SIEMENS 6ES7331-7RD00-0AB0
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SIEMENS | Baugruppen | Analogein- / Analogausgaben
- EICHLER-Art.Nr.: K0118580
- EAN: 4025515061229
- UPC: 662643230253
Produktbeschreibung
SIMATIC S7, ANALOGEINGABE SM 331, POTENTIALGETRENNT, 4 AE; 0/4 - 20MA, 1 X 20-POLIG, F. SIGNALE AUS DEM EX-BEREICH, DIAGNOSEFAEHIG, PTB GEPRUEFT
Leistungen für SIEMENS 6ES7331-7RD00-0AB0
Reparatur
von 629,85 €
bis 926,25 €
Austausch
1.000,35 €
750,26 €
Gebraucht
1.111,51 €
833,63 €
Neu
1.235,00 €
926,25 €
SIEMENS |
6ES7331-7RD00-0AB0 –
zusätzliche Produktinformationen
| Lieferinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Exportkennzeichen | AL: N ECCN: EAR99H | ||
| Nettogewicht pro ME | 0.409 | ||
| Mengeneinheit (ME) | 1 Stück | ||
| Verpackungsmenge | 1 | ||
| Zusätzliche Produktinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Produktstatus | EOP: 2025-10-01 | ||
| EAN | 4025515061229 | ||
| UPC | 662643230253 | ||
| Statistische Warennummer | 85389091 | ||
| Listenkennzeichen (LKZ) | STPCS7 | ||
| Fabrikategruppe | 4428 | ||
| Ursprungsland | DE | ||
| Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie | Seit: 20110321 | ||
| Klassifizierungen | Version | Klassifizierung | |
|---|---|---|---|
| eClass | 4 | 27-24-03-05 | |
| eClass | 5.1 | 27-24-22-01 | |
| eClass | 6.0 | 27-24-22-01 | |
| ETIM | 3 | / | |
| ETIM | 4 | EC001420 | |
| ETIM | 5 | EC001420 | |
Was ist 6ES7331-7RD00-0AB0 und wo wird es eingesetzt
6ES7331-7RD00-0AB0 ist eine SIMATIC S7 Analogeingabebaugruppe SM 331 für 4 Stromsignale mit 0/4 bis 20 mA. Die Baugruppe ist potentialgetrennt, diagnosefähig, PTB-geprüft und für Signale aus dem explosionsgefährdeten Bereich ausgelegt. Sie wird typischerweise in S7-300- und ET 200M-Umgebungen eingesetzt, wenn Messumformer aus Prozessanlagen sicher an die SPS angebunden werden müssen. Typische Anwendungen sind Messstellen in Chemie, Energie, Tanklager-, Verfahrens- und Produktionsanlagen, in denen eigensichere Feldsignale verarbeitet werden. Wichtig ist dabei: Die Baugruppe selbst wird außerhalb des Ex-Bereichs montiert, während eigensichere Betriebsmittel aus Zone 1, 2 sowie 21 und 22 angeschlossen werden dürfen.
Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten
Die Baugruppe arbeitet mit 24 V DC Lastspannung, bietet 4 Analogeingänge und unterstützt 2-Draht- sowie 4-Draht-Messumformer. Für die Strommessung stehen die Bereiche 0 bis 20 mA und 4 bis 20 mA zur Verfügung, jeweils mit 50 Ω Eingangswiderstand. Die Integrationszeit ist parametrierbar von 2,5 bis 100 ms. Das ist wichtig für die Praxis: Kürzere Zeiten reagieren schneller, längere Zeiten verbessern Auflösung und Störunterdrückung. Siemens nennt je nach Einstellung eine Auflösung von 10 bis 15 Bit plus Vorzeichen. Zusätzlich bietet die Baugruppe kanalbezogene Diagnose, SF- und F-LEDs, Potenzialtrennung zwischen den Kanälen und zum Rückwandbus, einen 20-poligen Frontstecker, max. 60 °C Umgebungstemperatur sowie kompakte Abmessungen von 40 x 125 x 120 mm.
Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz
Für Einkäufer und Instandhalter ist der Lebenszyklus hier besonders relevant. Siemens führt 6ES7331-7RD00-0AB0 in aktuellen Quellen als Spare Part / Ersatzteil, während die EICHLER-Artikeldetailseite den Produktstatus EOP mit 2025-10-01 ausweist. Das ist ein klares Signal für fortgeschrittenes Life-Cycle-Management: Wer diese Baugruppe noch in laufenden Anlagen nutzt, sollte Beschaffung, Reparaturfähigkeit und Ersatzteilbevorratung aktiv absichern. Für Betreiber bedeutet das vor allem, Stillstandsrisiken nicht erst im Störfall zu adressieren, sondern frühzeitig mit Tausch-, Reparatur- oder Lagerstrategien zu planen. Einen verifizierten, von Siemens benannten direkten Nachfolger konnte ich in den recherchierten offiziellen Quellen nicht belastbar belegen. Gerade bei Ex-Anwendungen sollte ein Ersatz deshalb nicht nur funktional, sondern auch zulassungs- und anschlusstechnisch geprüft werden.
Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie in der Praxis relevant sind
Für Betreiber älterer S7-300- und ET-200M-Anlagen sind die EICHLER-Leistungen besonders dann relevant, wenn Obsoleszenz, Lieferengpässe oder ein akuter Anlagenstillstand zusammenkommen. Die Artikelseite nennt Reparatur mit 2 bis 5 Tagen, Austausch mit 1 bis 3 Tagen, außerdem gebrauchte und neue Baugruppen mit kurzer Lieferzeit. Für die Reparatur nennt EICHLER eine technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, umfassende Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie. Das ist praxisnah vor allem dann sinnvoll, wenn eine Anlage auf genau diese Baugruppe abgestimmt ist und ein Engineering-Umbau vermieden werden soll. Austausch passt bei zeitkritischem Stillstand, gebraucht bei kostenbewusster Ersatzteilstrategie und neu bei geplanter Bevorratung für standardisierte Instandhaltung.
| Attribut | Wert |
|---|---|
| Versorgungsspannung | |
| Lastspannung L+ | |
| ● Nennwert (DC) | 24 V |
| ● Verpolschutz | Ja |
| Eingangsstrom | |
| aus Lastspannung L+ (ohne Last), max. | 250 mA |
| aus Rückwandbus DC 5 V, max. | 60 mA |
| Ausgangsspannung | |
| Spannungsversorgung der Messumformer | |
| ● Nennwert (DC) | 13 V; bei 22 mA |
| Verlustleistung | |
| Verlustleistung, typ. | 3 W |
| Analogeingaben | |
| Anzahl Analogeingänge | 4 |
| zulässiger Eingangsstrom für Stromeingang (Zerstörgrenze), max. | 40 mA |
| Eingangsbereiche | |
| ● Spannung | Nein |
| ● Strom | Ja |
| ● Thermoelement | Nein |
| ● Widerstandsthermometer | Nein |
| ● Widerstand | Nein |
| Eingangsbereiche (Nennwerte), Ströme | |
| ● 0 bis 20 mA | Ja |
| — Eingangswiderstand (0 bis 20 mA) | 50 Ω |
| ● 4 mA bis 20 mA | Ja |
| — Eingangswiderstand (4 mA bis 20 mA) | 50 Ω |
| Leitungslänge | |
| ● geschirmt, max. | 200 m |
| Analogwertbildung für die Eingänge | |
| Integrations- und Wandlungszeit/Auflösung pro Kanal | |
| ● Auflösung mit Übersteuerungsbereich (Bit inklusive Vorzeichen), max. | 16 bit; 10 bit bis 15 bit + VZ |
| ● Integrationszeit parametrierbar | Ja; 2,5 ... 100 ms |
| ● Störspannungsunterdrückung für Störfrequenz f1 in Hz | 10 ... 400 Hz |
| Geber | |
| Anschluss der Signalgeber | |
| ● für Strommessung als 2-Draht-Messumformer | Ja |
| ● für Strommessung als 4-Draht-Messumformer | Ja |
| Fehler/Genauigkeiten | |
| Gebrauchsfehlergrenze im gesamten Temperaturbereich | |
| ● Strom, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) | 0,45 % |
| Grundfehlergrenze (Gebrauchsfehlergrenze bei 25 °C) | |
| ● Strom, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) | 0,1 % |
| Alarme/Diagnosen/Statusinformationen | |
| Diagnosefunktion | Ja |
| Diagnosen | |
| ● Diagnoseinformation auslesbar | Ja |
| ● Bereichsüberschreitung | Ja |
| ● Drahtbruch der Signalgeberleitung | Ja |
| ● Kurzschluss der Signalgeberleitung | Ja |
| Diagnoseanzeige LED | |
| ● Sammelfehler SF (rot) | Ja |
| ● Kanalfehleranzeige F (rot) | Ja |
| Ex(i)-Kennwerte | |
| Baugruppe für Ex(i)-Schutz | Ja |
| Höchstwerte für Anschlussklemmen für Gasgruppe IIC | |
| ● Uo (Leerlaufspannung), max. | 25,2 V |
| ● Io (Kurzschlussstrom), max. | 68,5 mA |
| ● Po (Ausgangsleistung), max. | 431 mW |
| ● Co (zulässige externe Kapazität), max. | 90 nF |
| ● Lo (zulässige externe Induktivität), max. | 7,5 mH |
| Potenzialtrennung | |
| Potenzialtrennung Analogeingaben | |
| ● zwischen den Kanälen | Ja |
| ● zwischen den Kanälen und Rückwandbus | Ja |
| Normen, Zulassungen, Zertifikate | |
| Einsatz im explosionsgefährdeten Bereich | |
| ● ATEX-Kennzeichnung | ATEX II 3 G (2) GD Ex nA [ib Gb] [ib IIIC Db] IIC T4 Gc |
| ● FM-Kennzeichung | Class I, Division 2, Group A, B, C, D T4 |
| ● Prüfnummer PTB | Ex-96.D.2092X |
| Umgebungsbedingungen | |
| Umgebungstemperatur im Betrieb | |
| ● max. | 60 °C |
| Anschlusstechnik | |
| erforderlicher Frontstecker | 20-polig |
| Maße | |
| Breite | 40 mm |
| Höhe | 125 mm |
| Tiefe | 120 mm |
| Gewichte | |
| Gewicht, ca. | 290 g |
| Fehlerbeschreibung | Möglicher Lösungsansatz |
|---|---|
| Warum meldet die 6ES7331-7RD00-0AB0 Drahtbruch, obwohl der Messumformer angeschlossen ist? | Prüfen Sie zuerst, ob der Kanal wirklich auf 4 bis 20 mA parametriert ist und die Drahtbruchdiagnose freigegeben wurde. Siemens wertet bei dieser Baugruppe einen Eingangsstrom von I ≤ 3,6 mA als Drahtbruch und hebt die Meldung erst wieder auf, wenn der Strom über 3,8 mA steigt. Kontrollieren Sie deshalb Schleifenstrom, Sensorversorgung, Leitungsunterbrechungen, Klemmenbild und die Zuordnung als 2- oder 4-Draht-Messumformer. |
| Warum bekomme ich bei 0 bis 20 mA keine Drahtbruchmeldung? | Das ist bei dieser Baugruppe kein Fehler im engeren Sinn, sondern eine Eigenschaft der Parametrierung. Siemens beschreibt ausdrücklich, dass für den Strombereich 0 bis 20 mA keine Drahtbrucherkennung möglich ist. Wenn eine Leitungsüberwachung benötigt wird, muss der Kanal auf 4 bis 20 mA parametriert und die Diagnose aktiviert werden. Danach sollte geprüft werden, ob der angeschlossene Messumformer diese Betriebsart unterstützt. |
| Warum leuchten SF und F-LED, und ich bekomme keine gültigen Analogwerte? | Typische Ursachen sind falsche Parameter, fehlende Parametrierung oder eine fehlende L+ Versorgung. Siemens nennt genau diese Punkte als häufige Diagnoseursachen. In einem SPS-Forum wurde bei genau der 6ES7331-7RD00-0AB0 zusätzlich beschrieben, dass Peripherie-Zugriffsfehler oft auf eine nicht korrekt übertragene Hardware-Konfiguration, falsche Adressen oder unpassende Zugriffsbreiten zurückgehen. Prüfen Sie daher die exakte MLFB in der HW-Konfig, die Startadresse, die Übertragung in die CPU und die 24-V-Versorgung an L+ und M. |
| Warum zeigt die Baugruppe Bereichsüberschreitung oder unplausible Messwerte? | Die Baugruppe unterstützt Diagnose auf Bereichsüberschreitung, Drahtbruch und Kurzschluss der Signalgeberleitung. Prüfen Sie daher, ob der Sensor tatsächlich im parametrierten Bereich arbeitet, ob versehentlich 0 bis 20 mA statt 4 bis 20 mA eingestellt wurde und ob Verdrahtung oder Bürde zum Messumformer passen. Für stabile Werte sollten außerdem die Integrationszeit und die Störspannungsunterdrückung passend zur Anlage gewählt werden. Bei stark schwankenden Signalen hilft oft eine längere Integrationszeit. |
| Warum stimmt die Skalierung in STEP 7 nicht, obwohl 4 bis 20 mA anliegen? | Bei Siemens-Analogwerten entscheidet die eingestellte Messart über die interne Abbildung. Es wird darauf hingewiesen, dass der genau eingestellte Bereich auf den typischen STEP-7-Wertebereich abgebildet wird und die Skalierung deshalb zur Parametrierung passen muss. Prüfen Sie also, ob der Kanal als 0 bis 20 mA oder 4 bis 20 mA projektiert wurde, und gleichen Sie anschließend Ihren SCALE-Baustein sowie Grenzwerte und Plausibilitätsprüfungen daran an. |
| Warum treten nach dem Anschluss eines aktiven Gebers Ex-relevante Probleme auf? | Siemens nennt für diese Baugruppe eine Besonderheit: Beim Anschluss von aktiven Gebern erreichen unbenutzte Messumformer-Ausgänge nur dann die vorgesehenen Bedingungen, wenn die Klemmen 3, 7, 12 und 16 mit Kunststoffbolzen, zum Beispiel M3 x 8, verschlossen werden. Zusätzlich muss die Versorgung für den eigensicheren Aufbau korrekt geführt werden. Wird das übersehen, kann das zwar wie ein Inbetriebnahmeproblem wirken, betrifft aber in Wirklichkeit die sichere Ausführung des Ex-Aufbaus. |
| Warum verhalten sich die Fehler-LEDs auffällig oder unplausibel? | Siemens hat zu dieser Baugruppe eine offizielle Mitteilung veröffentlicht: Bei Modulen des Typs 6ES7331-7RD00-0AB0, die zwischen Mai 2015 und April 2016 gefertigt wurden, kann eine Fehlfunktion der Fehleranzeige-LEDs auftreten. Wenn Diagnosemeldungen und LED-Zustände nicht zusammenpassen, sollten daher neben Verdrahtung und Parametrierung auch Bauzustand und Fertigungszeitraum geprüft werden. |
Ist 6ES7331-7RD00-0AB0 eine normale SPS-Analogeingabe oder eine Ex-Baugruppe?
Die Baugruppe ist keine gewöhnliche Standard-Analogeingabe, sondern eine Ex-fähige SM 331 für Signale aus dem explosionsgefährdeten Bereich. Siemens weist die Baugruppe als für Hazardous Area Signals, PTB tested und mit ATEX- sowie FM-Kennzeichnung aus. Für Betreiber bedeutet das: Die Baugruppe eignet sich speziell für Anwendungen, in denen eigensichere Feldgeräte an ein S7-300- oder ET-200M-System angebunden werden müssen. Gerade deshalb sollte ein Ersatz immer auch auf Ex-Zulassung, Anschlussart und Projektdaten abgestimmt werden.
Kann ich 2-Draht- und 4-Draht-Messumformer anschließen?
Ja. Siemens gibt für die 6ES7331-7RD00-0AB0 ausdrücklich an, dass sowohl 2-Draht- als auch 4-Draht-Messumformer unterstützt werden. Das ist für die Praxis wichtig, weil viele Bestandsanlagen unterschiedliche Feldgerätegenerationen enthalten. Vor der Inbetriebnahme sollten Sie trotzdem prüfen, welcher Messbereich parametriert ist und ob zusätzlich Diagnosefunktionen wie Drahtbruch sinnvoll aktiviert werden. Bei 4-20-mA-Signalen ist die Diagnose im Regelfall aussagekräftiger als bei 0-20 mA.
Welchen Frontstecker brauche ich für 6ES7331-7RD00-0AB0?
Für diese Baugruppe wird ein 20-poliger Frontstecker benötigt. Das ist ein wichtiger Punkt bei Ersatzbeschaffung und Serviceeinsatz, weil die reine Baugruppenbestellung nicht automatisch alle Anschlusskomponenten ersetzt. Wer eine Altbaugruppe tauscht, sollte vorab prüfen, ob der vorhandene Frontstecker mechanisch und elektrisch in gutem Zustand ist und ob die Verdrahtung beim Wechsel unverändert übernommen werden kann. Gerade bei Ex-relevanten Signalen lohnt sich eine saubere Dokumentation der Klemmbelegung vor dem Ausbau.
Ist das Produkt noch regulär im Lebenszyklus oder bereits kritisch in der Beschaffung?
Die recherchierten Quellen sprechen klar für einen fortgeschrittenen Lebenszyklus. Siemens kennzeichnet die Baugruppe als Spare Part, und EICHLER nennt für den Artikel einen Produktstatus EOP: 2025-10-01. Für Betreiber bedeutet das nicht automatisch, dass die Baugruppe nicht mehr beschaffbar ist. Es bedeutet aber, dass Verfügbarkeit, Reparaturfähigkeit und Lagerstrategie wichtiger werden. Wer ungeplante Stillstände vermeiden will, sollte vorhandene Stückzahlen im Lager, Reparaturoptionen und Austauschwege im Voraus absichern.
Gibt es einen direkten Siemens-Nachfolger für 6ES7331-7RD00-0AB0?
Einen eindeutig verifizierten direkten Nachfolger, den Siemens in den recherchierten offiziellen Quellen ausdrücklich für diese MLFB benennt, konnte ich nicht belastbar finden. Die offiziellen Treffer zeigen die Baugruppe als Ersatzteil, nicht als aktiv vermarktetes Standardprodukt mit klar ausgewiesenem Nachfolger. Für Instandhaltung und Einkauf ist das ein wichtiger Hinweis: Eine Alternativbaugruppe muss nicht nur elektrisch passen, sondern auch Ex-Zulassung, Projektierung, Klemmenbild und Diagnosestruktur berücksichtigen.
Welche Beschaffungsoption ist bei Stillstand am sinnvollsten: Reparatur, Austausch, gebraucht oder neu?
Das hängt von Ihrer Situation ab. Austausch ist meist die beste Wahl, wenn der Stillstand sofort beendet werden muss, weil EICHLER dafür 1 bis 3 Tage nennt. Reparatur eignet sich, wenn die bestehende Baugruppe erhalten bleiben soll und zugleich eine technische Überarbeitung sinnvoll ist; EICHLER nennt dafür 2 bis 5 Tage sowie technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie. Gebraucht passt zu kostenorientierter Ersatzteilstrategie, neu zu geplanter Bevorratung. Stand 22.05.2026 nennt die Seite zudem kurze Lieferzeiten für Austausch, Gebraucht- und Neuware.
Muss die Baugruppe selbst im Ex-Bereich montiert werden?
Nein. Siemens beschreibt, dass die Analogbaugruppe außerhalb des explosionsgefährdeten Bereichs in ein geeignetes Gehäuse eingebaut werden muss, das mindestens IP20 nach EN 60529 erreicht. Gleichzeitig dürfen eigensichere Betriebsmittel aus Zone 1, 2 sowie 21 und 22 angeschlossen werden. Das ist in der Praxis ein zentraler Punkt für die korrekte Planung: Ex-Feldsignal und Montageort der Baugruppe sind nicht dasselbe. Wer die Baugruppe ersetzt, sollte daher nicht nur die SPS-Seite, sondern auch den vollständigen Ex-Aufbau mit Gehäuse, Leitungskammer und Zulassungsbedingungen prüfen.























