SIEMENS 6ES7332-5HB01-0AB0

  • SIEMENS | Baugruppen | Analogein- / Analogausgaben

  • EICHLER-Art.Nr.: K0118583
  • EAN: 4025515061267
  • UPC: 662643177961

Produktbeschreibung

SIMATIC S7-300, ANALOGAUSGABE SM 332, POTENTIALGETRENNT, 2AA, U/I; AUFLOESUNG 11/12 BIT, 20-POLIG, ZIEHEN/STECKEN MIT AKTIVEM RUECKWANDBUS MOEGLICH

Leistungen für SIEMENS 6ES7332-5HB01-0AB0

Reparatur

2-5 Tage

von 334,31 €

bis 601,76 €

je Stck. 159,00 €

Austausch

1-3 Tage

3 Stck.

356,48 €

267,36 €

je Stck. 159,00 €

267,36 € *

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Gebraucht

1-3 Tage

3 Stck.

499,99 €

374,99 €

je Stck. 159,00 €

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Neu

1-3 Tage

1 Stck.

602,80 €

452,10 €

452,10 € *

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Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: N ECCN: EAR99H
Nettogewicht pro ME 0.246
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus EOP: 2025-10-01
EAN 4025515061267
UPC 662643177961
Statistische Warennummer 85389091
Listenkennzeichen (LKZ) ST73
Fabrikategruppe 4561
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: 20080331
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 27-24-03-05
eClass 5.1 27-24-22-01
eClass 6.0 27-24-22-01
ETIM 3 /
ETIM 4 EC001420
ETIM 5 EC001420

Was ist 6ES7332-5HB01-0AB0 und wo wird es eingesetzt

6ES7332-5HB01-0AB0 ist eine analoge Ausgangsbaugruppe SM 332 für SIMATIC S7-300. Die Baugruppe stellt 2 analoge Ausgänge zur Verfügung und ist für Spannungs- und Stromsignale ausgelegt. Typische Einsatzfelder sind die Ansteuerung von Stellventilen, Frequenzumrichtern, Regelventilen, Sollwertschnittstellen an Antrieben sowie die Übergabe analoger Vorgaben an Prozessgeräte in Maschinen- und Prozessanlagen. Für Instandhalter ist sie wichtig, wenn ein sauberer Austausch einer bestehenden S7-300-AO-Baugruppe erforderlich ist. Für den Einkauf ist die exakte Artikelnummer relevant, weil Bauform, Anschlussart, Signalbereiche und Diagnoseverhalten zur bestehenden Anlage passen müssen, damit Stillstände kurz bleiben. 

Überblick über die wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten

Die SM 332 arbeitet mit 24 V Lastspannung L+, besitzt 2 Analogausgänge, unterstützt 0…10 V, 1…5 V, ±10 V sowie 0…20 mA, 4…20 mA und ±20 mA und bietet je nach Bereich 11/12 Bit Auflösung. Die Wandlungszeit von 0,8 ms pro Kanal ist für viele Regel- und Stellaufgaben in der Automatisierung gut geeignet. Wichtig für die Praxis: Die Baugruppe ist potentialgetrennt gegenüber Rückwandbus und Lastspannung, aber nicht zwischen den beiden Kanälen untereinander. Für Stromausgänge gilt eine Bürde von maximal 500 Ω, für Spannungsausgänge mindestens 1 kΩ. Benötigt wird ein 20-poliger Frontstecker. Die Baugruppe ist 40 mm breit, 125 mm hoch und 117 mm tief.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenzstatus

Für diese Baugruppe ist auf der EICHLER-Artikelseite der Produktstatus EOP: 01.10.2025 ausgewiesen. Siemens führt die 6ES7332-5HB01-0AB0 in den zugänglichen Produktdaten als spare part / Ersatzteil, was für Betreiber ein klares Signal ist: Die Baugruppe gehört in eine Phase, in der Beschaffung, Bevorratung und Reparatur strategisch geplant werden sollten. EICHLER kommuniziert außerdem die Abkündigung von SIMATIC S7-300 und ET200M zum 01.10.2025 und verweist auf bevorratete Neugeräte. Ein pauschaler 1:1-Standardnachfolger ist in den zugänglichen Siemens-Quellen nicht eindeutig als allgemeiner Plug-and-play-Nachfolger ausgewiesen. Siemens nennt jedoch eine SIPLUS-Variante 6AG1332-5HB01-2AB0 auf Basis dieses Moduls für spezielle Umgebungsanforderungen.

Die verfügbaren EICHLER Leistungen und wann diese für die Zielgruppe relevant sind

Für 6ES7332-5HB01-0AB0 bietet EICHLER auf der Artikelseite Reparatur, Austausch, gebraucht und neu an; die angegebenen Durchlaufzeiten liegen bei 2–5 Tagen für Reparatur und 1–3 Tagen für Austausch, gebraucht und neu. Gerade bei S7-300-Obsoleszenz ist das praxisnah: Wer eine defekte Baugruppe schnell ersetzen muss, reduziert mit Austausch die Stillstandszeit. Wer Bestandsanlagen wirtschaftlich weiterbetreiben will, nutzt Reparatur auf Bauteilebene mit technischer Reinigung, vorbeugender Instandhaltung, Funktionsprüfung und mindestens 24 Monaten Garantie auf der Produktseite. Für Einkaufs- und Produktionsverantwortliche sind zusätzlich funktionsgeprüfte Gebrauchtgeräte, bevorratete Neugeräte, Vor-Ort-Service für Datensicherung und Anlagenunterstützung sowie Life Cycle Management relevant, um Versorgungsrisiken früh zu erkennen und Lager- oder Ersatzstrategien für abgekündigte Baugruppen aufzubauen.

Attribut Wert
Allgemeine Informationen
Produktfunktion
● taktsynchroner Betrieb Nein
Versorgungsspannung
Lastspannung L+
● Nennwert (DC) 24 V
● Verpolschutz Ja
Eingangsstrom
aus Lastspannung L+ (ohne Last), max. 135 mA
aus Rückwandbus DC 5 V, max. 60 mA
Verlustleistung
Verlustleistung, typ. 3 W
Analogausgaben
Anzahl Analogausgänge 2
Spannungsausgang, Kurzschluss-Schutz Ja
Spannungsausgang, Kurzschlussstrom, max. 25 mA
Stromausgang, Leerlaufspannung, max. 18 V
Ausgangsbereiche, Spannung
● 0 bis 10 V Ja
● 1 V bis 5 V Ja
● -10 V bis +10 V Ja
Ausgangsbereiche, Strom
● 0 bis 20 mA Ja
● -20 mA bis +20 mA Ja
● 4 mA bis 20 mA Ja
Anschluss der Aktoren
● für Spannungsausgang Zweileiter-Anschluss Ja
● für Spannungsausgang Vierleiter-Anschluss Ja
● für Stromausgang Zweileiter-Anschluss Ja
Bürdenwiderstand (im Nennbereich des Ausgangs)
● bei Spannungsausgängen, min. 1 kΩ
● bei Spannungsausgängen, kapazitive Last, max. 1 µF
● bei Stromausgängen, max. 500 Ω
● bei Stromausgängen, induktive Last, max. 10 mH
Leitungslänge
● geschirmt, max. 200 m
Analogwertbildung für die Ausgänge
Integrations- und Wandlungszeit/Auflösung pro Kanal
● Auflösung mit Übersteuerungsbereich (Bit inklusive Vorzeichen), max. 12 bit; ±10 V, ±20 mA, 4 mA bis 20 mA, 1 V bis 5 V: 11 bit + Vorzeichen; 0 V bis 10 V, 0 mA bis 20 mA: 12 bit
● Wandlungszeit (pro Kanal) 0,8 ms
Einschwingzeit
● für ohmsche Last 0,2 ms
● für kapazitive Last 3,3 ms
● für induktive Last 0,5 ms; 0,5 ms (1 mH); 3,3 ms (10 mH)
Fehler/Genauigkeiten
Gebrauchsfehlergrenze im gesamten Temperaturbereich
● Spannung, bezogen auf Ausgangsbereich, (+/-) 0,5 %
● Strom, bezogen auf Ausgangsbereich, (+/-) 0,6 %
Grundfehlergrenze (Gebrauchsfehlergrenze bei 25 °C)
● Spannung, bezogen auf Ausgangsbereich, (+/-) 0,4 %
● Strom, bezogen auf Ausgangsbereich, (+/-) 0,5 %
Alarme/Diagnosen/Statusinformationen
Diagnosefunktion Ja; parametrierbar
Ersatzwerte aufschaltbar Ja; parametrierbar
Alarme
● Diagnosealarm Ja; parametrierbar
Diagnosen
● Diagnoseinformation auslesbar Ja
Diagnoseanzeige LED
● Sammelfehler SF (rot) Ja
Potenzialtrennung
Potenzialtrennung Analogausgaben
● zwischen den Kanälen Nein
● zwischen den Kanälen und Rückwandbus Ja
● zwischen den Kanälen und Lastspannung L+ Ja
● zwischen den Kanälen und Spannungsversorgung der Elektronik Ja
Isolation
Isolation geprüft mit DC 500 V
Anschlusstechnik
erforderlicher Frontstecker 20-polig
Maße
Breite 40 mm
Höhe 125 mm
Tiefe 117 mm
Gewichte
Gewicht, ca. 220 g

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum leuchtet an der 6ES7332-5HB01-0AB0 die rote SF-LED, obwohl die Baugruppe grundsätzlich arbeitet? Wenn vor einer Umparametrierung bereits eine Diagnose anlag, kann die SF-LED weiter leuchten, obwohl die Baugruppe wieder korrekt arbeitet. Prüfen Sie die Modulediagnose in STEP 7 oder TIA Portal. Parametrieren Sie nur neu, wenn keine Diagnose mehr aktiv ist. Bleibt die LED dennoch stehen, hilft das erneute Ziehen und Stecken der Baugruppe.
Warum liefert die Baugruppe kein korrektes 4-20-mA-Signal oder meldet sofort SF? Die SM 332 steht standardmäßig auf Ausgangstyp Spannung mit Bereich ±10 V. Für einen 4-20-mA-Aktor muss der Kanal in STEP 7 ausdrücklich auf Current / 4…20 mA parametriert werden. Ist zusätzlich Drahtbruchdiagnose aktiv und die Last nicht korrekt angeschlossen oder der Strom liegt unter 4 mA, wird eine Diagnose ausgelöst. Prüfen Sie deshalb Ausgangstyp, Bereich, geladene Hardwarekonfiguration und die reale Verdrahtung am Aktor.
Warum liegt am Ausgang gar nichts an oder der Sollwert kommt nicht beim Feldgerät an? Häufige Ursachen sind Überlast am Ausgang, Kurzschluss nach M, Drahtbruch zwischen Baugruppe und Aktor, fehlende Lastspannung L+, fehlerhafte Verdrahtung am Frontstecker oder ein Problem am Rückwandbusverbinder. Sinnvoll ist die Diagnose in dieser Reihenfolge: Lastspannung messen, Frontstecker prüfen, Verdrahtung gegen den Schaltplan abgleichen, Baugruppendiagnose lesen und den Rückwandbusverbinder kontrollieren. Erst danach sollte die Baugruppe selbst als defekt bewertet werden.
Warum kommen nach dem Ein- oder Ausschalten von L+ kurzzeitig falsche Spannungs- oder Stromwerte? Siemens weist darauf hin, dass die Ausgänge nach dem Umschalten der Nennlastspannung für etwa 500 ms falsche Spannungs- oder Stromwerte ausgeben können. In der Praxis sollte die Lastspannung daher stabil anliegen, bevor der Aktor freigegeben wird. Bei empfindlichen Stellgliedern empfiehlt sich eine Einschaltsequenz, bei der CPU-Logik, Lastfreigabe und Analogsollwert sauber zeitlich getrennt werden.
Warum kommen statt des erwarteten Stromwerts nur unplausible mA-Werte heraus, zum Beispiel um 6 mA? Bei S7-Analogausgängen ist oft nicht die Baugruppe selbst die Ursache, sondern die Wertaufbereitung. In Praxisfällen wurde ein falscher Skalierbaustein verwendet, sodass der Schreibwert am PAW nicht zum parametrierten Ausgangsbereich passte. Prüfen Sie, ob die Software den S7-typischen Rohwert korrekt bildet und zum eingestellten Bereich 4…20 mA, 0…20 mA oder Spannung passt. Zusätzlich sollte kontrolliert werden, ob der Kanal überhaupt als Stromausgang projektiert wurde.

Welche Ausgangsbereiche unterstützt die 6ES7332-5HB01-0AB0?

Die Baugruppe unterstützt Spannungsausgänge 0…10 V, 1…5 V und ±10 V sowie Stromausgänge 0…20 mA, 4…20 mA und ±20 mA. Das ist für Betreiber wichtig, weil sich damit sowohl klassische Stellventile als auch Antriebs- oder Prozessschnittstellen anbinden lassen. Entscheidend ist, dass der gewünschte Bereich in der Hardwarekonfiguration korrekt projektiert und auf die reale Verdrahtung abgestimmt wird.

Welchen Frontstecker benötigt die SM 332 AO 2 x 12 Bit?

Für die 6ES7332-5HB01-0AB0 wird ein 20-poliger Frontstecker benötigt. Das ist bei Ersatzteilbeschaffung und Austausch besonders wichtig, weil eine falsche Stecker- oder Verdrahtungsausführung unnötige Inbetriebnahmefehler erzeugt. Vor dem Tausch sollten deshalb Frontsteckerzustand, Klemmenbelegung und die Zuordnung der Feldleitungen geprüft werden.

Kann man die 6ES7332-5HB01-0AB0 im laufenden Betrieb ziehen und stecken?

Siemens nennt für diese Baugruppe ausdrücklich, dass Ziehen/Stecken mit aktivem Rückwandbus möglich ist. Das ist für Instandhalter hilfreich, ersetzt aber keine saubere Vorgehensweise. Vor einem Eingriff sollten Diagnosezustand, Lastseite und die Risiken für angeschlossene Aktoren bewertet werden, weil bei Analogsignalen Fehlwerte unmittelbar auf den Prozess wirken können.

Wie verhält sich die Baugruppe bei CPU-STOP?

Für den CPU-STOP-Modus kann die Baugruppe so parametriert werden, dass die Ausgänge strom- und spannungslos, auf dem letzten Wert gehalten oder auf Ersatzwerte gesetzt werden. Das ist besonders relevant bei Regelkreisen und Antrieben, weil das Verhalten im Störfall früh festgelegt werden sollte. So lässt sich verhindern, dass ein Stopp der CPU unkontrollierte Prozessreaktionen auslöst.

Gibt es für 6ES7332-5HB01-0AB0 einen Nachfolger?

Ein allgemeiner 1:1-Plug-and-play-Nachfolger ist in den zugänglichen Quellen nicht eindeutig als Standardnachfolger ausgewiesen. Siemens nennt jedoch die SIPLUS-Variante 6AG1332-5HB01-2AB0 auf Basis dieses Moduls für erweiterte Umgebungsbedingungen. In Siemens-Migrationsunterlagen wird für Upgrade-Szenarien außerdem ein passender Zieltyp in der ET 200SP HA genannt. Das ist eher eine Migrationsoption als ein einfacher Steckersatz-Ersatz und sollte projektbezogen geprüft werden.

Wann ist Reparatur sinnvoller als Austausch oder Neukauf?

Reparatur ist meist dann sinnvoll, wenn die Anlage schnell wieder verfügbar sein muss, die bestehende Konfiguration beibehalten werden soll und ein wirtschaftlicher Erhalt der Bestandsbaugruppe sinnvoll ist. Austausch passt besser bei akutem Stillstand, wenn sofort ein funktionsgeprüftes Ersatzgerät benötigt wird. Gebraucht ist interessant für Bevorratung und Kostenoptimierung bei Obsoleszenz, während neu vor allem bei planbarer Lagerstrategie oder geforderten Neuteilprozessen sinnvoll ist. EICHLER kombiniert diese Optionen mit Funktionsprüfung, Garantie und ergänzenden Life-Cycle-Services.

Wichtige Dokumente

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