SIEMENS 6ES7317-7UL10-0AB0

  • EICHLER-Art.Nr.: K0339819
  • EAN: 4025515082569
  • UPC: 887621549817

Produktbeschreibung

SIMATIC S7-300, CPU 317TF-3 PN/DP, ZENTRALBAUGRUPPE FUER SPS-, TECHNOLOGIE- U SAFETY-AUFGABEN, 1,5MB ARBEITSSPEICHER, 1. SS MPI/DP 12MBIT/S, 2. SS DP (DRIVE), 3. SS ETHERNET PROFINET MIT 2 PORT SWITCH, INTEGR. I/O FUER TECHNOLOGIE, FRONTSTECKER (1X 40-POLIG) UND MICRO MEMORY CARD MIN. 8 MB ERFORDERLICH

Leistungen für SIEMENS 6ES7317-7UL10-0AB0

Reparatur

2-5 Tage

von 2.425,22 €

bis 3.580,09 €

je Stck. 159,00 €

Austausch

Gebraucht

Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: N ECCN: EAR99H
Nettogewicht pro ME 0.729
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus
EAN 4025515082569
UPC 887621549817
Statistische Warennummer 85371091
Listenkennzeichen (LKZ) ST73
Fabrikategruppe 4A89
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: 20130528
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 /
eClass 5.1 27-24-22-07
eClass 6.0 27-24-22-07
ETIM 3 /
ETIM 4 EC000236
ETIM 5 EC000236

Was ist 6ES7317-7UL10-0AB0 und wo wird es eingesetzt

6ES7317-7UL10-0AB0 ist eine Siemens SIMATIC S7-300 CPU 317TF-3 PN/DP für SPS-, Technologie- und Safety-Aufgaben. Die Zentralbaugruppe wird in Automatisierungsanlagen eingesetzt, in denen klassische Steuerungsfunktionen, Motion-Control-Aufgaben und Sicherheitsfunktionen innerhalb einer S7-300-Architektur verbunden werden müssen. Typische Einsatzbereiche sind Maschinen und Anlagen mit PROFIBUS DP, PROFINET, technologischen Funktionen und sicherheitsgerichteten Programmanteilen. Die CPU ist besonders relevant für Betreiber, die bestehende SIMATIC-S7-300-Systeme weiter nutzen, defekte Baugruppen identifizieren oder eine passende Ersatz- beziehungsweise Reparaturlösung für eine vorhandene Anlagenkonfiguration benötigen. Für die Beschaffung ist die exakte Artikelnummer entscheidend, da Hardwarestand, Firmware, Schnittstellen und Projektierung zur bestehenden Anlage passen müssen.

Wichtige technische Daten und was diese in der Praxis bedeuten

Die CPU 317TF-3 PN/DP besitzt einen integrierten Arbeitsspeicher von 1,5 MB und arbeitet mit einer Versorgung von 24 V DC. Für die Praxis ist vor allem die Kombination aus MPI/DP mit 12 MBit/s, separater DP-Drive-Schnittstelle und Ethernet PROFINET mit 2-Port-Switch wichtig, weil darüber Programmiergerät, Bediengerät, dezentrale Peripherie, Antriebe und PROFINET-Kommunikation eingebunden werden können. Die Baugruppe verfügt über integrierte Technologie-I/O und benötigt einen 40-poligen Frontstecker sowie eine Micro Memory Card mit mindestens 8 MB. Bei Austausch oder Reparatur muss daher nicht nur die CPU selbst betrachtet werden, sondern auch Projektstand, MMC, Safety-Konfiguration, Schnittstellenbelegung und vorhandene Kommunikationsstruktur.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz

Für 6ES7317-7UL10-0AB0 ist der Life-Cycle-Status besonders beschaffungsrelevant, da die Baugruppe zur SIMATIC-S7-300-Welt gehört und für viele Betreiber in bestehenden Anlagen weiterhin kritisch ist. Der Status ist als Produktauslauf beziehungsweise Abkündigung zu berücksichtigen; dadurch gewinnen Reparaturfähigkeit, geprüfte Ersatzteile, Austauschgeräte und Bevorratung an Bedeutung. Ein verifizierter, ohne Projektprüfung direkt kompatibler Nachfolger wird hier nicht pauschal genannt, weil Safety-, Technologie- und Kommunikationsfunktionen an die konkrete Anlagenprojektierung gebunden sind. Für Instandhaltung und Einkauf bedeutet das: Ersatz darf nicht allein über eine ähnliche CPU-Bezeichnung entschieden werden. Entscheidend sind Artikelnummer, Firmwarestand, STEP-7-Projekt, Safety-Programm, Schnittstellenkonfiguration und Anlagenfreigabe.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie besonders relevant sind

Bei 6ES7317-7UL10-0AB0 sind vor allem Reparatur, Austausch, geprüfte Ersatzteilversorgung und Life Cycle Management relevant. Eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn die vorhandene CPU mit ihrer Safety- und Technologieprojektierung weiter in der bestehenden Anlage betrieben werden soll. Austauschgeräte helfen, Stillstandszeiten zu reduzieren, wenn eine kurzfristige Wiederinbetriebnahme wichtiger ist als eine sofortige Migration. Bei abgekündigten S7-300-Baugruppen unterstützt Life Cycle Management dabei, Obsoleszenzrisiken, Bevorratung und Ersatzteilstrategie strukturiert zu bewerten. Der technische Vor-Ort-Service ist besonders dann relevant, wenn Programmsicherungen, Backups oder eine Eingrenzung direkt an der Anlage benötigt werden. Fachseminare zu SIMATIC S7 und Fehlersuche können zusätzlich helfen, Diagnose und Wiederinbetriebnahme sicherer vorzubereiten.

Attribut Wert
Allgemeine Informationen
Produkttyp-Bezeichnung CPU 317TF-3 PN/DP
HW-Funktionsstand 1
Firmware-Version CPU: V3.2; integrierte Technologie V4.1.5
Produktfunktion
● taktsynchroner Betrieb Ja; über PROFIBUS DP- oder PROFINET-Schnittstelle
Engineering mit
● Programmierpaket ab STEP 7 V5.5 SP2; ab Optionspaket S7-Technology V4.2 SP3, ab Distributed Safety V5.4 SP5, ab S7-F Configuration Pack V5.5 SP10
Versorgungsspannung
Nennwert (DC) 24 V
zulässiger Bereich, untere Grenze (DC) 19,2 V
zulässiger Bereich, obere Grenze (DC) 28,8 V
externe Absicherung für Versorgungsleitungen (Empfehlung) min. 2 A
Lastspannung L+
● Nennwert (DC) 24 V
● Verpolschutz Ja
Digitalausgänge
— Nennwert (DC) 24 V; 2L+
— Verpolschutz Nein; 2L+
Eingangsstrom
Stromaufnahme (Nennwert) 1 100 mA
Stromaufnahme (im Leerlauf), typ. 270 mA
Einschaltstrom, typ. 6,5 A
I²t 1 A²·s
Verlustleistung
Verlustleistung, typ. 8,5 W
Speicher
Arbeitsspeicher
● integriert 1 536 kbyte
● erweiterbar Nein
Ladespeicher
● steckbar (MMC) Ja
● steckbar (MMC), max. 8 Mbyte
● Datenhaltung auf MMC (nach letzter Programmierung), min. 10 a
Pufferung
● vorhanden Ja; durch MMC gewährleistet (wartungsfrei)
● ohne Batterie Ja; Programm und Daten
CPU-Bearbeitungszeiten
für Bitoperationen, typ. 0,025 µs
für Wortoperationen, typ. 0,03 µs
für Festpunktarithmetik, typ. 0,04 µs
für Gleitpunktarithmetik, typ. 0,16 µs
CPU-Bausteine
Anzahl Bausteine (gesamt) 2 048; (DBs, FCs, FBs) Die maximale Anzahl ladbarer Bausteine kann durch die von Ihnen eingesetzte MMC reduziert sein.
DB
● Anzahl, max. 2 048; Nummernband: 1 bis 16000
● Größe, max. 64 kbyte
FB
● Anzahl, max. 2 048; Nummernband: 0 bis 7999
● Größe, max. 64 kbyte
FC
● Anzahl, max. 2 048; Nummernband: 0 bis 7999
● Größe, max. 64 kbyte
OB
● Anzahl, max. siehe Operationsliste
● Größe, max. 64 kbyte
● Anzahl Freie-Zyklus-OBs 1; OB 1
● Anzahl Uhrzeitalarm-OBs 1; OB 10
● Anzahl Verzögerungsalarm-OBs 2; OB 20, 21
● Anzahl Weckalarm-OBs 4; OB 32, 33, 34, 35
● Anzahl Prozessalarm-OBs 1; OB 40
● Anzahl DPV1-Alarm-OBs 3; OB 55, 56, 57
● Anzahl Taktsynchronität-OBs 1; OB 61 - Taktsynchronität ist entweder an DP oder an PROFINET IO möglich (nicht gleichzeitig)
● Anzahl Technologiesynchronalarm-OBs 1; OB 65
● Anzahl Anlauf-OBs 1; OB 100
● Anzahl Asynchron-Fehler-OBs 6; OB 80, 82, 83, 85, 86, 87 (OB83 nur für PROFINET IO)
● Anzahl Synchron-Fehler-OBs 2; OB 121, 122
Schachtelungstiefe
● je Prioritätsklasse 16
● zusätzliche innerhalb eines Fehler-OBs 4
Zähler, Zeiten und deren Remanenz
S7-Zähler
● Anzahl 512
Remanenz
— einstellbar Ja
— voreingestellt Z 0 bis Z 7
Zählbereich
— einstellbar Ja
— untere Grenze 0
— obere Grenze 999
IEC-Counter
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
S7-Zeiten
● Anzahl 512
Remanenz
— einstellbar Ja
— voreingestellt keine Remanenz
Zeitbereich
— untere Grenze 10 ms
— obere Grenze 9 990 s
IEC-Timer
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
Datenbereiche und deren Remanenz
remanenter Datenbereich (inklusive Zeiten, Zähler, Merker), max. 256 kbyte
Merker
● Größe, max. 4 096 byte
● Remanenz vorhanden Ja; von MB 0 bis MB 4 095
● Remanenz voreingestellt MB 0 bis MB 15
● Anzahl Taktmerker 8; 1 Merkerbyte
Datenbausteine
● Remanenz einstellbar Ja; über Non Retain Eigenschaft am DB
● Remanenz voreingestellt Ja
Lokaldaten
● je Prioritätsklasse, max. 32 768 byte; max. 2048 byte pro Baustein
Adressbereich
Peripherieadressbereich
● Eingänge 8 192 byte
● Ausgänge 8 192 byte
davon dezentral
— Eingänge 8 192 byte
— Ausgänge 8 192 byte
Prozessabbild
● Eingänge 8 192 byte
● Ausgänge 8 192 byte
● Eingänge, einstellbar 8 192 byte
● Ausgänge, einstellbar 8 192 byte
● Eingänge, voreingestellt 1 024 byte
● Ausgänge, voreingestellt 1 024 byte
Teilprozessabbilder
● Anzahl Teilprozessabbilder, max. 1; bei PROFINET IO ist die Länge der Nutzdaten auf 1600 byte beschränkt
Digitale Kanäle
● Eingänge 65 536
— davon zentral 256
● Ausgänge 65 536
— davon zentral 256
Analoge Kanäle
● Eingänge 4 096
— davon zentral 64
● Ausgänge 4 096
— davon zentral 64
Hardware-Ausbau
Anzahl Erweiterungsgeräte, max. 0
Anzahl DP-Master
● integriert 2; 1 DP und 1 DP(Drive)
● über CP 2; für DP
Anzahl betreibbarer FM und CP (Empfehlung)
● FM 8
● CP, PtP 8
● CP, LAN 8
Baugruppenträger
● Baugruppenträger, max. 1
● Baugruppen je Baugruppenträger, max. 8
Uhrzeit
Uhr
● Hardware-Uhr (Echtzeituhr) Ja
● gepuffert und synchronisierbar Ja
● Pufferungsdauer 6 wk; bei 40 °C Umgebungstemperatur
● Abweichung pro Tag, max. 10 s; typ.: 2 s
● Verhalten der Uhr nach NETZ-EIN Uhr läuft nach NETZ-AUS weiter
● Verhalten der Uhr nach Ablauf der Pufferdauer die Uhr läuft mit der Uhrzeit weiter, bei der NETZ-AUS erfolgte
Betriebsstundenzähler
● Anzahl 4
● Nummer/Nummernband 0 bis 3
● Wertebereich 0 bis 2^31 Stunden (bei Verwendung des SFC 101)
● Granularität 1 h
● remanent Ja; muss bei jedem Neustart neu gestartet werden
Uhrzeitsynchronisation
● unterstützt Ja
● auf MPI, Master Ja
● auf MPI, Device Ja
● auf DP, Master Ja
● auf DP, Device Ja; nur Uhrzeit-Slave
● im AS, Master Ja
● im AS, Device Ja
● am Ethernet über NTP Ja; als Client
Digitaleingaben
Anzahl der Eingänge 4
● davon für technologische Funktionen nutzbare Eingänge 4
Eingangskennlinie nach IEC 61131, Typ 1 Ja
Anzahl gleichzeitig ansteuerbarer Eingänge
waagerechte Einbaulage
— bis 40 °C, max. 4
— bis 60 °C, max. 4
senkrechte Einbaulage
— bis 40 °C, max. 4
Eingangsspannung
● Nennwert (DC) 24 V
● für Signal "0" -3 ... +5 V
● für Signal "1" +15 ... +30 V
Eingangsstrom
● für Signal "1", typ. 7 mA
Eingangsverzögerung (bei Nennwert der Eingangsspannung)
für Technologische Funktionen
— bei "0" nach "1", max. 10 µs; typisch
— bei "1" nach "0", max. 10 µs; typisch
Leitungslänge
● geschirmt, max. 1 000 m
Digitalausgaben
Anzahl der Ausgänge 8
● davon schnelle Ausgänge 8
Funktionen für technologische Funktionen, z. B. schnelle Nockenschaltsignale
Kurzschluss-Schutz Ja
● Ansprechschwelle, typ. 1 A
Begrenzung der induktiven Abschaltspannung auf 48 V
Ansteuern eines Digitaleingangs Nein
Schaltvermögen der Ausgänge
● bei Lampenlast, max. 5 W
Lastwiderstandsbereich
● untere Grenze 48 Ω
● obere Grenze 4 kΩ
Ausgangsspannung
● für Signal "0", max. 3 V; (2L+)
● für Signal "1", min. Nennspannung - 2,5 V
Ausgangsstrom
● für Signal "1" Nennwert 0,5 A
● für Signal "1" zulässiger Bereich für 0 bis 60 °C, min. 5 mA
● für Signal "1" zulässiger Bereich für 0 bis 60 °C, max. 0,6 A
● für Signal "0" Reststrom, max. 0,3 mA
Parallelschalten von zwei Ausgängen
● zur Leistungserhöhung Nein
● zur redundanten Ansteuerung einer Last Nein
Schaltfrequenz
● bei ohmscher Last, max. 100 Hz
● bei induktiver Last, max. 0,2 Hz; nach IEC 60947-5-1, DC-13
● bei Lampenlast, max. 100 Hz
Summenstrom der Ausgänge (je Gruppe)
waagerechte Einbaulage
— bis 40 °C, max. 4 A
— bis 60 °C, max. 3 A
alle anderen Einbaulagen
— bis 40 °C, max. 4 A
Integrierte schnelle Nocken
● Schaltgenauigkeit (+/-) 70 µs
Leitungslänge
● geschirmt, max. 1 000 m
Analogeingaben
Anzahl Analogeingänge 0
Geber
Anschließbare Geber
● 2-Draht-Sensor Nein
Schnittstellen
Anzahl Schnittstellen PROFINET 1
Anzahl Schnittstellen RS 485 2
Anzahl Schnittstellen RS 422 0
1. Schnittstelle
Schnittstellentyp integrierte RS 485 - Schnittstelle
potenzialgetrennt Ja
Schnittstellenphysik
● RS 485 Ja
● Ausgangsstrom der Schnittstelle, max. 200 mA
Protokolle
● MPI Ja
● PROFIBUS DP-Master Ja
● PROFIBUS DP-Device Ja
● Punkt-zu-Punkt-Kopplung Nein
MPI
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— Globaldatenkommunikation Ja
— S7-Basis-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Nein; aber über CP und ladbare FB
— S7-Kommunikation, als Server Ja
PROFIBUS DP-Master
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● Anzahl DP-Devices, max. 124
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Ja; nur I-Bausteine
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Nein
— S7-Kommunikation, als Server Ja
— Äquidistanz Ja
— Taktsynchronität Ja; OB 61 Taktsynchronität nur alternativ an PROFIBUS DP oder PROFINET IO betreibbar
— SYNC/FREEZE Ja
— Aktivieren/Deaktivieren von DP-Devices Ja
— Anzahl gleichzeitig aktivierbarer/deaktivierbarer DP-Devices, max. 8
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja; als Teilnehmer
— DPV1 Ja
Adressbereich
— Eingänge, max. 8 kbyte
— Ausgänge, max. 8 kbyte
Nutzdaten pro DP-Device
— Eingänge, max. 244 byte
— Ausgänge, max. 244 byte
PROFIBUS DP-Device
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● automatische Baudratensuche Ja; nur bei passiver Schnittstelle
● Adressbereich, max. 32
● Nutzdaten je Adressbereich, max. 32 byte
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja; nur bei aktiver Schnittstelle
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Nein
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Nein
— S7-Kommunikation, als Server Ja; nur einseitig projektierte Verbindung
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja
— DPV1 Nein
Übergabespeicher
— Eingänge 244 byte
— Ausgänge 244 byte
2. Schnittstelle
Schnittstellentyp integrierte RS 485 - Schnittstelle
potenzialgetrennt Ja
Schnittstellenphysik
● RS 485 Ja
● Ausgangsstrom der Schnittstelle, max. 200 mA
Protokolle
● MPI Nein
● PROFIBUS DP-Master Ja; DP(DRIVE)-Master
● PROFIBUS DP-Device Nein
● Punkt-zu-Punkt-Kopplung Nein
PROFIBUS DP-Master
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● Anzahl DP-Devices, max. 64
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Nein
— Routing Nein
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Nein
— S7-Kommunikation Nein
— Äquidistanz Ja
— Taktsynchronität Ja
— SYNC/FREEZE Nein
— Aktivieren/Deaktivieren von DP-Devices Ja
— DPV1 Nein
Adressbereich
— Eingänge, max. 1 024 byte
— Ausgänge, max. 1 024 byte
Nutzdaten pro DP-Device
— Eingänge, max. 244 byte
— Ausgänge, max. 244 byte
PROFIBUS DP-Device
● GSD-Datei http://support.automation.siemens.com im Bereich Produkt Support
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
3. Schnittstelle
Schnittstellentyp PROFINET
potenzialgetrennt Ja
automatische Ermittlung der Übertragungsgeschwindigkeit Ja; 10/100 Mbit/s
Autonegotiation Ja
Autocrossing Ja
Änderung der IP-Adresse zur Laufzeit, unterstützt Ja
Schnittstellenphysik
● RJ 45 (Ethernet) Ja
● Anzahl der Ports 2
● integrierter Switch Ja
Protokolle
● MPI Nein
● PROFINET IO-Controller Ja; auch gleichzeitig mit IO-Device Funktionalität
● PROFINET IO-Device Ja; Auch gleichzeitig mit IO-Controller Funktionalität
● PROFIBUS DP-Master Nein
● PROFIBUS DP-Device Nein
● Offene IE-Kommunikation Ja; über TCP/IP, ISO on TCP, UDP
● Webserver Ja
● Medienredundanz Ja
PROFINET IO-Controller
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 100 Mbit/s
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— S7-Kommunikation Ja; mit ladbaren FBs, max. projektierbare Verbindungen: 16, max. Anzahl der Instanzen: 32
— Taktsynchronität Ja; OB 61 Taktsynchronität nur alternativ an PROFIBUS DP oder PROFINET IO betreibbar
— Shared Device Ja
— Priorisierter Hochlauf Ja
— Anzahl IO-Devices mit priorisiertem Hochlauf, max. 32
— Anzahl anschließbarer IO-Device, max. 128
— davon IO-Devices mit IRT, max. 64
— davon in Linie, max. 64
— Anzahl anschließbarer IO-Device für RT, max. 128
— davon in Linie, max. 128
— Aktivieren/Deaktivieren von IO-Devices Ja
— Anzahl gleichzeitig aktivierbarer/deaktivierbarer IO-Devices, max. 8
— im Betrieb wechselnde IO-Devices (Partner-Ports), unterstützt Ja
— Anzahl der IO-Devices pro Werkzeug, max. 8
— Gerätetausch ohne Wechselmedium Ja
— Sendetakte 250 µs, 500 µs, 1 ms, 2 ms, 4 ms
— Aktualisierungszeit 250 µs bis 512 ms (abhängig von der Betriebsart, näheres siehe Gerätehandbuch „S7-300 CPU 31xC und CPU 31x, technische Daten“)
Adressbereich
— Eingänge, max. 8 kbyte
— Ausgänge, max. 8 kbyte
— Nutzdatenkonsistenz, max. 1 024 byte
PROFINET IO-Device
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— S7-Kommunikation Ja; mit ladbaren FBs, max. projektierbare Verbindungen: 16, max. Anzahl der Instanzen: 32
— Taktsynchronität Nein
— IRT Ja
— PROFIenergy Ja; mit SFB 73 / 74 vorbereitet für ladbare PROFIenergy Standard-FB für I-Device
— Shared Device Ja
— Anzahl IO-Controller bei Shared Device, max. 2
Übergabespeicher
— Eingänge, max. 1 440 byte; Pro IO-Controller bei Shared Device
— Ausgänge, max. 1 440 byte; Pro IO-Controller bei Shared Device
Submodule
— Anzahl, max. 64
— Nutzdaten je Submodul, max. 1 024 byte
Offene IE-Kommunikation
● Anzahl Verbindungen, max. 16
● Systemseitig genutzte lokale Portnummern 0, 20, 21, 23, 25, 80, 102, 135, 161, 443, 8080, 34962, 34963, 34964, 65532, 65533, 65534, 65535
● Keep-Alive-Funktion, unterstützt Ja
Protokolle
PROFIsafe Ja
Redundanzbetrieb
Medienredundanz
— Umschaltzeit bei Leitungsunterbrechung, typ. 200 ms; PROFINET MRP
— Anzahl Teilnehmer im Ring, max. 50
Offene IE-Kommunikation
● TCP/IP Ja; über integrierte PROFINET-Schnittstelle und ladbare FBs
— Anzahl Verbindungen, max. 16
— Datenlänge bei Verbindungstyp 01H, max. 1 460 byte
— Datenlänge bei Verbindungstyp 11H, max. 32 768 byte
— mehrere passive Verbindungen pro Port, unterstützt Ja
● ISO-on-TCP (RFC1006) Ja; über integrierte PROFINET-Schnittstelle und ladbare FBs
— Anzahl Verbindungen, max. 16
— Datenlänge, max. 32 768 byte
● UDP Ja; über integrierte PROFINET-Schnittstelle und ladbare FBs
— Anzahl Verbindungen, max. 16
— Datenlänge, max. 1 472 byte
Webserver
● unterstützt Ja
● anwenderdefinierte Webseiten Ja
● Anzahl HTTP-Clients 5
Kommunikationsfunktionen
PG/OP-Kommunikation Ja
Datensatz-Routing Ja
Globaldatenkommunikation
● unterstützt Ja
● Anzahl GD-Kreise, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Sender, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Empfänger, max. 8
● Größe GD-Pakete, max. 22 byte
● Größe GD-Pakete (davon konsistent), max. 22 byte
S7-Basis-Kommunikation
● unterstützt Ja
● Nutzdaten pro Auftrag, max. 76 byte
● Nutzdaten pro Auftrag (davon konsistent), max. 76 byte; 76 byte (bei X_SEND bzw. X_RCV); 64 byte (bei X_PUT bzw. X_GET als Server)
S7-Kommunikation
● unterstützt Ja
● als Server Ja
● als Client Ja; über integrierte PROFINET-Schnittstelle und ladbare FB bzw. über CP und ladbare FB
● Nutzdaten pro Auftrag, max. siehe Online-Hilfe von STEP 7 (Gemeinsame Parameter der SFBs / FBs und der SFC / FC der S7-Kommunikation)
S5-kompatible Kommunikation
● unterstützt Ja; über CP und ladbare FC
Anzahl Verbindungen
● gesamt 32
● verwendbar für PG-Kommunikation 31
— für PG-Kommunikation reserviert 1
— für PG-Kommunikation einstellbar, min. 1
— für PG-Kommunikation einstellbar, max. 31
● verwendbar für OP-Kommunikation 31
— für OP-Kommunikation reserviert 1
— für OP-Kommunikation einstellbar, min. 1
— für OP-Kommunikation einstellbar, max. 31
● verwendbar für S7-Basis-Kommunikation 30
— für S7-Basis-Kommunikation reserviert 0
— für S7-Basis-Kommunikation einstellbar, min. 0
— für S7-Basis-Kommunikation einstellbar, max. 30
● verwendbar für S7-Kommunikation 16
— für S7-Kommunikation reserviert 0
— für S7-Kommunikation einstellbar, min. 0
— für S7-Kommunikation einstellbar, max. 16
● Anzahl der Instanzen gesamt, max. 32
● verwendbar für Routing X1 als MPI: max. 10; X1 als DP-Master: max. 24; X1 als DP-Slave (aktiv): max. 14; X2 als PROFINET: max. 24
S7-Meldefunktionen
Anzahl anmeldbarer Stationen für Meldefunktionen, max. 32; abhängig von den projektierten Verbindungen für PG- / OP- und S7- Basiskommunikation
Prozessdiagnosemeldungen Ja
gleichzeitig aktive Alarm_S-Bausteine, max. 300
Test- Inbetriebnahmefunktionen
Status Baustein Ja; bis zu 2 gleichzeitig
Einzelschritt Ja
Anzahl Haltepunkte 4; ohne Fortsetzen
Status/Steuern
● Status/Steuern Variable Ja
● Variablen Eingänge, Ausgänge, Merker, DB, Zeiten, Zähler
● Anzahl Variablen, max. 30
— davon Status Variable, max. 30
— davon Steuern Variable, max. 14
Forcen
● Forcen Ja
● Forcen, Variablen Eingänge, Ausgänge
● Anzahl Variablen, max. 10
Diagnosepuffer
● vorhanden Ja
● Anzahl Einträge, max. 500
— einstellbar Nein
— davon netzausfallsicher 100; nur die letzten 100 Einträge sind remanent
● Anzahl Einträge im RUN auslesbar, max. 499
— einstellbar Ja; von 10 bis 499
— voreingestellt 10
Servicedaten
● auslesbar Ja
Alarme/Diagnosen/Statusinformationen
Alarme Nein
Diagnosefunktion Nein
Diagnoseanzeige LED
● Statusanzeige Digitaleingang (grün) Ja
● Statusanzeige Digitalausgang (grün) Ja
Potenzialtrennung
Potenzialtrennung Digitaleingaben
● zwischen den Kanälen und Rückwandbus Ja
Potenzialtrennung Digitalausgaben
● zwischen den Kanälen und Rückwandbus Ja
Isolation
Isolation geprüft mit DC 500 V
Umgebungsbedingungen
Umgebungstemperatur im Betrieb
● min. 0 °C
● max. 60 °C
Projektierung
Projektierungs-Software
● STEP 7 Ja; ab STEP 7 V5.5 SP2 und Optionspaket S7-Technology V4.2 SP3, S7 F Configuration Pack V5.5 SP10, Optionspaket S7 Distributed Safety V5.4 SP5
Programmierung
● Operationsvorrat siehe Operationsliste
● Klammerebenen 8
● Systemfunktionen (SFC) siehe Operationsliste
● Systemfunktionsbausteine (SFB) siehe Operationsliste
Programmiersprache
— KOP Ja
— FUP Ja
— AWL Ja
— SCL Ja
— CFC Ja
— GRAPH Ja
— HiGraph® Ja
Know-how-Schutz
● Anwenderprogrammschutz/Passwortschutz Ja
● Bausteinverschlüsselung Ja; mit S7-Block Privacy
Maße
Breite 120 mm
Höhe 125 mm
Tiefe 130 mm
Gewichte
Gewicht, ca. 640 g

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum geht 6ES7317-7UL10-0AB0 nach dem Start in STOP? Zuerst sollte der Diagnosepuffer der CPU ausgelesen werden, um zwischen Programmfehler, Peripheriefehler, Kommunikationsstörung und Safety-Ereignis zu unterscheiden. Anschließend ist zu prüfen, ob die Micro Memory Card korrekt gesteckt ist und ob der geladene Projektstand zur CPU 317TF-3 PN/DP passt. Danach sollte kontrolliert werden, ob Hardwarekonfiguration, Firmwarestand und Safety-Konfiguration konsistent sind. Falls der Fehler weiterhin besteht, ist ein Defekt der CPU oder der Speicherkarte einzugrenzen.
Warum erscheint bei der CPU 317TF-3 PN/DP die Meldung „Inconsistent safety program“? Zuerst sollte geprüft werden, ob das geladene Sicherheitsprogramm vollständig übersetzt und korrekt auf die Ziel-CPU übertragen wurde. Anschließend ist die Safety-Konfiguration mit dem STEP-7-Projekt, den F-Bausteinen und der zugehörigen Signatur abzugleichen. Danach sollte kontrolliert werden, ob nach Änderungen an F-Programm, Hardwarekonfiguration oder Memory Card ein sauberer Download und ein definierter STOP-RUN-Übergang durchgeführt wurden. Bleibt die Meldung bestehen, ist die Safety-Projektierung vor einer erneuten Inbetriebnahme vollständig zu verifizieren.
Warum erkennt 6ES7317-7UL10-0AB0 PROFINET- oder PROFIBUS-Teilnehmer nicht? Zuerst sollten Versorgungsspannung, Steckverbinder, Schirmung und Busabschluss beziehungsweise Netzwerkanbindung kontrolliert werden. Anschließend sind die projektierten Adressen, Gerätenamen, IP-Parameter und PROFIBUS-DP-Teilnehmerdaten mit der realen Anlage abzugleichen. Danach sollte geprüft werden, ob die richtige Schnittstelle verwendet wird, da die CPU unterschiedliche Kommunikationswege für MPI/DP, DP-Drive und PROFINET besitzt. Falls weiterhin Teilnehmer fehlen, ist der Diagnosepuffer auf Busfehler, Geräteausfall oder Konfigurationsabweichungen zu prüfen.
Warum funktionieren die integrierten Technologie-I/O der CPU 317TF-3 PN/DP nicht wie erwartet? Zuerst sollte kontrolliert werden, ob der 40-polige Frontstecker korrekt verdrahtet und mechanisch sicher gesteckt ist. Anschließend sind Versorgung, Signalpegel, Lasten und die projektierte Zuordnung der integrierten Ein- und Ausgänge zu prüfen. Danach sollte abgeglichen werden, ob die Technologie-Funktion im Projekt korrekt parametriert ist und die verwendeten Ausgänge innerhalb der zulässigen Last- und Schaltbedingungen betrieben werden. Falls das Störbild bestehen bleibt, ist zwischen Verdrahtungsfehler, Parametrierfehler und möglichem Ausgangsdefekt zu unterscheiden.
Warum startet die CPU nach einem Austausch oder nach Wechsel der Micro Memory Card nicht sauber? Zuerst sollte geprüft werden, ob die eingesetzte Micro Memory Card zur CPU und zum geladenen Projektstand passt. Anschließend ist sicherzustellen, dass Programm- und Konfigurationsdaten für die CPU 317TF-3 PN/DP erstellt wurden und nicht von einer anderen CPU-Variante übernommen wurden. Danach sollte die Hardwarekonfiguration mit der tatsächlich verbauten Baugruppe abgeglichen werden. Falls die CPU weiterhin nicht in RUN geht, sind Diagnosepuffer, Urlöschanforderung und Speicherzustand systematisch auszuwerten.
Warum schalten Antriebs- oder Safety-Funktionen am DP-Drive nicht korrekt frei? Zuerst sollte geprüft werden, ob die DP-Drive-Schnittstelle korrekt projektiert und die angeschlossenen Antriebe über die erwartete PROFIBUS-Konfiguration erreichbar sind. Anschließend sind PROFIsafe-Adresse, Safety-Parameter, Antriebszustände und Freigabesignale mit dem Sicherheitsprogramm abzugleichen. Danach sollte kontrolliert werden, ob die eingesetzten Safety-Integrated-Funktionen der Antriebe zur Projektierung passen. Falls keine Freigabe erfolgt, ist die Ursache über Diagnosepuffer, Antriebsdiagnose und Safety-Statusmeldungen weiter einzugrenzen.

Kann 6ES7317-7UL10-0AB0 repariert werden?

Ja, eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn die Baugruppe elektrisch oder elektronisch instandsetzbar ist und weiter in der bestehenden Anlage verwendet werden soll. Bei einer CPU 317TF-3 PN/DP ist das besonders relevant, weil Safety- und Technologieprojekte häufig eng mit der vorhandenen Maschinenkonfiguration verbunden sind. EICHLER bearbeitet die Baugruppe nach individuellem Fehlerbild, analysiert die Ursache, setzt sie bei Bedarf bis auf Bauteilebene instand und prüft die Funktion im hauseigenen Testzentrum. Ein transparenter Kostenvoranschlag unterstützt die Entscheidung zwischen Reparatur, Austausch und Ersatzbeschaffung.

Was ist beim Austausch von 6ES7317-7UL10-0AB0 zu beachten?

Beim Austausch muss die Ersatz-CPU exakt zur vorhandenen Projektierung passen. Entscheidend sind Artikelnummer, Hardwarestand, Firmware, Micro Memory Card, STEP-7-Projekt, Safety-Konfiguration und Schnittstellenbelegung. Besonders kritisch sind Anwendungen mit PROFIsafe, DP-Drive, PROFINET und integrierten Technologie-I/O, weil schon kleine Abweichungen zu STOP-Zuständen, Kommunikationsfehlern oder nicht freigegebenen Safety-Funktionen führen können. Vor dem Einbau sollte der vorhandene Projektstand gesichert und die Hardwarekonfiguration mit der Ersatzbaugruppe abgeglichen werden.

Gibt es einen Nachfolger für 6ES7317-7UL10-0AB0?

Ein direkt einsetzbarer Nachfolger sollte für 6ES7317-7UL10-0AB0 nicht pauschal angenommen werden. Die CPU kombiniert SPS-, Technologie- und Safety-Funktionen, sodass ein Ersatz immer anhand der konkreten Anlagenprojektierung geprüft werden muss. Bei einer möglichen Migration auf eine neuere Steuerungsgeneration sind Programm, Safety-Anteile, Antriebsanbindung, PROFINET-/PROFIBUS-Struktur und Abnahmen zu berücksichtigen. Wenn die Anlage kurzfristig weiterlaufen muss, sind Reparatur, Austauschgerät oder geprüfte Ersatzteilbeschaffung oft die risikoärmere Zwischenlösung gegenüber einer ungeplanten Migration.

Warum ist die Micro Memory Card bei 6ES7317-7UL10-0AB0 so wichtig?

Die Micro Memory Card ist für den Betrieb dieser CPU erforderlich und enthält relevante Programm- und Konfigurationsdaten. Für 6ES7317-7UL10-0AB0 ist eine MMC mit mindestens 8 MB vorgesehen. Bei Störungen, CPU-Tausch oder Projektänderungen sollte geprüft werden, ob die Speicherkarte korrekt gesteckt ist und ob der gespeicherte Projektstand zur CPU 317TF-3 PN/DP passt. Ein unpassender oder inkonsistenter Speicherinhalt kann dazu führen, dass die CPU nicht in RUN geht oder Safety- beziehungsweise Technologieanteile nicht korrekt starten.

Ist 6ES7317-7UL10-0AB0 mit anderen S7-300-CPUs austauschbar?

Eine Austauschbarkeit ist nur eingeschränkt und nicht allein über die Bauform der S7-300-Reihe zu bewerten. Die CPU 317TF-3 PN/DP besitzt spezielle Technologie- und Safety-Funktionen sowie mehrere Kommunikationsschnittstellen. Eine andere S7-300-CPU kann mechanisch ähnlich wirken, aber funktional, projektionstechnisch oder sicherheitstechnisch nicht passen. Vor einem Austausch müssen Hardwarekonfiguration, Firmware, Safety-Programm, Technologieobjekte, I/O-Zuordnung, DP-Drive-Anbindung und PROFINET-Kommunikation geprüft werden.

Wann ist ein Austauschgerät statt Reparatur sinnvoll?

Ein Austauschgerät ist sinnvoll, wenn die Anlage schnell wieder in Betrieb gehen muss und die vorhandene CPU nicht rechtzeitig instandgesetzt werden kann. Bei 6ES7317-7UL10-0AB0 ist zusätzlich wichtig, dass die Ersatzbaugruppe zur bestehenden Projektierung passt. Eine Reparatur ist häufig interessant, wenn die Originalbaugruppe erhalten bleiben soll und eine technische Wiederherstellung wirtschaftlich ist. In der Praxis wird die Entscheidung durch Fehlerbild, Anlagenstillstand, Verfügbarkeit eines passenden Ersatzgeräts, Prüfaufwand und langfristige Ersatzteilstrategie bestimmt.

Wie lässt sich ein Ausfall von 6ES7317-7UL10-0AB0 kurzfristig überbrücken?

Kurzfristig kommen vor allem ein passendes Austauschgerät, eine Reparaturanmeldung mit klarer Fehlerbeschreibung oder eine geprüfte Ersatzteilanfrage in Betracht. Zusätzlich sollte der Projektstand der Anlage gesichert sein, damit eine Ersatz-CPU korrekt vorbereitet werden kann. Bei fehlenden Backups, unklarem Diagnosepuffer oder wiederkehrenden STOP-Zuständen kann eine technische Eingrenzung direkt an der Anlage sinnvoll sein. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit können tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden.

Welche Rolle spielt Life Cycle Management bei 6ES7317-7UL10-0AB0?

Life Cycle Management hilft, den Weiterbetrieb bestehender S7-300-Anlagen planbarer zu machen. Bei 6ES7317-7UL10-0AB0 betrifft das vor allem Obsoleszenzrisiken, Ersatzteilstrategie, Reparaturfähigkeit, Bevorratung und mögliche Migrationspfade. Für Instandhaltung und Einkauf entsteht dadurch eine belastbare Grundlage, um kritische Baugruppen frühzeitig zu identifizieren und Stillstandsrisiken zu reduzieren. Besonders bei Safety- und Technologie-CPUs ist eine strukturierte Bewertung wichtig, weil ein ungeplanter Austausch oft mehr Aufwand verursacht als die reine Hardwarebeschaffung.

Wichtige Dokumente

Reparatur-Begleitschein

Laden Sie den Begleitschein als PDF herunter oder nutzen Sie die digitale Reparaturanmeldung und senden Sie Ihre defekte Baugruppen zur Reparatur ins EICHLER-Service-Center.

Lachender Eichler Techniker zeigt auf grünes PDF mit dem Sonderverkauf von Automatisierungstechnik

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