KUKA 00-122-285
- EICHLER-Art.Nr.: K1109752
Produktbeschreibung
KUKA KSD1-16 SERVO DRIVE 00-122-285 E93DA552I4B531
Leistungen für KUKA 00-122-285
Reparatur
von 879,59 €
bis 1.583,25 €
Austausch
Gebraucht
Neu
KUKA |
00-122-285 –
zusätzliche Produktinformationen
| Lieferinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Exportkennzeichen | AL: ECCN: | ||
| Nettogewicht pro ME | 1.805 | ||
| Mengeneinheit (ME) | 1 Stück | ||
| Verpackungsmenge | 1 | ||
| Zusätzliche Produktinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Produktstatus | |||
| EAN | / | ||
| UPC | / | ||
| Statistische Warennummer | 85044087 | ||
| Listenkennzeichen (LKZ) | / | ||
| Fabrikategruppe | / | ||
| Ursprungsland | FR | ||
| Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie | Seit: / | ||
| Klassifizierungen | Version | Klassifizierung | |
|---|---|---|---|
| eClass | 4 | / | |
| eClass | 5.1 | / | |
| eClass | 6.0 | / | |
| ETIM | 3 | / | |
| ETIM | 4 | / | |
| ETIM | 5 | / | |
Was ist 00-122-285 und wo wird es eingesetzt
00-122-285 ist ein KUKA Servomodul der Bezeichnung KSD1-16 für Robotikanwendungen mit KRC2-Steuerungsumgebung. Die Baugruppe wird als Wechselrichter beziehungsweise Achs-Verstärker eingesetzt und übernimmt die leistungsseitige Ansteuerung einer Roboterachse. In der Praxis ist sie besonders relevant für Instandhaltungsteams, wenn ein bestehender KUKA Roboter mit KRC2-Technik weiterbetrieben, ein defekter Achsverstärker identifiziert oder ein passendes Austausch- beziehungsweise Reparaturteil beschafft werden muss. Die Produktbezeichnung KUKA KSD1-16 SERVO DRIVE 00-122-285 E93DA552I4B531 erleichtert die Zuordnung zu vorhandenen Schaltschränken, Ersatzteilbeständen und Serviceunterlagen. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit können tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden.
Wichtige technische Daten und was diese in der Praxis bedeuten
Für 00-122-285 sind vor allem die Zuordnung zur KSD-Baureihe, der Achsstrom und die Einbindung in die KRC2-Leistungseinheit entscheidend. Das KSD-Servomodul enthält eine Leistungsendstufe und einen Stromregler; zusätzlich werden Motorstrom, Kurzschluss, Kühlkörpertemperatur und Kommunikation überwacht. Die KSD-Baugrößen KSD-08, KSD-16 und KSD-32 gehören zur Baugröße 1, wobei die Zahl in der Typbezeichnung den maximalen Strom in Ampere beschreibt. Für KSD1-16 werden ein Nennstrom von 8 A und ein maximaler Ausgangsstrom von 16 A genannt; Angaben wie Zwischenkreisspannung, Bauform und Abmessungen müssen beim Austausch mit der tatsächlich verbauten Robotersteuerung abgeglichen werden.
Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz
Ein eindeutig verifizierter Hersteller-Life-Cycle-Status zur konkreten Artikelnummer 00-122-285 ist öffentlich nicht belastbar ableitbar. Für Betreiber bleibt die Baugruppe dennoch ein typischer Obsoleszenzfall im Umfeld älterer KUKA KRC2-Robotersysteme, weil die mechanische Nutzungsdauer von Industrierobotern häufig länger ist als die Verfügbarkeit einzelner elektronischer Komponenten. Ein verifizierter, direkt kompatibler Nachfolger sollte deshalb nicht ohne technische Prüfung angenommen werden. Für Einkauf und Instandhaltung stehen vor allem die Fragen nach Reparaturfähigkeit, Austausch, geprüfter Ersatzteilversorgung und Bevorratung im Vordergrund. Bei KRC2-Anlagen kann eine geplante Ersatzteilstrategie helfen, Stillstände zu vermeiden und eine Migration zeitlich kontrollierter vorzubereiten.
Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie besonders relevant sind
Für 00-122-285 sind insbesondere Reparatur, Austausch, Ersatzteilversorgung und strukturierte Obsoleszenzabsicherung relevant. Eine Reparatur ist sinnvoll, wenn die Baugruppe nach individuellem Fehlerbild geprüft, bis auf Bauteilebene instand gesetzt und anschließend unter realitätsnahen Bedingungen funktionsgeprüft werden soll. Für KUKA KRC1-, KRC2- und KRC4-Baugruppen stehen bei EICHLER Prüf- und Reparaturprozesse im hauseigenen Robotik-Testzentrum zur Verfügung; KSD-Module können dabei auch mit erweitertem Prüfprotokoll bewertet werden. Life Cycle Management unterstützt Betreiber zusätzlich bei Bestandsaufnahme, Risikobewertung, Bevorratung und Versorgungsstrategie. Garantie und Gewährleistung erhöhen die Planungssicherheit bei Reparatur, Austausch und Ersatzteilbeschaffung.
| Fehlerbeschreibung | Möglicher Lösungsansatz |
|---|---|
| KUKA 00-122-285 zeigt DRIVERS ERROR Ax No.: TRIP | Zuerst sollte geprüft werden, ob am betroffenen KSD-Modul eine Störung anliegt und ob weitere Detailmeldungen im Diagnosesystem der Steuerung angezeigt werden. Anschließend sind Zwischenkreisspannung, 24-V-Versorgung und die LED-Zustände am Servomodul zu kontrollieren. Danach sollte abgeglichen werden, ob die betroffene Achse zur verbauten KSD1-16-Baugruppe und zur Maschinenkonfiguration passt. Falls der Fehler bestehen bleibt, ist ein Defekt des Servomoduls einzugrenzen. |
| KUKA KSD1-16 meldet OVERCURRENT Ax | Zuerst sollte geprüft werden, ob die betroffene Achse mechanisch blockiert, überlastet oder durch falsche Lastdaten ungewöhnlich stark belastet wird. Anschließend sind Motorleitung, Motoranschluss und Steckverbindungen auf Beschädigung, Feuchtigkeit, Isolationsfehler oder lose Kontakte zu kontrollieren. Danach sollte die Achse mit reduzierter Bewegung und passenden Lastdaten bewertet werden. Falls der Überstrom erneut auftritt, ist das KSD-Modul elektrisch einzugrenzen. |
| KUKA KRC2 meldet SYNCHRONISATION ERROR DRIVE MODULE Ax | Zuerst sollte kontrolliert werden, ob die Interbus-Verbindung zwischen DSE, KPS und KSD korrekt gesteckt und mechanisch gesichert ist. Anschließend sind X13 und X14 am KSD sowie die Busleitungen im Schaltschrank auf Kontaktprobleme und Beschädigungen zu prüfen. Danach sollte die Diagnose der Antriebsbus-Teilnehmer abgeglichen werden. Falls weiterhin Kommunikationsfehler auftreten, ist zwischen Busproblem, Parametrierung und defektem KSD-Modul zu unterscheiden. |
| KUKA KSD1-16 hat keine 24-V-Versorgung oder beide LEDs sind aus | Zuerst sollte die 24-V-Versorgung der KRC2-Leistungseinheit geprüft werden. Anschließend sind Sicherungen, Steckverbinder und die Versorgung über die KPS-27 zu kontrollieren. Danach sollte abgeglichen werden, ob weitere Baugruppen im Schaltschrank ebenfalls ohne Versorgung sind. Falls nur das KSD-Modul betroffen ist, ist ein interner Fehler der Baugruppe oder ein Kontaktproblem an der Versorgung einzugrenzen. |
| KUKA KSD1-16 meldet Übertemperatur am Kühlkörper oder im Innenraum | Zuerst sollte die Umgebungstemperatur im Schaltschrank und der Luftstrom an den Kühlwegen geprüft werden. Anschließend sind Lüfter, Luftkanäle, Verschmutzungen und Wärmeabfuhr im Bereich der KSD- und KPS-Module zu kontrollieren. Danach sollte bewertet werden, ob die Achse dauerhaft überlastet betrieben wird. Falls die Temperaturmeldung nach Abkühlung und Reinigung wiederkehrt, ist eine alterungsbedingte oder interne Störung des Servomoduls einzugrenzen. |
| KUKA KRC2 meldet Zwischenkreis-Unterspannung oder Zwischenkreis-Überspannung am KSD | Zuerst sollte geprüft werden, ob die Zwischenkreisspannung innerhalb des erwarteten Bereichs liegt und ob die Störung beim Einschalten, Bremsen oder während der Bewegung auftritt. Anschließend sind KPS, Ballastkreis, Netzversorgung und betroffene Achsbewegung zu kontrollieren. Danach sollte abgeglichen werden, ob weitere KSD-Module vergleichbare Meldungen zeigen. Falls die Störung auf ein einzelnes Modul begrenzt bleibt, ist das betreffende KSD-Modul näher zu prüfen. |
Kann KUKA 00-122-285 repariert werden?
Ja, eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn das KSD1-16 Servomodul elektrisch instandsetzbar ist und weiter in einer bestehenden KRC2-Roboteranlage eingesetzt werden soll. Bei EICHLER erfolgt die Bearbeitung nach individuellem Fehlerbild mit technischer Prüfung, Fehleranalyse und Instandsetzung bis auf Bauteilebene. Vor der Durchführung schafft ein transparenter Kostenvoranschlag eine belastbare Entscheidungsgrundlage. Nach der Reparatur wird die Baugruppe im hauseigenen Testzentrum funktionsgeprüft; bei KUKA KSD-Modulen ist je nach Prüfoption auch eine erweiterte Absicherung möglich.
Ist Reparatur oder Austausch bei 00-122-285 sinnvoller?
Die Entscheidung hängt vom Fehlerbild, der Anlagenverfügbarkeit und der Beschaffungssituation ab. Eine Reparatur ist oft passend, wenn die originale Baugruppe in der bestehenden Roboterkonfiguration weiterverwendet werden soll und keine kurzfristige Migration geplant ist. Ein Austauschgerät kann sinnvoll sein, wenn die Wiederinbetriebnahme priorisiert werden muss und ein passendes, geprüftes Modul verfügbar ist. Für den Einkauf sind dabei nicht nur Preis und Lieferzeit relevant, sondern auch Funktionsprüfung, Garantie, Zustand und technische Passfähigkeit zur vorhandenen KRC2-Anlage.
Gibt es einen Nachfolger für KUKA 00-122-285?
Ein eindeutig verifizierter, direkt kompatibler Nachfolger für KUKA 00-122-285 sollte nicht vorausgesetzt werden. Bei KUKA KSD-Modulen ist die konkrete Einbindung in Robotersteuerung, Achse, Hardwarestand, Softwarestand und Maschinenkonfiguration entscheidend. Deshalb sollte vor einem Ersatz durch eine andere Baugruppe immer geprüft werden, ob Artikelnummer, Typ, Stromklasse und Systemzuordnung zur bestehenden KRC2-Anlage passen. Wenn kein freigegebener Ersatztyp belastbar vorliegt, sind Reparatur, Austauschgerät oder Bevorratung die risikoärmeren Optionen für den Weiterbetrieb.
Woran erkennt man einen Defekt am KUKA KSD1-16 Servomodul?
Ein Defekt kann sich durch Achsstörungen, DRIVERS ERROR, Überstrommeldungen, Synchronisationsfehler, LED-Fehlerzustände oder ausbleibende Achsfreigabe zeigen. Nicht jede Meldung bedeutet sofort, dass das Servomodul defekt ist. Zuerst müssen Versorgung, Zwischenkreis, Motorleitung, Antriebsbus, Lastdaten und mechanische Achszustände abgegrenzt werden. Bleibt die Störung nach diesen Prüfungen achs- oder modulbezogen bestehen, wird eine technische Prüfung der Baugruppe sinnvoll. Eine aussagekräftige Fehlerbeschreibung mit Achsnummer, KCP-Meldung und Anlagenzustand verkürzt die Eingrenzung.
Ist 00-122-285 mit jeder KUKA KRC2-Steuerung kompatibel?
Eine pauschale Kompatibilität mit jeder KRC2-Steuerung sollte nicht angenommen werden. 00-122-285 ist als KUKA KSD1-16 Servomodul dem KRC2-Umfeld zugeordnet, dennoch müssen Achszuordnung, Stromklasse, Hardwarestand, Softwarestand, Steckplätze und vorhandene Maschinenparameter zusammenpassen. Besonders bei Ersatz aus Gebrauchtbestand oder bei unterschiedlichen Versionen ist eine technische Prüfung wichtig. Für die Beschaffung sollte deshalb die vollständige Typbezeichnung, die vorhandene Achskonfiguration und der Zustand der bestehenden Steuerung abgeglichen werden, bevor ein Austausch vorbereitet wird.
Welche Informationen werden für eine Anfrage zu KUKA 00-122-285 benötigt?
Für eine belastbare Anfrage sind Hersteller-Artikelnummer, Typbezeichnung, Anlagenzuordnung, Seriennummer, Fehlerbeschreibung und möglichst die genaue KCP- oder Diagnosemeldung hilfreich. Bei einer Reparaturanfrage unterstützen zusätzlich Angaben dazu, ob ein Maschinenstillstand vorliegt, in welcher Achse die Störung auftritt und ob das Modul aus aktivem Betrieb oder aus Lagerbestand stammt. Fotos vom Typenschild, vom Schaltschrank und von sichtbaren Schäden erleichtern die Identifikation. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit sollten tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden.
Wann lohnt sich Life Cycle Management für KUKA KSD1-16 Baugruppen?
Life Cycle Management lohnt sich, wenn KRC2-Roboter weiter betrieben werden sollen und Ausfälle einzelner Elektronikbaugruppen ein hohes Stillstandsrisiko verursachen. Für KSD1-16 geht es dabei nicht nur um ein einzelnes Ersatzteil, sondern um eine planbare Versorgungsstrategie aus Bestandsaufnahme, Risikobewertung, Reparaturfähigkeit, Bevorratung und Austauschoptionen. Besonders bei älteren Roboterzellen, mehreren baugleichen Anlagen oder kritischen Produktionslinien kann eine strukturierte Bewertung helfen, Beschaffungsrisiken frühzeitig zu erkennen und die Anlagenverfügbarkeit bis zur geplanten Modernisierung abzusichern.























