SIEMENS 6ES7314-6BH04-0AB0

  • SIEMENS | Baugruppen | CPU / Zentralbaugruppen

  • EICHLER-Art.Nr.: K0252208
  • EAN: 4025515079118
  • UPC: 040892788594

Produktbeschreibung

SIMATIC S7-300, CPU 314C-2 PTP KOMPAKT-CPU MIT MPI, 24 DE/16 DA, 4AE, 2AA, 1 PT100, 4 SCHNELLE ZAEHLER (60 KHZ), INTEGRIERTE SCHNITTST. RS485, INTEGR. STROMVERSORGUNG DC 24V, ARBEITSSPEICHER 192 KBYTE, FRONTSTECKER (2X 40-POLIG) UND MICRO MEMORY CARD ERFORDERLICH

Leistungen für SIEMENS 6ES7314-6BH04-0AB0

Reparatur

2-5 Tage

von 1.392,96 €

bis 2.048,48 €

je Stck. 159,00 €

Austausch

Gebraucht

Neu

1-3 Tage

3 Stck.

2.731,30 €

2.048,47 €

2.048,47 € *

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Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: N ECCN: EAR99H
Nettogewicht pro ME 0.73
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus EOP: 2025-10-01
EAN 4025515079118
UPC 040892788594
Statistische Warennummer 85371091
Listenkennzeichen (LKZ) ST73
Fabrikategruppe 4256
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: 20110913
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 /
eClass 5.1 27-24-22-07
eClass 6.0 27-24-22-07
ETIM 3 /
ETIM 4 EC000236
ETIM 5 EC000236

Was ist 6ES7314-6BH04-0AB0 und wo wird es eingesetzt

Die 6ES7314-6BH04-0AB0 ist eine SIMATIC S7-300 CPU 314C-2 PtP von Siemens. Sie vereint SPS-Funktion, integrierte digitale und analoge Ein- und Ausgänge, einen Pt100-Kanal sowie eine serielle Punkt-zu-Punkt-Schnittstelle in einer kompakten Baugruppe. Damit eignet sie sich besonders für Maschinen und Bestandsanlagen, in denen wenig Platz im Schaltschrank vorhanden ist und gleichzeitig serielle Teilnehmer angebunden werden müssen. Typische Einsatzfelder sind kompakte Automatisierungslösungen mit lokaler I/O, Zählaufgaben und serieller Kommunikation, etwa zu Barcode-Lesern, Druckern, Waagen oder anderen Geräten mit serieller Schnittstelle. Für die CPU 314C-2 PtP stehen über die integrierte PtP-Schnittstelle die Protokolle ASCII, 3964(R) und RK512 zur Verfügung.

Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten

Die CPU arbeitet mit 24 V DC und toleriert einen Spannungsbereich von 19,2 bis 28,8 V. Für die Steuerungsaufgabe stehen 192 KB Arbeitsspeicher zur Verfügung. Der Ladespeicher sitzt nicht intern, sondern auf einer Micro Memory Card, die bis 8 MB unterstützt wird. Integriert sind 24 digitale Eingänge, 16 digitale Ausgänge, 4 analoge Standardeingänge, 2 Analogausgänge und 1 Pt100-Eingang. Hinzu kommen 4 schnelle Zähler mit 60 kHz, was die CPU für Impuls-, Zähl- und einfache Positionieraufgaben interessant macht. Die typischen Bearbeitungszeiten von 0,06 µs für Bitoperationen und 0,12 µs für Wortoperationen zeigen, dass die Baugruppe für klassische S7-300-Maschinensteuerungen mit kompakter Peripherie gut ausgelegt ist. Auch der Ausbau auf bis zu 4 Baugruppenträger ist möglich.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz

Für Betreiber und Einkäufer ist der Lebenszyklus dieser CPU ein zentrales Thema. Siemens führt die 6ES7314-6BH04-0AB0 aktuell als spare part und mit dem Lifecycle-Status PM410: Product cancellation. Auf der EICHLER-Produktseite ist zusätzlich der Produktstatus EOP: 2025-10-01 hinterlegt. Für die Praxis bedeutet das: Die Baugruppe gehört in ein aktives Obsoleszenz- und Ersatzteilmanagement, weil Verfügbarkeit, Wiederbeschaffung und Planbarkeit mit zunehmendem Alter kritischer werden. Ein explizit ausgewiesener 1:1-Stecknachfolger ist in den aktuellen Siemens-Produktinformationen nicht benannt. Im Siemens-Migrationsleitfaden wird die CPU 1512C als Zielsystem für die Migration der CPU 314C-2 PtP genannt. Das ist jedoch als Migrationspfad zu verstehen und nicht als steckkompatibler Sofort-Ersatz im Bestand.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie relevant sind

Für Instandhaltung, Einkauf und Produktionsverantwortliche sind bei dieser Baugruppe vor allem Reparatur, Austausch, Gebraucht- und Neugerät relevant. EICHLER bietet für die 6ES7314-6BH04-0AB0 eine Reparatur mit 2 bis 5 Tagen an; enthalten sind laut Produktseite eine technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, umfassende Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie. Zusätzlich ist ein Prüfprotokoll optional verfügbar. Wer einen Stillstand kurzfristig abfangen muss, kann je nach Bedarf auf Austausch, gebrauchte Baugruppen oder Neuware zurückgreifen; Neuware wird auf der Produktseite aktuell mit 1 bis 3 Tagen ausgewiesen. Gerade bei abgekündigten S7-300-Baugruppen ist das wichtig, weil EICHLER Reparatur und Life Cycle Management gezielt darauf ausrichtet, Anlagenverfügbarkeit trotz Obsoleszenz zu sichern und laut Reparaturseite bis zu 70 % Kostenersparnis gegenüber dem Neukauf zu ermöglichen.

Attribut Wert
Allgemeine Informationen
Produkttyp-Bezeichnung CPU 314C-2 PtP
HW-Funktionsstand 1
Firmware-Version V3.3
Engineering mit
● Programmierpaket STEP 7 ab V5.5 + SP1 oder STEP 7 ab V5.3 + SP2 mit HSP 204
Versorgungsspannung
Nennwert (DC) 24 V
zulässiger Bereich, untere Grenze (DC) 19,2 V
zulässiger Bereich, obere Grenze (DC) 28,8 V
externe Absicherung für Versorgungsleitungen (Empfehlung) LS-Schalter, Typ C, min. 2 A; LS-Schalter, Typ B, min. 4 A
Netz- und Spannungsausfallüberbrückung
● Netz-/Spannungsausfallüberbrückungszeit 5 ms
● Wiederholrate, min. 1 s
Lastspannung L+
Digitaleingänge
— Nennwert (DC) 24 V
— Verpolschutz Ja
Digitalausgänge
— Nennwert (DC) 24 V
— Verpolschutz Nein
Eingangsstrom
Stromaufnahme (Nennwert) 660 mA
Stromaufnahme (im Leerlauf), typ. 150 mA
Einschaltstrom, typ. 5 A
I²t 0,7 A²·s
Digitaleingänge
● aus Lastspannung L+ (ohne Last), max. 80 mA
Digitalausgänge
● aus Lastspannung L+, max. 50 mA
Verlustleistung
Verlustleistung, typ. 13 W
Speicher
Arbeitsspeicher
● integriert 192 kbyte
● erweiterbar Nein
Ladespeicher
● steckbar (MMC) Ja
● steckbar (MMC), max. 8 Mbyte
● Datenhaltung auf MMC (nach letzter Programmierung), min. 10 a
Pufferung
● vorhanden Ja; durch MMC gewährleistet (wartungsfrei)
● ohne Batterie Ja; Programm und Daten
CPU-Bearbeitungszeiten
für Bitoperationen, typ. 0,06 µs
für Wortoperationen, typ. 0,12 µs
für Festpunktarithmetik, typ. 0,16 µs
für Gleitpunktarithmetik, typ. 0,59 µs
CPU-Bausteine
Anzahl Bausteine (gesamt) 1 024; (DBs, FCs, FBs) Die maximale Anzahl ladbarer Bausteine kann durch die von Ihnen eingesetzte MMC reduziert sein.
DB
● Anzahl, max. 1 024; Nummernband: 1 bis 16000
● Größe, max. 64 kbyte
FB
● Anzahl, max. 1 024; Nummernband: 0 bis 7999
● Größe, max. 64 kbyte
FC
● Anzahl, max. 1 024; Nummernband: 0 bis 7999
● Größe, max. 64 kbyte
OB
● Anzahl, max. siehe Operationsliste
● Größe, max. 64 kbyte
● Anzahl Freie-Zyklus-OBs 1; OB 1
● Anzahl Uhrzeitalarm-OBs 1; OB 10
● Anzahl Verzögerungsalarm-OBs 2; OB 20, 21
● Anzahl Weckalarm-OBs 4; OB 32, 33, 34, 35
● Anzahl Prozessalarm-OBs 1; OB 40
● Anzahl Anlauf-OBs 1; OB 100
● Anzahl Asynchron-Fehler-OBs 4; OB 80, 82, 85, 87
● Anzahl Synchron-Fehler-OBs 2; OB 121, 122
Schachtelungstiefe
● je Prioritätsklasse 16
● zusätzliche innerhalb eines Fehler-OBs 4
Zähler, Zeiten und deren Remanenz
S7-Zähler
● Anzahl 256
Remanenz
— einstellbar Ja
— voreingestellt Z 0 bis Z 7
Zählbereich
— untere Grenze 0
— obere Grenze 999
IEC-Counter
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
S7-Zeiten
● Anzahl 256
Remanenz
— einstellbar Ja
— voreingestellt keine Remanenz
Zeitbereich
— untere Grenze 10 ms
— obere Grenze 9 990 s
IEC-Timer
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
Datenbereiche und deren Remanenz
remanenter Datenbereich (inklusive Zeiten, Zähler, Merker), max. 64 kbyte
Merker
● Größe, max. 256 byte
● Remanenz vorhanden Ja; MB 0 bis MB 255
● Remanenz voreingestellt MB 0 bis MB 15
● Anzahl Taktmerker 8; 1 Merkerbyte
Datenbausteine
● Remanenz einstellbar Ja; über Non Retain Eigenschaft am DB
● Remanenz voreingestellt Ja
Lokaldaten
● je Prioritätsklasse, max. 32 kbyte; max. 2048 byte pro Baustein
Adressbereich
Peripherieadressbereich
● Eingänge 1 024 byte
● Ausgänge 1 024 byte
davon dezentral
— Eingänge keine
— Ausgänge keine
Prozessabbild
● Eingänge 1 024 byte
● Ausgänge 1 024 byte
● Eingänge, einstellbar 1 024 byte
● Ausgänge, einstellbar 1 024 byte
● Eingänge, voreingestellt 128 byte
● Ausgänge, voreingestellt 128 byte
Digitale Kanäle
● Eingänge 1 016
— davon zentral 1 016
● Ausgänge 1 008
— davon zentral 1 008
Analoge Kanäle
● Eingänge 253
— davon zentral 253
● Ausgänge 250
— davon zentral 250
Hardware-Ausbau
Anzahl Erweiterungsgeräte, max. 3
Anzahl DP-Master
● integriert keine
● über CP 4
Anzahl betreibbarer FM und CP (Empfehlung)
● FM 8
● CP, PtP 8
● CP, LAN 10
Baugruppenträger
● Baugruppenträger, max. 4
● Baugruppen je Baugruppenträger, max. 8; im Baugruppenträger 3 max. 7
Uhrzeit
Uhr
● Hardware-Uhr (Echtzeituhr) Ja
● gepuffert und synchronisierbar Ja
● Pufferungsdauer 6 wk; bei 40 °C Umgebungstemperatur
● Abweichung pro Tag, max. 10 s; typ.: 2 s
● Verhalten der Uhr nach NETZ-EIN Uhr läuft nach NETZ-AUS weiter
● Verhalten der Uhr nach Ablauf der Pufferdauer die Uhr läuft mit der Uhrzeit weiter, bei der NETZ-AUS erfolgte
Betriebsstundenzähler
● Anzahl 1
● Nummer/Nummernband 0
● Wertebereich 0 bis 2^31 Stunden (bei Verwendung des SFC 101)
● Granularität 1 h
● remanent Ja; muss bei jedem Neustart neu gestartet werden
Uhrzeitsynchronisation
● unterstützt Ja
● auf MPI, Master Ja
● auf MPI, Device Ja
● im AS, Master Ja
● im AS, Device Nein
Digitaleingaben
Anzahl der Eingänge 24
● davon für technologische Funktionen nutzbare Eingänge 16
integrierte Kanäle (DI) 24
Eingangskennlinie nach IEC 61131, Typ 1 Ja
Anzahl gleichzeitig ansteuerbarer Eingänge
waagerechte Einbaulage
— bis 40 °C, max. 24
— bis 60 °C, max. 12
senkrechte Einbaulage
— bis 40 °C, max. 12
Eingangsspannung
● Nennwert (DC) 24 V
● für Signal "0" -3 ... +5 V
● für Signal "1" +15 ... +30 V
Eingangsstrom
● für Signal "1", typ. 8 mA
Eingangsverzögerung (bei Nennwert der Eingangsspannung)
für Standardeingänge
— parametrierbar Ja; 0,1 / 0,3 / 3 / 15 ms (Sie können die Eingangsverzögerung der Standardeingänge während der Programmlaufzeit umprojektieren. Beachten Sie, dass Ihre neu eingestellte Filterzeit dann unter Umständen erst nach einmaligem Ablauf der bisherigen Filterzeit wirksam wird.)
— Nennwert 3 ms
für Technologische Funktionen
— bei "0" nach "1", max. 8 µs; Minimale Impulsbreite/minimale Impulspause bei maximaler Zählfrequenz
Leitungslänge
● geschirmt, max. 1 000 m; 50 m für technologische Funktionen
● ungeschirmt, max. 600 m; für technologische Funktionen: Nein
für Technologische Funktionen
— geschirmt, max. 50 m; bei maximaler Zählfrequenz
— ungeschirmt, max. nicht erlaubt
Digitalausgaben
Anzahl der Ausgänge 16
● davon schnelle Ausgänge 4; Achtung: Sie dürfen die schnellen Ausgänge Ihrer CPU nicht parallel schalten
integrierte Kanäle (DO) 16
Kurzschluss-Schutz Ja; elektronisch taktend
● Ansprechschwelle, typ. 1 A
Begrenzung der induktiven Abschaltspannung auf L+ (-48 V)
Ansteuern eines Digitaleingangs Ja
Schaltvermögen der Ausgänge
● bei Lampenlast, max. 5 W
Lastwiderstandsbereich
● untere Grenze 48 Ω
● obere Grenze 4 kΩ
Ausgangsspannung
● für Signal "1", min. L+ (-0,8 V)
Ausgangsstrom
● für Signal "1" Nennwert 500 mA
● für Signal "1" zulässiger Bereich, min. 5 mA
● für Signal "1" zulässiger Bereich, max. 0,6 A
● für Signal "1" Mindestlaststrom 5 mA
● für Signal "0" Reststrom, max. 0,5 mA
Parallelschalten von zwei Ausgängen
● zur Leistungserhöhung Nein
● zur redundanten Ansteuerung einer Last Ja
Schaltfrequenz
● bei ohmscher Last, max. 100 Hz
● bei induktiver Last, max. 0,5 Hz
● bei Lampenlast, max. 100 Hz
● der Impulsausgänge, bei ohmscher Last, max. 2,5 kHz
Summenstrom der Ausgänge (je Gruppe)
waagerechte Einbaulage
— bis 40 °C, max. 3 A
— bis 60 °C, max. 2 A
senkrechte Einbaulage
— bis 40 °C, max. 2 A
Leitungslänge
● geschirmt, max. 1 000 m
● ungeschirmt, max. 600 m
Analogeingaben
Anzahl Analogeingänge 5
● bei Spannungs-/Strommessung 4
● bei Widerstands-/Widerstandthermometermessung 1
integrierte Kanäle (AI) 5; 4x Strom/Spannung, 1x Widerstand
zulässige Eingangsspannung für Stromeingang (Zerstörgrenze), max. 5 V; dauerhaft
zulässige Eingangsspannung für Spannungseingang (Zerstörgrenze), max. 30 V; dauerhaft
zulässiger Eingangsstrom für Spannungseingang (Zerstörgrenze), max. 0,5 mA; dauerhaft
zulässiger Eingangsstrom für Stromeingang (Zerstörgrenze), max. 50 mA; dauerhaft
elektrische Eingangsfrequenz, max. 400 Hz
Leerlaufspannung für Widerstandsgeber, typ. 3,3 V
Konstantmessstrom für Widerstandsgeber, typ. 1,25 mA
technische Einheit für Temperaturmessung einstellbar Ja; Grad Celsius / Grad Fahrenheit / Kelvin
Eingangsbereiche
● Spannung Ja; ±10 V / 100 kΩ; 0 V bis 10 V / 100 kΩ
● Strom Ja; ±20 mA / 100 Ω; 0 mA bis 20 mA / 100 Ω; 4 mA bis 20 mA / 100 Ω
● Widerstandsthermometer Ja; Pt 100 / 10 MΩ
● Widerstand Ja; 0 Ω bis 600 Ω / 10 MΩ
Eingangsbereiche (Nennwerte), Spannungen
● 0 bis +10 V Ja
— Eingangswiderstand (0 bis 10 V) 100 kΩ
Eingangsbereiche (Nennwerte), Ströme
● 0 bis 20 mA Ja
— Eingangswiderstand (0 bis 20 mA) 100 Ω
● -20 mA bis +20 mA Ja
— Eingangswiderstand (-20 mA bis +20 mA) 100 Ω
● 4 mA bis 20 mA Ja
— Eingangswiderstand (4 mA bis 20 mA) 100 Ω
Eingangsbereiche (Nennwerte), Widerstandsthermometer
● Pt 100 Ja
— Eingangswiderstand (Pt 100) 10 MΩ
Eingangsbereiche (Nennwerte), Widerstände
● 0 bis 600 Ohm Ja
— Eingangswiderstand (0 bis 600 Ohm) 10 MΩ
Thermoelement (TC)
Temperaturkompensation
— parametrierbar Nein
Kennlinienlinearisierung
● parametrierbar Ja; softwaremäßig
— für Widerstandsthermometer Pt 100
Leitungslänge
● geschirmt, max. 100 m
Analogausgaben
integrierte Kanäle (AO) 2
Spannungsausgang, Kurzschluss-Schutz Ja
Spannungsausgang, Kurzschlussstrom, max. 55 mA
Stromausgang, Leerlaufspannung, max. 14 V
Ausgangsbereiche, Spannung
● 0 bis 10 V Ja
● -10 V bis +10 V Ja
Ausgangsbereiche, Strom
● 0 bis 20 mA Ja
● -20 mA bis +20 mA Ja
● 4 mA bis 20 mA Ja
Anschluss der Aktoren
● für Spannungsausgang Zweileiter-Anschluss Ja; ohne Kompensation der Leitungswiderstände
● für Spannungsausgang Vierleiter-Anschluss Nein
● für Stromausgang Zweileiter-Anschluss Ja
Bürdenwiderstand (im Nennbereich des Ausgangs)
● bei Spannungsausgängen, min. 1 kΩ
● bei Spannungsausgängen, kapazitive Last, max. 0,1 µF
● bei Stromausgängen, max. 300 Ω
● bei Stromausgängen, induktive Last, max. 0,1 mH
Zerstörgrenze gegen von außen angelegte Spannungen und Ströme
● Spannungen an den Ausgängen gegen MANA 16 V; dauerhaft
● Strom, max. 50 mA; dauerhaft
Leitungslänge
● geschirmt, max. 200 m
Analogwertbildung für die Eingänge
Messprinzip Momentanwertverschlüsselung (sukzessive Approximation)
Integrations- und Wandlungszeit/Auflösung pro Kanal
● Auflösung mit Übersteuerungsbereich (Bit inklusive Vorzeichen), max. 12 bit
● Integrationszeit parametrierbar Ja; 16,6 / 20 ms
● Störspannungsunterdrückung für Störfrequenz f1 in Hz 50 / 60 Hz
● Zeitkonstante des Eingangsfilters 0,38 ms
● Grundausführungszeit der Baugruppe (alle Kanäle freigegeben) 1 ms
Analogwertbildung für die Ausgänge
Integrations- und Wandlungszeit/Auflösung pro Kanal
● Auflösung mit Übersteuerungsbereich (Bit inklusive Vorzeichen), max. 12 bit
● Wandlungszeit (pro Kanal) 1 ms
Einschwingzeit
● für ohmsche Last 0,6 ms
● für kapazitive Last 1 ms
● für induktive Last 0,5 ms
Geber
Anschluss der Signalgeber
● für Spannungsmessung Ja
● für Strommessung als 2-Draht-Messumformer Ja; mit externer Versorgung
● für Strommessung als 4-Draht-Messumformer Ja
● für Widerstandsmessung mit Zweileiter-Anschluss Ja; ohne Kompensation der Leitungswiderstände
● für Widerstandsmessung mit Dreileiter-Anschluss Nein
● für Widerstandsmessung mit Vierleiter-Anschluss Nein
Anschließbare Geber
● 2-Draht-Sensor Ja
— zulässiger Ruhestrom (2-Draht-Sensor), max. 1,5 mA
Fehler/Genauigkeiten
Temperaturfehler (bezogen auf Eingangsbereich), (+/-) 0,006 %/K
Übersprechen zwischen den Eingängen, min. 60 dB
Wiederholgenauigkeit im eingeschwungenen Zustand bei 25 °C (bezogen auf Eingangsbereich), (+/-) 0,06 %
Ausgangswelligkeit (bezogen auf Ausgangsbereich, Bandbreite 0 bis 50 kHz), (+/-) 0,1 %
Linearitätsfehler (bezogen auf Ausgangsbereich), (+/-) 0,15 %
Temperaturfehler (bezogen auf Ausgangsbereich), (+/-) 0,01 %/K
Übersprechen zwischen den Ausgängen, min. 60 dB
Wiederholgenauigkeit im eingeschwungenen Zustand bei 25 °C (bezogen auf Ausgangsbereich), (+/-) 0,06 %
Gebrauchsfehlergrenze im gesamten Temperaturbereich
● Spannung, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 1 %
● Strom, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 1 %
● Widerstand, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 1 %
● Spannung, bezogen auf Ausgangsbereich, (+/-) 1 %
● Strom, bezogen auf Ausgangsbereich, (+/-) 1 %
Grundfehlergrenze (Gebrauchsfehlergrenze bei 25 °C)
● Spannung, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 0,8 %; Linearitätsfehler ±0,06 %
● Strom, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 0,8 %; Linearitätsfehler ±0,06 %
● Widerstand, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 0,8 %; Linearitätsfehler ±0,2 %
● Widerstandsthermometer, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 0,8 %
● Spannung, bezogen auf Ausgangsbereich, (+/-) 0,8 %
● Strom, bezogen auf Ausgangsbereich, (+/-) 0,8 %
Störspannungsunterdrückung für f = n x (f1 +/- 1 %), f1 = Störfrequenz
● Gegentaktstörung (Spitzenwert der Störung < Nennwert des Eingangsbereichs), min. 30 dB
● Gleichtaktstörung, min. 40 dB
Schnittstellen
Anzahl Schnittstellen PROFINET 0
Anzahl Schnittstellen RS 485 1; MPI
Anzahl Schnittstellen RS 422 1; RS 422 / 485 kombiniert
Punkt-zu-Punkt-Kopplung
● Leitungslänge, max. 1 200 m
Integrierte Protokolltreiber
— 3964 (R) Ja
— ASCII Ja
— RK 512 Ja
Übertragungsgeschwindigkeit, RS 422/485
— mit 3964 (R)-Protokoll, max. 19,2 kbit/s; 38,4 kbit/s Halbduplex; 19,2 kbit/s Vollduplex
— mit ASCII-Protokoll, max. 19,2 kbit/s; 38,4 kbit/s Halbduplex; 19,2 kbit/s Vollduplex
— mit RK 512-Protokoll, max. 19,2 kbit/s; 38,4 kbit/s Halbduplex; 19,2 kbit/s Vollduplex
1. Schnittstelle
Schnittstellentyp integrierte RS 485 - Schnittstelle
potenzialgetrennt Nein
Schnittstellenphysik
● RS 485 Ja
● Ausgangsstrom der Schnittstelle, max. 200 mA
Protokolle
● MPI Ja
● PROFIBUS DP-Master Nein
● PROFIBUS DP-Device Nein
● Punkt-zu-Punkt-Kopplung Nein
MPI
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 187,5 kbit/s
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Nein
— Globaldatenkommunikation Ja
— S7-Basis-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation Ja; nur Server, einseitig projektierte Verbindung
— S7-Kommunikation, als Client Nein; aber über CP und ladbare FB
— S7-Kommunikation, als Server Ja
2. Schnittstelle
Schnittstellentyp integrierte RS 422- / 485-Schnittstelle
potenzialgetrennt Ja
Schnittstellenphysik
● RS 485 Ja; RS 422 / 485 (X.27)
● Ausgangsstrom der Schnittstelle, max. Nein
Protokolle
● MPI Nein
● PROFINET IO-Controller Nein
● PROFINET IO-Device Nein
● PROFINET CBA Nein
● PROFIBUS DP-Master Nein
● PROFIBUS DP-Device Nein
● Punkt-zu-Punkt-Kopplung Ja
Punkt-zu-Punkt-Kopplung
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 19,2 kbit/s; 38,4 kbit/s Halbduplex; 19,2 kbit/s Vollduplex
● Schnittstelle aus dem Anwenderprogramm steuerbar Ja
● Schnittstelle kann Alarm/Interrupt im Anwenderprogramm auslösen Ja; Meldung bei Break - Kennung
Protokolle
PROFIsafe Nein
Kommunikationsfunktionen
PG/OP-Kommunikation Ja
Datensatz-Routing Nein
Globaldatenkommunikation
● unterstützt Ja
● Anzahl GD-Kreise, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Sender, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Empfänger, max. 8
● Größe GD-Pakete, max. 22 byte
● Größe GD-Pakete (davon konsistent), max. 22 byte
S7-Basis-Kommunikation
● unterstützt Ja
● Nutzdaten pro Auftrag, max. 76 byte
● Nutzdaten pro Auftrag (davon konsistent), max. 76 byte; 76 byte (bei X_SEND bzw. X_RCV); 64 byte (bei X_PUT bzw. X_GET als Server)
S7-Kommunikation
● unterstützt Ja
● als Server Ja
● als Client Ja; über CP und ladbare FB
● Nutzdaten pro Auftrag, max. 180 kbyte; bei PUT / GET
● Nutzdaten pro Auftrag (davon konsistent), max. 240 byte; als Server
S5-kompatible Kommunikation
● unterstützt Ja; über CP und ladbare FC
Anzahl Verbindungen
● gesamt 12
● verwendbar für PG-Kommunikation 11
— für PG-Kommunikation reserviert 1
— für PG-Kommunikation einstellbar, min. 1
— für PG-Kommunikation einstellbar, max. 11
● verwendbar für OP-Kommunikation 11
— für OP-Kommunikation reserviert 1
— für OP-Kommunikation einstellbar, min. 1
— für OP-Kommunikation einstellbar, max. 11
● verwendbar für S7-Basis-Kommunikation 8
— für S7-Basis-Kommunikation reserviert 0
— für S7-Basis-Kommunikation einstellbar, min. 0
— für S7-Basis-Kommunikation einstellbar, max. 8
S7-Meldefunktionen
Anzahl anmeldbarer Stationen für Meldefunktionen, max. 12; abhängig von den projektierten Verbindungen für PG- / OP- und S7- Basiskommunikation
Prozessdiagnosemeldungen Ja
gleichzeitig aktive Alarm_S-Bausteine, max. 300
Test- Inbetriebnahmefunktionen
Status Baustein Ja; bis zu 2 gleichzeitig
Einzelschritt Ja
Anzahl Haltepunkte 4
Status/Steuern
● Status/Steuern Variable Ja
● Variablen Eingänge, Ausgänge, Merker, DB, Zeiten, Zähler
● Anzahl Variablen, max. 30
— davon Status Variable, max. 30
— davon Steuern Variable, max. 14
Forcen
● Forcen Ja
● Forcen, Variablen Eingänge, Ausgänge
● Anzahl Variablen, max. 10
Diagnosepuffer
● vorhanden Ja
● Anzahl Einträge, max. 500
— einstellbar Nein
— davon netzausfallsicher 100; nur die letzten 100 Einträge sind remanent
● Anzahl Einträge im RUN auslesbar, max. 499
— einstellbar Ja; von 10 bis 499
— voreingestellt 10
Servicedaten
● auslesbar Ja
Alarme/Diagnosen/Statusinformationen
Diagnoseanzeige LED
● Statusanzeige Digitaleingang (grün) Ja
● Statusanzeige Digitalausgang (grün) Ja
Integrierte Funktionen
Zähler
● Anzahl Zähler 4; siehe Handbuch "Technologische Funktionen"
● Zählfrequenz, max. 60 kHz
Frequenzmessung Ja
● Anzahl Frequenzmesser 4; bis max. 60 kHz (siehe Handbuch "Technologische Funktionen")
gesteuertes Positionieren Ja
integrierte Funktionsbausteine (Regeln) Ja; PID-Regler (siehe Handbuch "Technologische Funktionen")
PID-Regler Ja
Anzahl Impulsausgänge 4; Pulsweitenmodulation bis max. 2,5 kHz (siehe Handbuch "Technologische Funktionen")
Grenzfrequenz (Impuls) 2,5 kHz
Potenzialtrennung
Potenzialtrennung Digitaleingaben
● Potenzialtrennung Digitaleingaben Ja
● zwischen den Kanälen Nein
● zwischen den Kanälen und Rückwandbus Ja
Potenzialtrennung Digitalausgaben
● Potenzialtrennung Digitalausgaben Ja
● zwischen den Kanälen Ja
● zwischen den Kanälen, in Gruppen zu 8
● zwischen den Kanälen und Rückwandbus Ja
Potenzialtrennung Analogeingaben
● Potenzialtrennung Analogeingaben Ja; gemeinsam für Analogperipherie
● zwischen den Kanälen Nein
● zwischen den Kanälen und Rückwandbus Ja
Potenzialtrennung Analogausgaben
● Potenzialtrennung Analogausgaben Ja; gemeinsam für Analogperipherie
● zwischen den Kanälen Nein
● zwischen den Kanälen und Rückwandbus Ja
Isolation
Isolation geprüft mit DC 600 V
Umgebungsbedingungen
Umgebungstemperatur im Betrieb
● min. 0 °C
● max. 60 °C
Projektierung
Projektierungs-Software
● STEP 7 Ja; STEP 7 ab V5.5 + SP1 oder STEP 7 ab V5.3 + SP2 mit HSP 203
● STEP 7-Lite Nein
Programmierung
● Operationsvorrat siehe Operationsliste
● Klammerebenen 8
● Systemfunktionen (SFC) siehe Operationsliste
● Systemfunktionsbausteine (SFB) siehe Operationsliste
Programmiersprache
— KOP Ja
— FUP Ja
— AWL Ja
— SCL Ja
— CFC Ja
— GRAPH Ja
— HiGraph® Ja
Know-how-Schutz
● Anwenderprogrammschutz/Passwortschutz Ja
● Bausteinverschlüsselung Ja; mit S7-Block Privacy
Maße
Breite 120 mm
Höhe 125 mm
Tiefe 130 mm
Gewichte
Gewicht, ca. 680 g

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum blinkt die STOP-LED an der CPU 314C-2 PtP und die Steuerung startet nicht? Prüfen Sie zuerst, ob eine SIMATIC Micro Memory Card korrekt gesteckt ist. Diese CPU benötigt die MMC für den Betrieb. Nach Erstinbetriebnahme oder Kartenwechsel führt die CPU beim Einschalten ein automatisches Urlöschen durch. Bleibt die CPU in STOP, Urlöschen sauber erneut ausführen und anschließend Hardwarekonfiguration sowie Anwenderprogramm neu laden.
Warum bekomme ich über MPI keine Verbindung zur 6ES7314-6BH04-0AB0? Kontrollieren Sie die PG/PC-Schnittstelle, den verwendeten Busstecker und die Adressierung. In der Inbetriebnahme wird im Forum für diese CPU auf die Werkseinstellung MPI-Adresse 2 verwiesen. Außerdem muss die CPU vollständig mit 24 V versorgt sein und die Micro Memory Card darf nicht fehlen. Erst danach Hardwarekonfiguration übertragen und die Verbindung erneut testen.
Warum leuchtet die SF-LED an der CPU 314C-2 PtP rot? Die SF-LED steht bei der CPU 31xC für einen Hardware- oder Softwarefehler. Der schnellste Weg zur Eingrenzung ist der Diagnosepuffer in STEP 7, denn dort legt die CPU die Fehlerursache in Klartext ab. Erst nach Auswertung des Diagnosepuffers sollte entschieden werden, ob das Problem aus Projektierung, Peripherie, Speicherinhalt oder aus einem Hardwaredefekt der Baugruppe stammt.
Warum funktioniert die serielle RS485-/PtP-Kommunikation an X2 nicht? Prüfen Sie, ob am PtP-Kanal wirklich das passende Protokoll parametriert ist. Für die CPU 314C-2 PtP stehen ASCII, 3964(R) und RK512 zur Verfügung. Bei RS485 arbeitet die Schnittstelle im Halbduplex; dabei darf im Anwenderprogramm immer nur ein Teilnehmer gleichzeitig senden, sonst wird das Telegramm beschädigt. Fehler entstehen häufig durch falsche Schnittstellenparameter, unpassende Topologie oder fehlende Auswertung der empfangenen Strings im SPS-Programm.
Warum wird die 6ES7314-6BH04-0AB0 in STEP 7 nicht richtig erkannt oder nicht sauber projektiert? Prüfen Sie die eingesetzte STEP-7-Version. Für diese Hardwaregeneration nennt Siemens STEP 7 ab V5.5 + SP1 oder STEP 7 ab V5.3 + SP2 mit HSP 204. Ist die Software zu alt oder fehlt das passende Hardware Support Package, kann die CPU in der Hardwarekonfiguration fehlen oder falsch abgebildet werden. Danach die Hardwarekonfiguration erneut in die CPU laden.

Braucht 6ES7314-6BH04-0AB0 zwingend eine Micro Memory Card?

Ja. Die CPU besitzt keinen integrierten Ladespeicher, deshalb ist eine SIMATIC Micro Memory Card für den regulären Betrieb erforderlich. Siemens beschreibt außerdem, dass die CPU nach dem ersten Einschalten mit gesteckter MMC automatisch urlöscht und danach in STOP steht, bis Projekt und Hardware geladen werden. Für Betreiber ist das wichtig, weil viele Startprobleme bei S7-300-Kompakt-CPUs auf eine fehlende, ungeeignete oder falsch eingesetzte MMC zurückgehen.

Welche Schnittstellen und Kommunikationsmöglichkeiten bietet die CPU 314C-2 PtP?

Die Baugruppe kombiniert MPI für Engineering/Service mit einer integrierten PtP-Schnittstelle auf RS422/RS485-Basis für serielle Gerätekommunikation. Über diese PtP-Schnittstelle unterstützt die CPU ASCII, 3964(R) und RK512. Das macht sie interessant, wenn in Bestandsmaschinen seriell arbeitende Fremdgeräte ohne zusätzlichen Kommunikationsprozessor eingebunden werden sollen. Wichtig ist dabei die saubere Parametrierung von Protokoll, Baudrate und Betriebsart, weil die Schnittstelle je nach Topologie als RS422 oder RS485 genutzt wird.

Welche STEP-7-Version wird für Projektierung und Service benötigt?

Für die 6ES7314-6BH04-0AB0 nennt Siemens STEP 7 ab V5.5 + SP1 oder STEP 7 ab V5.3 + SP2 mit HSP 204. Diese Anforderung ist für Einkauf und Instandhaltung gleichermaßen relevant, weil eine vermeintlich verfügbare Ersatzbaugruppe im Feld wenig hilft, wenn die vorhandene Engineering-Umgebung die CPU nicht korrekt unterstützt. Bei Migrationen oder Serviceeinsätzen sollte deshalb immer geprüft werden, ob das passende Hardware Support Package auf dem Service-Laptop vorhanden ist.

Ist die CPU noch aktiv oder nur noch als Ersatzteil verfügbar?

Die aktuelle Lage spricht klar für Obsoleszenzmanagement. Siemens führt die CPU als spare part und mit PM410: Product cancellation. Zusätzlich ist bei EICHLER ein EOP-Datum 01.10.2025 hinterlegt. Für Betreiber heißt das: Die Baugruppe ist kein Zukunftsprodukt mehr, sondern ein Teil, das aktiv über Reparatur, Lagerstrategie, Austauschkonzepte und Migrationsplanung abgesichert werden sollte, um ungeplante Stillstände zu vermeiden.

Gibt es einen offiziellen Nachfolger für 6ES7314-6BH04-0AB0?

Ein ausdrücklich ausgewiesener steckkompatibler Nachfolger ist in den aktuellen Siemens-Produktinformationen nicht genannt. Im offiziellen Siemens-Migrationsleitfaden wird die CPU 1512C als Zielsystem für die Migration der CPU 314C-2 PtP aufgeführt. Das ist für Entscheider wichtig: Es handelt sich nicht um einen einfachen 1:1-Austausch im Rack, sondern um einen Migrationsschritt in die S7-1500-Welt, der Projektierung, Schnittstellenkonzept und teilweise auch Peripherie berücksichtigen muss.

Wann ist eine Reparatur sinnvoller als Neukauf oder Austausch?

Eine Reparatur ist besonders dann wirtschaftlich, wenn die Maschine kurzfristig wieder anlaufen muss, die bestehende Architektur beibehalten werden soll und ein Umbau auf ein neues Steuerungskonzept im Moment nicht realistisch ist. Für die 6ES7314-6BH04-0AB0 bietet EICHLER eine Reparatur mit 2 bis 5 Tagen an; enthalten sind technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie. Ergänzend nennt EICHLER auf der Reparaturseite bis zu 70 % Kostenersparnis gegenüber dem Neukauf. Gerade bei abgekündigten S7-300-Baugruppen ist das oft der pragmatischste Weg, um Produktionsrisiken zu senken und Verfügbarkeit abzusichern.

Wichtige Dokumente

Reparatur-Begleitschein

Laden Sie den Begleitschein als PDF herunter oder nutzen Sie die digitale Reparaturanmeldung und senden Sie Ihre defekte Baugruppen zur Reparatur ins EICHLER-Service-Center.

Lachender Eichler Techniker zeigt auf grünes PDF mit dem Sonderverkauf von Automatisierungstechnik

Qualität & Garantie

Herausragende Dienst­leistungs­qualität bei jedem Handgriff

Zwei Eichler Techniker Klatschen sich nach erfolgreicher Reparatur ab

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