SIEMENS 6ES7318-3EL01-0AB0

  • SIEMENS | Baugruppen | CPU / Zentralbaugruppen

  • EICHLER-Art.Nr.: K0252217
  • EAN: 4025515076179
  • UPC: 040892783698

Produktbeschreibung

SIMATIC S7-300 CPU 319-3 PN/DP, ZENTRALBAUGRUPPE MIT 2MB ARBEITSSPEICHER, 1. SS MPI/DP 12MBIT/S, 2. SS DP-MASTER/SLAVE, 3. SS ETHERNET PROFINET, MIT 2 PORT SWITCH, MICRO MEMORY CARD ERFORDERLICH

Leistungen für SIEMENS 6ES7318-3EL01-0AB0

Reparatur

2-5 Tage

von 1.432,55 €

bis 2.578,58 €

je Stck. 159,00 €

Austausch

1-3 Tage

4 Stck.

4.296,84 €

3.222,63 €

je Stck. 159,00 €

3.222,63 € *

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Gebraucht

1-3 Tage

4 Stck.

6.026,53 €

4.519,90 €

je Stck. 159,00 €

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Neu

1-3 Tage

9 Stck.

8.441,40 €

6.331,05 €

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Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: N ECCN: EAR99H
Nettogewicht pro ME 1.392
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus EOP: 2025-10-01
EAN 4025515076179
UPC 040892783698
Statistische Warennummer 85371091
Listenkennzeichen (LKZ) ST73
Fabrikategruppe 4256
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: 20100806
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 27-24-03-02
eClass 5.1 27-24-22-07
eClass 6.0 27-24-22-07
ETIM 3 /
ETIM 4 EC000236
ETIM 5 EC000236

Was ist 6ES7318-3EL01-0AB0 und wo wird es eingesetzt

Die SIEMENS 6ES7318-3EL01-0AB0 ist die SIMATIC S7-300 CPU 319-3 PN/DP, also eine leistungsstarke Zentralbaugruppe für modulare Automatisierungslösungen im Bestand. Sie wird dort eingesetzt, wo Maschinen, Fertigungslinien oder Prozessanlagen eine schnelle CPU, klassische Feldbusanbindung und Ethernet-Kommunikation gleichzeitig benötigen. Typisch sind Anwendungen mit PROFIBUS DP, MPI/DP und PROFINET, etwa in Verpackungsmaschinen, Montageanlagen, Fördertechnik oder bei Retrofit-Projekten. Für Instandhalter ist die Baugruppe vor allem dann relevant, wenn eine vorhandene S7-300 exakt identifiziert, kurzfristig ersetzt oder nach einem Ausfall wirtschaftlich instand gesetzt werden muss. Für den Einkauf ist die präzise Artikelnummer wichtig, weil sie direkt über Ausführung, Speichergröße und Kommunikationsschnittstellen entscheidet.

Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten

Die CPU bietet 2 MB Arbeitsspeicher, arbeitet mit 24 V DC, benötigt zwingend eine Micro Memory Card und verfügt über drei Kommunikationswege: 1x MPI/DP mit bis zu 12 Mbit/s, 1x PROFIBUS DP Master/Slave und 1x Ethernet PROFINET mit 2-Port-Switch. Für die Praxis bedeutet das: Die Baugruppe eignet sich sowohl für klassische S7-300-Architekturen mit dezentraler Peripherie als auch für Ethernet-basierte Anbindungen von HMI, PG/OP und IO-Devices. Siemens nennt außerdem taktsynchronen Betrieb, Webserver-Unterstützung, bis zu 124 DP-Teilnehmer als DP-Master sowie 32 Verbindungen insgesamt. Projektierung und Programmierung erfolgen mit STEP 7 V5.5 oder höher; unterstützt werden unter anderem LAD, FBD, STL, SCL, CFC, GRAPH und HiGraph.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz

Für Betreiber von Bestandsanlagen ist der Status dieser CPU besonders wichtig. Siemens führt die 6ES7318-3EL01-0AB0 als Spare Part, im SiePortal ist zugleich der Life-Cycle-Status „Prod. Cancellation“ ausgewiesen. Das spricht für eine Baugruppe in fortgeschrittener Obsoleszenzphase: technisch weiterhin relevant, aber strategisch bereits mit erhöhtem Beschaffungs- und Verfügbarkeitsrisiko verbunden. Für Produktion und Einkauf heißt das, dass Ersatzteilhaltung, Reparaturfähigkeit und qualifizierte Beschaffungswege an Bedeutung gewinnen. In den recherchierten Siemens-Quellen ist vor allem die Migration dokumentiert: Im Siemens-Migrationsleitfaden wird die CPU 319-3 PN/DP der S7-1500 CPU 1517-3 PN/DP zugeordnet. Das ist jedoch eine Modernisierungsrichtung und kein einfacher 1:1-Soforttausch im vorhandenen S7-300-Rack.

Die verfügbaren EICHLER Leistungen und wann sie in der Praxis relevant sind

Für Betreiber veralteter S7-300-Anlagen sind die EICHLER Leistungen vor allem dann relevant, wenn Stillstandskosten höher sind als der Aufwand für Reparatur oder Ersatzbeschaffung. Für die 6ES7318-3EL01-0AB0 werden Reparatur, Austausch, Gebraucht und Neu angeboten. Die Reparatur ist mit 2–5 Tagen angegeben und umfasst technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, umfassende Funktionsprüfung sowie mindestens 24 Monate Garantie. Austausch, Gebraucht- und Neuware sind aktuell jeweils mit 1–3 Tagen ausgewiesen; zusätzlich ist ein Prüfprotokoll für CPU/Zentralbaugruppe auswählbar. Das ist für Instandhaltung und Einkauf praxisnah, weil sich damit je nach Störungslage entweder die vorhandene Baugruppe erhalten, die Ausfallzeit verkürzen oder die Ersatzteilversorgung für eine abgekündigte Plattform planbarer absichern lässt.

Attribut Wert
Allgemeine Informationen
Produkttyp-Bezeichnung CPU 319-3 PN/DP
HW-Funktionsstand 1
Firmware-Version V3.2
Produktfunktion
● taktsynchroner Betrieb Ja; über 2. PROFIBUS DP- oder PROFINET-Schnittstelle
Engineering mit
● Programmierpaket ab STEP 7 V5.5
Versorgungsspannung
Nennwert (DC) 24 V
zulässiger Bereich, untere Grenze (DC) 19,2 V
zulässiger Bereich, obere Grenze (DC) 28,8 V
externe Absicherung für Versorgungsleitungen (Empfehlung) min. 2 A
Netz- und Spannungsausfallüberbrückung
● Netz-/Spannungsausfallüberbrückungszeit 5 ms
● Wiederholrate, min. 1 s
Eingangsstrom
Stromaufnahme (Nennwert) 1 250 mA
Stromaufnahme (im Leerlauf), typ. 500 mA
Einschaltstrom, typ. 4 A
I²t 1,2 A²·s
Verlustleistung
Verlustleistung, typ. 14 W
Speicher
Arbeitsspeicher
● integriert 2 048 kbyte
● erweiterbar Nein
Ladespeicher
● steckbar (MMC) Ja
● steckbar (MMC), max. 8 Mbyte
● Datenhaltung auf MMC (nach letzter Programmierung), min. 10 a
Pufferung
● vorhanden Ja
● ohne Batterie Ja
CPU-Bearbeitungszeiten
für Bitoperationen, typ. 0,004 µs
für Wortoperationen, typ. 0,01 µs
für Festpunktarithmetik, typ. 0,01 µs
für Gleitpunktarithmetik, typ. 0,04 µs
CPU-Bausteine
Anzahl Bausteine (gesamt) 4 096; (DBs, FCs, FBs) Die maximale Anzahl ladbarer Bausteine kann durch die von Ihnen eingesetzte MMC reduziert sein.
DB
● Anzahl, max. 4 096; Nummernband: 1 bis 16000
● Größe, max. 64 kbyte
FB
● Anzahl, max. 4 096; Nummernband: 0 bis 7999
● Größe, max. 64 kbyte
FC
● Anzahl, max. 4 096; Nummernband: 0 bis 7999
● Größe, max. 64 kbyte
OB
● Größe, max. 64 kbyte
● Anzahl Freie-Zyklus-OBs 1; OB 1
● Anzahl Uhrzeitalarm-OBs 1; OB 10
● Anzahl Verzögerungsalarm-OBs 2; OB 20, 21
● Anzahl Weckalarm-OBs 4; OB 32, 33, 34, 35 (OB 35: kleinster einstellbarer Takt = 500 µs)
● Anzahl Prozessalarm-OBs 1; OB 40
● Anzahl DPV1-Alarm-OBs 3; OB 55, 56, 57
● Anzahl Taktsynchronität-OBs 1; OB 61
● Anzahl Anlauf-OBs 1; OB 100
● Anzahl Asynchron-Fehler-OBs 6; OB 80, 82, 83, 85, 86, 87 (OB83 nur für PROFINET IO)
● Anzahl Synchron-Fehler-OBs 2; OB 121, 122
Schachtelungstiefe
● je Prioritätsklasse 16
● zusätzliche innerhalb eines Fehler-OBs 4
Zähler, Zeiten und deren Remanenz
S7-Zähler
● Anzahl 2 048
Remanenz
— einstellbar Ja
— voreingestellt Z 0 bis Z 7
Zählbereich
— einstellbar Ja
— untere Grenze 0
— obere Grenze 999
IEC-Counter
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
S7-Zeiten
● Anzahl 2 048
Remanenz
— einstellbar Ja
— voreingestellt keine Remanenz
Zeitbereich
— untere Grenze 10 ms
— obere Grenze 9 990 s
IEC-Timer
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
Datenbereiche und deren Remanenz
remanenter Datenbereich (inklusive Zeiten, Zähler, Merker), max. 700 kbyte
Merker
● Größe, max. 8 192 byte
● Remanenz vorhanden Ja; von MB 0 bis MB 8 191
● Remanenz voreingestellt MB 0 bis MB 15
● Anzahl Taktmerker 8; 1 Merkerbyte
Datenbausteine
● Remanenz einstellbar Ja; über Non Retain Eigenschaft am DB
● Remanenz voreingestellt Ja
Lokaldaten
● je Prioritätsklasse, max. 32 768 byte; max. 2048 byte pro Baustein
Adressbereich
Peripherieadressbereich
● Eingänge 8 192 byte
● Ausgänge 8 192 byte
davon dezentral
— Eingänge 8 192 byte
— Ausgänge 8 192 byte
Prozessabbild
● Eingänge 8 192 byte
● Ausgänge 8 192 byte
● Eingänge, einstellbar 8 192 byte
● Ausgänge, einstellbar 8 192 byte
● Eingänge, voreingestellt 256 byte
● Ausgänge, voreingestellt 256 byte
Teilprozessabbilder
● Anzahl Teilprozessabbilder, max. 1; bei PROFINET IO ist die Länge der Nutzdaten auf 1600 byte beschränkt
Digitale Kanäle
● Eingänge 65 536
— davon zentral 1 024
● Ausgänge 65 536
— davon zentral 1 024
Analoge Kanäle
● Eingänge 4 096
— davon zentral 256
● Ausgänge 4 096
— davon zentral 256
Hardware-Ausbau
Anzahl DP-Master
● integriert 2
● über CP 4
Anzahl betreibbarer FM und CP (Empfehlung)
● FM 8
● CP, PtP 8
● CP, LAN 10
Baugruppenträger
● Baugruppenträger, max. 4
● Baugruppen je Baugruppenträger, max. 8
Uhrzeit
Uhr
● Hardware-Uhr (Echtzeituhr) Ja
● gepuffert und synchronisierbar Ja
● Pufferungsdauer 6 wk; bei 40 °C Umgebungstemperatur
● Abweichung pro Tag, max. 10 s; typ.: 2 s
● Verhalten der Uhr nach NETZ-EIN Uhr läuft nach NETZ-AUS weiter
● Verhalten der Uhr nach Ablauf der Pufferdauer die Uhr läuft mit der Uhrzeit weiter, bei der NETZ-AUS erfolgte
Betriebsstundenzähler
● Anzahl 4
● Nummer/Nummernband 0 bis 3
● Wertebereich 0 bis 2^31 Stunden (bei Verwendung des SFC 101)
● Granularität 1 h
● remanent Ja; muss bei jedem Neustart neu gestartet werden
Uhrzeitsynchronisation
● unterstützt Ja
● auf MPI, Master Ja
● auf MPI, Device Ja
● auf DP, Master Ja; bei DP-Slave nur Uhrzeit-Slave
● auf DP, Device Ja
● im AS, Master Ja
● im AS, Device Ja
● am Ethernet über NTP Ja; als Client
Digitaleingaben
Anzahl der Eingänge 0
Digitalausgaben
Anzahl der Ausgänge 0
Analogeingaben
Anzahl Analogeingänge 0
Schnittstellen
Anzahl Schnittstellen PROFINET 1; 2 Ports (Switch) RJ45
Anzahl Schnittstellen RS 485 2; kombinierte MPI / PROFIBUS DP und PROFIBUS DP
Anzahl Schnittstellen RS 422 0
1. Schnittstelle
Schnittstellentyp integrierte RS 485 - Schnittstelle
potenzialgetrennt Ja
Schnittstellenphysik
● RS 485 Ja
● Ausgangsstrom der Schnittstelle, max. 150 mA
Protokolle
● MPI Ja
● PROFIBUS DP-Master Ja
● PROFIBUS DP-Device Ja; ausgeschlossen ist DP-Slave an beiden Schnittstellen gleichzeitig
● Punkt-zu-Punkt-Kopplung Nein
MPI
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— Globaldatenkommunikation Ja
— S7-Basis-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Nein; aber über CP und ladbare FB
— S7-Kommunikation, als Server Ja
PROFIBUS DP-Master
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● Anzahl DP-Devices, max. 124
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Ja; nur I-Bausteine
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Nein
— S7-Kommunikation, als Server Ja
— Äquidistanz Ja
— Taktsynchronität Nein
— SYNC/FREEZE Ja
— Aktivieren/Deaktivieren von DP-Devices Ja
— Anzahl gleichzeitig aktivierbarer/deaktivierbarer DP-Devices, max. 8
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja; als Teilnehmer
— DPV1 Ja
Adressbereich
— Eingänge, max. 8 kbyte
— Ausgänge, max. 8 kbyte
Nutzdaten pro DP-Device
— Eingänge, max. 244 byte
— Ausgänge, max. 244 byte
PROFIBUS DP-Device
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● automatische Baudratensuche Ja; nur bei passiver Schnittstelle
● Adressbereich, max. 32
● Nutzdaten je Adressbereich, max. 32 byte
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja; bei aktiver Schnittstelle
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Nein
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Nein
— S7-Kommunikation, als Server Ja; nur einseitig projektierte Verbindung
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja
— DPV1 Nein
Übergabespeicher
— Eingänge 244 byte
— Ausgänge 244 byte
2. Schnittstelle
Schnittstellentyp integrierte RS 485 - Schnittstelle
potenzialgetrennt Ja
Schnittstellenphysik
● RS 485 Ja
● Ausgangsstrom der Schnittstelle, max. 200 mA
Protokolle
● MPI Nein
● PROFINET IO-Controller Nein
● PROFINET IO-Device Nein
● PROFINET CBA Nein
● PROFIBUS DP-Master Ja
● PROFIBUS DP-Device Ja; ausgeschlossen ist DP-Slave an beiden Schnittstellen gleichzeitig
● Offene IE-Kommunikation Nein
● Webserver Nein
PROFIBUS DP-Master
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● Anzahl DP-Devices, max. 124
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Ja; nur I-Bausteine
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Nein
— S7-Kommunikation, als Server Ja; nur einseitig projektierte Verbindung
— Äquidistanz Ja
— Taktsynchronität Ja; OB 61 - Taktsynchronität ist entweder an DP oder an PROFINET IO möglich (nicht gleichzeitig)
— SYNC/FREEZE Ja
— Aktivieren/Deaktivieren von DP-Devices Ja
— Anzahl gleichzeitig aktivierbarer/deaktivierbarer DP-Devices, max. 8
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja; als Teilnehmer
— DPV1 Ja
Adressbereich
— Eingänge, max. 8 kbyte
— Ausgänge, max. 8 kbyte
Nutzdaten pro DP-Device
— Eingänge, max. 244 byte
— Ausgänge, max. 244 byte
PROFIBUS DP-Device
● GSD-Datei Die aktuelle GSD - Datei erhalten Sie unter: http://www.siemens.de/profibus-gsd
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● automatische Baudratensuche Ja; nur bei passiver Schnittstelle
● Adressbereich, max. 32
● Nutzdaten je Adressbereich, max. 32 byte
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja; bei aktiver Schnittstelle
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Nein
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Nein
— S7-Kommunikation, als Server Ja; nur einseitig projektierte Verbindung
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja
— DPV1 Nein
Übergabespeicher
— Eingänge 244 byte
— Ausgänge 244 byte
3. Schnittstelle
Schnittstellentyp PROFINET
potenzialgetrennt Ja
automatische Ermittlung der Übertragungsgeschwindigkeit Ja; 10/100 Mbit/s
Autonegotiation Ja
Autocrossing Ja
Änderung der IP-Adresse zur Laufzeit, unterstützt Ja
Schnittstellenphysik
● RJ 45 (Ethernet) Ja
● Anzahl der Ports 2
● integrierter Switch Ja
Protokolle
● MPI Nein
● PROFINET IO-Controller Ja; Auch gleichzeitig mit I-Device Funktionalität
● PROFINET IO-Device Ja; Auch gleichzeitig mit IO-Controller Funktionalität
● PROFINET CBA Ja
● PROFIBUS DP-Master Nein
● PROFIBUS DP-Device Nein
● Offene IE-Kommunikation Ja; über TCP/IP, ISO on TCP, UDP
● Webserver Ja
● Medienredundanz Ja
PROFINET IO-Controller
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 100 Mbit/s
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— S7-Kommunikation Ja; mit ladbaren FBs, max. projektierbare Verbindungen: 16, max. Anzahl der Instanzen: 32
— Taktsynchronität Ja; OB 61 - Taktsynchronität ist entweder an DP oder an PROFINET IO möglich (nicht gleichzeitig)
— Shared Device Ja
— Priorisierter Hochlauf Ja
— Anzahl IO-Devices mit priorisiertem Hochlauf, max. 32
— Anzahl anschließbarer IO-Device, max. 256
— davon IO-Devices mit IRT, max. 64
— davon in Linie, max. 64
— Anzahl IO-Devices mit IRT und der Option "Hohe Flexibilität" 256
— davon in Linie, max. 61
— Anzahl anschließbarer IO-Device für RT, max. 256
— davon in Linie, max. 256
— Aktivieren/Deaktivieren von IO-Devices Ja
— Anzahl gleichzeitig aktivierbarer/deaktivierbarer IO-Devices, max. 8
— im Betrieb wechselnde IO-Devices (Partner-Ports), unterstützt Ja
— Anzahl der IO-Devices pro Werkzeug, max. 8
— Gerätetausch ohne Wechselmedium Ja
— Sendetakte 250 μs, 500 μs,1 ms; 2 ms, 4 ms (nicht bei IRT mit Option "Hohe Flexibilität")
— Aktualisierungszeit 250 µs bis 512 ms (abhängig von der Betriebsart, näheres siehe Gerätehandbuch „S7-300 CPU 31xC und CPU 31x, technische Daten“)
Adressbereich
— Eingänge, max. 8 kbyte
— Ausgänge, max. 8 kbyte
— Nutzdatenkonsistenz, max. 1 024 byte
PROFINET IO-Device
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— S7-Kommunikation Ja; mit ladbaren FBs, max. projektierbare Verbindungen: 16, max. Anzahl der Instanzen: 32
— Taktsynchronität Nein
— IRT Ja
— PROFIenergy Ja; mit SFB 73 / 74 vorbereitet für ladbare PROFIenergy Standard-FB für I-Device
— Shared Device Ja
— Anzahl IO-Controller bei Shared Device, max. 2
Übergabespeicher
— Eingänge, max. 1 440 byte; Pro IO-Controller bei Shared Device
— Ausgänge, max. 1 440 byte; Pro IO-Controller bei Shared Device
Submodule
— Anzahl, max. 64
— Nutzdaten je Submodul, max. 1 024 byte
PROFINET CBA
● azyklische Übertragung Ja
● zyklische Übertragung Ja
Offene IE-Kommunikation
● Anzahl Verbindungen, max. 32
● Systemseitig genutzte lokale Portnummern 0, 20, 21, 23, 25, 80, 102, 135, 161, 443, 8080, 34962, 34963, 34964, 65532, 65533, 65534, 65535
● Keep-Alive-Funktion, unterstützt Ja
Protokolle
PROFIsafe Nein
Redundanzbetrieb
Medienredundanz
— Umschaltzeit bei Leitungsunterbrechung, typ. 200 ms; PROFINET MRP
— Anzahl Teilnehmer im Ring, max. 50
Offene IE-Kommunikation
● TCP/IP Ja; über integrierte PROFINET-Schnittstelle und ladbare FBs
— Anzahl Verbindungen, max. 32
— Datenlänge bei Verbindungstyp 01H, max. 1 460 byte
— Datenlänge bei Verbindungstyp 11H, max. 32 768 byte
— mehrere passive Verbindungen pro Port, unterstützt Ja
● ISO-on-TCP (RFC1006) Ja; über integrierte PROFINET-Schnittstelle und ladbare FBs
— Anzahl Verbindungen, max. 32
— Datenlänge, max. 32 768 byte
● UDP Ja; über integrierte PROFINET-Schnittstelle und ladbare FBs
— Anzahl Verbindungen, max. 32
— Datenlänge, max. 1 472 byte
Webserver
● unterstützt Ja
● anwenderdefinierte Webseiten Ja
● Anzahl HTTP-Clients 5
Kommunikationsfunktionen
PG/OP-Kommunikation Ja
Datensatz-Routing Ja
Globaldatenkommunikation
● unterstützt Ja
● Anzahl GD-Kreise, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Sender, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Empfänger, max. 8
● Größe GD-Pakete, max. 22 byte
● Größe GD-Pakete (davon konsistent), max. 22 byte
S7-Basis-Kommunikation
● unterstützt Ja
● Nutzdaten pro Auftrag, max. 76 byte
● Nutzdaten pro Auftrag (davon konsistent), max. 76 byte; 76 byte (bei X_SEND bzw. X_RCV); 64 byte (bei X_PUT bzw. X_GET als Server)
S7-Kommunikation
● unterstützt Ja
● als Server Ja
● als Client Ja; über integrierte PROFINET-Schnittstelle und ladbare FB bzw. über CP und ladbare FB
● Nutzdaten pro Auftrag, max. siehe Online-Hilfe von STEP 7 (Gemeinsame Parameter der SFBs / FBs und der SFC / FC der S7-Kommunikation)
S5-kompatible Kommunikation
● unterstützt Ja; über CP und ladbare FC
PROFINET CBA (bei eingestellter Sollkommunikationsbelastung)
● Solleinstellung für die CPU-Kommunikationslast 20 %
● Anzahl remote Verschaltungspartner 32
● Anzahl Funktionen Master/Device 50
● Summe aller Anschlüsse Master/Device 3 000
● Datenlänge aller eingehenden Anschlüsse Master/Device, max. 24 000 byte
● Datenlänge aller ausgehenden Anschlüsse Master/Device, max. 24 000 byte
● Anzahl geräteinterner und PROFIBUS-Verschaltungen 1 000
● Datenlänge der geräteinternen und PROFIBUS-Verschaltungen, max. 8 000 byte
● Datenlänge pro Anschluss, max. 1 400 byte
Remote Verschaltungen mit azyklischer Übertragung
— Abtastintervall, min. 200 ms
— Anzahl eingehender Verschaltungen 100
— Anzahl ausgehender Verschaltungen 100
— Datenlänge aller eingehenden Verschaltungen, max. 3 200 byte
— Datenlänge aller ausgehenden Verschaltungen, max. 3 200 byte
— Datenlänge pro Anschluss, max. 1 400 byte
Remote Verschaltungen mit zyklischer Übertragung
— Übertragungshäufigkeit: Übertragungsintervall, min. 1 ms
— Anzahl eingehender Verschaltungen 300
— Anzahl ausgehender Verschaltungen 300
— Datenlänge aller eingehenden Verschaltungen, max. 4 800 byte
— Datenlänge aller ausgehenden Verschaltungen, max. 4 800 byte
— Datenlänge pro Anschluss, max. 450 byte
HMI Variablen über PROFINET (azyklisch)
— Anzahl anmeldbarer Stationen für HMI-Variablen (PN OPC/iMap) 3; 2x PN OPC / 1x iMap
— HMI-Variablenaktualisierung 500 ms
— Anzahl HMI-Variablen 600
— Datenlänge aller HMI-Variablen, max. 9 600 byte
PROFIBUS Proxy Funktionalität
— unterstützt Ja
— Anzahl gekoppelter PROFIBUS-Geräte 32
— Datenlänge pro Anschluss, max. 240 byte; Slave-abhängig
Anzahl Verbindungen
● gesamt 32
● verwendbar für PG-Kommunikation 31
— für PG-Kommunikation reserviert 1
— für PG-Kommunikation einstellbar, min. 1
— für PG-Kommunikation einstellbar, max. 31
● verwendbar für OP-Kommunikation 31
— für OP-Kommunikation reserviert 1
— für OP-Kommunikation einstellbar, min. 1
— für OP-Kommunikation einstellbar, max. 31
● verwendbar für S7-Basis-Kommunikation 30
— für S7-Basis-Kommunikation reserviert 0
— für S7-Basis-Kommunikation einstellbar, min. 0
— für S7-Basis-Kommunikation einstellbar, max. 30
● verwendbar für S7-Kommunikation 16
— für S7-Kommunikation reserviert 0
— für S7-Kommunikation einstellbar, min. 0
— für S7-Kommunikation einstellbar, max. 16
● Anzahl der Instanzen gesamt, max. 32
● verwendbar für Routing X1 als MPI: max. 10; X1 als DP-Master: max. 24; X1 als DP-Slave (aktiv): max. 14; X2 als DP-Master: max. 24; X2 als DP-Slave (aktiv): max. 14; X3 als PROFINET: max. 48
S7-Meldefunktionen
Anzahl anmeldbarer Stationen für Meldefunktionen, max. 32; abhängig von den projektierten Verbindungen für PG- / OP- und S7- Basiskommunikation
Prozessdiagnosemeldungen Ja
gleichzeitig aktive Alarm_S-Bausteine, max. 300
Test- Inbetriebnahmefunktionen
Status Baustein Ja; bis zu 2 gleichzeitig
Einzelschritt Ja
Anzahl Haltepunkte 4
Status/Steuern
● Status/Steuern Variable Ja
● Variablen Eingänge, Ausgänge, Merker, DB, Zeiten, Zähler
● Anzahl Variablen, max. 30
— davon Status Variable, max. 30
— davon Steuern Variable, max. 14
Forcen
● Forcen Ja
● Forcen, Variablen Eingänge, Ausgänge
● Anzahl Variablen, max. 10
Diagnosepuffer
● vorhanden Ja
● Anzahl Einträge, max. 500
— einstellbar Nein
— davon netzausfallsicher 100
● Anzahl Einträge im RUN auslesbar, max. 499
— einstellbar Ja; von 10 bis 499
— voreingestellt 10
Servicedaten
● auslesbar Ja
Umgebungsbedingungen
Umgebungstemperatur im Betrieb
● min. 0 °C
● max. 60 °C
Projektierung
Projektierungs-Software
● STEP 7 Ja; ab V 5.5
Programmierung
● Operationsvorrat siehe Operationsliste
● Klammerebenen 8
● Systemfunktionen (SFC) siehe Operationsliste
● Systemfunktionsbausteine (SFB) siehe Operationsliste
Programmiersprache
— KOP Ja
— FUP Ja
— AWL Ja
— SCL Ja
— CFC Ja
— GRAPH Ja
— HiGraph® Ja
Know-how-Schutz
● Anwenderprogrammschutz/Passwortschutz Ja
● Bausteinverschlüsselung Ja; mit S7-Block Privacy
Maße
Breite 120 mm
Höhe 125 mm
Tiefe 130 mm
Gewichte
Gewicht, ca. 1 250 g

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum leuchtet bei der 6ES7318-3EL01-0AB0 die BF-LED dauerhaft? Eine dauerhaft leuchtende BF-LED weist bei DP-CPUs auf Busfehler, DP-Schnittstellenfehler, unterschiedliche Übertragungsraten im Multi-Master-Betrieb oder einen Kurzschluss auf dem Bus hin. Prüfen Sie zuerst Buskabel, Abschlusswiderstände und Steckverbinder. Kontrollieren Sie danach Baudrate und Projektierung in STEP 7. Wenn die CPU zuvor in RUN mit einem DP-Partner kommuniziert hat, wird OB86 ausgewertet; ist dieser nicht geladen, kann die CPU zusätzlich in STOP wechseln.
Warum blinkt die BF-LED der CPU 319-3 PN/DP? Blinkende BF-LED bedeutet meist, dass als DP-Master mindestens ein projektierter Slave nicht erreichbar ist oder die konfigurierte Station nicht zur realen Hardware passt. Im DP-Slave-Betrieb kommen zusätzlich Watchdog-Ablauf, Kommunikationsabbruch, falsche PROFIBUS-Adresse oder inkonsistente Parameter infrage. Warten Sie den vollständigen CPU-Anlauf ab und prüfen Sie danach, ob alle Slaves erreichbar sind, die Adresse korrekt gesetzt wurde und die reale Busstruktur exakt zur HW-Konfiguration passt.
Warum geht die CPU nach einem Peripheriezugriff in STOP und meldet OB122? OB122 wird bei Peripheriezugriffsfehlern ausgelöst, etwa wenn direkt auf eine fehlende, fehlerhafte oder falsch adressierte Baugruppe, einen ausgefallenen DP-Slave oder ein nicht verfügbares PROFINET-IO-Device zugegriffen wird. Prüfen Sie die Adressierung in HW-Konfig, den realen Aufbau der dezentralen Peripherie und lose Steckverbindungen. Wird OB122 nicht geladen, geht die CPU in STOP. Wenn der Fehler über das Prozessabbild entsteht, kann zusätzlich OB85 eine Rolle spielen.
Warum leuchtet die SF-LED und die CPU stoppt nach Baugruppen- oder Stationsfehlern? Die SF-LED signalisiert bei dieser CPU unter anderem Diagnoseereignisse, im RUN gezogene oder gesteckte Baugruppen sowie Fehler an PROFIBUS- oder PROFINET-Teilnehmern. Je nach Ereignis werden OB82, OB83 oder OB86 aufgerufen. Sind diese Organisationsbausteine nicht geladen, kann die CPU in STOP gehen. Prüfen Sie deshalb, ob die betroffene Station physisch vorhanden ist, ob alle Module fest sitzen und ob die Diagnose-OBs passend zur Anlagenstruktur projektiert und geladen wurden.
Warum fordert die CPU nach dem Einsetzen der Micro Memory Card einen Speicher-Reset oder bleibt mit STOP/SF stehen? Die CPU 319-3 PN/DP benötigt zwingend eine Micro Memory Card. Probleme entstehen, wenn die MMC unzulässig, nicht vorbereitet, defekt, inhaltlich ungültig oder durch einen abgebrochenen Schreibvorgang beschädigt ist. Siemens weist außerdem darauf hin, dass eine MMC nicht im RUN gezogen werden darf, weil Daten dabei beschädigt werden können. Tauschen Sie die Karte testweise gegen eine passende MMC, führen Sie den Speicher-Reset durch und laden Sie das Anwenderprogramm erneut. Bei Verdacht auf Betriebssystem- oder Firmwarethemen sollte anschließend das passende Siemens-Update geprüft werden.

Ist 6ES7318-3EL01-0AB0 noch ein aktives Siemens-Produkt?

Siemens kennzeichnet die Baugruppe als Spare Part; im SiePortal ist zusätzlich der Life-Cycle-Status „Prod. Cancellation“ hinterlegt. Für Betreiber bedeutet das: Die CPU ist für Bestandsanlagen weiterhin relevant, gehört aber nicht mehr zur aktiven Wachstumsplattform. Damit steigen die Anforderungen an vorausschauende Ersatzteilbeschaffung, Reparaturfähigkeit und eine belastbare Service-Strategie.

Braucht die CPU 319-3 PN/DP zwingend eine Micro Memory Card?

Ja. Siemens weist sowohl im Datenblatt als auch in den CPU-Unterlagen darauf hin, dass die Baugruppe eine Micro Memory Card benötigt. Der Grund ist, dass die CPU keinen integrierten Ladespeicher für den Betrieb bereitstellt. Für die Praxis heißt das: Ohne passende MMC ist weder ein sauberer Betrieb noch ein sicherer Programmtransfer sinnvoll planbar. Beim Tausch der CPU sollte die Speicherkarte deshalb immer als kritischer Bestandteil der Inbetriebnahme behandelt werden.

Wofür sind MPI/DP, DP und PROFINET bei dieser CPU im Alltag nützlich?

Die drei Schnittstellen decken unterschiedliche Aufgaben ab. MPI/DP ist in vielen Bestandsanlagen wichtig für Servicezugriffe mit PG/OP und klassische Kommunikation. Die zweite DP-Schnittstelle erlaubt den Einsatz als DP-Master oder DP-Slave für verteilte Peripherie und ältere Feldbusstrukturen. PROFINET mit 2-Port-Switch erleichtert die Ethernet-Anbindung von HMI, Engineering und IO-Devices, ohne dass in jeder Topologie sofort zusätzliche Netzwerkhardware nötig ist. Für Retrofit und Ersatzteilmanagement ist genau diese Schnittstellenkombination häufig der Grund, warum die exakte CPU-Variante beschafft werden muss.

Mit welcher Software wird 6ES7318-3EL01-0AB0 projektiert?

Im Siemens-Datenblatt ist für diese CPU STEP 7 V5.5 oder höher angegeben. Auch Firmware-Updates setzen laut Siemens passende STEP-7-Stände voraus. Für Betreiber von Altanlagen ist das wichtig, weil die technische Beschaffung der CPU allein nicht reicht: Entscheidend ist auch, ob die vorhandene Engineering-Umgebung, das Projektarchiv und die Service-Workflows noch zur Plattform passen. Besonders bei älteren S7-300-Installationen sollte daher vor der Beschaffung geprüft werden, ob Projektstand, Firmware und PG/PC-Umgebung zueinander passen.

Gibt es einen Nachfolger für die CPU 319-3 PN/DP?

Für die Modernisierung nennt Siemens im Migrationsleitfaden die CPU 1517-3 PN/DP als Zielsystem in der S7-1500-Welt. Das ist relevant für Betreiber, die nicht nur einen Defekt beheben, sondern mittelfristig eine Plattformerneuerung planen. Wichtig ist dabei die Einordnung: Diese Zuordnung beschreibt eine Migrationsoption, nicht den einfachen mechanischen und projektseitigen Soforttausch im vorhandenen S7-300-Aufbau. Wer kurzfristig Stillstand vermeiden will, braucht meist weiterhin die ursprüngliche CPU-Klasse oder einen spezialisierten Reparatur- bzw. Austauschweg.

Wann ist Reparatur wirtschaftlich sinnvoller als Austausch oder Neukauf?

Reparatur ist meist dann sinnvoll, wenn die vorhandene Hardware- und Softwarebasis erhalten bleiben soll und ein geplanter Wiedereinbau wirtschaftlicher ist als eine sofortige Umstellung. Auf der EICHLER Produktseite ist die Reparatur mit 2–5 Tagen beschrieben und umfasst technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, Funktionsprüfung sowie mindestens 24 Monate Garantie. Austausch, Gebraucht und Neu sind dagegen besonders interessant, wenn die Ausfallzeit maximal reduziert werden muss; diese Leistungen sind aktuell jeweils mit 1–3 Tagen ausgewiesen. Für Beschaffung und Produktion ist das eine klare Entscheidungslogik zwischen Kosten, Geschwindigkeit und Anlagenrisiko.

Wozu ist ein Prüfprotokoll bei einer CPU-Zentralbaugruppe sinnvoll?

Auf der EICHLER Seite ist für Austausch- und Gebrauchtleistungen ein optionales Prüfprotokoll für CPU/Zentralbaugruppe auswählbar. Für Unternehmen ist das vor allem dann sinnvoll, wenn die Baugruppe in kritischen Produktionsumgebungen eingesetzt wird, intern dokumentiert werden muss oder vor dem Einbau ein nachvollziehbarer Nachweis zur Prüfung gewünscht ist. Das reduziert Rückfragen zwischen Instandhaltung, Einkauf und Qualität und erleichtert die saubere Übergabe in Lager, Ersatzteilmanagement und Wiederinbetriebnahme.

Wichtige Dokumente

Reparatur-Begleitschein

Laden Sie den Begleitschein als PDF herunter oder nutzen Sie die digitale Reparaturanmeldung und senden Sie Ihre defekte Baugruppen zur Reparatur ins EICHLER-Service-Center.

Lachender Eichler Techniker zeigt auf grünes PDF mit dem Sonderverkauf von Automatisierungstechnik

Qualität & Garantie

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Zwei Eichler Techniker Klatschen sich nach erfolgreicher Reparatur ab

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