SIEMENS 6ES5470-8MC12
- EICHLER-Art.Nr.: K0117589
- EAN: 4025515054283
Produktbeschreibung
SIMATIC S5, Analogausgabe 470 potentialgetrennt für S5-90U/-95U/-100U, ET 100U, ET 200U 2 Ausgänge+4 bis 20mA
Leistungen für SIEMENS 6ES5470-8MC12
Reparatur
von 882,91 €
bis 1.589,23 €
Austausch
Gebraucht
Neu
2.465,00 €
SIEMENS |
6ES5470-8MC12 –
zusätzliche Produktinformationen
| Lieferinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Exportkennzeichen | AL: ECCN: | ||
| Nettogewicht pro ME | 0.326 | ||
| Mengeneinheit (ME) | 1 Stück | ||
| Verpackungsmenge | 1 | ||
| Zusätzliche Produktinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Produktstatus | EOP: 2004-10-01 | ||
| EAN | 4025515054283 | ||
| UPC | / | ||
| Statistische Warennummer | 85389091 | ||
| Listenkennzeichen (LKZ) | / | ||
| Fabrikategruppe | 4234 | ||
| Ursprungsland | DE | ||
| Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie | Seit: / | ||
| Klassifizierungen | Version | Klassifizierung | |
|---|---|---|---|
| eClass | 4 | / | |
| eClass | 5.1 | / | |
| eClass | 6.0 | / | |
| ETIM | 3 | / | |
| ETIM | 4 | / | |
| ETIM | 5 | / | |
Was ist 6ES5470-8MC12 und wo wird es eingesetzt
Die SIEMENS 6ES5470-8MC12 ist eine SIMATIC S5 Analogausgabe 470 mit 2 potentialgetrennten Stromausgängen von 4 bis 20 mA. Die Baugruppe ist für S5-90U, S5-95U, S5-100U sowie ET 100U und ET 200U vorgesehen. Sie wird überall dort eingesetzt, wo aus einer S5-Steuerung ein normiertes Stromsignal an Feldgeräte ausgegeben werden muss, etwa an Stellglieder, Umrichter, Regler, Anzeigen oder andere 4–20-mA-Eingänge. Für Instandhalter ist die Baugruppe vor allem dann relevant, wenn ein bestehendes S5-System weiter betrieben werden soll und eine exakt passende Ersatzbaugruppe benötigt wird. Die Inhalte sind für die EICHLER-Artikeldetailseite strukturiert.
Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten
Technisch bietet die 6ES5470-8MC12 2 Ausgänge im Bereich 4 bis 20 mA, galvanische Trennung gegen Erdungspunkt und zwischen den Ausgängen, maximal 300 Ω Lastwiderstand, unter 100 nF kapazitive Last inklusive Leitung, maximal 0,15 ms Wandlungszeit und eine digitale Darstellung mit 11 Bit plus Vorzeichen. Für die Praxis bedeutet das: Die Baugruppe ist für klassische Stromschnittstellen in der Automatisierung ausgelegt, reagiert schnell auf Sollwertänderungen und verlangt eine saubere Anpassung von Last und Verdrahtung. Die Versorgung erfolgt mit 24 V DC, zulässig ist ein Bereich von 20 bis 30 V. Bei geschirmter Verdrahtung sind Leitungslängen bis 200 m angegeben.
Aussagen zum Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenzstatus
Für die Beschaffung ist der Lebenszyklus besonders wichtig: Auf der EICHLER-Seite ist für die Baugruppe ein Produktstatus EOP mit Datum 2004-10-01 angegeben. Zudem wird die 6ES5470-8MC12 in Siemens-nahen Datenblättern als „Ersatzteil“ geführt. Das spricht klar für einen fortgeschrittenen Obsoleszenzstatus innerhalb der SIMATIC-S5-Welt. Für Betreiber älterer Anlagen bedeutet das: Die Versorgung erfolgt typischerweise nicht mehr über eine normale Serienverfügbarkeit, sondern über Reparatur, getestete Lagerbestände, Gebrauchtteile, Tauschlösungen und gezielte Bestandsabsicherung. Einen belastbar verifizierten direkten Siemens-Nachfolger konnte ich in den recherchierten offiziellen Produktquellen nicht bestätigen.
Die verfügbaren EICHLER Leistungen und wann sie relevant sind
Für diese Baugruppe bietet EICHLER Reparatur, Austausch sowie die Beschaffung als gebraucht oder neu an. Besonders relevant ist das für Instandhalter, wenn ein Anlagenausfall schnell behoben werden muss, für Einkäufer bei knapper Marktlage und für Entscheider, die zwischen Reparatur und Ersatzbeschaffung abwägen. Laut Artikeldetailseite umfasst die Reparatur eine technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, eine umfassende Funktionsprüfung sowie mindestens 24 Monate Garantie; zusätzlich ist ein Prüfprotokoll für Analogein-/Analogausgaben auswählbar. Das ist gerade bei obsoleten S5-Baugruppen wichtig, weil damit die Funktionsfähigkeit, Dokumentierbarkeit und Versorgungssicherheit einer bestehenden Anlage besser abgesichert werden können.
| Fehlerbeschreibung | Möglicher Lösungsansatz |
|---|---|
| Warum liefert die 6ES5470-8MC12 kein 4-20-mA-Signal? | Zuerst die Verdrahtung der Zweidraht-Schaltung prüfen. Für den Betrieb muss die Lastversorgung mit 24 V DC an den vorgesehenen Klemmen anliegen, und der Verbraucher muss als reale Last im Stromkreis eingebunden sein. Die Siemens-Unterlagen nennen für die Baugruppe ausdrücklich die Zweidraht-Verdrahtung und die 24-V-Versorgung. Bleibt der Kreis offen oder fehlt die Versorgung, kommt kein brauchbares Ausgangssignal zustande. |
| Warum geht meine S5 beim Ansteuern der Analogausgabe in STOP? | Typisch sind Adressierungs- oder Programmierfehler bei der Ausgabe des Analogwerts. Für S5-Systeme beschreibt Siemens den Einsatz von FB251 zur normierten Ausgabe auf Analogausgabemodule. In einer S5-Fachdiskussion wurde ein STOP-Zustand im Zusammenhang mit der Schreibweise auf die Ausgabeworte beschrieben; nach Korrektur der Adressierung bzw. Nutzung von FB251 lief die Ausgabe korrekt. Deshalb Slot, Kanal, Datenformat und die Übergabe des Sollwerts systematisch prüfen. |
| Warum kommen an der 6ES5470-8MC12 falsche Werte wie 3,984 mA oder 20,016 mA heraus? | Die Baugruppe arbeitet mit einer digitalen Darstellung aus 11 Bit plus Vorzeichen und verwendet linksausgerichtete Zweierkomplement-Werte. In der Siemens-Tabelle liegt der Nennbereich für 4 bis 20 mA zwischen 0 und 1024 Einheiten; darüber und darunter beginnen Übersteuerungsbereiche. Werden Rohwerte falsch skaliert oder falsch interpretiert, entstehen scheinbar unplausible Ströme. Abhilfe schafft eine korrekte Skalierung oder die Ausgabe über FB251 mit sauber gesetzten UGR- und OGR-Grenzen. |
| Warum erreicht der Ausgang keine 20 mA oder verhält sich instabil? | Dann sollten Last und Leitungsparameter geprüft werden. Für die 6ES5470-8MC12 nennt Siemens maximal 300 Ω Lastwiderstand, weniger als 100 nF kapazitive Last inklusive Leitung und bei geschirmter Verdrahtung bis zu 200 m Kabellänge. Auch die Versorgungsspannung muss im zulässigen Bereich liegen. Wird einer dieser Werte überschritten, kann der Ausgang den Sollwert nicht sauber aufprägen oder reagiert instabil. |
| Warum messe ich im Leerlauf oder an den falschen Klemmen keinen plausiblen Strom? | Bei dieser Baugruppe muss im Stromkreis ein korrekt angeschlossener Verbraucher vorhanden sein. In der S5-Diskussion wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Messungen ohne Last wenig aussagekräftig sind und die richtigen Messpunkte entscheidend sind. Deshalb den Strom immer im geschlossenen Stromkreis und passend zur Zweidraht-Verdrahtung prüfen, nicht nur offen an beliebigen Klemmen gegen Masse. |
Welche Steuerungen und Peripheriesysteme sind mit der 6ES5470-8MC12 kompatibel?
Die 6ES5470-8MC12 ist für SIMATIC S5-90U, S5-95U, S5-100U sowie ET 100U und ET 200U vorgesehen. Genau diese Zuordnung wird sowohl in der EICHLER-Artikeldetailseite als auch in Siemens-nahen Datenblättern und Handbüchern genannt. Für die Ersatzteilbeschaffung ist diese Kompatibilitätsangabe zentral, weil bei S5-Baugruppen die exakte Bestellnummer und die richtige Signalart 4–20 mA wichtiger sind als eine nur oberflächlich ähnliche Modulbezeichnung.
Ist die 6ES5470-8MC12 noch regulär im aktiven Produktlebenszyklus?
Nein, die Baugruppe gehört nicht mehr zu einem aktiven Standardlebenszyklus. Auf der EICHLER-Seite ist EOP 2004-10-01 genannt, und in Siemens-nahen Datenblättern wird sie als Ersatzteil geführt. Für Betreiber heißt das: Die Versorgung läuft heute in der Regel über Reparatur, Austausch, gebrauchte Bestände oder selektiv verfügbare Neuteile, nicht über eine normale laufende Serienproduktion. Obsoleszenzmanagement und die Absicherung von Beständen gewinnen dadurch deutlich an Bedeutung.
Gibt es einen direkten Nachfolger für 6ES5470-8MC12?
Einen direkt verifizierten 1:1-Nachfolger konnte ich in den recherchierten offiziellen Produktquellen nicht belastbar bestätigen. Deshalb sollte die Beschaffung nicht auf einer vermuteten Nachfolge beruhen, sondern auf der exakten Artikelnummer, der Signalart 4–20 mA, der Kompatibilität zum vorhandenen Rack bzw. Peripheriesystem und einem geprüften Funktionsnachweis. Gerade in S5-Umgebungen ist das wichtig, damit beim Austausch keine Fehlverdrahtung, falsche Skalierung oder unpassende Kanalcharakteristik entsteht.
Wie wird die 6ES5470-8MC12 in STEP 5 sinnvoll angesteuert?
Siemens beschreibt für Analogausgaben den Einsatz von FB251. Der Baustein wandelt Werte zwischen UGR und OGR in den Nennbereich des jeweiligen Analogausgangs um und meldet zugleich Fehler bei falscher Grenzwertsetzung oder Bereichsüberschreitung. Das ist in der Praxis meist die sauberste Lösung, weil Sollwerte nicht nur roh ausgegeben, sondern normiert und nachvollziehbar skaliert werden. Für Instandhalter erleichtert das Diagnose und Inbetriebnahme, besonders wenn nach Reparatur oder Austausch eine schnelle Wiederinbetriebnahme gefordert ist.
Wann lohnt sich bei dieser Baugruppe eher eine Reparatur als ein direkter Ersatz?
Eine Reparatur ist besonders sinnvoll, wenn die vorhandene Baugruppe zur bestehenden Anlage passt, die Originalkonfiguration erhalten bleiben soll und Beschaffungsrisiken bei S5-Ersatzteilen minimiert werden müssen. Auf der EICHLER-Seite sind für genau diese Bestellnummer Reparatur, Austausch, gebraucht und neu vorgesehen. Da die Reparatur bei EICHLER technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie umfasst, ist sie oft eine wirtschaftlich sinnvolle Option zwischen kurzfristiger Wiederverfügbarkeit und langfristiger Versorgungssicherheit.
Worauf sollte man beim Kauf einer Ersatzbaugruppe 6ES5470-8MC12 besonders achten?
Entscheidend sind die exakte Bestellnummer 6ES5470-8MC12, die Ausgangsart 2 x 4–20 mA, die Potentialtrennung, die passende Systemkompatibilität zu S5-90U/95U/100U oder ET 100U/ET 200U und der Nachweis, dass die Baugruppe funktionsgeprüft wurde. Ebenso wichtig sind die elektrischen Randbedingungen wie 24-V-Versorgung, Lastwiderstand bis 300 Ω und die richtige Zweidraht-Verdrahtung. Wer nur nach äußerlich ähnlichen AO-470-Modulen auswählt, riskiert Fehlfunktionen trotz gleicher Baugruppenfamilie.














