SIEMENS 6ES7134-6FF00-0AA1

  • EICHLER-Art.Nr.: K1027161
  • EAN: 4047623405528

Produktbeschreibung

SIMATIC ET 200SP, ANALOGES EINGANGSMODUL, AI 8XU BASIC, PASSEND FUER BU-TYP A0, A1, FARBCODE CC02, MODUL-DIAGNOSE, 16 BIT

Leistungen für SIEMENS 6ES7134-6FF00-0AA1

Reparatur

2-5 Tage

von 210,12 €

bis 321,36 €

Austausch

Gebraucht

Neu

1-3 Tage

4 Stck.

225,00 €

213,75 €

213,75 € *

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Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: N ECCN: EAR99H
Nettogewicht pro ME 0.036
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus
EAN 4047623405528
UPC /
Statistische Warennummer 85389091
Listenkennzeichen (LKZ) ST76
Fabrikategruppe 4520
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: 20150331
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 /
eClass 5.1 27-24-26-01
eClass 6.0 27-24-26-01
ETIM 3 /
ETIM 4 /
ETIM 5 EC001596

Was ist 6ES7134-6FF00-0AA1 und wo wird es eingesetzt

6ES7134-6FF00-0AA1 ist ein analoges Eingangsmodul für das dezentrale Peripheriesystem SIMATIC ET 200SP. Es handelt sich um das Siemens-Modul AI 8xU Basic mit 8 Spannungseingängen. Das Modul wird eingesetzt, wenn in Maschinen, Anlagen oder verteilten I/O-Stationen 0…10-V- oder ±10-V-Signale aus Sensoren, Sollwertgebern oder Fremdsystemen sicher an die Steuerung übergeben werden sollen. Typische Anwendungen sind Fördertechnik, Verpackungsmaschinen, Prozesshilfsaggregate, Prüfstände und Retrofit-Projekte, bei denen kompakte Bauform, klare Verdrahtung und eine saubere Einbindung in ET-200SP-Stationen wichtig sind. Für Instandhalter ist es vor allem dann relevant, wenn analoge Spannungssignale stabil eingelesen und im laufenden Betrieb schnell ersetzt oder instandgesetzt werden müssen.

Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten

Das Modul bietet 8 single-ended Analogeingänge für Spannungsmessung, unterstützt die Messbereiche 0 bis +10 V sowie -10 bis +10 V und arbeitet mit 15 Bit im Bereich 0…10 V beziehungsweise 16 Bit inklusive Vorzeichen im Bereich ±10 V. Für die Praxis bedeutet das: Das Modul eignet sich für klassische 0-10-V-Sensorik, aber auch für bipolare Spannungssignale. Die zulässige Versorgung liegt bei 24 V DC, der erlaubte Bereich bei 19,2 bis 28,8 V DC. Der Eingangswiderstand von 100 kΩ belastet die Signalquelle nur gering. Geschirmte Leitungen sind bis 200 m zulässig. Zusätzlich sind Integrationszeit, Störfrequenzunterdrückung und Glättung in vier Stufen parametrierbar, was bei störbehafteten oder schwankenden Signalen die Messwertqualität verbessert.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenzstatus

Für 6ES7134-6FF00-0AA1 weist Siemens in den zugänglichen Produktinformationen den Status Active Product aus; zusätzlich ist die Artikelklasse als Standardprodukt ausgewiesen. Die öffentlich sichtbare Delivery Release wird mit 31.03.2015 angegeben. In aktuellen Siemens-Datenblattquellen ist das Modul weiterhin geführt; dort erscheinen auch neuere Hardware-/Firmware-Stände wie FS23 und Firmware V2.0.0, was für Betreiber wichtig ist, wenn Ersatzteilhaltung, Firmwarestand und Langzeitverfügbarkeit bewertet werden. Für Umgebungen mit erhöhten Anforderungen an Klima und Beschichtung existiert außerdem die Siemens-Variante 6AG1134-6FF00-2AA1 (SIPLUS), die ausdrücklich auf 6ES7134-6FF00-0AA1 basiert. Für Beschaffung und Life-Cycle-Management spricht das für eine weiterhin belastbare Einbindung in laufende ET-200SP-Konzepte.

Die verfügbaren EICHLER Leistungen und wann sie in der Praxis relevant sind

Für 6ES7134-6FF00-0AA1 sind bei EICHLER die Leistungen Reparatur, Austausch und Gebraucht vorgesehen. Besonders relevant ist die Reparatur, wenn eine ET-200SP-Station ausfällt, die Anlage aber konstruktiv unverändert weiterlaufen soll. Dann ist es oft wirtschaftlicher, die vorhandene Baugruppe instand setzen zu lassen, statt Projektierung, Verdrahtung und Freigabe einer anderen Lösung neu aufzusetzen. Laut Artikeldetailseite umfasst die Reparatur eine technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, eine umfassende Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie/Gewährleistung. Austauschlösungen sind sinnvoll, wenn Stillstandszeit das größte Risiko ist. Gebrauchte Baugruppen helfen, Bestandsrisiken und Obsoleszenzfolgen in bestehenden Anlagen abzufedern.

Attribut Wert
Allgemeine Informationen
Produkttyp-Bezeichnung AI 8xU BA
HW-Funktionsstand ab FS23
Firmware-Version V2.0.0
● FW-Update möglich Ja
verwendbare BaseUnits BU-Typ A0, A1
Farbcode für modulspezifisches Farbkennzeichnungsschild CC02
Produktfunktion
● I&M-Daten Ja; I&M0 bis I&M3
● taktsynchroner Betrieb Nein
● Messbereich skalierbar Nein
Engineering mit
● STEP 7 TIA Portal projektierbar/integriert ab Version TIA Portal V21
● STEP 7 projektierbar/integriert ab Version V5.7 SP3
● PROFIBUS ab GSD-Version/GSD-Revision je eine GSD-Datei ab Revision 3 und 5
● PROFINET ab GSD-Version/GSD-Revision GSDML V2.45
Betriebsart
● Oversampling Nein
● MSI Nein
CiR - Configuration in RUN
Umparametrieren im RUN möglich Nein
Kalibrieren im RUN möglich Nein
Versorgungsspannung
Nennwert (DC) 24 V
zulässiger Bereich, untere Grenze (DC) 19,2 V
zulässiger Bereich, obere Grenze (DC) 28,8 V
Verpolschutz Ja
Eingangsstrom
Stromaufnahme (Nennwert) 25 mA; Bemessungsspannung, alle Kanäle aktiv, keine Belastung
Stromaufnahme, max. 25 mA; ungünstigste Spannung, alle Kanäle aktiv, max. Belastung, kein Derating
Verlustleistung
Verlustleistung, typ. 0,7 W; Bemessungsspannung, 50 % aktive Kanäle, 50 % vom Messbereich
Adressbereich
Adressraum je Modul
● Adressraum je Modul, max. 16 byte
Hardware-Ausbau
automatische Kodierung Ja
● mechanisches Kodierelement Ja
● Typ des mechanischen Kodierelements Typ B
Auswahl BaseUnit für Anschlussvarianten
● 1-Leiter-Anschluss BU-Typ A0, A1
● 2-Leiter-Anschluss BU-Typ A0, A1
Analogeingaben
Anzahl Analogeingänge 8; Single-ended
● bei Spannungsmessung 8
zulässige Eingangsspannung für Spannungseingang (Zerstörgrenze), max. 30 V
Zykluszeit (alle Kanäle), min. 1 ms; pro Kanal
Eingangsbereiche (Nennwerte), Spannungen
● 0 bis +10 V Ja; 15 bit
— Eingangswiderstand (0 bis 10 V) 100 kΩ
● -10 V bis +10 V Ja; 16 bit inkl. Vorzeichen
— Eingangswiderstand (-10 V bis +10 V) 100 kΩ
Leitungslänge
● geschirmt, max. 200 m
Analogwertbildung für die Eingänge
Integrations- und Wandlungszeit/Auflösung pro Kanal
● Auflösung mit Übersteuerungsbereich (Bit inklusive Vorzeichen), max. 16 bit
● Integrationszeit parametrierbar Ja
● Störspannungsunterdrückung für Störfrequenz f1 in Hz 16,67 / 50 / 60 / 4 800 (16,67 / 50 / 60)
● Wandlungszeit (pro Kanal) 180 / 60 / 50 / 0,625 (67,5 / 22,5 / 18,75) ms
Glättung der Messwerte
● Anzahl der Glättungsstufen 4
● parametrierbar Ja
● Stufe: Keine Ja
● Stufe: Schwach Ja; 4-fache Glättung
● Stufe: Mittel Ja; 8-fache Glättung
● Stufe: Stark Ja; 16-fache Glättung
Geber
Anschluss der Signalgeber
● für Spannungsmessung Ja
● für Strommessung als 4-Draht-Messumformer Nein
Fehler/Genauigkeiten
Linearitätsfehler (bezogen auf Eingangsbereich), (+/-) 0,01 %
Temperaturfehler (bezogen auf Eingangsbereich), (+/-) 0,005 %/K
Übersprechen zwischen den Eingängen, min. -50 dB
Wiederholgenauigkeit im eingeschwungenen Zustand bei 25 °C (bezogen auf Eingangsbereich), (+/-) 0,05 %
Gebrauchsfehlergrenze im gesamten Temperaturbereich
● Spannung, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 0,5 %
Grundfehlergrenze (Gebrauchsfehlergrenze bei 25 °C)
● Spannung, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 0,3 %
Störspannungsunterdrückung für f = n x (f1 +/- 1 %), f1 = Störfrequenz
● Gegentaktstörung (Spitzenwert der Störung < Nennwert des Eingangsbereichs), min. 70 dB; bei Wandlungszeit 67,5 / 22,5 / 18,75 ms: 40 dB
Alarme/Diagnosen/Statusinformationen
Diagnosefunktion Ja
Alarme
● Diagnosealarm Ja
● Grenzwertalarm Nein
Diagnosen
● Überwachung der Versorgungsspannung Ja
● Drahtbruch Nein
● Kurzschluss Nein
● Sammelfehler Ja
● Überlauf/Unterlauf Ja; modulweise
Diagnoseanzeige LED
● Überwachung der Versorgungsspannung (PWR-LED) Ja; grüne PWR-LED
● Kanalstatusanzeige Ja; grüne LED
● für Kanaldiagnose Nein
● für Moduldiagnose Ja; grüne / rote DIAG-LED
Potenzialtrennung
Potenzialtrennung Kanäle
● zwischen den Kanälen Nein
● zwischen den Kanälen und Rückwandbus Ja
● zwischen den Kanälen und Spannungsversorgung der Elektronik Nein
Isolation
Isolation geprüft mit DC 707 V (Typprüfung)
Normen, Zulassungen, Zertifikate
Umwelt-Fußabdruck
● Umweltproduktdeklaration Ja
Treibhauspotential
— Treibhauspotential, (gesamt) [CO2 eq] 9,32 kg
— Treibhauspotential, (während Herstellung) [CO2 eq] 4,97 kg
— Treibhauspotential, (während Betrieb) [CO2 eq] 4,79 kg
— Treibhauspotential, (nach Ende des Lebenszyklus) [CO2 eq] -0,449 kg
Security
Signiertes Firmware-Update Ja; ab Firmware V2.0.0
Daten sicher entfernen Ja; ab Firmware V2.0.0
Datenintegrität Ja; ab Firmware V2.0.0
Umgebungsbedingungen
Umgebungstemperatur im Betrieb
● waagerechte Einbaulage, min. -30 °C; < 0 °C ab FS04
● waagerechte Einbaulage, max. 60 °C
● senkrechte Einbaulage, min. -30 °C; < 0 °C ab FS04
● senkrechte Einbaulage, max. 50 °C
Höhe im Betrieb bezogen auf Meeresspiegel
● Aufstellungshöhe über NN, max. 5 000 m; Einschränkungen bei Aufstellhöhen > 2 000 m, siehe Systemhandbuch ET 200SP
Absolute Luftfeuchte
● Taupunkt, min. -60 °C; geeignet für Trockenraumanwendungen
Maße
Breite 15 mm
Höhe 73 mm
Tiefe 58 mm
Gewichte
Gewicht, ca. 31 g

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum meldet die 6ES7134-6FF00-0AA1 „Lastspannung fehlt“ oder Fehlercode 11H? Meist liegt fehlende oder zu geringe Versorgungsspannung L+ an. Prüfen Sie zuerst die 24-V-Versorgung am BaseUnit, anschließend den verwendeten BaseUnit-Typ A0/A1 und die Potenzialgruppe. Bleibt die PWR-LED aus, ist die Lastspannung am Modul nicht vorhanden.
Warum meldet das Modul „oberer Grenzwert überschritten“ oder Fehlercode 7H? Der eingelesene Wert liegt oberhalb des Übersteuerungsbereichs. Typische Ursachen sind ein falsch parametrierter Messbereich, ein Sensor mit zu hohem Ausgangssignal oder eine fehlerhafte Abstimmung zwischen Geber und Modul. Prüfen Sie, ob der Kanal auf 0…10 V oder ±10 V parametriert ist und ob der reale Sensorwert dazu passt.
Warum meldet das Modul „unterer Grenzwert unterschritten“ oder Fehlercode 8H? Der Messwert liegt unterhalb des Untersteuerungsbereichs. Das passiert häufig, wenn ein 0…10-V-Signal versehentlich negativ wird, Massebezüge nicht sauber aufgebaut sind oder ein falscher Messbereich gewählt wurde. Prüfen Sie Referenzmasse, Sensorversorgung und die Kanalparametrierung.
Warum erscheint bei 6ES7134-6FF00-0AA1 ein „Parametrierfehler“ oder Fehlercode 10H? Das Modul kann die gesetzten Kanalparameter nicht verwerten. Häufig steckt dahinter eine unpassende Projektierung, etwa ein nicht zulässiger Diagnose- oder Messbereichseintrag. Kontrollieren Sie die Kanalparameter im TIA Portal und laden Sie die Hardwarekonfiguration erneut sauber in die Station.
Warum ist der Kanal „temporär nicht verfügbar“ oder Fehlercode 1FH? Dieser Zustand tritt auf, wenn gerade eine Firmware-Aktualisierung läuft oder abgebrochen wurde. In dieser Phase liest das Modul keine Prozesswerte ein. Warten Sie die Aktualisierung ab oder starten Sie sie erneut korrekt, bevor Sie weitere Diagnosemaßnahmen einleiten.
Warum reagiert die 6ES7134-6FF00-0AA1 träge oder scheinbar zu langsam? Ursache sind oft die eingestellte Glättung und die Wandlungszeit pro Kanal. Das Modul erlaubt vier Glättungsstufen; höhere Filterung macht Messwerte stabiler, aber auch träger. Zusätzlich hängt die Wandlungszeit von der Entstörfrequenz ab. Werden alle acht Kanäle genutzt, summiert sich das im Betrieb deutlich. Nicht benötigte Kanäle sollten deaktiviert werden, weil das laut Siemens die Zykluszeit verbessert.

Wie wird ein 0-10-V-Signal an 6ES7134-6FF00-0AA1 angeschlossen?

Das Modul ist für Spannungsmessung im 2-Leiteranschluss ausgelegt und wird auf BaseUnits vom Typ A0 oder A1 betrieben. Für ein sauberes Signalbild sollten Sie den Spannungseingang korrekt gegen MANA referenzieren und bei längeren Strecken geschirmte Leitungen verwenden. Siemens gibt für geschirmte Leitungen eine maximale Länge von 200 m an. Wichtig für die Projektierung: Die Lastgruppe des Moduls muss mit einer hellen BaseUnit beginnen.

Welchen Rohwert liefert das Modul bei 10 V oder bei ±10 V?

Im Nennbereich 0…10 V entspricht 10 V dem Rohwert 27648. Im Bereich ±10 V liegt der Nennbereich bei -27648 bis +27648. Werte oberhalb davon gehören bereits zum Übersteuerungsbereich; 32767 steht für Überlauf. Dieses Wissen ist wichtig, wenn SPS-Programme mit Norm_X, SCALE_X oder eigener Skalierung arbeiten und ein Signal auf Engineering Units umgerechnet werden soll.

Welche BaseUnit passt zu 6ES7134-6FF00-0AA1?

Passend sind BU-Typ A0 und BU-Typ A1. Das ist für Einkauf und Instandhaltung relevant, weil bei Ersatzteilbeschaffung nicht nur die Artikelnummer des Moduls, sondern auch die mechanisch und elektrisch passende BaseUnit stimmen muss. Fehler in diesem Punkt führen unnötig zu Diagnosemeldungen, Inbetriebnahmeproblemen oder Zeitverlust beim Tausch.

Mit welcher Software lässt sich das Modul projektieren?

Siemens gibt an, dass das Modul mit STEP 7 im TIA Portal ab V13 SP1 projektierbar und integriert ist. Für klassische STEP-7-Umgebungen wird V5.5 SP3 genannt. Für Bestandsanlagen ist das wichtig, weil sich damit schnell prüfen lässt, ob eine vorhandene Engineering-Umgebung die Baugruppe direkt unterstützt oder ob Support Packages beziehungsweise ein Update benötigt werden.

Erkennt die 6ES7134-6FF00-0AA1 Drahtbruch oder Kurzschluss?

Nein. Das Modul bietet Moduldiagnose, Überwachung der Versorgungsspannung sowie Überlauf-/Unterlauf-Erkennung, aber keine Drahtbruch- und keine Kurzschlussdiagnose. Für die Fehlersuche bedeutet das: Bei unstimmigen Messwerten müssen Verdrahtung, Sensor, Bezugspotenzial und Parametrierung zusätzlich manuell geprüft werden; eine komfortable kanalbezogene Drahtbruchmeldung steht hier nicht zur Verfügung.

Ist 6ES7134-6FF00-0AA1 noch aktiv verfügbar?

In den zugänglichen Siemens-Produktinformationen wird die Artikelnummer als Active Product geführt. Das spricht dafür, dass die Baugruppe weiterhin regulär im Produktprogramm verankert ist. Für Betreiber älterer Maschinen bleibt dennoch sinnvoll, Reparaturfähigkeit, Austauschoptionen und Bestandsstrategie parallel mitzudenken, weil analoge I/O-Module oft an kritischen Messstellen sitzen und ein Ausfall direkt auf Verfügbarkeit und Durchsatz wirkt.

Kann das Modul auch Stromsignale direkt einlesen?

Nein, 6ES7134-6FF00-0AA1 ist ein reines Spannungsmodul. Siemens nennt für dieses Modell Spannungsmessung als Anwendung und weist ausdrücklich aus, dass Strommessung als 4-Draht-Messumformer nicht unterstützt wird. Wer 4…20-mA- oder 0…20-mA-Signale erfassen will, sollte deshalb eine passende ET-200SP-Variante für Stromeingänge auswählen, statt dieses Modul umzuprojektieren.

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