz in Bestandsanlagen: Siemens dokumentiert die 6ES7335-7HG02-0AB0 als kompatibel zur 6ES7335-7HG01-0AB0. Einen recherchierbar verifizierten, direkt benannten Nachfolger für die 6ES7335-7HG02-0AB0 selbst zeigen die herangezogenen Herstellerinformationen dagegen nicht.
EICHLER Leistungen für 6ES7335-7HG02-0AB0 und wann sie relevant sind
Für Betreiber abgekündigter S7-300-Technik sind bei EICHLER Reparatur, Austausch, Gebrauchtversorgung und Neuteilversorgung vorgesehen. Besonders relevant ist die Reparatur, wenn die Anlage kurzfristig wieder anlaufen muss, die bestehende Parametrierung erhalten bleiben soll oder keine sichere Serienumstellung gewünscht ist. Laut Produktseite umfasst die Reparatur eine technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, umfassende Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie; zusätzlich ist ein Prüfprotokoll für Analogein- und Analogausgaben verfügbar. Gerade bei obsoleten Baugruppen reduziert das das Risiko ungeplanter Stillstände, stabilisiert die Ersatzteilstrategie und verschiebt teure Retrofit-Projekte auf einen planbaren Zeitpunkt. Die Leistungen richten sich ausschließlich an Unternehmen.
| Attribut | Wert |
|---|---|
| Analogeingaben | |
| Anzahl Analogeingänge | 4 |
| Eingangsbereiche | |
| ● Spannung | Ja |
| ● Strom | Ja |
| ● Thermoelement | Nein |
| ● Widerstandsthermometer | Nein |
| ● Widerstand | Nein |
| Analogausgaben | |
| Anzahl Analogausgänge | 4 |
| Analogwertbildung für die Eingänge | |
| Integrations- und Wandlungszeit/Auflösung pro Kanal | |
| ● Auflösung mit Übersteuerungsbereich (Bit inklusive Vorzeichen), max. | 14 bit |
| Analogwertbildung für die Ausgänge | |
| Integrations- und Wandlungszeit/Auflösung pro Kanal | |
| ● Auflösung mit Übersteuerungsbereich (Bit inklusive Vorzeichen), max. | 12 bit |
| Maße | |
| Breite | 40 mm |
| Höhe | 125 mm |
| Tiefe | 120 mm |
| Fehlerbeschreibung | Möglicher Lösungsansatz |
|---|---|
| Warum meldet die SM 335 „Fehler extern“ oder „Baugruppe gestört“? | Diese Sammeldiagnose tritt bei der SM 335 typischerweise auf, wenn das Messbereichsmodul fehlt oder falsch gesteckt ist, die externe 24-V-Hilfsspannung ausgefallen ist, ein Gleichtaktfehler, Drahtbruch, Unterlauf oder Überlauf an einem Eingang vorliegt oder ein Ausgang einen Massekurzschluss hat. Für die Eingrenzung zuerst Diagnosepuffer und Baugruppenzustand in STEP 7 prüfen, dann Stellung des Messbereichsmoduls mit der HW-Konfig abgleichen, 24-V-Lastspannung messen und anschließend die betroffenen Kanäle einzeln kontrollieren. Wenn der Diagnosealarm aktiviert ist, lässt sich die Ursache gezielt über OB 82 und SFC 59 auslesen. |
| Warum lese ich am Eingang 7FFFH oder 32767, obwohl das Signal eigentlich plausibel ist? | 7FFFH beziehungsweise 32767 steht bei der SM 335 für einen Überlaufzustand oder eine Diagnosebedingung. Ausgelöst wird das unter anderem durch Messbereichsüberschreitung, Gleichtaktfehler oder Drahtbruch. Zusätzlich zeigt ein Praxisfall aus dem SPS-Forum, dass auch eine fehlerhafte Bezugspotenzial-Verdrahtung zu scheinbar unplausiblen Überläufen führen kann. Deshalb nicht nur den Messbereich in HW-Konfig prüfen, sondern auch MANA, Signalmasse, Schirmung und die Verdrahtung am Frontstecker kontrollieren. Wenn der Fehler mit dem Kanal oder mit der Baugruppe mitwandert, ist auch ein Hardwaredefekt möglich. |
| Warum bekomme ich eine Drahtbruchmeldung, obwohl der Sensor angeschlossen ist? | Bei der SM 335 ist die Drahtbruchprüfung nur unter bestimmten Randbedingungen zuverlässig. Im Bereich 4…20 mA meldet die Baugruppe Drahtbruch, wenn der Strom unter 1,185 mA fällt. Im Bereich 0…10 V arbeitet die Prüfung mit kurzen Stromimpulsen; dafür darf die Kapazität aus Kabel und Geber 10 nF nicht überschreiten, Kabel bis 30 m gelten im Allgemeinen als unkritisch, und der Quellwiderstand darf 2,5 kΩ nicht überschreiten. Liegt der Sensor außerhalb dieser Randbedingungen, entstehen Fehlmeldungen trotz intakter Leitung. In solchen Fällen Diagnoseeinstellungen, Messbereich und Sensorbeschaltung gezielt anpassen. |
| Warum meldet der Analogausgang Kurzschluss oder liefert nur eine reduzierte Spannung? | Die Analogausgänge der SM 335 sind als Spannungsausgänge ausgeführt. Siemens fordert dafür einen 2-Leiteranschluss; der zulässige Lastbereich beginnt bei 3 kΩ. Ein Kurzschluss, eine ungeeignete Last oder eine Kopplung auf eine abgeschaltete Gegenstelle kann deshalb zu Diagnosemeldungen und unplausiblen Spannungswerten führen. Ein SPS-Forum-Fall zeigt zusätzlich, dass bei einer Verbindung zu einer abgeschalteten zweiten CPU externe Fehlermeldungen und Spannungsabfall auftreten können. In der Praxis deshalb Lastwiderstand, Bezugspotenziale und den Zustand der angeschlossenen Gegenseite prüfen; bei gekoppelten Systemen kann ein Trennverstärker sinnvoll sein. |
| Warum meldet die SM 335 einen Parametrierfehler? | Ein Parametrierfehler entsteht, wenn die Einstellung in HW Konfig nicht zur tatsächlichen Stellung des Messbereichsmoduls oder zur realen Kanalbeschaltung passt. Gerade bei der SM 335 ist das kritisch, weil die Stellung A, C oder D vorgibt, welche Eingänge als Spannung oder Strom arbeiten. Lösung: Stellung des Messbereichsmoduls direkt an der Baugruppe prüfen, die Kanalparameter in STEP 7 dazu passend setzen, Hardwarekonfiguration erneut laden und danach die Diagnosedaten noch einmal prüfen. Viele vermeintliche Baugruppenfehler lassen sich bereits dadurch sauber eingrenzen. |
| Warum erscheint „24 V Lastspannung fehlt“ oder ein ADU/DAU-Fehler? | Laut Siemens wird ein ADU/DAU-Fehler unter anderem ausgelöst, wenn die 24-V-Lastspannung fehlt oder unter 15 V liegt, wenn eine EMV-Störung vorliegt oder wenn ein interner Hardwarefehler besteht. Deshalb zuerst die 24-V-Versorgung unter Last messen, Steckverbinder und Masseführung prüfen sowie Störeinflüsse durch Schirmung und Verdrahtungsführung bewerten. Bleibt der Fehler trotz stabiler Versorgung und sauberer Verdrahtung bestehen, spricht das für einen internen Defekt der Baugruppe, sodass Reparatur oder Ersatz sinnvoll wird. |
Ist 6ES7335-7HG02-0AB0 der passende Ersatz für 6ES7335-7HG01-0AB0?
Ja. Siemens beschreibt die 6ES7335-7HG02-0AB0 ausdrücklich als kompatibel zur 6ES7335-7HG01-0AB0. Für Betreiber von Bestandsanlagen ist das wichtig, weil dadurch bestehende Konzepte rund um die SM-335-Baugruppe grundsätzlich weitergeführt werden können. Zusätzlich nennt Siemens einen praktischen Vorteil: Der bei der Vorgängerbaugruppe notwendige Störschutzfilter ist für die 7HG02-Version nicht mehr erforderlich. Vor dem Tausch sollten trotzdem Messbereichsmodul, HW-Konfig, Frontsteckerbelegung und die reale Feldverdrahtung geprüft werden, damit die Kompatibilität auch im konkreten Schaltschrank ohne Folgefehler wirksam wird.
Ist die Baugruppe noch regulär verfügbar oder nur noch als Ersatzteil?
Herstellerseitig befindet sich die Baugruppe im Status Product Cancellation / EOP und wird als Spare Part geführt. Das bedeutet: Sie gehört nicht mehr zu einer aktiven Standardlieferkette, sondern zur Ersatzteilversorgung. Gleichzeitig können im Markt und bei spezialisierten Anbietern weiterhin Restbestände, Gebrauchtteile, Austauschgeräte oder auch lagernde Neuteile verfügbar sein. Für Einkauf und Instandhaltung ist deshalb nicht nur die Artikelnummer wichtig, sondern auch die Beschaffungsstrategie: Wer Ausfallzeiten vermeiden will, sollte Verfügbarkeit, Reparaturoption und interne Bevorratung zusammen betrachten statt sich ausschließlich auf Neuteilbeschaffung zu verlassen.
Welche Signale unterstützt die SM 335 tatsächlich?
Die SM 335 unterstützt Spannungs- und Stromsignale an den Eingängen, aber keine Thermoelemente, keine Widerstandsthermometer und keine Widerstandsmessung. Die 4 Analogausgänge sind als Spannungsausgänge ausgelegt; parametrierbar sind ±10 V oder 0…10 V. Für Anwender ist das wichtig, weil die Baugruppe zwar als sehr flexible Mischbaugruppe gilt, jedoch nicht jede analoge Signalart direkt abdeckt. Wer etwa PT100-, Thermoelement- oder reine Stromausgangsanwendungen plant, muss die Eignung vorher gegen die tatsächlichen Signale im Feld prüfen. So lassen sich Fehlbeschaffung, Parametrierfehler und spätere Diagnoseprobleme vermeiden.
Wie lese ich die Diagnose der SM 335 in STEP 7 sinnvoll aus?
Wenn der Diagnosealarm freigegeben ist, erzeugt die SM 335 bei einer erkannten Störung einen Alarm und die CPU ruft den OB 82 auf. Siemens empfiehlt, die eigentliche Detaildiagnose über SFC 59 (RD_REC) zu lesen; damit lassen sich die Diagnosedaten von DS1 inklusive kanalspezifischer Informationen auswerten. Praktisch heißt das: Diagnosepuffer prüfen, Baugruppenanfangsadresse aus den Lokaldaten des OB 82 übernehmen und anschließend gezielt DS1 lesen. So wird aus einer allgemeinen Störmeldung eine belastbare Fehlerursache. Für zeitkritische Programme ist es sinnvoll, im OB 82 nur die Adresse zu sichern und die Detailauswertung im OB 1 vorzunehmen.
Was muss ich bei Verdrahtung und Bezugspotenzial besonders beachten?
Bei der SM 335 entscheidet nicht nur die Parametrierung, sondern auch die saubere Bezugspotenzialführung über stabile Analogwerte. Die Siemens-Dokumentation macht klar, dass Messbereichsmodul, Kanalart und HW-Konfig zusammenpassen müssen. Ein Praxisfall aus dem SPS-Forum zeigt außerdem, dass eine fehlende Verbindung von MANA beziehungsweise der analogen Bezugsebene zu Überlaufwerten und Fehlmessungen führen kann, obwohl die eigentlichen Signalleitungen angeschlossen sind. Für die Praxis bedeutet das: Signalmasse, MANA, Schirmung, Kanalzuordnung und Frontsteckerbelegung immer gemeinsam prüfen. Gerade bei Spannungswerten und gemischten Ein-/Ausgangskonzepten lassen sich dadurch viele sporadische Fehler bereits vor einem Baugruppentausch beseitigen.
Wann lohnt sich bei 6ES7335-7HG02-0AB0 eher Reparatur als Neubeschaffung?
Bei einer abgekündigten Baugruppe wie der 6ES7335-7HG02-0AB0 lohnt sich Reparatur besonders dann, wenn die Anlage kurzfristig wieder verfügbar sein muss, wenn Parametrierung und Verdrahtung unverändert bleiben sollen oder wenn ein Retrofit aktuell wirtschaftlich nicht sinnvoll ist. Auf der EICHLER-Produktseite ist die Reparatur mit technischer Reinigung, vorbeugender Instandhaltung, Funktionsprüfung und mindestens 24 Monaten Garantie beschrieben. In Verbindung mit dem EOP-/Cancellation-Status ist das für viele Betreiber die wirtschaftlichste Strategie, um Stillstandskosten zu begrenzen und die Restlaufzeit bestehender S7-300-Anlagen planbar zu verlängern. Reparatur wird damit nicht nur zur Störungsbeseitigung, sondern zum Baustein der Obsoleszenzabsicherung.























