SIEMENS 6EP1437-2BA10
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SIEMENS | Baugruppen | Stromversorgungen / Netzteile
- EICHLER-Art.Nr.: K0117316
- EAN: 4025515150268
Produktbeschreibung
SITOP POWER 40 GEREGELTE LASTSTROMVERSORGUNG EINGANG: 3 X AC 400 - 500 V AUSGANG: DC 24 V/40A
Leistungen für SIEMENS 6EP1437-2BA10
SIEMENS |
6EP1437-2BA10 –
zusätzliche Produktinformationen
| Lieferinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Exportkennzeichen | AL: ECCN: | ||
| Nettogewicht pro ME | 3.8 | ||
| Mengeneinheit (ME) | 1 Stück | ||
| Verpackungsmenge | 1 | ||
| Zusätzliche Produktinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Produktstatus | EOP: 2001-05-31 | ||
| EAN | 4025515150268 | ||
| UPC | / | ||
| Statistische Warennummer | 85044090 | ||
| Listenkennzeichen (LKZ) | / | ||
| Fabrikategruppe | 4741 | ||
| Ursprungsland | RO | ||
| Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie | Seit: / | ||
| Klassifizierungen | Version | Klassifizierung | |
|---|---|---|---|
| eClass | 4 | / | |
| eClass | 5.1 | / | |
| eClass | 6.0 | / | |
| ETIM | 3 | / | |
| ETIM | 4 | / | |
| ETIM | 5 | / | |
Was ist 6EP1437-2BA10 und wo wird es eingesetzt
Die SIEMENS 6EP1437-2BA10 ist eine geregelte SITOP POWER 40-Stromversorgung für industrielle 24-V-DC-Netze. Das Gerät arbeitet mit 3-phasigem AC-Eingang 400 bis 500 V und stellt 24 V DC bei 40 A bereit. Damit ist die Baugruppe für leistungsstarke Steuer- und Versorgungskreise in Maschinen und Anlagen ausgelegt, also überall dort, wo SPS, I/O, Ventilinseln, Sensorik, Aktorik oder Hilfskreise zuverlässig aus einer zentralen 24-V-Schiene gespeist werden müssen. Für Instandhalter ist die Artikelnummer besonders wichtig, weil sie eine ältere 40-A-Bauform adressiert, die in Bestandsanlagen oft weiterhin im Betrieb ist und deshalb gezielt als Ersatzteil, Tauschartikel oder Reparaturfall gesucht wird.
Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten
Für die schnelle technische Einordnung sind vor allem diese Daten relevant: Eingang 3-phasig AC, Nennspannung 400 bis 500 V, Eingangsbereich 360 bis 550 V, Ausgang 24 V DC, Nennstrom 40 A und damit eine typische abgegebene Leistung von 960 W. Die Ausgangsspannung ist auf 22,8 bis 26,4 V einstellbar, was bei längeren 24-V-Leitungen hilft, Spannungsabfälle auszugleichen. Wichtig für die Diagnose sind außerdem die grüne 24 V O.K.-Anzeige, die Strombegrenzung auf 42 bis 52 A, der elektronische Kurzschlussschutz mit automatischem Wiederanlauf, IP20, 0 bis 55 °C Betriebstemperatur sowie die Bauform 280 × 180 × 92 mm bei rund 3,6 kg Gewicht.
Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz
Für 6EP1437-2BA10 ist auf der Produktdatenseite ein Produktstatus EOSR: 2014-09-30 hinterlegt. Für Einkauf und Technik ist das ein deutlicher Hinweis auf einen fortgeschrittenen Life-Cycle mit entsprechendem Obsoleszenzrisiko. Genau deshalb sind funktionierende Reparaturprozesse, Austauschoptionen und belastbare Beschaffungswege in Bestandsanlagen besonders wichtig. Siemens veröffentlichte später für die 40-A-PSU300S ein neues Netzteil, das die älteren 6EP1437-2BA00 und 6EP1437-2BA10 ersetzt; in den Siemens-Supportdaten wird die 40-A-PSU300S-Variante dazu als 6EP1437-2BA20 geführt. Vor einem Austausch sollte jedoch immer geprüft werden, ob Mechanik, Verdrahtung und Einbausituation der Altanlage zum Nachfolger passen.
Die verfügbaren EICHLER Leistungen und wann sie praxisnah relevant sind
Für dieses Modell sind bei EICHLER mehrere Wege relevant: Reparatur, Austausch, Gebraucht sowie Neu auf Anfrage. Besonders stark ist die Reparatur, wenn die Anlage mechanisch und elektrisch unverändert weiterlaufen soll und ein Umbau auf Nachfolgegenerationen vermieden werden soll. EICHLER verbindet die Reparatur mit technischer Reinigung, vorbeugender Instandhaltung, umfassender Funktionsprüfung und mindestens 24 Monaten Garantie. Der Austausch ist dann sinnvoll, wenn Stillstandskosten hoch sind und die Versorgung kurzfristig wieder stehen muss; gebrauchte Geräte sind interessant, wenn Beschaffungsgeschwindigkeit und Budget im Vordergrund stehen. Für Entscheider ist genau diese Kombination wichtig, weil sie die Funktionsfähigkeit älterer Anlagen auch bei fortgeschrittenem Produktlebenszyklus absichert.
| Attribut | Wert |
|---|---|
| Eingang | |
| Eingang | 3-phasig AC |
| Spannungsnennwert Ue Nenn | 400 ... 500 V |
| Spannungsbereich AC | 360 ... 550 V |
| ● Anmerkung | 340 ... 360 V für max. 2 s oder bei max. 0,9 x Ia Nenn |
| Weitbereichseingang | Ja |
| Überspannungsfestigkeit | 2,3 x Ue Nenn, 1,3 ms |
| Netzausfallüberbrückung bei Ia Nenn, min. | 3 ms; bei Ue = 360 V |
| Netzfrequenznennwert 1 | 50 Hz |
| Netzfrequenznennwert 2 | 60 Hz |
| Netzfrequenzbereich | 47 ... 63 Hz |
| Eingangsstrom | |
| ● bei Nennwert der Eingangsspannung 400 V | 1,9 A |
| Einschaltstrombegrenzung (+ 25 °C), max. | 25 A |
| I²t, max. | 1 A²·s |
| Eingebaute Eingangssicherung | keine |
| Absicherung in der Netzzuleitung (IEC 898) | erforderlich: 3-polig gekoppelter LS-Schalter Charakteristik C bis 25 A (Empfehlung: 6 A) oder Leistungsschalter 3RV1021-1DA10 (Einstellung 3 A) oder 3RV1721-1DD10 (UL 489) |
| Ausgang | |
| Ausgang | geregelte, potentialfreie Gleichspannung |
| Spannungsnennwert Ua Nenn DC | 24 V |
| Gesamttoleranz, statisch ± | 3 % |
| Restwelligkeit Spitze-Spitze, max. | 150 mV |
| Restwelligkeit Spitze-Spitze, typ. | 50 mV |
| Spikes Spitze-Spitze, max. (Bandbreite ca. 20 MHz) | 240 mV |
| Spikes Spitze-Spitze, typ. (Bandbreite ca. 20 MHz) | 200 mV |
| Einstellbereich | 22,8 ... 26,4 V |
| Produktfunktion Ausgangsspannung ist einstellbar | Ja |
| Einstellung der Ausgangsspannung | über Potentiometer; nur bei Umgebungstemperatur 0 bis +45 °C zulässig |
| Betriebsanzeige | LED grün für 24 V O.K. |
| Ein-/Ausschaltverhalten | geringes Überschwingen von Ua (< 2 V für max. 500 ms) |
| Anlaufverzögerung, max. | 3 s |
| Spannungsanstieg, typ. | 40 ms |
| Stromnennwert Ia Nenn | 40 A |
| Strombereich | 0 ... 40 A |
| abgegebene Wirkleistung typisch | 960 W |
| kurzzeitiger Überlaststrom | |
| ● bei Kurzschluss während Hochlauf typisch | 70 A |
| ● bei Kurzschluss während Betrieb typisch | 70 A |
| Dauer der Überlastfähigkeit bei Überstrom | |
| ● bei Kurzschluss während Hochlauf | 600 ms |
| ● bei Kurzschluss während Betrieb | 600 ms |
| Parallelschaltbarkeit zur Leistungserhöhung | Ja; nur bei Umgebungstemperatur 0 bis +45 °C zulässig |
| Anzahl parallel schaltbarer Geräte zur Leistungserhöhung, Stück | 2 |
| Wirkungsgrad | |
| Wirkungsgrad bei Ua Nenn, Ia Nenn, ca. | 90 % |
| Verlustleistung bei Ua Nenn, Ia Nenn, ca. | 107 W |
| Regelung | |
| Netzausregelung dyn. (Ue Nenn ±15 %), max. | 1 % |
| Lastausregelung dyn. (Ia: 50/100/50 %), Ua ± typ. | 4 % |
| Ausregelzeit maximal | 3 ms |
| Schutz und Überwachung | |
| Ausgangsüberspannungsschutz | ja, gemäß EN 60950 |
| Strombegrenzung | 42 ... 52 A |
| Eigenschaft des Ausgangs kurzschlussfest | Ja |
| Kurzschlussschutz | elektronische Abschaltung, selbsttätiger Wiederanlauf |
| Dauerkurzschlussstrom Effektivwert | |
| ● maximal | 62 A |
| Überlast-/Kurzschlussanzeige | - |
| Sicherheit | |
| Potenzialtrennung primär/sekundär | Ja |
| Potenzialtrennung | SELV-Ausgangsspannung Ua nach EN 60950-1 |
| Schutzklasse | Klasse I |
| Ableitstrom | |
| ● maximal | 3,5 mA |
| ● typisch | 0,78 mA |
| CE-Kennzeichnung | Ja |
| UL/cUL (CSA)-Zulassung | cULus-Listed (UL 508, CSA C22.2 No. 142), File E143289 |
| Explosionsschutz | - |
| FM-Zulassung | - |
| CB-Zulassung | Ja |
| Schiffbauapprobation | - |
| Schutzart (EN 60529) | IP20 |
| EMV | |
| Störaussendung (Emission) | EN 55022 Klasse B |
| Netzoberwellenbegrenzung | EN 61000-3-2 |
| Störfestigkeit (Immunität) | EN 61000-6-2 |
| Betriebsdaten | |
| Umgebungstemperatur | |
| ● während Betrieb | 0 ... 55 °C |
| — Anmerkung | bei natürlicher Konvektion (Eigenkonvektion) |
| ● während Transport | -25 ... +85 °C |
| ● während Lagerung | -25 ... +85 °C |
| Feuchteklasse nach EN 60721 | Klimaklasse 3K3, ohne Betauung |
| Mechanik | |
| Anschlusstechnik | Schraubanschluss |
| Anschlüsse | |
| ● Netzeingang | L1, L2, L3, PE: je 1 Schraubklemme für 0,5 ... 2,5 mm² ein-/feindrähtig |
| ● Ausgang | L+: 1 Schraubklemme für 0,33 ... 10 mm²; M: 2 Schraubklemmen für 0,33 ... 10 mm² |
| ● Hilfskontakte | - |
| Breite des Gehäuses | 280 mm |
| Höhe des Gehäuses | 180 mm |
| Tiefe des Gehäuses | 92 mm |
| einzuhaltender Abstand | |
| ● oben | 50 mm |
| ● unten | 50 mm |
| ● links | 40 mm |
| ● rechts | 0 mm |
| Gewicht, etwa | 3,6 kg |
| Produkteigenschaft des Gehäuses anreihbares Gehäuse | Nein |
| Montage | auf Normprofilschiene EN 60715 35x15 aufschnappbar |
| mechanisches Zubehör | Montagewinkel 90° (6EP1971-2BA00) |
| MTBF bei 40 °C | 515 274 h |
| sonstige Hinweise | Technische Daten gelten bei Eingangsspannungs-Nennwerten und +25 °C Umgebungstemperatur (wenn nicht anders angegeben) |
| Fehlerbeschreibung | Möglicher Lösungsansatz |
|---|---|
| Warum liefert 6EP1437-2BA10 keine 24 V mehr und die Betriebsanzeige bleibt dunkel? | Prüfen Sie zuerst, ob die dreiphasige Einspeisung anliegt und die vorgesehene netzseitige Absicherung vorhanden ist. Bleibt die O.K.-Anzeige aus, kommen fehlende Versorgung, Überlast/Hiccup-Betrieb oder eine thermische Abschaltung in Frage. Trennen Sie die 24-V-Last testweise ab, messen Sie die Eingangsspannung L1/L2/L3 und kontrollieren Sie den Leitungsschutz, bevor Sie das Netzteil selbst als defekt einstufen. |
| Warum bricht die 24-V-Spannung unter Last ein oder pulst im Takt? | Bei 6EP1437-2BA10 begrenzt das Netzteil den Ausgangsstrom auf etwa 42 bis 52 A. Bei Kurzschluss oder starker Überlast erfolgt eine elektronische Abschaltung mit automatischem Wiederanlauf. Trennen Sie daher einzelne 24-V-Abgänge nacheinander, prüfen Sie Kurzschlüsse, defekte Verbraucher, blockierte Magnetventile und hohe Einschaltströme. Erst wenn die Last wieder innerhalb des zulässigen Bereichs liegt, stabilisiert sich die Ausgangsspannung dauerhaft. |
| Warum schaltet das Netzteil nach einiger Zeit im Betrieb ab? | Häufig ist die Ursache thermisch. Für 6EP1437-2BA10 sind 0 bis 55 °C Betrieb, natürliche Konvektion sowie Einbauabstände von 50 mm oben und unten, 40 mm links und 0 mm rechts angegeben. Zusätzlich ist die Spannungsverstellung nur bei 0 bis 45 °C zulässig. Prüfen Sie deshalb Schaltschranktemperatur, verschmutzte Luftwege, zu hohe Dauerlast und eine eventuell angehobene Ausgangsspannung. Zu wenig Freiraum oder zu hohe Umgebungstemperatur erhöhen das Abschaltrisiko deutlich. |
| Warum löst die Vorsicherung oder der Leitungsschutz beim Einschalten aus? | Das Gerät verlangt in der Netzzuleitung eine 3-polig gekoppelte Absicherung mit Charakteristik C; genannt werden bis 25 A, empfohlen 6 A, alternativ passende Leistungsschalter. Entscheidend ist also nicht nur der Nennwert, sondern auch die richtige Charakteristik und die dreipolige Kopplung. Prüfen Sie Schutzorgan, Zuleitungszustand und Verdrahtung der Einspeisung, weil eine unpassende Absicherung schon beim Einschalten zu wiederkehrenden Auslösungen führen kann. |
| Warum funktioniert die Parallelschaltung zweier Netzteile nicht sauber oder die Last teilt sich ungleich auf? | 6EP1437-2BA10 ist zur Leistungserhöhung parallel schaltbar, jedoch nur mit zwei Geräten und nur innerhalb des zulässigen Temperaturbereichs. Siemens weist für die PSU300S-Parallelschaltung darauf hin, dass typgleiche Geräte verwendet und die Ausgangsspannungen im Leerlauf sauber abgeglichen werden sollen; die Spannungsdifferenz sollte 50 mV nicht überschreiten. Prüfen Sie deshalb Typgleichheit, Leitungslängen, gemeinsame Klemmpunkte und den Spannungsabgleich vor dem Zuschalten der Last. |
Ist 6EP1437-2BA10 abgekündigt oder noch beschaffbar?
Für dieses Modell ist ein fortgeschrittener Produktlebenszyklus klar erkennbar, weil auf der Produktdatenseite EOSR: 2014-09-30 hinterlegt ist. Gleichzeitig ist die Baugruppe weiterhin beschaffungsrelevant, weil EICHLER dafür Reparatur, Austausch, Gebraucht und Neu auf Anfrage anbietet. Für Einkauf und Produktion bedeutet das: Die Frage ist heute weniger, ob das Teil noch irgendwo existiert, sondern über welchen Beschaffungsweg die geringste Downtime und das geringste Bestandsrisiko erreicht werden.
Was ist der Siemens-Nachfolger von 6EP1437-2BA10?
Siemens veröffentlichte für die 40-A-PSU300S ein neues Netzteil, das die älteren 6EP1437-2BA00 und 6EP1437-2BA10 ersetzt. In den Siemens-Supportdaten ist die 40-A-Variante dazu als 6EP1437-2BA20 geführt. Für Altanlagen sollte der Tausch dennoch nicht nur über Strom und Spannung entschieden werden. Einbauverhältnisse, Anschlusslage, Verdrahtung und Platzbedarf müssen vorab geprüft werden, damit aus einem elektrischen Nachfolger kein mechanisches Umbauprojekt wird.
Welche Daten sind für die schnelle Identifikation im Einkauf am wichtigsten?
Für die sichere Zuordnung reichen meist fünf Eckdaten: 3-phasiger AC-Eingang, 400 bis 500 V Nennspannung, 24 V DC Ausgang, 40 A Nennstrom und die exakte Artikelnummer 6EP1437-2BA10. Hilfreich sind zusätzlich EAN 4025515150268, Gewicht rund 3,6 bis 3,8 kg und die Abmessungen 280 × 180 × 92 mm. Diese Angaben helfen, Verwechslungen mit anderen SITOP-40-A- oder PSU300S-Varianten zu vermeiden und beschleunigen Anfragen an Einkauf, Lager oder Servicepartner deutlich.
Welche Absicherung und Einspeisung braucht 6EP1437-2BA10?
Das Netzteil ist für 3 AC 400 bis 500 V ausgelegt und akzeptiert einen Eingangsbereich von 360 bis 550 V. In der Netzzuleitung ist eine 3-polig gekoppelte C-Charakteristik vorgesehen; genannt werden bis 25 A, empfohlen 6 A, alternativ passende Leistungsschalter. In der Praxis ist das wichtig, weil falsch ausgewählte Schutzorgane unnötige Auslösungen verursachen oder die Fehlersuche erschweren. Für die saubere Anlagenplanung sollten deshalb Einspeisung, Schutzorgan und vorhandene Schaltschrankdokumentation immer gemeinsam geprüft werden.
Kann ich die Ausgangsspannung anheben, um Leitungsverluste zu kompensieren?
Ja. Die Ausgangsspannung von 6EP1437-2BA10 ist auf 22,8 bis 26,4 V einstellbar. Das ist sinnvoll, wenn an langen 24-V-Leitungen oder bei weit entfernten Verbrauchern zu wenig Spannung ankommt. Gleichzeitig ist laut Produktdaten die Verstellung nur bei 0 bis 45 °C zulässig. Vor dem Nachregeln sollten daher Spannungsfall, Lastreserve und Schaltschranktemperatur gemessen werden. So wird vermieden, dass eine eigentlich sinnvolle Spannungsanhebung in der Praxis zu thermischer Mehrbelastung führt.
Kann ich zwei Geräte parallel schalten, um mehr Leistungsreserve zu bekommen?
Ja, zur Leistungserhöhung sind zwei Geräte parallel schaltbar. Damit die Last sauber aufgeteilt wird, müssen typgleiche Netzteile verwendet und die Ausgangsspannungen im Leerlauf sehr genau angeglichen werden; Siemens nennt dafür höchstens 50 mV Differenz. Für Instandhalter ist das eine gute Option, wenn bestehende 24-V-Lasten erweitert wurden. Für Entscheider bleibt aber wichtig: Parallelschaltung erhöht die Leistungsreserve, ersetzt jedoch keine saubere Redundanz-, Selektivitäts- und Lastverteilungsstrategie im 24-V-System.
Woran erkenne ich einen schleichenden Defekt frühzeitig?
Ein typisches Frühwarnsignal sind sporadische 24-V-Einbrüche, obwohl die Anlage nicht dauerhaft komplett ausfällt. Für die Überwachung helfen die 24 V O.K.-Anzeige und eine gezielte Messung der 24-V-Schiene mit Min/Max- oder Trendlogging. In einem SPS-Forum wurde bei einem defekten SITOP-Netzteil eine über lange Zeit normale Spannung von 24,2 V beschrieben, die zwischendurch kurz auf 12,3 V einbrach. Genau solche kurzen Einbrüche können CPU-, HMI- oder Feldbusstörungen auslösen, ohne dass die Ursache sofort am Netzteil vermutet wird.























