SIEMENS 6ES7513-1FL02-0AB0
- EICHLER-Art.Nr.: K1151646
- EAN: 4047623409151
Produktbeschreibung
SIMATIC S7-1500F, CPU 1513F-1 PN, ZENTRALBAUGRUPPE MIT ARBEITSSPEICHER 450 KB FUER PROGRAMM UND 1,5MB FUER DATEN, 1. SCHNITTSTELLE: PROFINET IRT MIT 2 PORT SWITCH, 40 NS BIT-PERFORMANCE, SIMATIC MEMORY CARD NOTWENDIG
Leistungen für SIEMENS 6ES7513-1FL02-0AB0
Reparatur
von 1.691,75 €
bis 2.487,87 €
Austausch
Gebraucht
Neu
6.433,71 €
6.112,02 €
SIEMENS |
6ES7513-1FL02-0AB0 –
zusätzliche Produktinformationen
| Lieferinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Exportkennzeichen | AL: N ECCN: EAR99H | ||
| Nettogewicht pro ME | 0.443 | ||
| Mengeneinheit (ME) | 1 Stück | ||
| Verpackungsmenge | 1 | ||
| Zusätzliche Produktinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Produktstatus | EOP: 2024-10-01 | ||
| EAN | 4047623409151 | ||
| UPC | / | ||
| Statistische Warennummer | 85371091 | ||
| Listenkennzeichen (LKZ) | ST73 | ||
| Fabrikategruppe | 4A7E | ||
| Ursprungsland | DE | ||
| Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie | Seit: 20180329 | ||
| Klassifizierungen | Version | Klassifizierung | |
|---|---|---|---|
| eClass | 4 | / | |
| eClass | 5.1 | 27-24-22-07 | |
| eClass | 6.0 | 27-24-22-07 | |
| ETIM | 3 | / | |
| ETIM | 4 | / | |
| ETIM | 5 | EC000236 | |
Was ist 6ES7513-1FL02-0AB0 und wo wird es eingesetzt
6ES7513-1FL02-0AB0 ist eine Siemens SIMATIC S7-1500F CPU 1513F-1 PN und wird als Zentralbaugruppe in modularen Automatisierungssystemen eingesetzt. Die F-Ausführung ist für Standard- und fehlersichere Automatisierungsaufgaben vorgesehen, wenn Maschinen- oder Anlagenfunktionen über eine SIMATIC S7-1500F Steuerung verarbeitet werden. Typische Einsatzbereiche liegen in Produktionsanlagen, Maschinensteuerungen, verketteten Fertigungslinien und sicherheitsgerichteten Applikationen mit PROFINET-Kommunikation. Für Instandhaltung und Einkauf ist die exakte Artikelnummer entscheidend, da Projektierung, Firmwarestand, Sicherheitsprogramm, Speicherkarte und vorhandene Anlagenkonfiguration beim Austausch oder bei der Reparatur zusammen betrachtet werden müssen. Die CPU ist besonders relevant, wenn bestehende S7-1500F Systeme weiterbetrieben und Stillstandszeiten durch passende Ersatzteil-, Reparatur- oder Austauschlösungen reduziert werden sollen.
Wichtige technische Daten und was diese in der Praxis bedeuten
Die Baugruppe 6ES7513-1FL02-0AB0 arbeitet als CPU 1513F-1 PN mit einem Arbeitsspeicher von 450 kbyte für Programm und 1,5 Mbyte für Daten. Die typische Bit-Bearbeitungszeit von 40 ns ist für die Reaktionsfähigkeit zyklischer Steuerungsaufgaben relevant. Die erste Schnittstelle ist als PROFINET IRT mit 2-Port-Switch ausgeführt, wodurch die CPU in PROFINET-Netzwerke mit Echtzeit- und taktsynchronen Anforderungen eingebunden werden kann. Für den Betrieb ist eine SIMATIC Memory Card erforderlich, was beim Austausch, bei der Wiederinbetriebnahme und bei der Datensicherung besonders wichtig ist. Die Versorgung erfolgt über 24 V DC mit zulässigem Bereich von 19,2 bis 28,8 V DC. Für Sicherheitsanwendungen sind Projektierung, PROFIsafe-Kommunikation, F-Programm und Freigaben immer mit der vorhandenen Anlagenstruktur abzugleichen.
Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz
Der Produktstatus von 6ES7513-1FL02-0AB0 ist für Betreiber besonders wichtig, da die CPU seit 01.10.2024 in der Produktstreichung geführt wird. Damit steht bei Beschaffung, Reparatur und Anlagenplanung nicht nur der reine Ersatzteilbedarf im Vordergrund, sondern auch das Obsoleszenzrisiko der vorhandenen Steuerungsplattform. Als Nachfolger ist 6ES7513-1FM03-0AB0 ausgewiesen. Der Nachfolger bietet ebenfalls die Bezeichnung CPU 1513F-1 PN, jedoch mit geänderten Leistungsdaten wie höherem Arbeitsspeicher und schnellerer Bit-Performance. Vor einem Austausch muss geprüft werden, ob Hardwarekonfiguration, Firmware, Sicherheitsprogramm, SIMATIC Memory Card, TIA-Portal-Projektierung und Anlagenfreigaben zur geplanten Umstellung passen. Bei kritischen Anlagen kann eine Kombination aus Reparaturfähigkeit, Bevorratung und geplanter Migration helfen, ungeplante Stillstände zu vermeiden.
Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie besonders relevant sind
Für 6ES7513-1FL02-0AB0 sind vor allem Reparatur, Austausch, Ersatzteilversorgung, Funktionsprüfung und Life Cycle Management relevant. Eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn die vorhandene CPU weiter in der bestehenden Anlage genutzt werden soll und eine Migration kurzfristig nicht geplant ist. Austauschgeräte können helfen, Stillstandszeiten zu reduzieren, wenn eine schnelle Wiederinbetriebnahme erforderlich ist. Bei sicherheitsgerichteten Steuerungen ist eine nachvollziehbare Funktionsprüfung besonders wichtig, weil Hardwarezustand, Diagnoseverhalten und Betriebsbereitschaft belastbar bewertet werden müssen. Life Cycle Management unterstützt Instandhaltung und Einkauf dabei, Produktstreichung, Nachfolger, Bevorratung und Reparaturstrategie strukturiert zu planen. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit können tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden.
| Attribut | Wert |
|---|---|
| Allgemeine Informationen | |
| Produkttyp-Bezeichnung CPU 1513F-1 PN | |
| HW-Funktionsstand FS03 | |
| Firmware-Version V2.9 | |
| Produktfunktion | |
| ● I&M-Daten Ja; I&M0 bis I&M3 | |
| ● taktsynchroner Betrieb Ja; Dezentral und zentral; mit minimalen OB 6x Zyklus von 500 µs (dezentral) und 1 ms (zentral) | |
| Engineering mit | |
| ● STEP 7 TIA Portal projektierbar/integriert ab Version V17 (FW V2.9) / ab V15 (FW V2.5); mit älteren TIA Portal Versionen projektierbar als 6ES7513-1FL01-0AB0 | |
| Konfigurationssteuerung | |
| über Datensatz Ja | |
| Display | |
| Bildschirmdiagonale [cm] 3,45 cm | |
| Bedienelemente | |
| Anzahl der Tasten 8 | |
| Betriebsartentasten 2 | |
| Versorgungsspannung | |
| Nennwert (DC) 24 V | |
| zulässiger Bereich, untere Grenze (DC) 19,2 V | |
| zulässiger Bereich, obere Grenze (DC) 28,8 V | |
| Verpolschutz Ja | |
| Netz- und Spannungsausfallüberbrückung | |
| ● Netz-/Spannungsausfallüberbrückungszeit 5 ms | |
| ● Wiederholrate, min. 1/s | |
| Eingangsstrom | |
| Stromaufnahme (Nennwert) 0,7 A | |
| Stromaufnahme, max. 0,95 A | |
| Einschaltstrom, max. 1,9 A; Nennwert | |
| I²t 0,02 A²·s | |
| Leistung | |
| Einspeiseleistung in den Rückwandbus 10 W | |
| Leistungsaufnahme aus dem Rückwandbus (bilanziert) 5,5 W | |
| Verlustleistung | |
| Verlustleistung, typ. 5,7 W | |
| Speicher | |
| Anzahl Steckplätze für SIMATIC Memory Card 1 | |
| SIMATIC Memory Card erforderlich Ja | |
| Arbeitsspeicher | |
| ● integriert (für Programm) 450 kbyte | |
| ● integriert (für Daten) 1,5 Mbyte | |
| Ladespeicher | |
| ● steckbar (SIMATIC Memory Card), max. 32 Gbyte | |
| Pufferung | |
| ● wartungsfrei Ja | |
| CPU-Bearbeitungszeiten | |
| für Bitoperationen, typ. 40 ns | |
| für Wortoperationen, typ. 48 ns | |
| für Festpunktarithmetik, typ. 64 ns | |
| für Gleitpunktarithmetik, typ. 256 ns | |
| CPU-Bausteine | |
| Anzahl Elemente (gesamt) 4 000; Bausteine (OB, FB, FC, DB) und UDTs | |
| DB | |
| ● Nummernband 1 ... 60 999; unterteilt in: vom Anwender nutzbares Nummernband: 1 ... 59 999 und Nummernband via SFC 86 erzeugter DBs: 60 000 ... 60 999 | |
| ● Größe, max. 1,5 Mbyte; bei absolut adressierten DBs ist die max. Größe 64 kbyte | |
| FB | |
| ● Nummernband 0 ... 65 535 | |
| ● Größe, max. 450 kbyte | |
| FC | |
| ● Nummernband 0 ... 65 535 | |
| ● Größe, max. 450 kbyte | |
| OB | |
| ● Größe, max. 450 kbyte | |
| ● Anzahl Freie-Zyklus-OBs 100 | |
| ● Anzahl Uhrzeitalarm-OBs 20 | |
| ● Anzahl Verzögerungsalarm-OBs 20 | |
| ● Anzahl Weckalarm-OBs 20; mit minimalen OB 3x Zyklus von 500 µs | |
| ● Anzahl Prozessalarm-OBs 50 | |
| ● Anzahl DPV1-Alarm-OBs 3 | |
| ● Anzahl Taktsynchronität-OBs 2 | |
| ● Anzahl Technologiesynchronalarm-OBs 2 | |
| ● Anzahl Anlauf-OBs 100 | |
| ● Anzahl Asynchron-Fehler-OBs 4 | |
| ● Anzahl Synchron-Fehler-OBs 2 | |
| ● Anzahl Diagnosealarm-OBs 1 | |
| Schachtelungstiefe | |
| ● je Prioritätsklasse 24; bei F-Bausteinen bis zu 8 möglich | |
| Zähler, Zeiten und deren Remanenz | |
| S7-Zähler | |
| ● Anzahl 2 048 | |
| Remanenz | |
| — einstellbar Ja | |
| IEC-Counter | |
| ● Anzahl beliebig (nur durch den Arbeitsspeicher begrenzt) | |
| Remanenz | |
| — einstellbar Ja | |
| S7-Zeiten | |
| ● Anzahl 2 048 | |
| Remanenz | |
| — einstellbar Ja | |
| IEC-Timer | |
| ● Anzahl beliebig (nur durch den Arbeitsspeicher begrenzt) | |
| Remanenz | |
| — einstellbar Ja | |
| Datenbereiche und deren Remanenz | |
| remanenter Datenbereich (inklusive Zeiten, Zähler, Merker), max. 128 kbyte; in Summe; für Merker, Zeiten, Zähler, DBs und Technologiedaten (Achsen) nutzbarer Remanenzspeicher: 88 kbyte | |
| erweiterter remanenter Datenbereich (inklusive Zeiten, Zähler, Merker), max. 1,5 Mbyte; bei Einsatz von PS 60 W 24/48/60 V DC HF | |
| Merker | |
| ● Größe, max. 16 kbyte | |
| ● Anzahl Taktmerker 8; Es sind 8 Taktmerkerbits, zusammengefasst in einem Taktmerkerbyte | |
| Datenbausteine | |
| ● Remanenz einstellbar Ja | |
| ● Remanenz voreingestellt Nein | |
| Lokaldaten | |
| ● je Prioritätsklasse, max. 64 kbyte; max. 16 kbyte pro Baustein | |
| Adressbereich | |
| Anzahl IO-Module 2 048; max. Anzahl Module / Submodule | |
| Peripherieadressbereich | |
| ● Eingänge 32 kbyte; alle Eingänge liegen im Prozessabbild | |
| ● Ausgänge 32 kbyte; alle Ausgänge liegen im Prozessabbild | |
| davon je integriertem IO-Subsystem | |
| — Eingänge (Volumen) 8 kbyte | |
| — Ausgänge (Volumen) 8 kbyte | |
| davon je CM/CP | |
| — Eingänge (Volumen) 8 kbyte | |
| — Ausgänge (Volumen) 8 kbyte | |
| Teilprozessabbilder | |
| ● Anzahl Teilprozessabbilder, max. 32 | |
| Hardware-Ausbau | |
| Anzahl dezentraler IO-Systeme 32; unter einem dezentralen IO-System wird neben der Einbindung von dezentraler Peripherie über PROFINET bzw. PROFIBUS-Kommunikationsmodule, auch die Anbindung von Peripherie über AS-i Mastermodule bzw. Links (z. B. IE/PB-Link) verstanden | |
| Anzahl DP-Master | |
| ● über CM 6; in Summe können maximal 6 CMs (PROFINET + PROFIBUS) gesteckt werden | |
| Anzahl IO-Controller | |
| ● integriert 1 | |
| ● über CM 6; in Summe können maximal 6 CMs (PROFINET + PROFIBUS) gesteckt werden | |
| Baugruppenträger | |
| ● Baugruppen je Baugruppenträger, max. 32; CPU + 31 Module | |
| ● Anzahl Zeilen, max. 1 | |
| PtP CM | |
| ● Anzahl PtP CMs die Anzahl der anschließbaren PtP CMs ist nur durch die zur Verfügung stehenden Steckplätze begrenzt | |
| Uhrzeit | |
| Uhr | |
| ● Typ Hardwareuhr | |
| ● Pufferungsdauer 6 wk; bei 40 °C Umgebungstemperatur, typ. | |
| ● Abweichung pro Tag, max. 10 s; typ.: 2 s | |
| Betriebsstundenzähler | |
| ● Anzahl 16 | |
| Uhrzeitsynchronisation | |
| ● unterstützt Ja | |
| ● im AS, Master Ja | |
| ● im AS, Device Ja | |
| ● am Ethernet über NTP Ja | |
| Schnittstellen | |
| Anzahl Schnittstellen PROFINET 1 | |
| 1. Schnittstelle | |
| Schnittstellenphysik | |
| ● RJ 45 (Ethernet) Ja; X1 | |
| ● Anzahl der Ports 2 | |
| ● integrierter Switch Ja | |
| Protokolle | |
| ● IP-Protokoll Ja; IPv4 | |
| ● PROFINET IO-Controller Ja | |
| ● PROFINET IO-Device Ja | |
| ● SIMATIC-Kommunikation Ja | |
| ● Offene IE-Kommunikation Ja; optional auch verschlüsselt möglich | |
| ● Webserver Ja | |
| ● Medienredundanz Ja; MRP-Automanager nach IEC 62439-2 Edition 2.0 | |
| PROFINET IO-Controller | |
| Dienste | |
| — PG/OP-Kommunikation Ja | |
| — Taktsynchronität Ja | |
| — Direkter Datenaustausch Ja; Voraussetzung: IRT und Taktsynchronität (MRPD optional) | |
| — IRT Ja | |
| — PROFIenergy Ja; per Anwenderprogramm | |
| — Priorisierter Hochlauf Ja; max. 32 PROFINET Devices | |
| — Anzahl anschließbarer IO-Device, max. 128; in Summe können maximal 512 dezentrale Peripheriegeräte über AS-i, PROFIBUS bzw. PROFINET angeschlossen werden | |
| — davon IO-Devices mit IRT, max. 64 | |
| — Anzahl anschließbarer IO-Device für RT, max. 128 | |
| — davon in Linie, max. 128 | |
| — Anzahl gleichzeitig aktivierbarer/deaktivierbarer IO-Devices, max. 8; in Summe über alle Schnittstellen | |
| — Anzahl der IO-Devices pro Werkzeug, max. 8 | |
| — Aktualisierungszeiten Minimalwert der Aktualisierungszeit ist auch abhängig vom eingestellten Kommunikationsanteil für PROFINET IO, von der Anzahl der IO-Devices und von der Anzahl der projektierten Nutzdaten | |
| Aktualisierungszeit bei IRT | |
| — bei Sendetakt von 250 µs 250 µs bis 4 ms; Hinweis: Bei IRT mit Taktsynchronität ist die minimale Aktualisierungszeit von 500 µs des taktsynchronen OBs ausschlaggebend | |
| — bei Sendetakt von 500 µs 500 µs bis 8 ms | |
| — bei Sendetakt von 1 ms 1 ms bis 16 ms | |
| — bei Sendetakt von 2 ms 2 ms bis 32 ms | |
| — bei Sendetakt von 4 ms 4 ms bis 64 ms | |
| — bei IRT und Parametrierung "ungerader" Sendetakte Aktualisierungszeit = eingestellter "ungerader" Sendetakt (beliebige Vielfache von 125 µs: 375 µs, 625 µs ... 3 875 µs) | |
| Aktualisierungszeit bei RT | |
| — bei Sendetakt von 250 µs 250 µs bis 128 ms | |
| — bei Sendetakt von 500 µs 500 µs bis 256 ms | |
| — bei Sendetakt von 1 ms 1 ms bis 512 ms | |
| — bei Sendetakt von 2 ms 2 ms bis 512 ms | |
| — bei Sendetakt von 4 ms 4 ms bis 512 ms | |
| PROFINET IO-Device | |
| Dienste | |
| — PG/OP-Kommunikation Ja | |
| — Taktsynchronität Nein | |
| — IRT Ja | |
| — PROFIenergy Ja; per Anwenderprogramm | |
| — Shared Device Ja | |
| — Anzahl IO-Controller bei Shared Device, max. 4 | |
| — Aktivieren/Deaktivieren von I-Devices Ja; per Anwenderprogramm | |
| — Asset-Management-Record Ja; per Anwenderprogramm | |
| Schnittstellenphysik | |
| RJ 45 (Ethernet) | |
| ● 100 Mbit/s Ja | |
| ● Autonegotiation Ja | |
| ● Autocrossing Ja | |
| ● Industrial Ethernet Status-LED Ja | |
| Protokolle | |
| PROFIsafe Ja; V2.4 / V2.6 | |
| Anzahl Verbindungen | |
| ● Anzahl Verbindungen, max. 128; über integrierte Schnittstellen der CPU und angeschlossener CPs / CMs | |
| ● Anzahl Verbindungen reserviert für ES/HMI/Web 10 | |
| ● Anzahl Verbindungen über integrierte Schnittstellen 88 | |
| ● Anzahl S7-Routing Verbindungen 16 | |
| Redundanzbetrieb | |
| ● H-Sync-Forwarding Ja | |
| Medienredundanz | |
| — Medienredundanz Ja; nur über 1. Schnittstelle (X1) | |
| — MRP Ja; MRP-Automanager nach IEC 62439-2 Edition 2.0; MRP-Manager; MRP-Client | |
| — MRP-Interconnection, unterstützt Ja; als MRP-Ringteilnehmer nach IEC 62439-2 Edition 3.0 | |
| — MRPD Ja; Voraussetzung: IRT | |
| — Umschaltzeit bei Leitungsunterbrechung, typ. 200 ms; bei MRP; stoßfrei bei MRPD | |
| — Anzahl Teilnehmer im Ring, max. 50 | |
| SIMATIC-Kommunikation | |
| ● PG/OP-Kommunikation Ja; Verschlüsselung mit TLS V1.3 voreingestellt | |
| ● S7-Routing Ja | |
| ● S7-Kommunikation, als Server Ja | |
| ● S7-Kommunikation, als Client Ja | |
| ● Nutzdaten pro Auftrag, max. siehe Online-Hilfe (S7 communication, User data size) | |
| Offene IE-Kommunikation | |
| ● TCP/IP Ja | |
| — Datenlänge, max. 64 kbyte | |
| — mehrere passive Verbindungen pro Port, unterstützt Ja | |
| ● ISO-on-TCP (RFC1006) Ja | |
| — Datenlänge, max. 64 kbyte | |
| ● UDP Ja | |
| — Datenlänge, max. 2 kbyte; 1 472 byte bei UDP Broadcast | |
| — UDP-Multicast Ja; max. 5 Multicast-Kreise | |
| ● DHCP Ja | |
| ● DNS Ja | |
| ● SNMP Ja | |
| ● DCP Ja | |
| ● LLDP Ja | |
| ● Verschlüsselung Ja; optional | |
| Webserver | |
| ● HTTP Ja; Standard- und Anwenderseiten | |
| ● HTTPS Ja; Standard- und Anwenderseiten | |
| OPC UA | |
| ● Runtime-Lizenz erforderlich Ja | |
| ● OPC UA Client Ja | |
| — Applikations-Authentifizierung Ja | |
| — Security Policys verfügbare Security Policys: None, Basic128Rsa15, Basic256Rsa15, Basic256Sha256 | |
| — Benutzer-Authentifizierung "Anonym" oder mittels Benutzername & Passwort | |
| — Anzahl Verbindungen, max. 4 | |
| — Anzahl Knoten der Client-Schnittstellen, empfohlen max. 1 000 | |
| — Anzahl Elemente für jeweils einen Aufruf von OPC_UA_NodeGetHandleList/OPC_UA_ReadList/OPC_UA_WriteList, max. 300 | |
| — Anzahl Elemente für jeweils einen Aufruf von OPC_UA_NameSpaceGetIndexList, max. 20 | |
| — Anzahl Elemente für jeweils einen Aufruf von OPC_UA_MethodGetHandleList, max. 100 | |
| — Anzahl gleichzeitiger Aufrufe der Client-Anweisungen für Sitzungsmanagement, pro Verbindung, max. 1 | |
| — Anzahl gleichzeitiger Aufrufe der Client-Anweisungen für Datenzugriff, pro Verbindung, max. 5 | |
| — Anzahl registrierbarer Knoten, max. 5 000 | |
| — Anzahl registrierbarer Methoden Aufrufe von OPC_UA_MethodCall, max. 100 | |
| — Anzahl Eingänge/Ausgänge bei Aufruf OPC_UA_MethodCall, max. 20 | |
| ● OPC UA Server Ja; Data Access (Read, Write, Subscribe), Method Call, Custom Address Space | |
| — Applikations-Authentifizierung Ja | |
| — Security Policys verfügbare Security Policys: None, Basic128Rsa15, Basic256Rsa15, Basic256Sha256 | |
| — Benutzer-Authentifizierung "Anonym" oder mittels Benutzername & Passwort | |
| — GDS Unterstützung (Zertifikatsmanagement) Ja | |
| — Anzahl Sessions, max. 32 | |
| — Anzahl erreichbarer Variablen, max. 50 000 | |
| — Anzahl registrierbarer Knoten, max. 10 000 | |
| — Anzahl Subscriptions je Session, max. 20 | |
| — Abtastintervall, min. 100 ms | |
| — Sendeintervall, min. 500 ms | |
| — Anzahl Server-Methoden, max. 20 | |
| — Anzahl Eingänge/Ausgänge je Server-Methode, max. 20 | |
| — Anzahl überwachter Elemente (monitored items), empfohlen max. 1 000; bei 1 s Abtastintervall und 1 s Sendeintervall | |
| — Anzahl der Server-Schnittstellen, max. jeweils 10 vom Typ "Server-Schnittstelle" / "Companion-Spezifikation" und 20 vom Typ "Referenz-Namensraum" | |
| — Anzahl Knoten bei benutzerdefinierten Server-Schnittstellen, max. 1 000 | |
| ● Alarms and Conditions Ja | |
| Weitere Protokolle | |
| ● MODBUS Ja; MODBUS TCP | |
| Taktsynchronität | |
| Äquidistanz Ja | |
| S7-Meldefunktionen | |
| Anzahl anmeldbarer Stationen für Meldefunktionen, max. 32 | |
| Programmmeldungen Ja | |
| Anzahl konfigurierbarer Programmmeldungen, max. 5 000; Programmmeldungen werden durch den Baustein "Program_Alarm", ProDiag oder GRAPH generiert | |
| Anzahl ladbarer Programmmeldungen in RUN, max. 2 500 | |
| Anzahl gleichzeitig aktiver Meldungen, max. | |
| ● Anzahl Programmmeldungen 600 | |
| ● Anzahl Meldungen für Systemdiagnose 100 | |
| ● Anzahl Meldungen für Motion Technologieobjekte 80 | |
| Test- Inbetriebnahmefunktionen | |
| Gemeinsame Inbetriebnahme (Team Engineering) Ja; paralleler Online-Zugriff möglich für bis zu 5 Engineering Systeme | |
| Status Baustein Ja; bis zu 8 gleichzeitig (in Summe über alle ES-Clients) | |
| Einzelschritt Nein | |
| Anzahl Haltepunkte 8 | |
| Status/Steuern | |
| ● Status/Steuern Variable Ja; ohne Failsafe | |
| ● Variablen Ein-/Ausgänge, Merker, DB, Peripherieein-/ausgänge (ohne Failsafe), Zeiten, Zähler | |
| ● Anzahl Variablen, max. | |
| — davon Status Variable, max. 200; pro Auftrag | |
| — davon Steuern Variable, max. 200; pro Auftrag | |
| Forcen | |
| ● Forcen Ja; ohne Failsafe | |
| ● Forcen, Variablen Peripherieein-/ausgänge (ohne Failsafe) | |
| ● Anzahl Variablen, max. 200 | |
| Diagnosepuffer | |
| ● vorhanden Ja | |
| ● Anzahl Einträge, max. 1 000 | |
| — davon netzausfallsicher 500 | |
| Traces | |
| ● Anzahl projektierbarer Traces 4; pro Trace bis zu 512 kbyte Daten möglich | |
| Alarme/Diagnosen/Statusinformationen | |
| Diagnoseanzeige LED | |
| ● RUN/STOP-LED Ja | |
| ● ERROR-LED Ja | |
| ● MAINT-LED Ja | |
| ● STOP ACTIVE-LED Ja | |
| ● Verbindungsanzeige LINK TX/RX Ja | |
| Unterstützte Technologieobjekte | |
| Motion Control Ja; Hinweis: Die Anzahl der Technologieobjekte wirkt sich auf die Zykluszeit des SPS-Programms aus; Auswahlhilfe über das TIA Selection Tool | |
| ● Anzahl verfügbarer Motion Control Ressourcen für Technologieobjekte 800 | |
| ● benötigte Motion Control Ressourcen | |
| — je Drehzahlachse 40 | |
| — je Positionierachse 80 | |
| — je Gleichlaufachse 160 | |
| — je externer Geber 80 | |
| — je Nocken 20 | |
| — je Nockenspur 160 | |
| — je Messtaster 40 | |
| ● Positionierachse | |
| — Anzahl Positionierachsen bei Motion Control Zyklus von 4 ms (typischer Wert) 5 | |
| — Anzahl Positionierachsen bei Motion Control Zyklus von 8 ms (typischer Wert) 10 | |
| Regler | |
| ● PID_Compact Ja; universeller PID-Regler mit integrierter Optimierung | |
| ● PID_3Step Ja; PID-Regler mit integrierter Optimierung für Ventile | |
| ● PID-Temp Ja; PID-Regler mit integrierter Optimierung für Temperatur | |
| Zählen und Messen | |
| ● High Speed Counter Ja | |
| Normen, Zulassungen, Zertifikate | |
| Maximal erreichbare Sicherheitsklasse im Sicherheitsbetrieb | |
| ● Performance Level nach ISO 13849-1 PLe | |
| ● SIL gemäß IEC 61508 SIL 3 | |
| Versagenswahrscheinlichkeit (bei Gebrauchsdauer von 20 Jahren und Reparaturzeit von 100 Stunden) | |
| — Low demand mode: PFDavg gemäß SIL3 < 2,00E-05 | |
| — High demand/continous mode: PFH gemäß SIL3 < 1,00E-09 | |
| Umgebungsbedingungen | |
| Umgebungstemperatur im Betrieb | |
| ● waagerechte Einbaulage, min. -25 °C; ohne Betauung | |
| ● waagerechte Einbaulage, max. 60 °C; Display: 50 °C, bei einer Betriebstemperatur von typ. 50 °C wird das Display abgeschaltet | |
| ● senkrechte Einbaulage, min. -25 °C; ohne Betauung | |
| ● senkrechte Einbaulage, max. 40 °C; Display: 40 °C, bei einer Betriebstemperatur von typ. 40 °C wird das Display abgeschaltet | |
| Umgebungstemperatur bei Lagerung/Transport | |
| ● min. -40 °C | |
| ● max. 70 °C | |
| Höhe im Betrieb bezogen auf Meeresspiegel | |
| ● Aufstellungshöhe über NN, max. 5 000 m; Einschränkungen bei Aufstellhöhen > 2 000 m, siehe Handbuch | |
| Projektierung | |
| Programmierung | |
| Programmiersprache | |
| — KOP Ja; inkl. Failsafe | |
| — FUP Ja; inkl. Failsafe | |
| — AWL Ja | |
| — SCL Ja | |
| — GRAPH Ja | |
| Know-how-Schutz | |
| ● Anwenderprogrammschutz/Passwortschutz Ja | |
| ● Kopierschutz Ja | |
| ● Bausteinschutz Ja | |
| Zugriffschutz | |
| ● Passwort für Display Ja | |
| ● Schutzstufe: Schreibschutz Ja; sowohl für Standard als auch für Failsafe jeweils einen spezifischen Schreibschutz | |
| ● Schutzstufe: Schreib-/Leseschutz Ja | |
| ● Schutzstufe: Schreibschutz für Failsafe Ja | |
| ● Schutzstufe: Complete Protection Ja | |
| Zykluszeitüberwachung | |
| ● untere Grenze einstellbare Mindestzykluszeit | |
| ● obere Grenze einstellbare maximale Zykluszeit | |
| Maße | |
| Breite 35 mm | |
| Höhe 147 mm | |
| Tiefe 129 mm | |
| Gewichte | |
| Gewicht, ca. 405 g |
| Fehlerbeschreibung | Möglicher Lösungsansatz |
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| Warum bleibt 6ES7513-1FL02-0AB0 im STOP und geht nicht in RUN? | Zuerst sollte geprüft werden, ob die 24-V-DC-Versorgung stabil im zulässigen Bereich liegt und die SIMATIC Memory Card korrekt eingesetzt ist. Anschließend ist der Diagnosepuffer über TIA Portal oder das CPU-Display auszuwerten. Danach sollte abgeglichen werden, ob Hardwarekonfiguration, Firmwarestand und geladener Projektstand zur tatsächlich verbauten CPU passen. Falls der Fehler weiterhin besteht, sind fehlende oder fehlerhafte Organisationsbausteine, PROFINET-Teilnehmer und sicherheitsgerichtete Programmanteile einzugrenzen. |
| Warum leuchtet oder blinkt die ERROR-LED an der CPU 1513F-1 PN? | Zuerst sollte der aktuelle Betriebszustand über Display, Diagnosepuffer und Online-Diagnose ermittelt werden. Anschließend sind angeschlossene Baugruppen, PROFINET-IO-Devices und Peripheriemeldungen auf Ausfälle oder falsche Parametrierung zu kontrollieren. Danach sollte geprüft werden, ob die projektierte Anlagenkonfiguration mit der realen Verdrahtung, Gerätebezeichnung und Netzwerktopologie übereinstimmt. Falls die ERROR-LED nach diesen Prüfungen aktiv bleibt, kann ein interner Baugruppenfehler oder ein systemischer Projektierungsfehler vorliegen. |
| Warum wird ein PROFINET-Teilnehmer an 6ES7513-1FL02-0AB0 nicht erkannt? | Zuerst sollte geprüft werden, ob die LINK-RX/TX-Anzeigen an den PROFINET-Ports eine aktive Verbindung zeigen. Anschließend sind Netzwerkkabel, Switch, Portbelegung und die Spannungsversorgung des betroffenen IO-Devices zu kontrollieren. Danach sollte die Gerätebezeichnung, IP-Adresse und PROFINET-Konfiguration mit dem TIA-Projekt abgeglichen werden. Zusätzlich ist zu prüfen, ob IRT, MRP, Topologieeinstellungen oder ein falsch zugeordnetes Gerät den Datenaustausch verhindern. |
| Warum startet die CPU nach dem Austausch nicht mit der vorhandenen SIMATIC Memory Card? | Zuerst sollte kontrolliert werden, ob die Memory Card mechanisch korrekt eingesetzt und für die CPU geeignet ist. Anschließend ist abzugleichen, ob die geladene Hardwarekonfiguration exakt zur Artikelnummer, zum Firmwarestand und zur eingesetzten Anlagenversion passt. Danach sollte geprüft werden, ob das Projekt neu geladen oder die Speicherkarte vorbereitet werden muss. Falls die CPU weiterhin nicht anläuft, ist ein Vergleich mit dem gesicherten Projektstand und der ursprünglichen Hardwarekonfiguration erforderlich. |
| Warum meldet die F-CPU nach Änderungen am Sicherheitsprogramm eine Störung? | Zuerst sollte geprüft werden, ob das Sicherheitsprogramm fehlerfrei übersetzt wurde und die F-Signatur zum freigegebenen Projektstand passt. Anschließend sind PROFIsafe-Adressen, F-Peripherie, Sicherheitsparameter und Quittieranforderungen zu kontrollieren. Danach sollte abgeglichen werden, ob alle sicherheitsgerichteten Teilnehmer erreichbar sind und keine Diskrepanz zwischen Projektierung und realer Anlage besteht. Abschließend ist die erforderliche Inbetriebnahme- und Freigabelogik der Sicherheitsfunktion zu berücksichtigen. |
| Warum ist kein Onlinezugriff auf 6ES7513-1FL02-0AB0 über TIA Portal möglich? | Zuerst sollte geprüft werden, ob PG/PC-Schnittstelle, Netzwerkkarte und Subnetz zur CPU-Verbindung passen. Anschließend sind IP-Adresse, Gerätename, erreichbarer PROFINET-Port und mögliche Firewall-Einstellungen zu kontrollieren. Danach sollte abgeglichen werden, ob Zugriffsschutz, Passwortschutz oder Projektierungseinstellungen den Onlinezugriff einschränken. Falls weiterhin keine Verbindung möglich ist, kann eine direkte Verbindung zur CPU helfen, Netzwerk- oder Topologiefehler einzugrenzen. |
Kann 6ES7513-1FL02-0AB0 repariert werden?
Ja, eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn die CPU elektrisch oder elektronisch instandsetzbar ist und weiter in der bestehenden Anlage verwendet werden soll. Bei EICHLER erfolgt die Bearbeitung nach dem individuellen Fehlerbild der Baugruppe. Die CPU wird analysiert, die Fehlerursache eingegrenzt und bei Bedarf bis auf Bauteilebene instand gesetzt. Vor der Durchführung schafft ein transparenter Kostenvoranschlag eine belastbare Entscheidungsgrundlage. Nach der Instandsetzung folgt eine Funktionsprüfung im hauseigenen Testzentrum, damit die Baugruppe wieder planbar in die Ersatzteil- oder Anlagenstrategie aufgenommen werden kann.
Gibt es einen Nachfolger für 6ES7513-1FL02-0AB0?
Ja, als Nachfolger ist 6ES7513-1FM03-0AB0 ausgewiesen. Trotz gleicher CPU-Bezeichnung muss ein Wechsel sorgfältig geprüft werden, da sich Leistungsdaten, Firmwareanforderungen und Projektierungsdetails unterscheiden können. Besonders bei einer F-CPU sind Sicherheitsprogramm, F-Signatur, PROFIsafe-Kommunikation, Memory Card, TIA-Portal-Version und Anlagenfreigabe zu berücksichtigen. Für kurzfristige Stillstandsfälle kann Reparatur oder Austausch der vorhandenen Baugruppe wirtschaftlich sinnvoll sein, während die Migration auf den Nachfolger geplant und technisch abgesichert wird.
Was ist beim Austausch einer Siemens CPU 1513F-1 PN zu beachten?
Beim Austausch ist zuerst die exakte Artikelnummer 6ES7513-1FL02-0AB0 mit der vorhandenen Hardwarekonfiguration abzugleichen. Zusätzlich müssen Firmwarestand, Projektdatei, SIMATIC Memory Card, PROFINET-Gerätenamen, IP-Adressen und angeschlossene F-Peripherie passen. Bei sicherheitsgerichteten Anwendungen reicht ein mechanischer Austausch nicht aus, weil Sicherheitsprogramm und Anlagenfreigabe eine zentrale Rolle spielen. Nach dem Einbau sollte die CPU diagnostiziert, das Projekt kontrolliert und die Funktion der Standard- und Sicherheitsanteile geprüft werden. Bei unsicherer Datenlage ist eine vorherige Sicherung des Projektstands besonders relevant.
Wann ist Reparatur sinnvoller als ein direkter Umstieg auf 6ES7513-1FM03-0AB0?
Eine Reparatur ist besonders sinnvoll, wenn die bestehende Anlage kurzfristig weiterlaufen muss und eine technische Umstellung nicht sofort möglich ist. Der Nachfolger 6ES7513-1FM03-0AB0 kann eine langfristige Option sein, erfordert aber eine Prüfung von Projektierung, Firmware, Sicherheitsprogramm und Anlagenfreigaben. Die Reparatur der vorhandenen CPU kann Stillstandszeit reduzieren und eine geplante Migration zeitlich entkoppeln. Für Einkauf und Instandhaltung entsteht dadurch eine bessere Entscheidungsbasis zwischen Instandsetzung, Austauschgerät, Ersatzbeschaffung und geplanter Modernisierung.
Kann die vorhandene SIMATIC Memory Card bei 6ES7513-1FL02-0AB0 weiterverwendet werden?
Eine vorhandene SIMATIC Memory Card kann nur weiterverwendet werden, wenn sie zur CPU, zum Projektstand und zur konkreten Anlagenkonfiguration passt. Entscheidend sind der geladene Hardwareaufbau, Firmwarebezug, Programmstand und die sicherheitsgerichteten Projektanteile. Bei einer S7-1500F CPU müssen besonders F-Programm, F-Signatur und PROFIsafe-Parameter berücksichtigt werden. Vor einem Austausch sollte der Karteninhalt gesichert und mit dem aktuellen TIA-Projekt abgeglichen werden. Wenn die Datenbasis unklar ist, kann eine strukturierte Prüfung helfen, Fehlstarts und unnötige Stillstandszeit zu vermeiden.
Ist 6ES7513-1FL02-0AB0 mit TIA Portal projektierbar?
Ja, 6ES7513-1FL02-0AB0 ist mit TIA Portal projektierbar. Für die praktische Arbeit ist jedoch entscheidend, welche Firmwareversion verwendet wird und welcher Projektstand in der Anlage aktiv ist. Die CPU ist mit Firmware V2.9 ab TIA Portal V17 integrierbar; bei älteren Firmwareständen kann die Projektierung ab früheren TIA-Versionen möglich sein. Beim Austausch sollte deshalb nicht nur die Artikelnummer, sondern auch der Firmwarestand der CPU mit dem vorhandenen Projekt abgeglichen werden. Das reduziert Risiken bei Download, Diagnose, Sicherheitsprogramm und Wiederinbetriebnahme.
Was tun, wenn 6ES7513-1FL02-0AB0 kurzfristig nicht beschafft werden kann?
Bei kurzfristigem Bedarf sollten mehrere Optionen parallel bewertet werden: Reparatur der vorhandenen CPU, Anfrage eines Austauschgeräts, Prüfung verfügbarer Ersatzteiloptionen und technische Bewertung des Nachfolgers. Da 6ES7513-1FL02-0AB0 nicht mehr als regulär aktive Neuproduktgeneration zu behandeln ist, gewinnt die Kombination aus Ersatzteilstrategie und Obsoleszenzmanagement an Bedeutung. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit können tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden. Für kritische Anlagen kann eine Bevorratung oder ein definierter Migrationspfad helfen, künftige Stillstandsrisiken zu reduzieren.























