SIEMENS 6ES7326-2BF41-0AB0
-
SIEMENS | Baugruppen | Digitalein- / Digitalausgaben
- EICHLER-Art.Nr.: K0252222
- EAN: 4025515078241
- UPC: 040892550375
Produktbeschreibung
SIMATIC S7, DIGITALAUSGABE SM 326, F-DO 8XDC 24V/2A PM FEHLERSICHERE DIGITALAUSGABE P-M SCHALTEND, BIS KATEGORIE 4 (EN 954-1)/ SIL3 (IEC61508)/PLE (ISO13849), 1X 40-POLIG
Leistungen für SIEMENS 6ES7326-2BF41-0AB0
Reparatur
von 766,33 €
bis 1.126,95 €
Austausch
826,03 €
619,52 €
Gebraucht
1.158,55 €
868,91 €
Neu
1.502,60 €
1.126,95 €
SIEMENS |
6ES7326-2BF41-0AB0 –
zusätzliche Produktinformationen
| Lieferinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Exportkennzeichen | AL: N ECCN: EAR99H | ||
| Nettogewicht pro ME | 0.501 | ||
| Mengeneinheit (ME) | 1 Stück | ||
| Verpackungsmenge | 1 | ||
| Zusätzliche Produktinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Produktstatus | |||
| EAN | 4025515078241 | ||
| UPC | 040892550375 | ||
| Statistische Warennummer | 85389091 | ||
| Listenkennzeichen (LKZ) | ST73 | ||
| Fabrikategruppe | 4465 | ||
| Ursprungsland | DE | ||
| Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie | Seit: 20091125 | ||
| Klassifizierungen | Version | Klassifizierung | |
|---|---|---|---|
| eClass | 4 | 27-24-21-05 | |
| eClass | 5.1 | 27-24-22-04 | |
| eClass | 6.0 | 27-24-22-04 | |
| ETIM | 3 | / | |
| ETIM | 4 | EC001419 | |
| ETIM | 5 | EC001419 | |
Was ist 6ES7326-2BF41-0AB0 und wo wird es eingesetzt
6ES7326-2BF41-0AB0 ist eine fehlersichere Digitalausgabe von Siemens für die Plattform SIMATIC S7-300. Die Baugruppe stellt 8 digitale 24-V-DC-Ausgänge mit bis zu 2 A bereit und ist für sicherheitsgerichtete Anwendungen ausgelegt. Sie wird dort eingesetzt, wo Aktoren im Fehlerfall zuverlässig abgeschaltet oder kontrolliert angesteuert werden müssen, zum Beispiel bei Schützen, Ventilen, Relais, Verriegelungen oder Abschaltpfaden in Maschinen und Prozessanlagen. Durch die Ausführung als F-DO 8xDC 24V/2A PM ist das Modul besonders für bestehende S7-300- und ET200M-Installationen relevant, in denen eine sichere Ersatzteilversorgung, ein schneller Austausch oder eine Reparatur wichtiger sind als eine sofortige Migration auf eine neue Plattform.
Überblick über die wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten
Die Baugruppe arbeitet mit 24 V DC, benötigt 1L+ für die Elektronik und 2L+ / 3L+ als Lastspannungen. Sie besitzt 8 sichere Ausgänge, Kurzschlussschutz, eine typische Verlustleistung von 12 W sowie Potenzialtrennung zwischen Kanälen, Rückwandbus und Elektronikversorgung. Für die Praxis wichtig: Der Ausgangsstrom beträgt 2 A pro Kanal bei 0 bis 40 °C in waagerechter Einbaulage, bei senkrechtem Einbau reduziert sich der Maximalstrom auf 1 A. Bei 40 bis 60 °C sind 1 A zulässig. Die Baugruppe benötigt einen 40-poligen Frontstecker, ist 80 x 125 x 120 mm groß, wiegt rund 465 g und erreicht im Sicherheitsbetrieb Kategorie 4 / PL e / SIL 3. Das ist relevant für Einkäufer, weil diese Werte direkt über Eignung, Einbausituation und Lastreserve entscheiden.
Aussagen zum Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenzstatus
Für Beschaffung und Anlagenstrategie ist entscheidend, dass Siemens 6ES7326-2BF41-0AB0 heute ausdrücklich als Ersatzteil führt. Im Siemens SiePortal ist zusätzlich der Life-Cycle-Status Prod. Cancellation ausgewiesen. Damit gehört die Baugruppe klar in den Bereich fortgeschrittener Bestandsversorgung und Obsoleszenzsteuerung. Verifiziert ist außerdem, dass 6ES7326-2BF41-0AB0 die ersatzteilkompatible Nachfolgebaugruppe der früheren 6ES7326-2BF40-0AB0 ist. Für Betreiber bestehender Anlagen bedeutet das: Die sichere Funktionsfähigkeit wird weniger über Neudesign als über gezielte Ersatzteilbeschaffung, geprüfte Austauschware, Reparaturfähigkeit und eine belastbare Lagerstrategie abgesichert. Genau in dieser Phase gewinnen dokumentierte Serviceprozesse und qualitätsgesicherte Bestandsware besonders an Bedeutung.
Die verfügbaren EICHLER Leistungen und wann sie relevant sind
EICHLER bietet für 6ES7326-2BF41-0AB0 mehrere Wege, um Stillstände in Bestandsanlagen abzusichern: Reparatur mit typischer Durchlaufzeit von 2 bis 5 Tagen sowie Austausch, gebraucht und neu mit typischer Verfügbarkeit von 1 bis 3 Tagen. Die Reparatur umfasst technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, umfassende Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie; im Suchergebnis zur Produktseite werden zudem bis zu 36 Monate Garantie und Gewährleistung genannt. Für die Instandhaltung ist das relevant, wenn eine validierte Sicherheitsarchitektur erhalten bleiben soll. Für den Einkauf entsteht eine belastbare Alternative zwischen Neukauf, Gebrauchtkauf und Reparatur. Für Entscheider sinkt das Risiko ungeplanter Umbauten, wenn eine obsoleszenznahe F-Baugruppe schnell wieder verfügbar gemacht werden kann.
| Attribut | Wert |
|---|---|
| Versorgungsspannung | |
| Nennwert (DC) | 24 V; 1L+ |
| Verpolschutz | Ja |
| Lastspannung L+ | |
| ● Nennwert (DC) | 24 V; 2L+, 3L+ |
| ● Verpolschutz | Nein |
| Eingangsstrom | |
| aus Versorgungsspannung 1L+, max. | 75 mA |
| aus Lastspannung 2L+ (ohne Last), max. | 100 mA |
| aus Lastspannung 3L+ (ohne Last), max. | 100 mA |
| aus Rückwandbus DC 5 V, max. | 100 mA |
| Verlustleistung | |
| Verlustleistung, typ. | 12 W |
| Digitalausgaben | |
| Anzahl der Ausgänge | 8 |
| Kurzschluss-Schutz | Ja |
| Begrenzung der induktiven Abschaltspannung auf | L+ (-33 V) |
| Schaltvermögen der Ausgänge | |
| ● bei Lampenlast, max. | 5 W |
| Ausgangsspannung | |
| ● für Signal "1", min. | L+ (-1,0 V) |
| Ausgangsstrom | |
| ● für Signal "1" Nennwert | 2 A |
| ● für Signal "1" zulässiger Bereich für 0 bis 40 °C, min. | 7 mA |
| ● für Signal "1" zulässiger Bereich für 0 bis 40 °C, max. | 2 A; 2 A bei waagerechtem Aufbau, 1 A bei senkrechtem Aufbau |
| ● für Signal "1" zulässiger Bereich für 40 bis 60 °C, min. | 7 mA |
| ● für Signal "1" zulässiger Bereich für 40 bis 60 °C, max. | 1 A; bei waagerechtem Aufbau |
| ● für Signal "0" Reststrom, max. | 0,5 mA |
| Schaltfrequenz | |
| ● bei ohmscher Last, max. | 30 Hz |
| ● bei induktiver Last, max. | 2 Hz |
| ● bei Lampenlast, max. | 10 Hz |
| Summenstrom der Ausgänge (je Gruppe) | |
| waagerechte Einbaulage | |
| — bis 40 °C, max. | 7,5 A |
| — bis 60 °C, max. | 5 A |
| senkrechte Einbaulage | |
| — bis 40 °C, max. | 5 A |
| Leitungslänge | |
| ● geschirmt, max. | 200 m; 200 m bei SIL 3, AK 6, Kat 4 |
| ● ungeschirmt, max. | 200 m |
| Alarme/Diagnosen/Statusinformationen | |
| Alarme | |
| ● Diagnosealarm | Ja; parametrierbar |
| Diagnosen | |
| ● Diagnoseinformation auslesbar | Ja |
| Diagnoseanzeige LED | |
| ● Fehlersicherer Betrieb | Ja |
| ● Sammelfehler SF (rot) | Ja |
| Potenzialtrennung | |
| Potenzialtrennung Digitalausgaben | |
| ● zwischen den Kanälen | Ja |
| ● zwischen den Kanälen, in Gruppen zu | 4 |
| ● zwischen den Kanälen und Rückwandbus | Ja |
| ● zwischen den Kanälen und Spannungsversorgung der Elektronik | Ja |
| Isolation | |
| Isolation geprüft mit | DC 500 V/AC 350 V |
| Normen, Zulassungen, Zertifikate | |
| Maximal erreichbare Sicherheitsklasse im Sicherheitsbetrieb | |
| ● nach EN 954 | Kat. 4 |
| ● Performance Level nach ISO 13849-1 | e |
| ● SIL gemäß IEC 61508 | SIL 3 |
| Anschlusstechnik | |
| erforderlicher Frontstecker | 40-polig |
| Maße | |
| Breite | 80 mm |
| Höhe | 125 mm |
| Tiefe | 120 mm |
| Gewichte | |
| Gewicht, ca. | 465 g |
| Fehlerbeschreibung | Möglicher Lösungsansatz |
|---|---|
| Warum werden die Safety-Ausgänge der 6ES7326-2BF41-0AB0 nicht angesteuert? | Prüfen Sie zuerst, ob die F-Ablaufgruppe aktiv ist, ob die Karte korrekt parametriert wurde und ob an CPU oder Baugruppe ein SF anliegt. In einem dokumentierten Praxisfall lag die Ursache nicht im Programm, sondern in einer vertauschten Verdrahtung von A1 und A2. |
| Warum meldet die 6ES7326-2BF41-0AB0 „Kurzschluss an der Lastspannung“? | Wenn die Parametrierung korrekt ist, sollten Verdrahtungsfehler, Freilaufdioden oder RC-Glieder parallel zur Relaisspule sowie eine falsch angeschlossene Lastspannung geprüft werden. Im dokumentierten Fall lag die Ursache ebenfalls in der Verdrahtung, nicht in der Baugruppe selbst. |
| Warum erscheint die Meldung „F-Digitalausgabe gestört“ auf einem einzelnen Kanal? | Prüfen Sie den betroffenen Verbraucher direkt am Kanal, zum Beispiel Magnetventil oder Relais. In einem SPS-Forum wurde bei dieser Baugruppe darauf hingewiesen, dass hinter der Meldung ein Kurzschluss oder Querschluss gegen Masse am angeschlossenen Feldgerät liegen kann. Ein Test mit einer definierten Ersatzlast hilft, den Kanal von der Feldverdrahtung zu trennen. |
| Warum schaltet ein nachgeschalteter sicherer Eingang oder Umrichter unerwartet kurz ein? | Siemens weist darauf hin, dass bei der 6ES7326-2BF41-0AB0 Hell- und Dunkeltestimpulse auftreten können. Der Dunkeltest dauert maximal 1 ms, der Helltest kann Impulse von bis zu 4 ms erzeugen. Für die direkte Anbindung an eine SINAMICS G120 F-DI nennt Siemens deshalb den Anschluss über Koppelrelais statt einer Direktverdrahtung. |
| Warum kommt die Diagnose „Kurzschluss des Ausgangs nach L+ oder Ausgangstreiber defekt“? | Für diese Baugruppe ist laut Siemens wichtig, dass sie nur im Sicherheitsbetrieb und nicht redundant eingesetzt wird. In der PCS-7-Dokumentation wird beschrieben, dass bei ungeeigneter Verschaltung bzw. nicht passender Parametrierung eine solche Diagnose ausgelöst werden kann. Prüfen Sie deshalb Sicherheitsmodus, Verschaltung und Parametrierung vor dem Tausch der Baugruppe. |
Ist 6ES7326-2BF41-0AB0 noch erhältlich oder nur noch als Ersatzteil?
Siemens führt 6ES7326-2BF41-0AB0 offiziell als Ersatzteil. Für die Beschaffung ist das wichtig, weil sich daraus eine andere Einkaufslogik ergibt als bei einem voll aktiven Serienprodukt. EICHLER deckt diesen Bedarf mit Reparatur, Austausch, gebraucht und neu ab. Damit lässt sich je nach Dringlichkeit zwischen kurzfristiger Verfügbarkeit, Budget und Erhalt der bestehenden Sicherheitsarchitektur entscheiden.
Ist 6ES7326-2BF41-0AB0 der Nachfolger von 6ES7326-2BF40-0AB0?
Ja. Siemens nennt 6ES7326-2BF41-0AB0 als ersatzteilkompatiblen Nachfolger der 6ES7326-2BF40-0AB0. Das ist besonders relevant für Betreiber älterer S7-300-Anlagen, weil dadurch ein Austausch in Bestandskonzepten oft deutlich einfacher wird als eine komplette Umrüstung auf eine neue I/O-Plattform. Für Einkauf und Instandhaltung ist diese Information wichtig, wenn anhand alter Stücklisten oder Ersatzteillisten noch die frühere Artikelnummer geführt wird.
Welcher Frontstecker wird für 6ES7326-2BF41-0AB0 benötigt?
Sicher ist: Die Baugruppe benötigt einen 40-poligen Frontstecker. Im Siemens SiePortal wird dazu unter anderem der 40-polige Frontstecker mit Schraubkontakten 6ES7392-1AM00-0AA0 genannt. In einer Siemens-Applikationsdokumentation für F-DI/F-DO wird außerdem ein 40-poliger Frontstecker 6ES7392-1BM00-0AA0 genannt. Für die Beschaffung sollte daher nicht nur die Artikelnummer der Baugruppe, sondern auch die gewünschte Anschlusstechnik des Frontsteckers geprüft werden.
Welche Reaktionszeit muss ich bei 6ES7326-2BF41-0AB0 berücksichtigen?
Im Siemens PCS-7-Kompendium ist für die 6ES7326-2BF41-0AB0 eine maximale Reaktions- bzw. Quittierungszeit von 18 ms genannt. Diese Angabe ist wichtig, wenn Sicherheitsfunktionen, Abschaltketten oder Reaktionszeiten in Maschinen- und Prozessanlagen bewertet werden. Für Entscheider und Sicherheitsverantwortliche ist das besonders relevant bei Umbauten, Nachweisen oder beim Vergleich von Reparatur und Austausch, weil validierte Reaktionszeiten in Bestandsanlagen möglichst erhalten bleiben sollen.
Was bedeuten Helltest und Dunkeltest bei dieser F-DO-Baugruppe?
Bei der 6ES7326-2BF41-0AB0 dienen Hell- und Dunkeltest der sicheren Diagnose der Ausgänge. Siemens nennt für den Dunkeltest eine maximale Dauer von 1 ms und für den Helltest Impulse von bis zu 4 ms. Diese Testimpulse sind im Sicherheitsumfeld normal, können aber bei empfindlichen nachgeschalteten Geräten zu unerwarteten Reaktionen führen. Deshalb sollte vor der Inbetriebnahme geprüft werden, ob der angeschlossene Aktor oder Eingang diese Impulse toleriert oder ob eine entkoppelte Verschaltung sinnvoller ist.
Kann ich 6ES7326-2BF41-0AB0 direkt an einen SINAMICS-Sicherheitseingang anschließen?
Siemens empfiehlt für die SM 326 F-DO 8 x DC 24V/2A PM (6ES7326-2BF41-0AB0) den Anschluss an einen SINAMICS G120 F-DI nicht direkt, sondern über Koppelrelais. Der Grund sind die Diagnose- und Testimpulse der F-DO-Baugruppe. Für Instandhalter ist das wichtig, weil sich damit Fehlinterpretationen bei der Inbetriebnahme vermeiden lassen. Für den Einkauf bedeutet es, dass bei einer Nachrüstung gegebenenfalls zusätzliche Koppelkomponenten berücksichtigt werden müssen.
Ist 6ES7326-2BF41-0AB0 nur im Sicherheitsbetrieb einsetzbar?
Laut Siemens PCS-7-Kompendium ist die 6ES7326-2BF41-0AB0 nur im Sicherheitsbetrieb und nicht redundant einsetzbar. Das ist ein entscheidender Punkt bei Modernisierung, Ersatzteilwahl und Parametrierung. Wer aus einer älteren Projektstruktur heraus ein anderes Betriebsverhalten erwartet, riskiert Diagnosemeldungen, unnötige Fehlersuche oder eine unpassende Verdrahtung. Für Bestandsanlagen sollte deshalb vor Bestellung oder Austausch immer geprüft werden, wie die Baugruppe im bestehenden Sicherheitskonzept eingesetzt wird.























