SIEMENS 6ES7317-2AK14-0AB0

  • SIEMENS | Baugruppen | CPU / Zentralbaugruppen

  • EICHLER-Art.Nr.: K0252212
  • EAN: 4025515080183
  • UPC: 040892788617

Produktbeschreibung

SIMATIC S7-300, CPU 317-2 DP, ZENTRALBAUGRUPPE MIT 1MB ARBEITSSPEICHER, 1. SS MPI/DP 12MBIT/S, 2. SS DP-MASTER/SLAVE, MICRO MEMORY CARD ERFORDERLICH

Leistungen für SIEMENS 6ES7317-2AK14-0AB0

Reparatur

2-5 Tage

von 1.786,34 €

bis 3.215,42 €

je Stck. 159,00 €

Austausch

1-3 Tage

3 Stck.

2.258,95 €

1.694,21 €

je Stck. 159,00 €

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Gebraucht

1-3 Tage

3 Stck.

3.168,29 €

2.376,22 €

je Stck. 159,00 €

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Neu

1-3 Tage

4 Stck.

6.179,80 €

4.634,85 €

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Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: N ECCN: EAR99H
Nettogewicht pro ME 0.401
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus
EAN 4025515080183
UPC 040892788617
Statistische Warennummer 85371091
Listenkennzeichen (LKZ) ST73
Fabrikategruppe 4256
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: 20110520
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 /
eClass 5.1 27-24-22-07
eClass 6.0 27-24-22-07
ETIM 3 /
ETIM 4 EC000236
ETIM 5 EC000236

Was ist 6ES7317-2AK14-0AB0 und wo wird es eingesetzt

Die 6ES7317-2AK14-0AB0 ist eine SIMATIC S7-300 CPU 317-2 DP von Siemens. Sie arbeitet als Zentralbaugruppe in modularen S7-300-Steuerungen und ist für Anwendungen gedacht, in denen klassische STEP-7-Projekte, PROFIBUS-DP-Kommunikation und eine robuste Einbindung in bestehende Automatisierungsstrukturen gefordert sind. Typische Einsatzfelder sind Fertigungs-, Förder-, Verpackungs- und Prozessanlagen, in denen vorhandene Racks, dezentrale Peripherie und Feldgeräte weiter genutzt werden sollen. Die CPU bietet 1 MB Arbeitsspeicher, eine MPI/DP-Schnittstelle mit 12 Mbit/s sowie eine zweite DP-Master/Slave-Schnittstelle. Für den Betrieb ist eine SIMATIC Micro Memory Card zwingend erforderlich.

Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten

Technisch ist die CPU für 24 V DC ausgelegt und darf laut Siemens in einem Bereich von 19,2 bis 28,8 V DC betrieben werden. Der integrierte Arbeitsspeicher von 1.024 kB ist nicht erweiterbar, das Ladeprogramm liegt auf der MMC, die bis 8 MB groß sein kann. Das ist für Betreiber wichtig, weil Programm, Datenhaltung und Wiederanlaufverhalten direkt von einer funktionsfähigen Speicherkarte abhängen. Die CPU unterstützt bis zu 124 DP-Teilnehmer je DP-Master-Schnittstelle, besitzt einen Diagnosepuffer mit bis zu 500 Einträgen, verarbeitet bis zu 65.536 digitale Kanäle und ist für 0 bis 60 °C im Betrieb spezifiziert. Für Instandhalter bedeutet das: hohe Diagnosefähigkeit, gute Einbindung in bestehende PROFIBUS-Strukturen und ausreichend Reserven für komplexere S7-300-Anwendungen.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz

Siemens führt die 6ES7317-2AK14-0AB0 als Ersatzteil. In aktuellen Siemens-Quellen ist zudem angegeben, dass das Produkt seit dem 01.10.2025 abgekündigt ist. Für Betreiber bestehender S7-300-Anlagen ist das ein klares Signal: Der Fokus liegt nicht mehr auf Neuplanung, sondern auf Ersatzteilversorgung, Reparaturfähigkeit und kontrollierter Bestandsabsicherung. Innerhalb der S7-300-Reihe wurde die 6ES7317-2AK14-0AB0 von Siemens als Nachfolger der älteren 6ES7317-2AJ10-0AB0 ausgewiesen. Für eine Modernisierung nennt Siemens in seinem Migrationsleitfaden die CPU 1516-3 PN/DP als Zielsystem. Das ist jedoch kein einfacher Stecktausch, sondern Teil einer Systemmigration auf S7-1500.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann diese relevant sind

Für diese CPU sind bei EICHLER mehrere Wege zur Versorgungssicherheit verfügbar. Reparatur ist sinnvoll, wenn die bestehende Baugruppe im Projektstand erhalten bleiben soll und eine wirtschaftliche Wiederinstandsetzung ausreicht; auf der Seite werden 2 bis 5 Tage genannt. Austausch ist die passende Option, wenn Ausfallzeit entscheidend ist; hier werden 1 bis 3 Tage ausgewiesen. Zusätzlich sind gebrauchte und neue Baugruppen mit kurzen Lieferzeiten gelistet. Für qualitätskritische Anwendungen ist das optionale Prüfprotokoll relevant. Bei Reparaturen nennt EICHLER außerdem technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, umfassende Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie. Das hilft, die Funktionsfähigkeit auch im Obsoleszenzumfeld belastbar abzusichern.

Attribut Wert
Allgemeine Informationen
Produkttyp-Bezeichnung CPU 317-2 DP
HW-Funktionsstand 1
Firmware-Version V3.3
Engineering mit
● Programmierpaket STEP 7 ab V5.5 + SP1 oder STEP 7 ab V5.2 + SP1 mit HSP 202
Versorgungsspannung
Nennwert (DC) 24 V
zulässiger Bereich, untere Grenze (DC) 19,2 V
zulässiger Bereich, obere Grenze (DC) 28,8 V
externe Absicherung für Versorgungsleitungen (Empfehlung) min. 2 A
Netz- und Spannungsausfallüberbrückung
● Netz-/Spannungsausfallüberbrückungszeit 5 ms
● Wiederholrate, min. 1 s
Eingangsstrom
Stromaufnahme (Nennwert) 870 mA
Stromaufnahme (im Leerlauf), typ. 120 mA
Einschaltstrom, typ. 4 A
I²t 1 A²·s
Verlustleistung
Verlustleistung, typ. 4,5 W
Speicher
Arbeitsspeicher
● integriert 1 024 kbyte
● erweiterbar Nein
Ladespeicher
● steckbar (MMC) Ja
● steckbar (MMC), max. 8 Mbyte
● Datenhaltung auf MMC (nach letzter Programmierung), min. 10 a
Pufferung
● vorhanden Ja; durch MMC gewährleistet (wartungsfrei)
● ohne Batterie Ja; Programm und Daten
CPU-Bearbeitungszeiten
für Bitoperationen, typ. 0,025 µs
für Wortoperationen, typ. 0,03 µs
für Festpunktarithmetik, typ. 0,04 µs
für Gleitpunktarithmetik, typ. 0,16 µs
CPU-Bausteine
Anzahl Bausteine (gesamt) 2 048; (DBs, FCs, FBs) Die maximale Anzahl ladbarer Bausteine kann durch die von Ihnen eingesetzte MMC reduziert sein.
DB
● Anzahl, max. 2 048; Nummernband: 1 bis 16000
● Größe, max. 64 kbyte
FB
● Anzahl, max. 2 048; Nummernband: 0 bis 7999
● Größe, max. 64 kbyte
FC
● Anzahl, max. 2 048; Nummernband: 0 bis 7999
● Größe, max. 64 kbyte
OB
● Anzahl, max. siehe Operationsliste
● Größe, max. 64 kbyte
● Anzahl Freie-Zyklus-OBs 1; OB 1
● Anzahl Uhrzeitalarm-OBs 1; OB 10
● Anzahl Verzögerungsalarm-OBs 2; OB 20, 21
● Anzahl Weckalarm-OBs 4; OB 32, 33, 34, 35
● Anzahl Prozessalarm-OBs 1; OB 40
● Anzahl DPV1-Alarm-OBs 3; OB 55, 56, 57
● Anzahl Taktsynchronität-OBs 1; OB 61
● Anzahl Anlauf-OBs 1; OB 100
● Anzahl Asynchron-Fehler-OBs 5; OB 80, 82, 85, 86, 87
● Anzahl Synchron-Fehler-OBs 2; OB 121, 122
Schachtelungstiefe
● je Prioritätsklasse 16
● zusätzliche innerhalb eines Fehler-OBs 4
Zähler, Zeiten und deren Remanenz
S7-Zähler
● Anzahl 512
Remanenz
— einstellbar Ja
— voreingestellt Z 0 bis Z 7
Zählbereich
— untere Grenze 0
— obere Grenze 999
IEC-Counter
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
S7-Zeiten
● Anzahl 512
Remanenz
— einstellbar Ja
— voreingestellt keine Remanenz
Zeitbereich
— untere Grenze 10 ms
— obere Grenze 9 990 s
IEC-Timer
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
Datenbereiche und deren Remanenz
remanenter Datenbereich (inklusive Zeiten, Zähler, Merker), max. 256 kbyte
Merker
● Größe, max. 4 096 byte
● Remanenz vorhanden Ja; von MB 0 bis MB 4 095
● Remanenz voreingestellt MB 0 bis MB 15
● Anzahl Taktmerker 8; 1 Merkerbyte
Datenbausteine
● Remanenz einstellbar Ja; über Non Retain Eigenschaft am DB
● Remanenz voreingestellt Ja
Lokaldaten
● je Prioritätsklasse, max. 32 768 byte; max. 2048 byte pro Baustein
Adressbereich
Peripherieadressbereich
● Eingänge 8 192 byte
● Ausgänge 8 192 byte
davon dezentral
— Eingänge 8 192 byte
— Ausgänge 8 192 byte
Prozessabbild
● Eingänge 8 192 byte
● Ausgänge 8 192 byte
● Eingänge, einstellbar 8 192 byte
● Ausgänge, einstellbar 8 192 byte
● Eingänge, voreingestellt 256 byte
● Ausgänge, voreingestellt 256 byte
Teilprozessabbilder
● Anzahl Teilprozessabbilder, max. 1
Digitale Kanäle
● Eingänge 65 536
— davon zentral 1 024
● Ausgänge 65 536
— davon zentral 1 024
Analoge Kanäle
● Eingänge 4 096
— davon zentral 256
● Ausgänge 4 096
— davon zentral 256
Hardware-Ausbau
Anzahl Erweiterungsgeräte, max. 3
Anzahl DP-Master
● integriert 2
● über CP 4
Anzahl betreibbarer FM und CP (Empfehlung)
● FM 8
● CP, PtP 8
● CP, LAN 10
Baugruppenträger
● Baugruppenträger, max. 4
● Baugruppen je Baugruppenträger, max. 8
Uhrzeit
Uhr
● Hardware-Uhr (Echtzeituhr) Ja
● gepuffert und synchronisierbar Ja
● Pufferungsdauer 6 wk; bei 40 °C Umgebungstemperatur
● Abweichung pro Tag, max. 10 s; typ.: 2 s
● Verhalten der Uhr nach NETZ-EIN Uhr läuft nach NETZ-AUS weiter
● Verhalten der Uhr nach Ablauf der Pufferdauer die Uhr läuft mit der Uhrzeit weiter, bei der NETZ-AUS erfolgte
Betriebsstundenzähler
● Anzahl 4
● Nummer/Nummernband 0 bis 3
● Wertebereich 0 bis 2^31 Stunden (bei Verwendung des SFC 101)
● Granularität 1 h
● remanent Ja; muss bei jedem Neustart neu gestartet werden
Uhrzeitsynchronisation
● unterstützt Ja
● auf MPI, Master Ja
● auf MPI, Device Ja
● auf DP, Master Ja; bei DP-Slave nur Uhrzeit-Slave
● auf DP, Device Ja
● im AS, Master Ja
● im AS, Device Ja
● am Ethernet über NTP Nein
Digitaleingaben
Anzahl der Eingänge 0
Digitalausgaben
Anzahl der Ausgänge 0
Analogeingaben
Anzahl Analogeingänge 0
Schnittstellen
Anzahl Schnittstellen PROFINET 0
Anzahl Schnittstellen RS 485 2; kombinierte MPI / PROFIBUS DP und PROFIBUS DP
Anzahl Schnittstellen RS 422 0
1. Schnittstelle
Schnittstellentyp integrierte RS 485 - Schnittstelle
potenzialgetrennt Ja
Schnittstellenphysik
● RS 485 Ja
● Ausgangsstrom der Schnittstelle, max. 200 mA
Protokolle
● MPI Ja
● PROFIBUS DP-Master Ja
● PROFIBUS DP-Device Ja; ausgeschlossen ist DP-Slave an beiden Schnittstellen gleichzeitig
● Punkt-zu-Punkt-Kopplung Nein
MPI
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— Globaldatenkommunikation Ja
— S7-Basis-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation Ja; nur Server, einseitig projektierte Verbindung
— S7-Kommunikation, als Client Nein; aber über CP und ladbare FB
— S7-Kommunikation, als Server Ja
PROFIBUS DP-Master
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● Anzahl DP-Devices, max. 124
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Ja; nur I-Bausteine
— S7-Kommunikation Ja; nur Server, einseitig projektierte Verbindung
— S7-Kommunikation, als Client Nein
— S7-Kommunikation, als Server Ja
— Äquidistanz Ja
— Taktsynchronität Nein
— SYNC/FREEZE Ja
— Aktivieren/Deaktivieren von DP-Devices Ja
— Anzahl gleichzeitig aktivierbarer/deaktivierbarer DP-Devices, max. 8
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja; als Teilnehmer
— DPV1 Ja
Adressbereich
— Eingänge, max. 8 kbyte
— Ausgänge, max. 8 kbyte
Nutzdaten pro DP-Device
— Eingänge, max. 244 byte
— Ausgänge, max. 244 byte
PROFIBUS DP-Device
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● automatische Baudratensuche Ja; nur bei passiver Schnittstelle
● Adressbereich, max. 32
● Nutzdaten je Adressbereich, max. 32 byte
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja; nur bei aktiver Schnittstelle
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Nein
— S7-Kommunikation Ja; nur Server, einseitig projektierte Verbindung
— S7-Kommunikation, als Client Nein
— S7-Kommunikation, als Server Ja; nur einseitig projektierte Verbindung
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja
— DPV1 Nein
Übergabespeicher
— Eingänge 244 byte
— Ausgänge 244 byte
2. Schnittstelle
Schnittstellentyp integrierte RS 485 - Schnittstelle
potenzialgetrennt Ja
Schnittstellenphysik
● RS 485 Ja
● Ausgangsstrom der Schnittstelle, max. 200 mA
Protokolle
● MPI Nein
● PROFIBUS DP-Master Ja
● PROFIBUS DP-Device Ja; ausgeschlossen ist DP-Slave an beiden Schnittstellen gleichzeitig
● Punkt-zu-Punkt-Kopplung Nein
PROFIBUS DP-Master
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● Anzahl DP-Devices, max. 124
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Ja; nur I-Bausteine
— S7-Kommunikation Ja; nur Server, einseitig projektierte Verbindung
— S7-Kommunikation, als Client Nein; aber über CP und ladbare FB
— S7-Kommunikation, als Server Ja
— Äquidistanz Ja
— Taktsynchronität Ja; OB 61
— SYNC/FREEZE Ja
— Aktivieren/Deaktivieren von DP-Devices Ja
— Anzahl gleichzeitig aktivierbarer/deaktivierbarer DP-Devices, max. 8
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja; als Teilnehmer
— DPV1 Ja
Adressbereich
— Eingänge, max. 8 192 byte
— Ausgänge, max. 8 192 byte
Nutzdaten pro DP-Device
— Eingänge, max. 244 byte
— Ausgänge, max. 244 byte
PROFIBUS DP-Device
● GSD-Datei Die aktuelle GSD-Datei erhalten Sie im Internet (http://www.siemens.com/profibus-gsd)
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● automatische Baudratensuche Ja; nur bei passiver Schnittstelle
● Adressbereich, max. 32
● Nutzdaten je Adressbereich, max. 32 byte
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja; nur bei aktiver Schnittstelle
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Nein
— S7-Kommunikation Ja; nur Server, einseitig projektierte Verbindung
— S7-Kommunikation, als Client Nein; aber über CP und ladbare FB
— S7-Kommunikation, als Server Ja
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja
— DPV1 Nein
Übergabespeicher
— Eingänge 244 byte
— Ausgänge 244 byte
Protokolle
PROFIsafe Nein
Kommunikationsfunktionen
PG/OP-Kommunikation Ja
Datensatz-Routing Ja
Globaldatenkommunikation
● unterstützt Ja
● Anzahl GD-Kreise, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Sender, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Empfänger, max. 8
● Größe GD-Pakete, max. 22 byte
● Größe GD-Pakete (davon konsistent), max. 22 byte
S7-Basis-Kommunikation
● unterstützt Ja
● Nutzdaten pro Auftrag, max. 76 byte
● Nutzdaten pro Auftrag (davon konsistent), max. 76 byte; 76 byte (bei X_SEND bzw. X_RCV); 64 byte (bei X_PUT bzw. X_GET als Server)
S7-Kommunikation
● unterstützt Ja
● als Server Ja
● als Client Ja; über CP und ladbare FB
● Nutzdaten pro Auftrag, max. siehe Online-Hilfe von STEP 7 (Gemeinsame Parameter der SFBs / FBs und der SFC / FC der S7-Kommunikation)
S5-kompatible Kommunikation
● unterstützt Ja; über CP und ladbare FC
Anzahl Verbindungen
● gesamt 32
● verwendbar für PG-Kommunikation 31
— für PG-Kommunikation reserviert 1
— für PG-Kommunikation einstellbar, min. 1
— für PG-Kommunikation einstellbar, max. 31
● verwendbar für OP-Kommunikation 31
— für OP-Kommunikation reserviert 1
— für OP-Kommunikation einstellbar, min. 1
— für OP-Kommunikation einstellbar, max. 31
● verwendbar für S7-Basis-Kommunikation 30
— für S7-Basis-Kommunikation reserviert 0
— für S7-Basis-Kommunikation einstellbar, min. 0
— für S7-Basis-Kommunikation einstellbar, max. 30
● verwendbar für Routing X1 als MPI max. 10; X1 als DP-Master max. 24; X1 als DP-Slave (aktiv) max. 14; X2 als DP-Master max. 24; X2 als DP-Slave (aktiv) max. 14
S7-Meldefunktionen
Anzahl anmeldbarer Stationen für Meldefunktionen, max. 32; abhängig von den projektierten Verbindungen für PG- / OP- und S7- Basiskommunikation
Prozessdiagnosemeldungen Ja
gleichzeitig aktive Alarm_S-Bausteine, max. 300
Test- Inbetriebnahmefunktionen
Status Baustein Ja; bis zu 2 gleichzeitig
Einzelschritt Ja
Anzahl Haltepunkte 4
Status/Steuern
● Status/Steuern Variable Ja
● Variablen Eingänge, Ausgänge, Merker, DB, Zeiten, Zähler
● Anzahl Variablen, max. 30
— davon Status Variable, max. 30
— davon Steuern Variable, max. 14
Forcen
● Forcen Ja
● Forcen, Variablen Eingänge, Ausgänge
● Anzahl Variablen, max. 10
Diagnosepuffer
● vorhanden Ja
● Anzahl Einträge, max. 500
— einstellbar Nein
— davon netzausfallsicher 100; nur die letzten 100 Einträge sind remanent
● Anzahl Einträge im RUN auslesbar, max. 499
— einstellbar Ja; von 10 bis 499
— voreingestellt 10
Servicedaten
● auslesbar Ja
Umgebungsbedingungen
Umgebungstemperatur im Betrieb
● min. 0 °C
● max. 60 °C
Projektierung
Projektierungs-Software
● STEP 7 Ja; STEP 7 ab V5.5 + SP1 oder STEP 7 ab V5.3 + SP2 mit HSP 203
● STEP 7-Lite Nein
Programmierung
● Operationsvorrat siehe Operationsliste
● Klammerebenen 8
● Systemfunktionen (SFC) siehe Operationsliste
● Systemfunktionsbausteine (SFB) siehe Operationsliste
Programmiersprache
— KOP Ja
— FUP Ja
— AWL Ja
— SCL Ja
— CFC Ja
— GRAPH Ja
— HiGraph® Ja
Know-how-Schutz
● Anwenderprogrammschutz/Passwortschutz Ja
● Bausteinverschlüsselung Ja; mit S7-Block Privacy
Maße
Breite 40 mm
Höhe 125 mm
Tiefe 130 mm
Gewichte
Gewicht, ca. 360 g

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum leuchtet bei der CPU 317-2 DP die BF1-LED rot? Die BF1-LED steht bei der CPU 317-2 DP für einen Busfehler an der 1. Schnittstelle X1. Prüfen Sie zuerst, ob X1 in STEP 7 korrekt als MPI oder PROFIBUS projektiert ist, ob Adresse und Baudrate zum Bus passen und ob Stecker, Schirmung und Abschlusswiderstände korrekt gesetzt sind. Lesen Sie danach den Diagnosepuffer aus. Gerade bei sporadischen Fehlern zeigt er meist, welcher Teilnehmer zuerst ausgefallen ist oder welche Stationswiederkehr erkannt wurde.
Warum leuchtet bei der CPU 317-2 DP die BF2-LED rot? Die BF2-LED signalisiert einen Busfehler an der 2. Schnittstelle X2. Typische Ursachen sind ein fehlender oder abgeschalteter DP-Teilnehmer, eine falsche Parametrierung des zweiten PROFIBUS-Strangs oder ein physikalisches Problem an Leitung oder Busstecker. Vorgehen: betroffenen Strang isolieren, Abschlusswiderstände kontrollieren, die reale Topologie mit der Hardwarekonfiguration vergleichen und anschließend den Diagnosepuffer auslesen. So lässt sich eingrenzen, ob der Fehler von der CPU, vom Netz oder von einem Feldgerät ausgelöst wird.
Warum leuchtet die SF-LED und die CPU geht auf STOP? Die SF-LED steht laut Siemens für einen Hardware- oder Softwarefehler. Häufige Auslöser sind eine inkonsistente Hardwarekonfiguration, fehlerhafte Verdrahtung, ein Peripherieproblem oder ein Programmlauf, der einen Diagnoseeintrag erzeugt. Nach einem Speicherreset kann die CPU ebenfalls mit SF reagieren, wenn Konfiguration und realer Aufbau nicht zusammenpassen. Der richtige erste Schritt ist deshalb nicht das blinde Tauschen, sondern das Auslesen des Diagnosepuffers. Dort steht in der Regel, ob es sich um Konfigurationsfehler, Baugruppenausfall, Busproblem oder Programmfehler handelt.
Warum startet die CPU 317-2 DP nicht oder bleibt in STOP, wenn keine MMC steckt? Diese CPU besitzt keinen integrierten Ladespeicher und benötigt für den Betrieb zwingend eine SIMATIC Micro Memory Card. Fehlt die Karte, ist sie defekt oder enthält sie keinen passenden Inhalt, startet die CPU nicht regulär. Prüfen Sie daher zuerst, ob eine gültige Siemens MMC korrekt eingesteckt ist. Wurde die Karte im Betrieb gezogen oder ist ihr Inhalt inkonsistent, kann ein erneutes Einsetzen mit anschließendem Urlöschen erforderlich sein. Erst danach sollte das Anwenderprogramm wieder geladen werden.
Warum blinkt die STOP-LED und die CPU fordert ein Urlöschen an? Ein langsames Blinken der STOP-LED weist auf eine Urlöschanforderung hin. Das tritt typischerweise nach bestimmten MMC-Vorgängen, nach einem Rücksetzen oder bei inkonsistentem Speicherzustand auf. In diesem Fall wird die CPU über den Schalter auf MRES in den Urlöschvorgang geführt. Bleibt die CPU danach weiter auffällig, sollte die MMC erneut geprüft oder neu formatiert werden. Wenn die SF-Anzeige auch ohne MMC nach dem Reset bestehen bleibt, muss zusätzlich ein Defekt an CPU oder Firmware in Betracht gezogen werden.

Ist 6ES7317-2AK14-0AB0 noch erhältlich?

Siemens kennzeichnet die Baugruppe als Ersatzteil und weist zugleich aus, dass das Produkt seit 01.10.2025 abgekündigt ist. Für Betreiber bedeutet das: Beschaffung ist nicht mehr über einen normalen Produktlebenszyklus zu denken, sondern über Restbestände, Austauschgeräte, geprüfte Gebrauchtware und Reparaturservices. Genau deshalb sind Angebote mit Reparatur, Austausch und funktionsgeprüften Varianten für diese CPU besonders relevant.

Welche Software wird für die 6ES7317-2AK14-0AB0 benötigt?

Siemens nennt für die CPU STEP 7 als Engineering- und Konfigurationsumgebung. Im Datenblatt werden STEP 7 ab V5.5 + SP1 genannt, ältere Versionen nur mit passendem Support Package beziehungsweise Hotfix Support Package. Für Betreiber bestehender Altanlagen ist das wichtig, weil nicht jede ältere Engineering-Installation die Baugruppe ohne Nachpflege korrekt erkennt oder projektiert.

Welche Speicherkarte braucht die CPU 317-2 DP?

Die CPU benötigt zwingend eine SIMATIC Micro Memory Card. Sie übernimmt den Ladespeicher, dient als transportabler Datenträger und sichert Programm und Daten wartungsfrei ohne Batterie. Siemens gibt für diese Baugruppe eine MMC-Größe von bis zu 8 MB an. Für Einkauf und Instandhaltung ist das relevant, weil eine fehlende oder ungeeignete Karte direkt zum Stillstand oder zu Startproblemen führen kann.

Ist 6ES7317-2AK14-0AB0 der Nachfolger von 6ES7317-2AJ10-0AB0?

Ja. Siemens weist für die ältere 6ES7317-2AJ10-0AB0 die 6ES7317-2AK14-0AB0 als Nachfolger aus. Zusätzlich beschreibt Siemens die innovierten S7-300 V3-CPUs als spare-part compatible zu den Vorgängerversionen. Für die Praxis heißt das: Die 2AK14-Variante ist die naheliegende Beschaffungsoption, wenn eine 2AJ10 ersetzt werden muss. Trotzdem sollte vor dem Einbau immer die konkrete Projektierung und Anlagenumgebung geprüft werden.

Was ist für eine schnelle Wiederinbetriebnahme sinnvoller: Reparatur oder Austausch?

Wenn die Downtime im Vordergrund steht, ist ein Austausch meist der schnellste Weg, weil EICHLER dafür aktuell 1 bis 3 Tage nennt. Wenn die vorhandene Baugruppe erhalten werden soll und Kosten stärker gewichtet werden, ist die Reparatur häufig wirtschaftlich sinnvoll; dafür nennt EICHLER 2 bis 5 Tage. Hinzu kommt, dass die Reparatur mit technischer Reinigung, vorbeugender Instandhaltung, Funktionsprüfung und mindestens 24 Monaten Garantie beschrieben ist. Für planbare Instandhaltung ist das oft die ausgewogenste Lösung.

Welche Modernisierungsoption nennt Siemens für diese CPU?

Für eine echte Modernisierung verweist Siemens im Migrationsleitfaden von S7-300 nach S7-1500 auf die CPU 1516-3 PN/DP. Das ist wichtig für Entscheider: Diese Zuordnung ist als Migrationspfad zu verstehen, nicht als einfacher steckgleicher Ersatz. Siemens beschreibt Migration ausdrücklich als grundlegenden Systemwechsel mit Anpassungen an Hardware, Software und Datenübernahme. Für bestehende Anlagen ist deshalb die Abwägung zwischen Weiterbetrieb mit Ersatzteilstrategie und geplanter Migration zentral.

Wichtige Dokumente

Reparatur-Begleitschein

Laden Sie den Begleitschein als PDF herunter oder nutzen Sie die digitale Reparaturanmeldung und senden Sie Ihre defekte Baugruppen zur Reparatur ins EICHLER-Service-Center.

Lachender Eichler Techniker zeigt auf grünes PDF mit dem Sonderverkauf von Automatisierungstechnik

Qualität & Garantie

Herausragende Dienst­leistungs­qualität bei jedem Handgriff

Zwei Eichler Techniker Klatschen sich nach erfolgreicher Reparatur ab

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