SIEMENS 6ES5451-4UA14
- EICHLER-Art.Nr.: K0117544
- EAN: 4025515116073
Produktbeschreibung
SIMATIC S5,DIGITALAUSGABE 451-4 POTENTIALGETRENNT KOMPAKTBAUFORM 32 AUSGAENGE DC 24V/0,5A
Leistungen für SIEMENS 6ES5451-4UA14
Reparatur
von 591,17 €
bis 1.064,10 €
Austausch
Gebraucht
Neu
2.482,00 €
SIEMENS |
6ES5451-4UA14 –
zusätzliche Produktinformationen
| Lieferinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Exportkennzeichen | AL: ECCN: | ||
| Nettogewicht pro ME | 1.9 | ||
| Mengeneinheit (ME) | 1 Stück | ||
| Verpackungsmenge | 1 | ||
| Zusätzliche Produktinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Produktstatus | EOP: 2006-10-01 | ||
| EAN | 4025515116073 | ||
| UPC | / | ||
| Statistische Warennummer | 85389091 | ||
| Listenkennzeichen (LKZ) | / | ||
| Fabrikategruppe | 4225 | ||
| Ursprungsland | / | ||
| Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie | Seit: / | ||
| Klassifizierungen | Version | Klassifizierung | |
|---|---|---|---|
| eClass | 4 | / | |
| eClass | 5.1 | / | |
| eClass | 6.0 | / | |
| ETIM | 3 | / | |
| ETIM | 4 | / | |
| ETIM | 5 | / | |
Was ist 6ES5451-4UA14 und wo wird es eingesetzt
Die 6ES5451-4UA14 ist eine digitale Ausgangsbaugruppe aus der SIMATIC-S5-Welt von Siemens. Sie stellt 32 digitale Ausgänge in Kompaktbauform bereit und ist für 24 V DC bei 0,5 A pro Ausgang ausgelegt. Eingesetzt wird sie vor allem in Bestandsanlagen mit S5-135U/155U. Siemens beschreibt die U-Peripherie zudem so, dass sie über ein Adaptergehäuse auch in einer S5-115U genutzt werden kann. Typische Anwendungen sind die Ansteuerung von Schützen, Magnetventilen, Meldeleuchten und anderen 24-V-Aktoren in Maschinen und Anlagen, bei denen ein schneller Ersatz oder eine wirtschaftliche Instandsetzung wichtiger ist als eine sofortige Komplettmigration.
Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten
Die Baugruppe arbeitet mit 20 bis 30 V DC Versorgungsspannung und besitzt 32 Ausgänge mit Kurzschlussüberwachung. Siemens nennt 5 mA bis 0,5 A als zulässigen Schaltstrom pro Ausgang, 0,22 A max. für Lampenlasten, sowie 4 A Gesamtstrom pro 8 Ausgänge. Das ist wichtig für die Praxis: Die Karte passt sehr gut zu klassischen 24-V-Steueraufgaben, ist aber nicht für hohe Lasten ohne Zwischenrelais gedacht. Die zulässige ungeschirmte Leitungslänge von 400 m, der 24-V-Freigabeeingang F+/F-, die rote Kurzschlussanzeige für jeweils 8 Ausgänge und der Meldeausgang H+ helfen bei Inbetriebnahme, Diagnose und strukturierter Fehlersuche. Die Baugruppe ist außerdem potentialgetrennt ausgeführt.
Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenzstatus
Für die 6ES5451-4UA14 ist auf der EICHLER-Produktseite der Produktstatus EOP mit Datum 1. Oktober 2006 hinterlegt. Siemens führt die Baugruppe im SiePortal außerdem als abgekündigtes Produkt ohne direkten Nachfolger. Für Betreiber älterer S5-Anlagen bedeutet das: Die Baugruppe bleibt im Feld oft noch lange betriebsrelevant, gehört aber eindeutig in ein aktives Obsoleszenzmanagement. Ein steckkompatibler Hersteller-Nachfolger wird nicht genannt. Siemens dokumentiert stattdessen Migrationspfade über Peripherieadapter, beispielsweise auf passende Digitalausgänge in S7-300, S7-400, S7-1500 oder ET200SP. Für Instandhaltung und Einkauf ist deshalb nicht nur die aktuelle Beschaffung, sondern vor allem die langfristige Versorgungssicherheit entscheidend.
Die verfügbaren EICHLER Leistungen und wann sie relevant sind
Wenn eine S5-Anlage kurzfristig wieder laufen muss und die vorhandene Steuerungsarchitektur bestehen bleiben soll, ist die Reparatur oft der wirtschaftlichste und schnellste Weg. EICHLER nennt für diese Baugruppe eine Reparaturlaufzeit von 2 bis 5 Tagen. Enthalten sind technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, umfassende Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie. Daneben sind Austausch, Gebraucht und aktuell auch Neu als Beschaffungswege im Shop vorgesehen. Zusätzlich kann ein Prüfprotokoll für Digitalein-/Digitalausgabe gewählt werden. Für Instandhalter reduziert das Fehlersuche und Wiederanlaufzeit. Für Einkauf und Entscheider verbessert es die Absicherung gegen Stillstand, ohne sofort ein vollständiges Migrationsprojekt anstoßen zu müssen.
| Fehlerbeschreibung | Möglicher Lösungsansatz |
|---|---|
| Warum schalten die Ausgänge der 6ES5451-4UA14 nicht, obwohl STEP 5 den Ausgang setzt? | Prüfen Sie zuerst die 24-V-Lastversorgung an der Baugruppe, die korrekte Steckplatz- beziehungsweise Byte-Adressierung und die Verdrahtung des betroffenen Aktors. In S5-Systemen ist häufig nicht die Logik, sondern die Zuordnung von Steckplatz, Ausgangsbyte oder externer Versorgung die Ursache dafür, dass softwareseitig geschaltet wird, hardwareseitig aber nichts ankommt. |
| Warum sind alle Ausgänge plötzlich 0 und die BASP-Anzeige ist aktiv? | Bei BASP liegt eine Befehlsausgangssperre vor. Siemens beschreibt, dass dann alle digitalen Ausgänge auf 0 gesetzt werden. Typische Prüfpunkte sind deshalb CPU-Status RUN/STOP, Spannungsversorgung der Steuerung und mögliche Unterspannungs- oder Neustartsituationen. Solange BASP aktiv ist, bleibt die Ausgangsbaugruppe ausgangsseitig gesperrt, auch wenn das Anwenderprogramm korrekte Schaltsignale liefert. |
| Warum meldet die S5 nach Kartenwechsel oder gelöstem Frontstecker einen Adressfehler oder QVZ? | Bei DC-I/O-Baugruppen müssen die Freigabeeingänge F+ und F- korrekt verdrahtet sein. Siemens nennt dafür die Pins 1 und 2 sowie den Jumper X20. Fehlt die Freigabespannung oder ist der Frontstecker nicht sauber verriegelt, wird die Baugruppe nicht korrekt erkannt beziehungsweise abgeschaltet; beim Wegfall der Freigabe kann zusätzlich ein QVZ an der CPU auftreten. |
| Warum leuchtet die rote Kurzschluss-LED, obwohl ich keinen echten Kurzschluss finde? | Für die 451-4UA14 nennt Siemens bei einem bestimmten Revisionsstand einen bekannten Effekt: Die rote Kurzschlussanzeige kann beim Einschalten kurz oder in Einzelfällen sogar dauerhaft aufleuchten, obwohl kein echter Kurzschluss vorliegt. Deshalb sollte neben der Lastverdrahtung auch der Revisionsstand der Baugruppe geprüft und die Diagnose mit Spannungsmessung, Lasttrennung und Signalbewertung am H+-Ausgang abgesichert werden. |
| Warum funktioniert nur die letzte Ausgangskarte oder eine ganze Baugruppe im Strang nicht? | In der Praxis sind dann oft nicht die Ausgänge selbst, sondern Busmodul, Rückwandbusverbinder, Klemmenmodul, 24-V-Baugruppenversorgung oder eine steckplatzbezogene Adressierung die Ursache. Gerade bei S5-Systemen müssen Leerplätze mitgerechnet werden, und ein Fehler kann am Steckplatz bleiben, obwohl die eigentliche Karte bereits quergetauscht wurde. Deshalb zuerst Versorgung, Busverbinder und Steckplatzlogik prüfen, bevor die Baugruppe als defekt bewertet wird. |
Ist 6ES5451-4UA14 noch im aktiven Siemens-Life-Cycle?
Nein. Auf der EICHLER-Produktseite ist für die Baugruppe der EOP-Status zum 1. Oktober 2006 hinterlegt. Siemens führt die 6ES5451-4UA14 außerdem als abgekündigtes Produkt ohne direkten Ersatzartikel. Für Betreiber heißt das in der Praxis: Die Baugruppe ist weiterhin beschaffungs- und reparaturrelevant, aber sie gehört organisatorisch in ein sauberes Ersatzteil-, Risiko- und Migrationsmanagement.
Gibt es einen direkten Siemens-Nachfolger für 6ES5451-4UA14?
Einen direkten steckkompatiblen Siemens-Nachfolger nennt der Hersteller nicht. Siemens dokumentiert stattdessen Migrationslösungen über Peripherieadapter. Als Zielbaugruppen werden in den Siemens-Unterlagen unter anderem passende 32-kanalige 24-V-DC-Digitalausgänge aus S7-300, S7-400, S7-1500 und ET200SP aufgeführt. Für Betreiber ist das wichtig, weil damit zwar kein 1:1-Steckersatz möglich ist, aber ein planbarer Umbaupfad auf aktuelle Plattformen vorhanden bleibt.
Welche Lasten darf die Baugruppe sicher schalten?
Die 6ES5451-4UA14 ist für 24 V DC und 0,5 A pro Ausgang ausgelegt. Siemens nennt zusätzlich 5 mA bis 0,5 A als Schaltstrombereich, 0,22 A max. bei Lampenlasten und 4 A Gesamtstrom je 8 Ausgänge. Diese Werte zeigen klar, dass die Baugruppe für klassische Steuer- und Signallasten gedacht ist. Für größere Verbraucher, hohe Einschaltströme oder robuste Feldlasten sollten Zwischenrelais oder eine angepasste Lastaufteilung vorgesehen werden.
Wie prüfe ich schnell, ob nicht die Freigabe oder BASP das eigentliche Problem ist?
Ein schneller Erstcheck umfasst vier Punkte: CPU in RUN?, BASP aktiv?, Frontstecker sauber verriegelt? und F+/F- korrekt versorgt beziehungsweise X20 richtig gesetzt? Siemens beschreibt, dass bei aktivem BASP alle digitalen Ausgänge auf 0 gesetzt werden. Ebenso führt fehlende Freigabe an F+/F- dazu, dass die Baugruppe nicht mehr adressierbar ist; beim Wegfall der Freigabe kann zudem ein QVZ an der CPU entstehen. Häufig lässt sich so ein scheinbarer Hardwaredefekt sehr schnell von einem Freigabe- oder Betriebszustandsproblem trennen.
Welche Beschaffungs- und Serviceoptionen sind für eine obsolet gewordene S5-Ausgangsbaugruppe sinnvoll?
Für obsolet gewordene S5-Hardware sind vor allem Reparatur, Austausch, Gebraucht und – sofern noch verfügbar – Neuware sinnvoll. EICHLER bietet diese Wege für die 6ES5451-4UA14 an. Bei der Reparatur nennt EICHLER 2 bis 5 Tage, technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn Stillstandskosten höher sind als die Kosten einer gezielten Instandsetzung und wenn die Maschine kurzfristig weiter in der bestehenden S5-Umgebung laufen muss.

















