B & R 3CP260.60-1

  • B & R | Baugruppen | CPU / Zentralbaugruppen

  • EICHLER-Art.Nr.: K0332701

Produktbeschreibung

B&R 2005 Zentraleinheit 4MByte DRAM, 850kByte SRAM, 512 KByte FlashPROM, 2 Einschubsteckplätze, 1PCMCIA Steckplatz, 1 RS232 Schnittstelle

Leistungen für B & R 3CP260.60-1

Reparatur

2-5 Tage

von 995,65 €

bis 1.792,17 €

Austausch

Gebraucht

Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: ECCN:
Nettogewicht pro ME 0.6
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus EOP: 2016-12-31
EAN /
UPC /
Statistische Warennummer 85371091
Listenkennzeichen (LKZ) /
Fabrikategruppe /
Ursprungsland AT
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: /
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 /
eClass 5.1 /
eClass 6.0 /
ETIM 3 /
ETIM 4 /
ETIM 5 /

Was ist 3CP260.60-1 und wo wird es eingesetzt

3CP260.60-1 ist eine B&R CPU-Zentralbaugruppe aus dem SYSTEM 2005. Die Baugruppe sitzt im Hauptrack direkt neben dem Netzteil, belegt zwei Steckplätze und dient als zentrale Rechen- und Steuerungseinheit für SPS-Anwendungen in Bestandsanlagen. Typisch ist ihr Einsatz dort, wo bestehende Maschinen oder Linien weiterhin mit der originalen 2005-Hardware betrieben werden müssen und ein form- sowie funktionsnaher Ersatz ohne größere Umbauten benötigt wird. Für Instandhalter ist die Baugruppe vor allem dann relevant, wenn Stillstände schnell beseitigt, identische Artikelnummern beschafft oder ältere B&R-Racks betriebsfähig gehalten werden müssen.

Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten

Die CPU bietet 4 MB DRAM, 850 kB User-SRAM, 512 kB FlashPROM, zwei Einschubplätze für Schnittstellenmodule, einen PCMCIA-Steckplatz und eine RS232-Schnittstelle. Für den Betrieb bedeutet das: Das DRAM dient der schnellen Abarbeitung, das SRAM hält nutzerrelevante Daten vor, und das FlashPROM speichert System- und Anwenderinformationen nichtflüchtig. Die RS232-Schnittstelle ist die klassische Service- und Online-Schnittstelle für Diagnose, Transfer und Inbetriebnahme. Über PCMCIA lässt sich der Speicherbedarf anpassen und der Programmtransfer im Feld vereinfachen. Technisch wichtig für den Retrofit ist außerdem: Die CPU unterstützt JEIDA/PCMCIA Type I, Speicherkarten bis 16 MB, hat eine typische Befehlszykluszeit von 0,2 µs und eine max. Baudrate von 64 kBaud.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz

Für die 3CP260.60-1 ist auf der EICHLER-Artikeldetailseite der Produktstatus EOP: 2016-12-31 ausgewiesen. Das spricht klar für ein abgekündigtes bzw. obsoleszenznahes Bestandsprodukt, das in vielen Fällen nicht mehr über den klassischen Neuproduktkanal beschafft wird. Gleichzeitig ist die Baugruppe auf der offiziellen B&R-Produktseite weiterhin als Materialnummer mit technischen Daten, Zertifizierungen und Zubehör referenziert. Für Einkauf und Produktion bedeutet das: Die Versorgungssicherheit hängt heute vor allem an Reparatur, geprüften Gebrauchtteilen, Austauschlösungen und Lagerstrategien. Einen vom Hersteller aktuell explizit benannten 1:1-Nachfolger konnte ich in den offiziellen, auffindbaren Produktdaten nicht verifizieren; deshalb sollte eine Migration immer an Rackaufbau, Schnittstellenbestückung und Softwarestand geprüft werden.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie relevant sind

Für 3CP260.60-1 bietet EICHLER Reparatur, Austausch, Gebraucht und Neu auf Anfrage an. Besonders relevant ist die Reparatur, wenn die Anlage mit exakt dieser CPU weiterlaufen soll und Engineering-Änderungen vermieden werden müssen; auf der Produktseite sind dafür 2–5 Tage sowie ein Preisrahmen ab 995,65 € genannt. Der Austausch ist sinnvoll, wenn die Downtime akuter ist als die Reparaturzeit. Gebraucht- oder Neuware auf Anfrage hilft beim Lageraufbau oder bei der Absicherung kritischer Altanlagen. Für Betreiber wichtig: EICHLER nennt bei Reparaturen eine technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, umfassende Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie. Das ist gerade bei EOP-Baugruppen ein praxisnaher Weg, um Funktionsfähigkeit und Verfügbarkeit länger abzusichern.

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum leuchtet bei der 3CP260.60-1 READY grün und ERROR rot, nachdem ich CPU oder PCMCIA-Karte getauscht habe? Bei der CP260 steht die ERROR-LED für SERVICE mode. Prüfen Sie zuerst den Betriebsartenschalter: Bei PLC-Software > V2.0 steht 4 für Start ohne Memory Card, 6 für Start mit Memory Card und 8 für Update. Danach die CPU über RS232 online verbinden und den Logger bzw. den Fehlerlog auslesen. Genau für dieses Fehlerbild wurde in einem CP260-Fall empfohlen, den Error Log über die serielle Schnittstelle auszulesen; ohne Logger bleibt oft unklar, ob ein Software-, Karten- oder Initialisierungsproblem vorliegt.
Warum blinken bei der 3CP260.60-1 ERROR und BAT gleichzeitig? Dieses Blinkbild ist im Handbuch für die Stellung 8 Update beschrieben: Tritt während der Installation ein Fehler auf, blinken ERROR und BAT. In diesem Fall prüfen, ob eine gültige Update-Speicherkarte eingesetzt ist, ob der korrekte Softwarestand verwendet wird und ob der Update-Vorgang vollständig zur CPU passt. Fehlt die Update-Karte in Stellung 8, geht die CPU in SERVICE mode.
Warum leuchtet die BAT-LED an der 3CP260.60-1? Die BAT-LED bedeutet, dass Batterie oder Pufferakku leer sind. Gepuffert werden bei der CP260 User RAM, System RAM und die Echtzeituhr. Das Handbuch nennt dafür die Pufferung über Batterie im 2005-Backplane, über ein AC240-Batteriemodul oder über den internen NiMH-Akku. Nach längerer spannungsloser Lagerung oder bei gealterten Batterien sollten deshalb Pufferkonzept, Batteriezustand und Uhrzeit/Datenhaltung geprüft werden, bevor die CPU wieder produktiv eingesetzt wird.
Warum bekomme ich keine Online-Verbindung zur 3CP260.60-1 über RS232? Die CP260 nutzt RS232 als Online-Schnittstelle. Im Handbuch sind 9-poliger D-SUB, max. 15 m Leitung und bis 64 kBaud genannt. Für Automation Studio 2.7 wurde bei einer 3CP260.60-1 als Standardkonfiguration RS232 mit korrektem COM-Port, 57600 Baud, Even Parity und Timeout 1 beschrieben. Wichtig ist außerdem, dass die CPU über die serielle Schnittstelle angesprochen wird und ein passendes Online-Kabel verwendet wird.
Warum startet die 3CP260.60-1 nicht von der PCMCIA-Karte oder übernimmt mein Programm nicht? Bei PLC-Software > V2.0 ignoriert Schalterstellung 4 eine eingesetzte Memory Card, während Stellung 6 zusätzlich Module von der Karte lädt. Außerdem werden die Speicherkarten als ROM-Typ MEMCARD genutzt; interne Variablen können nicht auf der Karte gespeichert werden, und die Karten lassen sich nicht direkt am PC mit Systemsoftware oder Anwendung für die CP260 beschreiben. Prüfen Sie deshalb immer Schalterstellung, Kartentyp und den tatsächlichen Software-/Dateninhalt der Karte.
Warum geht die CPU auf Störung, wenn ich ein I/O- oder Schnittstellenmodul im laufenden Betrieb ziehe? Für das System 2005 wurde von B&R klar kommuniziert, dass Hot Swap am Backplane nicht zulässig ist. Das Ziehen von Modulen im laufenden Betrieb kann dazu führen, dass die CPU in Störung geht, abstürzt oder Hardware beschädigt wird. Module sollten deshalb nur spannungsfrei gewechselt werden; anschließend sollte der Logger geprüft werden, falls die CPU danach mit roter LED startet.

Was bedeutet der Produktstatus EOP 2016-12-31 bei der 3CP260.60-1?

EOP steht für End of Production. Für Einkauf und Instandhaltung heißt das: Die CPU gehört nicht mehr zum regulären aktiven Serienportfolio im ursprünglichen Sinn, auch wenn technische Produktdaten weiterhin offiziell referenziert werden. In der Beschaffung verschiebt sich der Fokus dadurch meist auf Reparatur, Austausch, geprüfte Gebrauchtteile und Bevorratung. Für kritische Anlagen ist das ein Signal, rechtzeitig eine Ersatzteil- und Service-Strategie aufzubauen.

Kann ich ein bestehendes Projekt aus der 3CP260.60-1 auslesen?

Eine bestehende Anwendung als editierbares Projekt lässt sich nach dem in einem CP260-Fall beschriebenen Stand nicht einfach aus der CPU zurückholen. Übertragen werden auf die Steuerung laut Forenbeitrag im Regelfall kompilierte Dateien, nicht die vollständigen Quell- bzw. Token-Dateien für die Entwicklungsumgebung. Für Betreiber bedeutet das: Bei Altanlagen ist eine saubere Projektarchivierung genauso wichtig wie die Hardware-Bevorratung.

Welche PCMCIA-Speicherkarten sind mit der 3CP260.60-1 kompatibel?

Offiziell genannt werden für die CP260 die Karten 0MC111.9 / 0MC111.9-1 mit 2 MB FlashPROM, 0MC112.9 / 0MC112.9-1 mit 4 MB FlashPROM sowie 0MC211.9 mit 2 MB SRAM. Das Handbuch nennt zusätzlich, dass die CPU PCMCIA/JEIDA Type I unterstützt und grundsätzlich bis 16 MB SRAM oder 16 MB FlashPROM verarbeiten kann. Für die Auswahl zählt deshalb nicht nur die Bauform, sondern auch, ob der konkrete Karteninhalt und Einsatzzweck zur vorhandenen Anlage passen.

Wie stelle ich die Online-Verbindung zur 3CP260.60-1 für Diagnose oder Transfer her?

Die Standardverbindung läuft über die RS232-Schnittstelle der CPU. Offiziell genannt sind ein 9-poliger D-SUB, max. 15 m Kabellänge und bis 64 kBaud; als Zubehör ist das B&R-Online-Kabel 0G0001.00-090 aufgeführt. In einem konkreten 3CP260.60-1-Fall wurde für Automation Studio 2.7 eine serielle Konfiguration mit richtigem COM-Port, 57600 Baud, Even Parity und Timeout 1 beschrieben. Für Diagnose ist diese Verbindung zentral, weil darüber auch Logger- und Servicethemen sauber nachvollzogen werden können.

Ist bei der 3CP260.60-1 heute eher Reparatur, Austausch oder Gebrauchtbeschaffung realistisch?

Das aktuelle Marktbild zeigt überwiegend Reparatur-, Austausch-, Refurbished- und Lagerrestbestandsangebote. EICHLER bietet genau diese Wege für die 3CP260.60-1 an; in den Suchergebnissen tauchen außerdem mehrfach Hinweise auf Sofortverfügbarkeit, Expressversand, Refurbished oder Beschaffung auf Anfrage auf. Für Unternehmen ist deshalb meist nicht die Frage, ob es überhaupt noch eine Lösung gibt, sondern welche Variante Stillstand, Risiko und Budget am besten ausbalanciert.

Gibt es für die 3CP260.60-1 einen offiziellen 1:1-Nachfolger?

Einen vom Hersteller explizit benannten 1:1-Nachfolger konnte ich in den aktuell auffindbaren offiziellen Produktdaten nicht verifizieren. Deshalb sollte eine Ersatz- oder Migrationsentscheidung nicht pauschal getroffen werden. Relevant sind immer Rackaufbau, eingesetzte Interface-Module, Speicherkonzept, Softwarestand und Anlagendokumentation. Gerade bei SYSTEM-2005-Bestandsanlagen ist eine technisch saubere Prüfung wichtiger als eine nur nominelle Artikelähnlichkeit.

Wichtige Dokumente

Reparatur-Begleitschein

Laden Sie den Begleitschein als PDF herunter oder nutzen Sie die digitale Reparaturanmeldung und senden Sie Ihre defekte Baugruppen zur Reparatur ins EICHLER-Service-Center.

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