SIEMENS 6ES7331-7TB10-0AB0

  • SIEMENS | Baugruppen | Analogein- / Analogausgaben

  • EICHLER-Art.Nr.: K1027192
  • EAN: 804766341830

Produktbeschreibung

SIMATIC DP, HART ANALOGEINGABE SM 331, 2AE, 0/4 - 20MA HART, AB HART REV. 5.0, FUER ET200M MIT IM 153-2, 1 X 20-POLIG

Leistungen für SIEMENS 6ES7331-7TB10-0AB0

Reparatur

2-5 Tage

von 644,30 €

bis 985,40 €

Austausch

Gebraucht

Neu

1-3 Tage

10+ Stck.

758,00 €

568,50 €

568,50 € *

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Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: N ECCN: EAR99H
Nettogewicht pro ME 0.399
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus EOP: 2025-10-01
EAN 804766341830
UPC /
Statistische Warennummer 85389091
Listenkennzeichen (LKZ) STPCS7
Fabrikategruppe 4428
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: 20140826
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 /
eClass 5.1 27-24-26-01
eClass 6.0 27-24-26-01
ETIM 3 /
ETIM 4 /
ETIM 5 EC001596

Was ist 6ES7331-7TB10-0AB0 und wo wird es eingesetzt

6ES7331-7TB10-0AB0 ist eine SIMATIC DP HART-Analogeingabebaugruppe SM 331 für ET 200M mit IM 153-2. Die Baugruppe stellt 2 Analogeingänge für 0/4…20 mA bereit und ist für den Anschluss von HART-fähigen 2-Draht- und 4-Draht-Messumformern ausgelegt. Typische Einsatzfelder sind Prozesssignale aus Druck-, Temperatur-, Durchfluss- oder Füllstandsmessung, besonders dort, wo neben dem eigentlichen Messwert auch zusätzliche Diagnosen und Geräteinformationen per HART benötigt werden. Durch die Auslegung für ET 200M ist das Modul vor allem in verteilten I/O-Strukturen interessant, in denen robuste Signalübertragung, Diagnosefähigkeit und der Weiterbetrieb bestehender S7-300-/ET-200M-Anlagen wichtig sind.

Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten

Die Baugruppe arbeitet mit 24 V DC Lastspannung, besitzt 2 kanalgetrennte Eingänge und unterstützt 0…20 mA sowie 4…20 mA, wobei HART nur im Bereich 4…20 mA genutzt wird. Wichtig für die Praxis sind die integrierten Geberversorgungen für 2-Draht-Messumformer, die parametrierbare Diagnose, die Grenzwertalarme sowie die Statusanzeigen SF, F und H für Gruppenfehler, Kanalfehler und aktive HART-Kommunikation. Die maximal geschirmte Leitungslänge liegt bei 400 m, die Integrationszeiten sind parametrierbar; Siemens empfiehlt bei HART bevorzugt 100 ms, um den Einfluss der Wechselstrommodulation auf das Messsignal zu minimieren. Hinzu kommen Ex(i)-Eigenschaften, ATEX-Zulassung, ein Einsatzbereich von 0 bis 60 °C sowie kompakte Abmessungen von 40 x 125 x 120 mm.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenzstatus

Für 6ES7331-7TB10-0AB0 ist im EICHLER-Shop ein Produktstatus EOP: 2025-10-01 genannt. Siemens führt die Baugruppe in zugänglichen Produktinformationen als Ersatzteil. Damit ist das Modul für viele Betreiber weiterhin beschaffbar, befindet sich aber klar in einem fortgeschrittenen Life-Cycle, was für Instandhaltung und Einkauf vor allem bei Ersatzteilstrategie, Lagerhaltung und Stillstandsrisiko relevant ist. Einen vom Hersteller ausdrücklich als Nachfolger benannten 1:1-Nachfolger konnte ich in den zugänglichen Siemens-Quellen für genau diese Artikelnummer nicht verifizieren. Für Migrationsprojekte stellt Siemens die Baugruppe jedoch in einer Vergleichsdokumentation der ET 200SP HA 6DL1134-6TB00-0HX1 gegenüber; das ist als Migrationsreferenz, nicht automatisch als bestätigter 1:1-Nachfolger zu verstehen.

Verfügbare EICHLER Leistungen und warum sie in der Praxis relevant sind

Für 6ES7331-7TB10-0AB0 bietet EICHLER die Leistungen Reparatur, Austausch, Gebraucht und Neu an. Gerade bei Baugruppen mit fortgeschrittenem Life-Cycle ist das für Instandhalter und Einkäufer wichtig: Eine Reparatur hilft, vorhandene Anlagenstruktur und Parametrierung zu erhalten, statt kurzfristig auf Umbauten auszuweichen. EICHLER verbindet die Reparatur mit technischer Reinigung, vorbeugender Instandhaltung, umfassender Funktionsprüfung und mindestens 24 Monaten Garantie. Ein Austausch ist besonders dann sinnvoll, wenn Stillstandszeit minimiert werden muss. Gebrauchte oder neue Baugruppen schaffen zusätzliche Versorgungssicherheit, wenn interne Reservebestände fehlen oder Obsoleszenzrisiken aktiv abgefedert werden sollen. So bleibt die Funktionsfähigkeit einer ET-200M-Anlage auch dann absicherbar, wenn Originalprodukte nicht mehr im frühen Marktzyklus stehen.

Attribut Wert
Versorgungsspannung
Lastspannung L+
● Nennwert (DC) 24 V
● Verpolschutz Ja
Eingangsstrom
aus Lastspannung L+ (ohne Last), max. 180 mA
aus Rückwandbus DC 5 V, max. 100 mA
Ausgangsspannung
Spannungsversorgung der Messumformer
● vorhanden Ja
● Nennwert (DC) 15 V; bei 22 mA
● kurzschlussfest Ja; ca. 30 mA
● Leerlaufspannung (DC) 29,6 V
Verlustleistung
Verlustleistung, typ. 4,5 W
Analogeingaben
Anzahl Analogeingänge 2
zulässiger Eingangsstrom für Stromeingang (Zerstörgrenze), max. 40 mA
Eingangsbereiche (Nennwerte), Ströme
● 0 bis 20 mA Ja
— Eingangswiderstand (0 bis 20 mA) 50 Ω
● 4 mA bis 20 mA Ja
— Eingangswiderstand (4 mA bis 20 mA) 50 Ω
Leitungslänge
● geschirmt, max. 400 m
Analogwertbildung für die Eingänge
Messprinzip Sigma Delta
Integrations- und Wandlungszeit/Auflösung pro Kanal
● Auflösung mit Übersteuerungsbereich (Bit inklusive Vorzeichen), max. 16 bit; 10 bit bis 15 bit + VZ
● Integrationszeit parametrierbar Ja
● Integrationszeit (ms) 2,5 / 16,67 / 20 / 100 ms
● Grundwandlungszeit inklusive Integrationszeit (ms) 2,5 / 16,67 / 20 / 100 (1 Kanal freigegeben); 7,5 / 50 / 60 / 300 (2 Kanäle freigegeben)
● Störspannungsunterdrückung für Störfrequenz f1 in Hz 10 / 50 / 60 / 400 Hz
Geber
Anschluss der Signalgeber
● für Strommessung als 2-Draht-Messumformer Ja
● für Strommessung als 4-Draht-Messumformer Ja
Fehler/Genauigkeiten
Gebrauchsfehlergrenze im gesamten Temperaturbereich
● Strom, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 0,45 %; von 0 / 4 bis 20 mA
Grundfehlergrenze (Gebrauchsfehlergrenze bei 25 °C)
● Strom, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 0,1 %; von 0 / 4 bis 20 mA
Alarme/Diagnosen/Statusinformationen
Diagnosefunktion Ja; parametrierbar
Alarme
● Diagnosealarm Ja; parametrierbar
● Grenzwertalarm Ja; parametrierbar, Kanäle 0 und 1
Diagnosen
● Bereichsüberschreitung Ja; rote LED, Meldung
● Drahtbruch der Signalgeberleitung Ja; rote LED, Meldung
● Kurzschluss der Signalgeberleitung Ja; rote LED, Meldung
● HART-Kommunikation aktiv Ja; grüne LED (H)
Diagnoseanzeige LED
● Sammelfehler SF (rot) Ja
● Kanalfehleranzeige F (rot) Ja
Ex(i)-Kennwerte
Baugruppe für Ex(i)-Schutz Ja
Höchstwerte für Anschlussklemmen für Gasgruppe IIC
● Uo (Leerlaufspannung), max. 26 V
● Io (Kurzschlussstrom), max. 96,1 mA
● Po (Ausgangsleistung), max. 511 mW
● Co (zulässige externe Kapazität), max. 62 nF
● Lo (zulässige externe Induktivität), max. 3 mH
● Um (Spannung an nichteigensicheren Anschlussklemmen), max. 250 V; DC
Potenzialtrennung
Potenzialtrennung Analogeingaben
● zwischen den Kanälen Ja
● zwischen den Kanälen und Rückwandbus Ja
Zulässige Potenzialdifferenz
zwischen den Eingängen (UCM) DC 60 V/AC 30 V zulässige Potenzialdifferenz (Uiso) bei Signalen aus dem explosionsgefährdeten Bereich
Normen, Zulassungen, Zertifikate
CE-Kennzeichen Ja
UL-Zulassung Ja
FM-Zulassung Ja
RCM (ehemals C-TICK) Ja
KC-Zulassung Ja
EAC (ehemals Gost-R) Ja
Einsatz im explosionsgefährdeten Bereich
● ATEX-Kennzeichnung ATEX II 3 G (2) GD Ex nA [ib Gb] [ib IIIC Db] IIC T4 Gc
● ATEX-Zertifikat DEKRA 14 ATEX 0052X
● FM-Kennzeichung Class I, Division 2, Group A, B, C, D T4; Class I, Zone 2, Group IIC T4
Umgebungsbedingungen
Umgebungstemperatur im Betrieb
● min. 0 °C
● max. 60 °C
Anschlusstechnik
erforderlicher Frontstecker 1x 20-polig
Maße
Breite 40 mm
Höhe 125 mm
Tiefe 120 mm
Gewichte
Gewicht, ca. 260 g

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum meldet 6ES7331-7TB10-0AB0 Drahtbruch, obwohl der Messumformer noch angeschlossen ist? Bei 4…20-mA-Betrieb erkennt die Baugruppe Ströme unter 3,6 mA als Drahtbruch, wenn Gruppen- und Drahtbruchdiagnose aktiviert sind. Bei 4-Draht-Messumformern kann auch ein Kurzschluss so wirken, weil der Eingangsstrom dabei stark absinkt. Prüfen Sie deshalb den realen Schleifenstrom, die Verdrahtung, Klemmstellen, den Leiterquerschnitt und ob ein offener Kanal versehentlich aktiviert wurde.
Warum liefert 6ES7331-7TB10-0AB0 nur 7FFFH statt eines plausiblen Messwerts? 7FFFH steht bei dieser Baugruppe für Overflow, Fehler oder einen deaktivierten Kanal. Häufige Ursachen sind ein falscher Messbereich, ein übersteuerter Eingang, ein Diagnoseereignis oder ein nicht korrekt parametrierter Kanal. Prüfen Sie in STEP 7 die Kanalaktivierung, die Bereichseinstellung und die Diagnosedaten der Baugruppe. Leuchten SF- oder F-LED, sollte zuerst der anstehende Diagnoseeintrag ausgewertet werden.
Warum erscheint 8000H oder Unterlauf am Analogeingang? Ein Unterlauf wird gemeldet, wenn der Eingangswert unter den zulässigen Bereich fällt und die Gruppen­diagnose aktiv ist, während die Drahtbruchdiagnose nicht aktiv ist. Für die HART-Baugruppe liegt diese Schwelle bei Strömen unter etwa 1,1845 mA. Typische Ursachen sind ein falsch gewählter Messbereich, verpolte Verdrahtung, zu geringer Schleifenstrom oder ein fehlerhafter Sensor. Prüfen Sie Messbereich, Polarität, Versorgung des Feldgeräts und den tatsächlich anliegenden Strom im Kreis.
Warum funktioniert die HART-Kommunikation mit 6ES7331-7TB10-0AB0 nicht stabil oder gar nicht? Für HART muss die Baugruppe im Bereich 4…20 mA betrieben werden. Siemens fordert außerdem einen 200-Ohm-Widerstand im Messkreis für HART-Messumformer; zusätzlich empfiehlt Siemens bei Kommunikationsfehlern die Prüfung der Prozessverdrahtung, eine korrekte Parametrierung, mehr Retries und bei Analogeingängen gegebenenfalls einen parallel geschalteten Kondensator von etwa 150 nF. Ebenso wichtig ist die richtige Klemmenbelegung für 2-Draht- und 4-Draht-HART-Geber.
Warum taucht in STEP 7 „Module without parameters“ oder Event ID 16#F553:8006 auf? In einer PLCtalk-Diskussion zu Siemens-HART-Baugruppen wurde beschrieben, dass diese Meldung auch als inaktive Altmeldung aus einer Phase ohne angeschlossene Sensorik stehen bleiben kann, obwohl die Baugruppe später korrekt arbeitet. Bleibt die Meldung aktiv, sollten die Hardwarekonfiguration, die Parametrierung und die erneute Übertragung der Parameter geprüft werden. Zeigt die Baugruppe zusätzlich aktive Diagnoseeinträge oder SF/F-LED, liegt eher ein aktuelles Parametrier- oder Verdrahtungsproblem vor.

Ist 6ES7331-7TB10-0AB0 die richtige Baugruppe für ET 200M mit IM 153-2?

Ja. Die zugänglichen Produktinformationen beschreiben 6ES7331-7TB10-0AB0 eindeutig als SIMATIC DP HART-Analogeingabe SM 331 für ET 200M mit IM 153-2. Für Betreiber bestehender ET-200M-Stationen ist das wichtig, weil die Baugruppe genau für diese dezentrale Plattform gedacht ist und sich damit vor allem für den Ersatz bestehender HART-Eingangsmodule eignet, ohne sofort auf eine neue I/O-Generation umsteigen zu müssen.

Kann ich mit 6ES7331-7TB10-0AB0 2-Draht- und 4-Draht-Messumformer anschließen?

Ja. Die Baugruppe unterstützt 2-Draht- und 4-Draht-Strommessumformer. Für 2-Draht-Geber stehen integrierte Geberversorgungen zur Verfügung. Der Messbereich 4…20 mA ist für beide Geberarten relevant, während 0…20 mA nur für 4-Draht-Messumformer vorgesehen ist. Das ist für die Beschaffung wichtig, weil sich die Eignung der Baugruppe nicht nur nach der Artikelnummer, sondern immer auch nach der Art des eingesetzten Feldgeräts richtet.

Was muss ich bei der Verdrahtung von HART-Messumformern beachten?

Für HART-Betrieb ist entscheidend, dass die Baugruppe 4…20 mA nutzt und der 200-Ohm-Widerstand im Messkreis vorhanden ist. Siemens nennt dafür auch konkrete Klemmenhinweise: Ein 2-Draht-HART-Messumformer soll an Klemme 3 und 5 beziehungsweise 12 und 14 angeschlossen werden, ein 4-Draht-HART-Messumformer an 5 und 6 beziehungsweise 14 und 15. Zusätzlich müssen die Anforderungen an eine eigensichere Installation eingehalten werden. Das reduziert Fehlkommunikation und verhindert Diagnosemeldungen, die eigentlich nur aus fehlerhafter Verdrahtung entstehen.

Ist 6ES7331-7TB10-0AB0 noch aktiv oder schon abgekündigt?

Die Baugruppe wird in zugänglichen Siemens-Produktinformationen als Ersatzteil geführt. Im EICHLER-Shop ist zusätzlich EOP: 2025-10-01 angegeben, und EICHLER listet das Modul im Zusammenhang mit der Abkündigung von S7-300-/ET-200M-Baugruppen ab 01.10.2025. Für Betreiber bedeutet das: Beschaffung, Reparaturfähigkeit und Bevorratung werden strategisch wichtiger, weil die Baugruppe nicht mehr im frühen Produktlebenszyklus steht.

Gibt es für 6ES7331-7TB10-0AB0 einen bestätigten Siemens-Nachfolger?

Einen ausdrücklich als Nachfolger benannten 1:1-Artikel konnte ich in den zugänglichen Siemens-Quellen für genau 6ES7331-7TB10-0AB0 nicht belastbar verifizieren. Siemens zeigt in einer aktuellen Vergleichsdokumentation jedoch die ET 200SP HA 6DL1134-6TB00-0HX1 als funktional vergleichbare Migrationsposition. Diese Gegenüberstellung ist hilfreich für Modernisierungsprojekte, ersetzt aber keine Einzelfallprüfung von Ex-Anforderungen, Verdrahtung, Topologie und Projektierung.

Wie kommen zusätzliche HART-Variablen in die SPS?

Bei den Revision-7-HART-Baugruppen können laut Siemens bis zu 8 zusätzliche HART-Variablen im User-Data-Bereich bereitgestellt werden. Siemens beschreibt außerdem, dass konfigurierte HART-Variablen ab Byte 15 im Eingangsbereich abgelegt werden und je Variable 5 Eingangsbytes belegen. In einer PLCtalk-Diskussion zu Siemens-HART-Baugruppen wurde bestätigt, dass die in HW Config zugewiesenen Variablenadressen in der Praxis direkt gelesen werden können, ohne dass dafür zwingend zusätzliche SFC58/SFC59-Aufrufe nötig sind. Für Programmierer ist dabei wichtig, zwischen S7-Wertformat und HART-Floating-Point-/Statusdaten sauber zu unterscheiden.

Wichtige Dokumente

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