SIEMENS 6ES7321-7BH01-0AB0
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SIEMENS | Baugruppen | Digitalein- / Digitalausgaben
- EICHLER-Art.Nr.: K0118537
- EAN: 4025515069379
- UPC: 040892560701
Produktbeschreibung
SIMATIC S7-300, DIGITALEINGABE SM 321, POTENTIALGETRENNT, 16 DE; DC 24V, 1X 20-POLIG, PROZESSALARM, DIAGNOSE, GEEIGNET F. TAKTSYNCHR. BETRIEB
Leistungen für SIEMENS 6ES7321-7BH01-0AB0
Reparatur
von 292,46 €
bis 526,42 €
Austausch
488,27 €
366,20 €
Gebraucht
542,52 €
406,89 €
Neu
602,80 €
452,10 €
SIEMENS |
6ES7321-7BH01-0AB0 –
zusätzliche Produktinformationen
| Lieferinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Exportkennzeichen | AL: N ECCN: EAR99H | ||
| Nettogewicht pro ME | 0.248 | ||
| Mengeneinheit (ME) | 1 Stück | ||
| Verpackungsmenge | 1 | ||
| Zusätzliche Produktinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Produktstatus | |||
| EAN | 4025515069379 | ||
| UPC | 040892560701 | ||
| Statistische Warennummer | 85389099 | ||
| Listenkennzeichen (LKZ) | ST73 | ||
| Fabrikategruppe | 4561 | ||
| Ursprungsland | DE | ||
| Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie | Seit: 20080331 | ||
| Klassifizierungen | Version | Klassifizierung | |
|---|---|---|---|
| eClass | 4 | 27-24-03-04 | |
| eClass | 5.1 | 27-24-22-04 | |
| eClass | 6.0 | 27-24-22-04 | |
| ETIM | 3 | / | |
| ETIM | 4 | EC001419 | |
| ETIM | 5 | EC001419 | |
Was ist 6ES7321-7BH01-0AB0 und wo wird es eingesetzt
6ES7321-7BH01-0AB0 ist eine SIMATIC S7-300 Digitaleingabebaugruppe SM 321 von Siemens mit 16 digitalen 24-V-DC-Eingängen, Potenzialtrennung, 20-poligem Frontstecker, Prozess- und Diagnosealarm sowie Eignung für taktsynchronen bzw. isochronen Betrieb. Die Baugruppe wird typischerweise in S7-300-Racks und in ET 200M-Stationen eingesetzt, wenn Zustände von Tastern, Endschaltern, Initiatoren oder anderen 24-V-Signalen nicht nur eingelesen, sondern auch diagnosefähig und mit definierter Reaktion auf Signaländerungen verarbeitet werden sollen. Besonders sinnvoll ist sie in Anlagen, in denen Stillstände schnell eingegrenzt, Signale sauber diagnostiziert und Wartungseinsätze gezielt vorbereitet werden müssen.
Wichtige technische Daten und was sie bedeuten
Die Baugruppe arbeitet mit 24 V DC Nennspannung, erkennt ein Signal „1“ ab 13 bis 30 V und ein Signal „0“ von -30 bis +5 V. Der typische Eingangsstrom bei Signal „1“ liegt bei 7 mA. Für die Praxis wichtig sind die parametrierbaren Eingangsverzögerungen von 0,1 / 0,5 / 3 / 15 / 20 ms, weil damit Störimpulse gefiltert oder schnelle Signalwechsel sauber erfasst werden können. Die Baugruppe unterstützt 2-Draht-Sensoren mit zulässigem Ruhestrom bis 2 mA, erlaubt 600 m ungeschirmte bzw. 1000 m geschirmte Leitungslänge und besitzt eine Drahtbruchdiagnose. Für diese Überwachung ist eine passende Widerstandsbeschaltung im Bereich 10 bis 18 kΩ relevant.
Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz
Siemens führt 6ES7321-7BH01-0AB0 aktuell als „spare part“ und mit dem Lifecycle-Status „Prod. Cancellation“. Für Betreiber bedeutet das: Die Baugruppe gehört zu einer reifen bzw. abgekündigten Plattform, ist aber weiterhin im Ersatzteil- und Servicekontext relevant. Gerade deshalb sind Bestandsstrategie, Reparaturfähigkeit und Austauschfähigkeit für Einkauf und Instandhaltung entscheidend. Als robuste Variantenbasis nennt Siemens die SIPLUS-Ausführung 6AG1321-7BH01-2AB0, die auf dieser Baugruppe basiert. Einen einfachen 1:1-Plug-and-play-Nachfolger auf derselben S7-300-Plattform weist Siemens in den gefundenen Produktdaten nicht aus; für Migrationsszenarien nennt Siemens im ET-200SP-HA-Upgrade-Kontext die 6DL1131-6BH00-0PH1 als funktionale Zielbaugruppe.
Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie in der Praxis relevant sind
Für 6ES7321-7BH01-0AB0 sind bei EICHLER Reparatur, Austausch, gebrauchte Baugruppen und Neuteile vorgesehen. Das ist für Instandhalter besonders wertvoll, wenn eine Baugruppe zwar noch beschaffbar ist, aber Lieferzeiten, Anlagenstillstand oder Budgetvorgaben eine schnelle Entscheidung erfordern. Eine Reparatur ist sinnvoll, wenn die vorhandene Baugruppe erhalten werden soll oder sporadische Fehler sauber aufgearbeitet werden müssen. Ein Austausch reduziert Stillstandszeit, wenn sofort Ersatz in die Anlage muss. Gebraucht und Neu helfen, Bestände abzusichern, auch wenn Obsoleszenz bereits spürbar ist. EICHLER beschreibt Reparaturen mit technischer Reinigung, vorbeugender Instandhaltung, Funktionsprüfung und mindestens 24 Monaten Garantie.
| Attribut | Wert |
|---|---|
| Allgemeine Informationen | |
| Produktfunktion | |
| ● taktsynchroner Betrieb | Ja |
| Versorgungsspannung | |
| Lastspannung L+ | |
| ● Nennwert (DC) | 24 V |
| ● zulässiger Bereich, untere Grenze (DC) | 20,4 V |
| ● zulässiger Bereich, obere Grenze (DC) | 28,8 V |
| ● Verpolschutz | Ja |
| Eingangsstrom | |
| aus Lastspannung L+ (ohne Last), max. | 90 mA |
| aus Rückwandbus DC 5 V, max. | 130 mA |
| Geberversorgung | |
| Anzahl Ausgänge | 2 |
| Art der Ausgangsspannung | L+ (-2,5 V) |
| Kurzschluss-Schutz | Ja; elektronisch |
| zusätzliche (redundante) Speisung | Ja |
| Ausgangsstrom | |
| ● Nennwert | 120 mA |
| ● zulässiger Bereich, untere Grenze | 0 mA |
| ● zulässiger Bereich, obere Grenze | 150 mA |
| Verlustleistung | |
| Verlustleistung, typ. | 4 W |
| Digitaleingaben | |
| Anzahl der Eingänge | 16 |
| Eingangskennlinie nach IEC 61131, Typ 2 | Ja |
| Anzahl gleichzeitig ansteuerbarer Eingänge | |
| waagerechte Einbaulage | |
| — bis 40 °C, max. | 16 |
| — bis 60 °C, max. | 16 |
| senkrechte Einbaulage | |
| — bis 40 °C, max. | 16 |
| Eingangsspannung | |
| ● Art der Eingangsspannung | DC |
| ● Nennwert (DC) | 24 V |
| ● für Signal "0" | -30 ... +5 V |
| ● für Signal "1" | 13 ... 30 V |
| Eingangsstrom | |
| ● für Signal "1", typ. | 7 mA |
| Eingangsverzögerung (bei Nennwert der Eingangsspannung) | |
| für Standardeingänge | |
| — parametrierbar | Ja; 0,1 / 0,5 / 3 / 15 / 20 ms |
| Geberbeschaltung | |
| ● Widerstandsbeschaltung für Drahtbruchüberwachung, min. | 10 kΩ |
| ● Widerstandsbeschaltung für Drahtbruchüberwachung, max. | 18 kΩ |
| Leitungslänge | |
| ● geschirmt, max. | 1 000 m |
| ● ungeschirmt, max. | 600 m |
| Geber | |
| Anschließbare Geber | |
| ● 2-Draht-Sensor | Ja |
| — zulässiger Ruhestrom (2-Draht-Sensor), max. | 2 mA |
| Alarme/Diagnosen/Statusinformationen | |
| Alarme | Ja |
| Diagnosefunktion | Ja; parametrierbar |
| Alarme | |
| ● Diagnosealarm | Ja; parametrierbar |
| ● Prozessalarm | Ja; parametrierbar |
| Diagnosen | |
| ● Diagnoseinformation auslesbar | Ja |
| ● Drahtbruch | Ja; auf I < 1 mA |
| Diagnoseanzeige LED | |
| ● Sammelfehler SF (rot) | Ja |
| ● Statusanzeige Digitaleingang (grün) | Ja |
| ● Geberversorgung Vs (grün) | Ja |
| Potenzialtrennung | |
| Potenzialtrennung Digitaleingaben | |
| ● zwischen den Kanälen | Nein |
| ● zwischen den Kanälen, in Gruppen zu | 16 |
| ● zwischen den Kanälen und Rückwandbus | Ja; Optokoppler |
| Isolation | |
| Isolation geprüft mit | DC 500 V |
| Anschlusstechnik | |
| erforderlicher Frontstecker | 20-polig |
| Maße | |
| Breite | 40 mm |
| Höhe | 125 mm |
| Tiefe | 120 mm |
| Gewichte | |
| Gewicht, ca. | 200 g |
| Fehlerbeschreibung | Möglicher Lösungsansatz |
|---|---|
| Warum leuchtet bei der 6ES7321-7BH01-0AB0 die rote SF-LED und die Eingänge reagieren nicht wie erwartet? | Die Siemens-Diagnose nennt unter anderem fehlende Geberversorgung, Drahtbruch oder eine nicht korrekt projektierte Baugruppe als Ursache. Prüfen Sie deshalb zuerst die Geberversorgung Vs, die 24-V-Versorgung L+ / M, die Verdrahtung am Frontstecker und die Baugruppenparameter in STEP 7. Wenn die Baugruppe im Projekt nicht korrekt angelegt oder nach einem Tausch nicht sauber nachparametriert wurde, bleibt die SF-Anzeige aktiv und die Diagnosedaten passen nicht zur realen Signalwelt. |
| Warum meldet die SM 321 Drahtbruch, obwohl der Sensor angeschlossen ist? | Bei dieser Baugruppe ist für die Drahtbrucherkennung eine passende Widerstandsbeschaltung des Gebers notwendig. Siemens nennt hierfür 10 bis 18 kΩ. Zusätzlich sollte bei 2-Draht-Sensoren der Ruhestrom geprüft werden, da nur Sensoren innerhalb der zulässigen Werte sauber überwacht werden. Ist die Diagnose aktiviert, aber die Verdrahtung nicht zur Drahtbrucherkennung passend aufgebaut, entstehen Fehlmeldungen trotz scheinbar funktionierendem Eingangssignal. |
| Warum bekomme ich nach dem Austausch von 6ES7321-7BH00-0AB0 auf 6ES7321-7BH01-0AB0 andere Diagnosedaten? | Siemens beschreibt genau diesen Fall: Die 7BH01 verhält sich bei Diagnose und Alarmierung anders als die 7BH00. In HF-Betrieb kann die Diagnose kanalgenau erfolgen, außerhalb davon wird sie bei Drahtbruch kanalgruppenbezogen gemeldet. Nach einem Gerätetausch sollten daher Hardwarekonfiguration, Parametrierung, Diagnoseauswertung und eventuell verwendete OBs geprüft werden, damit die neue Baugruppe mit der vorhandenen Programmlogik konsistent arbeitet. |
| Warum löst die 6ES7321-7BH01-0AB0 keinen Prozessalarm oder Hardwarealarm aus? | Prozess- und Hardwarealarme sind bei dieser Baugruppe möglich, müssen aber passend parametriert werden. Relevant sind die Alarmfreigaben, die Parametrierung der Flanken bzw. Diagnoseereignisse und bei dezentralem Einsatz die passende High-Feature-Schnittstelle. Siemens nennt für HF-Betrieb in verteilten Anwendungen entsprechende IM-153-2- bzw. IM-153-4-Varianten als Voraussetzung. Fehlt diese Grundlage, werden die Signale zwar eingelesen, die erwartete Alarmierung bleibt aber aus oder arbeitet nicht kanalgenau. |
| Warum meldet die Baugruppe „Module not programmed“ oder zeigt nach dem Tausch weiter einen Fehler? | Diese Meldung deutet auf ein Projektierungs- oder Parametrierproblem hin. Siemens weist darauf hin, dass die Baugruppe nur in einem STEP-7-Projekt mit korrekter Adresszuordnung und richtiger Ein-/Ausgangszuweisung betrieben werden darf. Nach Austausch oder Umbau sollten daher Baugruppentyp, Startadresse, Diagnoseparameter und die Einbindung in Rack oder ET-200M-Station kontrolliert werden. Erst wenn Hardwarekonfiguration und reale Verdrahtung zusammenpassen, verschwindet die Diagnose dauerhaft. |
Ist 6ES7321-7BH01-0AB0 noch verfügbar oder nur noch als Ersatzteil relevant?
Siemens führt die Baugruppe als Ersatzteil und mit Lifecycle-Status „Prod. Cancellation“. Für Betreiber heißt das nicht automatisch „nicht mehr beschaffbar“, wohl aber, dass die Baugruppe in der Beschaffung und im Life-Cycle-Management aktiv geplant werden sollte. Im EICHLER-Umfeld sind für diesen Artikel Reparatur, Austausch, gebrauchte Baugruppen und Neuteile vorgesehen. Das ist besonders wichtig, wenn bestehende S7-300- oder ET-200M-Anlagen weiterlaufen müssen und die Versorgungssicherheit nicht allein vom Herstellervertrieb abhängen soll.
Worin unterscheidet sich 6ES7321-7BH01-0AB0 von 6ES7321-7BH00-0AB0?
Der entscheidende Unterschied liegt in der Diagnose- und Alarmverarbeitung. Siemens verweist darauf, dass sich beim Ersatz einer 7BH00 durch eine 7BH01 die gelieferten Diagnosedaten unterscheiden können. Die 7BH01 unterstützt Diagnose- und Hardwarealarmfunktionen sowie im passenden HF-Betrieb eine feinere, kanalgenauere Auswertung. Wer eine bestehende Anlage umbaut, sollte deshalb nicht nur die Verdrahtung, sondern auch die Programmauswertung der Diagnosedaten und die Parametrierung überprüfen. Für Einkauf und Technik ist das wichtig, weil eine formal passende Artikelnummer noch keine identische Diagnoseintegration in der Anlage garantiert.
Welcher Frontstecker wird für 6ES7321-7BH01-0AB0 benötigt?
Für die Baugruppe ist ein 20-poliger Frontstecker erforderlich. Das ist für Ersatzteilbeschaffung und Service relevant, weil eine vorhandene Baugruppe im Schaltschrank nur dann schnell ersetzt werden kann, wenn Frontstecker, Verdrahtungsbild und Kanalzuordnung sauber übernommen werden. Zusätzlich müssen L+, M und die Geberversorgung Vs korrekt angeschlossen sein. Bei diagnosefähigen Anwendungen sollte auch geprüft werden, ob die Verdrahtung die aktivierten Diagnosefunktionen tatsächlich unterstützt, damit nach dem Tausch keine SF-Meldung oder Drahtbruchdiagnose ohne realen Feldfehler entsteht.
Welche Sensoren lassen sich an 6ES7321-7BH01-0AB0 anschließen?
Siemens nennt die Baugruppe als geeignet für Schalter sowie 2-, 3- und 4-Draht-Näherungsschalter. Für 2-Draht-Sensoren ist der zulässige Ruhestrom wichtig; Siemens nennt hier maximal 2 mA. Dadurch eignet sich die Baugruppe für viele klassische 24-V-DC-Signale in Maschinen und Prozessanlagen, etwa Endlagen, Freigaben, Rückmeldungen oder Initiatorsignale. Wer bestehende Feldgeräte weiterverwenden will, sollte zusätzlich Spannungspegel, Ruhestrom und die gewünschte Diagnosefunktion prüfen, damit die Signalverarbeitung nicht nur elektrisch passt, sondern auch in der SPS-Diagnose sauber abgebildet wird.
Kann 6ES7321-7BH01-0AB0 in ET 200M und taktsynchronen Anwendungen eingesetzt werden?
Ja. Siemens beschreibt die Baugruppe als geeignet für isochronen bzw. taktsynchronen Betrieb. In verteilten Anwendungen gelten dafür jedoch Voraussetzungen: Für HF-Betrieb in Verbindung mit ET-200M- bzw. Interface-Modulen nennt Siemens passende High-Feature-IMs, etwa bestimmte IM153-2- und IM153-4-Varianten. Für Betreiber heißt das: Die Baugruppe kann in anspruchsvolleren Diagnose- und Zeitverhaltens-Szenarien eingesetzt werden, aber nur dann, wenn die Gesamtstation aus Baugruppe, Interface-Modul und Projektierung zusammenpasst. Genau diese Prüfung ist vor Ersatz oder Modernisierung besonders wichtig.
Gibt es eine Siemens-Migrationsoption für diese Baugruppe?
Für klassische S7-300-/ET-200M-Bestände nennt Siemens in den gefundenen Produktdaten keinen einfachen 1:1-Nachfolger auf derselben Plattform. In einem offiziellen Upgrade Guideline für PCS 7 Remote I/O wird 6ES7321-7BH01-0AB0 jedoch auf die 6DL1131-6BH00-0PH1 in ET 200SP HA abgebildet. Das ist keine schnelle Feld-zu-Feld-Austauschlösung, aber eine belastbare Orientierung für Modernisierungsprojekte, wenn Obsoleszenz nicht mehr nur beschaffungsseitig, sondern strukturell gelöst werden soll. Für Entscheider ist das relevant, weil sich daraus eine planbare Migrationslinie statt reiner Reaktivbeschaffung ableiten lässt.























