SIEMENS 6ES7134-6JF00-0CA1

  • EICHLER-Art.Nr.: K0370485
  • EAN: 4047623403388
  • UPC: 887621782672

Produktbeschreibung

SIMATIC ET 200SP, ANALOGES EINGANGSMODUL, AI 8XRTD/TC 2-WIRE HIGH FEATURE PASSEND FUER BU-TYP A0, A1, FARBCODE CC00, KANAL-DIAGNOSE, 16 BIT, +/-0,1%

Leistungen für SIEMENS 6ES7134-6JF00-0CA1

Reparatur

2-5 Tage

von 300,30 €

bis 459,28 €

Austausch

Gebraucht

Neu

1-3 Tage

10+ Stck.

257,25 €

244,39 €

244,39 € *

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Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: N ECCN: EAR99H
Nettogewicht pro ME 0.039
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus
EAN 4047623403388
UPC 887621782672
Statistische Warennummer 85389091
Listenkennzeichen (LKZ) ST76
Fabrikategruppe 4520
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: 20140225
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 /
eClass 5.1 27-24-26-01
eClass 6.0 27-24-26-01
ETIM 3 /
ETIM 4 EC001596
ETIM 5 EC001596

Was ist 6ES7134-6JF00-0CA1 und wo wird es eingesetzt

6ES7134-6JF00-0CA1 ist ein analoges Eingangsmodul der Siemens SIMATIC ET 200SP, ausgelegt für die Erfassung von Temperatur- und Widerstandssignalen in kompakten, modularen Automatisierungslösungen. Das Modul bietet 8 Analogeingänge und ist für RTD-, Thermoelement- und Widerstandsmessungen im 2-Leiter-Anschluss konzipiert. Dadurch eignet es sich besonders für Maschinen und Anlagen, in denen viele Temperaturpunkte platzsparend in einer ET-200SP-Station zusammengeführt werden sollen. Typische Einsatzfelder sind Ofen- und Prozesswärmetechnik, Maschinenbau, Verpackung, Kunststoffverarbeitung, Wasser- und Umwelttechnik sowie retrofitfähige Bestandsanlagen, in denen bestehende Pt100-, Ni1000- oder Thermoelement-Signale zuverlässig in die SPS übernommen werden müssen.

Überblick über die wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten

Das Modul arbeitet mit 24 V DC Versorgungsspannung bei einem zulässigen Bereich von 19,2 bis 28,8 V DC. Es verarbeitet 8 analoge Eingangssignale mit einer Auflösung von bis zu 16 Bit und einer Genauigkeit von ±0,1 %. Unterstützt werden unter anderem Pt100, Pt1000, Ni100, Ni1000, verschiedene Widerstandsbereiche sowie Thermoelemente vom Typ B, C, E, J, K, L, N, R, S, T und U. Für Instandhalter wichtig sind außerdem Kanaldiagnosen, Drahtbrucherkennung, Überlauf-/Unterlaufdiagnosen, Grenzwertalarme und die Möglichkeit zur Umparametrierung im RUN. Für Einkäufer und Projektierer relevant sind die BaseUnit-Kompatibilität zu BU-Typ A0 und A1, die kompakte Bauform 15 × 73 × 58 mm sowie die Projektierbarkeit in TIA Portal ab V16.

Aussagen zum Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenzstatus

Nach den aktuell auffindbaren Siemens-Produktinformationen wird 6ES7134-6JF00-0CA1 als Active Product geführt. Das ist für Betreiber wichtig, weil damit die technische Einordnung im laufenden Siemens-Portfolio weiterhin gegeben ist. In den eingesehenen Siemens-Quellen war kein offizieller Abkündigungs- oder Nachfolgerhinweis für dieses Modul ersichtlich. Auch die aktuelle Siemens-Dokumentation führt das Modul weiterhin mit gültigen Engineering- und Firmware-Angaben, unter anderem mit Firmware V2.1, HW-Stand ab FS05 und Integration in die neueren ET-200SP-Dokumentationsstände. Für Beschaffung und Life-Cycle-Management bedeutet das: Das Modul ist weiterhin gut einordenbar, zugleich bleibt es sinnvoll, Reparatur- und Austauschoptionen für ungeplante Ausfälle frühzeitig abzusichern.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie in der Praxis relevant sind

Für ungeplante Anlagenstillstände ist die Reparatur besonders relevant, weil EICHLER für dieses Modul ein kurzes Bearbeitungsfenster nennt und die Leistung mit technischer Reinigung, vorbeugender Instandhaltung, Funktionsprüfung und mindestens 24 Monaten Garantie verbindet. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn die Baugruppe im Feld bereits sauber identifiziert ist und die bestehende Konfiguration ohne Umprojektierung erhalten bleiben soll. Wenn der Ausfall sofort überbrückt werden muss, sind Austausch, gebrauchte Baugruppen oder Neuware für Einkauf und Instandhaltung die passende Option. Gerade bei temperaturkritischen Prozessen hilft diese Kombination aus Reparatur- und Beschaffungswegen dabei, Downtime zu minimieren, Ersatzteilrisiken zu senken und die Funktionsfähigkeit auch bei älteren Anlagenstrukturen langfristig abzusichern.

Attribut Wert
Allgemeine Informationen
Produkttyp-Bezeichnung AI 8xRTD/TC 2-wire HF
HW-Funktionsstand ab FS05
Firmware-Version V2.1
● FW-Update möglich Ja
verwendbare BaseUnits BU-Typ A0, A1
Farbcode für modulspezifisches Farbkennzeichnungsschild CC00
Produktfunktion
● I&M-Daten Ja; I&M0 bis I&M3
● taktsynchroner Betrieb Nein
● Messbereich skalierbar Ja
Engineering mit
● STEP 7 TIA Portal projektierbar/integriert ab Version V16, V17 / V18
● STEP 7 projektierbar/integriert ab Version V5.5 SP3 / V5.5 SP4
● PCS 7 projektierbar/integriert ab Version V8.1 SP1
● PROFIBUS ab GSD-Version/GSD-Revision je eine GSD-Datei ab Revision 3 und 5
● PROFINET ab GSD-Version/GSD-Revision GSDML V2.35
Betriebsart
● Oversampling Nein
● MSI Nein
CiR - Configuration in RUN
Umparametrieren im RUN möglich Ja
Kalibrieren im RUN möglich Ja
Versorgungsspannung
Nennwert (DC) 24 V
zulässiger Bereich, untere Grenze (DC) 19,2 V
zulässiger Bereich, obere Grenze (DC) 28,8 V
Verpolschutz Ja
Eingangsstrom
Stromaufnahme, max. 35 mA
Verlustleistung
Verlustleistung, typ. 0,75 W
Adressbereich
Adressraum je Modul
● Adressraum je Modul, max. 16 byte; + 1 byte für QI-Information
Hardware-Ausbau
automatische Kodierung
● mechanisches Kodierelement Ja
● Typ des mechanischen Kodierelements Typ A
Auswahl BaseUnit für Anschlussvarianten
● 2-Leiter-Anschluss BU-Typ A0, A1
Analogeingaben
Anzahl Analogeingänge 8
zulässige Eingangsspannung für Spannungseingang (Zerstörgrenze), max. 30 V
Konstantmessstrom für Widerstandsgeber, typ. 2 mA
Zykluszeit (alle Kanäle), min. Summe der Grundwandlungszeiten und zusätzlicher Bearbeitungszeiten (Je nach Parametrierung der aktivierten Kanäle)
technische Einheit für Temperaturmessung einstellbar Ja; °C / °F / K
Eingangsbereiche (Nennwerte), Spannungen
● -1 V bis +1 V Ja; 16 bit inkl. Vorzeichen
— Eingangswiderstand (-1 V bis +1 V) 1 MΩ
● -250 mV bis +250 mV Ja; 16 bit inkl. Vorzeichen
— Eingangswiderstand (-250 mV bis +250 mV) 1 MΩ
● -50 mV bis +50 mV Ja; 16 bit inkl. Vorzeichen
— Eingangswiderstand (-50 mV bis +50 mV) 1 MΩ
● -80 mV bis +80 mV Ja; 16 bit inkl. Vorzeichen
— Eingangswiderstand (-80 mV bis +80 mV) 1 MΩ
Eingangsbereiche (Nennwerte), Thermoelemente
● Typ B Ja; 16 bit inkl. Vorzeichen
— Eingangswiderstand (Typ B) 1 MΩ
● Typ C Ja; 16 bit inkl. Vorzeichen
— Eingangswiderstand (Typ C) 1 MΩ
● Typ E Ja; 16 bit inkl. Vorzeichen
— Eingangswiderstand (Typ E) 1 MΩ
● Typ J Ja; 16 bit inkl. Vorzeichen
— Eingangswiderstand (Typ J) 1 MΩ
● Typ K Ja; 16 bit inkl. Vorzeichen
— Eingangswiderstand (Typ K) 1 MΩ
● Typ L Ja; 16 bit inkl. Vorzeichen
— Eingangswiderstand (Typ L) 1 MΩ
● Typ N Ja; 16 bit inkl. Vorzeichen
— Eingangswiderstand (Typ N) 1 MΩ
● Typ R Ja; 16 bit inkl. Vorzeichen
— Eingangswiderstand (Typ R) 1 MΩ
● Typ S Ja; 16 bit inkl. Vorzeichen
— Eingangswiderstand (Typ S) 1 MΩ
● Typ T Ja; 16 bit inkl. Vorzeichen
— Eingangswiderstand (Typ T) 1 MΩ
● Typ U Ja; 16 bit inkl. Vorzeichen
— Eingangswiderstand (Typ U) 1 MΩ
● Typ TXK/TXK(L) nach GOST Ja; 16 bit inkl. Vorzeichen
— Eingangswiderstand (Typ TXK/TXK(L) nach GOST) 1 MΩ
Eingangsbereiche (Nennwerte), Widerstandsthermometer
● Ni 100 Ja; 16 bit inkl. Vorzeichen
— Eingangswiderstand (Ni 100) 1 MΩ
● Ni 1000 Ja; 16 bit inkl. Vorzeichen
— Eingangswiderstand (Ni 1000) 1 MΩ
● LG-Ni 1000 Ja; 16 bit inkl. Vorzeichen
— Eingangswiderstand (LG-Ni 1000) 1 MΩ
● Ni 120 Ja; 16 bit inkl. Vorzeichen
— Eingangswiderstand (Ni 120) 1 MΩ
● Ni 200 Ja; 16 bit inkl. Vorzeichen
— Eingangswiderstand (Ni 200) 1 MΩ
● Ni 500 Ja; 16 bit inkl. Vorzeichen
— Eingangswiderstand (Ni 500) 1 MΩ
● Pt 100 Ja; 16 bit inkl. Vorzeichen
— Eingangswiderstand (Pt 100) 1 MΩ
● Pt 1000 Ja; 16 bit inkl. Vorzeichen
— Eingangswiderstand (Pt 1000) 1 MΩ
● Pt 200 Ja; 16 bit inkl. Vorzeichen
— Eingangswiderstand (Pt 200) 1 MΩ
● Pt 500 Ja; 16 bit inkl. Vorzeichen
— Eingangswiderstand (Pt 500) 1 MΩ
Eingangsbereiche (Nennwerte), Widerstände
● 0 bis 150 Ohm Ja; 15 bit
— Eingangswiderstand (0 bis 150 Ohm) 1 MΩ
● 0 bis 300 Ohm Ja; 15 bit
— Eingangswiderstand (0 bis 300 Ohm) 1 MΩ
● 0 bis 600 Ohm Ja; 15 bit
— Eingangswiderstand (0 bis 600 Ohm) 1 MΩ
● 0 bis 3000 Ohm Ja; 15 bit
— Eingangswiderstand (0 bis 3000 Ohm) 1 MΩ
● 0 bis 6000 Ohm Ja; 15 bit
— Eingangswiderstand (0 bis 6000 Ohm) 1 MΩ
● PTC Ja; 15 bit
— Eingangswiderstand (PTC) 1 MΩ
Thermoelement (TC)
Temperaturkompensation
— parametrierbar Ja
— Referenzkanal des Moduls Ja
— interne Vergleichsstelle Ja; mit BaseUnit Typ A1
— Referenzkanal der Gruppe Ja
— Anzahl Referenzkanal-Gruppen 4; Gruppe 0 bis 3
— feste Referenztemperatur Ja
Leitungslänge
● geschirmt, max. 200 m; 50 m bei Thermoelementen
Analogwertbildung für die Eingänge
Messprinzip integrierend (Sigma-Delta)
Integrations- und Wandlungszeit/Auflösung pro Kanal
● Auflösung mit Übersteuerungsbereich (Bit inklusive Vorzeichen), max. 16 bit
● Integrationszeit parametrierbar Ja
● Grundwandlungszeit inklusive Integrationszeit (ms)
— zusätzliche Bearbeitungszeit bei Drahtbruchprüfung 2 ms; in den Bereichen Widerstandsthermometer, Widerstand und Thermoelement
● Störspannungsunterdrückung für Störfrequenz f1 in Hz 16,6 / 50 / 60 Hz
● Wandlungszeit (pro Kanal) 180 / 60 / 50 (67,5 / 22,5 / 18,75) ms
Glättung der Messwerte
● Anzahl der Glättungsstufen 4; keine; 4-/8-/16-fach
● parametrierbar Ja
Geber
Anschluss der Signalgeber
● für Spannungsmessung Ja
● für Widerstandsmessung mit Zweileiter-Anschluss Ja
● für Widerstandsmessung mit Dreileiter-Anschluss Nein
● für Widerstandsmessung mit Vierleiter-Anschluss Nein
Fehler/Genauigkeiten
Linearitätsfehler (bezogen auf Eingangsbereich), (+/-) 0,01 %; ±0,1 % bei Widerstandsthermometer und Widerstand
Temperaturfehler (bezogen auf Eingangsbereich), (+/-) 0,0009 %/K; ±0,005 % / K bei Thermoelement
Übersprechen zwischen den Eingängen, min. -50 dB
Wiederholgenauigkeit im eingeschwungenen Zustand bei 25 °C (bezogen auf Eingangsbereich), (+/-) 0,05 %
Gebrauchsfehlergrenze im gesamten Temperaturbereich
● Spannung, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 0,1 %
● Widerstand, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 0,1 %
Grundfehlergrenze (Gebrauchsfehlergrenze bei 25 °C)
● Spannung, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 0,05 %
● Widerstand, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 0,05 %
Störspannungsunterdrückung für f = n x (f1 +/- 1 %), f1 = Störfrequenz
● Gegentaktstörung (Spitzenwert der Störung < Nennwert des Eingangsbereichs), min. 70 dB; bei Wandlungszeit 67,5 / 22,5 / 18,75 ms: 40 dB
● Gleichtaktspannung, max. 10 V
● Gleichtaktstörung, min. 90 dB
Alarme/Diagnosen/Statusinformationen
Alarme
● Diagnosealarm Ja
● Grenzwertalarm Ja; jeweils zwei obere und zwei untere Grenzwerte
Diagnosen
● Überwachung der Versorgungsspannung Ja
● Drahtbruch Ja; kanalweise
● Sammelfehler Ja
● Überlauf/Unterlauf Ja; kanalweise
Diagnoseanzeige LED
● Überwachung der Versorgungsspannung (PWR-LED) Ja; grüne PWR-LED
● Kanalstatusanzeige Ja; grüne LED
● für Kanaldiagnose Ja; rote LED
● für Moduldiagnose Ja; grüne / rote DIAG-LED
Potenzialtrennung
Potenzialtrennung Kanäle
● zwischen den Kanälen Nein
● zwischen den Kanälen und Rückwandbus Ja
● zwischen den Kanälen und Spannungsversorgung der Elektronik Ja
Zulässige Potenzialdifferenz
zwischen den Eingängen (UCM) DC 10 V
Isolation
Isolation geprüft mit DC 707 V (Typprüfung)
Normen, Zulassungen, Zertifikate
Umwelt-Fußabdruck
● Umweltproduktdeklaration Ja
Treibhauspotential
— Treibhauspotential, (gesamt) [CO2 eq] 9,32 kg
— Treibhauspotential, (während Herstellung) [CO2 eq] 4,97 kg
— Treibhauspotential, (während Betrieb) [CO2 eq] 4,79 kg
— Treibhauspotential, (nach Ende des Lebenszyklus) [CO2 eq] -0,449 kg
Umgebungsbedingungen
Umgebungstemperatur im Betrieb
● waagerechte Einbaulage, min. -30 °C
● waagerechte Einbaulage, max. 60 °C
● senkrechte Einbaulage, min. -30 °C
● senkrechte Einbaulage, max. 50 °C
Höhe im Betrieb bezogen auf Meeresspiegel
● Aufstellungshöhe über NN, max. 2 000 m; auf Anfrage: Aufstellhöhen größer 2 000 m
Absolute Luftfeuchte
● Taupunkt, min. -60 °C; geeignet für Trockenraumanwendungen
Maße
Breite 15 mm
Höhe 73 mm
Tiefe 58 mm

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum zeigt 6ES7134-6JF00-0CA1 plötzlich 32767 oder 7FFFH an? Dieser Wert ist bei dem Modul ein typischer Hinweis auf Drahtbruch oder einen Zustand außerhalb des gültigen Messbereichs. Prüfen Sie zuerst Sensorleitung, Klemmstellen, Kanalparametrierung und den tatsächlichen Sensortyp. Bei Thermoelementen ist zusätzlich zu beachten, dass die Drahtbruchprüfung standardmäßig aktiv sein kann und mit einem Prüfstrom arbeitet. Für Kalibrieraufgaben kann diese Prüfung gezielt deaktiviert werden, damit keine Messabweichung durch den Prüfstrom entsteht.
Warum blinkt die DIAG-LED an der 6ES7134-6JF00-0CA1 dauerhaft? Laut Siemens bedeutet eine blinkende DIAG-LED, dass das Modul nicht parametriert ist. Prüfen Sie deshalb, ob die exakte Artikelnummer in der Hardwarekonfiguration verwendet wurde, ob die Station nach Änderungen vollständig geladen wurde und ob die eingesetzte Engineering-Umgebung das Modul unterstützt. Für dieses Modul nennt Siemens die Integration in TIA Portal ab V16 sowie passende GSD-/GSDML-Stände.
Warum bleibt die PWR-LED aus oder warum liefern alle Kanäle keinen Wert? Das Modul benötigt eine 24-V-DC-Versorgung und toleriert dabei nur den Bereich 19,2 bis 28,8 V DC. Fehlt L+, ist zu niedrig oder liegt ein Problem in der Potenzialgruppe vor, bleiben Kanäle inaktiv und es kommen keine plausiblen Werte an. Prüfen Sie deshalb Versorgung, Polung, Sitz des Moduls auf der BaseUnit und den Aufbau der ET-200SP-Station.
Warum misst das Thermoelement zu hoch oder zu niedrig, obwohl der Sensor in Ordnung ist? Ein sehr häufiger Grund ist eine falsch konfigurierte Vergleichsstelle. Bei diesem Modul muss für den Referenzkanalbetrieb die Parametrierung exakt zu Siemens passen. Wird die interne Vergleichsstelle genutzt, ist dafür BaseUnit Typ A1 erforderlich. In SPS-Praxisthemen zeigen sich Temperatur-Offsets außerdem dann, wenn die Vergleichsstelle thermisch ungünstig sitzt oder die Kompensation nicht dort erfolgt, wo der Übergang auf Kupferleitung tatsächlich stattfindet.
Warum springt der Thermoelementwert plötzlich ab oder wird instabil? Neben Parametrierfehlern kommen auch Potenzial- und Isolationsprobleme in Betracht. In aktuellen SPS-Forum-Fällen wurde beschrieben, dass Temperaturwerte einbrechen können, wenn unerwartete Bezüge zwischen Thermoelement, Sensorgehäuse, 24-V-Masse und PE bestehen. Prüfen Sie daher Schirmung, Potenzialausgleich, Sensorisolation und ob der Fehler nur bei bestimmten Masse- oder Gehäusekontakten auftritt.

Ist 6ES7134-6JF00-0CA1 noch ein aktives Siemens-Produkt?

Ja. In den aktuell auffindbaren Siemens-Produktinformationen wird das Modul als Active Product geführt. Für Betreiber bedeutet das eine weiterhin klare technische Zuordnung im Siemens-Portfolio. Gleichzeitig war in den eingesehenen offiziellen Quellen kein bestätigter Nachfolger genannt. Für Einkauf und Instandhaltung ist das ein gutes Signal, weil sich Beschaffung, Ersatzteilbevorratung und technische Dokumentation weiterhin sauber auf die Original-Artikelnummer stützen lassen.

Welche BaseUnit braucht 6ES7134-6JF00-0CA1?

Das Modul ist für BU-Typ A0 und A1 vorgesehen. Diese Zuordnung ist wichtig, weil sie direkten Einfluss auf die korrekte Montage und auf bestimmte Funktionen hat. Besonders relevant ist das bei Thermoelementen: Die interne Vergleichsstelle kann nur mit BaseUnit Typ A1 genutzt werden. Wer bei Serviceeinsätzen nur die Baugruppe tauscht, sollte deshalb immer auch den BaseUnit-Typ mitprüfen, damit nach dem Einsetzen keine Diagnose zur Vergleichsstelle oder unerklärliche Temperaturabweichung entsteht.

Welche Sensoren kann ich an 6ES7134-6JF00-0CA1 anschließen?

Das Modul ist sehr breit aufgestellt. Es verarbeitet Thermoelemente, Widerstandsthermometer und Widerstände. Dazu gehören unter anderem Pt100, Pt1000, Pt200, Pt500, Ni100, Ni120, Ni200, Ni500, Ni1000 sowie Thermoelemente der Typen B, C, E, J, K, L, N, R, S, T und U. Damit ist das Modul für viele Temperaturmessstellen in Maschinen und Prozessen geeignet. Für die Auswahl im Ersatzteilfall ist das wichtig, weil ein einziges Modul viele unterschiedliche Sensorwelten abdecken kann, solange Messart und Messbereich korrekt parametriert werden.

Wie richte ich die Vergleichsstelle für Thermoelemente richtig ein?

Siemens erlaubt mehrere Wege: Referenzkanal des Moduls, interne Vergleichsstelle oder Referenzkanal einer Gruppe. Entscheidend ist, dass die Parametrierung exakt zum Aufbau passt. Für den Referenzkanal fordert Siemens unter anderem einen passend parametrierten Pt100-Kanal im Klimabereich in °C. Für die interne Vergleichsstelle ist BU-Typ A1 nötig. Aus der SPS-Praxis ist bekannt, dass schon kleine thermische Fehler an der Vergleichsstelle zu deutlichen Offsets führen können. Deshalb sollte die Kompensation immer an der physikalisch richtigen Übergangsstelle geplant werden.

Wann ist Reparatur sinnvoller als Austausch oder Neukauf?

Reparatur ist besonders sinnvoll, wenn die vorhandene Baugruppe eindeutig als Fehlerursache identifiziert wurde und die bestehende Hardwarekonfiguration ohne Änderungen weiterlaufen soll. Das spart oft Zeit bei Inbetriebnahme und Validierung. Austausch ist die bessere Wahl, wenn der Produktionsstillstand akut ist und sofort ein geprüftes Ersatzteil benötigt wird. Neukauf ist interessant, wenn standardisierte Beschaffung, planbare Lebensdauer und Lagerstrategien im Vordergrund stehen. EICHLER kombiniert für dieses Modul mehrere Wege aus Reparatur, Austausch, Gebraucht- und Neuversorgung, was vor allem bei zeitkritischen Stillständen ein praktischer Vorteil ist.

Wichtige Dokumente

Reparatur-Begleitschein

Laden Sie den Begleitschein als PDF herunter oder nutzen Sie die digitale Reparaturanmeldung und senden Sie Ihre defekte Baugruppen zur Reparatur ins EICHLER-Service-Center.

Lachender Eichler Techniker zeigt auf grünes PDF mit dem Sonderverkauf von Automatisierungstechnik

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