SIEMENS 6ES7138-4CF41-0AB0
- EICHLER-Art.Nr.: K0171110
- EAN: 4025515073505
Produktbeschreibung
SIMATIC DP, POWERMODUL PM-E F PROFISAFE, FUER ET 200S; DC 24V GEEIGNET FUER GEERDETEN AUFBAU RELAIS ZUM SCHALTEN DER POTENTIALSCHIENEN P1 UND P2 BIS KAT. 3 (EN954-1)/ SIL 2 (IEC61508) AUCH VERWENDBAR IN PROFINET- KONFIGURATIONEN MIT IM151-3 HF
Leistungen für SIEMENS 6ES7138-4CF41-0AB0
Reparatur
von 250,58 €
bis 383,24 €
Austausch
Gebraucht
Neu
139,00 €
132,05 €
SIEMENS |
6ES7138-4CF41-0AB0 –
zusätzliche Produktinformationen
| Lieferinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Exportkennzeichen | AL: ECCN: | ||
| Nettogewicht pro ME | 0.098 | ||
| Mengeneinheit (ME) | 1 Stück | ||
| Verpackungsmenge | 1 | ||
| Zusätzliche Produktinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Produktstatus | EOP | ||
| EAN | 4025515073505 | ||
| UPC | / | ||
| Statistische Warennummer | 85389091 | ||
| Listenkennzeichen (LKZ) | / | ||
| Fabrikategruppe | 2298 | ||
| Ursprungsland | DE | ||
| Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie | Seit: / | ||
| Klassifizierungen | Version | Klassifizierung | |
|---|---|---|---|
| eClass | 4 | / | |
| eClass | 5.1 | / | |
| eClass | 6.0 | / | |
| ETIM | 3 | / | |
| ETIM | 4 | / | |
| ETIM | 5 | / | |
Was ist 6ES7138-4CF41-0AB0 und wo wird es eingesetzt
6ES7138-4CF41-0AB0 ist ein Siemens SIMATIC DP Powermodul PM-E F pp DC24V PROFIsafe für das dezentrale Peripheriesystem ET 200S. Die Baugruppe wird in sicherheitsgerichteten Automatisierungsstrukturen eingesetzt, in denen Lastkreise über PROFIsafe überwacht und abgeschaltet werden müssen. Typische Einsatzbereiche sind Maschinen- und Anlagensteuerungen mit Magnetventilen, Gleichstromschützen, Meldeleuchten oder nachgeordneten ET 200S-Modulen. Das Modul ist für Anwendungen relevant, bei denen ein geerdeter Aufbau erforderlich ist oder ein erdfreier Aufbau nicht sicher gewährleistet werden kann. In bestehenden Anlagen spielt die Artikelnummer besonders bei Ersatzteilbeschaffung, Reparatur, Austausch und Obsoleszenzabsicherung eine wichtige Rolle.
Wichtige technische Daten und was diese in der Praxis bedeuten
Die Baugruppe arbeitet mit einer Lastnennspannung von DC 24 V und ist für das fehlersichere Schalten der Potenzialschiene im ET 200S-Aufbau ausgelegt. Die Relaiskontakte müssen extern abgesichert werden, was bei Austausch und Inbetriebnahme unbedingt mit der vorhandenen Schutz- und Verdrahtungsstruktur abgeglichen werden sollte. Für die Praxis sind besonders der zulässige Spannungsbereich, die externe Absicherung, die Projektierung in STEP 7 und die korrekte PROFIsafe-Adresse entscheidend. Status- und Diagnoseanzeigen wie SF, PWR und die grüne Statusanzeige der Potenzialschiene unterstützen die erste Eingrenzung von Störungen. Die Baugruppe kann auch in PROFINET-Konfigurationen mit IM151-3 HF eingesetzt werden, sofern die Gesamtprojektierung dazu passt.
Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz
Für 6ES7138-4CF41-0AB0 ist der Produktstatus EOP hinterlegt. Damit ist die Baugruppe für Betreiber besonders unter Obsoleszenzgesichtspunkten relevant, da Beschaffung, Austausch und Reparatur stärker geplant werden müssen als bei aktiven Serienprodukten. Ein verifizierter, direkt kompatibler Nachfolger wird hier nicht genannt, da ein Ersatztyp immer an Projektierung, Sicherheitsfunktion, Terminalmodul, Verdrahtung und Anlagenfreigabe gebunden ist. Für Instandhaltung und Einkauf bedeutet der Status, dass Bestandsprüfung, Reparaturfähigkeit, Ersatzteilstrategie und gegebenenfalls Bevorratung frühzeitig bewertet werden sollten. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit können tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden.
Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie besonders relevant sind
Bei 6ES7138-4CF41-0AB0 sind vor allem Reparatur, Austausch, Ersatzteilversorgung und Life Cycle Management relevant. Eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn die Baugruppe weiter in einer bestehenden ET 200S-Anlage eingesetzt werden soll und eine Migration kurzfristig nicht geplant ist. Austauschgeräte können helfen, Stillstandszeiten zu reduzieren, wenn die Anlage zügig wieder anlaufen muss. Für abgekündigte oder schwer beschaffbare Baugruppen unterstützt Life Cycle Management dabei, Risiken zu bewerten, Bestände zu strukturieren und eine planbare Versorgungsstrategie aufzubauen. Der technische Vor-Ort-Service kann ergänzend bei SPS-Baugruppen, Datensicherung, Programmsicherung und vorbeugender Instandhaltung unterstützen, wenn Störungen nicht nur an der Baugruppe, sondern im Anlagenumfeld eingegrenzt werden müssen.
| Fehlerbeschreibung | Möglicher Lösungsansatz |
|---|---|
| Kurzschlussmeldung bei 6ES7138-4CF41-0AB0 | Zuerst sollte die Verdrahtung auf einen Querschluss zwischen P1 und L+ geprüft werden. Anschließend sind angeschlossene Lasten, Klemmen und die externe Absicherung zu kontrollieren. Danach sollte die Fehlerursache beseitigt und die Baugruppe durch Ziehen und Stecken oder durch Netz-Aus und Netz-Ein neu gestartet werden. |
| SF-LED leuchtet und die Baugruppe meldet Übertemperatur | Zuerst sollte geprüft werden, ob die Lastverdrahtung korrekt ausgeführt ist und keine unzulässige Belastung am Relaisausgang anliegt. Anschließend sind Umgebungstemperatur, Einbaulage und Summenstrom im Verhältnis zur Anlagenumgebung zu kontrollieren. Nach der Fehlerbeseitigung sollte die Baugruppe neu initialisiert werden, damit die Diagnose zurückgesetzt werden kann. |
| Parametrierfehler bei 6ES7138-4CF41-0AB0 | Zuerst sollte die eingestellte PROFIsafe-Adresse am Modul mit der Projektierung in STEP 7 HW Konfig abgeglichen werden. Anschließend ist zu kontrollieren, ob die konfigurierte Baugruppe mit der tatsächlich gesteckten Artikelnummer übereinstimmt. Danach sollte die Parametrierung korrigiert und die Projektierung erneut in die F-CPU geladen werden. |
| Externe Hilfsspannung fehlt oder PWR-LED leuchtet nicht | Zuerst sollte geprüft werden, ob die Versorgungsspannung DC 24 V vorhanden und im zulässigen Bereich liegt. Anschließend sind Klemmen, Terminalmodul, Steckkontakt und mögliche Spannungseinbrüche unter Last zu kontrollieren. Nach der Korrektur sollte die Baugruppe neu gesteckt oder die Versorgung kurzzeitig aus- und wieder eingeschaltet werden. |
| Kommunikationsstörung zwischen F-CPU und Powermodul | Zuerst sollte die PROFIBUS- oder PROFINET-Anbindung der ET 200S-Station geprüft werden. Anschließend sind elektromagnetische Störeinflüsse, Busverbindung, Projektierung und PROFIsafe-Überwachungszeit zu kontrollieren. Danach sollte abgeglichen werden, ob Sicherheitsprogramm und Hardwarekonfiguration konsistent sind und erneut in die F-CPU geladen werden müssen. |
| Sicherheitsgerichtete Abschaltung bei 6ES7138-4CF41-0AB0 | Zuerst sollte geprüft werden, ob die Schaltfrequenz des Relaisausgangs zur angeschlossenen Last passt. Anschließend sind Lastart, Aktorverhalten und Projektierung der Sicherheitsfunktion zu kontrollieren. Falls die Abschaltung weiterhin auftritt, sollte die Anwendung daraufhin geprüft werden, ob das Modul für die geforderte Schalthäufigkeit und Lastart geeignet ist. |
| Interner Fehler oder Baugruppe wird nicht korrekt erkannt | Zuerst sollte kontrolliert werden, ob das gesteckte Modul mit der projektierten Baugruppe übereinstimmt. Anschließend sind Terminalmodul, Rückwandbuskontakt und Kommunikationswege zu prüfen. Falls der Fehler nach korrekter Projektierung und Spannungsversorgung bestehen bleibt, sollte die Baugruppe zur Fehleranalyse oder zum Austausch vorgesehen werden. |
Kann 6ES7138-4CF41-0AB0 repariert werden?
Ja, eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn die Baugruppe elektronisch instandsetzbar ist und weiter in der bestehenden ET 200S-Anlage verwendet werden soll. Bei EICHLER erfolgt die Bearbeitung nach individuellem Fehlerbild. Die Baugruppe wird analysiert, bei Bedarf bis auf Bauteilebene instand gesetzt und anschließend im hauseigenen Testzentrum funktionsgeprüft. Ein transparenter Kostenvoranschlag unterstützt die Entscheidung, ob Reparatur, Austausch oder Ersatzteilbeschaffung wirtschaftlich sinnvoller ist.
Was tun, wenn 6ES7138-4CF41-0AB0 abgekündigt oder schwer beschaffbar ist?
Bei einem EOP-Produkt sollte zuerst geprüft werden, ob ein funktionsfähiges Ersatzteil, ein Austauschgerät oder eine Reparatur die bestehende Anlage weiter absichern kann. Da sicherheitsgerichtete Baugruppen nicht ohne technische Prüfung ersetzt werden sollten, müssen Projektierung, PROFIsafe-Adresse, Terminalmodul und Verdrahtung berücksichtigt werden. Für Betreiber ist zusätzlich eine Bevorratungs- oder Life-Cycle-Strategie sinnvoll, damit ungeplante Stillstände nicht erst im Störungsfall zu Beschaffungsdruck führen.
Gibt es einen Nachfolger für 6ES7138-4CF41-0AB0?
Ein direkt kompatibler Nachfolger wird nicht pauschal angegeben. Bei sicherheitsgerichteten ET 200S-Baugruppen hängt ein möglicher Ersatz von der vorhandenen Hardwarekonfiguration, der Sicherheitsfunktion, den Terminalmodulen, der Verdrahtung und der Softwareprojektierung ab. Vor einem Austausch sollte deshalb immer geprüft werden, ob der Ersatztyp technisch freigegeben, korrekt parametrierbar und mit der bestehenden Anlage kompatibel ist. Ohne belastbare Kompatibilitätsprüfung sollte kein sicherheitsrelevanter Ersatztyp eingesetzt werden.
Wann ist Austausch statt Reparatur bei 6ES7138-4CF41-0AB0 sinnvoll?
Ein Austausch ist sinnvoll, wenn die Anlage kurzfristig wieder anlaufen muss und eine passende, geprüfte Baugruppe verfügbar ist. Eine Reparatur ist dagegen interessant, wenn der Fehler analysiert werden soll, die Baugruppe weiterhin zur bestehenden Projektierung passt und keine schnelle Migration geplant ist. Bei sicherheitsgerichteten Komponenten sollte die Entscheidung nicht nur über Beschaffungskosten getroffen werden, sondern über Stillstandszeit, Anlagenfreigabe, Funktionsprüfung und Versorgungssicherheit.
Warum zeigt 6ES7138-4CF41-0AB0 eine Kurzschluss- oder Querschlussmeldung?
Eine Kurzschluss- oder Querschlussmeldung kann entstehen, wenn die Verdrahtung, angeschlossene Lasten oder Potenzialbezüge nicht zur vorgesehenen Schaltlogik passen. Besonders bei sicherheitsgerichteten Ausgängen sind P1, P2, L+ und M sauber zu prüfen. Auch EMV-Einflüsse, fehlerhafte Lastanschlüsse oder eine unpassende Verdrahtung der angeschlossenen Aktoren können die Diagnose auslösen. Nach der Fehlerbeseitigung kann ein Neustart der Baugruppe erforderlich sein.
Ist 6ES7138-4CF41-0AB0 für PROFINET-Anlagen geeignet?
Die Baugruppe kann in passenden ET 200S-Konfigurationen auch im PROFINET-Umfeld eingesetzt werden, wenn die Station entsprechend mit IM151-3 HF aufgebaut und korrekt projektiert ist. Entscheidend ist nicht nur die Artikelnummer, sondern die vollständige Anlagenkonfiguration. Vor einem Austausch sollten deshalb Interface-Modul, Hardwarekonfiguration, Sicherheitsprogramm und PROFIsafe-Adressierung geprüft werden.
Worauf muss beim Kauf von 6ES7138-4CF41-0AB0 geachtet werden?
Beim Kauf sollten Artikelnummer, Hersteller, Baureihe, Produktstatus und Zustand der Baugruppe eindeutig abgeglichen werden. Für Instandhaltung und Einkauf sind außerdem Funktionsprüfung, Garantie und Gewährleistung, passende Projektierung sowie die tagesaktuelle Klärung von Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit relevant. Bei sicherheitsgerichteten Baugruppen sollte zusätzlich geprüft werden, ob die vorhandene Anlage nach Austausch oder Reparatur wieder normgerecht und dokumentiert betrieben werden kann.
Wie lässt sich ein Ausfall von 6ES7138-4CF41-0AB0 vorbeugend absichern?
Eine vorbeugende Absicherung beginnt mit einer sauberen Bestandsaufnahme kritischer ET 200S- und PROFIsafe-Baugruppen. Anschließend können Ersatzteilbevorratung, Reparaturfähigkeit, Austauschoptionen und Life-Cycle-Risiken bewertet werden. Für Betreiber mit mehreren Anlagen ist Life Cycle Management besonders relevant, weil damit abgekündigte Komponenten, Beschaffungsrisiken und Stillstandsfolgen strukturiert erfasst werden. Ergänzend können Datensicherung, Programmsicherung und technische Prüfungen im Anlagenumfeld helfen, Wiederinbetriebnahmen planbarer zu machen.























