SIEMENS 6ES7134-4NB51-0AB0
- EICHLER-Art.Nr.: K0171103
- EAN: 4025515073093
- UPC: 662643231335
Produktbeschreibung
SIMATIC DP, ELEKTRONIKMODUL ET 200S: 2AI RTD HIGH FEATURE, 15MM BAUBR., 15 BIT+VZ GENAUIGKEIT +/-0,1%, FUER 2-/3-/4-LEITER SENSOREN, MIT INTERNER KOMPENSATION DES LEITUNGSWIDERSTANDES, MIT LED SF (SAMMELFEHLER)
Leistungen für SIEMENS 6ES7134-4NB51-0AB0
Reparatur
von 402,80 €
bis 616,04 €
Austausch
Gebraucht
Neu
296,18 €
281,37 €
SIEMENS |
6ES7134-4NB51-0AB0 –
zusätzliche Produktinformationen
| Lieferinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Exportkennzeichen | AL: N ECCN: EAR99H | ||
| Nettogewicht pro ME | 0.044 | ||
| Mengeneinheit (ME) | 1 Stück | ||
| Verpackungsmenge | 1 | ||
| Zusätzliche Produktinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Produktstatus | EOP: 2023-10-01 | ||
| EAN | 4025515073093 | ||
| UPC | 662643231335 | ||
| Statistische Warennummer | 85389091 | ||
| Listenkennzeichen (LKZ) | ST76 | ||
| Fabrikategruppe | 4467 | ||
| Ursprungsland | DE | ||
| Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie | Seit: 20081231 | ||
| Klassifizierungen | Version | Klassifizierung | |
|---|---|---|---|
| eClass | 4 | 27-24-21-04 | |
| eClass | 5.1 | 27-24-26-01 | |
| eClass | 6.0 | 27-24-26-01 | |
| ETIM | 3 | / | |
| ETIM | 4 | EC001596 | |
| ETIM | 5 | EC001596 | |
Was ist 6ES7134-4NB51-0AB0 und wo wird es eingesetzt
Das Elektronikmodul 6ES7134-4NB51-0AB0 von Siemens SIMATIC DP ET 200S ist eine analoge Eingabebaugruppe für die Erfassung von Temperatur- und Widerstandssignalen. Es verarbeitet zwei RTD-Kanäle und wird in dezentralen ET 200S-Stationen eingesetzt, wenn Widerstandsthermometer oder Widerstandsgeber in eine SPS-Umgebung eingebunden werden. Typische Einsatzbereiche sind Maschinen, Produktionslinien, Prozessanlagen und Schaltschränke, in denen Messwerte aus Pt-, Ni- oder Cu-Sensoren zuverlässig an die Steuerung übergeben werden müssen. Für Instandhaltung und Einkauf ist die exakte Artikelnummer besonders wichtig, weil Bauform, Parametrierung, Terminalmodul und Anlagenprojektierung zur bestehenden ET 200S-Station passen müssen.
Wichtige technische Daten und was diese in der Praxis bedeuten
6ES7134-4NB51-0AB0 ist als 2AI RTD High Feature ausgeführt und besitzt zwei Analogeingänge für Widerstandsthermometer oder Widerstandsmessung. Die Baugruppe ist 15 mm breit, arbeitet mit einer Lastspannung von 24 V DC über das Powermodul und unterstützt 2-, 3- und 4-Leiter-Anschlüsse. Die Auflösung von 15 Bit plus Vorzeichen und die hohe Genauigkeit sind besonders relevant, wenn Temperaturwerte stabil und mit geringer Abweichung in der Steuerung verarbeitet werden sollen. Die interne Kompensation des Leitungswiderstands bei 3-Leiter-Anschluss reduziert Messabweichungen durch Leitungswiderstände. Für die Fehlersuche sind die SF-LED, die Sammeldiagnose, Drahtbruchdiagnose sowie Überlauf- und Unterlaufdiagnose wichtige Hinweise, weil sie Verdrahtungs-, Parametrierungs- und Signalprobleme eingrenzbar machen.
Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz
Für 6ES7134-4NB51-0AB0 ist der Produktstatus EOP mit Datum 01.10.2023 relevant. Damit steht für Betreiber nicht nur die technische Passfähigkeit im Vordergrund, sondern auch die langfristige Versorgung bestehender Anlagen. Bei abgekündigten oder schwerer beschaffbaren ET 200S-Baugruppen steigen die Anforderungen an Ersatzteilstrategie, Bevorratung, Reparaturfähigkeit und Austauschplanung. Ein ungeprüfter Wechsel auf eine andere Baugruppe kann Risiken bei Verdrahtung, Parametrierung, Diagnoseverhalten und Anlagenfreigabe verursachen. Deshalb sollte vor jeder Ersatzbeschaffung abgeglichen werden, ob Artikelnummer, Hardwarekonfiguration, Messart, Sensoranschluss und vorhandenes Terminalmodul zur bestehenden Anlage passen. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit können tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden.
Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie besonders relevant sind
Bei 6ES7134-4NB51-0AB0 sind vor allem Reparatur, Austausch, Ersatzteilversorgung und Life Cycle Management relevant. Eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn die Baugruppe weiterhin zur bestehenden ET 200S-Station passt und eine Migration vermieden oder zeitlich gestreckt werden soll. Austauschgeräte können helfen, Stillstandszeiten zu reduzieren, wenn eine kurzfristige Wiederinbetriebnahme erforderlich ist. Für Einkauf und Instandhaltung ist die Ersatzteilversorgung besonders wichtig, weil abgekündigte Baugruppen häufig nicht mehr über Standardbeschaffungswege planbar verfügbar sind. Life Cycle Management unterstützt bei der Bewertung von Obsoleszenzrisiken, kritischen Anlagenbeständen und einer strukturierten Bevorratungsstrategie. Ergänzend kann technischer Vor-Ort-Service sinnvoll sein, wenn Fehler nicht eindeutig der Baugruppe, der Verdrahtung oder der Parametrierung zugeordnet werden können.
| Attribut | Wert |
|---|---|
| Allgemeine Informationen | |
| Produktfunktion | |
| ● taktsynchroner Betrieb | Nein |
| Versorgungsspannung | |
| Lastspannung L+ | |
| ● Nennwert (DC) | 24 V; vom Powermodul |
| ● Verpolschutz | Ja |
| Eingangsstrom | |
| aus Lastspannung L+ (ohne Last), max. | 30 mA |
| aus Rückwandbus DC 3,3 V, max. | 10 mA |
| Verlustleistung | |
| Verlustleistung, typ. | 0,6 W |
| Adressbereich | |
| Adressraum je Modul | |
| ● Adressraum je Modul, max. | 4 byte |
| Analogeingaben | |
| Anzahl Analogeingänge | 2 |
| zulässige Eingangsspannung für Spannungseingang (Zerstörgrenze), max. | 9 V |
| Konstantmessstrom für Widerstandsgeber, typ. | 1,25 mA |
| Zykluszeit (alle Kanäle), max. | Anzahl der aktiven Kanäle pro Modul x Grundwandlungszeit |
| technische Einheit für Temperaturmessung einstellbar | Ja |
| Eingangsbereiche (Nennwerte), Widerstandsthermometer | |
| ● Cu 10 | Ja |
| — Eingangswiderstand (Cu 10) | 10 MΩ |
| ● Ni 100 | Ja |
| — Eingangswiderstand (Ni 100) | 10 MΩ |
| ● Ni 1000 | Ja |
| — Eingangswiderstand (Ni 1000) | 10 MΩ |
| ● Ni 120 | Ja |
| — Eingangswiderstand (Ni 120) | 10 MΩ |
| ● Ni 200 | Ja |
| — Eingangswiderstand (Ni 200) | 10 MΩ |
| ● Ni 500 | Ja |
| — Eingangswiderstand (Ni 500) | 10 MΩ |
| ● Pt 100 | Ja |
| — Eingangswiderstand (Pt 100) | 10 MΩ |
| ● Pt 1000 | Ja |
| — Eingangswiderstand (Pt 1000) | 10 MΩ |
| ● Pt 200 | Ja |
| — Eingangswiderstand (Pt 200) | 10 MΩ |
| ● Pt 500 | Ja |
| — Eingangswiderstand (Pt 500) | 10 MΩ |
| Eingangsbereiche (Nennwerte), Widerstände | |
| ● 0 bis 150 Ohm | Ja |
| — Eingangswiderstand (0 bis 150 Ohm) | 10 MΩ |
| ● 0 bis 300 Ohm | Ja |
| — Eingangswiderstand (0 bis 300 Ohm) | 10 MΩ |
| ● 0 bis 600 Ohm | Ja |
| — Eingangswiderstand (0 bis 600 Ohm) | 10 MΩ |
| ● 0 bis 3000 Ohm | Ja |
| — Eingangswiderstand (0 bis 3000 Ohm) | 10 MΩ |
| Thermoelement (TC) | |
| Temperaturkompensation | |
| — interne Temperaturkompensation | Ja |
| Kennlinienlinearisierung | |
| ● parametrierbar | Ja; für Ptxxx, Nixxx |
| — für Widerstandsthermometer | Ptxxx, Nixxx |
| Leitungslänge | |
| ● geschirmt, max. | 200 m |
| Analogwertbildung für die Eingänge | |
| Messprinzip | integrierend (Sigma-Delta) |
| Integrations- und Wandlungszeit/Auflösung pro Kanal | |
| ● Auflösung mit Übersteuerungsbereich (Bit inklusive Vorzeichen), max. | 16 bit; für Pt100, Ni100, Ni120, Pt200, Ni200, Pt500, Ni500, Pt1000, Ni1000, Cu10: 15 bit + VZ; für 150, 300, 600, 3 000 Ohm: 15 bit; für PTC: 1 bit |
| ● Integrationszeit (ms) | 16,7 / 20 ms |
| ● Störspannungsunterdrückung für Störfrequenz f1 in Hz | 50 / 60 Hz |
| ● Wandlungszeit (pro Kanal) | Grundwandlungszeit inkl. Integrationszeit: 50 / 60 ms; zusätzliche Wandlungszeit für Diagnose Drahtbruchprüfung: 5 / 5 ms; zusätzliche Wandlungszeit für Leitungskompensation bei 3-Leiteranschluss: 50 / 60 ms |
| Glättung der Messwerte | |
| ● parametrierbar | Ja; in 4 Stufen mittels digitaler Filterung |
| ● Stufe: Keine | Ja; 1x Zykluszeit |
| ● Stufe: Schwach | Ja; 4x Zykluszeit |
| ● Stufe: Mittel | Ja; 32x Zykluszeit |
| ● Stufe: Stark | Ja; 64x Zykluszeit |
| Geber | |
| Anschluss der Signalgeber | |
| ● für Widerstandsmessung mit Zweileiter-Anschluss | Ja |
| ● für Widerstandsmessung mit Dreileiter-Anschluss | Ja; interne Kompensation der Leitungswiderstände |
| ● für Widerstandsmessung mit Vierleiter-Anschluss | Ja |
| Fehler/Genauigkeiten | |
| Gebrauchsfehlergrenze im gesamten Temperaturbereich | |
| ● Widerstandsthermometer, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) | Widerstandsgeber: ±0,1 %; Pt100, Pt200, Pt500, Pt1000 Standard: ±1,0 K; Pt100, Pt200, Pt500, Pt1000 Klima: ±0,25 K; Ni100, Ni120, Ni200, Ni500, Ni1000 Standard und Klima: ±0,4 K; Cu10 ±1,5 K |
| Grundfehlergrenze (Gebrauchsfehlergrenze bei 25 °C) | |
| ● Widerstandsthermometer, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) | Widerstandsgeber: ±0,05 %; Pt100, Pt200, Pt500, Pt1000 Standard: ±0,6 K; Pt100, Pt200, Pt500, Pt1000 Klima: ±0,13 K; Ni100, Ni120, Ni200, Ni500, Ni1000 Standard und Klima: ±0,2 K; Cu10 ±1 K |
| Alarme/Diagnosen/Statusinformationen | |
| Diagnosen | |
| ● Drahtbruch | Ja |
| ● Sammelfehler | Ja |
| ● Überlauf/Unterlauf | Ja |
| Diagnoseanzeige LED | |
| ● Sammelfehler SF (rot) | Ja |
| Parameter | |
| Bemerkung | 7 byte |
| Diagnose Drahtbruch | sperren / freigeben |
| Sammeldiagnose | sperren / freigeben |
| Überlauf/Unterlauf | sperren / freigeben |
| Potenzialtrennung | |
| Potenzialtrennung Analogeingaben | |
| ● zwischen den Kanälen | Nein |
| ● zwischen den Kanälen und Rückwandbus | Ja |
| ● zwischen den Kanälen und Lastspannung L+ | Ja |
| Isolation | |
| Isolation geprüft mit | DC 500 V |
| Maße | |
| Breite | 15 mm |
| Höhe | 81 mm |
| Tiefe | 52 mm |
| Gewichte | |
| Gewicht, ca. | 40 g |
| Fehlerbeschreibung | möglicher Lösungsansatz |
|---|---|
| SF-LED leuchtet bei 6ES7134-4NB51-0AB0 | Zuerst sollte geprüft werden, ob die Baugruppe korrekt parametriert ist und mit der projektierten Hardware übereinstimmt. Anschließend ist zu kontrollieren, ob die Lastspannung am Powermodul vorhanden ist. Danach sollte die Diagnose der Steuerung ausgewertet werden, um zwischen Parametrierfehler, Verdrahtungsfehler und interner Baugruppenstörung zu unterscheiden. |
| Was bedeutet Fehlertyp 16D 10000 Parametrierfehler bei 6ES7134-4NB51-0AB0 | Zuerst sollte der Ist-Ausbau der ET 200S-Station mit der Hardwarekonfiguration abgeglichen werden. Anschließend ist zu kontrollieren, ob Messart, Messbereich und Drahtbruchdiagnose für den jeweiligen Kanal zulässig parametriert sind. Danach sollte geprüft werden, ob die tatsächlich gesteckte Baugruppe exakt zur projektierten Artikelnummer passt. |
| Was bedeutet Fehlertyp 6D 00110 Leitungsbruch bei 6ES7134-4NB51-0AB0 | Zuerst sollte die Prozessverdrahtung zwischen Sensor und Terminalmodul auf Unterbrechung geprüft werden. Anschließend sind Messleitung und Konstantstromleitung des betroffenen Kanals zu kontrollieren. Danach sollte abgeglichen werden, ob die gewählte Messart zur tatsächlichen 2-, 3- oder 4-Leiter-Verdrahtung passt. |
| Was bedeutet Fehlertyp 7D 00111 oberer Grenzwert überschritten bei 6ES7134-4NB51-0AB0 | Zuerst sollte geprüft werden, ob der gemessene Widerstands- oder Temperaturwert oberhalb des zulässigen Messbereichs liegt. Anschließend ist zu kontrollieren, ob Sensorart, Messbereich und Temperaturkoeffizient korrekt parametriert sind. Danach sollte die Abstimmung zwischen Sensor, Verdrahtung und Kanalparametrierung eingegrenzt werden. |
| Was bedeutet Fehlertyp 8D 01000 unterer Grenzwert unterschritten bei 6ES7134-4NB51-0AB0 | Zuerst sollte geprüft werden, ob der Messwert unterhalb des zulässigen Bereichs liegt oder ob bei PTC-Parametrierung ein Kurzschluss vorliegt. Anschließend sind Sensoranschluss, Leitungen und Klemmenzustand zu kontrollieren. Danach sollte die Parametrierung des Kanals mit der tatsächlichen Sensorart und dem erwarteten Messbereich abgeglichen werden. |
| Was bedeutet Fehlertyp 9D 01001 interner Modulfehler bei 6ES7134-4NB51-0AB0 | Zuerst sollte ausgeschlossen werden, dass die Diagnose durch fehlende Versorgung, falsche Projektierung oder einen externen Verdrahtungsfehler ausgelöst wird. Anschließend ist die Baugruppe in der Station eindeutig zu identifizieren und der Fehler nach einem kontrollierten Wiederanlauf erneut zu bewerten. Falls die Diagnose bestehen bleibt, sollte eine Reparatur oder ein Austausch der Baugruppe geprüft werden. |
| Warum liefert 6ES7134-4NB51-0AB0 schwankende oder unplausible Messwerte | Zuerst sollte geprüft werden, ob der Sensoranschluss zur parametrierten Messart passt. Anschließend sind Schirmung, Erdung, Leitungsführung und mögliche Störeinflüsse in der Anlage zu kontrollieren. Danach sollte die digitale Glättung bewertet werden, weil eine zu geringe Glättung Messwertsprünge sichtbar machen und eine zu starke Glättung schnelle Signaländerungen verzögern kann. |
Kann 6ES7134-4NB51-0AB0 repariert werden
Ja, eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn die Baugruppe elektrisch oder elektronisch instandsetzbar ist und weiterhin in der bestehenden ET 200S-Station verwendet werden soll. Bei EICHLER erfolgt die Bearbeitung nach individuellem Fehlerbild. Die Baugruppe wird analysiert, bei Bedarf bis auf Bauteilebene instand gesetzt und anschließend im hauseigenen Testzentrum funktionsgeprüft. Vor der Durchführung schafft ein transparenter Kostenvoranschlag eine belastbare Entscheidungsgrundlage für Instandhaltung und Einkauf.
Was tun, wenn 6ES7134-4NB51-0AB0 nicht mehr verfügbar ist
Zuerst sollte geprüft werden, ob die vorhandene Baugruppe repariert, durch ein geprüftes Ersatzteil ersetzt oder über ein Austauschgerät kurzfristig überbrückt werden kann. Bei abgekündigten Baugruppen ist eine strukturierte Ersatzteilstrategie wichtig, damit Anlagenstillstände nicht erst im Störfall gelöst werden müssen. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit können tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden. Zusätzlich kann Life Cycle Management helfen, kritische Bestände und Bevorratung für mehrere Anlagen planbarer zu machen.
Gibt es einen Nachfolger für 6ES7134-4NB51-0AB0
Ein Ersatz sollte nicht allein über eine ähnliche Funktionsbeschreibung ausgewählt werden. Entscheidend sind Artikelnummer, ET 200S-Aufbau, Terminalmodul, Sensoranschluss, Messart, Messbereich und Parametrierung. Wenn eine andere Baugruppe eingesetzt werden soll, muss die technische Passfähigkeit zur bestehenden Hardwarekonfiguration und zur Anlagenfreigabe geprüft werden. Ohne geprüfte Kompatibilität kann ein Austausch zu Diagnosefehlern, falschen Messwerten oder Anpassungsbedarf in der Projektierung führen.
Ist 6ES7134-4NB51-0AB0 mit bestehenden ET 200S Stationen kompatibel
Die Baugruppe ist für das dezentrale Peripheriesystem SIMATIC DP ET 200S vorgesehen und muss zur vorhandenen Station, Projektierung und Verdrahtung passen. Besonders wichtig ist die Abstimmung mit dem verwendeten Terminalmodul und der parametrierten Messart. In bestehenden Anlagen kann das Modul unter bestimmten Bedingungen ein 2AI RTD ST ersetzen, wobei die zusätzlichen High-Feature-Funktionen dann nicht automatisch nutzbar sein müssen. Vor dem Austausch sollte deshalb geprüft werden, ob Hardwarekonfiguration und tatsächliche Verdrahtung übereinstimmen.
Worauf muss beim Austausch von 6ES7134-4NB51-0AB0 geachtet werden
Beim Austausch müssen die gesteckte Artikelnummer, der ET 200S-Steckplatz, das Terminalmodul und die Hardwarekonfiguration zusammenpassen. Danach sollten Messbereich, Sensorart, 2-/3-/4-Leiter-Anschluss, Drahtbruchdiagnose und Glättung kontrolliert werden. Nach dem Einbau ist eine Funktionsprüfung mit plausiblen Messwerten wichtig, damit Verdrahtungsfehler, Parametrierfehler oder Diagnosemeldungen früh erkannt werden. Bei kritischen Anlagen kann ein geprüftes Austauschgerät Stillstandszeiten reduzieren, wenn eine schnelle Wiederinbetriebnahme erforderlich ist.
Wann lohnt sich eine Reparatur statt Austausch oder Migration
Eine Reparatur lohnt sich besonders dann, wenn die Anlage technisch freigegeben ist, die ET 200S-Struktur weiterbetrieben werden soll und eine Migration kurzfristig zu aufwendig wäre. Die Reparatur kann helfen, bestehende Anlagen wirtschaftlich weiterzunutzen und Obsoleszenzrisiken zu reduzieren. Bei EICHLER umfasst der Prozess Fehleranalyse, Instandsetzung bis auf Bauteilebene, Kostenvoranschlag und Funktionsprüfung. Garantie und Gewährleistung erhöhen zusätzlich die Planungssicherheit bei Reparatur, Verkauf und Ersatzteilbeschaffung.
Wie lässt sich ein Ausfall von 6ES7134-4NB51-0AB0 kurzfristig überbrücken
Ein Ausfall kann je nach Anlagenkritikalität durch Reparatur, Austauschgerät oder ein passendes Ersatzteil überbrückt werden. Vor der Entscheidung sollte geprüft werden, ob der Fehler tatsächlich an der Baugruppe liegt oder durch Sensor, Verdrahtung, Terminalmodul, Parametrierung oder Versorgung verursacht wird. Für Instandhaltung und Einkauf ist ein klarer Fehlerbefund wichtig, weil dadurch unnötige Teilewechsel und längere Stillstandszeiten vermieden werden. Bei wiederkehrenden Ausfällen kann eine Bevorratung kritischer ET 200S-Baugruppen sinnvoll sein.
Ist 6ES7134-4NB51-0AB0 für eine Bevorratungsstrategie geeignet
Ja, eine Bevorratung kann sinnvoll sein, wenn die Baugruppe in mehreren Anlagen eingesetzt wird oder ein Ausfall direkte Auswirkungen auf Produktion und Anlagenverfügbarkeit hat. Der EOP-Status erhöht die Bedeutung einer planbaren Ersatzteilstrategie. Für eine sinnvolle Bevorratung sollten Einsatzhäufigkeit, Anlagenkritikalität, Reparaturfähigkeit, vorhandene Bestände und Wiederbeschaffungsrisiko gemeinsam bewertet werden. Life Cycle Management unterstützt dabei, kritische Siemens- und SIMATIC-Baugruppen strukturiert zu erfassen und die Versorgung bestehender Anlagen bis zur geplanten Modernisierung abzusichern.























