SIEMENS 6ES7132-4HB12-0AB0
- EICHLER-Art.Nr.: K0252057
- EAN: 4025515078494
- UPC: 040892627008
Produktbeschreibung
SIMATIC DP, 5 ELEKTRONIKMODULE ET 200S: 2 DO RELAY (WECHSLER) DC 24V-48V/5A, AC 24V-230V/5A, 15MM BAUBR., ERSATZWERTAUSGABE, 5 STUECK JE VERPACKUNGSEINHEIT
Leistungen für SIEMENS 6ES7132-4HB12-0AB0
Reparatur
von 249,90 €
bis 382,20 €
Austausch
Gebraucht
Neu
220,50 €
209,47 €
SIEMENS |
6ES7132-4HB12-0AB0 –
zusätzliche Produktinformationen
| Lieferinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Exportkennzeichen | AL: N ECCN: N | ||
| Nettogewicht pro ME | 0.231 | ||
| Mengeneinheit (ME) | 1 Stück | ||
| Verpackungsmenge | 1 | ||
| Zusätzliche Produktinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Produktstatus | |||
| EAN | 4025515078494 | ||
| UPC | 040892627008 | ||
| Statistische Warennummer | 85389091 | ||
| Listenkennzeichen (LKZ) | ST76 | ||
| Fabrikategruppe | 4467 | ||
| Ursprungsland | CN | ||
| Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie | Seit: 20120310 | ||
| Klassifizierungen | Version | Klassifizierung | |
|---|---|---|---|
| eClass | 4 | 27-24-21-05 | |
| eClass | 5.1 | 27-24-26-04 | |
| eClass | 6.0 | 27-24-26-04 | |
| ETIM | 3 | / | |
| ETIM | 4 | EC001599 | |
| ETIM | 5 | EC001599 | |
Was ist 6ES7132-4HB12-0AB0 und wo wird es eingesetzt
6ES7132-4HB12-0AB0 ist ein digitales Elektronikmodul von Siemens SIMATIC DP ET 200S für dezentrale Peripheriestationen in industriellen Automatisierungsanlagen. Die Baugruppe dient zur Ansteuerung von Lasten über Relaisausgänge mit Wechslerkontakt und wird typischerweise in Maschinen, Fertigungslinien, Schaltschranklösungen und bestehenden ET 200S-Installationen eingesetzt. Besonders relevant ist das Modul, wenn vorhandene Steuerungsstrukturen weiterbetrieben werden sollen und Relaiskontakte für gemischte AC- oder DC-Lasten benötigt werden. Für Instandhaltung und Einkauf ist die exakte Artikelnummer entscheidend, weil Verdrahtung, Projektierung, Bauform und Ersatzteilstrategie zur bestehenden Anlage passen müssen.
Wichtige technische Daten und was diese in der Praxis bedeuten
Das Modul 6ES7132-4HB12-0AB0 umfasst fünf Elektronikmodule für ET 200S, jeweils mit zwei digitalen Relaisausgängen als Wechslerkontakt. Die Ausgänge sind für 24 V bis 48 V DC bei 5 A sowie 24 V bis 230 V AC bei 5 A ausgelegt. Die Baubreite von 15 mm unterstützt den Einsatz in kompakten ET 200S-Aufbauten. Für die Praxis sind besonders die fehlende Kurzschluss-Schutzfunktion, die nicht integrierte Begrenzung der induktiven Abschaltspannung und die Lastart wichtig. Bei induktiven Verbrauchern sollte die externe Schutzbeschaltung sorgfältig bewertet werden, um Kontaktverschleiß, unzuverlässiges Schalten oder Folgeschäden zu vermeiden.
Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz
6ES7132-4HB12-0AB0 befindet sich im Produktstatus Product cancellation und ist damit für Betreiber vor allem als Ersatzteil- und Obsoleszenzthema relevant. Als kompatibler Nachfolger ist 6ES7132-4HB13-0AB0 zu berücksichtigen, sofern die konkrete Anlagenkonfiguration, Projektierung und Einbausituation dies zulassen. Für bestehende ET 200S-Anlagen bedeutet der Status, dass Beschaffung, Reparaturfähigkeit und Bevorratung nicht erst beim akuten Ausfall bewertet werden sollten. Ein geplanter Umgang mit Obsoleszenz reduziert das Risiko ungeplanter Stillstände und erleichtert die Entscheidung zwischen Reparatur, Austausch, Nachfolgerprüfung oder mittelfristiger Migration auf eine andere Peripheriegeneration.
Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie besonders relevant sind
Bei 6ES7132-4HB12-0AB0 sind vor allem Reparatur, Austausch, Ersatzteilversorgung und Life Cycle Management relevant. Eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn die bestehende ET 200S-Station unverändert weiterbetrieben werden soll und ein Defekt auf Baugruppenebene eingegrenzt werden kann. Austauschgeräte helfen, Stillstandszeiten zu reduzieren, wenn eine schnelle Wiederinbetriebnahme im Vordergrund steht. Für Einkauf und Instandhaltung ist außerdem eine strukturierte Bevorratung wichtig, damit abgekündigte Komponenten nicht erst im Störfall gesucht werden müssen. Fachwissen zu SIMATIC S7, Diagnose und Anlagenhandling kann zusätzlich helfen, Fehlerbilder schneller einzugrenzen und Austauschentscheidungen sicherer vorzubereiten.
| Attribut | Wert |
|---|---|
| Versorgungsspannung | |
| Lastspannung L+ | |
| ● Nennwert (DC) | 24 V; vom Powermodul |
| ● Verpolschutz | Ja |
| Eingangsstrom | |
| aus Lastspannung L+ (ohne Last), max. | 30 mA |
| aus Rückwandbus DC 3,3 V, max. | 10 mA |
| Verlustleistung | |
| Verlustleistung, typ. | 0,6 W |
| Adressbereich | |
| Adressraum je Modul | |
| ● Adressraum je Modul, max. | 1 byte |
| ● mit Packen | 2 bit |
| Digitalausgaben | |
| Art des Digitalausgangs | Relais |
| Anzahl der Ausgänge | 2 |
| Kurzschluss-Schutz | Nein |
| Begrenzung der induktiven Abschaltspannung auf | Nein |
| Ansteuern eines Digitaleingangs | Ja |
| Ausgangsstrom | |
| ● für Signal "1" Nennwert | 5 A |
| ● für Signal "1" Mindestlaststrom | 8 mA |
| Schaltfrequenz | |
| ● bei ohmscher Last, max. | 2 Hz |
| ● bei induktiver Last, max. | 0,5 Hz |
| ● bei Lampenlast, max. | 2 Hz |
| Relaisausgänge | |
| Schaltvermögen der Kontakte | |
| — thermischer Dauerstrom, max. | 5 A |
| Leitungslänge | |
| ● geschirmt, max. | 1 000 m |
| ● ungeschirmt, max. | 600 m |
| Alarme/Diagnosen/Statusinformationen | |
| Diagnosefunktion | Nein |
| Ersatzwerte aufschaltbar | Ja; 0/1 |
| Diagnoseanzeige LED | |
| ● Statusanzeige Digitalausgang (grün) | Ja |
| Parameter | |
| Verhalten bei CPU/Master-Stopp | Ersatzwert schalten / letzten Wert halten |
| Potenzialtrennung | |
| Potenzialtrennung Digitalausgaben | |
| ● zwischen den Kanälen | Ja |
| ● zwischen den Kanälen und Rückwandbus | Ja |
| ● zwischen den Kanälen und Lastspannung L+ | Ja |
| Umgebungsbedingungen | |
| Höhe im Betrieb bezogen auf Meeresspiegel | |
| ● Umgebungstemperatur-Luftdruck-Aufstellungshöhe | Tmin ... Tmax bei 1 080 hPa ... 795 hPa (-1 000 m ... +2 000 m) // Tmin ... (Tmax - 10 K) bei 795 hPa ... 658 hPa (+2 000 m ... +3 500 m) // Tmin ... (Tmax - 20 K) bei 658 hPa ... 540 hPa (+3 500 m ... +5 000 m) |
| Maße | |
| Breite | 15 mm |
| Höhe | 81 mm |
| Tiefe | 52 mm |
| Gewichte | |
| Gewicht, ca. | 50 g |
| Fehlerbeschreibung | Möglicher Lösungsansatz |
|---|---|
| Warum schaltet 6ES7132-4HB12-0AB0 den Ausgang nicht? | Zuerst sollte geprüft werden, ob das Ausgangssignal im Steuerungsprogramm gesetzt wird und die Statusanzeige des betreffenden Ausgangs dazu passt. Anschließend sind Lastspannung, Terminalmodul, Verdrahtung und externe Absicherung zu kontrollieren. Danach sollte abgeglichen werden, ob die parametrierte Reaktion bei CPU- oder Master-Stopp den erwarteten Ausgangszustand zulässt. Falls der Ausgang weiterhin nicht schaltet, ist ein verschlissener oder beschädigter Relaiskontakt einzugrenzen. |
| Warum bleibt ein Ausgang von 6ES7132-4HB12-0AB0 dauerhaft eingeschaltet? | Zuerst sollte geprüft werden, ob das Prozesssignal, die Verriegelungen und die Programmlogik den Ausgang weiterhin anfordern. Anschließend ist zu kontrollieren, ob die grüne Statusanzeige zum tatsächlichen Schaltzustand passt. Danach sollte der Lastkreis spannungsfrei geprüft werden, um einen verklebten Relaiskontakt oder eine Rückeinspeisung aus der Feldverdrahtung einzugrenzen. Zusätzlich ist die Lastart zu bewerten, weil hohe Einschaltströme oder induktive Lasten den Kontaktverschleiß erhöhen können. |
| Warum fällt die Relaisausgabe bei CPU- oder Master-Stopp ab? | Zuerst sollte die Parametrierung für das Verhalten bei CPU- oder Master-Stopp geprüft werden. Anschließend ist abzugleichen, ob für den Kanal ein Ersatzwert geschaltet oder der letzte Wert gehalten werden soll. Danach sollte kontrolliert werden, ob das Interfacemodul und die zugehörige Versorgung im Stopp- oder Fehlerfall weiterhin betriebsbereit bleiben. Falls die Peripheriestation spannungslos wird, kann kein definierter Ersatzwert mehr ausgegeben werden. |
| Warum schaltet die Last an 6ES7132-4HB12-0AB0 nur unzuverlässig? | Zuerst sollte geprüft werden, ob Spannung, Strom und Lastart innerhalb der zulässigen Schaltbedingungen liegen. Anschließend ist die Schalthäufigkeit mit der tatsächlichen Anwendung abzugleichen, insbesondere bei induktiven Lasten. Danach sollte kontrolliert werden, ob eine geeignete externe Schutzbeschaltung vorhanden ist, da keine interne Begrenzung der induktiven Abschaltspannung integriert ist. Falls das Verhalten weiterhin auffällig bleibt, sollte der Zustand der Relaiskontakte geprüft und mit einem funktionsfähigen Vergleichsmodul abgegrenzt werden. |
| Warum passt 6ES7132-4HB12-0AB0 nach dem Austausch nicht zur ET 200S Projektierung? | Zuerst sollte die vollständige Artikelnummer mit der projektierten Baugruppe abgeglichen werden. Anschließend sind Steckplatz, Terminalmodul, Adressierung und Packeinstellung in der Hardwarekonfiguration zu kontrollieren. Danach sollte geprüft werden, ob die Parametrierung für Ersatzwerte und das Verhalten bei CPU- oder Master-Stopp zur Anlage passt. Falls weiterhin Diagnosemeldungen der Station auftreten, ist die Baugruppe gegen ein korrekt projektiertes Vergleichsmodul abzugrenzen. |
| Warum leuchtet die Ausgangsanzeige an 6ES7132-4HB12-0AB0 nicht? | Zuerst sollte geprüft werden, ob der Ausgangskanal im Steuerungsprogramm tatsächlich angesteuert wird. Anschließend sind Rückwandbus, Powermodul und Lastspannung zu kontrollieren. Danach sollte der Signalzustand in der Steuerung mit der Anzeige am Modul abgeglichen werden. Falls die Anzeige trotz korrekter Ansteuerung nicht reagiert, kann ein Fehler im Modul, im Terminalkontakt oder in der Peripheriestation vorliegen. |
Kann 6ES7132-4HB12-0AB0 durch 6ES7132-4HB13-0AB0 ersetzt werden?
Ja, 6ES7132-4HB13-0AB0 ist als kompatibler Nachfolger für 6ES7132-4HB12-0AB0 zu berücksichtigen. Vor dem Austausch sollten dennoch die konkrete ET 200S-Station, Projektierung, Verdrahtung und Anlagenfreigabe geprüft werden. In Bestandsanlagen ist besonders wichtig, ob die vorhandene Dokumentation aktuell ist und ob die Baugruppe identisch parametriert werden kann. Bei kritischen Maschinen kann eine vorherige Funktionsprüfung oder ein geplanter Austausch helfen, Stillstand während der Inbetriebnahme zu vermeiden.
Was tun, wenn 6ES7132-4HB12-0AB0 nicht mehr kurzfristig beschafft werden kann?
Wenn 6ES7132-4HB12-0AB0 nicht kurzfristig beschafft werden kann, sollten Reparatur, Austauschgerät, geprüfter Nachfolger und Bevorratung parallel bewertet werden. Für die Instandhaltung steht meist die schnelle Wiederinbetriebnahme im Vordergrund, während der Einkauf Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit tagesaktuell im Shop prüfen oder über eine Anfrage klären kann. Bei abgekündigten Baugruppen ist zusätzlich sinnvoll, eine Ersatzteilstrategie für alle vergleichbaren ET 200S-Komponenten aufzubauen.
Kann 6ES7132-4HB12-0AB0 repariert werden?
Ja, eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn 6ES7132-4HB12-0AB0 elektronisch oder elektromechanisch instandsetzbar ist und weiter in der bestehenden Anlage verwendet werden soll. Bei EICHLER erfolgt die Bearbeitung nach individuellem Fehlerbild. Die Baugruppe wird analysiert, die Ursache eingegrenzt und bei Bedarf bis auf Bauteilebene instand gesetzt. Vor der Durchführung schafft ein transparenter Kostenvoranschlag eine Entscheidungsgrundlage. Anschließend folgt eine Funktionsprüfung im hauseigenen Testzentrum, damit die Baugruppe wieder belastbar eingesetzt werden kann.
Woran erkennt man einen Defekt an 6ES7132-4HB12-0AB0?
Ein Defekt an 6ES7132-4HB12-0AB0 zeigt sich häufig durch nicht schaltende Ausgänge, dauerhaft geschlossene Relaiskontakte, abweichende Statusanzeigen oder ein Verhalten, das nicht zur Projektierung passt. Vor einer Reparaturentscheidung sollten zuerst Programmzustand, Lastspannung, Verdrahtung, Terminalmodul und externe Absicherung geprüft werden. Wenn diese Punkte unauffällig sind, kann der Fehler in der Baugruppe selbst liegen. Eine strukturierte Fehleranalyse hilft, Anlagenfehler von einem tatsächlichen Baugruppendefekt zu trennen.
Wann lohnt sich Reparatur statt Austausch bei 6ES7132-4HB12-0AB0?
Eine Reparatur lohnt sich besonders, wenn die bestehende ET 200S-Anlage unverändert weiterlaufen soll und ein Austausch durch Obsoleszenz, Projektierungsaufwand oder Beschaffungsrisiko erschwert wird. Bei EICHLER wird die Baugruppe anhand des konkreten Fehlerbilds geprüft und bei Bedarf bis auf Bauteilebene instand gesetzt. Der Kostenvoranschlag erleichtert die wirtschaftliche Entscheidung zwischen Reparatur, Austauschgerät und Nachfolgerbeschaffung. Garantie und Gewährleistung erhöhen zusätzlich die Planungssicherheit bei instand gesetzten oder geprüften Baugruppen.
Welche Rolle spielt die Ersatzwertausgabe bei 6ES7132-4HB12-0AB0?
Die Ersatzwertausgabe bestimmt, wie sich die Ausgänge bei CPU- oder Master-Stopp verhalten können. Je nach Parametrierung kann ein Ersatzwert geschaltet oder der letzte Wert gehalten werden. Für Betreiber ist diese Funktion sicherheits- und prozessrelevant, weil ein unerwarteter Ausgangszustand Ventile, Schütze, Signalleuchten oder andere Lasten beeinflussen kann. Bei Austausch, Reparatur oder Wiederinbetriebnahme sollte deshalb geprüft werden, ob die Parametrierung zum Anlagenkonzept passt und ob der reale Schaltzustand mit der Steuerungslogik übereinstimmt.
Was sollte vor dem Kauf oder Austausch von 6ES7132-4HB12-0AB0 geprüft werden?
Vor dem Kauf oder Austausch sollten die vollständige Artikelnummer, die vorhandene ET 200S-Konfiguration, die Lastart, der Strombereich und die Projektierung abgeglichen werden. Zusätzlich sind Terminalmodul, Verdrahtung, Ersatzwertparametrierung und der mögliche Nachfolger 6ES7132-4HB13-0AB0 zu berücksichtigen. Für den Einkauf sind Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit tagesaktuell im Shop zu prüfen oder über eine Anfrage zu klären. Bei kritischen Anlagen kann ein geprüftes Ersatzteil oder Austauschgerät das Stillstandsrisiko reduzieren.
Wie lässt sich 6ES7132-4HB12-0AB0 in eine Bevorratungsstrategie aufnehmen?
6ES7132-4HB12-0AB0 eignet sich für eine Bevorratungsstrategie, wenn ET 200S-Stationen weiterhin produktionskritisch sind und ungeplante Ausfälle vermieden werden sollen. Entscheidend ist nicht nur die einzelne Baugruppe, sondern die Bewertung aller vergleichbaren Ersatzteile im Bestand. Ein strukturiertes Life Cycle Management hilft, abgekündigte Komponenten, Reparaturfähigkeit, Austauschbedarf und Nachfolger systematisch einzuordnen. Dadurch lassen sich Beschaffungsrisiken früher erkennen und Ersatzteile gezielter für Instandhaltung, Einkauf und Produktionssicherheit planen.