SIEMENS 6ES5095-8MC02
- EICHLER-Art.Nr.: K0000851
- EAN: 4025515052524
Produktbeschreibung
SIMATIC S5,KOMPAKTGERAET S5-95U MIT 2. AS511-SCHNITTSTELLE
Leistungen für SIEMENS 6ES5095-8MC02
Reparatur
von 1.365,14 €
bis 2.457,26 €
Austausch
Gebraucht
Neu
SIEMENS |
6ES5095-8MC02 –
zusätzliche Produktinformationen
| Lieferinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Exportkennzeichen | AL: ECCN: | ||
| Nettogewicht pro ME | 1.3 | ||
| Mengeneinheit (ME) | 1 Stück | ||
| Verpackungsmenge | 1 | ||
| Zusätzliche Produktinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Produktstatus | EOP: 2000-07-01 | ||
| EAN | 4025515052524 | ||
| UPC | / | ||
| Statistische Warennummer | 85371091 | ||
| Listenkennzeichen (LKZ) | / | ||
| Fabrikategruppe | 4307 | ||
| Ursprungsland | / | ||
| Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie | Seit: / | ||
| Klassifizierungen | Version | Klassifizierung | |
|---|---|---|---|
| eClass | 4 | / | |
| eClass | 5.1 | / | |
| eClass | 6.0 | / | |
| ETIM | 3 | / | |
| ETIM | 4 | / | |
| ETIM | 5 | / | |
Was ist 6ES5095-8MC02 und wo wird es eingesetzt
6ES5095-8MC02 ist eine SIEMENS SIMATIC S5-95U als Kompaktgerät mit zweiter AS511-/serieller Schnittstelle. Die Baugruppe gehört zur SIMATIC-S5-Welt und ist für bestehende Maschinen, Fertigungslinien und Sonderanlagen interessant, in denen eine kompakte SPS mit integrierten Ein- und Ausgängen sowie zusätzlicher Kommunikationsmöglichkeit gebraucht wird. Typische Einsatzfelder sind Retrofit-nahe Bestandsanlagen, in denen Steuerung, Signalverarbeitung und Servicezugang in einem Gerät gebündelt sein sollen. Für Instandhalter ist die Artikelnummer vor allem dann relevant, wenn eine bestehende S5-95U eindeutig identifiziert, kurzfristig ersetzt, repariert oder gegen ein funktionsgleiches Gerät abgesichert werden muss.
Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten
Die S5-95U bietet 8K Anweisungen internen STEP-5-Programmspeicher, 16 digitale Eingänge, 16 digitale Ausgänge, 4 Alarmeingänge, 2 Zählereingänge, 8 Analogeingänge 0…10 V und 1 Analogausgang 0…10 V bzw. 0…20 mA. Für den Anwender bedeutet das: Viele Standardaufgaben lassen sich ohne zusätzliche Baugruppen direkt im Kompaktgerät abbilden. Die digitalen Eingänge sind auf 24 V ausgelegt, die digitalen Ausgänge schalten bis 0,5 A pro Ausgang, und die Analogeingänge eignen sich für klassische Spannungssignale aus Sensorik und Prozessüberwachung. Für Speichererweiterung und Programmsicherung nennt Siemens passende EPROM- und EEPROM-Speichermodule. Das ist für Einkauf und Service wichtig, weil nicht nur die CPU selbst, sondern auch die vorhandene Speicherstrategie über Wiederanlauf und Verfügbarkeit entscheidet.
Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz
Für 6ES5095-8MC02 weist die EICHLER-Artikeldetailseite den Produktstatus EOP mit Datum 01.07.2000 aus. Das spricht klar für einen abgekündigten bzw. obsoleszenznahen Bestandsartikel, bei dem Neuverfügbarkeit nicht mehr planbar sein muss. In den ausgewerteten Herstellerquellen war kein explizit benannter direkter Nachfolger für genau diese Bestellnummer ersichtlich; Siemens beschreibt stattdessen den Migrationspfad von SIMATIC S5 zu SIMATIC S7. Für kleine Systeme der Reihen 100U/95U empfiehlt Siemens im Migrationskontext sogar den vollständigen Systemersatz als sinnvolle Vorgehensweise. Für Betreiber bedeutet das: Kurzfristig zählen Reparatur, Austauschgeräte und Bevorratung; mittelfristig sollte eine Migrationsstrategie eingeplant werden, um Beschaffungs- und Stillstandsrisiken zu reduzieren.
Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie in der Praxis relevant sind
Bei EICHLER ist die Reparatur für diese Baugruppe mit einer Bearbeitungszeit von 2–5 Tagen ausgewiesen. Zusätzlich werden Austausch, gebraucht und neu als anfragbare Leistungswege genannt. Für die Reparatur nennt EICHLER eine technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, umfassende Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie; optional ist ein Prüfprotokoll für CPU/Zentralbaugruppe verfügbar. Für Instandhalter ist das besonders relevant, wenn eine Bestandsanlage schnell wieder anlaufen muss und Feldverdrahtung oder Programmstand möglichst unangetastet bleiben sollen. Für den Einkauf ist der Mehrwert eine belastbare Auswahl zwischen Reparatur, Austausch und Ersatzbeschaffung. Für Entscheider hilft diese Servicekombination dabei, die Funktionsfähigkeit trotz Obsoleszenz abzusichern und ungeplante Stillstandszeiten wirtschaftlich zu begrenzen.
| Fehlerbeschreibung | Möglicher Lösungsansatz |
|---|---|
| Warum bleibt meine S5-95U nach dem Umschalten von STOP auf RUN im STOP? | Ein häufiger Auslöser ist ein fehlerhaft parametrierter DB1. Siemens beschreibt, dass das AG den DB1 beim Übergang von STOP nach RUN interpretiert und bei Fehlern im STOP bleibt. Wird der Parameterblock ERT genutzt, kann der Parametrierfehler ab dem hinterlegten Merkerwort ausgewertet werden. Zusätzlich nennt Siemens einen seltenen Sonderfall: Läuft der Speicherbereich für das übersetzte Programm über, geht das AG ebenfalls in STOP. Dann sollten lange Bausteine in kürzere Strukturen aufgeteilt und die Parametrierung systematisch geprüft werden. |
| Warum leuchtet die gelbe Batterieanzeige oder warum sind nach dem Ausschalten Programm und Daten weg? | Siemens weist darauf hin, dass bei Netzspannungsausfall oder ausgeschaltetem Gerät der Inhalt des internen Speichers nur mit eingelegter Pufferbatterie erhalten bleibt. Am S5-95U wird ein Batterieausfall über die gelbe LED angezeigt. Fällt die Pufferung aus, können Anwenderprogramm und Datenbausteine verloren gehen oder beim Wiederanlauf in einen unerwünschten Zustand geraten. Dann sollte zuerst der Batteriezustand geprüft, anschließend das Programm vom Speichermodul bzw. aus dem gesicherten Projektstand wieder eingespielt und der Wiederanlauf getestet werden. |
| Warum bekomme ich über AS511/PG keine Verbindung oder nur eine Zeitüberschreitung? | Bei der S5-95U ist für den PG-Zugriff die richtige Schnittstellentechnik entscheidend. In der Praxis scheitert die Verbindung oft an falscher Kabelbelegung, fehlendem RS232-zu-TTY-Wandler oder einer ungeeigneten COM-Konfiguration. Siemens beschreibt außerdem, dass die zweite serielle Schnittstelle verschiedene Betriebsarten unterstützt. Wird SI2 für ASCII-Treiber oder andere Kommunikationsfunktionen verwendet, stehen dort nicht gleichzeitig alle anderen Funktionen zur Verfügung. Prüfen Sie daher zuerst Kabeltyp, Verdrahtung, gewählte COM-Schnittstelle und die aktuelle Nutzung der SI2 im DB1. |
| Warum funktioniert die zweite serielle Schnittstelle SI2 mit meinem Kommunikationspartner nicht? | Die SI2 kann bei der 6ES5095-8MC02 als Punkt-zu-Punkt-Kopplung, für Rechnerkopplung mit 3964/3964R oder als ASCII-Treiber betrieben werden. Diese Betriebsarten müssen passend parametriert werden. Siemens weist darauf hin, dass bei Punkt-zu-Punkt die Parametrierung über den DB1 erfolgt und dass bei falscher Verdrahtung die SI2 sogar beschädigt werden kann. Für die Diagnose sollten die Koordinierungsbytes KBS und KBE sowie die zum Betriebsmodus passenden DB1-Blöcke geprüft werden. Oft liegt die Ursache nicht am Gerät selbst, sondern an einem unpassenden Kommunikationsmodus oder einer fehlerhaften Leitungsbelegung. |
| Warum blinkt oder flimmert die rote LED beim Arbeiten mit dem Speichermodul? | Siemens beschreibt, dass die rote LED beim Laden bzw. Sichern vom Speichermodul unterschiedlich reagiert. Blinkt oder leuchtet sie dauerhaft, kommen unter anderem kein gültiges Programm auf dem Speichermodul, ein falsches oder zu kleines Speichermodul oder gar kein Programm im AG in Frage. In Forendiskussionen zur S5-95U wird das Flimmern der roten LED beim Einlesen vom EPROM ebenfalls als typisches Verhalten beim Ladevorgang beschrieben. Sinnvoll ist deshalb, zuerst die Speichermodulgröße und -kompatibilität zu prüfen und dann den Programmstand separat zu verifizieren. |
Ist 6ES5095-8MC02 eine CPU mit integrierten Ein- und Ausgängen?
Ja. Bei 6ES5095-8MC02 handelt es sich um eine SIMATIC S5-95U als Kompaktgerät, also nicht nur um eine reine Kommunikationsbaugruppe. Siemens nennt 16 digitale Eingänge, 16 digitale Ausgänge, 4 Alarmeingänge, 2 Zählereingänge, 8 Analogeingänge und 1 Analogausgang direkt onboard. Für Betreiber heißt das: Viele Maschinenfunktionen lassen sich ohne zusätzliche Standard-I/O-Baugruppen realisieren. Das vereinfacht Ersatzteilidentifikation, reduziert Umbauaufwand und macht die Baugruppe bei Bestandsanlagen besonders wertvoll, wenn eine möglichst schnelle 1:1-Wiederherstellung gefragt ist.
Welche Kommunikationsmöglichkeiten bietet die zweite AS511-/SI2-Schnittstelle?
Die zweite serielle Schnittstelle erweitert die S5-95U deutlich. Siemens nennt dafür SINEC L1 Punkt-zu-Punkt, 3964/3964R-Rechnerkopplung, ASCII-Treiber und PG-Funktionen. Das ist für Instandhaltung und Retrofit wichtig, weil sich damit je nach Anwendung Bediengeräte, Programmierzugang, Fremdgeräte oder serielle Kopplungen abbilden lassen. Entscheidend ist, dass die Betriebsart sauber zum angeschlossenen Partner passt. Wer eine vorhandene Maschine weiterbetreibt, sollte vor Bestellung oder Reparatur immer prüfen, welche Funktion auf SI2 tatsächlich genutzt wird, damit das Ersatzgerät ohne unnötige Inbetriebnahmeschleifen eingesetzt werden kann.
Welche Speichermodule sind für die S5-95U relevant?
Siemens führt für die S5-95U passende EPROM-Speichermodule mit 8 KByte, 16 KByte und 32 KByte sowie EEPROM-Module mit 2 KByte und 4 KByte auf. Für die Beschaffung ist das wichtig, weil bei älteren Anlagen oft nicht nur die CPU, sondern auch das vorhandene Speichermodul über die Wiederanlauffähigkeit entscheidet. Bei Serviceeinsätzen sollte daher immer geprüft werden, welches Modul tatsächlich steckt, ob der Programmstand darauf aktuell ist und ob die Kapazität zum vorhandenen Projekt passt. Gerade bei obsoleten Steuerungen reduziert ein passendes, geprüftes Speichermodul das Risiko von Datenverlust und Fehlstarts deutlich.
Gibt es für 6ES5095-8MC02 einen direkten Siemens-Nachfolger?
In den ausgewerteten Quellen war kein ausdrücklich benannter direkter Nachfolger für genau diese Bestellnummer genannt. Siemens verweist bei SIMATIC-S5-Bestandsanlagen stattdessen auf Migrationswege Richtung SIMATIC S7. Für kleine Systeme der Reihen 100U/95U beschreibt Siemens den kompletten Systemersatz als sinnvolle Vorgehensweise. Für Unternehmen heißt das praktisch: Als kurzfristige Strategie sind Reparatur, Austauschgerät und Bevorratung oft der schnellste Weg. Als mittelfristige Strategie sollte eine strukturierte Migration vorbereitet werden, damit sich Beschaffungsrisiken, Wissensverlust und Ausfallkosten planbar reduzieren lassen.
Lohnt sich bei einer 6ES5095-8MC02 eher Reparatur oder Austausch?
Das hängt vom Störungsbild, vom Zeitdruck und vom Anlagenumfeld ab. Bei EICHLER ist für diese Baugruppe sowohl Reparatur als auch Austausch, gebraucht und neu als möglicher Beschaffungsweg ausgewiesen. Die Reparatur ist mit 2–5 Tagen angegeben und umfasst laut Produktseite Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, Funktionsprüfung sowie mindestens 24 Monate Garantie. Für Betreiber älterer S5-Anlagen ist Reparatur oft attraktiv, wenn Feldverdrahtung, bestehender Programmstand und mechanischer Einbau möglichst erhalten bleiben sollen. Austausch ist dagegen sinnvoll, wenn die Anlage sofort wieder anlaufen muss oder intern keine Zeit für eine tiefergehende Fehleranalyse vorhanden ist.
Kann ich heute noch mit PC oder PG auf die S5-95U zugreifen?
Grundsätzlich ja, aber der Zugang ist von der richtigen Schnittstellentechnik abhängig. In Praxisquellen zur S5-95U wird für den AS511-Zugriff ein RS232-zu-TTY-Interface als typischer Baustein genannt. Gleichzeitig beschreibt Siemens, dass die zweite serielle Schnittstelle mehrere Funktionen übernehmen kann. Wird SI2 bereits für ASCII, Punkt-zu-Punkt oder andere Kommunikationsaufgaben genutzt, muss der Servicezugang entsprechend geplant werden. Für Einkauf und Instandhaltung heißt das: Nicht nur die Artikelnummer der CPU zählt, sondern auch Kabelsatz, Wandler, Softwarestand und die tatsächlich belegte Schnittstelle.























