SIEMENS 6ES7510-1DK03-0AB0

  • EICHLER-Art.Nr.: K1259855
  • EAN: 4047623412717

Produktbeschreibung

SIMATIC DP, CPU 1510SP-1 PN für ET 200SP, Zentralbaugruppe mit Arbeitsspeicher 200 KB für Programm und 1 MB für Daten, 1. Schnittstelle: PROFINET IRT mit 3 Port Switch, 25 ns Bit-Performance, SIMATIC Memory Card notwendig, Busadapter notwendig für Port 1 und 2

Leistungen für SIEMENS 6ES7510-1DK03-0AB0

Reparatur

2-5 Tage

von 671,16 €

bis 1.026,48 €

Austausch

Gebraucht

Neu

1-3 Tage

2 Stck.

788,60 €

749,17 €

749,17 € *

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Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: ECCN:
Nettogewicht pro ME 0.338
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus
EAN 4047623412717
UPC /
Statistische Warennummer 85371091
Listenkennzeichen (LKZ) /
Fabrikategruppe 9034
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: /
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 /
eClass 5.1 /
eClass 6.0 /
ETIM 3 /
ETIM 4 /
ETIM 5 /

Was ist 6ES7510-1DK03-0AB0 und wo wird es eingesetzt

6ES7510-1DK03-0AB0 ist eine SIEMENS SIMATIC CPU 1510SP-1 PN für das dezentrale Peripheriesystem ET 200SP. Die Zentralbaugruppe übernimmt Steuerungsaufgaben in kompakten und dezentral aufgebauten Automatisierungsanlagen, etwa in Maschinen, Fertigungslinien, Verpackungsanlagen oder verteilten Schaltschrankkonzepten. Sie kann als leistungsfähige Steuerung innerhalb einer ET 200SP-Station eingesetzt werden und unterstützt die Kommunikation über PROFINET IO. Für Instandhaltung und Einkauf ist die eindeutige Zuordnung der Artikelnummer wichtig, weil Bauform, Firmwarestand, Speicherbedarf, Schnittstellen und Projektierung zur bestehenden Anlage passen müssen. Besonders relevant ist die Baugruppe, wenn bestehende SIMATIC- und ET 200SP-Strukturen weiterbetrieben, erweitert oder nach einem Ausfall schnell wieder verfügbar gemacht werden sollen.

Wichtige technische Daten und was diese in der Praxis bedeuten

Die CPU 1510SP-1 PN mit der Artikelnummer 6ES7510-1DK03-0AB0 arbeitet mit 24 V DC und nutzt einen integrierten Arbeitsspeicher von 200 KB für Programm sowie 1 MB für Daten. Die PROFINET-Schnittstelle ist als IRT-fähiger 3-Port-Switch ausgeführt, wobei Port 1 und Port 2 einen passenden BusAdapter erfordern. Für den Betrieb ist außerdem eine SIMATIC Memory Card notwendig. Die Bitbearbeitungszeit von 6 ns unterstützt kurze Reaktionszeiten in kompakten Steuerungsaufgaben. In der Praxis sind neben den reinen Leistungswerten vor allem Firmwarestand, TIA-Portal-Version, Memory Card, BusAdapter, bestehende Netzwerktopologie und die ET 200SP-Konfiguration entscheidend, damit Austausch, Inbetriebnahme und Fehlersuche ohne unnötige Anlagenstillstände ablaufen.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz

Für 6ES7510-1DK03-0AB0 ist kein eindeutig bestätigter Nachfolger zu nennen. Die Baugruppe ist jedoch als Nachfolgemodell für ältere CPU-1510SP-1-PN-Varianten relevant und spielt deshalb bei Ersatzteilstrategie, Modernisierung und Bestandssicherung eine wichtige Rolle. Betreiber sollten den Life-Cycle-Status regelmäßig bewerten, weil SIMATIC-CPUs in laufenden Anlagen häufig über viele Jahre produktionskritisch bleiben. Bei einem Defekt oder bei geplanter Umstellung ist zu prüfen, ob Reparatur, Austausch, Bevorratung oder Migration wirtschaftlich sinnvoller ist. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit können tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden. Für Einkauf und Instandhaltung reduziert eine frühzeitige Bewertung von Obsoleszenzrisiken das Risiko ungeplanter Stillstände und erleichtert die Planung passender Ersatzteilbestände.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie besonders relevant sind

Für 6ES7510-1DK03-0AB0 sind vor allem Reparatur, Austausch, Ersatzteilversorgung und Life Cycle Management relevant. Eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn die vorhandene CPU weiter in der bestehenden Anlage eingesetzt werden soll und eine Migration nicht kurzfristig geplant ist. Der Reparaturprozess umfasst Fehleranalyse, Instandsetzung bis auf Bauteilebene, technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung und eine Funktionsprüfung. Austauschgeräte können helfen, Stillstandszeiten zu reduzieren, wenn eine kurzfristige Wiederinbetriebnahme erforderlich ist. Life Cycle Management unterstützt Betreiber dabei, kritische SIMATIC-Baugruppen strukturiert zu erfassen, Risiken zu bewerten und Bevorratung oder Reparaturstrategie planbarer zu machen. Ergänzend kann die EICHLERakademiE bei TIA-Portal-, Diagnose- und Fehlersuchethemen helfen, internes Instandhaltungswissen gezielt aufzubauen.

Attribut Wert
Allgemeine Informationen
Produkttyp-Bezeichnung CPU 1510SP-1 PN
HW-Funktionsstand FS04
Firmware-Version V4.0
● FW-Update möglich Ja
Produktfunktion
● I&M-Daten Ja; I&M0 bis I&M3
● Modulwechsel im laufenden Betrieb (Hot-Swapping) Ja; Multi Hot-Swapping
● taktsynchroner Betrieb Ja; nur bei PROFINET; mit minimalen OB 6x Zyklus von 500 µs
● SysLog Ja
Engineering mit
● STEP 7 TIA Portal projektierbar/integriert ab Version V20 (FW V4.0) / ab V18 (FW V3.0); mit älteren TIA Portal Versionen projektierbar als 6ES7510-1DJ01-0AB0
Konfigurationssteuerung
über Datensatz Ja
Bedienelemente
Betriebsartenschalter 1
Versorgungsspannung
Nennwert (DC) 24 V
zulässiger Bereich, untere Grenze (DC) 19,2 V
zulässiger Bereich, obere Grenze (DC) 28,8 V
Verpolschutz Ja
Netz- und Spannungsausfallüberbrückung
● Netz-/Spannungsausfallüberbrückungszeit 10 ms
Eingangsstrom
Stromaufnahme (Nennwert) 0,48 A
Stromaufnahme, max. 0,7 A
Einschaltstrom, max. 1,34 A; Nennwert
I²t 0,3 A²·s
Leistung
Einspeiseleistung in den Rückwandbus 8,05 W
Verlustleistung
Verlustleistung, typ. 3,5 W
Speicher
Anzahl Steckplätze für SIMATIC Memory Card 1
SIMATIC Memory Card erforderlich Ja
Arbeitsspeicher
● integriert (für Programm) 200 kbyte
● integriert (für Daten) 1 Mbyte
Ladespeicher
● steckbar (SIMATIC Memory Card), max. 32 Gbyte
Pufferung
● wartungsfrei Ja
CPU-Bearbeitungszeiten
für Bitoperationen, typ. 6 ns
für Wortoperationen, typ. 7 ns
für Festpunktarithmetik, typ. 9 ns
für Gleitpunktarithmetik, typ. 37 ns
CPU-Bausteine
Anzahl Elemente (gesamt) 4 000; Bausteine (OB, FB, FC, DB) und UDTs
DB
● Nummernband 1 ... 60 999; unterteilt in: vom Anwender nutzbares Nummernband: 1 ... 59 999 und Nummernband via SFC 86 erzeugter DBs: 60 000 ... 60 999
● Größe, max. 1 Mbyte; bei absolut adressierten DBs ist die max. Größe 64 kbyte
FB
● Nummernband 0 ... 65 535
● Größe, max. 200 kbyte
FC
● Nummernband 0 ... 65 535
● Größe, max. 200 kbyte
OB
● Größe, max. 200 kbyte
● Anzahl Freie-Zyklus-OBs 100
● Anzahl Uhrzeitalarm-OBs 20
● Anzahl Verzögerungsalarm-OBs 20
● Anzahl Weckalarm-OBs 20; mit minimalen OB 3x Zyklus von 250 µs
● Anzahl Prozessalarm-OBs 50
● Anzahl DPV1-Alarm-OBs 3
● Anzahl Taktsynchronität-OBs 1
● Anzahl Technologiesynchronalarm-OBs 2
● Anzahl Anlauf-OBs 100
● Anzahl Asynchron-Fehler-OBs 4
● Anzahl Synchron-Fehler-OBs 2
● Anzahl Diagnosealarm-OBs 1
Schachtelungstiefe
● je Prioritätsklasse 24
Zähler, Zeiten und deren Remanenz
S7-Zähler
● Anzahl 2 048
Remanenz
— einstellbar Ja
IEC-Counter
● Anzahl beliebig (nur durch den Arbeitsspeicher begrenzt)
Remanenz
— einstellbar Ja
S7-Zeiten
● Anzahl 2 048
Remanenz
— einstellbar Ja
IEC-Timer
● Anzahl beliebig (nur durch den Arbeitsspeicher begrenzt)
Remanenz
— einstellbar Ja
Datenbereiche und deren Remanenz
remanenter Datenbereich (inklusive Zeiten, Zähler, Merker), max. 256 kbyte; in Summe; für Merker, Zeiten, Zähler, DBs und Technologiedaten (Achsen) nutzbarer Remanenzspeicher: 216 kbyte
Merker
● Größe, max. 16 kbyte
● Anzahl Taktmerker 8; Es sind 8 Taktmerkerbits, zusammengefasst in einem Taktmerkerbyte
Datenbausteine
● Remanenz einstellbar Ja
● Remanenz voreingestellt Nein
Lokaldaten
● je Prioritätsklasse, max. 64 kbyte; max. 16 kbyte pro Baustein
Adressbereich
Anzahl IO-Module 2 048; max. Anzahl Module / Submodule
Peripherieadressbereich
● Eingänge 32 kbyte; alle Eingänge liegen im Prozessabbild
● Ausgänge 32 kbyte; alle Ausgänge liegen im Prozessabbild
davon je integriertem IO-Subsystem
— Eingänge (Volumen) 8 kbyte
— Ausgänge (Volumen) 8 kbyte
davon je CM/CP
— Eingänge (Volumen) 8 kbyte
— Ausgänge (Volumen) 8 kbyte
Teilprozessabbilder
● Anzahl Teilprozessabbilder, max. 32
Adressraum je Modul
● Adressraum je Modul, max. 288 byte; jeweils für Ein- und Ausgangsdaten
Adressraum je Station
● Adressraum je Station, max. 2 560 byte; für zentrale Ein- und Ausgänge; projektierungsabhängig; 2 048 byte für ET 200SP Module + 512 byte für ET 200AL Module
Hardware-Ausbau
Anzahl dezentraler IO-Systeme 32; unter einem dezentralen IO-System wird neben der Einbindung von dezentraler Peripherie über PROFINET bzw. PROFIBUS-Kommunikationsmodule, auch die Anbindung von Peripherie über AS-i Mastermodule bzw. Links (z. B. IE/PB-Link) verstanden
Anzahl DP-Master
● über CM 1
Anzahl IO-Controller
● integriert 1
● über CM 0
Baugruppenträger
● Baugruppen je Baugruppenträger, max. 82; CPU + 64 Module + Servermodul (Aufbaubreite max. 1 m) + 16 ET 200AL Module
● Anzahl der betreibbaren ET 200SP Module, max. 64
● Anzahl der betreibbaren ET 200AL Module, max. 16
● Anzahl Zeilen, max. 1
PtP CM
● Anzahl PtP CMs die Anzahl der anschließbaren PtP CMs ist nur durch die zur Verfügung stehenden Steckplätze begrenzt
Uhrzeit
Uhr
● Typ Hardwareuhr
● Pufferungsdauer 6 wk; bei 40 °C Umgebungstemperatur, typ.
● Abweichung pro Tag, max. 10 s; typ.: 2 s
Betriebsstundenzähler
● Anzahl 16
Uhrzeitsynchronisation
● unterstützt Ja
● auf DP, Master Ja; über CM DP Modul
● auf DP, Device Ja; über CM DP Modul
● im AS, Master Ja
● im AS, Device Ja
● am Ethernet über NTP Ja
Schnittstellen
Anzahl Schnittstellen PROFINET 1
Anzahl Schnittstellen PROFIBUS 1; über CM DP Modul
optische Schnittstelle Ja; über SIMATIC BusAdapter
1. Schnittstelle
Schnittstellenphysik
● RJ 45 (Ethernet) Ja; X1 P3; opt. X1 P1 und X1 P2 über BusAdapter BA 2x RJ45
● Anzahl der Ports 3; 1. integr. + 2. über BusAdapter
● integrierter Switch Ja
● BusAdapter (PROFINET) Ja; einsetzbare BusAdapter: BA 2x RJ45, BA 2x M12, BA 2x FC, BA 2x LC, BA LC/RJ45, BA LC/FC, BA 2x SCRJ, BA SCRJ/RJ45, BA SCRJ/FC
Protokolle
● IP-Protokoll Ja; IPv4
● PROFINET IO-Controller Ja
● PROFINET IO-Device Ja
● SIMATIC-Kommunikation Ja
● Offene IE-Kommunikation Ja; optional auch verschlüsselt möglich
● Webserver Ja
● Medienredundanz Ja
PROFINET IO-Controller
Dienste
— Taktsynchronität Ja
— Direkter Datenaustausch Ja; Voraussetzung: IRT und Taktsynchronität (MRPD optional)
— IRT Ja
— Dynamic frame packing (DFP) Ja
— PROFIenergy Ja; per Anwenderprogramm
— Priorisierter Hochlauf Ja; max. 32 PROFINET Devices
— Anzahl anschließbarer IO-Device, max. 128; in Summe können maximal 512 dezentrale Peripheriegeräte über AS-i, PROFIBUS bzw. PROFINET angeschlossen werden
— davon IO-Devices mit IRT, max. 64
— Anzahl anschließbarer IO-Device für RT, max. 128
— davon in Linie, max. 128
— Anzahl gleichzeitig aktivierbarer/deaktivierbarer IO-Devices, max. 8; in Summe über alle Schnittstellen
— Anzahl der IO-Devices pro Werkzeug, max. 8
— Aktualisierungszeiten Minimalwert der Aktualisierungszeit ist auch abhängig vom eingestellten Kommunikationsanteil für PROFINET IO, von der Anzahl der IO-Devices und von der Anzahl der projektierten Nutzdaten
— PROFINET Security class 1
Aktualisierungszeit bei IRT
— bei Sendetakt von 250 µs 250 µs bis 4 ms; Hinweis: Bei IRT mit Taktsynchronität ist die minimale Aktualisierungszeit von 500 µs des taktsynchronen OBs ausschlaggebend
— bei Sendetakt von 500 µs 500 µs bis 8 ms
— bei Sendetakt von 1 ms 1 ms bis 16 ms
— bei Sendetakt von 2 ms 2 ms bis 32 ms
— bei Sendetakt von 4 ms 4 ms bis 64 ms
— bei IRT und Parametrierung "ungerader" Sendetakte Aktualisierungszeit = eingestellter "ungerader" Sendetakt (beliebige Vielfache von 125 µs: 375 µs, 625 µs ... 3 875 µs)
Aktualisierungszeit bei RT
— bei Sendetakt von 250 µs 250 µs bis 128 ms
— bei Sendetakt von 500 µs 500 µs bis 256 ms
— bei Sendetakt von 1 ms 1 ms bis 512 ms
— bei Sendetakt von 2 ms 2 ms bis 512 ms
— bei Sendetakt von 4 ms 4 ms bis 512 ms
PROFINET IO-Device
Dienste
— Taktsynchronität Nein
— IRT Ja
— Dynamic frame packing (DFP) Nein
— PROFIenergy Ja; per Anwenderprogramm
— Priorisierter Hochlauf Ja
— Shared Device Ja
— Anzahl IO-Controller bei Shared Device, max. 4
— Aktivieren/Deaktivieren von I-Devices Ja; per Anwenderprogramm
— Asset-Management-Record Ja; per Anwenderprogramm
— PROFINET Security class SNMP Konfiguration und DCP Read Only
2. Schnittstelle
Schnittstellenphysik
● RS 485 Ja; über CM DP Modul
● Anzahl der Ports 1
Protokolle
● PROFIBUS DP-Master Ja
● PROFIBUS DP-Device Ja
● SIMATIC-Kommunikation Ja
PROFIBUS DP-Master
● Anzahl Verbindungen, max. 48; davon sind für ES und HMI jeweils 4 reserviert
● Anzahl DP-Devices, max. 125; in Summe können maximal 512 dezentrale Peripheriegeräte über AS-i, PROFIBUS bzw. PROFINET angeschlossen werden
Dienste
— Äquidistanz Nein
— Taktsynchronität Nein
— Aktivieren/Deaktivieren von DP-Devices Ja
Schnittstellenphysik
RJ 45 (Ethernet)
● 100 Mbit/s Ja
● Autonegotiation Ja
● Autocrossing Ja
● Industrial Ethernet Status-LED Ja
RS 485
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
Protokolle
PROFIsafe Nein
Anzahl Verbindungen
● Anzahl Verbindungen, max. 128; über integrierte Schnittstellen der CPU und angeschlossener CPs / CMs
● Anzahl Verbindungen reserviert für ES/HMI/Web 10
● Anzahl Verbindungen über integrierte Schnittstellen 88
● Anzahl Verbindungen pro CP/CM 32
● Anzahl S7-Routing Verbindungen 16
Redundanzbetrieb
● PROFINET-Systemredundanz (S2) Nein
● PROFINET-Systemredundanz (R1) Nein
● H-Sync-Forwarding Ja
Medienredundanz
— Medienredundanz Ja; nur über BusAdapter
— MRP Ja; MRP-Automanager nach IEC 62439-2 Edition 2.0; MRP-Manager; MRP-Client
— MRP-Interconnection, unterstützt Ja; als MRP-Ringteilnehmer nach IEC 62439-2 Edition 3.0
— MRPD Ja; Voraussetzung: IRT
— Umschaltzeit bei Leitungsunterbrechung, typ. 200 ms; bei MRP; stoßfrei bei MRPD
— Anzahl Teilnehmer im Ring, max. 50
SIMATIC-Kommunikation
● PG/OP-Kommunikation Ja; Verschlüsselung mit TLS V1.3 voreingestellt
● S7-Routing Ja
● Datensatz-Routing Ja
● S7-Kommunikation, als Server Ja
● S7-Kommunikation, als Client Ja
● Nutzdaten pro Auftrag, max. siehe Online-Hilfe (S7 communication, User data size)
Offene IE-Kommunikation
● TCP/IP Ja
— Datenlänge, max. 64 kbyte
— mehrere passive Verbindungen pro Port, unterstützt Ja
● ISO-on-TCP (RFC1006) Ja
— Datenlänge, max. 64 kbyte
● UDP Ja
— Datenlänge, max. 2 kbyte; 1 472 byte bei UDP Broadcast
— UDP-Multicast Ja; max. 78 Multicast-Kreise
● DHCP Ja
● DNS Ja
● SNMP Ja
● DCP Ja
● LLDP Ja
● Verschlüsselung Ja; optional
Webserver
● HTTP Ja; Standard- und Anwenderseiten
● HTTPS Ja; Standard- und Anwenderseiten
● Web API
— Anzahl Sessions, max. 50
— Anzahl gleichzeitiger HTTP-Aufrufe, max. 4
— HTTP Request Body, max. 131 072 byte
OPC UA
● Runtime-Lizenz erforderlich Ja; Lizenz "Small" erforderlich
● OPC UA Client Ja; Data Access (Registered Read/Write), Method Call
— Applikations-Authentifizierung Ja
— Security Policys verfügbare Security Policys: None, Basic128Rsa15, Basic256Rsa15, Basic256Sha256
— Benutzer-Authentifizierung "Anonym" oder mittels Benutzername & Passwort
— Anzahl Verbindungen, max. 4
— Anzahl Knoten der Client-Schnittstellen, empfohlen max. 1 000
— Anzahl Elemente für jeweils einen Aufruf von OPC_UA_NodeGetHandleList/OPC_UA_ReadList/OPC_UA_WriteList, max. 300
— Anzahl Elemente für jeweils einen Aufruf von OPC_UA_NameSpaceGetIndexList, max. 20
— Anzahl Elemente für jeweils einen Aufruf von OPC_UA_MethodGetHandleList, max. 100
— Anzahl gleichzeitiger Aufrufe der Client-Anweisungen für Sitzungsmanagement, pro Verbindung, max. 1
— Anzahl gleichzeitiger Aufrufe der Client-Anweisungen für Datenzugriff, pro Verbindung, max. 5
— Anzahl registrierbarer Knoten, max. 5 000
— Anzahl registrierbarer Methoden Aufrufe von OPC_UA_MethodCall, max. 100
— Anzahl Eingänge/Ausgänge bei Aufruf OPC_UA_MethodCall, max. 20
● OPC UA Server Ja; Data Access (Read, Write, Subscribe), Method Call, Alarms & Condition (A&C), Custom Address Space, Role-Based Access Control
— Applikations-Authentifizierung Ja
— Security Policys verfügbare Security Policys: None, Basic128Rsa15, Basic256Rsa15, Basic256Sha256, Aes128Sha256RsaOaep, Aes256Sha256RsaPss
— Benutzer-Authentifizierung "Anonym" oder mittels Benutzername & Passwort
— GDS Unterstützung (Zertifikatsmanagement) Ja
— Anzahl Sessions, max. 32
— Anzahl erreichbarer Variablen, max. 50 000
— Anzahl registrierbarer Knoten, max. 10 000
— Anzahl Subscriptions je Session, max. 50
— Abtastintervall, min. 100 ms
— Sendeintervall, min. 200 ms
— Anzahl Server-Methoden, max. 20; max. je 20 gleichzeitig laufende Aufträge für die asynchron arbeitenden Anweisungen OPC_UA_ServerMethodPre und OPC_UA_ServerMethodPost
— Anzahl Eingänge/Ausgänge je Server-Methode, max. 20
— Anzahl überwachter Elemente (monitored items), empfohlen max. 4 000; bei 1 s Abtastintervall und 1 s Sendeintervall
— Anzahl der Server-Schnittstellen, max. jeweils 10 vom Typ "Server-Schnittstelle" / "Companion-Spezifikation" und 20 vom Typ "Referenz-Namensraum"
— Anzahl Knoten bei benutzerdefinierten Server-Schnittstellen, max. 15 000
● Alarms and Conditions Ja
— Anzahl Programmmeldungen 100
— Anzahl Meldungen für Systemdiagnose 50
Weitere Protokolle
● MODBUS Ja; MODBUS TCP
S7-Meldefunktionen
Anzahl anmeldbarer Stationen für Meldefunktionen, max. 32
Anzahl Subscriptions, max. 250
Anzahl Variablen/Attribute für Subscriptions, max. 2 000
Programmmeldungen Ja
Anzahl konfigurierbarer Programmmeldungen, max. 5 000; Programmmeldungen werden durch den Baustein "Program_Alarm", ProDiag oder GRAPH generiert
Anzahl ladbarer Programmmeldungen in RUN, max. 5 000
Anzahl gleichzeitig aktiver Meldungen, max.
● Anzahl Programmmeldungen 600
● Anzahl Meldungen für Systemdiagnose 100
● Anzahl Meldungen für Motion Technologieobjekte 160
Test- Inbetriebnahmefunktionen
Gemeinsame Inbetriebnahme (Team Engineering) Ja; paralleler Online-Zugriff möglich für bis zu 5 Engineering Systeme
Status Baustein Ja; bis zu 8 gleichzeitig (in Summe über alle ES-Clients)
Einzelschritt Ja
Anzahl Haltepunkte 8
Profiling Ja
Status/Steuern
● Status/Steuern Variable Ja
● Variablen Ein-/Ausgänge, Merker, DB, Peripherieein-/ausgänge, Zeiten, Zähler
● Anzahl Variablen, max.
— davon Status Variable, max. 200; pro Auftrag
— davon Steuern Variable, max. 200; pro Auftrag
Forcen
● Forcen Ja
● Forcen, Variablen Peripherieein-/ausgänge
● Anzahl Variablen, max. 200
Diagnosepuffer
● vorhanden Ja
● Anzahl Einträge, max. 1 000
— davon netzausfallsicher 500
Traces
● Anzahl projektierbarer Traces 4
● Speichergröße je Trace, max. 512 kbyte
Alarme/Diagnosen/Statusinformationen
Diagnoseanzeige LED
● RUN/STOP-LED Ja
● ERROR-LED Ja
● MAINT-LED Ja
● Überwachung der Versorgungsspannung (PWR-LED) Ja
● Verbindungsanzeige LINK TX/RX Ja
Unterstützte Technologieobjekte
Motion Control Ja; Hinweis: Die Anzahl der Technologieobjekte wirkt sich auf die Zykluszeit des SPS-Programms aus; Auswahlhilfe über das TIA Selection Tool
● Anzahl verfügbarer Motion Control Ressourcen für Technologieobjekte 1 120
● benötigte Motion Control Ressourcen
— je Drehzahlachse 40
— je Positionierachse 80
— je Gleichlaufachse 160
— je externer Geber 80
— je Nocken 20
— je Nockenspur 160
— je Messtaster 40
● Positionierachse
— Anzahl Positionierachsen bei Motion Control Zyklus von 4 ms (typischer Wert) 11
— Anzahl Positionierachsen bei Motion Control Zyklus von 8 ms (typischer Wert) 14
Regler
● PID_Compact Ja; universeller PID-Regler mit integrierter Optimierung
● PID_3Step Ja; PID-Regler mit integrierter Optimierung für Ventile
● PID-Temp Ja; PID-Regler mit integrierter Optimierung für Temperatur
Zählen und Messen
● High Speed Counter Ja
Normen, Zulassungen, Zertifikate
Umwelt-Fußabdruck
● Umweltproduktdeklaration Ja
Treibhauspotential
— Treibhauspotential, (gesamt) [CO2 eq] 83,2 kg
— Treibhauspotential, (während Herstellung) [CO2 eq] 22,3 kg
— Treibhauspotential, (während Betrieb) [CO2 eq] 61,8 kg
— Treibhauspotential, (nach Ende des Lebenszyklus) [CO2 eq] -0,949 kg
Security
PROFINET Security Class 1
Signiertes Firmware-Update Ja
Secure Boot Ja
Daten sicher entfernen Ja
Umgebungsbedingungen
Umgebungstemperatur im Betrieb
● waagerechte Einbaulage, min. -30 °C; ohne Betauung
● waagerechte Einbaulage, max. 60 °C
● senkrechte Einbaulage, min. -30 °C; ohne Betauung
● senkrechte Einbaulage, max. 50 °C
Höhe im Betrieb bezogen auf Meeresspiegel
● Aufstellungshöhe über NN, max. 5 000 m; Einschränkungen bei Aufstellhöhen > 2 000 m, siehe Handbuch
Projektierung
Programmierung
Programmiersprache
— KOP Ja
— FUP Ja
— AWL Ja
— SCL Ja
— CFC Ja
— GRAPH Ja
Know-how-Schutz
● Anwenderprogrammschutz/Passwortschutz Ja
● Kopierschutz Ja
● Bausteinschutz Ja
Zugriffschutz
● Schutz der vertraulichen Konfigurationsdaten Ja
● Schutzstufe: Schreibschutz Ja
● Schutzstufe: Schreib-/Leseschutz Ja
● Schutzstufe: Schreibschutz für Failsafe Nein
● Schutzstufe: Complete Protection Ja
● Benutzerverwaltung Ja; geräteweit und zentral
● Anzahl Benutzer 100
● Anzahl Gruppen 100
● Anzahl Rollen 50
Zykluszeitüberwachung
● untere Grenze einstellbare Mindestzykluszeit
● obere Grenze einstellbare maximale Zykluszeit
Maße
Breite 100 mm
Höhe 117 mm
Tiefe 75 mm
Gewichte
Gewicht, ca. 265 g

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum bleibt 6ES7510-1DK03-0AB0 in STOP? Zuerst sollte geprüft werden, ob der Betriebsartenschalter, die Spannungsversorgung und die gesteckte SIMATIC Memory Card korrekt sind. Anschließend ist der Diagnosepuffer auszuwerten, um zwischen Projektierungsfehler, Programmfehler, fehlender Peripherie oder Kommunikationsproblem zu unterscheiden. Danach sollte abgeglichen werden, ob die geladene Hardwarekonfiguration zur tatsächlich gesteckten ET 200SP-Station passt. Falls die CPU weiterhin nicht in RUN wechselt, ist die Baugruppe mit einer bekannten funktionsfähigen Konfiguration oder Ersatz-CPU einzugrenzen.
Warum leuchtet oder blinkt die ERROR-LED an der CPU 1510SP-1 PN? Zuerst sollte der aktuelle Anlagenzustand über RUN/STOP-, ERROR-, MAINT- und PWR-LED eingeordnet werden. Anschließend ist der Diagnosepuffer zu prüfen, weil dort Peripherieausfälle, Konfigurationsabweichungen, Kommunikationsstörungen oder Programmereignisse genauer eingegrenzt werden können. Danach sollte kontrolliert werden, ob alle ET 200SP-Module, BaseUnits, BusAdapter und angeschlossenen IO-Devices korrekt gesteckt und projektiert sind. Falls die Meldung nach Neustart und Projektabgleich bestehen bleibt, kann ein Defekt an CPU, Peripheriemodul, Busverbindung oder Spannungsversorgung eingegrenzt werden.
Warum ist 6ES7510-1DK03-0AB0 über PROFINET nicht erreichbar? Zuerst sollte geprüft werden, ob die 24-V-Versorgung stabil anliegt und die LINK/TX/RX-Anzeige am verwendeten PROFINET-Port eine Verbindung signalisiert. Anschließend sind BusAdapter, Ethernet-Leitung, Switch-Port, Gerätename und IP-Adresse mit der Projektierung abzugleichen. Danach sollte kontrolliert werden, ob die CPU im richtigen Subnetz liegt und ob die PROFINET-Topologie zur tatsächlichen Verdrahtung passt. Falls keine Verbindung aufgebaut wird, ist ein Test mit einem anderen Port, einem bekannten funktionsfähigen BusAdapter oder einer direkten Verbindung zum Engineering-System sinnvoll.
Warum wird die SIMATIC Memory Card bei 6ES7510-1DK03-0AB0 nicht akzeptiert? Zuerst sollte geprüft werden, ob eine geeignete SIMATIC Memory Card gesteckt ist und ob sie korrekt im Steckplatz sitzt. Anschließend ist zu kontrollieren, ob die Karte formatiert, beschrieben oder aus einer anderen Projektierung übernommen wurde. Danach sollte abgeglichen werden, ob Firmwarestand, CPU-Typ und TIA-Portal-Projekt zusammenpassen. Falls der Fehler weiterhin besteht, kann mit einer geprüften Ersatzkarte eingegrenzt werden, ob die Ursache an der Speicherkarte, am Projekt oder an der CPU liegt.
Warum erscheint 6ES7510-1DK03-0AB0 nicht im TIA Portal Hardwarekatalog? Zuerst sollte geprüft werden, ob die verwendete TIA-Portal-Version den benötigten Firmwarestand der CPU unterstützt. Anschließend ist zu kontrollieren, ob Hardware Support Packages, Gerätekatalog und Projektstand aktuell genug sind. Danach sollte abgeglichen werden, ob die vorhandene Anlage mit einem älteren CPU-Typ projektiert wurde und ob eine Anpassung der Hardwarekonfiguration erforderlich ist. Falls die CPU weiterhin nicht auswählbar ist, sollte die Projektierungsstrategie vor dem Laden in die Anlage technisch geprüft werden.
Warum fällt ein PROFINET- oder ET 200SP-Teilnehmer nach Austausch der CPU aus? Zuerst sollte geprüft werden, ob Gerätenamen, IP-Adressen und Topologie nach dem CPU-Wechsel unverändert zur Projektierung passen. Anschließend sind BusAdapter, Patchkabel, Switches und die Reihenfolge der ET 200SP-Module zu kontrollieren. Danach sollte die geladene Hardwarekonfiguration mit dem tatsächlichen Aufbau verglichen werden, insbesondere bei geänderten Firmwareständen oder getauschten Modulen. Falls einzelne Teilnehmer weiterhin fehlen, kann der Fehler durch schrittweisen Tausch von Leitung, BusAdapter und betroffener Peripherie eingegrenzt werden.
Warum startet 6ES7510-1DK03-0AB0 nach Spannungsausfall nicht sauber? Zuerst sollte die 24-V-DC-Versorgung auf Spannungseinbrüche, Klemmenzustand und ausreichende Leistungsreserve geprüft werden. Anschließend ist zu kontrollieren, ob die Memory Card korrekt erkannt wird und ob im Diagnosepuffer Hinweise auf Anlauf-, Projektierungs- oder Peripheriefehler stehen. Danach sollte abgeglichen werden, ob alle Module beim Hochlauf stabil versorgt werden und ob keine Kommunikationspartner zeitverzögert fehlen. Falls der Fehler wiederholt auftritt, ist eine Prüfung von Netzteil, Verdrahtung, CPU und gesteckter Peripherie erforderlich.

Kann 6ES7510-1DK03-0AB0 repariert werden?

Ja, eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn die CPU 1510SP-1 PN elektrisch oder elektronisch instandsetzbar ist und weiter in der bestehenden Anlage verwendet werden soll. Bei EICHLER erfolgt die Bearbeitung nach individuellem Fehlerbild. Die Baugruppe wird analysiert, bei Bedarf bis auf Bauteilebene instand gesetzt und anschließend funktionsgeprüft. Vor der Durchführung schafft ein transparenter Kostenvoranschlag eine belastbare Entscheidungsgrundlage. Eine Reparatur kann besonders dann wirtschaftlich sein, wenn Projektierung, Anlagenstruktur und Ersatzteilstrategie auf die vorhandene SIMATIC-Umgebung ausgerichtet bleiben sollen.

Was tun, wenn 6ES7510-1DK03-0AB0 kurzfristig benötigt wird?

Bei kurzfristigem Bedarf sollten Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden. Für die technische Entscheidung ist wichtig, ob ein Neuteil, ein geprüftes Gebrauchtteil, ein Austauschgerät oder eine Reparatur zur Stillstandssituation passt. Instandhaltung und Einkauf sollten zusätzlich klären, ob Memory Card, BusAdapter, Firmwarestand und Projektierung zur vorhandenen Anlage passen. So lässt sich vermeiden, dass eine beschaffte CPU zwar verfügbar ist, aber bei Inbetriebnahme an Kompatibilitäts- oder Projektierungsfragen scheitert.

Ist 6ES7510-1DK03-0AB0 der Nachfolger von 6ES7510-1DJ01-0AB0?

Ja, 6ES7510-1DK03-0AB0 ist als Nachfolgemodell zur älteren 6ES7510-1DJ01-0AB0 relevant. Ein Austausch sollte dennoch nicht allein über die Artikelnummer entschieden werden. Entscheidend sind Projektstand, Firmware, TIA-Portal-Version, Speicherbedarf, Kommunikationsstruktur und die tatsächlich eingesetzten ET 200SP-Module. Vor dem produktiven Wechsel sollte geprüft werden, ob das bestehende Projekt angepasst, neu geladen oder mit einem geeigneten Hardwarestand abgeglichen werden muss. Für Anlagenbetreiber ist diese Prüfung wichtig, um ungeplante Stillstände nach dem Austausch zu vermeiden.

Welche Rolle spielen SIMATIC Memory Card und BusAdapter beim Austausch?

Die SIMATIC Memory Card und der passende BusAdapter sind für den Betrieb der CPU entscheidend. Ohne geeignete Memory Card kann die Steuerung nicht wie vorgesehen betrieben werden. Der BusAdapter ist besonders wichtig, weil Port 1 und Port 2 der PROFINET-Schnittstelle darüber geführt werden. Beim Austausch sollten deshalb nicht nur CPU und Artikelnummer verglichen werden, sondern auch Speicherkarte, BusAdapter, Portbelegung, Netzwerktopologie und vorhandene Projektierung. Fehler an diesen Punkten führen häufig dazu, dass eine an sich passende CPU nicht korrekt startet oder über PROFINET nicht erreichbar ist.

Warum wird 6ES7510-1DK03-0AB0 im TIA Portal nicht gefunden?

Wenn 6ES7510-1DK03-0AB0 im TIA Portal nicht im Hardwarekatalog erscheint, liegt die Ursache häufig am verwendeten Engineering-Stand. Für die Projektierung sind CPU-Firmwarestand und TIA-Portal-Version entscheidend. Bei Firmware V4.0 ist ein aktuellerer Engineering-Stand erforderlich, während ältere Projekte eine abweichende Projektierungsstrategie benötigen können. Vor einem CPU-Tausch sollte deshalb geprüft werden, ob das vorhandene Projekt, der Gerätekatalog und die Hardware Support Packages zur Baugruppe passen. Dadurch lässt sich vermeiden, dass die CPU zwar mechanisch eingebaut ist, aber nicht korrekt projektiert oder geladen werden kann.

Ist ein Austausch von 6ES7510-1DK03-0AB0 ohne Programmänderung möglich?

Ein Austausch ohne Programmänderung ist nur dann realistisch, wenn Hardwarestand, Firmware, Projektierung, Memory Card, BusAdapter und Anlagenaufbau zusammenpassen. Bei einer identischen Ersatzbaugruppe kann die Wiederinbetriebnahme deutlich einfacher sein. Sobald jedoch eine ältere CPU-Variante ersetzt, ein anderer Firmwarestand genutzt oder die Projektierung geändert wird, sollte die Kompatibilität technisch geprüft werden. Besonders bei produktionskritischen Anlagen ist es sinnvoll, vor dem Tausch eine Datensicherung und Projektprüfung einzuplanen, damit die Anlage nach dem Wechsel kontrolliert wieder in Betrieb gehen kann.

Wann ist Reparatur sinnvoller als Austausch oder Migration?

Eine Reparatur ist häufig sinnvoll, wenn die bestehende Anlage mit der CPU 1510SP-1 PN zuverlässig betrieben wird und eine kurzfristige Migration wirtschaftlich oder organisatorisch nicht geplant ist. Sie kann auch dann eine Option sein, wenn Projektdateien, Anlagenfreigaben oder Validierungen an den bestehenden Hardwarestand gebunden sind. Beim Reparaturprozess werden Fehlerbild, elektronische Ursache und Instandsetzbarkeit geprüft. Nach der Instandsetzung erfolgt eine Funktionsprüfung im hauseigenen Testzentrum. Garantie und Gewährleistung erhöhen die Planungssicherheit bei Reparatur und Ersatzteilbeschaffung.

Wie lassen sich Obsoleszenzrisiken bei 6ES7510-1DK03-0AB0 reduzieren?

Obsoleszenzrisiken lassen sich reduzieren, indem kritische SIMATIC-Baugruppen frühzeitig erfasst, nach Anlagenrelevanz bewertet und in eine Ersatzteil- oder Reparaturstrategie aufgenommen werden. Für 6ES7510-1DK03-0AB0 sind dabei Projektstand, Firmware, Ersatzteilbedarf, mögliche Austauschgeräte und vorhandene Bestände zu berücksichtigen. Life Cycle Management hilft, Beschaffungsrisiken, Reparaturfähigkeit und Bevorratung strukturiert zu bewerten. Für Betreiber entsteht dadurch eine bessere Grundlage, um Stillstände zu vermeiden und die wirtschaftliche Weiternutzung bestehender ET 200SP-Anlagen planbarer abzusichern.

Wichtige Dokumente

Reparatur-Begleitschein

Laden Sie den Begleitschein als PDF herunter oder nutzen Sie die digitale Reparaturanmeldung und senden Sie Ihre defekte Baugruppen zur Reparatur ins EICHLER-Service-Center.

Lachender Eichler Techniker zeigt auf grünes PDF mit dem Sonderverkauf von Automatisierungstechnik

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