SIEMENS 6ES7370-0AA01-0AA0

  • SIEMENS | Baugruppen | Funktionsbaugruppen

  • EICHLER-Art.Nr.: K0118651
  • EAN: 4025515061830
  • UPC: 662643177251

Produktbeschreibung

SIMATIC S7-300, DUMMY-BAUGRUPPE DM 370, PLATZHALTERBAUGRUPPE EINSATZ BEI BAUGRUPPENAUSTAUSCH

Leistungen für SIEMENS 6ES7370-0AA01-0AA0

Reparatur

2-5 Tage

von 143,06 €

bis 218,79 €

Austausch

Gebraucht

3-5 Tage

5 Stck.

151,47 €

113,60 €

113,60 € *

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Neu

1-3 Tage

4 Stck.

168,30 €

126,22 €

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Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: N ECCN: N
Nettogewicht pro ME 0.214
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus
EAN 4025515061830
UPC 662643177251
Statistische Warennummer 85389091
Listenkennzeichen (LKZ) ST73
Fabrikategruppe 4561
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: 20080331
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 27-24-03-07
eClass 5.1 27-24-22-11
eClass 6.0 27-24-22-11
ETIM 3 /
ETIM 4 EC000238
ETIM 5 EC000238

Was ist 6ES7370-0AA01-0AA0 und wo wird es eingesetzt

6ES7370-0AA01-0AA0 ist die SIEMENS SIMATIC S7-300 Platzhalterbaugruppe DM 370. Sie ist keine klassische Ein-/Ausgabebaugruppe, sondern reserviert in einem S7-300-Rack gezielt einen Einbauplatz für einen späteren oder alternativen Modulaufbau. Das ist besonders nützlich, wenn eine Anlage schon heute mechanisch und adressseitig für einen späteren Ausbau vorbereitet werden soll, ohne die finale Baugruppe sofort einzubauen. Siemens nennt als typische Einsätze die Reservierung für Anschaltungsbaugruppen, nicht parametrierte Signalbaugruppen sowie für Baugruppen, die zwei Steckplätze belegen. Beim späteren Tausch gegen eine andere S7-300-Baugruppe können mechanischer Aufbau und Adressbelegung des Gesamtsystems unverändert bleiben.

Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten

Die DM 370 ist technisch bewusst schlank ausgelegt: 0 digitale Eingänge, 0 digitale Ausgänge, 0 analoge Eingänge, 0 analoge Ausgänge. Sie übernimmt also keine Prozesssignale, sondern erfüllt eine strukturelle Funktion im Rack. Die Stromaufnahme aus dem Rückwandbus liegt bei maximal 5 mA, die Verlustleistung bei nur 0,03 W. Mit 40 x 125 x 120 mm und rund 180 g passt sie in das typische S7-300-Format. Für Instandhalter ist wichtig: Die Baugruppe beeinflusst nicht die Feldsignale, kann aber entscheidend sein, um Steckplätze, Adressräume und spätere Umbauten sauber vorzubereiten. Genau deshalb ist sie in Retrofit-, Ersatzteil- und Migrationsszenarien oft wichtiger, als es ihre scheinbar einfachen Daten vermuten lassen.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz

Siemens führt 6ES7370-0AA01-0AA0 aktuell als Ersatzteil / spare part. Das ist für Betreiber ein wichtiges Signal: Die Baugruppe gehört funktional in den Bestand der S7-300-Welt und ist besonders für Bestandsanlagen, Umbauten und Ersatzteilstrategien relevant. Parallel verweist Siemens in Support-Informationen für S7-300 / ET 200M auf Phase-out-Meilensteine mit PM400 ab 1. Oktober 2023 und PM410 ab 1. Oktober 2025. Für Einkauf und Produktion bedeutet das: Verfügbarkeit, Lagerstrategie, Reparaturfähigkeit und geprüfte Beschaffungswege werden wichtiger. Einen von Siemens klar benannten direkten Nachfolger für die DM 370 konnte ich in den recherchierten Herstellerquellen nicht verifizieren. Gerade deshalb ist die Baugruppe ein typisches Thema für Obsoleszenzmanagement und Versorgungssicherheit in Bestandsanlagen.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie in der Praxis relevant sind

Für 6ES7370-0AA01-0AA0 bietet EICHLER zum Recherchezeitpunkt Reparatur, Austausch auf Anfrage, Gebrauchtware und Neuware an. Die Reparatur ist besonders dann relevant, wenn ein geplanter Anlagenzustand erhalten bleiben soll oder kurzfristig kein risikofreier Umbau auf eine andere Struktur erfolgen kann. Laut EICHLER umfasst die Reparatur stets technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, umfassende Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie. Für Einkäufer sind zusätzlich kurze Wege über Neu- oder Gebrauchtbeschaffung interessant, wenn Stillstandskosten höher sind als der Teilepreis. Für Entscheider ist genau diese Kombination aus Beschaffung, Austauschoption und servicegestützter Absicherung wichtig, um die Funktionsfähigkeit von S7-300-Bestandsanlagen auch bei fortschreitender Obsoleszenz stabil abzusichern.

Attribut Wert
Allgemeine Informationen
Produkttyp-Bezeichnung DM 370
Eingangsstrom
aus Rückwandbus DC 5 V, max. 5 mA
Verlustleistung
Verlustleistung, max. 0,03 W
Digitaleingaben
Anzahl der Eingänge 0
Digitalausgaben
Anzahl der Ausgänge 0
Analogeingaben
Anzahl Analogeingänge 0
Analogausgaben
Anzahl Analogausgänge 0
Maße
Breite 40 mm
Höhe 125 mm
Tiefe 120 mm
Gewichte
Gewicht, ca. 180 g

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum belegt die DM 370 keinen Adressraum und ist in STEP 7 nicht sichtbar? Prüfen Sie zuerst die Schalterstellung auf der Rückseite. Siemens beschreibt für die DM 370 eine Stellung, bei der nur der Einbauplatz reserviert wird, die Baugruppe nicht projektiert wird und keinen Adressraum belegt. Diese Stellung ist nur für rein physische Platzreservierung gedacht. Wenn ein adressierter Steckplatz vorbereitet werden soll, muss die Schalterstellung zur Adressbelegung passend gewählt und die Baugruppe entsprechend projektiert werden.
Warum passt nach dem Baugruppentausch die Hardwarekonfiguration oder Adressierung nicht mehr? Die DM 370 hält mechanischen Aufbau und Adressbelegung nur dann stabil, wenn sie korrekt für den geplanten Einsatzzweck verwendet wurde. Siemens weist darauf hin, dass die Baugruppe in STEP 7 nur dann projektiert werden muss, wenn sie einen Steckplatz für eine parametrierte Signalbaugruppe reservieren soll. Wurde vorher nur physisch reserviert, kann nach dem Tausch eine Abweichung zwischen geplanter und tatsächlicher Adressierung entstehen.
Wie ersetze ich eine 80-mm-breite S7-300-Baugruppe durch eine 40-mm-breite Baugruppe, ohne den Aufbau zu beschädigen? Siemens beschreibt für solche Umbauten den Einsatz der DM 370 als Platzhalter bzw. Spacekeeper. Bei Modulen mit 2 Steckplätzen sind zwei Platzhalterbaugruppen sinnvoll; der Adressraum wird dabei nur über Steckplatz x reserviert, nicht zusätzlich über x+1. In Austauschhinweisen für 80-mm- gegen 40-mm-Module nennt Siemens außerdem den Anschluss der neuen 40-mm-Baugruppe an die DM 370 über den rückseitigen Busverbinder. Werden diese Punkte nicht beachtet, entstehen schnell Montage- und Konfigurationsfehler.
Warum funktioniert ein nachgerüstetes Rückwandbus-/MPI-Konzept trotz Platzhalter nicht wie erwartet? In Praxisfällen zeigt sich, dass Verwechslungen zwischen echter Projektion, Dummy-/Platzhalterfunktion und Schalterstellungen an nachgerüsteten Modulen schnell zu Kommunikationsproblemen führen. Wenn ein Gerät am Rückwandbus nicht als projektiertes Modul sichtbar sein soll, darf nicht automatisch mit einer DM-370-ähnlichen Projektion gearbeitet werden. Zusätzlich muss geprüft werden, ob die jeweilige CPU Rückwandbus-/MPI-Szenarien vollständig unterstützt. Die saubere Trennung zwischen physischer Platzreservierung, Adressreservierung und Kommunikationsfunktion ist hier entscheidend.

Ist 6ES7370-0AA01-0AA0 eine aktive Ein-/Ausgabebaugruppe?

Nein. Die DM 370 ist keine aktive I/O-Baugruppe. Siemens gibt für das Modul 0 digitale Eingänge, 0 digitale Ausgänge, 0 analoge Eingänge und 0 analoge Ausgänge an. Ihre Aufgabe ist nicht die Signalverarbeitung, sondern die mechanische und logische Vorbereitung eines Steckplatzes in einer S7-300-Konfiguration. Für Technik und Einkauf ist das wichtig, weil die Baugruppe zwar keine Prozessdaten liefert, aber einen sauberen späteren Austausch oder Ausbau stark erleichtern kann.

Muss ich die DM 370 in STEP 7 konfigurieren?

Nicht immer. Siemens beschreibt klar, dass die DM 370 nur dann in STEP 7 konfiguriert werden muss, wenn sie einen Steckplatz für eine parametrierte Signalbaugruppe reservieren soll. Soll lediglich ein Platz für eine Anschaltungsbaugruppe oder ein rein physischer Einbauplatz freigehalten werden, ist unter bestimmten Schalterstellungen keine Projektion erforderlich. Für die Praxis heißt das: Vor dem Einbau muss feststehen, ob nur Platz oder zusätzlich Adressraum vorbereitet werden soll.

Wie reserviert die DM 370 Adressraum?

Die DM 370 kann je nach Schalterstellung entweder nur einen Einbauplatz reservieren oder zusätzlich 1 Byte Eingangsadressraum belegen. Siemens unterscheidet dafür explizit die Schalterstellungen auf der Rückseite. Genau dieser Punkt ist im Feld häufig entscheidend: Wer nur mechanisch reservieren will, nutzt die nicht projektierte Variante; wer einen adressierten Steckplatz vorbereitet, muss die adressraumbelegende Stellung wählen und die Konfiguration passend im Projekt abbilden. Schalterstellung und HW-Konfig müssen zusammenpassen.

Kann ich mit der DM 370 einen späteren Baugruppentausch vorbereiten?

Ja, genau dafür ist sie gedacht. Siemens beschreibt, dass beim Austausch der Platzhalterbaugruppe gegen eine andere S7-300-Baugruppe der mechanische Aufbau und die Adressbelegung des Gesamtaufbaus unverändert bleiben können. Das ist besonders wertvoll bei Retrofit-Projekten, geplanten Nachrüstungen oder wenn bestimmte Erweiterungen erst später freigegeben werden. Auch bei 80-mm-Baugruppen, die zwei Steckplätze benötigen, ist die DM 370 Teil einer sauberen Vorbereitung des Racks.

Gibt es für 6ES7370-0AA01-0AA0 einen direkten Nachfolger?

Einen von Siemens in den recherchierten Herstellerquellen explizit benannten direkten Nachfolger konnte ich für die DM 370 nicht verifizieren. Siemens kennzeichnet das Produkt aktuell als Ersatzteil, was eher für Bestandsanlagen- und Serviceeinsatz spricht als für eine klassische Nachfolgegeneration. Für Betreiber ist deshalb weniger die Nachfolgerfrage entscheidend als die Frage nach Verfügbarkeit, Bestandsabsicherung, Austauschstrategie und einem belastbaren Servicepartner für S7-300-Anlagen.

Neu, gebraucht oder Reparatur – was ist bei einer DM 370 sinnvoll?

Das hängt stark von Stillstandsdruck und Risikoprofil ab. Wenn die Anlage schnell wieder in einen definierten Bestandszustand gebracht werden muss, sind Neu- oder Gebrauchtbeschaffung oft die schnellste Lösung. Wenn die vorhandene Baugruppe erhalten und technisch abgesichert werden soll, ist Reparatur sinnvoll, zumal EICHLER diese Leistung mit technischer Reinigung, vorbeugender Instandhaltung, Funktionsprüfung und mindestens 24 Monaten Garantie verbindet. Gerade in S7-300-Bestandsanlagen ist diese Kombination aus Beschaffung plus Service häufig wirtschaftlicher als ein ungeplanter Strukturumbau.

Wichtige Dokumente

Reparatur-Begleitschein

Laden Sie den Begleitschein als PDF herunter oder nutzen Sie die digitale Reparaturanmeldung und senden Sie Ihre defekte Baugruppen zur Reparatur ins EICHLER-Service-Center.

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