SIEMENS 6ES7322-1FF01-0AA0
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SIEMENS | Baugruppen | Digitalein- / Digitalausgaben
- EICHLER-Art.Nr.: K0118548
- EAN: 4025515060994
- UPC: 662643171433
Produktbeschreibung
SIMATIC S7-300, DIGITALAUSGABE SM 322, POTENTIALGETRENNT, 8 DA, AC 120/230V, 1A, 1X 20-POLIG
Leistungen für SIEMENS 6ES7322-1FF01-0AA0
Reparatur
von 374,00 €
bis 572,00 €
Austausch
356,40 €
267,30 €
Gebraucht
396,00 €
297,00 €
Neu
440,00 €
330,00 €
SIEMENS |
6ES7322-1FF01-0AA0 –
zusätzliche Produktinformationen
| Lieferinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Exportkennzeichen | AL: N ECCN: N | ||
| Nettogewicht pro ME | 0.294 | ||
| Mengeneinheit (ME) | 1 Stück | ||
| Verpackungsmenge | 1 | ||
| Zusätzliche Produktinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Produktstatus | |||
| EAN | 4025515060994 | ||
| UPC | 662643171433 | ||
| Statistische Warennummer | 85389091 | ||
| Listenkennzeichen (LKZ) | ST73 | ||
| Fabrikategruppe | 4561 | ||
| Ursprungsland | DE | ||
| Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie | Seit: 20051215 | ||
| Klassifizierungen | Version | Klassifizierung | |
|---|---|---|---|
| eClass | 4 | 27-24-03-04 | |
| eClass | 5.1 | 27-24-22-04 | |
| eClass | 6.0 | 27-24-22-04 | |
| ETIM | 3 | / | |
| ETIM | 4 | EC001419 | |
| ETIM | 5 | EC001419 | |
Was ist 6ES7322-1FF01-0AA0 und wo wird es eingesetzt
6ES7322-1FF01-0AA0 ist eine SIMATIC S7-300 Digitalausgabebaugruppe SM 322 von Siemens. Das Modul stellt 8 digitale Ausgänge für AC-Lasten mit 120/230 V bereit und wird über einen 20-poligen Frontstecker angeschlossen. Eingesetzt wird die Baugruppe überall dort, wo in Bestandsanlagen netzspannungsseitige Aktoren aus der SPS angesteuert werden müssen, zum Beispiel Schütze, Motorstarter, Magnetventile, FHP-Motoren oder Signallampen. Für Instandhalter ist die Baugruppe vor allem dann relevant, wenn ein bestehendes S7-300-System schnell wieder in Betrieb gehen muss. Für den Einkauf ist die exakte Artikelnummer wichtig, um Verdrahtung, mechanische Einbaumaße und elektrische Eigenschaften ohne unnötige Anpassungen passend nachzubeschaffen.
Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten
Die Baugruppe bietet 8 Ausgänge, ist potenzialgetrennt aufgebaut und trennt die Kanäle in Gruppen zu 4. Siemens führt das Modul in der Kurzbeschreibung als 120/230 V AC, 1 A, im Detaildatenblatt sind jedoch bis zu 2 A pro Ausgang bei 0 bis 40 °C und 1 A bei 40 bis 60 °C ausgewiesen. Für die Praxis heißt das: Die reale Belastbarkeit hängt von Umgebungstemperatur, Einbaulage und Gruppenstrom ab. Pro Gruppe gelten zudem Stromgrenzen, und die Gruppe ist über eine 8-A-Feinsicherung geschützt. Wichtig für die Fehlersuche sind die Diagnosemerkmale Sicherung gefallen oder Lastspannung fehlt sowie die LEDs PWR, FSG, SF und die grünen Kanalanzeigen. Der benötigte Anschluss erfolgt über einen 20-poligen Frontstecker, das Modul misst 40 x 125 x 120 mm.
Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz
Siemens kennzeichnet 6ES7322-1FF01-0AA0 aktuell als Ersatzteil / spare part. Gleichzeitig hat Siemens für S7-300 / ET 200M-Komponenten den Meilenstein PM400 auf den 1. Oktober 2023 und die Typabkündigung PM410 auf den 1. Oktober 2025 gelegt. Für Betreiber älterer Anlagen bedeutet das ein erhöhtes Beschaffungsrisiko bei ungeplantem Ausfall und einen wachsenden Bedarf an geregelter Ersatzteilstrategie. In den ausgewerteten Siemens-Quellen war kein eindeutig ausgewiesener direkter 1:1-Standardnachfolger für dieses Modul erkennbar. Siemens nennt jedoch eine SIPLUS-Variante 6AG1322-1FF01-2AA0 auf Basis dieses Moduls für erweiterte Umgebungsbedingungen. Für Modernisierungen verweist Siemens grundsätzlich auf Nachfolgersuche in SiePortal und auf Migrationspfade von S7-300 nach S7-1500.
Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie relevant sind
Für 6ES7322-1FF01-0AA0 bietet EICHLER aktuell die Leistungen Reparatur, Austausch, Gebraucht und Neu an. Die Reparatur ist besonders sinnvoll, wenn die vorhandene Baugruppe mit bestehender Verdrahtung und vorhandenem Engineering möglichst originalgetreu weiterverwendet werden soll. EICHLER nennt dafür 2 bis 5 Tage und beschreibt die Leistung mit technischer Reinigung, vorbeugender Instandhaltung, umfassender Funktionsprüfung und mindestens 24 Monaten Garantie. Austausch, gebraucht und neu sind mit 1 bis 3 Tagen vor allem dann relevant, wenn Stillstandskosten höher sind als die Differenz zwischen Reparatur- und Ersatzbeschaffung. Für Einkauf und Produktionsverantwortliche schafft diese Kombination eine wichtige Absicherung, um Obsoleszenz, Ausfallrisiken und Lieferengpässe im laufenden Betrieb besser abzufangen.
| Attribut | Wert |
|---|---|
| Versorgungsspannung | |
| Lastspannung L1 | |
| ● Nennwert (AC) | 230 V; AC 120/230 V |
| ● zulässiger Bereich, untere Grenze (AC) | 93 V |
| ● zulässiger Bereich, obere Grenze (AC) | 264 V |
| ● zulässiger Frequenzbereich, untere Grenze | 47 Hz |
| ● zulässiger Frequenzbereich, obere Grenze | 63 Hz |
| Eingangsstrom | |
| aus Lastspannung L1 (ohne Last), max. | 2 mA |
| aus Rückwandbus DC 5 V, max. | 100 mA |
| Verlustleistung | |
| Verlustleistung, typ. | 8,6 W |
| Digitalausgaben | |
| Anzahl der Ausgänge | 8 |
| Kurzschluss-Schutz | Ja; Sicherung 8 A, 250 V; je Gruppe |
| ● benötigter Strom zur Sicherungsabschaltung, min. | 40 A |
| ● Ansprechzeit, max. | 300 ms |
| Ansteuern eines Digitaleingangs | Ja |
| Größe Motorstarter nach NEMA, max. | 5 nach NEMA |
| Ersatzsicherungen | 8 A / flink |
| Nulldurchgangsschalter | Ja; max. 60 V |
| Schaltvermögen der Ausgänge | |
| ● bei Lampenlast, max. | 50 W |
| Ausgangsspannung | |
| ● für Signal "1", min. | L1 (-1,5 V) |
| ● für Signal "1" (bei Höchststrom), min. | L1 (-1,5 V) |
| ● für Signal "1" (bei Mindeststrom), min. | L1 (-8,5 V) |
| Ausgangsstrom | |
| ● für Signal "1" Nennwert | 2 A |
| ● für Signal "1" zulässiger Bereich für 0 bis 40 °C, min. | 10 mA |
| ● für Signal "1" zulässiger Bereich für 0 bis 40 °C, max. | 2 A |
| ● für Signal "1" zulässiger Bereich für 40 bis 60 °C, min. | 10 mA |
| ● für Signal "1" zulässiger Bereich für 40 bis 60 °C, max. | 1 A |
| ● für Signal "1" Mindestlaststrom | 10 mA |
| ● für Signal "1" zulässiger Stoßstrom, max. | 20 A; max. 1 AC-Zyklus |
| ● für Signal "0" Reststrom, max. | 2 mA |
| Ausgangsverzögerung bei ohmscher Last | |
| ● "0" nach "1", max. | 1 AC-Zyklus |
| ● "1" nach "0", max. | 1 AC-Zyklus |
| Parallelschalten von zwei Ausgängen | |
| ● zur Leistungserhöhung | Nein |
| ● zur redundanten Ansteuerung einer Last | Ja |
| Schaltfrequenz | |
| ● bei ohmscher Last, max. | 10 Hz |
| ● bei induktiver Last, max. | 0,5 Hz |
| ● bei induktiver Last (nach IEC 60947-5-1, AC15), max. | 0,5 Hz |
| ● bei Lampenlast, max. | 1 Hz |
| Summenstrom der Ausgänge (je Gruppe) | |
| waagerechte Einbaulage | |
| — bis 40 °C, max. | 4 A |
| — bis 60 °C, max. | 2 A |
| senkrechte Einbaulage | |
| — bis 40 °C, max. | 2 A |
| Leitungslänge | |
| ● geschirmt, max. | 1 000 m |
| ● ungeschirmt, max. | 600 m |
| Alarme/Diagnosen/Statusinformationen | |
| Alarme | Nein |
| Diagnosefunktion | Ja; Sicherung gefallen oder Lastspannung fehlt |
| Alarme | |
| ● Diagnosealarm | Nein |
| Diagnosen | |
| ● Drahtbruch | Nein |
| ● Kurzschluss | Nein |
| ● Sicherungsfall | Ja |
| ● fehlende Lastspannung | Ja |
| Diagnoseanzeige LED | |
| ● Lastnennspannung PWR (grün) | Ja |
| ● Sicherung OK FSG (grün) | Ja |
| ● Sammelfehler SF (rot) | Ja |
| ● Statusanzeige Digitalausgang (grün) | Ja |
| Potenzialtrennung | |
| Potenzialtrennung Digitalausgaben | |
| ● zwischen den Kanälen | Ja |
| ● zwischen den Kanälen, in Gruppen zu | 4 |
| ● zwischen den Kanälen und Rückwandbus | Ja; Optokoppler |
| Isolation | |
| Isolation geprüft mit | AC 1 500 V |
| Anschlusstechnik | |
| erforderlicher Frontstecker | 20-polig |
| Maße | |
| Breite | 40 mm |
| Höhe | 125 mm |
| Tiefe | 120 mm |
| Gewichte | |
| Gewicht, ca. | 275 g |
| Fehlerbeschreibung | Möglicher Lösungsansatz |
|---|---|
| Warum leuchtet bei 6ES7322-1FF01-0AA0 die rote SF-LED? | Bei diesem Modul weist die Diagnosefunktion in erster Linie auf gefallene Sicherung oder fehlende Lastspannung hin. Deshalb zuerst L1-Lastspannung, PWR-/FSG-Anzeige, die 8-A-Sicherung der betroffenen Gruppe und die Verdrahtung der betroffenen Vierergruppe prüfen. Bleibt der Fehler trotz korrekter Versorgung bestehen, sind Rückwandbuskontakt, Stecksitz und ein möglicher Moduldefekt die nächsten Prüfpunkte. |
| Warum schaltet ein Ausgang trotz gesetztem SPS-Signal nicht? | Zuerst prüfen, ob wirklich eine AC-Lastspannung zwischen 93 und 264 V anliegt und ob die angeschlossene Last den Mindestlaststrom von 10 mA erreicht. Zusätzlich Verdrahtung und Frontstecker prüfen, weil das Modul einen 20-poligen Anschluss nutzt. Siemens weist außerdem auf typische Fehlerbilder wie fehlende Lastspannung oder defekte Sicherung hin. |
| Warum fällt die Sicherung der Ausgangsgruppe immer wieder? | Häufige Ursachen sind Überlast, Verdrahtungsfehler, Einschaltstromspitzen oder eine ungeeignete Absicherung. Siemens nennt für das Modul eine 8-A-Feinsicherung je Gruppe, einen erforderlichen Abschaltstrom von mindestens 40 A für den Sicherungsfall sowie Grenzwerte für Lampenlast, Stoßstrom und Summenstrom pro Gruppe. Werden mehrere Lasten auf einer Vierergruppe gebündelt, sollte die Gruppenlast sauber aufgeteilt und die Lastart genau geprüft werden. |
| Warum glimmt eine Lampe nach dem Ausschalten noch leicht oder ein Schütz fällt nicht sauber ab? | Das Modul arbeitet mit elektronischer Ausgangstechnik und Siemens gibt einen Reststrom bis 2 mA an. Bei sehr kleinen, hochohmigen oder empfindlichen Lasten kann das sichtbar werden. In der Praxis hilft es, die Lastart zu prüfen und gegebenenfalls mit einer besser passenden Last oder einer entkoppelnden Schaltstufe zu arbeiten, wenn das Verhalten anwendungsseitig kritisch ist. |
| Warum ist gleich eine ganze Vierergruppe betroffen und nicht nur ein einzelner Kanal? | Die Ausgänge sind zwischen den Kanälen in Gruppen zu 4 aufgebaut, und auch Schutz- und Diagnoseverhalten beziehen sich gruppenbezogen auf diese Struktur. Fällt also die Lastspannung einer Gruppe aus oder löst die Gruppensicherung aus, sind mehrere Kanäle gleichzeitig betroffen. |
Welcher Frontstecker passt zu 6ES7322-1FF01-0AA0?
Für dieses Modul wird ein 20-poliger Frontstecker benötigt. Siemens führt dafür unter anderem den Schraubkontakt-Stecker 6ES7392-1AJ00-0AA0 sowie den Federzug-Stecker 6ES7392-1BJ00-0AA0. Das ist für Einkauf und Instandhaltung wichtig, weil eine falsch bestellte Anschlussvariante den Einbau unnötig verzögert.
Ist 6ES7322-1FF01-0AA0 noch neu verfügbar oder nur noch als Ersatzteil?
Siemens kennzeichnet die Baugruppe aktuell als Ersatzteil. Auf der EICHLER-Seite wird das Modul derzeit jedoch weiterhin in mehreren Beschaffungswegen angeboten, nämlich als Neu, Gebraucht, Austausch und Reparatur. Für Unternehmen ist das relevant, weil sich damit je nach Stillstandsdruck zwischen schneller Verfügbarkeit, Budgetschonung und Erhalt der Bestandsbaugruppe wählen lässt.
Warum steht bei 6ES7322-1FF01-0AA0 einmal 1 A und an anderer Stelle 2 A?
Die Kurzbezeichnung von Siemens nennt das Modul als 120/230 V AC, 1 A. Im Detaildatenblatt sind aber bis zu 2 A pro Ausgang bei 0 bis 40 °C und 1 A bei 40 bis 60 °C angegeben. Für die Praxis ist daher nicht nur die Kurzbeschreibung entscheidend, sondern die konkrete Lastsituation im Schaltschrank, also Temperatur, Einbaulage und Gruppenstrom.
Kann ich das Modul auch in einer ET-200M-Station einsetzen?
Siemens beschreibt die Baugruppe als Teil der S7-300-Welt und nennt für den dezentralen Einsatz in ET 200M geeignete IM153-2-Versionen bzw. kompatible Nachfolge-Interfaces. Das ist besonders dann interessant, wenn eine bestehende ET-200M-Station im Feld instandgesetzt werden muss und die vorhandene I/O-Struktur erhalten bleiben soll.
Gibt es für 6ES7322-1FF01-0AA0 einen direkten Nachfolger?
Ein eindeutig ausgewiesener direkter 1:1-Standardnachfolger war in den ausgewerteten Siemens-Quellen nicht klar hinterlegt. Siemens verweist heute allgemein auf die Nachfolgersuche in SiePortal und auf Migrationspfade von S7-300 nach S7-1500. Für raue Umgebungen ist zudem eine SIPLUS-Variante auf Basis dieses Moduls dokumentiert. Für Betreiber bedeutet das: Bei akuten Ausfällen ist meist die Ersatzteilbeschaffung oder Reparatur der schnellere Weg, während für geplante Modernisierung eher eine Systemmigration sinnvoll ist.























