SIEMENS 3RW4436-6BC44

  • EICHLER-Art.Nr.: K0146299
  • EAN: 4011209625747
  • UPC: 754554924007

Produktbeschreibung

SIRIUS SANFTSTARTER WERTE BEI 400 V, 40 °C STANDARD: 162 A, 90 KW WURZEL-3: 281 A, 160 KW AC 200-460 V, AC 230 V SCHRAUBKLEMMEN

Leistungen für SIEMENS 3RW4436-6BC44

Reparatur

7-10 Tage

von 2.398,50 €

bis 4.317,30 €

Austausch

Gebraucht

3-5 Tage

2 Stck.

5.519,00 €

5.519,00 € *

Geben Sie hier bitte einen Angebots-Empfänger an.


Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: N ECCN: N
Nettogewicht pro ME 6.25
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus EOP: 2022-10-01
EAN 4011209625747
UPC 754554924007
Statistische Warennummer 85371098
Listenkennzeichen (LKZ) CC-IC10
Fabrikategruppe 3728
Ursprungsland CZ
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: 20090528
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 27-02-11-01
eClass 5.1 27-02-41-01
eClass 6.0 27-37-09-07
ETIM 3 /
ETIM 4 EC000640
ETIM 5 EC000640

Was ist 3RW4436-6BC44 und wo wird es eingesetzt

3RW4436-6BC44 ist ein SIEMENS SIRIUS Sanftstarter der Baureihe 3RW44 für das geregelte Starten und Stoppen von Drehstrommotoren in industriellen Anlagen. Die Baugruppe wird in der Antriebstechnik eingesetzt, wenn hohe Anlaufströme reduziert, mechanische Belastungen begrenzt und Motoren kontrolliert hochgefahren werden sollen. Typische Anwendungen finden sich bei Pumpen, Lüftern, Verdichtern, Fördertechnik und Maschinenantrieben, bei denen ein direkter Motorstart zu Netzbelastung, Verschleiß oder Prozessstörungen führen kann. Für Instandhaltung und Einkauf ist die eindeutige Artikelnummer 3RW4436-6BC44 besonders wichtig, weil sie die technische Ausführung, die Leistungsklasse und die passende Ersatzteil- oder Reparaturstrategie eindeutig zuordnet.

Wichtige technische Daten und was diese in der Praxis bedeuten

Der Sanftstarter 3RW4436-6BC44 ist für eine Betriebsspannung von AC 200 bis 460 V ausgelegt und arbeitet mit einer Steuerspeisespannung von AC 230 V bei 50 oder 60 Hz. Bei 400 V und 40 °C ist er in Standardschaltung für 162 A und 90 kW angegeben; in Wurzel-3-Schaltung sind 281 A und 160 kW möglich. Das ist für die Auswahl im Bestand entscheidend, weil Motorleistung, Anschlussart, Umgebungstemperatur und Lastprofil zusammen bewertet werden müssen. Das integrierte Überbrückungskontaktsystem reduziert die Verlustleistung im Betrieb, während Funktionen wie Motorüberlastschutz, Thermistormotorschutz-Auswertung, einstellbare Strombegrenzung und externer Reset die Diagnose und den Schutz des Antriebs unterstützen. Hauptstromkreis und Steueranschlüsse müssen beim Austausch exakt zur vorhandenen Verdrahtung passen.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz

Für 3RW4436-6BC44 ist der Produktstatus mit EOP: 2022-10-01 angegeben. Der Sanftstarter gehört damit zu einer späteren Life-Cycle-Phase, in der Betreiber Beschaffung, Reparaturfähigkeit, Austauschgeräte und Bevorratung besonders sorgfältig planen sollten. Als Nachfolgeplattform ist SIRIUS 3RW5 genannt; als bevorzugter Nachfolgertyp ist 3RW5536-6HA14 angegeben. Daraus folgt jedoch keine automatische Plug-and-play-Kompatibilität für jede Anlage. Vor einer Migration müssen Motorleistung, Schaltungsart, Anschlüsse, Parametrierung, Schutzkonzept, Einbauraum und vorhandene Kommunikations- oder Steuerungseinbindung abgeglichen werden. Bei kritischen Anlagen kann es wirtschaftlich sinnvoll sein, die bestehende 3RW44-Technik über Reparatur, Austausch oder gezielte Bevorratung weiter abzusichern, bis eine geplante Umrüstung technisch und organisatorisch möglich ist.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie besonders relevant sind

Bei 3RW4436-6BC44 sind Reparatur, Austausch, Ersatzteilversorgung und Life Cycle Management besonders relevant, weil der Sanftstarter in vielen Bestandsanlagen eine zentrale Funktion im Motorabzweig übernimmt. Eine Reparatur kann Stillstandsrisiken reduzieren, wenn die Baugruppe nach individuellem Fehlerbild analysiert, technisch gereinigt, vorbeugend instand gehalten und anschließend funktionsgeprüft wird. Austauschgeräte sind sinnvoll, wenn die Wiederinbetriebnahme kurzfristig vorbereitet werden muss und die vorhandene Anlagenstruktur nicht sofort migriert werden soll. Für Einkauf und Instandhaltungsleitung kann Life Cycle Management helfen, Obsoleszenzrisiken, Bestände, Reparaturfähigkeit und Migrationsbedarf strukturiert zu bewerten. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit können tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden. Garantie und Gewährleistung erhöhen die Planungssicherheit bei Reparatur, Verkauf und Austausch.

Attribut Wert
Allgemeine technische Daten
Produkt-Markenname SIRIUS
Produkt-Bezeichnung Sanftstarter
Produktausstattung
● integriertes Überbrückungskontaktsystem Ja
● Thyristoren Ja
Produktfunktion
● Geräteeigenschutz Ja
● Motorüberlastschutz Ja
● Thermistormotorschutz-Auswertung Ja
● Reset extern Ja
● Einstellbare Strombegrenzung Ja
● Wurzel-3-Schaltung Ja
Produktbestandteil Ausgang für Motorbremse Ja
Isolationsspannung Bemessungswert 690 V
Verschmutzungsgrad 3, gemäß IEC 60947-4-2
Referenzkennzeichen gemäß DIN EN 61346-2 Q
Referenzkennzeichen gemäß DIN 40719 erweitert gemäß IEC 204-2 gemäß IEC 750 G
Leistungselektronik
Betriebsstrom
● bei 40 °C Bemessungswert 162 A
● bei 50 °C Bemessungswert 145 A
● bei 60 °C Bemessungswert 125 A
Betriebsstrom für Drehstrommotor bei Wurzel-3-Schaltung
● bei 40 °C Bemessungswert 281 A
● bei 50 °C Bemessungswert 251 A
● bei 60 °C Bemessungswert 217 A
abgegebene mechanische Leistung für Drehstrommotor
● bei 230 V
— bei Standardschaltung bei 40 °C Bemessungswert 45 kW
— bei Wurzel-3-Schaltung bei 40 °C Bemessungswert 90 kW
● bei 400 V
— bei Standardschaltung bei 40 °C Bemessungswert 90 kW
— bei Wurzel-3-Schaltung bei 40 °C Bemessungswert 160 kW
abgegebene mechanische Leistung [hp] für 3-phasigen Drehstrommotor bei 200/208 V bei Standardschaltung bei 50 °C Bemessungswert 40 hp
Betriebsfrequenz Bemessungswert 50 ... 60 Hz
relative negative Toleranz der Betriebsfrequenz -10 %
relative positive Toleranz der Betriebsfrequenz 10 %
Betriebsspannung bei Standardschaltung Bemessungswert 200 ... 460 V
relative negative Toleranz der Betriebsspannung bei Standardschaltung -15 %
relative positive Toleranz der Betriebsspannung bei Standardschaltung 10 %
Betriebsspannung bei Wurzel-3-Schaltung Bemessungswert 200 ... 460 V
relative negative Toleranz der Betriebsspannung bei Wurzel-3-Schaltung -15 %
relative positive Toleranz der Betriebsspannung bei Wurzel-3-Schaltung 10 %
Mindestlast [%] 8 %
einstellbarer Motorstrom für Motorüberlastschutz minimaler Nennwert 32 A
Dauerbetriebsstrom [% von Ie] bei 40 °C 115 %
Verlustleistung [W] bei Betriebsstrom bei 40 °C während Betrieb typisch 95 W
Steuerstromkreis/ Ansteuerung
Spannungsart der Steuerspeisespannung AC
Steuerspeisespannungsfrequenz 1 Bemessungswert 50 Hz
Steuerspeisespannungsfrequenz 2 Bemessungswert 60 Hz
relative negative Toleranz der Frequenz der Steuerspeisespannung -10 %
relative positive Toleranz der Frequenz der Steuerspeisespannung 10 %
Steuerspeisespannung 1 bei AC
● bei 50 Hz Bemessungswert 230 V
● bei 60 Hz Bemessungswert 230 V
relative negative Toleranz der Steuerspeisespannung bei AC bei 50 Hz -15 %
relative positive Toleranz der Steuerspeisespannung bei AC bei 50 Hz 10 %
relative negative Toleranz der Steuerspeisespannung bei AC bei 60 Hz -15 %
relative positive Toleranz der Steuerspeisespannung bei AC bei 60 Hz 10 %
Ausführung der Anzeige für Fehlersignal Display
Mechanische Daten
Breite 170 mm
Höhe 200 mm
Tiefe 270 mm
Befestigungsart Schraubbefestigung
Einbaulage bei senkrechter Montageebene +/-90° drehbar, bei senkrechter Montageebene +/- 22,5° nach vorne und hinten kippbar
einzuhaltender Abstand bei Reihenmontage
● aufwärts 100 mm
● seitwärts 5 mm
● abwärts 75 mm
Leitungslänge maximal 500 m
Polzahl für Hauptstromkreis 3
Anschlüsse/ Klemmen
Ausführung des elektrischen Anschlusses
● für Hauptstromkreis Schienenanschluss
● für Hilfs- und Steuerstromkreis Schraubanschluss
Anzahl der Öffner für Hilfskontakte 0
Anzahl der Schließer für Hilfskontakte 3
Anzahl der Wechsler für Hilfskontakte 1
Art der anschließbaren Leiterquerschnitte für Hauptkontakte für Rahmenklemme bei Nutzung der vorderen Klemmstelle
● feindrähtig mit Aderendbearbeitung 16 ... 70 mm²
● feindrähtig ohne Aderendbearbeitung 16 ... 70 mm²
● mehrdrähtig 16 ... 70 mm²
Art der anschließbaren Leiterquerschnitte für Hauptkontakte für Rahmenklemme bei Nutzung der hinteren Klemmstelle
● feindrähtig mit Aderendbearbeitung 16 ... 70 mm²
● feindrähtig ohne Aderendbearbeitung 16 ... 70 mm²
● mehrdrähtig 16 ... 70 mm²
Art der anschließbaren Leiterquerschnitte für Hauptkontakte für Rahmenklemme bei Nutzung beider Klemmstellen
● feindrähtig mit Aderendbearbeitung max. 1x 50 mm², 1x 70 mm²
● feindrähtig ohne Aderendbearbeitung max. 1x 50 mm², 1x 70 mm²
● mehrdrähtig max. 2x 70 mm²
Art der anschließbaren Leiterquerschnitte bei AWG-Leitungen für Hauptkontakte für Rahmenklemme
● bei Nutzung der hinteren Klemmstelle 6 ... 2/0
● bei Nutzung der vorderen Klemmstelle 6 ... 2/0
● bei Nutzung beider Klemmstellen max. 2x 1/0
Art der anschließbaren Leiterquerschnitte für DIN-Kabelschuh für Hauptkontakte
● feindrähtig 16 ... 95 mm²
● mehrdrähtig 25 ... 120 mm²
Art der anschließbaren Leiterquerschnitte für Hilfskontakte
● eindrähtig 2x (0,5 ... 2,5 mm²)
● feindrähtig mit Aderendbearbeitung 2x (0,5 ... 1,5 mm²)
Art der anschließbaren Leiterquerschnitte bei AWG-Leitungen
● für Hauptkontakte 4 ... 250 kcmil
● für Hilfskontakte 2x (20 ... 14)
● für Hilfskontakte feindrähtig mit Aderendbearbeitung 2x (20 ... 16)
Umgebungsbedingungen
Aufstellungshöhe bei Höhe über NN 5 000 m
Umweltkategorie
● während Transport gemäß IEC 60721 2K2, 2C1, 2S1, 2M2 (max. Fallhöhe 0,3 m)
● während Lagerung gemäß IEC 60721 1K6 (Betauung nur gelegentlich), 1C2 (kein Salznebel), 1S2 (Sand darf nicht in die Geräte gelangen), 1M4
● während Betrieb gemäß IEC 60721 3K6 (keine Eisbildung, keine Betauung), 3C3 (kein Salznebel), 3S2 (Sand darf nicht in die Geräte gelangen), 3M6
Umgebungstemperatur
● während Betrieb 60 °C
● während Lagerung -25 ... +80 °C
Derating-Temperatur 40 °C
Schutzart IP frontseitig gemäß IEC 60529 IP00; IP20 mit Rahmenklemme/Abdeckung
Berührungsschutz frontseitig gemäß IEC 60529 fingersicher bei senkrechter Berührung von vorne mit Rahmenklemme/Abdeckung
UL/CSA Bemessungsdaten
abgegebene mechanische Leistung [hp] für 3-phasigen Drehstrommotor
● bei 200/208 V
— bei Wurzel-3-Schaltung bei 50 °C Bemessungswert 75 hp
● bei 220/230 V
— bei Standardschaltung bei 50 °C Bemessungswert 50 hp
— bei Wurzel-3-Schaltung bei 50 °C Bemessungswert 100 hp
● bei 460/480 V
— bei Standardschaltung bei 50 °C Bemessungswert 100 hp
— bei Wurzel-3-Schaltung bei 50 °C Bemessungswert 200 hp
Kontaktbelastbarkeit der Hilfskontakte gemäß UL B300 / R300

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Was bedeutet „Keine Hauptspannung“ beim SIEMENS 3RW44 Sanftstarter? Zuerst sollte geprüft werden, ob die Hauptspannung tatsächlich am Sanftstarter anliegt und ob ein Startbefehl bereits aktiv ist. Anschließend sind Hauptsicherungen, Netzschütz, Einspeisung und Anschlussstellen unter Last zu kontrollieren. Danach sollte abgeglichen werden, ob die Meldung im Bypassbetrieb zusammen mit Vorwarnungen zur Motortemperatur, Auslösereserve oder Strombegrenzung auftritt.
Warum meldet 3RW4436-6BC44 Phasenausfall L1, L2 oder L3? Zuerst sollte die Netzspannung an allen Phasen direkt am Gerät und unter Last geprüft werden. Anschließend sind Klemmen, Sicherungen, Schütze und die Einspeisung auf Spannungsabfall oder Unterbrechung zu kontrollieren. Danach sollte der eingestellte Motorbemessungsstrom mit dem angeschlossenen Motor abgeglichen werden, da ein zu kleiner Motor nach dem Umschalten in den Bypassbetrieb zu Fehlmeldungen führen kann. Zusätzlich ist bei Anlagen mit IT-Netz und Kommunikationsmodul die zulässige Gerätekonfiguration zu prüfen.
Was tun, wenn der 3RW44 „Last fehlt“ oder „Motorphase T1/T2/T3 fehlt“ meldet? Zuerst sollte kontrolliert werden, ob der Motor korrekt an den Ausgangsphasen des Sanftstarters angeschlossen ist. Anschließend sind Motorleitung, Motorklemmbrett, Schütz- oder Trennstellen und die Verdrahtung der Wurzel-3-Schaltung zu prüfen. Danach sollte die tatsächlich angeschlossene Motorlast mit der Parametrierung und dem Anschlussplan abgeglichen werden.
Warum löst der Sanftstarter wegen Überlast oder überhitztem Leistungsteil aus? Zuerst sollte geprüft werden, ob der Motor blockiert, mechanisch überlastet oder für die aktuelle Applikation zu schwer anlaufend ist. Anschließend sind Motorbemessungsstrom, CLASS-Einstellung, Strombegrenzung und Schalthäufigkeit mit dem realen Lastprofil abzugleichen. Danach sollte kontrolliert werden, ob die Umgebungstemperatur, Einbauabstände und Schaltschrankbelüftung zur thermischen Belastung des Sanftstarters passen.
Was bedeutet „Stromgrenze überschritten oder unterschritten“ beim 3RW4436-6BC44? Zuerst sollte geprüft werden, ob die Last während des Anlaufs blockiert, schwergängig ist oder sich gegenüber dem Normalbetrieb verändert hat. Anschließend sind Stromgrenzwert, Rampenzeit und Anlaufart mit Motor und Applikation abzugleichen. Danach kann kontrolliert werden, ob mechanische Ursachen wie verstopfte Filter, schwergängige Lüfter, Pumpenprobleme oder ein falscher Grenzwert die Meldung auslösen.
Was tun bei „Strommessbereich überschritten“ oder sehr hohem Anlaufstrom? Zuerst sollte geprüft werden, ob Direktstart, Losbrechimpuls, Bremsfunktion oder eine zu kurze Rampenzeit den Stromstoß verursachen. Anschließend sind Strombegrenzung, Startspannung und Bremsmoment an die Anwendung anzupassen. Danach sollte bewertet werden, ob Sanftstarter und Motor ausreichend dimensioniert sind oder ob die Applikation ein höheres Anlaufmoment benötigt.
Was bedeutet „Bypasselement defekt“ oder „Schaltglied ausgefallen“ beim 3RW44? Zuerst sollte die Anlage spannungsfrei gesichert und der Fehlerzustand eindeutig dokumentiert werden. Anschließend ist zu prüfen, ob der Fehler bereits beim Anlegen der Steuerspeisung oder erst mit Startbefehl auftritt. Danach sollte die Baugruppe auf einen internen Fehler im Bypass- oder Leistungsteil eingegrenzt werden, da verschweißte Kontakte oder durchlegierte Leistungshalbleiter eine Instandsetzung oder einen Austausch erforderlich machen können.
Was tun bei „Temperatursensor Kurzschluss“, „Temperatursensor Drahtbruch“ oder Thermistorfehler? Zuerst sollte der angeschlossene Temperatursensor an den vorgesehenen Klemmen geprüft werden. Anschließend sind Sensorleitung, Anschlussklemmen und Parametrierung zu kontrollieren. Danach sollte abgeglichen werden, ob tatsächlich ein Motortemperatursensor verwendet wird oder ob die Sensorauswertung in der Parametrierung passend deaktiviert werden muss.

Kann 3RW4436-6BC44 repariert werden?

Ja, eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn der Sanftstarter elektrisch oder elektronisch instandsetzbar ist und weiter in der bestehenden Anlage verwendet werden soll. Bei EICHLER erfolgt die Bearbeitung nach individuellem Fehlerbild. Die Baugruppe wird analysiert, bei Bedarf bis auf Bauteilebene instand gesetzt und anschließend im hauseigenen Testzentrum funktionsgeprüft. Vor der Durchführung schafft ein transparenter Kostenvoranschlag eine belastbare Entscheidungsgrundlage. Reparatur kann besonders dann relevant sein, wenn eine Migration auf die Nachfolgegeneration nicht kurzfristig umgesetzt werden kann.

Gibt es einen Nachfolger für SIEMENS 3RW4436-6BC44?

Ja, als Nachfolgeplattform ist SIRIUS 3RW5 genannt; als bevorzugter Nachfolgertyp ist 3RW5536-6HA14 angegeben. Für Betreiber ist trotzdem eine technische Prüfung erforderlich, weil Nachfolger nicht automatisch in jede bestehende Anlage ohne Anpassung übernommen werden können. Entscheidend sind Motorleistung, Anschlusskonzept, Parametrierung, Schutzfunktionen, Einbausituation und die Einbindung in die Steuerung. Wenn die Anlage kurzfristig weiterlaufen muss, können Reparatur, Austausch oder Bevorratung eine sinnvolle Übergangslösung sein.

Ist 3RW5536-6HA14 direkt kompatibel mit 3RW4436-6BC44?

Eine direkte Kompatibilität sollte nicht pauschal angenommen werden. Auch wenn 3RW5536-6HA14 als bevorzugter Nachfolgertyp genannt ist, müssen elektrische Daten, Anschlussart, Schutzkonzept, Abmessungen, Parametrierung und Anwendung geprüft werden. Besonders bei bestehenden Schaltschränken, Wurzel-3-Schaltungen oder projektspezifischen Einstellungen kann zusätzlicher Anpassungsaufwand entstehen. Für den Einkauf ist deshalb wichtig, nicht nur die Artikelnummer zu vergleichen, sondern die technische Austauschbarkeit vor Bestellung oder Umbau abzusichern.

Was tun, wenn 3RW4436-6BC44 nicht kurzfristig ersetzt werden kann?

Wenn ein kurzfristiger Ersatz nicht planbar ist, sollten Reparatur, Austauschgerät und Bestandsprüfung parallel bewertet werden. Bei einem defekten Sanftstarter kann eine Fehleranalyse klären, ob eine Instandsetzung wirtschaftlich und technisch sinnvoll ist. Ein Austauschgerät kann helfen, Stillstandszeit zu reduzieren, wenn die vorhandene Anlage ohne sofortige Migration weiterbetrieben werden soll. Zusätzlich kann eine Bevorratungsstrategie für kritische Antriebsbaugruppen das Risiko wiederkehrender Beschaffungsengpässe senken. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit können tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden.

Worauf ist beim Kauf von 3RW4436-6BC44 gebraucht oder als Austauschgerät zu achten?

Wichtig sind die eindeutige Artikelnummer, der technische Zustand, die passende Ausführung und eine belastbare Funktionsprüfung. Gerade bei Sanftstartern sind Leistungsteil, Bypass, Steuerteil, Display, Anschlüsse und Parametrierbarkeit entscheidend für einen sicheren Wiedereinsatz. Ein gebrauchtes oder ausgetauschtes Gerät sollte zur vorhandenen Motorleistung, Schaltungsart und Schaltschrankumgebung passen. Garantie und Gewährleistung können die Planungssicherheit erhöhen, wenn Einkauf und Instandhaltung eine wirtschaftliche Alternative zu Neukauf oder Migration bewerten.

Wann lohnt sich Reparatur statt Migration auf SIRIUS 3RW5?

Eine Reparatur kann sich lohnen, wenn die bestehende Anlage technisch stabil läuft, die Umrüstung auf SIRIUS 3RW5 aber Anpassungen an Verdrahtung, Parametrierung, Schaltschrank oder Dokumentation erfordern würde. Besonders bei Produktionsanlagen mit engen Stillstandsfenstern kann die Instandsetzung des vorhandenen 3RW44-Sanftstarters Zeit gewinnen. Migration bleibt sinnvoll, wenn langfristig eine neue Plattform, bessere Ersatzteilverfügbarkeit oder eine überarbeitete Antriebsstrategie geplant ist. Die Entscheidung sollte Wirtschaftlichkeit, Stillstandsrisiko, Anlagenlaufzeit und Obsoleszenzrisiko gemeinsam berücksichtigen.

Welche Rolle spielt Life Cycle Management bei 3RW4436-6BC44?

Life Cycle Management ist bei 3RW4436-6BC44 relevant, weil der Artikel bereits in einer späteren Produktlebensphase steht. Ziel ist es, kritische Baugruppen im Bestand zu identifizieren, Ersatz- und Reparaturoptionen zu bewerten und Stillstandsrisiken planbarer zu machen. Für Instandhaltung und Einkauf entsteht dadurch eine bessere Grundlage für Bevorratung, Austauschstrategie, Reparaturentscheidung oder geplante Migration. Besonders bei mehreren gleichartigen Antrieben kann eine strukturierte Betrachtung helfen, ungeplante Beschaffung unter Zeitdruck zu vermeiden.

Wichtige Dokumente

Reparatur-Begleitschein

Laden Sie den Begleitschein als PDF herunter oder nutzen Sie die digitale Reparaturanmeldung und senden Sie Ihre defekte Baugruppen zur Reparatur ins EICHLER-Service-Center.

Lachender Eichler Techniker zeigt auf grünes PDF mit dem Sonderverkauf von Automatisierungstechnik

Ihr Warenkorb

Warenkorb wird geladen