SIEMENS 6ES7331-7TF01-0AB0
-
SIEMENS | Baugruppen | Analogein- / Analogausgaben
- EICHLER-Art.Nr.: K0219487
- EAN: 4025515075813
- UPC: 662643401455
Produktbeschreibung
SIMATIC DP, HART ANALOGEINGABE SM 331, 8AE, 0/4 - 20MA HART, FUER ET200M MIT IM153-2, 1 X 20-POLIG, FUNKTIONEN: FW-UPDATE, HART NEBENVARIABLEN, REDUNDANZ, LOKALER DIAGNOSEPUFFER MIT ZEITSTEMPELUNG,
Leistungen für SIEMENS 6ES7331-7TF01-0AB0
Reparatur
von 573,43 €
bis 1.032,17 €
Austausch
Gebraucht
Neu
1.693,00 €
1.269,75 €
SIEMENS |
6ES7331-7TF01-0AB0 –
zusätzliche Produktinformationen
| Lieferinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Exportkennzeichen | AL: N ECCN: EAR99H | ||
| Nettogewicht pro ME | 0.251 | ||
| Mengeneinheit (ME) | 1 Stück | ||
| Verpackungsmenge | 1 | ||
| Zusätzliche Produktinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Produktstatus | |||
| EAN | 4025515075813 | ||
| UPC | 662643401455 | ||
| Statistische Warennummer | 85389091 | ||
| Listenkennzeichen (LKZ) | ST73 | ||
| Fabrikategruppe | 4428 | ||
| Ursprungsland | DE | ||
| Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie | Seit: 20091125 | ||
| Klassifizierungen | Version | Klassifizierung | |
|---|---|---|---|
| eClass | 4 | 27-24-03-05 | |
| eClass | 5.1 | 27-24-26-01 | |
| eClass | 6.0 | 27-24-26-01 | |
| ETIM | 3 | / | |
| ETIM | 4 | EC001596 | |
| ETIM | 5 | EC001596 | |
Was ist 6ES7331-7TF01-0AB0 und wo wird es eingesetzt
Die 6ES7331-7TF01-0AB0 ist eine SIEMENS SIMATIC DP HART-Analogeingabebaugruppe SM 331 für ET 200M mit IM153-2 und 20-poligem Frontstecker. Sie ist dafür ausgelegt, acht analoge Stromsignale aus der Feldebene zu erfassen, typischerweise von Druck-, Durchfluss-, Füllstands- oder Temperaturmessumformern im 0/4…20-mA-Bereich. Ihr Vorteil liegt darin, dass sie nicht nur den klassischen Analogwert verarbeitet, sondern zusätzlich HART-Kommunikation und damit erweiterte Geräteinformationen unterstützt. Das macht die Baugruppe besonders interessant für prozessnahe Anwendungen, in denen Diagnose, Zusatzvariablen und eine saubere Einbindung bestehender Feldgeräte wichtig sind.
Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten
Die Baugruppe bietet 8 Eingänge und zusätzlich 8 Versorgungsausgänge zur Speisung von 2-Draht-Messumformern. Sie arbeitet mit 24 V DC, erreicht eine Auflösung von 15 Bit plus Vorzeichen und unterstützt je nach Messart 0…20 mA, ±20 mA oder 4…20 mA; HART-Nutzung ist im Bereich 4…20 mA möglich. Für die Praxis heißt das: Sie können sowohl klassische 4–20-mA-Sensorik als auch HART-fähige Feldgeräte einbinden, ohne auf stabile Analogwerterfassung zu verzichten. Relevant für die Inbetriebnahme ist auch der Hinweis, dass bei 2-Draht-Messumformern zwischen Anschluss 10 und 11 eine Brücke gesetzt werden muss. Mit geschirmten Leitungen bis 800 m, Diagnosealarm, Grenzwertalarm und IP20 ist die Baugruppe klar für den Schaltschrank- und Anlagenbetrieb ausgelegt.
Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz
Siemens führt die 6ES7331-7TF01-0AB0 als Ersatzteil, gleichzeitig ist für das Systemumfeld SIMATIC S7-300 / ET 200M der PM400-Meilenstein zur Product-Phase-out-Ankündigung auf den 1. Oktober 2023 gesetzt. Für Betreiber bedeutet das: Die Baugruppe ist weiterhin beschaffbar, gehört aber in vielen Werken bereits in den Bereich strategische Bevorratung, Reparaturabsicherung und Migrationsplanung. Als von Siemens dokumentierte funktionale Nachfolgelösung im Modernisierungskontext nennt Siemens für die Migration auf ET 200SP HA die 6DL1134-6TH00-0PH1 mit I/O-Adapter 6EZ2041-8HR35-4AE0. Das ist keine einfache steckgleiche 1:1-Ablöse, sondern eine geplante Umrüstung mit Anpassungen im Upgrade-Projekt.
Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie relevant sind
Für Unternehmen, die Stillstände absichern müssen, ist die Kombination aus Reparatur, Austausch, Gebraucht- und Neuware besonders relevant. Bei EICHLER ist für diese Baugruppe eine Reparatur in 2–5 Tagen ausgewiesen; enthalten sind technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, umfassende Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn die Baugruppe bereits in der Anlage projektiert ist und ohne Reengineering wieder in Betrieb gehen soll. Zusätzlich werden Austausch und Gebraucht anfragebasiert angeboten. Für Neuware sind aktuell 1–3 Tage Lieferzeit genannt. Damit lässt sich je nach Ausfallbild zwischen schneller Wiederverfügbarkeit, Budgetschutz und Obsoleszenzabsicherung auswählen.
| Attribut | Wert |
|---|---|
| Allgemeine Informationen | |
| Produktfunktion | |
| ● taktsynchroner Betrieb | Nein |
| Versorgungsspannung | |
| Lastspannung L+ | |
| ● Nennwert (DC) | 24 V |
| ● Verpolschutz | Ja |
| Eingangsstrom | |
| aus Lastspannung L+ (ohne Last), max. | 20 mA |
| aus Rückwandbus DC 5 V, max. | 120 mA |
| Ausgangsspannung | |
| Spannungsversorgung der Messumformer | |
| ● vorhanden | Ja |
| ● Nennwert (DC) | 24 V |
| ● kurzschlussfest | Ja |
| ● Speisestrom, max. | 60 mA |
| Verlustleistung | |
| Verlustleistung, typ. | 1,5 W |
| Analogeingaben | |
| Anzahl Analogeingänge | 8 |
| zulässiger Eingangsstrom für Stromeingang (Zerstörgrenze), max. | 40 mA |
| Eingangsbereiche (Nennwerte), Ströme | |
| ● 0 bis 20 mA | Ja |
| — Eingangswiderstand (0 bis 20 mA) | 140 Ω |
| ● 4 mA bis 20 mA | |
| — Eingangswiderstand (4 mA bis 20 mA) | 140 Ω |
| Leitungslänge | |
| ● geschirmt, max. | 800 m |
| Analogwertbildung für die Eingänge | |
| Messprinzip | Sigma Delta |
| Integrations- und Wandlungszeit/Auflösung pro Kanal | |
| ● Auflösung mit Übersteuerungsbereich (Bit inklusive Vorzeichen), max. | 16 bit |
| ● Integrationszeit parametrierbar | Ja |
| ● Integrationszeit (ms) | 20 ms bei 50 Hz; 16,6 ms bei 60 Hz; 100 ms bei 100 Hz |
| ● Grundwandlungszeit inklusive Integrationszeit (ms) | 55 ms @ 60 Hz, 65 ms @ 50 Hz, 305 ms @ 100 Hz |
| ● Störspannungsunterdrückung für Störfrequenz f1 in Hz | 10 / 50 / 60 Hz |
| Glättung der Messwerte | |
| ● parametrierbar | Ja |
| ● Stufe: Keine | Ja |
| ● Stufe: Schwach | Ja |
| ● Stufe: Mittel | Ja |
| ● Stufe: Stark | Ja |
| Geber | |
| Anschluss der Signalgeber | |
| ● für Strommessung als 2-Draht-Messumformer | Ja |
| ● für Strommessung als 4-Draht-Messumformer | Ja |
| Fehler/Genauigkeiten | |
| Gebrauchsfehlergrenze im gesamten Temperaturbereich | |
| ● Strom, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) | 0,15 % |
| Grundfehlergrenze (Gebrauchsfehlergrenze bei 25 °C) | |
| ● Strom, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) | 0,1 % |
| Alarme/Diagnosen/Statusinformationen | |
| Diagnosefunktion | Ja |
| Alarme | |
| ● Diagnosealarm | Ja |
| ● Grenzwertalarm | Ja |
| Diagnoseanzeige LED | |
| ● Sammelfehler SF (rot) | Ja |
| ● Kanalfehleranzeige F (rot) | Ja |
| Potenzialtrennung | |
| Potenzialtrennung Analogeingaben | |
| ● zwischen den Kanälen | Nein |
| ● zwischen den Kanälen und Rückwandbus | Ja |
| Isolation | |
| Isolation geprüft mit | DC 500 V |
| Schutzart und Schutzklasse | |
| Schutzart IP | IP20 |
| Anschlusstechnik | |
| erforderlicher Frontstecker | 20-polig |
| Maße | |
| Breite | 40 mm |
| Höhe | 125 mm |
| Tiefe | 117 mm |
| Gewichte | |
| Gewicht, ca. | 205 g |
| Fehlerbeschreibung | Möglicher Lösungsansatz |
|---|---|
| Warum meldet die 6ES7331-7TF01-0AB0 „externe Lastspannung fehlt“? | Prüfen Sie zuerst die 24-V-Lastspannung L+ an der Baugruppe. Fehlt diese Versorgung, setzt die Baugruppe eine Diagnosemeldung und die Kanalwerte sind nicht mehr plausibel. Kontrollieren Sie Spannungsversorgung, Klemmen, Sicherungen und die Verdrahtung bis zum Modul. Nach Wiederherstellung der L+-Versorgung verschwindet die Meldung in der Regel automatisch. |
| Warum meldet die SM 331 HART „Drahtbruch“? | Bei aktivierter Drahtbruchprüfung wertet die Baugruppe im 4…20-mA-Bereich einen Eingangsstrom von ≤ 1,185 mA als Drahtbruch. Typische Ursachen sind eine unterbrochene Leitung, ein offener Kanal, eine zu hochohmige Geberbeschaltung oder eine ungeeignete Verdrahtung. Prüfen Sie die Leitungsverbindung zwischen Sensor und Modul, deaktivieren Sie unbenutzte Kanäle sauber über die Messart und verwenden Sie bei langen Strecken gegebenenfalls Leitungen mit größerem Querschnitt. Wichtig: Ist die Drahtbruchprüfung aktiv, erfolgt keine Unterlauferkennung. |
| Warum bekomme ich an der 6ES7331-7TF01-0AB0 einen Unterlauf? | Ein Unterlauf weist darauf hin, dass der Eingangswert den unteren zulässigen Bereich unterschreitet. Siemens nennt dafür insbesondere eine falsche Messbereichswahl oder einen bei 4…20 mA verpolt angeschlossenen Sensor. Stellen Sie den passenden Messbereich ein und prüfen Sie die Polarität am Sensor sowie am Frontstecker. Wenn die Baugruppe im Drahtbruchmodus arbeitet, ist zusätzlich zu beachten, dass ein echter Verdrahtungsfehler eher als Drahtbruch und nicht als Unterlauf erkannt wird. |
| Warum zeigt die Baugruppe Überlauf an? | Überlauf bedeutet, dass der Eingangswert den Übersteuerungsbereich überschreitet. Das passiert typischerweise bei einem falsch gewählten Messbereich oder wenn der angelegte Strom nicht zur Kanalparametrierung passt. Abhilfe schafft die Prüfung des realen Prozesssignals, der Skalierung des angeschlossenen Messumformers und der eingestellten Messart im Hardwareprojekt. Erst wenn Messbereich, Sensor und Verdrahtung zusammenpassen, ist der Kanalwert wieder belastbar. |
| Was bedeutet die Meldung „Module without parameters“ mit Event ID 16#F553:8006? | Diese Meldung taucht in der Praxis beim HART-Modul auf, wenn die Parametrierung noch nicht sauber übertragen wurde oder wenn ein alter, inzwischen inaktiver Zustand im Diagnosepuffer steht. Prüfen Sie deshalb zuerst, ob die Hardwarekonfiguration vollständig geladen wurde. In einem dokumentierten Praxisfall wurde die Meldung trotz funktionierendem Betrieb gesehen; nach konfigurierten Variablenadressen in HW Config konnten die Werte direkt gelesen werden. Bleibt die Meldung aktiv, sollten Parametrierung, Firmwarestand und Sensoranschluss erneut geprüft werden. |
Ist 6ES7331-7TF01-0AB0 für 2-Draht- und 4-Draht-Messumformer geeignet?
Ja. Die Baugruppe unterstützt 2-Draht-Messumformer Strom und 4-Draht-Messumformer Strom. Für 2-Draht-Geräte stellt sie eigene Versorgungsausgänge bereit; zusätzlich weist Siemens darauf hin, dass bei dieser Betriebsart zwischen Anschluss 10 und 11 eine Brücke gesetzt werden muss. Das ist für die Inbetriebnahme wichtig, weil eine fehlende Brücke schnell zu unplausiblen Messwerten oder Diagnosemeldungen führt. Für Einkauf und Instandhaltung ist das relevant, wenn vorhandene Feldgeräte weiterverwendet werden sollen und nur die Baugruppe ersetzt oder beschafft wird.
Kann die Baugruppe neben dem 4–20-mA-Wert auch HART-Daten liefern?
Ja. Neben dem klassischen Analogwert kann die Baugruppe HART-Nebenvariablen bereitstellen. Siemens beschreibt, dass die HART-Analogbaugruppen je nach Einbindung mit 0, 4 oder 8 HART-Nebenvariablen verfügbar sein können. Aus der Praxis wird das dadurch bestätigt, dass die empfangenen HART-Werte auf zusätzlichen Eingangsadressen zur Verfügung stehen und in einem dokumentierten Anwendungsfall direkt aus den projektierten Adressen gelesen wurden, ohne zusätzliche SFC58/59-Aufrufe für das reine Auslesen der Variablen. Das ist besonders nützlich, wenn neben dem Primärwert weitere Prozessgrößen oder Gerätestatus benötigt werden.
Woran erkenne ich, dass die Baugruppe wirklich einen Diagnosefehler hat?
Ein zentrales Signal ist die rote SF-LED. Siemens beschreibt, dass die SF-LED leuchtet, sobald eine Diagnosemeldung von der Analogbaugruppe ausgelöst wird, und wieder erlischt, wenn alle Fehler behoben sind. Zusätzlich liefert die Analogeingabebaugruppe bei erkanntem Fehler unabhängig von der Parametrierung den Wert 7FFFH, was auf Überlauf, Störung oder deaktivierten Kanal hinweist. Für eine saubere Fehlerabgrenzung sollten deshalb Baugruppendiagnose in STEP 7, Kanalparametrierung und die reale Verdrahtung immer zusammen betrachtet werden.
Gibt es einen verifizierten Siemens-Nachfolger für 6ES7331-7TF01-0AB0?
Ja, aber im Sinn einer Modernisierungslösung, nicht als steckgleiche Sofortablöse. Siemens ordnet die 6ES7331-7TF01-0AB0 in einer Upgrade-Zuordnung der ET 200SP HA Baugruppe 6DL1134-6TH00-0PH1 zu, ergänzt um den I/O-Adapter 6EZ2041-8HR35-4AE0. Gleichzeitig verweist Siemens darauf, dass ET 200SP HA der geeignete Nachfolger für ET 200M in Modernisierungsprojekten ist. Für Entscheider bedeutet das: Wer langfristig modernisieren will, bekommt eine offizielle Richtung von Siemens. Wer kurzfristig Ausfälle abfangen muss, fährt häufig besser mit Reparatur, Austausch oder Bevorratung der vorhandenen ET-200M-Technik.
Mit welchem System ist die Baugruppe kompatibel?
Die Baugruppe ist für ET 200M mit IM153-2 ausgelegt und verwendet einen 20-poligen Frontstecker. Siemens nennt sie ausdrücklich als HART-Analogeingabebaugruppe für dieses Peripheriesystem. Zusätzlich ist laut Handbuch auch ein Einsatz mit PROFINET IO möglich, sofern die passende Version von STEP 7 und die aktuelle GSDML-Datei der Schnittstelle verwendet werden. Für Beschaffung und Instandhaltung ist diese Abgrenzung wichtig, weil die Artikelnummer zwar eindeutig ist, die Einsatzfähigkeit aber immer zur vorhandenen ET-200M-/IM153-2-Umgebung passen muss.
Wann ist Reparatur sinnvoller als sofortiger Neukauf?
Reparatur ist besonders dann sinnvoll, wenn die bestehende Baugruppe bereits sauber projektiert ist und die Anlage ohne Anpassungen wieder anlaufen soll. EICHLER nennt für diese Baugruppe eine Reparaturlaufzeit von 2–5 Tagen und beschreibt den Leistungsumfang mit Reinigung, vorbeugender Instandhaltung, Funktionsprüfung und mindestens 24 Monaten Garantie. Neuware ist ebenfalls verfügbar, aktuell mit 1–3 Tagen Lieferzeit und ausgewiesenem Bestand. Für Betreiber heißt das: Bei planbaren Ausfällen oder zur Lagerstrategie kann Neuware passend sein; bei Obsoleszenz, Budgetdruck oder identischem Rückbau-/Wiedereinbauprozess ist Reparatur oft die wirtschaftlichere und schnell integrierbare Option.























