SIEMENS 6ES7313-5BG04-0AB0

  • SIEMENS | Baugruppen | CPU / Zentralbaugruppen

  • EICHLER-Art.Nr.: K0252205
  • EAN: 4025515079095
  • UPC: 040892788563

Produktbeschreibung

SIMATIC S7-300, CPU 313C, KOMPAKT-CPU MIT MPI, 24 DE/16 DA, 4AE, 2AA, 1 PT100, 3 SCHNELLE ZAEHLER (30 KHZ), INTEGR. STROMVERSORGUNG DC 24V, ARBEITSSPEICHER 128 KBYTE, FRONTSTECKER (2X 40-POLIG) UND MICRO MEMORY CARD ERFORDERLICH

Leistungen für SIEMENS 6ES7313-5BG04-0AB0

Reparatur

2-5 Tage

von 715,04 €

bis 1.287,08 €

je Stck. 159,00 €

Austausch

1-3 Tage

1 Stck.

1.364,12 €

1.023,09 €

je Stck. 159,00 €

1.023,09 € *

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Gebraucht

1-3 Tage

1 Stck.

1.515,69 €

1.136,77 €

je Stck. 159,00 €

1.136,77 € *

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Neu

1-3 Tage

5 Stck.

1.684,10 €

1.263,07 €

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Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: N ECCN: EAR99H
Nettogewicht pro ME 0.71
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus EOP: 2025-10-01
EAN 4025515079095
UPC 040892788563
Statistische Warennummer 85371091
Listenkennzeichen (LKZ) ST73
Fabrikategruppe 4256
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: 20110913
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 /
eClass 5.1 27-24-22-07
eClass 6.0 27-24-22-07
ETIM 3 /
ETIM 4 EC000236
ETIM 5 EC000236

Was ist 6ES7313-5BG04-0AB0 und wo wird es eingesetzt?

Die SIEMENS 6ES7313-5BG04-0AB0 ist eine SIMATIC S7-300 CPU 313C in Kompaktbauform. Sie verbindet die Steuerungsfunktion mit bereits integrierten digitalen und analogen Ein- und Ausgängen in einer Baugruppe. Dadurch eignet sie sich besonders für kompakte Maschinen, Retrofit-Projekte und klar abgegrenzte Automatisierungsaufgaben. Typische Einsatzfelder sind Fördertechnik, Montageplätze, Verpackungsmaschinen, Prüfanlagen oder kleinere Prozessabschnitte mit lokalem I/O-Bedarf. Die CPU kommuniziert über MPI, arbeitet mit 24 V DC und benötigt für den Betrieb eine SIMATIC Micro Memory Card sowie zwei 40-polige Frontstecker. Sie ist damit vor allem dort interessant, wo bestehende S7-300-Strukturen schnell weiterbetrieben, ersetzt oder wirtschaftlich abgesichert werden sollen.

Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten

Die CPU bietet 24 digitale Eingänge, 16 digitale Ausgänge, 4 analoge Eingänge, 2 analoge Ausgänge, 1 Pt100-Kanal und 3 schnelle Zähler mit 30 kHz. Das ist für viele Maschinensteuerungen ein Vorteil, weil Standard-I/O und technologische Signale bereits ohne zusätzliche Basismodule integriert sind. Der Arbeitsspeicher von 128 KB ist für typische S7-300-Anwendungen mit klassischer STEP-7-Projektierung ausgelegt. Die Versorgung erfolgt mit 24 V DC, zulässig sind 19,2 bis 28,8 V. Die CPU hat eine typische Stromaufnahme von 650 mA und eine typische Verlustleistung von 12 W. Für die Projektierung nennt Siemens STEP 7 V5.5 + SP1 oder höher beziehungsweise STEP 7 V5.3 + SP2 mit HSP 203. Praktisch wichtig ist außerdem: Die integrierten Kanäle besitzen feste Standardadressbereiche, was Inbetriebnahme und Tausch in Bestandsanlagen erleichtert.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz

Siemens führt die Baugruppe als spare part. In den recherchierten Herstellerinformationen wird eine Announcement of product phase-out zum 01.10.2023 und eine Product cancellation zum 01.10.2025 genannt; auf der EICHLER-Seite ist zusätzlich Produktstatus EOP: 2025-10-01 ausgewiesen. Für Instandhaltung, Einkauf und Produktionsverantwortliche bedeutet das: Die CPU gehört in eine aktive Obsoleszenzstrategie, weil langfristige Serienverfügbarkeit und Ersatzteilversorgung enger werden können. Ein vom Hersteller klar verifizierter 1:1-kompatibler Plug-and-Play-Nachfolger für genau diese MLFB ließ sich in den recherchierten Herstellerquellen nicht belegen. Siemens nennt im Migrationsleitfaden für die Modernisierung auf S7-1500 die CPU 1511C als Ziel-CPU. Das ist jedoch eine Migrationsoption, kein identischer Direktnachfolger ohne Engineering-Aufwand.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie relevant sind

Für diese CPU sind bei EICHLER mehrere Wege praxisnah nutzbar: Reparatur, Austausch, Gebraucht und Neu. Eine Reparatur ist besonders sinnvoll, wenn bestehendes Programm, Verdrahtung und Freigaben möglichst unverändert bleiben sollen; EICHLER nennt dafür typische Durchlaufzeiten von 2 bis 5 Tagen. Austausch, Gebraucht und Neu sind vor allem dann stark, wenn ungeplante Stillstände schnell beendet werden müssen; für diese Varianten werden auf der Produktseite meist 1 bis 3 Tage genannt. Zusätzlich ist ein Prüfprotokoll für CPU/Zentralbaugruppe verfügbar, was bei qualitätssensiblen Anlagen und dokumentationspflichtigen Prozessen hilfreich ist. Die Reparaturen umfassen technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, umfassende Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie. Genau das hilft, die Funktionsfähigkeit einer bestehenden Anlage auch dann abzusichern, wenn die Baugruppe bereits im Obsoleszenzkontext betrieben wird.

Attribut Wert
Allgemeine Informationen
Produkttyp-Bezeichnung CPU 313C
HW-Funktionsstand 1
Firmware-Version V3.3
Engineering mit
● Programmierpaket STEP 7 ab V5.5 + SP1 oder STEP 7 ab V5.3 + SP2 mit HSP 203
Versorgungsspannung
Nennwert (DC) 24 V
zulässiger Bereich, untere Grenze (DC) 19,2 V
zulässiger Bereich, obere Grenze (DC) 28,8 V
externe Absicherung für Versorgungsleitungen (Empfehlung) LS-Schalter, Typ C, min. 2 A; LS-Schalter, Typ B, min. 4 A
Netz- und Spannungsausfallüberbrückung
● Netz-/Spannungsausfallüberbrückungszeit 5 ms
● Wiederholrate, min. 1 s
Lastspannung L+
Digitaleingänge
— Nennwert (DC) 24 V
— Verpolschutz Ja
Digitalausgänge
— Nennwert (DC) 24 V
— Verpolschutz Nein
Eingangsstrom
Stromaufnahme (Nennwert) 650 mA
Stromaufnahme (im Leerlauf), typ. 150 mA
Einschaltstrom, typ. 5 A
I²t 0,7 A²·s
Digitaleingänge
● aus Lastspannung L+ (ohne Last), max. 80 mA
Digitalausgänge
● aus Lastspannung L+, max. 50 mA
Verlustleistung
Verlustleistung, typ. 12 W
Speicher
Arbeitsspeicher
● integriert 128 kbyte
● erweiterbar Nein
Ladespeicher
● steckbar (MMC) Ja
● steckbar (MMC), max. 8 Mbyte
● Datenhaltung auf MMC (nach letzter Programmierung), min. 10 a
Pufferung
● vorhanden Ja; durch MMC gewährleistet (wartungsfrei)
● ohne Batterie Ja; Programm und Daten
CPU-Bearbeitungszeiten
für Bitoperationen, typ. 0,07 µs
für Wortoperationen, typ. 0,15 µs
für Festpunktarithmetik, typ. 0,2 µs
für Gleitpunktarithmetik, typ. 0,72 µs
CPU-Bausteine
Anzahl Bausteine (gesamt) 1 024; (DBs, FCs, FBs) Die maximale Anzahl ladbarer Bausteine kann durch die von Ihnen eingesetzte MMC reduziert sein.
DB
● Anzahl, max. 1 024; Nummernband: 1 bis 16000
● Größe, max. 64 kbyte
FB
● Anzahl, max. 1 024; Nummernband: 0 bis 7999
● Größe, max. 64 kbyte
FC
● Anzahl, max. 1 024; Nummernband: 0 bis 7999
● Größe, max. 64 kbyte
OB
● Anzahl, max. siehe Operationsliste
● Größe, max. 64 kbyte
● Anzahl Freie-Zyklus-OBs 1; OB 1
● Anzahl Uhrzeitalarm-OBs 1; OB 10
● Anzahl Verzögerungsalarm-OBs 2; OB 20, 21
● Anzahl Weckalarm-OBs 4; OB 32, 33, 34, 35
● Anzahl Prozessalarm-OBs 1; OB 40
● Anzahl Anlauf-OBs 1; OB 100
● Anzahl Asynchron-Fehler-OBs 4; OB 80, 82, 85, 87
● Anzahl Synchron-Fehler-OBs 2; OB 121, 122
Schachtelungstiefe
● je Prioritätsklasse 16
● zusätzliche innerhalb eines Fehler-OBs 4
Zähler, Zeiten und deren Remanenz
S7-Zähler
● Anzahl 256
Remanenz
— einstellbar Ja
— voreingestellt Z 0 bis Z 7
Zählbereich
— untere Grenze 0
— obere Grenze 999
IEC-Counter
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
S7-Zeiten
● Anzahl 256
Remanenz
— einstellbar Ja
— voreingestellt keine Remanenz
Zeitbereich
— untere Grenze 10 ms
— obere Grenze 9 990 s
IEC-Timer
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
Datenbereiche und deren Remanenz
remanenter Datenbereich (inklusive Zeiten, Zähler, Merker), max. 64 kbyte
Merker
● Größe, max. 256 byte
● Remanenz vorhanden Ja; MB 0 bis MB 255
● Remanenz voreingestellt MB 0 bis MB 15
● Anzahl Taktmerker 8; 1 Merkerbyte
Datenbausteine
● Remanenz einstellbar Ja; über Non Retain Eigenschaft am DB
● Remanenz voreingestellt Ja
Lokaldaten
● je Prioritätsklasse, max. 32 kbyte; max. 2048 byte pro Baustein
Adressbereich
Peripherieadressbereich
● Eingänge 1 024 byte
● Ausgänge 1 024 byte
davon dezentral
— Eingänge keine
— Ausgänge keine
Prozessabbild
● Eingänge 1 024 byte
● Ausgänge 1 024 byte
● Eingänge, einstellbar 1 024 byte
● Ausgänge, einstellbar 1 024 byte
● Eingänge, voreingestellt 128 byte
● Ausgänge, voreingestellt 128 byte
Digitale Kanäle
● Eingänge 1 016
— davon zentral 1 016
● Ausgänge 1 008
— davon zentral 1 008
Analoge Kanäle
● Eingänge 253
— davon zentral 253
● Ausgänge 250
— davon zentral 250
Hardware-Ausbau
Anzahl Erweiterungsgeräte, max. 3
Anzahl DP-Master
● integriert keine
● über CP 4
Anzahl betreibbarer FM und CP (Empfehlung)
● FM 8
● CP, PtP 8
● CP, LAN 6
Baugruppenträger
● Baugruppenträger, max. 4
● Baugruppen je Baugruppenträger, max. 8; im Baugruppenträger 3 max. 7
Uhrzeit
Uhr
● Hardware-Uhr (Echtzeituhr) Ja
● gepuffert und synchronisierbar Ja
● Pufferungsdauer 6 wk; bei 40 °C Umgebungstemperatur
● Abweichung pro Tag, max. 10 s; typ.: 2 s
● Verhalten der Uhr nach NETZ-EIN Uhr läuft nach NETZ-AUS weiter
● Verhalten der Uhr nach Ablauf der Pufferdauer die Uhr läuft mit der Uhrzeit weiter, bei der NETZ-AUS erfolgte
Betriebsstundenzähler
● Anzahl 1
● Nummer/Nummernband 0
● Wertebereich 0 bis 2^31 Stunden (bei Verwendung des SFC 101)
● Granularität 1 h
● remanent Ja; muss bei jedem Neustart neu gestartet werden
Uhrzeitsynchronisation
● unterstützt Ja
● auf MPI, Master Ja
● auf MPI, Device Ja
● im AS, Master Ja
● im AS, Device Nein
Digitaleingaben
Anzahl der Eingänge 24
● davon für technologische Funktionen nutzbare Eingänge 12
integrierte Kanäle (DI) 24
Eingangskennlinie nach IEC 61131, Typ 1 Ja
Anzahl gleichzeitig ansteuerbarer Eingänge
waagerechte Einbaulage
— bis 40 °C, max. 24
— bis 60 °C, max. 12
senkrechte Einbaulage
— bis 40 °C, max. 12
Eingangsspannung
● Nennwert (DC) 24 V
● für Signal "0" -3 ... +5 V
● für Signal "1" +15 ... +30 V
Eingangsstrom
● für Signal "1", typ. 8 mA
Eingangsverzögerung (bei Nennwert der Eingangsspannung)
für Standardeingänge
— parametrierbar Ja; 0,1 / 0,3 / 3 / 15 ms (Sie können die Eingangsverzögerung der Standardeingänge während der Programmlaufzeit umprojektieren. Beachten Sie, dass Ihre neu eingestellte Filterzeit dann unter Umständen erst nach einmaligem Ablauf der bisherigen Filterzeit wirksam wird.)
— Nennwert 3 ms
für Technologische Funktionen
— bei "0" nach "1", max. 16 µs; Minimale Impulsbreite/minimale Impulspause bei maximaler Zählfrequenz
Leitungslänge
● geschirmt, max. 1 000 m; 100 m für technologische Funktionen
● ungeschirmt, max. 600 m; für technologische Funktionen: Nein
für Technologische Funktionen
— geschirmt, max. 100 m; bei maximaler Zählfrequenz
— ungeschirmt, max. nicht erlaubt
Digitalausgaben
Anzahl der Ausgänge 16
● davon schnelle Ausgänge 4; Achtung: Sie dürfen die schnellen Ausgänge Ihrer CPU nicht parallel schalten
integrierte Kanäle (DO) 16
Kurzschluss-Schutz Ja; elektronisch taktend
● Ansprechschwelle, typ. 1 A
Begrenzung der induktiven Abschaltspannung auf L+ (-48 V)
Ansteuern eines Digitaleingangs Ja
Schaltvermögen der Ausgänge
● bei Lampenlast, max. 5 W
Lastwiderstandsbereich
● untere Grenze 48 Ω
● obere Grenze 4 kΩ
Ausgangsspannung
● für Signal "1", min. L+ (-0,8 V)
Ausgangsstrom
● für Signal "1" Nennwert 500 mA
● für Signal "1" zulässiger Bereich, min. 5 mA
● für Signal "1" zulässiger Bereich, max. 0,6 A
● für Signal "1" Mindestlaststrom 5 mA
● für Signal "0" Reststrom, max. 0,5 mA
Parallelschalten von zwei Ausgängen
● zur Leistungserhöhung Nein
● zur redundanten Ansteuerung einer Last Ja
Schaltfrequenz
● bei ohmscher Last, max. 100 Hz
● bei induktiver Last, max. 0,5 Hz
● bei Lampenlast, max. 100 Hz
● der Impulsausgänge, bei ohmscher Last, max. 2,5 kHz
Summenstrom der Ausgänge (je Gruppe)
waagerechte Einbaulage
— bis 40 °C, max. 3 A
— bis 60 °C, max. 2 A
senkrechte Einbaulage
— bis 40 °C, max. 2 A
Leitungslänge
● geschirmt, max. 1 000 m
● ungeschirmt, max. 600 m
Analogeingaben
Anzahl Analogeingänge 4
● bei Spannungs-/Strommessung 4
● bei Widerstands-/Widerstandthermometermessung 1
integrierte Kanäle (AI) 5; 4x Strom/Spannung, 1x Widerstand
zulässige Eingangsspannung für Stromeingang (Zerstörgrenze), max. 5 V; dauerhaft
zulässige Eingangsspannung für Spannungseingang (Zerstörgrenze), max. 30 V; dauerhaft
zulässiger Eingangsstrom für Spannungseingang (Zerstörgrenze), max. 0,5 mA; dauerhaft
zulässiger Eingangsstrom für Stromeingang (Zerstörgrenze), max. 50 mA; dauerhaft
elektrische Eingangsfrequenz, max. 400 Hz
Leerlaufspannung für Widerstandsgeber, typ. 3,3 V
Konstantmessstrom für Widerstandsgeber, typ. 1,25 mA
technische Einheit für Temperaturmessung einstellbar Ja; Grad Celsius / Grad Fahrenheit / Kelvin
Eingangsbereiche
● Spannung Ja; ±10 V / 100 kΩ; 0 V bis 10 V / 100 kΩ
● Strom Ja; ±20 mA / 100 Ω; 0 mA bis 20 mA / 100 Ω; 4 mA bis 20 mA / 100 Ω
● Widerstandsthermometer Ja; Pt 100 / 10 MΩ
● Widerstand Ja; 0 Ω bis 600 Ω / 10 MΩ
Eingangsbereiche (Nennwerte), Spannungen
● 0 bis +10 V Ja
— Eingangswiderstand (0 bis 10 V) 100 kΩ
Eingangsbereiche (Nennwerte), Ströme
● 0 bis 20 mA Ja
— Eingangswiderstand (0 bis 20 mA) 100 Ω
● -20 mA bis +20 mA Ja
— Eingangswiderstand (-20 mA bis +20 mA) 100 Ω
● 4 mA bis 20 mA Ja
— Eingangswiderstand (4 mA bis 20 mA) 100 Ω
Eingangsbereiche (Nennwerte), Widerstandsthermometer
● Pt 100 Ja
— Eingangswiderstand (Pt 100) 10 MΩ
Eingangsbereiche (Nennwerte), Widerstände
● 0 bis 600 Ohm Ja
— Eingangswiderstand (0 bis 600 Ohm) 10 MΩ
Thermoelement (TC)
Temperaturkompensation
— parametrierbar Nein
Kennlinienlinearisierung
● parametrierbar Ja; softwaremäßig
— für Widerstandsthermometer Pt 100
Leitungslänge
● geschirmt, max. 100 m
Analogausgaben
integrierte Kanäle (AO) 2
Spannungsausgang, Kurzschluss-Schutz Ja
Spannungsausgang, Kurzschlussstrom, max. 55 mA
Stromausgang, Leerlaufspannung, max. 14 V
Ausgangsbereiche, Spannung
● 0 bis 10 V Ja
● -10 V bis +10 V Ja
Ausgangsbereiche, Strom
● 0 bis 20 mA Ja
● -20 mA bis +20 mA Ja
● 4 mA bis 20 mA Ja
Anschluss der Aktoren
● für Spannungsausgang Zweileiter-Anschluss Ja; ohne Kompensation der Leitungswiderstände
● für Spannungsausgang Vierleiter-Anschluss Nein
● für Stromausgang Zweileiter-Anschluss Ja
Bürdenwiderstand (im Nennbereich des Ausgangs)
● bei Spannungsausgängen, min. 1 kΩ
● bei Spannungsausgängen, kapazitive Last, max. 0,1 µF
● bei Stromausgängen, max. 300 Ω
● bei Stromausgängen, induktive Last, max. 0,1 mH
Zerstörgrenze gegen von außen angelegte Spannungen und Ströme
● Spannungen an den Ausgängen gegen MANA 16 V; dauerhaft
● Strom, max. 50 mA; dauerhaft
Leitungslänge
● geschirmt, max. 200 m
Analogwertbildung für die Eingänge
Messprinzip Momentanwertverschlüsselung (sukzessive Approximation)
Integrations- und Wandlungszeit/Auflösung pro Kanal
● Auflösung mit Übersteuerungsbereich (Bit inklusive Vorzeichen), max. 12 bit
● Integrationszeit parametrierbar Ja; 16,6 / 20 ms
● Störspannungsunterdrückung für Störfrequenz f1 in Hz 50 / 60 Hz
● Zeitkonstante des Eingangsfilters 0,38 ms
● Grundausführungszeit der Baugruppe (alle Kanäle freigegeben) 1 ms
Analogwertbildung für die Ausgänge
Integrations- und Wandlungszeit/Auflösung pro Kanal
● Auflösung mit Übersteuerungsbereich (Bit inklusive Vorzeichen), max. 12 bit
● Wandlungszeit (pro Kanal) 1 ms
Einschwingzeit
● für ohmsche Last 0,6 ms
● für kapazitive Last 1 ms
● für induktive Last 0,5 ms
Geber
Anschluss der Signalgeber
● für Spannungsmessung Ja
● für Strommessung als 2-Draht-Messumformer Ja; mit externer Versorgung
● für Strommessung als 4-Draht-Messumformer Ja
● für Widerstandsmessung mit Zweileiter-Anschluss Ja; ohne Kompensation der Leitungswiderstände
● für Widerstandsmessung mit Dreileiter-Anschluss Nein
● für Widerstandsmessung mit Vierleiter-Anschluss Nein
Anschließbare Geber
● 2-Draht-Sensor Ja
— zulässiger Ruhestrom (2-Draht-Sensor), max. 1,5 mA
Fehler/Genauigkeiten
Temperaturfehler (bezogen auf Eingangsbereich), (+/-) 0,006 %/K
Übersprechen zwischen den Eingängen, min. 60 dB
Wiederholgenauigkeit im eingeschwungenen Zustand bei 25 °C (bezogen auf Eingangsbereich), (+/-) 0,06 %
Ausgangswelligkeit (bezogen auf Ausgangsbereich, Bandbreite 0 bis 50 kHz), (+/-) 0,1 %
Linearitätsfehler (bezogen auf Ausgangsbereich), (+/-) 0,15 %
Temperaturfehler (bezogen auf Ausgangsbereich), (+/-) 0,01 %/K
Übersprechen zwischen den Ausgängen, min. 60 dB
Wiederholgenauigkeit im eingeschwungenen Zustand bei 25 °C (bezogen auf Ausgangsbereich), (+/-) 0,06 %
Gebrauchsfehlergrenze im gesamten Temperaturbereich
● Spannung, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 1 %
● Strom, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 1 %
● Widerstand, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 1 %
● Spannung, bezogen auf Ausgangsbereich, (+/-) 1 %
● Strom, bezogen auf Ausgangsbereich, (+/-) 1 %
Grundfehlergrenze (Gebrauchsfehlergrenze bei 25 °C)
● Spannung, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 0,8 %; Linearitätsfehler ±0,06 %
● Strom, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 0,8 %; Linearitätsfehler ±0,06 %
● Widerstand, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 0,8 %; Linearitätsfehler ±0,2 %
● Widerstandsthermometer, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 0,8 %
● Spannung, bezogen auf Ausgangsbereich, (+/-) 0,8 %
● Strom, bezogen auf Ausgangsbereich, (+/-) 0,8 %
Störspannungsunterdrückung für f = n x (f1 +/- 1 %), f1 = Störfrequenz
● Gegentaktstörung (Spitzenwert der Störung < Nennwert des Eingangsbereichs), min. 30 dB
● Gleichtaktstörung, min. 40 dB
Schnittstellen
Anzahl Schnittstellen PROFINET 0
Anzahl Schnittstellen RS 485 1; MPI
Anzahl Schnittstellen RS 422 0
1. Schnittstelle
Schnittstellentyp integrierte RS 485 - Schnittstelle
potenzialgetrennt Nein
Schnittstellenphysik
● RS 485 Ja
● Ausgangsstrom der Schnittstelle, max. 200 mA
Protokolle
● MPI Ja
● PROFIBUS DP-Master Nein
● PROFIBUS DP-Device Nein
● Punkt-zu-Punkt-Kopplung Nein
MPI
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 187,5 kbit/s
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Nein
— Globaldatenkommunikation Ja
— S7-Basis-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation Ja; nur Server, einseitig projektierte Verbindung
— S7-Kommunikation, als Client Nein; aber über CP und ladbare FB
— S7-Kommunikation, als Server Ja
Protokolle
PROFIsafe Nein
Kommunikationsfunktionen
PG/OP-Kommunikation Ja
Datensatz-Routing Nein
Globaldatenkommunikation
● unterstützt Ja
● Anzahl GD-Kreise, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Sender, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Empfänger, max. 8
● Größe GD-Pakete, max. 22 byte
● Größe GD-Pakete (davon konsistent), max. 22 byte
S7-Basis-Kommunikation
● unterstützt Ja
● Nutzdaten pro Auftrag, max. 76 byte
● Nutzdaten pro Auftrag (davon konsistent), max. 76 byte; 76 byte (bei X_SEND bzw. X_RCV); 64 byte (bei X_PUT bzw. X_GET als Server)
S7-Kommunikation
● unterstützt Ja
● als Server Ja
● als Client Ja; über CP und ladbare FB
● Nutzdaten pro Auftrag, max. 180 byte; bei PUT / GET
● Nutzdaten pro Auftrag (davon konsistent), max. 240 byte; als Server
S5-kompatible Kommunikation
● unterstützt Ja; über CP und ladbare FC
Anzahl Verbindungen
● gesamt 8
● verwendbar für PG-Kommunikation 7
— für PG-Kommunikation reserviert 1
— für PG-Kommunikation einstellbar, min. 1
— für PG-Kommunikation einstellbar, max. 7
● verwendbar für OP-Kommunikation 7
— für OP-Kommunikation reserviert 1
— für OP-Kommunikation einstellbar, min. 1
— für OP-Kommunikation einstellbar, max. 7
● verwendbar für S7-Basis-Kommunikation 4
— für S7-Basis-Kommunikation reserviert 0
— für S7-Basis-Kommunikation einstellbar, min. 0
— für S7-Basis-Kommunikation einstellbar, max. 4
S7-Meldefunktionen
Anzahl anmeldbarer Stationen für Meldefunktionen, max. 8; abhängig von den projektierten Verbindungen für PG- / OP- und S7- Basiskommunikation
Prozessdiagnosemeldungen Ja
gleichzeitig aktive Alarm_S-Bausteine, max. 300
Test- Inbetriebnahmefunktionen
Status Baustein Ja; bis zu 2 gleichzeitig
Einzelschritt Ja
Anzahl Haltepunkte 4
Status/Steuern
● Status/Steuern Variable Ja
● Variablen Eingänge, Ausgänge, Merker, DB, Zeiten, Zähler
● Anzahl Variablen, max. 30
— davon Status Variable, max. 30
— davon Steuern Variable, max. 14
Forcen
● Forcen Ja
● Forcen, Variablen Eingänge, Ausgänge
● Anzahl Variablen, max. 10
Diagnosepuffer
● vorhanden Ja
● Anzahl Einträge, max. 500
— einstellbar Nein
— davon netzausfallsicher 100; nur die letzten 100 Einträge sind remanent
● Anzahl Einträge im RUN auslesbar, max. 499
— einstellbar Ja; von 10 bis 499
— voreingestellt 10
Servicedaten
● auslesbar Ja
Alarme/Diagnosen/Statusinformationen
Diagnoseanzeige LED
● Statusanzeige Digitaleingang (grün) Ja
● Statusanzeige Digitalausgang (grün) Ja
Integrierte Funktionen
Zähler
● Anzahl Zähler 3; siehe Handbuch "Technologische Funktionen"
● Zählfrequenz, max. 30 kHz
Frequenzmessung Ja
● Anzahl Frequenzmesser 3; bis max. 30 kHz (siehe Handbuch "Technologische Funktionen")
gesteuertes Positionieren Nein
integrierte Funktionsbausteine (Regeln) Ja; PID-Regler (siehe Handbuch "Technologische Funktionen")
PID-Regler Ja
Anzahl Impulsausgänge 3; Pulsweitenmodulation bis max. 2,5 kHz (siehe Handbuch "Technologische Funktionen")
Grenzfrequenz (Impuls) 2,5 kHz
Potenzialtrennung
Potenzialtrennung Digitaleingaben
● Potenzialtrennung Digitaleingaben Ja
● zwischen den Kanälen Nein
● zwischen den Kanälen und Rückwandbus Ja
Potenzialtrennung Digitalausgaben
● Potenzialtrennung Digitalausgaben Ja
● zwischen den Kanälen Ja
● zwischen den Kanälen, in Gruppen zu 8
● zwischen den Kanälen und Rückwandbus Ja
Potenzialtrennung Analogeingaben
● Potenzialtrennung Analogeingaben Ja; gemeinsam für Analogperipherie
● zwischen den Kanälen Nein
● zwischen den Kanälen und Rückwandbus Ja
Potenzialtrennung Analogausgaben
● Potenzialtrennung Analogausgaben Ja; gemeinsam für Analogperipherie
● zwischen den Kanälen Nein
● zwischen den Kanälen und Rückwandbus Ja
Isolation
Isolation geprüft mit DC 600 V
Umgebungsbedingungen
Umgebungstemperatur im Betrieb
● min. 0 °C
● max. 60 °C
Projektierung
Projektierungs-Software
● STEP 7 Ja; STEP 7 ab V5.5 + SP1 oder STEP 7 ab V5.3 + SP2 mit HSP 203
● STEP 7-Lite Nein
Programmierung
● Operationsvorrat siehe Operationsliste
● Klammerebenen 8
● Systemfunktionen (SFC) siehe Operationsliste
● Systemfunktionsbausteine (SFB) siehe Operationsliste
Programmiersprache
— KOP Ja
— FUP Ja
— AWL Ja
— SCL Ja
— CFC Ja
— GRAPH Ja
— HiGraph® Ja
Know-how-Schutz
● Anwenderprogrammschutz/Passwortschutz Ja
● Bausteinverschlüsselung Ja; mit S7-Block Privacy
Maße
Breite 120 mm
Höhe 125 mm
Tiefe 130 mm
Gewichte
Gewicht, ca. 660 g

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum geht meine CPU 313C mit SF in STOP, obwohl ich nur das Programm geändert habe? Häufig steckt ein Programmierfehler dahinter, etwa ein nicht geladener Baustein, eine falsche Blocknummer, ein unpassender Timer- oder Zählerzugriff oder ein Zugriff auf einen falschen Speicherbereich. Siemens beschreibt dafür den Aufruf von OB121; ist dieser nicht geladen, geht die CPU in STOP. Deshalb zuerst den Diagnosepuffer lesen, anschließend die betroffenen Bausteinaufrufe, DB-Zugriffe und absoluten Adressen in STEP 7 prüfen und das korrigierte Projekt vollständig neu übersetzen und laden.
Warum geht die CPU 313C bei Peripheriezugriff oder Baugruppenfehler in STOP? Wenn beim Lesen oder Schreiben auf eine Baugruppe ein Fehler auftritt, wird laut Siemens OB122 aufgerufen. Ist der OB nicht vorhanden, geht die CPU in STOP. Prüfen Sie deshalb die Adressierung in der HW-Konfig, die tatsächliche Steckplatzbelegung, die Verdrahtung sowie den Zustand von Baugruppen, DP-Slaves oder IO-Devices. Bei gelockerten Steckverbindern oder defekten Modulen sollten betroffene Teilnehmer mechanisch gesichert oder ersetzt und anschließend Diagnosepuffer und Prozessabbild erneut geprüft werden.
Warum leuchten BF und SF nach dem Ausfall eines PROFIBUS-DP-Slaves? Siemens ordnet das je nach Ursache OB86 oder OB82 zu. Fehlen diese OBs, kann die CPU in STOP gehen. Sind die OBs vorhanden, bleibt die CPU häufig anlauf- oder betriebsfähig, auch wenn BF und SF weiter anstehen. Für eine saubere Reaktion müssen Stationsausfall und Diagnosealarm im Anwenderprogramm abgefangen werden. Zusätzlich sollten Busstecker, Abschlusswiderstände, Slave-Spannungsversorgung und die Parametrierung des betroffenen DP-Teilnehmers geprüft werden.
Warum startet die CPU nach einem MMC-Wechsel nicht oder die STOP-LED blinkt dauerhaft? Die CPU 313C benötigt zwingend eine SIMATIC Micro Memory Card. Ist die MMC defekt, unpassend beschrieben oder enthält sie ein Projekt beziehungsweise eine Hardwarekonfiguration, die nicht zur realen Station passt, kann die CPU in STOP gehen oder ein vollständiges Urlöschen anfordern. Siemens weist außerdem darauf hin, dass Anwender die MMC nicht klassisch formatieren, sondern nur zurücksetzen können. Praktisch heißt das: passende MMC verwenden, CPU und MMC korrekt zurücksetzen, Projekt neu übertragen und erst danach wieder in RUN schalten.

Ist 6ES7313-5BG04-0AB0 noch lieferbar oder bereits abgekündigt?

Die CPU ist kein regulärer Wachstumsartikel mehr. Siemens führt sie als spare part und nennt eine Abkündigungsankündigung zum 01.10.2023 sowie eine Produktabkündigung zum 01.10.2025. Gleichzeitig zeigt die EICHLER-Seite, dass für diese Baugruppe weiterhin mehrere Beschaffungs- und Servicewege bestehen: Reparatur, Austausch, Gebraucht und Neu. Für Einkauf und Instandhaltung heißt das: Die Baugruppe ist noch beschaffbar, sollte aber nicht mehr wie ein langfristig unkritischer Serienartikel behandelt werden. Verfügbarkeit, Reaktionszeit und Versorgungssicherheit sollten aktiv geplant werden.

Welche Speicherkarte braucht die 6ES7313-5BG04-0AB0?

Die CPU benötigt zwingend eine SIMATIC Micro Memory Card. Siemens beschreibt ausdrücklich, dass diese CPUs keinen integrierten Ladespeicher besitzen und deshalb für den Betrieb eine MMC gesteckt sein muss. Im Datenblatt ist außerdem ein steckbarer Ladespeicher bis maximal 8 MB angegeben. Für Betreiber ist wichtig: Die Karte sollte nicht nur zur CPU passen, sondern auch ausreichend Speicher für Projekt- und Anwenderdaten bieten. Bei Störungen rund um Kartenwechsel, Projektübernahme oder Urlöschen ist die MMC daher immer eine der ersten Prüfstellen.

Mit welcher Software lässt sich die CPU projektieren?

Siemens nennt für diese CPU STEP 7 V5.5 + SP1 oder höher beziehungsweise STEP 7 V5.3 + SP2 mit HSP 203. Zusätzlich verweist Siemens in den Firmware-Hinweisen darauf, dass bei Verwendung des TIA Portals V12 oder höher eingesetzt werden sollte, sofern möglich. Für Bestandsanlagen ist damit klar: Die CPU ist stark im klassischen STEP-7-Umfeld verankert, kann aber in vielen Fällen auch in modernere Engineering-Umgebungen eingebunden werden. Für servicekritische Anlagen sollte vor Änderungen immer geprüft werden, ob Projektstand, Hardwarekatalog und Firmwarestand sauber zueinander passen.

Kann ich eine defekte CPU 313C einfach durch dieselbe Artikelnummer ersetzen?

Ein Tausch gegen dieselbe MLFB 6ES7313-5BG04-0AB0 minimiert den Anpassungsbedarf, weil Grundfunktionen und integrierte I/O-Struktur gleich bleiben. Vor dem Wiederanlauf sollten dennoch MMC-Inhalt, Hardwarekonfiguration, Adressierung, Firmwarestand und Diagnosepuffer geprüft werden. Gerade bei älteren Anlagen entstehen Probleme oft nicht durch die CPU selbst, sondern durch unpassende Karteninhalte, inkonsistente Projektstände oder Peripherieabweichungen. Für die Praxis bedeutet das: Ein 1:1-Tausch ist meist der sauberste Weg, aber erst nach technischer Plausibilitätsprüfung von Projekt, Speicherkarte und angebundener Peripherie.

Gibt es einen direkten Nachfolger oder nur eine Migrationsoption?

Für die exakt recherchierte Artikelnummer ließ sich in den Herstellerquellen kein eindeutig als 1:1-kompatibler Direktnachfolger verifizieren. Siemens nennt im Migrationsleitfaden S7-300/S7-400 nach S7-1500 für die 6ES7313-5BG04-0AB0 die CPU 1511C als Ziel-CPU. Das ist wichtig für Entscheider: 1511C ist eine belastbare Modernisierungsrichtung, aber kein steckgleicher Ersatz ohne Engineering, Hardwareprüfung und Anpassung des Migrationskonzepts. Für kurzfristige Verfügbarkeit ist deshalb meist die Kombination aus Reparatur, Austausch oder identischer Ersatzbaugruppe der risikoärmere Weg.

Wann ist Reparatur wirtschaftlich sinnvoller als Gebraucht, Austausch oder Neu?

Reparatur ist besonders wirtschaftlich, wenn die Anlage kurzfristig wieder laufen soll und bestehendes Programm, Verdrahtung und Freigabestatus möglichst unverändert bleiben müssen. Austausch ist dann stark, wenn die Downtime entscheidend ist und sofort ein funktionsgeprüftes Ersatzteil benötigt wird. Gebraucht kann sinnvoll sein, wenn Verfügbarkeit und Budget im Vordergrund stehen. Neu ist vor allem für Unternehmen attraktiv, die eine möglichst klare Materialhistorie bevorzugen. Bei EICHLER wird die Entscheidung durch kurze Reaktionszeiten, optionale Prüfprotokolle und die Angabe von mindestens 24 Monaten Garantie auf Reparaturen zusätzlich abgesichert.

Wichtige Dokumente

Reparatur-Begleitschein

Laden Sie den Begleitschein als PDF herunter oder nutzen Sie die digitale Reparaturanmeldung und senden Sie Ihre defekte Baugruppen zur Reparatur ins EICHLER-Service-Center.

Lachender Eichler Techniker zeigt auf grünes PDF mit dem Sonderverkauf von Automatisierungstechnik

Qualität & Garantie

Herausragende Dienst­leistungs­qualität bei jedem Handgriff

Zwei Eichler Techniker Klatschen sich nach erfolgreicher Reparatur ab

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