SIEMENS 6EP1437-3BA00
- EICHLER-Art.Nr.: K0117317
- EAN: 4025515150619
- UPC: 754554810522
Produktbeschreibung
SITOP MODULAR 40 A GEREGELTE STROMVERSORGUNG EINGANG: 3 AC 400-500 V AUSGANG: DC 24 V/40 A
Leistungen für SIEMENS 6EP1437-3BA00
SIEMENS |
6EP1437-3BA00 –
zusätzliche Produktinformationen
| Lieferinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Exportkennzeichen | AL: N ECCN: N | ||
| Nettogewicht pro ME | 3.2 | ||
| Mengeneinheit (ME) | 1 Stück | ||
| Verpackungsmenge | 1 | ||
| Zusätzliche Produktinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Produktstatus | |||
| EAN | 4025515150619 | ||
| UPC | 754554810522 | ||
| Statistische Warennummer | 85044083 | ||
| Listenkennzeichen (LKZ) | KT10-PE | ||
| Fabrikategruppe | 4213 | ||
| Ursprungsland | RO | ||
| Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie | Seit: 20060801 | ||
| Klassifizierungen | Version | Klassifizierung | |
|---|---|---|---|
| eClass | 4 | 27-04-07-02 | |
| eClass | 5.1 | 27-04-90-02 | |
| eClass | 6.0 | 27-04-90-02 | |
| ETIM | 3 | / | |
| ETIM | 4 | EC002540 | |
| ETIM | 5 | EC002540 | |
Was ist 6EP1437-3BA00 und wo wird es eingesetzt
6EP1437-3BA00 ist eine dreiphasige SITOP modular-Stromversorgung von Siemens für industrielle 24-V-DC-Netze mit 40 A Ausgangsstrom. Das Gerät wandelt 3 AC 400–500 V in eine geregelte DC-Ausgangsspannung von 24 V um und stellt damit bis zu 960 W für Steuerungen, I/O-Baugruppen, Ventilinseln, Sensorik, IPCs, Kommunikationskomponenten und weitere 24-V-Verbraucher bereit. Durch den Weitbereichseingang, die Hutschienenmontage und die robuste Auslegung eignet sich die Baugruppe besonders für Maschinen, Schaltschränke und Produktionsanlagen, in denen eine stabile Hilfsspannung mit hoher Leistungsreserve benötigt wird. Für Instandhalter ist sie ein typisches Schlüsselbauteil, weil ein Ausfall oft direkt zu Anlagenstillstand oder Folgefehlern in mehreren Teilbereichen führt.
Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten
Die wichtigsten Kenndaten von 6EP1437-3BA00 sind für den Anlagenbetrieb direkt relevant: Das Gerät arbeitet an 3-phasig AC 400–500 V, startet ab Ue > 340 V, liefert 24 V DC / 40 A und erlaubt eine Spannungsanpassung auf 24 bis 28,8 V über Potenziometer. Das ist nützlich, um Spannungsabfälle auf längeren Leitungen zu kompensieren. Der Wirkungsgrad liegt bei etwa 90 %, die Restwelligkeit bei maximal 100 mV, die Netzausfallüberbrückung bei mindestens 6 ms. Kurzzeitig stehen bei Kurzschluss im Betrieb bis zu 120 A für 25 ms zur Verfügung. Wichtig für Planung und Fehlersuche: Ab +60 bis +70 °C gilt ein Derating des Ausgangsstroms, und bei einer eingestellten Ausgangsspannung über 24 V muss ebenfalls abgeregelt werden.
Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz
Siemens führt 6EP1437-3BA00 im Lebenszyklusstatus Phase Out Announce. Für Betreiber bestehender Anlagen ist das ein klares Signal, Beschaffung und Ersatzteilstrategie frühzeitig abzusichern, weil Verfügbarkeit und Planbarkeit im Zeitverlauf typischerweise schwieriger werden. Siemens nennt als offiziellen Nachfolger 6EP3437-8SB00-0AY0, ebenfalls eine 3-phasige 24-V-/40-A-Stromversorgung. Damit ist ein verifizierter Migrationspfad vorhanden. Für den Austausch im Bestand sollte dennoch nicht nur die elektrische Grundfunktion verglichen werden, sondern auch Einbauraum, Verdrahtung, Zubehör, Haltezeit und projektspezifische Freigaben. Gerade in Bestandsmaschinen ist deshalb häufig nicht nur der Nachfolger relevant, sondern auch die abgesicherte Versorgung über Reparatur, Austausch oder geprüftes Gebrauchtmaterial.
Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie praxisnah relevant sind
Für 6EP1437-3BA00 bietet EICHLER mehrere Leistungen, die je nach Störungssituation unterschiedlich sinnvoll sind: Reparatur, Austausch, gebrauchte Baugruppe und Neuteil-Anfrage. Die Reparatur ist besonders dann relevant, wenn die Anlage auf genau diese Baugruppe ausgelegt ist und die bestehende Gerätebasis erhalten bleiben soll. Sie umfasst technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, umfassende Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie. Für akute Stillstände ist ein Austausch oder eine verfügbare gebrauchte Baugruppe oft der schnellste Weg, um Downtime zu minimieren. Für Einkauf und Entscheider ist das wichtig, weil sich so auch bei fortschreitender Obsoleszenz die Funktionsfähigkeit der Anlage, die Ersatzteilversorgung und das Risiko ungeplanter Produktionsausfälle besser absichern lassen.
| Attribut | Wert |
|---|---|
| Eingang | |
| Form des Stromnetzwerks | 3-phasig AC |
| Versorgungsspannung bei AC | |
| ● minimaler Nennwert | 400 V |
| ● maximaler Nennwert | 500 V |
| ● Anfangswert | 320 V |
| ● Endwert | 550 V |
| Versorgungsspannung bei AC | Anlauf ab Ue > 340 V |
| Weitbereichseingang | Ja |
| Überlastfähigkeit bei Überspannung | 2,3 x Ue Nenn, 1,3 ms |
| Überbrückungszeit bei Nennwert des Ausgangsstroms bei Netzausfall minimal | 6 ms |
| Betriebsbedingung der Netzausfallüberbrückung | bei Ue = 400 V |
| Netzfrequenz | 50/60 Hz |
| Netzfrequenz | 47 ... 63 Hz |
| Eingangsstrom | |
| ● bei Nennwert der Eingangsspannung 400 V | 2,2 A |
| Strombegrenzung des Einschaltstroms bei 25 °C maximal | 70 A |
| I2t-Wert maximal | 2,8 A²·s |
| Ausführung der Absicherung | keine |
| Ausführung der Absicherung in der Netzzuleitung | erforderlich: 3-polig gekoppelter LS-Schalter 10 ... 16 A Charakteristik C oder Leistungsschalter 3RV2011-1DA10 (Einstellung 3 A) oder 3RV2711-1DD10 (UL 489) |
| Ausgang | |
| Kurvenform der Spannung am Ausgang | geregelte, potentialfreie Gleichspannung |
| Ausgangsspannung bei DC Nennwert | 24 V |
| Ausgangsspannung | |
| ● am Ausgang 1 bei DC Nennwert | 24 V |
| Ausgangsspannung ist einstellbar | Ja; über Potentiometer |
| einstellbare Ausgangsspannung | 24 ... 28,8 V; max. 960 W |
| relative Gesamttoleranz der Spannung | 3 % |
| relative Regelgenauigkeit der Ausgangsspannung | |
| ● bei langsamer Schwankung der Eingangsspannung | 0,1 % |
| ● bei langsamer Schwankung der ohmschen Last | 0,2 % |
| Restwelligkeit | |
| ● maximal | 100 mV |
| Spannungsspitze | |
| ● maximal | 200 mV |
| Ausführung der Anzeige für Normalbetrieb | LED grün für 24 V O.K. |
| Art des Signals am Ausgang | über Meldemodul (6EP1961-3BA10) möglich |
| Verhalten der Ausgangsspannung bei Einschalten | kein Überschwingen von Ua (Soft-Start) |
| Ansprechverzögerungszeit maximal | 2,5 s |
| Spannungsanstiegszeit der Ausgangsspannung | |
| ● maximal | 500 ms |
| Ausgangsstrom | |
| ● Nennwert | 40 A |
| ● Bemessungsbereich | 0 ... 40 A; +60 ... +70 °C: Derating 2%/K |
| abgegebene Wirkleistung typisch | 960 W |
| kurzzeitiger Überlaststrom | |
| ● bei Kurzschluss während Betrieb typisch | 120 A |
| Dauer der Überlastfähigkeit bei Überstrom | |
| ● bei Kurzschluss während Betrieb | 25 ms |
| konstanter Überlaststrom | |
| ● bei Kurzschluss während Hochlauf typisch | 46 A |
| Parallelschalten von Betriebsmitteln | Ja; umschaltbare Kennlinie |
| Anzahl der parallelgeschalteten Betriebsmittel zur Leistungserhöhung | 2 |
| Wirkungsgrad | |
| Wirkungsgrad [%] | 90 % |
| Verlustleistung [W] | |
| ● bei Nennwert der Ausgangsspannung bei Nennwert des Ausgangsstroms typisch | 106 W |
| Regelung | |
| relative Regelgenauigkeit der Ausgangsspannung bei schneller Schwankung der Eingangsspannung um +/- 15 % typisch | 1 % |
| relative Regelgenauigkeit der Ausgangsspannung bei Lastsprung der ohmschen Last 50/100/50 % typisch | 2 % |
| Ausregelzeit | |
| ● bei Lastsprung 50 % auf 100 % typisch | 4 ms |
| ● bei Lastsprung 100 % auf 50 % typisch | 4 ms |
| Ausregelzeit | |
| ● maximal | 10 ms |
| Schutz und Überwachung | |
| Ausführung des Überspannungsschutzes | < 35 V |
| Eigenschaft des Ausgangs kurzschlussfest | Ja |
| Ausführung des Kurzschlussschutzes | wahlweise Konstantstromkennlinie ca. 46 A oder speichernde Abschaltung |
| ● typisch | 46 A |
| Dauerkurzschlussstrom Effektivwert | |
| ● typisch | 46 A |
| Ausführung der Anzeige für Überlast und Kurzschluss | LED gelb für "Überlast", LED rot für "speichernde Abschaltung" |
| Sicherheit | |
| Potenzialtrennung zwischen Eingang und Ausgang | Ja |
| Potenzialtrennung | Ausgangsspannung: SELV, ES1 (IEC 62368-1), DVC As (IEC 61204-7) |
| Betriebsmittelschutzklasse | Klasse I |
| Ableitstrom | |
| ● maximal | 3,5 mA |
| Schutzart IP | IP20 |
| EMV | |
| Norm | |
| ● für Störaussendung | EN 55022 Klasse B |
| ● für Netzoberwellenbegrenzung | EN 61000-3-2 |
| ● für Störfestigkeit | EN 61000-6-2 |
| Normen, Spezifikationen, Zulassungen | |
| Eignungsnachweis | |
| ● CE-Kennzeichnung | Ja |
| ● UL-Zulassung | Ja; UL-Listed (UL 508), File E197259 |
| ● UKCA-Kennzeichnung | Ja |
| ● EAC-Zulassung | Ja |
| ● Regulatory Compliance Mark (RCM) | Ja |
| ● NEC Class 2 | Nein |
| ● SEMI F47 | Ja |
| Art der Zertifizierung | |
| ● CB-Zertifikat | Nein |
| MTBF bei 40 °C | 485 437 h |
| Normen, Spezifikationen, Zulassungen Gefährliche Umgebungen | |
| Eignungsnachweis | |
| ● IECEx | Nein |
| ● ATEX | Nein |
| ● ULhazloc-Zulassung | Nein |
| ● FM-Zulassung | Nein |
| Normen, Spezifikationen, Zulassungen Schiffklassifikation | |
| Schiffbau-Zulassung | Nein |
| Schiffklassifikationsgesellschaft | |
| ● American Bureau of Shipping Europe Ltd. (ABS) | Nein |
| ● Bureau Veritas (BV) | Nein |
| ● Det Norske Veritas (DNV) | Nein |
| ● Lloyds Register of Shipping (LRS) | Nein |
| Normen, Spezifikationen, Zulassungen Umweltproduktdeklaration | |
| Umweltproduktdeklaration | Ja |
| Treibhauspotential [CO2 eq] | |
| ● gesamt | 2 762,3 kg |
| ● während Herstellung | 76,5 kg |
| ● während Betrieb | 2 684,2 kg |
| ● nach End of Life | 0,64 kg |
| Umgebungsbedingungen | |
| Umgebungstemperatur | |
| ● während Betrieb | 0 ... 70 °C; bei natürlicher Konvektion (Eigenkonvektion) |
| ● während Transport | -40 ... +85 °C |
| ● während Lagerung | -40 ... +85 °C |
| Umweltkategorie gemäß IEC 60721 | Klimaklasse 3K3, 5 ... 95% ohne Betauung |
| Anschlusstechnik | |
| Ausführung des elektrischen Anschlusses | Schraubanschluss |
| ● am Eingang | L1, L2, L3, PE: je 1 Schraubklemme für 0,2 ... 4 mm² ein-/feindrähtig |
| ● am Ausgang | +, -: je 2 Schraubklemmen für 0,33 ... 10 mm² |
| ● für Hilfskontakte | - |
| Mechanische Daten | |
| Breite × Höhe × Tiefe des Gehäuses | 240 × 125 × 125 mm |
| Einbaubreite × Einbauhöhe | 240 mm × 225 mm |
| einzuhaltender Abstand | |
| ● oben | 50 mm |
| ● unten | 50 mm |
| ● links | 0 mm |
| ● rechts | 0 mm |
| Befestigungsart | auf Normprofilschiene EN 60715 35x15 aufschnappbar |
| ● Hutschienenmontage | Ja |
| ● S7-Profilschienenmontage | Nein |
| ● Wandmontage | Nein |
| anreihbares Gehäuse | Ja |
| Nettogewicht | 3,2 kg |
| Fehlerbeschreibung | Möglicher Lösungsansatz |
|---|---|
| Warum leuchtet bei 6EP1437-3BA00 die gelbe LED und die 24-V-Spannung bricht ein? | Die gelbe LED signalisiert Überlast im Betriebsmodus Konstantstrom. Das Netzteil begrenzt dann den Ausgangsstrom und senkt die Ausgangsspannung ab. Prüfen Sie die 24-V-Last auf Kurzschluss, zu hohe Einschaltströme, fehlerhafte Verbraucher und zu knapp dimensionierte Leitungen. Klemmen Sie die Lasten nacheinander ab und messen Sie die Ausgangsspannung zunächst im Leerlauf. Bleibt die gelbe LED selbst bei abgeklemmter Last bestehen, ist ein interner Defekt wahrscheinlich und Reparatur oder Austausch ist meist der wirtschaftlichere Weg. |
| Warum leuchtet bei 6EP1437-3BA00 die rote LED und das Gerät startet nicht selbstständig wieder? | Die rote LED steht für speichernde Abschaltung. Diese Betriebsart wird über Schalter B beeinflusst. Liegt eine Überlast länger als 100 ms an, schaltet das Gerät ab und bleibt in diesem Zustand, bis die Netzversorgung für mindestens 5 Sekunden ausgeschaltet wird. Entfernen Sie daher zuerst die Fehlerursache auf der 24-V-Seite, prüfen Sie danach die Stellung von Schalter B und setzen Sie das Netzteil anschließend korrekt zurück. Wird zusätzlich ein Meldemodul eingesetzt, kann rot auch auf Fern-Aus hinweisen. |
| Warum liegt trotz Einspeisung keine 24-V-Ausgangsspannung an und es leuchtet keine LED? | Wenn keine LED aktiv ist, fehlt laut Siemens die Versorgungsspannung. Prüfen Sie, ob alle drei Phasen L1, L2, L3 und PE korrekt anliegen, ob das Netz im zulässigen Bereich arbeitet und ob der Startwert von über 340 V erreicht wird. Kontrollieren Sie außerdem die vorgeschaltete Absicherung, Klemmverbindungen und einen möglichen Phasenausfall. Gerade bei 3-phasigen Einspeisungen führt ein Verdrahtungs- oder Sicherungsfehler schnell dazu, dass das Gerät äußerlich „tot“ wirkt, obwohl der Fehler nicht am Ausgang, sondern auf der AC-Seite liegt. |
| Warum sackt die 24-V-Spannung unter Last ab, obwohl kein eindeutiger Kurzschluss vorliegt? | Häufige Ursachen sind Überlast nahe oder über 40 A, zu hohe Umgebungstemperatur oder eine ungeeignete Schalterstellung. Ab +60 °C muss der Ausgangsstrom reduziert werden. Wird die Ausgangsspannung über 24 V angehoben, ist ebenfalls ein Derating erforderlich. Zusätzlich verändert Schalter A im Parallelbetrieb die Kennlinie: Dann sinkt die Ausgangsspannung mit steigendem Strom. Ist ein Gerät versehentlich auf Parallelbetrieb eingestellt, obwohl es einzeln betrieben wird, kann das als vermeintlicher Spannungsfehler erscheinen. Prüfen Sie daher Lastprofil, Temperatur, Sollspannung und Schalterstellung gemeinsam. |
| Warum löst die Einspeisesicherung von 6EP1437-3BA00 beim Einschalten aus? | Das Gerät besitzt einen Einschaltstrom von bis zu 70 A. Siemens fordert deshalb in der Netzzuleitung eine passende Schutzbeschaltung, zum Beispiel einen 3-polig gekoppelten Leitungsschutzschalter 10–16 A mit Charakteristik C oder die genannten Leistungsschalter. Löst die Einspeisung bereits beim Start aus, sollten Schutzorgan, Auslösecharakteristik und Verdrahtung gegen die Herstellervorgaben geprüft werden. Auch gealterte oder falsch dimensionierte Einspeisungen können hier zu wiederkehrenden Startproblemen führen. |
Ist 6EP1437-3BA00 noch aktuell oder bereits abgekündigt?
Siemens führt 6EP1437-3BA00 im Status Phase Out Announce. Für Betreiber bedeutet das nicht automatisch, dass jede Beschaffungsmöglichkeit sofort endet, aber der Lebenszyklus ist klar in Richtung Auslaufphase verschoben. Für Einkauf und Instandhaltung ist es deshalb sinnvoll, Ersatzteilbedarf, Bestandsstrategie und mögliche Servicepfade frühzeitig abzusichern. Gerade bei zentralen 24-V-Stromversorgungen ist ein ungeplanter Ausfall oft kritisch, weil mehrere Anlagenteile gleichzeitig betroffen sein können.
Welcher Nachfolger wird für 6EP1437-3BA00 von Siemens genannt?
Als offiziellen Nachfolger nennt Siemens 6EP3437-8SB00-0AY0. Der Nachfolger gehört zur Reihe SITOP PSU8200 und deckt dieselbe elektrische Grundklasse mit 3 AC 400–500 V Eingang und 24 V DC / 40 A Ausgang ab. Für eine Modernisierung ist das die naheliegende Referenz. Vor einem 1:1-Tausch sollten jedoch Einbaumaße, Verdrahtung, Zubehör, Haltezeit und projektspezifische Freigaben geprüft werden, damit aus einem formal passenden Nachfolger auch eine technisch saubere Umrüstung wird.
Kann ich zwei 6EP1437-3BA00 parallel schalten?
Ja, das Gerät ist für Parallelschaltung ausgelegt. Siemens nennt eine umschaltbare Kennlinie und gibt für die Leistungserhöhung zwei parallelgeschaltete Betriebsmittel an. Entscheidend ist dabei die richtige Schalterstellung: Über Schalter A wird die Kennlinie für den Parallelbetrieb aktiviert. In dieser Einstellung sinkt die Ausgangsspannung mit zunehmendem Strom, damit sich die Last sauberer aufteilt. Für Einzelbetrieb sollte diese Betriebsart nicht versehentlich aktiv sein, weil sie das Spannungsverhalten unter Last verändert.
Welche Absicherung ist für die Einspeisung von 6EP1437-3BA00 vorgesehen?
Siemens verlangt in der Netzzuleitung eine geeignete Schutzbeschaltung. Genannt werden ein 3-polig gekoppelter Leitungsschutzschalter 10–16 A, Charakteristik C, oder alternativ bestimmte Leistungsschalter. Diese Vorgabe ist wichtig, weil das Netzteil einen hohen Einschaltstrom aufweisen kann. Wer bei Inbetriebnahme oder nach Tausch einer Baugruppe mit auslösenden Sicherungen kämpft, sollte daher nicht nur das Netzteil selbst prüfen, sondern auch die vorgeschaltete Schutztechnik und deren Kennlinie mit den Herstellervorgaben abgleichen.
Lässt sich die Ausgangsspannung von 6EP1437-3BA00 einstellen?
Ja, die Ausgangsspannung ist über Potenziometer auf 24 bis 28,8 V einstellbar. Das ist sinnvoll, wenn Leitungsverluste bis zur Last kompensiert werden müssen. Wichtig ist jedoch die Folgewirkung: Wird die Spannung über 24 V angehoben, fordert Siemens ein Derating. Damit soll thermische Überlast vermieden werden. In der Praxis sollte die Spannung deshalb nur so weit erhöht werden, wie es für die Versorgung am entferntesten Verbraucher wirklich nötig ist.
Für welche Umgebung und Montage ist 6EP1437-3BA00 ausgelegt?
Das Netzteil ist für Hutschienenmontage nach EN 60715 vorgesehen, besitzt Schutzart IP20 und ist für den Betrieb bei 0 bis 70 °C ausgelegt. Für die Montage nennt Siemens Einbauabstände von 50 mm oben und unten. Mechanisch ist das Gerät mit 240 × 125 × 125 mm ein eher leistungsstarkes Schaltschranknetzteil, das bei der Planung ausreichend Raum und thermische Reserve benötigt. Diese Angaben sind vor allem dann wichtig, wenn eine Baugruppe in einem dicht belegten Schaltschrank ersetzt oder auf einen Nachfolger umgestellt werden soll.























