SIEMENS 6ES7317-6FF04-0AB0

  • SIEMENS | Baugruppen | CPU / Zentralbaugruppen

  • EICHLER-Art.Nr.: K0252215
  • EAN: 4025515080190
  • UPC: 040892788624

Produktbeschreibung

SIMATIC S7-300, CPU 317F-2DP, ZENTRALBAUGRUPPE MIT 1,5MB ARBEITSSPEICHER, 1. SS MPI/DP 12MBIT/S, 2. SS DP-MASTER/SLAVE, MICRO MEMORY CARD ERFORDERLICH EINSETZBAR MIT SOFTWARE PAKET S7 DISTRIBUTED SAFETY AB V5.2 SP1

Leistungen für SIEMENS 6ES7317-6FF04-0AB0

Reparatur

2-5 Tage

von 1.879,02 €

bis 3.035,34 €

je Stck. 190,00 €

Austausch

Gebraucht

3-5 Tage

1 Stck.

5.572,21 €

4.179,16 €

je Stck. 190,00 €

4.179,16 € *

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Neu

1-3 Tage

5 Stck.

7.227,00 €

5.420,25 €

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Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: N ECCN: EAR99H
Nettogewicht pro ME 0.416
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus
EAN 4025515080190
UPC 040892788624
Statistische Warennummer 85371091
Listenkennzeichen (LKZ) ST73
Fabrikategruppe 4A89
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: 20110318
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 /
eClass 5.1 27-24-22-07
eClass 6.0 27-24-22-07
ETIM 3 /
ETIM 4 EC000236
ETIM 5 EC000236

Was ist 6ES7317-6FF04-0AB0 und wo wird es eingesetzt

6ES7317-6FF04-0AB0 ist eine SIMATIC S7-300 CPU 317F-2 DP von Siemens, also eine fehlersichere Zentralbaugruppe für Automatisierungsaufgaben mit Safety-Anforderungen. Die CPU wird typischerweise in Bestandsanlagen eingesetzt, in denen klassische STEP-7-/S7-300-Architekturen, PROFIBUS-DP-Netze und sicherheitsgerichtete Funktionen wie Not-Halt, Schutztürüberwachung oder sichere Abschaltungen vorhanden sind. Für Instandhalter ist die Baugruppe vor allem dann relevant, wenn eine bestehende S7-300F-Anlage stabil weiterbetrieben, eine ausgefallene CPU kurzfristig ersetzt oder ein sicherer Wiederanlauf nach Stillstand organisiert werden muss. Für Einkauf und Produktion ist sie besonders wichtig, weil sie in vielen älteren, aber weiterhin produktionskritischen Maschinen das zentrale Steuerungselement darstellt.

Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten

Die CPU arbeitet mit 24 V DC bei einem zulässigen Bereich von 19,2 bis 28,8 V und benötigt eine SIMATIC Micro Memory Card, über die Programm- und Ladedaten gehalten werden. Der Arbeitsspeicher von 1,5 MB ist für komplexere Standard- und Safety-Applikationen in bestehenden S7-300-Umgebungen ausgelegt. Kommunikationsseitig stehen zwei integrierte RS-485-Schnittstellen zur Verfügung: eine als MPI/DP, die andere als DP-Master/DP-Slave. PROFINET ist bei diesem Gerät nicht integriert. Die CPU unterstützt auf PROFIBUS Datenraten bis 12 Mbit/s und pro DP-Master bis zu 124 DP-Teilnehmer. Für den Betrieb sind STEP 7 V5.5 + SP1 oder STEP 7 V5.2 + SP1 mit HSP 202 sowie Distributed Safety erforderlich. Für den Praxisbetrieb bedeutet das: starke Einbindung in klassische PROFIBUS-/Safety-Bestandsnetze, aber keine moderne PN-CPU-Funktionalität.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz

Siemens führt die 6ES7317-6FF04-0AB0 aktuell als „spare part“, also als Ersatzteilartikel. Gleichzeitig hat Siemens für die Systemfamilien SIMATIC S7-300 / ET 200M den Product-Phase-out bereits angekündigt: PM400 wurde auf den 1. Oktober 2023 gesetzt, PM410 auf den 1. Oktober 2025. Danach sind Komponenten laut Siemens nur noch als Ersatzteile verfügbar; die Ersatzteilversorgung ist für die Familie bis voraussichtlich 1. Oktober 2033 geplant. Ein direkt steckkompatibler, laufender Seriennachfolger wurde in den gefundenen Siemens-Quellen nicht als 1:1-Ersatz ausgewiesen. Für eine Migration nennt Siemens im S7-300/S7-1500-Migrationsleitfaden die CPU 1516F-3 PN/DP als Zielsystem. Das ist jedoch kein einfacher Stecktausch, sondern eine geplante Plattformmigration.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie relevant sind

Für Unternehmen bietet EICHLER zu dieser CPU mehrere praxisnahe Wege an. Reparatur ist interessant, wenn die vorhandene Baugruppe in die bestehende Safety- und Anlagenlogik zurückkehren soll und ein schneller, wirtschaftlicher Wiedereinsatz im Vordergrund steht; laut Artikelseite umfasst die Reparatur technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, umfassende Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie. Austausch ist sinnvoll, wenn der Stillstand akut ist und eine schnelle Ersatzlösung benötigt wird. Gebraucht reduziert Beschaffungsrisiken in obsoleten S7-300-Umgebungen, während Neuware relevant ist, wenn maximale Verfügbarkeit und definierter Zustand gefordert werden. Zusätzlich ist ein F-CPU-Prüfprotokoll buchbar, was besonders bei Safety-relevanten Anwendungen für Instandhaltung, QS und Dokumentation hilfreich ist.

Attribut Wert
Allgemeine Informationen
Produkttyp-Bezeichnung CPU 317F-2 DP
HW-Funktionsstand 1
Firmware-Version V3.3
Engineering mit
● Programmierpaket STEP 7 ab V5.5 + SP1 oder STEP 7 ab V5.2 + SP1 mit HSP 202 + Distributed Safety
Versorgungsspannung
Nennwert (DC) 24 V
zulässiger Bereich, untere Grenze (DC) 19,2 V
zulässiger Bereich, obere Grenze (DC) 28,8 V
externe Absicherung für Versorgungsleitungen (Empfehlung) min. 2 A
Eingangsstrom
Stromaufnahme (Nennwert) 870 mA
Stromaufnahme (im Leerlauf), typ. 120 mA
Einschaltstrom, typ. 4 A
I²t 1 A²·s
Verlustleistung
Verlustleistung, typ. 4,5 W
Speicher
Arbeitsspeicher
● integriert 1 536 kbyte
● erweiterbar Nein
Ladespeicher
● steckbar (MMC) Ja
● steckbar (MMC), max. 8 Mbyte
● Datenhaltung auf MMC (nach letzter Programmierung), min. 10 a
Pufferung
● vorhanden Ja; durch MMC gewährleistet (wartungsfrei)
● ohne Batterie Ja; Programm und Daten
CPU-Bearbeitungszeiten
für Bitoperationen, typ. 0,025 µs
für Wortoperationen, typ. 0,03 µs
für Festpunktarithmetik, typ. 0,04 µs
für Gleitpunktarithmetik, typ. 0,16 µs
CPU-Bausteine
Anzahl Bausteine (gesamt) 2 048; (DBs, FCs, FBs) Die maximale Anzahl ladbarer Bausteine kann durch die von Ihnen eingesetzte MMC reduziert sein.
DB
● Anzahl, max. 2 048; Nummernband: 1 bis 16000
● Größe, max. 64 kbyte
FB
● Anzahl, max. 2 048; Nummernband: 0 bis 7999
● Größe, max. 64 kbyte
FC
● Anzahl, max. 2 048; Nummernband: 0 bis 7999
● Größe, max. 64 kbyte
OB
● Anzahl, max. siehe Operationsliste
● Größe, max. 64 kbyte
● Anzahl Freie-Zyklus-OBs 1; OB 1
● Anzahl Uhrzeitalarm-OBs 1; OB 10
● Anzahl Verzögerungsalarm-OBs 2; OB 20, 21
● Anzahl Weckalarm-OBs 4; OB 32, 33, 34, 35
● Anzahl Prozessalarm-OBs 1; OB 40
● Anzahl DPV1-Alarm-OBs 3; OB 55, 56, 57
● Anzahl Taktsynchronität-OBs 1; OB 61
● Anzahl Anlauf-OBs 1; OB 100
● Anzahl Asynchron-Fehler-OBs 5; OB 80, 82, 85, 86, 87
● Anzahl Synchron-Fehler-OBs 2; OB 121, 122
Schachtelungstiefe
● je Prioritätsklasse 16
● zusätzliche innerhalb eines Fehler-OBs 4
Zähler, Zeiten und deren Remanenz
S7-Zähler
● Anzahl 512
Remanenz
— einstellbar Ja
— voreingestellt Z 0 bis Z 7
Zählbereich
— untere Grenze 0
— obere Grenze 999
IEC-Counter
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
S7-Zeiten
● Anzahl 512
Remanenz
— einstellbar Ja
— voreingestellt keine Remanenz
Zeitbereich
— untere Grenze 10 ms
— obere Grenze 9 990 s
IEC-Timer
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
Datenbereiche und deren Remanenz
remanenter Datenbereich (inklusive Zeiten, Zähler, Merker), max. 256 kbyte
Merker
● Größe, max. 4 096 byte
● Remanenz vorhanden Ja; von MB 0 bis MB 4 095
● Remanenz voreingestellt MB 0 bis MB 15
● Anzahl Taktmerker 8; 1 Merkerbyte
Datenbausteine
● Remanenz einstellbar Ja; über Non Retain Eigenschaft am DB
● Remanenz voreingestellt Ja
Lokaldaten
● je Prioritätsklasse, max. 32 768 byte; max. 2048 byte pro Baustein
Adressbereich
Peripherieadressbereich
● Eingänge 8 192 byte
● Ausgänge 8 192 byte
davon dezentral
— Eingänge 8 192 byte
— Ausgänge 8 192 byte
Prozessabbild
● Eingänge 8 192 byte
● Ausgänge 8 192 byte
● Eingänge, einstellbar 8 192 byte
● Ausgänge, einstellbar 8 192 byte
● Eingänge, voreingestellt 1 024 byte
● Ausgänge, voreingestellt 1 024 byte
Teilprozessabbilder
● Anzahl Teilprozessabbilder, max. 1
Digitale Kanäle
● Eingänge 65 536
— davon zentral 1 024
● Ausgänge 65 536
— davon zentral 1 024
Analoge Kanäle
● Eingänge 4 096
— davon zentral 256
● Ausgänge 4 096
— davon zentral 256
Hardware-Ausbau
Anzahl Erweiterungsgeräte, max. 3
Anzahl DP-Master
● integriert 2
● über CP 4
Anzahl betreibbarer FM und CP (Empfehlung)
● FM 8
● CP, PtP 8
● CP, LAN 10
Baugruppenträger
● Baugruppenträger, max. 4
● Baugruppen je Baugruppenträger, max. 8
Uhrzeit
Uhr
● Hardware-Uhr (Echtzeituhr) Ja
● gepuffert und synchronisierbar Ja
● Pufferungsdauer 6 wk; bei 40 °C Umgebungstemperatur
● Abweichung pro Tag, max. 10 s; typ.: 2 s
● Verhalten der Uhr nach NETZ-EIN Uhr läuft nach NETZ-AUS weiter
● Verhalten der Uhr nach Ablauf der Pufferdauer die Uhr läuft mit der Uhrzeit weiter, bei der NETZ-AUS erfolgte
Betriebsstundenzähler
● Anzahl 4
● Nummer/Nummernband 0 bis 3
● Wertebereich 0 bis 2^31 Stunden (bei Verwendung des SFC 101)
● Granularität 1 h
● remanent Ja; muss bei jedem Neustart neu gestartet werden
Uhrzeitsynchronisation
● unterstützt Ja
● auf MPI, Master Ja
● auf MPI, Device Ja
● auf DP, Master Ja; bei DP-Slave nur Uhrzeit-Slave
● auf DP, Device Ja
● im AS, Master Ja
● im AS, Device Ja
● am Ethernet über NTP Nein
Digitaleingaben
Anzahl der Eingänge 0
Digitalausgaben
Anzahl der Ausgänge 0
Analogeingaben
Anzahl Analogeingänge 0
Schnittstellen
Anzahl Schnittstellen PROFINET 0
Anzahl Schnittstellen RS 485 2
Anzahl Schnittstellen RS 422 0
1. Schnittstelle
Schnittstellentyp integrierte RS 485 - Schnittstelle
potenzialgetrennt Ja
Schnittstellenphysik
● RS 485 Ja
● Ausgangsstrom der Schnittstelle, max. 200 mA
Protokolle
● MPI Ja
● PROFIBUS DP-Master Ja
● PROFIBUS DP-Device Ja; ausgeschlossen ist DP-Slave an beiden Schnittstellen gleichzeitig
● Punkt-zu-Punkt-Kopplung Nein
MPI
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— Globaldatenkommunikation Ja
— S7-Basis-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation Ja; nur Server, einseitig projektierte Verbindung
— S7-Kommunikation, als Client Nein; aber über CP und ladbare FB
— S7-Kommunikation, als Server Ja
PROFIBUS DP-Master
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● Anzahl DP-Devices, max. 124
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Ja; nur I-Bausteine
— S7-Kommunikation Ja; nur Server, einseitig projektierte Verbindung
— S7-Kommunikation, als Client Nein
— S7-Kommunikation, als Server Ja
— Äquidistanz Ja
— Taktsynchronität Nein
— SYNC/FREEZE Ja
— Aktivieren/Deaktivieren von DP-Devices Ja
— Anzahl gleichzeitig aktivierbarer/deaktivierbarer DP-Devices, max. 8
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja; als Teilnehmer
— DPV1 Ja
Adressbereich
— Eingänge, max. 8 kbyte
— Ausgänge, max. 8 kbyte
Nutzdaten pro DP-Device
— Eingänge, max. 244 byte
— Ausgänge, max. 244 byte
PROFIBUS DP-Device
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● automatische Baudratensuche Ja; nur bei passiver Schnittstelle
● Adressbereich, max. 32
● Nutzdaten je Adressbereich, max. 32 byte
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja; nur bei aktiver Schnittstelle
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Nein
— S7-Kommunikation Ja; nur Server, einseitig projektierte Verbindung
— S7-Kommunikation, als Client Nein
— S7-Kommunikation, als Server Ja; nur einseitig projektierte Verbindung
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja
— DPV1 Nein
Übergabespeicher
— Eingänge 244 byte
— Ausgänge 244 byte
2. Schnittstelle
Schnittstellentyp integrierte RS 485 - Schnittstelle
potenzialgetrennt Ja
Schnittstellenphysik
● RS 485 Ja
● Ausgangsstrom der Schnittstelle, max. 200 mA
Protokolle
● MPI Nein
● PROFIBUS DP-Master Ja
● PROFIBUS DP-Device Ja; ausgeschlossen ist DP-Slave an beiden Schnittstellen gleichzeitig
● Punkt-zu-Punkt-Kopplung Nein
PROFIBUS DP-Master
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● Anzahl DP-Devices, max. 124
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Ja; nur I-Bausteine
— S7-Kommunikation Ja; nur Server, einseitig projektierte Verbindung
— S7-Kommunikation, als Client Nein; aber über CP und ladbare FB
— S7-Kommunikation, als Server Ja
— Äquidistanz Ja
— Taktsynchronität Ja; OB 61
— SYNC/FREEZE Ja
— Aktivieren/Deaktivieren von DP-Devices Ja
— Anzahl gleichzeitig aktivierbarer/deaktivierbarer DP-Devices, max. 8
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja; als Teilnehmer
— DPV1 Ja
Adressbereich
— Eingänge, max. 8 192 byte
— Ausgänge, max. 8 192 byte
Nutzdaten pro DP-Device
— Eingänge, max. 244 byte
— Ausgänge, max. 244 byte
PROFIBUS DP-Device
● GSD-Datei Die aktuelle GSD-Datei erhalten Sie im Internet (http://www.siemens.com/profibus-gsd)
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● automatische Baudratensuche Ja; nur bei passiver Schnittstelle
● Adressbereich, max. 32
● Nutzdaten je Adressbereich, max. 32 byte
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja; nur bei aktiver Schnittstelle
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Nein
— S7-Kommunikation Ja; nur Server, einseitig projektierte Verbindung
— S7-Kommunikation, als Client Nein; aber über CP und ladbare FB
— S7-Kommunikation, als Server Ja
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja
— DPV1 Nein
Übergabespeicher
— Eingänge 244 byte
— Ausgänge 244 byte
Protokolle
PROFIsafe Nein
Kommunikationsfunktionen
PG/OP-Kommunikation Ja
Datensatz-Routing Ja
Globaldatenkommunikation
● unterstützt Ja
● Anzahl GD-Kreise, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Sender, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Empfänger, max. 8
● Größe GD-Pakete, max. 22 byte
● Größe GD-Pakete (davon konsistent), max. 22 byte
S7-Basis-Kommunikation
● unterstützt Ja
● Nutzdaten pro Auftrag, max. 76 byte
● Nutzdaten pro Auftrag (davon konsistent), max. 76 byte; 76 byte (bei X_SEND bzw. X_RCV); 64 byte (bei X_PUT bzw. X_GET als Server)
S7-Kommunikation
● unterstützt Ja
● als Server Ja
● als Client Ja; über CP und ladbare FB
● Nutzdaten pro Auftrag, max. siehe Online-Hilfe von STEP 7 (Gemeinsame Parameter der SFBs / FBs und der SFC / FC der S7-Kommunikation)
S5-kompatible Kommunikation
● unterstützt Ja; über CP und ladbare FC
Anzahl Verbindungen
● gesamt 32
● verwendbar für PG-Kommunikation 31
— für PG-Kommunikation reserviert 1
— für PG-Kommunikation einstellbar, min. 1
— für PG-Kommunikation einstellbar, max. 31
● verwendbar für OP-Kommunikation 31
— für OP-Kommunikation reserviert 1
— für OP-Kommunikation einstellbar, min. 1
— für OP-Kommunikation einstellbar, max. 31
● verwendbar für S7-Basis-Kommunikation 30
— für S7-Basis-Kommunikation reserviert 0
— für S7-Basis-Kommunikation einstellbar, min. 0
— für S7-Basis-Kommunikation einstellbar, max. 30
● verwendbar für Routing X1 als MPI max. 10; X1 als DP-Master max. 24; X1 als DP-Slave (aktiv) max. 14; X2 als DP-Master max. 24; X2 als DP-Slave (aktiv) max. 14
S7-Meldefunktionen
Anzahl anmeldbarer Stationen für Meldefunktionen, max. 32; abhängig von den projektierten Verbindungen für PG- / OP- und S7- Basiskommunikation
Prozessdiagnosemeldungen Ja
gleichzeitig aktive Alarm_S-Bausteine, max. 300
Test- Inbetriebnahmefunktionen
Status Baustein Ja; bis zu 2 gleichzeitig
Einzelschritt Ja
Anzahl Haltepunkte 4
Status/Steuern
● Status/Steuern Variable Ja
● Variablen Eingänge, Ausgänge, Merker, DB, Zeiten, Zähler
● Anzahl Variablen, max. 30
— davon Status Variable, max. 30
— davon Steuern Variable, max. 14
Forcen
● Forcen Ja
● Forcen, Variablen Eingänge, Ausgänge
● Anzahl Variablen, max. 10
Diagnosepuffer
● vorhanden Ja
● Anzahl Einträge, max. 500
— einstellbar Nein
— davon netzausfallsicher 100; nur die letzten 100 Einträge sind remanent
● Anzahl Einträge im RUN auslesbar, max. 499
— einstellbar Ja; von 10 bis 499
— voreingestellt 10
Servicedaten
● auslesbar Ja
Umgebungsbedingungen
Umgebungstemperatur im Betrieb
● min. 0 °C
● max. 60 °C
Projektierung
Projektierungs-Software
● STEP 7 Ja; STEP 7 ab V5.5 + SP1 oder STEP 7 ab V5.3 + SP2 mit HSP 203
● STEP 7-Lite Nein
Programmierung
● Operationsvorrat siehe Operationsliste
● Klammerebenen 8
● Systemfunktionen (SFC) siehe Operationsliste
● Systemfunktionsbausteine (SFB) siehe Operationsliste
Programmiersprache
— KOP Ja
— FUP Ja
— AWL Ja
— SCL Ja
— CFC Ja
— GRAPH Ja
— HiGraph® Ja
Know-how-Schutz
● Anwenderprogrammschutz/Passwortschutz Ja
● Bausteinverschlüsselung Ja; mit S7-Block Privacy
Maße
Breite 40 mm
Höhe 125 mm
Tiefe 130 mm
Gewichte
Gewicht, ca. 360 g

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum leuchtet bei der 6ES7317-6FF04-0AB0 die rote SF-LED nach CPU-Tausch oder Hardware-Download? Häufig steckt eine nicht passende Hardwarekonfiguration dahinter, etwa eine abweichende Bestellnummer, Firmware oder ein fehlendes Hardware Support Package. Prüfen Sie in STEP 7, ob exakt die richtige CPU projektiert ist, installieren Sie das benötigte HSP und laden Sie danach Hardwarekonfiguration und Sicherheitsprojekt erneut in die Anlage. Gerade bei CPU 317F-2 DP ist die richtige STEP-7-/HSP-Kombination entscheidend, damit Online- und Offline-Konfiguration übereinstimmen.
Warum leuchten SF und BF gleichzeitig und die CPU geht auf STOP? Dieses Bild passt oft zu einem PROFIBUS-Kommunikationsfehler, zum Beispiel bei unterbrochener Busleitung, fehlerhafter Terminierung, falscher Teilnehmeradresse oder einem ausgefallenen DP-Slave. Siemens weist außerdem darauf hin, dass die CPU bei Kommunikationsfehlern mit aktiven BF-/SF-Anzeigen in STOP gehen kann, wenn die zugehörigen Fehler-OBs wie OB82 oder OB86 im Anwenderprogramm fehlen. Prüfen Sie deshalb zuerst Diagnosepuffer und HW-Konfig online, kontrollieren Sie danach Steckverbinder, Abschlusswiderstände und Slave-Erreichbarkeit und ergänzen Sie fehlende Diagnose-OBs, falls die Anlage das zulässt.
Warum startet die CPU nach Wechsel der Micro Memory Card nicht oder fordert einen Gesamtreset an? Die CPU 317F-2 DP benötigt eine Micro Memory Card für den Betrieb. Nach Kartenwechsel oder bei unbekanntem Karteninhalt kann ein Overall Reset nötig sein, damit Speicherverwaltung und Laufzeitdaten sauber aufgebaut werden. Siemens beschreibt dafür den MRES-/Gesamtreset-Ablauf und empfiehlt außerdem, Karten mit unbekanntem Inhalt vor der Wiederverwendung zu löschen. Wenn nach RAM-to-ROM oder Kartenwechsel weiterhin Fehler auftreten, sollte die MMC geprüft, neu beschrieben und das Projekt sauber aus der Engineering-Station geladen werden.
Warum bleibt die F-CPU nach einer Safety-Störung blockiert oder kommt nicht sauber wieder in RUN? Bei F-CPUs können Safety-Kommunikationsfehler, nicht zueinander passende F-Kommunikations-DBs oder Fehler an F-I/O-Baugruppen dazu führen, dass die Sicherheitsfunktion blockiert bleibt. Siemens nennt Fälle, in denen die F-CPU in STOP geht oder eine Blockierung erst durch einen STOP/RUN-Wechsel aufgehoben werden kann. Deshalb sollten Safety-Projekt, F-Adressen, F-DB-Konsistenz und die Diagnose der beteiligten F-I/O geprüft werden. Danach ist ein kontrollierter STOP/RUN-Wechsel mit anschließender Funktionsprüfung der Sicherheitskette sinnvoll.

Benötigt die 6ES7317-6FF04-0AB0 zwingend eine Micro Memory Card?

Ja. Für diese CPU ist die SIMATIC Micro Memory Card betriebsnotwendig. Siemens weist die MMC ausdrücklich als erforderlich aus; zudem werden Programm und Daten darüber gepuffert, und die Datenhaltung auf der MMC ist auf Langzeitbetrieb ausgelegt. Für Betreiber bedeutet das: Ohne passende MMC ist kein regulärer Produktionsbetrieb möglich. Bei Beschaffung, Reparatur oder Austausch sollte deshalb immer geprüft werden, ob die vorhandene Karte verwendbar ist, ob sie den korrekten Projektstand enthält und ob nach dem Einsetzen ein definierter Reset oder ein erneuter Ladevorgang notwendig ist.

Welche Software wird für die CPU 317F-2 DP benötigt?

Für die Engineering-Seite nennt Siemens STEP 7 V5.5 + SP1 oder höher beziehungsweise STEP 7 V5.2 + SP1 mit HSP 202. Zusätzlich ist für die Safety-Funktionalität das Paket S7 Distributed Safety erforderlich. Das ist wichtig, wenn in Bestandsanlagen nach CPU-Tausch oder Notebook-Wechsel plötzlich keine saubere Online-Projektierung mehr möglich ist: Häufig liegt das Problem nicht an der Hardware, sondern an einem unvollständigen Engineering-Stand. Vor Inbetriebnahme oder Wiederanlauf sollte daher die STEP-7-Version inklusive HSP und Safety-Option gegen die eingesetzte CPU-Version geprüft werden.

Ist die CPU noch neu verfügbar oder nur noch als Ersatzteil?

Siemens führt die Baugruppe als Ersatzteilartikel, und die S7-300-Familie befindet sich bereits im fortgeschrittenen Phase-out. Gleichzeitig zeigt die EICHLER-Artikelseite aktuell mehrere Beschaffungswege, darunter Neu, Gebraucht, Austausch und Reparatur. Für Einkauf und Instandhaltung heißt das: Neuware kann im Markt noch verfügbar sein, ist aber strategisch anders zu bewerten als ein regulär laufender Serienartikel. Wer Versorgungssicherheit für mehrere Jahre absichern muss, sollte Verfügbarkeit, Lagerstrategie, Reparaturoption und Migrationspfad gemeinsam betrachten.

Ist die 6ES7317-6FF04-0AB0 eine PROFINET-CPU?

Nein. Die CPU besitzt keine integrierte PROFINET-Schnittstelle, sondern zwei RS-485-Schnittstellen für MPI/PROFIBUS DP. Eine Schnittstelle unterstützt MPI/DP, die zweite PROFIBUS-DP-Master/Slave-Funktionen. Das ist für Retrofit- und Ersatzteilentscheidungen sehr wichtig: In klassischen PROFIBUS-Bestandsanlagen passt die CPU funktional in die vorhandene Kommunikationswelt, sie ist aber keine direkte Antwort auf Modernisierungsanforderungen mit PROFINET-Topologien. Wer eine Migration auf PN-basierte Architekturen plant, muss den Kommunikationsumbau gesondert betrachten.

Welches Migrationsziel nennt Siemens für diese CPU?

Im Siemens-Migrationsleitfaden von S7-300/S7-400 nach S7-1500 wird die 6ES7317-6FF04-0AB0 der CPU 1516F-3 PN/DP zugeordnet. Das ist vor allem für Entscheider und technische Projektleiter relevant, weil damit ein offizieller Siemens-Pfad für die Modernisierung genannt ist. Wichtig ist aber die Einordnung: Das ist kein 1:1-Steckersatz, sondern ein Migrationsziel mit Anpassungen an Hardwarekonfiguration, Kommunikation, Safety-Projektierung und Dokumentation. Für laufende Produktionen ist daher oft eine zweistufige Strategie sinnvoll: kurzfristige Sicherung der Anlage durch Reparatur oder Ersatzteilbeschaffung, mittelfristig geplante Migration.

Wann ist Reparatur wirtschaftlicher als Austausch oder Neukauf?

Reparatur ist vor allem dann stark, wenn die bestehende CPU-Konfiguration, Safety-Abnahme und Anlagenlogik möglichst unverändert erhalten bleiben sollen. Auf der EICHLER-Seite wird die Reparatur mit 2–5 Tagen angegeben und mit Leistungen wie technischer Reinigung, vorbeugender Instandhaltung, Funktionsprüfung und mindestens 24 Monaten Garantie beschrieben. Austausch oder verfügbare Gebraucht-/Neuteile sind dagegen besonders dann sinnvoll, wenn der Stillstand so kritisch ist, dass die schnellste physische Ersatzbereitstellung Vorrang hat. Für Einkaufs- und Produktionsverantwortliche ist daher nicht nur der Preis relevant, sondern auch die Frage, wie schnell die Anlage mit möglichst geringem Revalidierungsaufwand wieder sicher läuft.

Wichtige Dokumente

Reparatur-Begleitschein

Laden Sie den Begleitschein als PDF herunter oder nutzen Sie die digitale Reparaturanmeldung und senden Sie Ihre defekte Baugruppen zur Reparatur ins EICHLER-Service-Center.

Lachender Eichler Techniker zeigt auf grünes PDF mit dem Sonderverkauf von Automatisierungstechnik

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Zwei Eichler Techniker Klatschen sich nach erfolgreicher Reparatur ab

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