SIEMENS 6ES7226-6BA32-0XB0
- EICHLER-Art.Nr.: K1027189
- EAN: 4025515082897
Produktbeschreibung
SIMATIC S7-1200, DIGITALEINGABE SM 1226, F-DI 16X DC 24V, PROFISAFE, 70MM BAUBR., BIS PL E (ISO 13849-1)/ SIL3 (IEC 61508)
Leistungen für SIEMENS 6ES7226-6BA32-0XB0
SIEMENS |
6ES7226-6BA32-0XB0 –
zusätzliche Produktinformationen
| Lieferinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Exportkennzeichen | AL: N ECCN: EAR99H | ||
| Nettogewicht pro ME | 0.256 | ||
| Mengeneinheit (ME) | 1 Stück | ||
| Verpackungsmenge | 1 | ||
| Zusätzliche Produktinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Produktstatus | |||
| EAN | 4025515082897 | ||
| UPC | / | ||
| Statistische Warennummer | 85389091 | ||
| Listenkennzeichen (LKZ) | ST72 | ||
| Fabrikategruppe | 4A74 | ||
| Ursprungsland | CN | ||
| Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie | Seit: 20141127 | ||
| Klassifizierungen | Version | Klassifizierung | |
|---|---|---|---|
| eClass | 4 | / | |
| eClass | 5.1 | 27-24-22-04 | |
| eClass | 6.0 | 27-24-22-04 | |
| ETIM | 3 | / | |
| ETIM | 4 | / | |
| ETIM | 5 | EC001419 | |
Was ist 6ES7226-6BA32-0XB0 und wo wird es eingesetzt
6ES7226-6BA32-0XB0 ist eine fehlersichere Siemens SIMATIC S7-1200 Digitaleingabebaugruppe SM 1226 F-DI 16x 24 V DC für sicherheitsgerichtete Anwendungen in automatisierten Maschinen und Anlagen. Die Baugruppe wird eingesetzt, wenn sichere Eingangssignale von Sensoren, Schaltern oder Schutzeinrichtungen in eine S7-1200F Steuerung eingebunden werden müssen. Typische Einsatzbereiche sind Sicherheitsfunktionen an Verpackungsmaschinen, Montageanlagen, Fördertechnik, Schutzgittern, Schutztüren oder Not-Halt-Kreisen. Für Instandhaltung und Einkauf ist die eindeutige Artikelnummer besonders wichtig, weil bei Safety-Baugruppen nicht nur die mechanische Passform, sondern auch PROFIsafe-Einbindung, Projektierung, Verdrahtung und Sicherheitsbewertung zur bestehenden Anlage passen müssen.
Wichtige technische Daten und was diese in der Praxis bedeuten
Die Baugruppe 6ES7226-6BA32-0XB0 arbeitet mit 24 V DC und stellt bis zu 16 fehlersichere digitale Eingänge bereit, die je nach Anwendung als 1oo1- oder 1oo2-Auswertung genutzt werden können. In 1oo1-Konfiguration sind bis zu 16 Eingangskanäle möglich, während in 1oo2-Anwendungen bis zu 8 zweikanalige Sicherheitsfunktionen realisiert werden. Die Baubreite von 70 mm ist für Schaltschrankumbauten, Ersatzteilplanung und vorhandene Hutschienenbelegung relevant. Die erreichbare Sicherheitsklasse hängt von der konkreten Kanalarchitektur ab und kann bei zweikanaliger Auswertung bis PL e beziehungsweise SIL 3 reichen. Für den Austausch müssen Versorgungsspannung, Sensorversorgung, Eingangsbeschaltung, Filterzeiten, TIA-Portal-Projektierung und PROFIsafe-Adresse zur vorhandenen Sicherheitslogik passen.
Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz
6ES7226-6BA32-0XB0 gehört zur ersten Generation der Siemens SIMATIC S7-1200 und ist als Safety-Modul in den Life-Cycle der S7-1200 G1 einzuordnen. Der Produktstatus ist für Betreiber besonders relevant, weil die S7-1200 G1 in eine geplante Auslaufphase übergeht. Damit rücken Fragen nach Ersatzteilstrategie, Reparaturfähigkeit, Bevorratung und möglicher Migration auf S7-1200 G2 stärker in den Vordergrund. Ein pauschal kompatibler Einzel-Nachfolger sollte nicht ohne technische Prüfung angesetzt werden, da Safety-Projektierung, I/O-Konzept, Verdrahtung, F-Parameter und Anlagenfreigabe entscheidend sind. Für kritische Anlagenbereiche ist es sinnvoll, rechtzeitig zu klären, ob Reparatur, Austausch, geprüfte Ersatzbaugruppen oder eine geplante Modernisierung wirtschaftlich und sicherheitstechnisch die bessere Lösung darstellen.
Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie besonders relevant sind
Bei 6ES7226-6BA32-0XB0 sind vor allem Reparatur, Austausch, Ersatzteilversorgung und Life Cycle Management relevant, wenn bestehende S7-1200F Anlagen weiter betrieben werden sollen. Eine Reparatur kann helfen, die vorhandene Safety-Struktur beizubehalten, ohne sofort Projektierung, Verdrahtung oder Sicherheitsfreigabe zu verändern. Austausch- oder Ersatzbaugruppen sind besonders wichtig, wenn ein Anlagenstillstand kurzfristig überbrückt werden muss und die Baugruppe eindeutig identifiziert wurde. Für Betreiber mit mehreren S7-1200 G1 Komponenten unterstützt Life Cycle Management dabei, Risiken aus Produktauslauf, Ersatzteilbedarf und Bevorratung planbar zu bewerten. Ergänzend können Fachseminare zur SIMATIC S7 und zum TIA Portal helfen, Fehlersuche, Diagnose und Wiederinbetriebnahme im Instandhaltungsteam sicherer zu beherrschen.
| Attribut | Wert |
|---|---|
| Allgemeine Informationen | |
| Produkttyp-Bezeichnung | SM 1226, F-DI 16x24 VDC |
| Versorgungsspannung | |
| Nennwert (DC) | 24 V |
| zulässiger Bereich, untere Grenze (DC) | 20,4 V |
| zulässiger Bereich, obere Grenze (DC) | 28,8 V |
| Spannungsversorgung gemäß NEC Class 2 erforderlich | Nein |
| Eingangsstrom | |
| aus Rückwandbus DC 5 V, max. | 155 mA; Stromaufnahme (SM-Bus, DC 5 V): 155 mA |
| Digitaleingänge | |
| ● aus Lastspannung L+ (ohne Last), max. | 130 mA; 130 mA + 6 mA / belegter Eingang + alle verwendeten Ströme Vs1/Vs2 |
| Verlustleistung | |
| Verlustleistung, typ. | 7 W |
| Digitaleingaben | |
| Anzahl der Eingänge | 16; 16 (1oo1) oder 8 (1oo2); Hinweis: Sie können jedes Eingangspaar "a.x" und "b.x" individuell als einzelnen 1oo2-Kanal oder als 2 getrennte 1oo1-Kanäle zuweisen. |
| Anzahl gleichzeitig ansteuerbarer Eingänge | |
| waagerechte Einbaulage | |
| — bis 50 °C, max. | 16; 16 Eingänge bei 55 °C horizontal |
| senkrechte Einbaulage | |
| — bis 40 °C, max. | 16; 16 Eingänge bei 45 °C vertikal |
| Eingangsspannung | |
| ● für Signal "0" | DC -30 V bis DC +5 V |
| ● für Signal "1" | DC 15 V bis DC 30 V |
| Eingangsstrom | |
| ● für Signal "0", max. (zulässiger Ruhestrom) | 0,5 mA |
| ● für Signal "1", typ. | 5 mA |
| Eingangsverzögerung (bei Nennwert der Eingangsspannung) | |
| für Standardeingänge | |
| — parametrierbar | Ja; 0,8 / 1,6 / 3,2 / 6,4 / 12,8 ms |
| Leitungslänge | |
| ● geschirmt, max. | 200 m; ungeschirmt mit Eingangsfilterzeit von 1,6 ms bis 12,6 ms (bei einer Eingangsverzögerung von 0,8 ms müssen geschirmte Leitungen für die Digitaleingänge und die Geberversorgung verwendet werden) |
| ● ungeschirmt, max. | 200 m; Geschirmt mit Eingangsfilterzeit von 0,8 ms bis 12,6 s (bei einer Eingangsverzögerung von 0,8 ms müssen geschirmte Leitungen für die Digitaleingänge und die Geberversorgung verwendet werden) |
| Alarme/Diagnosen/Statusinformationen | |
| Diagnoseanzeige LED | |
| ● für Status der Eingänge | Ja |
| Schutzart und Schutzklasse | |
| Schutzart IP | IP20 |
| Normen, Zulassungen, Zertifikate | |
| CE-Kennzeichen | Ja |
| cULus | Ja |
| FM-Zulassung | Ja |
| Maximal erreichbare Sicherheitsklasse im Sicherheitsbetrieb | |
| ● Performance Level nach ISO 13849-1 | 1-Kanal, Kategorie 3, Performance Level d; 2-kanalig, Kategorie 3 or 4, Performance Level e |
| ● SIL gemäß IEC 61508 | SIL 2 (einkanalig), SIL 3 (zweikanalig) |
| Versagenswahrscheinlichkeit (bei Gebrauchsdauer von 20 Jahren und Reparaturzeit von 100 Stunden) | |
| — Low demand mode: PFDavg gemäß SIL2 | < 5,00E-04 |
| — Low demand mode: PFDavg gemäß SIL3 | < 1,00E-05 |
| — High demand/continous mode: PFH gemäß SIL2 | < 1,00E-08 1/h |
| — High demand/continous mode: PFH gemäß SIL3 | < 1,00E-10 1/h |
| Umgebungsbedingungen | |
| Freier Fall | |
| ● Fallhöhe, max. | 0,3 m; fünfmal, in Versandverpackung |
| Umgebungstemperatur im Betrieb | |
| ● min. | 0 °C |
| ● max. | 55 °C |
| ● zulässige Temperaturänderung | 5 °C bis 55 °C, 3 °C / Minute |
| Umgebungstemperatur bei Lagerung/Transport | |
| ● min. | -40 °C |
| ● max. | 70 °C |
| Luftdruck nach IEC 60068-2-13 | |
| ● Lagerung/Transport, min. | 660 hPa |
| ● Lagerung/Transport, max. | 1 080 hPa |
| Relative Luftfeuchte | |
| ● Betrieb bei 25 °C ohne Kondensation, max. | 95 % |
| Mechanik/Material | |
| Material des Gehäuses (frontseitig) | |
| ● Kunststoff | Ja |
| Maße | |
| Breite | 70 mm |
| Höhe | 100 mm |
| Tiefe | 75 mm |
| Gewichte | |
| Gewicht, ca. | 250 g |
| Fehlerbeschreibung | Möglicher Lösungsansatz |
|---|---|
| Warum blinkt die DIAG-LED bei 6ES7226-6BA32-0XB0 rot? | Zuerst sollte geprüft werden, ob eine Diagnosefunktion der fehlersicheren Baugruppe ausgelöst wurde. Anschließend sind die 24-V-DC-Versorgung, der Rückwandbus, die Kanal-LEDs und die Diagnosepuffer der Steuerung zu kontrollieren. Danach sollte abgeglichen werden, ob ein einzelner Eingangskanal passiviert ist oder ob ein modulweiter Fehler vorliegt. Falls der Fehler weiterhin besteht, ist die Baugruppe im Zusammenhang mit Verdrahtung, Sensorversorgung und Projektierung einzugrenzen. |
| Warum wird ein Kanal bei 6ES7226-6BA32-0XB0 passiviert? | Zuerst sollte geprüft werden, welcher Eingangskanal betroffen ist und ob der Fehler kanalbezogen oder paarweise bei einer 1oo2-Auswertung auftritt. Anschließend sind Sensor, Leitungsführung, Klemmen, Querschlussmöglichkeiten und die parametrierte Auswertung zu kontrollieren. Danach sollte geprüft werden, ob der sichere Zustand korrekt erkannt wird und ob eine Wiedereingliederung erst nach Fehlerbehebung und Quittierung möglich ist. Zusätzlich ist zu prüfen, ob die Sicherheitsfunktion vor der Wiederfreigabe erneut validiert werden muss. |
| Warum tritt bei 6ES7226-6BA32-0XB0 ein PROFIsafe-Fehler auf? | Zuerst sollte die PROFIsafe-Adresse mit der Projektierung in der Steuerung abgeglichen werden. Anschließend sind F-Parameter, Gerätezuordnung, Hardwarekonfiguration und der geladene Safety-Stand zu kontrollieren. Danach sollte geprüft werden, ob Kommunikationsunterbrechungen, ein Zeitüberwachungsfehler oder eine geänderte Baugruppe zur Passivierung geführt haben. Falls der Fehler weiterhin besteht, ist die Diagnose der F-CPU auszuwerten und die Wiedereingliederung nach behobenem Kommunikationsfehler manuell einzuplanen. |
| Warum erkennt 6ES7226-6BA32-0XB0 sichere Eingangssignale nicht korrekt? | Zuerst sollte geprüft werden, ob die Sensorsignale den erwarteten 24-V-DC-Signalpegeln entsprechen. Anschließend sind Versorgung, Massebezug, Klemmenbelegung, Sensorversorgung Vs1 und Vs2 sowie die Eingangsfilterzeit zu kontrollieren. Danach sollte abgeglichen werden, ob die Eingänge als 1oo1 oder 1oo2 parametriert sind und ob die reale Verdrahtung zur Projektierung passt. Zusätzlich ist zu prüfen, ob ein Sensor mechanisch falsch ausgerichtet ist oder zeitlich nicht zur parametrierten Diskrepanzüberwachung passt. |
| Was bedeutet ein Diskrepanzfehler bei 6ES7226-6BA32-0XB0? | Zuerst sollte geprüft werden, ob die beiden zugeordneten Eingangskanäle einer 1oo2-Auswertung erwartungsgemäß gleichzeitig oder gegensinnig schalten. Anschließend sind die Sensoren, Betätiger, mechanische Ausrichtung und Leitungswege zu kontrollieren. Danach sollte die parametrierte Diskrepanzzeit mit dem tatsächlichen Schaltverhalten der Sicherheitseinrichtung abgeglichen werden. Falls der Fehler behoben ist, kann die Wiedereingliederung erst nach eindeutigem Nullzustand und vorgesehener Quittierung erfolgen. |
| Warum fällt die Sensorversorgung bei 6ES7226-6BA32-0XB0 aus? | Zuerst sollte geprüft werden, ob an L+ und M eine stabile 24-V-DC-Versorgung innerhalb des zulässigen Bereichs anliegt. Anschließend sind die Sensorversorgungen Vs1 und Vs2 auf Kurzschluss, Überlast oder falsche Verdrahtung zu kontrollieren. Danach sollte abgeglichen werden, ob die angeschlossenen Sensoren die zulässige Strombelastung überschreiten. Falls der Fehler nach Beseitigung der Ursache bestehen bleibt, ist ein Spannungsaus- und Wiedereinschalten sowie eine erneute Diagnose der Baugruppe einzuplanen. |
Kann 6ES7226-6BA32-0XB0 repariert werden?
Ja, eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn die Baugruppe elektrisch oder elektronisch instandsetzbar ist und weiter in der bestehenden S7-1200F Anlage verwendet werden soll. Bei EICHLER erfolgt die Bearbeitung nach individuellem Fehlerbild. Die Baugruppe wird analysiert, die Fehlerursache wird eingegrenzt und die Instandsetzung erfolgt bei Bedarf bis auf Bauteilebene. Vor der Durchführung schafft ein transparenter Kostenvoranschlag eine belastbare Entscheidungsgrundlage. Nach der Reparatur ist eine Funktionsprüfung im hauseigenen Testzentrum besonders wichtig, weil Safety-Baugruppen im Anlagenkontext zuverlässig erkannt und betrieben werden müssen.
Was tun, wenn 6ES7226-6BA32-0XB0 kurzfristig ausfällt?
Bei einem kurzfristigen Ausfall sollte zuerst die Störung eindeutig der Baugruppe, der Verdrahtung, der Sensorversorgung oder der Projektierung zugeordnet werden. Danach ist zu prüfen, ob eine Reparatur, ein Austauschgerät oder eine Ersatzbeschaffung den Stillstand schneller reduziert. Bei Safety-Baugruppen darf ein Austausch nicht nur mechanisch betrachtet werden, weil PROFIsafe-Adresse, F-Parameter, Hardwarestand und Sicherheitsprogramm zur Anlage passen müssen. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit können tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden.
Ist 6ES7226-6BA32-0XB0 mit jeder S7-1200 Steuerung kompatibel?
Nein, die Baugruppe muss zur vorhandenen S7-1200F Sicherheitsarchitektur und zur Projektierung passen. Entscheidend sind nicht nur Baubreite und Versorgungsspannung, sondern auch CPU-Typ, TIA-Portal-Projekt, PROFIsafe-Konfiguration, Kanalparametrierung und Sicherheitsprogramm. Bei einem Ersatz sollte die tatsächlich verbaute Artikelnummer mit der Hardwarekonfiguration abgeglichen werden. Zusätzlich muss geprüft werden, ob die Anlage 1oo1- oder 1oo2-Auswertung nutzt und ob die angeschlossenen Sensoren zur parametrierten Sicherheitsfunktion passen.
Gibt es einen Nachfolger für 6ES7226-6BA32-0XB0?
Für die S7-1200 G1 ist die S7-1200 G2 als neue Systemgeneration relevant. Ein direkter, ohne Prüfung einsetzbarer Einzelersatz für 6ES7226-6BA32-0XB0 sollte jedoch nicht pauschal angenommen werden. Bei Safety-Modulen hängen Austausch und Migration stark von Sicherheitsfunktion, Verdrahtung, Kanalkonzept, F-Parametern, Projektstand und Abnahme der Anlage ab. Vor einer Umstellung sollte deshalb geprüft werden, ob ein 1:1-Ersatz, eine Reparatur, eine Bevorratung oder eine geplante Migration die geringsten Risiken verursacht.
Lohnt sich eine Bevorratung von 6ES7226-6BA32-0XB0?
Eine Bevorratung kann sinnvoll sein, wenn die Baugruppe in einer kritischen Sicherheitsfunktion eingesetzt wird und ein Ausfall unmittelbar zu Maschinenstillstand führt. Besonders bei Anlagen mit mehreren S7-1200 G1 Komponenten hilft eine strukturierte Ersatzteilstrategie, Stillstandsrisiken, Beschaffungszeiten und Obsoleszenzfolgen besser zu steuern. Wichtig ist dabei nicht nur die Stückzahl im Lager, sondern auch der geprüfte Zustand, die eindeutige Zuordnung zur Anlage und die Aktualität der Projektdaten. Life Cycle Management kann unterstützen, kritische Baugruppen systematisch zu bewerten.
Wann ist Reparatur besser als Migration auf S7-1200 G2?
Reparatur ist häufig dann die wirtschaftlichere Option, wenn die bestehende Anlage stabil läuft, keine funktionale Erweiterung geplant ist und die Sicherheitsfreigabe der bestehenden Lösung erhalten bleiben soll. Eine Migration auf S7-1200 G2 kann sinnvoll sein, wenn Modernisierung, Cybersecurity, neue Funktionen oder langfristige Ersatzteilstrategie im Vordergrund stehen. Bei einem akuten Ausfall kann Reparatur oder Austausch die schnellere Maßnahme sein, während die Migration planbar vorbereitet wird. Die Entscheidung sollte technische Risiken, Stillstandszeit, Validierungsaufwand und Beschaffungsstrategie gemeinsam betrachten.
Welche Angaben sind für eine Anfrage zu 6ES7226-6BA32-0XB0 wichtig?
Für eine Anfrage sind die vollständige Artikelnummer 6ES7226-6BA32-0XB0, Hersteller, Baugruppentyp, Einsatzort in der Anlage und das konkrete Fehlerbild wichtig. Hilfreich sind außerdem Angaben zu LED-Zuständen, Diagnosemeldungen, TIA-Portal-Hardwarekonfiguration, PROFIsafe-Adresse und ob die Baugruppe aus aktivem Betrieb oder Lagerbestand stammt. Bei Reparaturen unterstützt eine möglichst genaue Fehlerbeschreibung die Analyse und den Kostenvoranschlag. Bei Beschaffung oder Austausch sollten zusätzlich benötigter Zustand, geplanter Einsatztermin und Anforderungen an Prüfung, Garantie und Gewährleistung geklärt werden.























