SIEMENS 6ES7322-5HF00-0AB0
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SIEMENS | Baugruppen | Digitalein- / Digitalausgaben
- EICHLER-Art.Nr.: K0118556
- EAN: 4019169350662
- UPC: 040892561142
Produktbeschreibung
SIMATIC S7-300, DIGITALAUSGABE SM 322, POTENTIALGETRENNT, 8 DA (RELAIS), 1X 40-POLIG, DC 24V, AC 120-230V, 5A MIT RC-FILTER UEBERSPANNUNGSSCHUTZ
Leistungen für SIEMENS 6ES7322-5HF00-0AB0
Reparatur
von 257,20 €
bis 462,96 €
Austausch
Gebraucht
359,37 €
269,53 €
Neu
399,30 €
299,47 €
SIEMENS |
6ES7322-5HF00-0AB0 –
zusätzliche Produktinformationen
| Lieferinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Exportkennzeichen | AL: N ECCN: N | ||
| Nettogewicht pro ME | 0.352 | ||
| Mengeneinheit (ME) | 1 Stück | ||
| Verpackungsmenge | 1 | ||
| Zusätzliche Produktinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Produktstatus | EOP: 2025-10-01 | ||
| EAN | 4019169350662 | ||
| UPC | 040892561142 | ||
| Statistische Warennummer | 85389091 | ||
| Listenkennzeichen (LKZ) | ST73 | ||
| Fabrikategruppe | 4561 | ||
| Ursprungsland | DE | ||
| Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie | Seit: 20080331 | ||
| Klassifizierungen | Version | Klassifizierung | |
|---|---|---|---|
| eClass | 4 | 27-24-03-04 | |
| eClass | 5.1 | 27-24-22-04 | |
| eClass | 6.0 | 27-24-22-04 | |
| ETIM | 3 | / | |
| ETIM | 4 | EC001419 | |
| ETIM | 5 | EC001419 | |
Was ist 6ES7322-5HF00-0AB0 und wo wird es eingesetzt
6ES7322-5HF00-0AB0 ist eine SIMATIC S7-300 Digitalausgabebaugruppe SM 322 von Siemens mit 8 potenzialgetrennten Relaisausgängen. Das Modul wird eingesetzt, wenn in Bestandsanlagen Lasten wie Schütze, Magnetventile, Motorstarter, Kleinmotoren oder Meldeleuchten sicher aus einer S7-300 heraus geschaltet werden müssen. Durch die Relaistechnik ist die Baugruppe besonders dort interessant, wo unterschiedliche Lastarten und Schaltspannungen vorkommen und eine galvanische Trennung wichtig ist. Typische Anwendungen sind Retrofit-Projekte, Ersatzteilbedarf in laufenden S7-300-Anlagen, Instandhaltung bei Produktionsstillständen und die Absicherung kritischer Ersatzteile für ältere Maschinen mit langer Nutzungsdauer.
Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten
Die Baugruppe arbeitet mit 8 Relaisausgängen, benötigt einen 40-poligen Frontstecker und unterstützt Lastspannungen von 24 bis 120 V DC sowie 120 bis 230 V AC. Der Nenn-Ausgangsstrom beträgt 5 A je Ausgang, die Baugruppe ist kanalweise potenzialgetrennt, und die Statusanzeige erfolgt über grüne Kanal-LEDs sowie eine rote SF-LED für Gruppenfehler. Für den Betrieb bedeutet das: Das Modul eignet sich für klassische Schaltaufgaben mit höherer Last als typische Transistorausgänge, ist aber bei Schalthäufigkeit und Kontaktlebensdauer wie ein Relaismodul zu behandeln. Wichtig sind außerdem typisch 3,5 W Verlustleistung, 600 m ungeschirmte bzw. 1000 m geschirmte Leitungslänge und ein Mindestlastpunkt von 10 V / 10 mA.
Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz
Siemens führt 6ES7322-5HF00-0AB0 als spare part, und im Datenstand der Produktinformationen ist für diese Baugruppe EOP / Produktende zum 01.10.2025 hinterlegt. Für Betreiber bedeutet das: Die Baugruppe gehört klar in den Obsoleszenz- und Ersatzteilmanagement-Kontext. Wer bestehende S7-300-Anlagen weiter betreibt, sollte Verfügbarkeit, Lagerhaltung und Reparaturfähigkeit frühzeitig absichern. In den von Siemens geprüften Quellen ist für genau diese Artikelnummer kein ausdrücklich benannter 1:1-Nachfolger genannt. Für die Plattform benennt Siemens jedoch die S7-1500 bzw. ET 200MP als natürliche Nachfolgetechnologie im Rahmen einer Migration weg von S7-300/ET 200M.
Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie in der Praxis relevant sind
Für 6ES7322-5HF00-0AB0 stehen bei EICHLER Reparatur, Austausch, Gebraucht und Neu zur Verfügung. Die Reparatur ist besonders dann relevant, wenn eine bestehende Anlage schnell wieder in den Originalzustand zurückgeführt werden soll und die vorhandene Baugruppe wirtschaftlich instandsetzbar ist; sie umfasst technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie. Neu ist sinnvoll, wenn maximale Einsatzsicherheit und kurze Beschaffungszeit priorisiert werden. Gebraucht passt zu kostenbewussten Instandhaltungsstrategien oder als Reservebaugruppe. Austausch ist interessant, wenn Ausfallzeiten minimiert und defekte Altteile zügig gegen verfügbare Einheiten ersetzt werden sollen. Im Shop werden aktuell Reparatur 2–5 Tage, Gebraucht 3–5 Tage, Neu 1–3 Tage sowie Bestände für Neu und Gebraucht ausgewiesen.
| Attribut | Wert |
|---|---|
| Versorgungsspannung | |
| Lastspannung L+ | |
| ● Nennwert (DC) | 24 V |
| ● zulässiger Bereich, untere Grenze (DC) | 24 V |
| ● zulässiger Bereich, obere Grenze (DC) | 120 V |
| Lastspannung L1 | |
| ● Nennwert (AC) | 230 V |
| Eingangsstrom | |
| aus Versorgungsspannung L+, max. | 160 mA |
| aus Rückwandbus DC 5 V, max. | 100 mA |
| Verlustleistung | |
| Verlustleistung, typ. | 3,5 W |
| Digitalausgaben | |
| Anzahl der Ausgänge | 8; Relais |
| Kurzschluss-Schutz | Nein; extern vorzusehen |
| Ansteuern eines Digitaleingangs | Ja |
| Schaltvermögen der Ausgänge | |
| ● bei Lampenlast, max. | 1 500 W; AC 230 V |
| ● Energiespar-/Leuchtstofflampen mit elektronischem Vorschaltgerät | 10x 58 W |
| ● Leuchtstoffröhren konventionell kompensiert | 1x 58 W |
| ● Leuchtstoffröhren unkompensiert | 10x 58 W |
| Ausgangsstrom | |
| ● für Signal "1" Nennwert | 5 A |
| ● für Signal "1" Mindestlaststrom | 10 mA |
| Parallelschalten von zwei Ausgängen | |
| ● zur Leistungserhöhung | Nein |
| ● zur redundanten Ansteuerung einer Last | Ja |
| Schaltfrequenz | |
| ● bei ohmscher Last, max. | 2 Hz |
| ● bei induktiver Last, max. | 0,5 Hz |
| ● bei induktiver Last (nach IEC 60947-5-1, DC13/AC15), max. | 0,5 Hz |
| ● bei Lampenlast, max. | 2 Hz |
| ● mechanisch, max. | 10 Hz |
| Summenstrom der Ausgänge (je Gruppe) | |
| waagerechte Einbaulage | |
| — bis 60 °C, max. | 5 A |
| senkrechte Einbaulage | |
| — bis 40 °C, max. | 5 A |
| Relaisausgänge | |
| ● Kontaktbeschaltung (intern) | Ja; 330 Ohm, 0,1uF |
| ● Anzahl Schaltspiele, max. | 100 000; 100 000 (DC 24 V, bei 5 A), 100 000 (AC 230 V, bei 5 A) |
| Schaltvermögen der Kontakte | |
| — bei induktiver Last, max. | 5 A; 5 A (AC 230 V), 5 A (DC 24 V) |
| — bei ohmscher Last, max. | 5 A; 5 A (AC 230 V), 5 A (DC 24 V) |
| — thermischer Dauerstrom, max. | 5 A |
| Leitungslänge | |
| ● geschirmt, max. | 1 000 m |
| ● ungeschirmt, max. | 600 m |
| Alarme/Diagnosen/Statusinformationen | |
| Alarme | Ja |
| Diagnosefunktion | Ja; parametrierbar |
| Alarme | |
| ● Diagnosealarm | Ja; parametrierbar |
| Diagnosen | |
| ● Diagnoseinformation auslesbar | Ja |
| Diagnoseanzeige LED | |
| ● Sammelfehler SF (rot) | Ja |
| ● Statusanzeige Digitalausgang (grün) | Ja |
| Potenzialtrennung | |
| Potenzialtrennung Digitalausgaben | |
| ● zwischen den Kanälen | Ja |
| ● zwischen den Kanälen, in Gruppen zu | 1 |
| ● zwischen den Kanälen und Rückwandbus | Ja; Optokoppler |
| ● zwischen den Kanälen und Spannungsversorgung der Relais | Ja |
| Isolation | |
| Isolation geprüft mit | AC 1 500 V |
| Anschlusstechnik | |
| erforderlicher Frontstecker | 40-polig |
| Maße | |
| Breite | 40 mm |
| Höhe | 125 mm |
| Tiefe | 120 mm |
| Gewichte | |
| Gewicht, ca. | 320 g |
| Fehlerbeschreibung | Möglicher Lösungsansatz |
|---|---|
| Warum schaltet 6ES7322-5HF00-0AB0 trotz grüner Ausgangs-LED die Last nicht? | Prüfen Sie zuerst die Verdrahtung des 24-V-Versorgungszweigs L+ und des 40-poligen Frontsteckers, danach die tatsächlich anliegende Lastspannung und den Mindestlastpunkt von 10 V / 10 mA. Wenn die LED reagiert, die Last aber nicht schaltet, kommen auch falsche Adressierung oder Mehrfachzugriffe im STEP-7-Programm infrage. Zusätzlich sollte kontrolliert werden, ob der Relaiskontakt unter Last bereits verschlissen ist. |
| Warum leuchtet bei der SM 322 die SF-LED rot? | Die SF-LED signalisiert eine Diagnose auf Modulebene. Siemens nennt für diese Baugruppe unter anderem Watchdog-Timeout, EPROM-Fehler und RAM-Fehler. Zusätzlich kann die SF-Anzeige nach einer Re-Konfiguration in RUN weiter anstehen, obwohl der Fehler schon weg ist. In diesem Fall helfen die Hardware-Diagnose, das Auslesen der Diagnosedaten und gegebenenfalls ein Aus- und Einstecken oder ein spannungsloser Neustart der CPU. Bleibt der Fehler bestehen, ist ein Modultausch wahrscheinlich. |
| Warum entstehen an einem angeschlossenen Eingang Fehlzustände oder unerwartete Signale? | Bei eingesetztem SJ-Brückenjumper arbeitet das Modul mit RC-Löschglied. Siemens weist darauf hin, dass der Reststrom dieses RC-Glieds bei direkter Verschaltung auf IEC-Type-1-Eingänge zu unerwünschten Signalzuständen führen kann. Abhilfe schafft das Entfernen des SJ-Jumpers, sofern die Kontaktbeschaltung nicht benötigt wird, oder eine angepasste Verschaltung der Last. |
| Warum verschleißen die Relaiskontakte bei induktiven Lasten ungewöhnlich schnell? | Bei Schützen, Ventilen oder anderen induktiven Verbrauchern steigen Kontaktabbrand und Schaltstress deutlich an. Siemens empfiehlt für diese Baugruppe das RC-Löschglied per SJ oder eine externe Schutzbeschaltung. Gleichzeitig müssen die Grenzwerte eingehalten werden: maximal 5 A, bei induktiver Last nur bis 0,5 Hz und bei Lampenlast bis 2 Hz. Werden diese Werte dauerhaft überschritten, sinkt die Kontaktlebensdauer deutlich und die Ausgänge können kleben oder nicht mehr sicher schalten. |
| Warum gibt es Probleme, wenn SELV und höhere Spannungen auf benachbarten Klemmen genutzt werden? | Siemens nennt für 6ES7322-5HF00-0AB0 eine wichtige Einschränkung: Wenn an einer Klemme sicher getrennte Kleinspannung betrieben wird, darf die horizontal benachbarte Klemme nicht mit mehr als 120 VUC betrieben werden. Andernfalls erfüllen Kriech- und Luftstrecken des 40-poligen Frontsteckers die Anforderungen an sichere Trennung nicht. In solchen Fällen muss die Verdrahtung neu geplant oder die Lastverteilung auf andere Kanäle geändert werden. |
Ist 6ES7322-5HF00-0AB0 noch verfügbar oder bereits abgekündigt?
Die Baugruppe ist nicht mehr Teil einer aktiven Produktgeneration, sondern wird von Siemens als spare part geführt; als Produktstatus ist 01.10.2025 hinterlegt. Für Betreiber bestehender S7-300-Anlagen heißt das nicht automatisch, dass die Versorgung endet, aber die Beschaffung wird planungsrelevanter. Im EICHLER-Shop wird die Artikelnummer aktuell weiterhin mit Neu-, Gebraucht-, Austausch- und Reparaturoptionen geführt. Das ist besonders wichtig für Unternehmen, die Stillstandszeiten absichern oder Bestandsanlagen noch mehrere Jahre betreiben müssen.
Kann ich mit 6ES7322-5HF00-0AB0 sowohl 24 V DC als auch 230 V AC schalten?
Ja. Genau darin liegt ein zentraler Vorteil dieser Baugruppe. Siemens gibt für die Relaisausgänge 24 bis 120 V DC sowie 120 bis 230 V AC an. Dadurch eignet sich das Modul für viele klassische Schaltaufgaben in der Fabrikautomation, etwa zum Schalten von Schützen, Ventilen, Meldeleuchten oder Motorstartern. Entscheidend ist, dass die 5-A-Grenze pro Ausgang, die zulässige Schalthäufigkeit und die Lastart eingehalten werden. Für induktive Lasten sollte die Kontaktbeschaltung sauber umgesetzt werden, damit Kontaktverschleiß und Störungen beherrschbar bleiben.
Welchen Frontstecker braucht 6ES7322-5HF00-0AB0?
Für 6ES7322-5HF00-0AB0 wird ein 40-poliger Frontstecker benötigt. Das ist für Beschaffung und Service wichtig, weil viele Fehlerbilder nicht vom Modul selbst, sondern von falsch verdrahteten oder beschädigten Frontsteckern, lockeren Klemmen oder unpassender Potentialführung verursacht werden. Vor dem Tausch der Baugruppe sollte deshalb immer auch der Steckerzustand geprüft werden. Bei Retrofit- und Lagerstrategien ist es sinnvoll, passende Frontstecker mit einzuplanen, damit ein Ersatzmodul im Störungsfall ohne Zeitverlust eingebaut werden kann.
Gibt es für 6ES7322-5HF00-0AB0 einen direkten Siemens-Nachfolger?
In den herangezogenen Siemens-Quellen ist für diese exakte Artikelnummer kein ausdrücklich benannter 1:1-Nachfolger ausgewiesen. Siemens positioniert jedoch die S7-1500 und ET 200MP als Nachfolgetechnologie für die auslaufende S7-300-/ET-200M-Welt. Für Betreiber bedeutet das: Wer die bestehende Anlage unverändert weiterfahren will, denkt eher in Ersatzteilbeschaffung, Austausch und Reparatur. Wer mittelfristig modernisieren will, sollte eine Migration auf die neue Plattform prüfen. Ein direkter Ersatz ist daher eher ein Migrationsprojekt als ein reiner Artikel-zu-Artikel-Tausch.
Lohnt sich bei 6ES7322-5HF00-0AB0 eher Reparatur oder Ersatzbeschaffung?
Das hängt vor allem von Stillstandskosten, Zeitdruck und Anlagenstrategie ab. Eine Reparatur ist wirtschaftlich, wenn die Baugruppe schnell wieder in den Originalbetrieb zurückgeführt werden soll und keine grundlegende Modernisierung ansteht. Bei EICHLER wird sie mit 2–5 Tagen, technischer Reinigung, vorbeugender Instandhaltung, Funktionsprüfung und mindestens 24 Monaten Garantie angeboten. Neu ist interessant, wenn Verfügbarkeit und geringer Projektrisikoaufwand im Vordergrund stehen; Gebraucht kann eine gute Lösung für Reservehaltung und budgetorientierte Beschaffung sein. Bei besonders zeitkritischen Ausfällen ist auch die Austauschoption sinnvoll.
Wie prüfe ich, ob 6ES7322-5HF00-0AB0 zur vorhandenen Anlage passt?
Wichtig sind vier Punkte: S7-300-Kompatibilität, 8 Relaisausgänge, 40-poliger Frontstecker und die tatsächlich zu schaltenden Lastarten und Spannungen. Das Modul ist richtig, wenn in der bestehenden Anlage Relaisausgänge mit bis zu 5 A, kanalweiser Potenzialtrennung und Lasten im Bereich 24–120 V DC oder 120–230 V AC benötigt werden. Zusätzlich sollte geprüft werden, ob die Verdrahtung mit SELV-Anforderungen vereinbar ist und ob die Schalthäufigkeit zur Relaistechnik passt. Für viele Bestandsanlagen ist genau diese Prüfung der schnellste Weg, um Fehlbestellungen und unnötige Stillstandszeit zu vermeiden.























