SIEMENS 6ES7226-6DA32-0XB0
- EICHLER-Art.Nr.: K1027190
- EAN: 4025515082873
Produktbeschreibung
SIMATIC S7-1200, DIGITALAUSGABE SM 1226, F-DQ 4X DC 24V 2A, PROFISAFE, 70MM BAUBR., BIS PL E (ISO 13849-1)/ SIL3 (IEC 61508)
Leistungen für SIEMENS 6ES7226-6DA32-0XB0
SIEMENS |
6ES7226-6DA32-0XB0 –
zusätzliche Produktinformationen
| Lieferinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Exportkennzeichen | AL: N ECCN: EAR99H | ||
| Nettogewicht pro ME | 0.265 | ||
| Mengeneinheit (ME) | 1 Stück | ||
| Verpackungsmenge | 1 | ||
| Zusätzliche Produktinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Produktstatus | |||
| EAN | 4025515082873 | ||
| UPC | / | ||
| Statistische Warennummer | 85389091 | ||
| Listenkennzeichen (LKZ) | ST72 | ||
| Fabrikategruppe | 4A74 | ||
| Ursprungsland | CN | ||
| Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie | Seit: 20141127 | ||
| Klassifizierungen | Version | Klassifizierung | |
|---|---|---|---|
| eClass | 4 | / | |
| eClass | 5.1 | 27-24-22-04 | |
| eClass | 6.0 | 27-24-22-04 | |
| ETIM | 3 | / | |
| ETIM | 4 | / | |
| ETIM | 5 | EC001419 | |
Was ist 6ES7226-6DA32-0XB0 und wo wird es eingesetzt
6ES7226-6DA32-0XB0 ist eine fehlersichere digitale Ausgabebaugruppe von Siemens SIMATIC S7-1200. Die Baugruppe gehört zur Produktfamilie SM 1226 F-DQ und wird eingesetzt, wenn sicherheitsgerichtete Ausgangssignale in kompakten Automatisierungssystemen verarbeitet werden müssen. Typische Anwendungen sind Maschinen- und Anlagenbereiche, in denen Aktoren wie Magnetventile, DC-Schütze oder Anzeigeelemente sicher angesteuert werden. Durch PROFIsafe eignet sich das Modul für Sicherheitsfunktionen innerhalb einer fehlersicheren S7-1200F-Umgebung. Für Instandhaltung und Einkauf ist die eindeutige Artikelnummer wichtig, weil Austausch, Reparatur, Projektabgleich und Ersatzteilbeschaffung bei Safety-Baugruppen exakt zur vorhandenen Hardwarekonfiguration passen müssen.
Wichtige technische Daten und was diese in der Praxis bedeuten
Die Baugruppe 6ES7226-6DA32-0XB0 stellt vier fehlersichere digitale Ausgänge mit P- und M-schaltender Ausgangstechnik bereit. Die Ausgänge arbeiten mit 24 V DC und sind für einen Ausgangsstrom von 2 A ausgelegt. Der zulässige Spannungsbereich von 20,4 V DC bis 28,8 V DC ist für die Prüfung der Lastversorgung wichtig, da Unter- oder Überspannung zu Diagnosemeldungen und Passivierung führen kann. Die Baugruppe erreicht in geeigneter Sicherheitsanwendung SIL 3 nach IEC 61508 und PL e, Kategorie 4 nach ISO 13849-1. Mit einer Breite von 70 mm, Schutzart IP20 und LED-Anzeigen für Modul- und Kanalzustände ist sie für den Schaltschrankbetrieb vorgesehen und unterstützt eine gezielte Fehlereingrenzung im TIA-Portal.
Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz
6ES7226-6DA32-0XB0 gehört zur SIMATIC S7-1200 G1 und ist dem aktiven Produktlebenszyklus zuzuordnen, gleichzeitig ist für die S7-1200 G1 der Wechsel in die Auslaufphase zum 01.11.2026 angekündigt. Für Betreiber bedeutet das, dass Ersatzteilstrategie, Reparaturfähigkeit und rechtzeitige Bevorratung an Bedeutung gewinnen. Ein konkreter, eins zu eins passender Nachfolger sollte bei Safety-Baugruppen nicht allein über die Artikelnummer abgeleitet werden, sondern immer anhand der bestehenden Hardwarekonfiguration, der F-Parameter, der Firmware, der Sicherheitslogik und der zulässigen Projektumgebung geprüft werden. Bei kritischen Anlagen kann Life Cycle Management helfen, Obsoleszenzrisiken, Ersatzteilbedarf und Migrationszeitpunkte strukturiert zu bewerten.
Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie besonders relevant sind
Für 6ES7226-6DA32-0XB0 sind vor allem Reparatur, Austausch, Ersatzteilversorgung und Life Cycle Management relevant. Eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn die Baugruppe nach individuellem Fehlerbild analysiert, bis auf Bauteilebene instand gesetzt und anschließend im hauseigenen Testzentrum funktionsgeprüft werden kann. Austauschgeräte oder geprüfte Ersatzteile helfen, Stillstandszeiten zu reduzieren, wenn die vorhandene Safety-Konfiguration schnell wiederhergestellt werden muss. Für Einkauf und Instandhaltungsleitung ist eine planbare Bevorratung besonders wichtig, weil der angekündigte S7-1200-G1-Produktauslauf Beschaffungsrisiken erhöhen kann. Ergänzend können TIA-Portal-Fachseminare und technischer Vor-Ort-Service unterstützen, wenn Diagnose, Projektsicherung oder Wiederinbetriebnahme an der Anlage abgesichert werden müssen.
| Attribut | Wert |
|---|---|
| Allgemeine Informationen | |
| Produkttyp-Bezeichnung | SM 1226 F-DQ 4x 24 VDC |
| Versorgungsspannung | |
| zulässiger Bereich, untere Grenze (DC) | 20,4 V |
| zulässiger Bereich, obere Grenze (DC) | 28,8 V |
| Spannungsversorgung gemäß NEC Class 2 erforderlich | Nein |
| Eingangsstrom | |
| aus Rückwandbus DC 5 V, max. | 125 mA |
| Digitalausgänge | |
| ● aus Lastspannung L+, max. | 170 mA |
| Verlustleistung | |
| Verlustleistung, typ. | 8 W |
| Digitalausgaben | |
| Anzahl der Ausgänge | 4 |
| ● in Gruppen zu | 1 |
| Kurzschluss-Schutz | Ja |
| Schaltvermögen der Ausgänge | |
| ● bei ohmscher Last, max. | 30 Hz |
| ● bei Lampenlast, max. | 10 Hz |
| Ausgangsspannung | |
| ● Nennwert (DC) | 24 V |
| Ausgangsstrom | |
| ● für Signal "1" Nennwert | 2 A |
| ● für Signal "1" zulässiger Bereich, max. | 10 mA bis 2,4 A |
| ● für Signal "0" Reststrom, max. | P-Schaltend: 0,5 mA, maximal; M-Schaltend: 0,5 mA, maximal |
| Leitungslänge | |
| ● geschirmt, max. | 200 m |
| ● ungeschirmt, max. | 200 m |
| Alarme/Diagnosen/Statusinformationen | |
| Diagnoseanzeige LED | |
| ● für Status der Ausgänge | Ja |
| Schutzart und Schutzklasse | |
| Schutzart IP | IP20 |
| Normen, Zulassungen, Zertifikate | |
| CE-Kennzeichen | Ja |
| cULus | Ja |
| FM-Zulassung | Ja |
| Maximal erreichbare Sicherheitsklasse im Sicherheitsbetrieb | |
| ● Performance Level nach ISO 13849-1 | Kategorie 4, PL e |
| ● SIL gemäß IEC 61508 | SIL 3 |
| Versagenswahrscheinlichkeit (bei Gebrauchsdauer von 20 Jahren und Reparaturzeit von 100 Stunden) | |
| — Low demand mode: PFDavg gemäß SIL3 | < 1,00E-05 |
| — High demand/continous mode: PFH gemäß SIL3 | < 4,00E-09 |
| Umgebungsbedingungen | |
| Freier Fall | |
| ● Fallhöhe, max. | 0,3 m; fünfmal, in Versandverpackung |
| Umgebungstemperatur im Betrieb | |
| ● min. | 0 °C |
| ● max. | 55 °C |
| ● zulässige Temperaturänderung | 5 °C bis 55 °C, 3 °C / Minute |
| Umgebungstemperatur bei Lagerung/Transport | |
| ● min. | -40 °C |
| ● max. | 70 °C |
| Luftdruck nach IEC 60068-2-13 | |
| ● Lagerung/Transport, min. | 660 hPa |
| ● Lagerung/Transport, max. | 1 080 hPa |
| Relative Luftfeuchte | |
| ● Betrieb bei 25 °C ohne Kondensation, max. | 95 % |
| Mechanik/Material | |
| Material des Gehäuses (frontseitig) | |
| ● Kunststoff | Ja |
| Maße | |
| Breite | 70 mm |
| Höhe | 100 mm |
| Tiefe | 75 mm |
| Gewichte | |
| Gewicht, ca. | 270 g |
| Fehlerbeschreibung | Möglicher Lösungsansatz |
|---|---|
| Warum meldet 6ES7226-6DA32-0XB0 Kurzschluss 0x0001? | Zuerst sollte die externe Verdrahtung des betroffenen Ausgangskanals auf Kurzschluss geprüft werden. Anschließend ist zu kontrollieren, ob ein Kurzschluss zwischen Kanälen mit unterschiedlichen Signalen oder eine Überlast am Ausgang vorliegt. Danach sollte die konfigurierte maximale Rücklesezeit des Einschalttests mit der angeschlossenen Last abgeglichen werden. Falls der Fehler weiterhin besteht, ist ein Ausgangstreiberfehler oder eine beschädigte Baugruppe einzugrenzen. |
| Warum erscheint bei 6ES7226-6DA32-0XB0 Kurzschluss mit L+ 0x0105? | Zuerst sollte geprüft werden, ob die P-Klemme des betroffenen Ausgangs unerwartet mit L+ verbunden ist. Anschließend sind Leitungsführung, Klemmenblock, Aktoranschluss und mögliche Querverbindungen zu benachbarten Kanälen zu kontrollieren. Danach sollte die Rücklesezeit für den Einschaltvorgang mit der realen Lastreaktion verglichen werden. Falls die Meldung nach Beseitigung externer Ursachen erneut auftritt, ist ein Defekt des Ausgangstreibers zu berücksichtigen. |
| Warum meldet 6ES7226-6DA32-0XB0 Masseschluss 0x0106? | Zuerst sollte geprüft werden, ob der M-Schalter des betroffenen Ausgangs mit M, Masse oder einem anderen Kanal kurzgeschlossen ist. Anschließend sind Aktorleitung, Schützverdrahtung und Klemmenblock auf Beschädigung, Feuchtigkeit oder Verdrahtungsfehler zu kontrollieren. Danach sollte die eingestellte Rücklesezeit mit der verwendeten Last abgeglichen werden. Falls der Fehler bestehen bleibt, kann ein interner Ausgangsfehler die Ursache sein. |
| Warum kommt bei 6ES7226-6DA32-0XB0 ein Rücklesefehler 0x031E? | Zuerst sollte geprüft werden, ob der Ausgang innerhalb der eingestellten maximalen Rücklesezeit den erwarteten Klemmenzustand erreicht. Anschließend ist zu kontrollieren, ob die angeschlossene Last durch Kapazität, Induktivität oder externe Beschaltung verzögert reagiert. Danach sollten die Parameter für Rücklesezeit und Einschalttest mit der tatsächlichen Aktorreaktion abgeglichen werden. Falls der Ausgang trotz korrekter Parametrierung nicht reagiert, ist ein Fehler des Ausgangsschalters einzugrenzen. |
| Warum wird bei 6ES7226-6DA32-0XB0 Überlast 0x0320 gemeldet? | Zuerst sollte geprüft werden, ob der Strom des angeschlossenen Aktors innerhalb der zulässigen Ausgangsgrenzen liegt. Anschließend sind Einschaltstrom, Lampenlast, induktive Last und mögliche Kurzschlusszustände im Lastkreis zu kontrollieren. Danach sollte abgeglichen werden, ob mehrere Ausgangskanäle thermisch oder elektrisch ungünstig belastet werden. Falls die Überlast nach Entlastung des Ausgangs erneut auftritt, ist die Baugruppe elektrisch zu prüfen. |
| Warum blinkt bei 6ES7226-6DA32-0XB0 die DIAG-LED rot und der Ausgang ist passiviert? | Zuerst sollte im Diagnosepuffer geprüft werden, ob ein Kanalfehler, Modulfehler, PROFIsafe-Fehler oder eine Versorgungsspannungsabweichung vorliegt. Anschließend sind die betroffenen Ausgangskanäle, die 24-V-DC-Versorgung und die externe Verdrahtung zu kontrollieren. Danach sollte der behobene Fehler im Sicherheitsprogramm wiedereingegliedert beziehungsweise quittiert werden. Falls die DIAG-LED weiter rot blinkt, ist zwischen externem Anlagenfehler und internem Moduldefekt zu unterscheiden. |
| Warum treten bei 6ES7226-6DA32-0XB0 PROFIsafe-Kommunikationsfehler 0x004D oder 0x004E auf? | Zuerst sollte die Kommunikation zwischen fehlersicherer CPU und fehlersicherem Signalmodul geprüft werden. Anschließend sind EMV-Einflüsse, Verdrahtungsqualität, Schirmung, Steckverbindungen und die F-Überwachungszeit zu kontrollieren. Danach sollte das Sicherheitsprogramm auf zu lange Programmpfade, hohe Kommunikationslast oder ungünstige OB-Abläufe abgeglichen werden. Falls der Fehler sporadisch auftritt, ist die Anlage zusätzlich auf elektromagnetische Störungen und Spannungseinbrüche zu prüfen. |
| Warum meldet 6ES7226-6DA32-0XB0 Versorgungsspannung zu hoch oder zu niedrig? | Zuerst sollte die 24-V-DC-Versorgung unter Last gemessen werden. Anschließend sind Netzteil, Absicherung, Klemmen, Rückleiter und Spannungseinbrüche beim Schalten der Aktoren zu kontrollieren. Danach sollte geprüft werden, ob die Versorgung innerhalb des zulässigen Spannungsbereichs bleibt. Falls die Meldung nach stabiler Versorgung erneut auftritt, ist ein interner Fehler der Baugruppe einzugrenzen. |
Kann 6ES7226-6DA32-0XB0 repariert werden?
Ja, eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn der Fehler elektrisch oder elektronisch eingrenzbar ist und die Baugruppe weiter in der bestehenden Safety-Anlage verwendet werden soll. Bei EICHLER erfolgt die Bearbeitung nach individuellem Fehlerbild mit Fehleranalyse, Instandsetzung bis auf Bauteilebene und anschließender Funktionsprüfung im hauseigenen Testzentrum. Vor der Durchführung schafft ein transparenter Kostenvoranschlag eine belastbare Entscheidungsgrundlage. Garantie und Gewährleistung erhöhen die Planungssicherheit bei Reparatur und Ersatzteilbeschaffung.
Was tun, wenn 6ES7226-6DA32-0XB0 in der Anlage ausfällt?
Bei Ausfall sollte zuerst geklärt werden, ob eine externe Ursache wie Kurzschluss, Überlast, Versorgungsspannungsproblem, Parametrierung oder PROFIsafe-Kommunikation vorliegt. Danach ist zu entscheiden, ob ein Austauschgerät, eine Reparatur oder eine projektbezogene Ersatzteilbeschaffung die schnellste Wiederinbetriebnahme ermöglicht. Bei Safety-Baugruppen muss zusätzlich sichergestellt werden, dass Hardwarestand, F-Parameter und Projektierung zur vorhandenen Anlage passen. Eine defekte Baugruppe kann zur Analyse und Reparatur eingereicht werden, wenn die Ursache nicht eindeutig an der Anlage behoben werden kann.
Ist 6ES7226-6DA32-0XB0 mit bestehenden SIMATIC S7-1200F Projekten kompatibel?
Die Kompatibilität muss projektbezogen geprüft werden. Entscheidend sind nicht nur Artikelnummer und Baugruppenfamilie, sondern auch CPU-Typ, Firmwarestand, TIA-Portal-Version, Hardwarekonfiguration, F-Adresse, Kanalparameter und Sicherheitsprogramm. Ein Austausch ohne Abgleich kann zu Diagnosemeldungen, Passivierung oder fehlender Freigabe der Sicherheitsfunktion führen. Besonders bei bestehenden Maschinen sollte vor dem Austausch geprüft werden, ob die gespeicherte Projektierung exakt zur eingebauten Baugruppe passt.
Gibt es einen Nachfolger für 6ES7226-6DA32-0XB0?
Für die SIMATIC S7-1200 G1 ist die S7-1200 G2 als Nachfolgegeneration vorgesehen, ein direkt austauschbarer Ersatz für 6ES7226-6DA32-0XB0 sollte jedoch nicht pauschal angenommen werden. Bei Safety-Modulen hängt ein möglicher Ersatz von der vollständigen Anlagen- und Projektkonfiguration ab. Vor einer Migration sind Sicherheitsfunktion, Verdrahtung, Aktoren, F-Parameter, Softwarestand und Zulässigkeit im Maschinenkontext zu prüfen. Wenn ein kurzfristiger Weiterbetrieb im Vordergrund steht, können Reparatur, Austausch oder Bevorratung wirtschaftlicher sein als eine sofortige Migration.
Wann ist ein Austauschgerät für 6ES7226-6DA32-0XB0 sinnvoll?
Ein Austauschgerät ist besonders sinnvoll, wenn ein Anlagenstillstand vorliegt und die bestehende S7-1200F-Konfiguration schnell wieder in Betrieb gehen muss. Voraussetzung ist, dass die Ersatzbaugruppe technisch zur vorhandenen Hardware- und Sicherheitsprojektierung passt. Für den Einkauf kann ein Austausch die Zeit bis zur Reparatur überbrücken und gleichzeitig die Entscheidung zwischen Instandsetzung, Ersatzteilkauf und späterer Migration erleichtern. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit können tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden.
Was bedeutet PROFIsafe bei 6ES7226-6DA32-0XB0 für die Fehlersuche?
PROFIsafe bedeutet, dass Kommunikationsfehler sicherheitsgerichtet erkannt und die betroffenen Ausgänge in einen sicheren Zustand überführt werden können. Bei Fehlersuche sind daher nicht nur Verdrahtung und Last, sondern auch F-Überwachungszeit, Sicherheitsprogramm, Kommunikationslast und EMV-Einflüsse relevant. Der Diagnosepuffer der Steuerung ist ein zentraler Ausgangspunkt, um zwischen Kanalfehler, Modulfehler und Kommunikationsproblem zu unterscheiden. Nach behobenen Fehlern kann je nach Parametrierung eine Wiedereingliederung oder Quittierung erforderlich sein.
Wie lässt sich die Beschaffung von 6ES7226-6DA32-0XB0 langfristig absichern?
Die Beschaffung lässt sich durch eine Kombination aus Ersatzteilstrategie, Reparaturfähigkeit und Life Cycle Management absichern. Für kritische Anlagen sollte bewertet werden, wie viele Baugruppen im Feld installiert sind, welche Maschinenstillstände bei Ausfall entstehen und ob eine gezielte Bevorratung sinnvoll ist. Zusätzlich kann die Reparatur defekter Module dazu beitragen, vorhandene Anlagen länger wirtschaftlich weiterzubetreiben. Bei angekündigten Life-Cycle-Änderungen ist eine frühzeitige Planung wichtig, damit Ersatzteilbedarf, Budget und Migrationszeitpunkt nicht erst im Störfall entschieden werden müssen.
Muss nach Austausch oder Reparatur von 6ES7226-6DA32-0XB0 die Sicherheitsfunktion geprüft werden?
Ja, nach Eingriffen an einer fehlersicheren Ausgabebaugruppe sollte die Sicherheitsfunktion qualifiziert geprüft werden. Dazu gehören der Abgleich von Hardwarekonfiguration, Verdrahtung, F-Adresse, Kanalparametern und Sicherheitsprogramm sowie die Funktionsprüfung der angeschlossenen Aktoren. Bei reparierten oder ersetzten Baugruppen ist zusätzlich relevant, dass die Baugruppe elektrisch geprüft wurde und in der Anlage korrekt wiedereingegliedert wird. Die abschließende Prüfung reduziert das Risiko, dass ein technischer Austausch zwar elektrisch funktioniert, die sicherheitsgerichtete Funktion aber nicht vollständig freigegeben ist.























