SIEMENS 6ES5103-8MA02
- EICHLER-Art.Nr.: K0136313
- EAN: 4025515052630
Produktbeschreibung
SIMATIC S5, CPU 103 ZENTRALBAUGRUPPE F. AG S5-100U MIT STROMVERS. DC 24V/9V OHNE GERAETEHANDBUCH
Leistungen für SIEMENS 6ES5103-8MA02
Reparatur
von 1.093,80 €
bis 1.968,84 €
Austausch
Gebraucht
Neu
SIEMENS |
6ES5103-8MA02 –
zusätzliche Produktinformationen
| Lieferinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Exportkennzeichen | AL: ECCN: | ||
| Nettogewicht pro ME | 0.739 | ||
| Mengeneinheit (ME) | 1 Stück | ||
| Verpackungsmenge | 1 | ||
| Zusätzliche Produktinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Produktstatus | EOP: 1993-05-01 | ||
| EAN | 4025515052630 | ||
| UPC | / | ||
| Statistische Warennummer | 85371091 | ||
| Listenkennzeichen (LKZ) | / | ||
| Fabrikategruppe | / | ||
| Ursprungsland | / | ||
| Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie | Seit: / | ||
| Klassifizierungen | Version | Klassifizierung | |
|---|---|---|---|
| eClass | 4 | / | |
| eClass | 5.1 | / | |
| eClass | 6.0 | / | |
| ETIM | 3 | / | |
| ETIM | 4 | / | |
| ETIM | 5 | / | |
Was ist 6ES5103-8MA02 und wo wird es eingesetzt
Die SIEMENS 6ES5103-8MA02 ist eine CPU 103 Zentralbaugruppe für das Automatisierungsgerät SIMATIC S5-100U mit integrierter Stromversorgung DC 24 V/9 V. Sie übernimmt die zentrale Steuerungslogik in S5-100U-Systemen und ist deshalb vor allem in Bestandsmaschinen relevant, bei denen eine vorhandene SPS-Struktur weiterbetrieben werden soll. Typische Einsatzszenarien sind ältere Produktionsanlagen, Verpackungsmaschinen, Fördertechnik, Werkzeugmaschinen und Retrofit-Projekte, in denen die bestehende Verdrahtung, die vorhandenen S5-Baugruppen und der etablierte Programmstand möglichst unangetastet bleiben sollen. Für Instandhaltung und Einkauf ist die Artikelnummer oft der schnellste Weg, eine defekte CPU eindeutig zu identifizieren und passenden Ersatz oder eine Reparatur gezielt anzustoßen.
Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten
Für die CPU-103-Plattform nennt das S5-100U-Handbuch einen Wort-/Bitprozessor, RAM für 10.240 Anweisungen, 2048 Merker davon 512 remanent, 128 Zeitglieder, 128 Zähler, insgesamt bis zu 256 digitale und 32 analoge Ein-/Ausgänge sowie eine 24-V-DC-Versorgung mit zulässigem Bereich von 18 bis 34 V. Hinzu kommen interne Hilfsspannungen von +9 V für Peripherie und +5,2 V für das PG. In der Praxis bedeutet das: Die Baugruppe ist für klassische, kompakte bis mittlere Maschinensteuerungen ausgelegt, bietet genügend Reserven für zeitkritische Standardaufgaben und lässt sich gut in bestehende S5-100U-Umgebungen integrieren. Auf der EICHLER-Seite sind außerdem 0,739 kg Nettogewicht, EAN 4025515052630 und die statistische Warennummer angegeben, was Einkauf und Ersatzteilverwaltung erleichtert.
Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz
Für die 6ES5103-8MA02 weist EICHLER einen Produktstatus EOP vom 01.05.1993 aus. Damit ist die Baugruppe aus Herstellersicht seit langem im Abkündigungs- beziehungsweise Obsoleszenzkontext, wird aber im Feld weiterhin gebraucht, weil viele S5-100U-Anlagen noch produktiv laufen. Genau daraus entsteht der typische Beschaffungsbedarf: Nicht der Neuanlagenbau steht im Vordergrund, sondern Ersatz, Reparatur, Austausch und Versorgungssicherheit für bestehende Maschinen. Siemens dokumentierte später die 6ES5 103-8MA03 als neue und schnellere CPU 103 für die S5-100U gegenüber der bisherigen 8MA02. Das spricht für eine herstellerseitige Weiterentwicklung innerhalb derselben CPU-Familie; vor einem 1:1-Einsatz sollte die konkrete Maschinenkonfiguration dennoch technisch geprüft werden.
Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie relevant sind
Für die 6ES5103-8MA02 bietet EICHLER Reparatur, Austausch, Gebraucht und Neu an. Die Reparatur ist besonders dann sinnvoll, wenn die vorhandene Baugruppe mit ihrem bestehenden Programm- und Anlagenumfeld erhalten bleiben soll. Laut EICHLER umfasst sie technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, umfassende Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie; zusätzlich ist ein Prüfprotokoll optional erhältlich. Der Austausch ist vor allem bei akutem Stillstand interessant, weil die Maschine schneller wieder verfügbar werden kann. Gebraucht und Neu sind relevant, wenn ein Ersatzteillager aufgebaut, ein Ausfallrisiko abgesichert oder eine Reparaturzeit überbrückt werden muss. Gerade nach EOP helfen diese Leistungen, die Funktionsfähigkeit älterer S5-Anlagen wirtschaftlich und planbar abzusichern.
| Fehlerbeschreibung | Möglicher Lösungsansatz |
|---|---|
| Warum bleibt meine S5-100U CPU 103 nach dem Batteriewechsel in STOP? | Siemens weist darauf hin, dass die Batterie möglichst bei eingeschalteter Steuerung eingesetzt oder gewechselt werden soll. Erfolgt der Tausch spannungslos, ist beim nächsten Einschalten oft ein Overall Reset nötig. Ist zusätzlich kein gültiges Programm mehr im RAM oder auf einem Speichermodul verfügbar, bleibt die CPU in STOP, bis das Programm erneut geladen wurde. |
| Warum leuchtet an der 6ES5103-8MA02 die gelbe BATTERY OFF/LOW LED? | Die gelbe LED signalisiert eine fehlende oder entladene Pufferbatterie. Siemens beschreibt, dass die CPU den Batteriezustand fortlaufend überwacht und bei Batterieausfall auf CPU-103-Systemen der OB34 vor jedem Zyklus bearbeitet werden kann. Sinnvoll ist deshalb der zeitnahe Batterietausch, die Prüfung der Datensicherung und eine definierte Reaktion im Anwenderprogramm auf BAU. |
| Warum blinkt die rote LED beim Laden oder Sichern des Programms dauerhaft? | Bei der S5-100U deutet das laut Siemens auf einen Fehler beim Laden oder Sichern hin, zum Beispiel wenn auf dem Speichermodul kein gültiges Programm vorhanden ist. In typischen Servicefällen wird außerdem ein ungeeignetes oder zu kleines EEPROM als Ursache diskutiert. Deshalb sollten Speichermodultyp, Programmgültigkeit, Kapazität und der vollständige Ablauf des Ladevorgangs geprüft werden. |
| Warum geht die CPU 103 nach dem Umschalten auf RUN sofort wieder auf STOP mit Peripheriefehler? | Siemens nennt dafür unter anderem nicht angeschlossene Erweiterungsbaugruppen, I/O-Bus-Störungen, unbekannte Module oder Baugruppen im falschen Steckplatz. In S5-Fachforen wird genau dieses Verhalten auch bei nicht passender Baugruppen-/CPU-Kombination beschrieben. Prüfen Sie daher zuerst Steckplatz, Busmodul, Verdrahtung, Adressraum und die Freigabe der verwendeten Peripheriebaugruppe für den eingesetzten CPU-Stand. |
| Warum bleibt die CPU nach Änderungen an DB1 oder an Uhrparametern in STOP? | Erkennt die CPU einen Parametrierfehler in DB1, bleibt sie laut Siemens auch nach dem Wechsel von STOP nach RUN in STOP, und die rote LED leuchtet. Dann sollte über ISTACK beziehungsweise DB3 geprüft werden, welche Parameteradresse fehlerhaft ist oder welche Grenzwerte unzulässig gesetzt wurden, bevor DB1 erneut korrekt übertragen wird. |
Ist 6ES5103-8MA02 heute noch verfügbar oder nur noch als Servicefall?
Die Baugruppe ist zwar mit EOP 01.05.1993 ausgewiesen, am Markt aber weiterhin über Reparatur, Austausch, Gebrauchtware und teils Neuteil-Anfragen verfügbar. Für Beschaffung bedeutet das: Die 6ES5103-8MA02 ist kein klassischer Katalogartikel mehr, aber sie ist noch versorgbar, wenn man den richtigen Service- und Ersatzteilkanal nutzt. Für Unternehmen mit S5-Bestandsanlagen ist das wichtig, weil sich damit Ausfallrisiken und Lagerstrategien deutlich besser planen lassen.
Worin unterscheidet sich 6ES5103-8MA02 von 6ES5103-8MA03?
Siemens beschreibt die 6ES5 103-8MA03 als neue und schnellere CPU 103 für die S5-100U gegenüber der bisherigen 8MA02. Gleichzeitig zeigen die S5-Unterlagen, dass Funktionen wie alarmgesteuerte Programmbearbeitung, zeitgesteuerte Bearbeitung mit OB13 und CPU-103-spezifische Erweiterungen bereits ab 8MA02 eine wichtige Rolle spielen. Für die Praxis heißt das: Die 8MA03 ist die neuere CPU-103-Ausführung, aber vor einem Austausch sollte geprüft werden, ob Speicherkonzept, Projektstand, Baugruppenmix und Maschinenfreigabe unverändert passen.
Kann ich das Programm bei der CPU 103 ohne Programmiergerät aus einem Speichermodul laden?
Ja. Siemens beschreibt für die S5-100U ein automatisches und ein manuelles Laden des Programms aus einem Speichermodul in die CPU. Entscheidend ist, dass auf dem Modul ein gültiges Programm vorhanden ist. Fehlt dieses oder ist es unvollständig, bleibt die CPU im Fehlerzustand und es ist eine Diagnose nötig. Für Betreiber älterer Maschinen ist deshalb ein geprüftes Speichermodul oder ein sauberes Backup oft der wichtigste Schutz gegen langen Stillstand.
Welche Rolle spielt die Pufferbatterie bei der 6ES5103-8MA02?
Die Pufferbatterie sichert bei Spannungsverlust die relevanten Inhalte der CPU, unter anderem Programm- und Datenbereiche. Im S5-100U-Handbuch werden für die CPU-103-Plattform eine minimale Pufferzeit von 1 Jahr bei 25 °C und eine ungefähre Lebensdauer von 5 Jahren genannt. Für die Instandhaltung ist das entscheidend, weil ein ungeplanter Batterieverlust ohne gültiges Backup direkt in STOP, Datenverlust und längere Wiederanlaufzeiten münden kann.
Passt jede S5-100U-Peripheriebaugruppe automatisch zu dieser CPU?
Nein, das sollte nicht pauschal angenommen werden. Siemens nennt als STOP-Ursachen ausdrücklich unbekannte Module, Baugruppen im falschen Steckplatz oder I/O-Bus-Störungen. Zudem weist das Handbuch bestimmte Baugruppen explizit erst für CPUs ab -8MA02 aus. Für Einkauf und Technik bedeutet das: Nicht nur die CPU-Nummer, sondern auch Steckplatz, Baugruppenstand, Adressierung und Freigabe zum CPU-Stand müssen zusammenpassen. Genau diese Prüfung vermeidet Fehlkäufe und unnötige Stillstände.
Wann ist Reparatur sinnvoller als direkter Austausch?
Eine Reparatur ist besonders dann sinnvoll, wenn die bestehende Baugruppe im vorhandenen Maschinenumfeld weiterverwendet werden soll und kein unnötiger Eingriff in Programm, Verdrahtung oder Dokumentation gewünscht ist. Auf der EICHLER-Seite wird die Reparatur mit technischer Reinigung, vorbeugender Instandhaltung, Funktionsprüfung und mindestens 24 Monaten Garantie beschrieben. Ein Austausch ist dagegen die stärkere Option, wenn der Produktionsstillstand sofort beendet werden muss. Wirtschaftlich entscheidet meist die Kombination aus Stillstandskosten, Verfügbarkeit und Risiko eines erneuten Ausfalls.








