KUKA 00-117-344
- EICHLER-Art.Nr.: K1006866
Produktbeschreibung
KUKA KSD1-48 SERVO DRIVE 00-117-344 E93DA123I4B531
Leistungen für KUKA 00-117-344
Reparatur
von 1.117,22 €
bis 2.010,99 €
Austausch
Gebraucht
Neu
KUKA |
00-117-344 –
zusätzliche Produktinformationen
| Lieferinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Exportkennzeichen | AL: ECCN: | ||
| Nettogewicht pro ME | 2.725 | ||
| Mengeneinheit (ME) | 1 Stück | ||
| Verpackungsmenge | 1 | ||
| Zusätzliche Produktinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Produktstatus | EOP | ||
| EAN | / | ||
| UPC | / | ||
| Statistische Warennummer | 85044085 | ||
| Listenkennzeichen (LKZ) | / | ||
| Fabrikategruppe | / | ||
| Ursprungsland | FR | ||
| Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie | Seit: / | ||
| Klassifizierungen | Version | Klassifizierung | |
|---|---|---|---|
| eClass | 4 | / | |
| eClass | 5.1 | / | |
| eClass | 6.0 | / | |
| ETIM | 3 | / | |
| ETIM | 4 | / | |
| ETIM | 5 | / | |
Was ist 00-117-344 und wo wird es eingesetzt
00-117-344 ist ein KUKA KSD1-48 Servo Drive für Robotik-Anwendungen und gehört zur Artikelgruppe Wechselrichter beziehungsweise Achs-Verstärker. Die Baugruppe wird in KUKA-Robotersteuerungen eingesetzt, um Achsantriebe im Zusammenspiel mit Steuerung, Leistungsteil und Motorkabeln anzusteuern. Die zugehörige Bezeichnung E93DA123I4B531 ist für die Identifikation bei Beschaffung, Reparatur und Austausch wichtig. In der Instandhaltung ist diese Baugruppe besonders relevant, wenn ein Roboter Achsfehler meldet, eine Achse nicht freigegeben wird oder ein Servomodul im Schaltschrank auffällig ist. Für den Einkauf stehen vor allem Artikelnummernzuordnung, Reparaturfähigkeit, Austauschmöglichkeit sowie die tagesaktuelle Klärung von Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit im Vordergrund.
Wichtige technische Daten und was diese in der Praxis bedeuten
Der KUKA KSD1-48 ist ein Servo-Drive-Modul der KSD-Familie und wird der Baugröße für KSD-48/64 zugeordnet. Die Kennzahl 48 steht innerhalb der KSD-Systematik für den maximalen Strom in Ampere und ist deshalb für die Zuordnung zur jeweiligen Achsanwendung entscheidend. Das Servomodul umfasst Leistungsausgangsstufe, Stromregelung, Anbindung an den Antriebsbus sowie Überwachungsfunktionen für Motorstrom, Kurzschluss, Kühlkörpertemperatur und Kommunikation. Für die Praxis bedeutet das: Beim Austausch darf nicht nur die äußere Bauform verglichen werden. Entscheidend sind KSD-Typ, Achszuordnung, Maschinendaten, Anschlussbelegung, Motor- und Bremsanschlüsse sowie der Zustand der Zwischenkreis- und Busverbindungen. Das Nettogewicht von rund 2,725 kg ist vor allem für Versand, Handling und Ersatzteilplanung relevant, ersetzt aber keine technische Kompatibilitätsprüfung.
Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz
Für 00-117-344 ist der Produktstatus EOP hinterlegt. EOP steht für End of Production und ist für Betreiber bestehender KUKA-Anlagen ein wichtiger Hinweis auf mögliche Obsoleszenz- und Beschaffungsrisiken. Bei solchen Baugruppen verschiebt sich der Fokus häufig von der reinen Neubeschaffung hin zu Reparatur, geprüften Austauschlösungen, Ersatzteilbevorratung und einer strukturierten Life-Cycle-Bewertung. Ein eindeutig kompatibler Nachfolger sollte nur verwendet werden, wenn die Passfähigkeit für Roboter, Steuerung, Achse, Softwarestand und Maschinendaten belastbar geklärt ist. Ohne diese Prüfung kann ein scheinbar passendes Servomodul zu Achsfehlern, Inbetriebnahmeproblemen oder Kommunikationsstörungen führen. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit können tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden.
Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie besonders relevant sind
Bei 00-117-344 stehen vor allem Reparatur, Austausch, Verkauf geprüfter Baugruppen und eine belastbare Funktionsprüfung im Mittelpunkt. Eine Reparatur ist besonders relevant, wenn die bestehende Roboterzelle weiterbetrieben werden soll und eine Migration auf eine neue Steuerungsgeneration kurzfristig nicht geplant ist. EICHLER bearbeitet KUKA-Servomodule nach individuellem Fehlerbild, führt eine technische Reinigung sowie vorbeugende Instandhaltungsmaßnahmen durch und prüft die Funktion im eigenen Robotik-Testzentrum. Für KSD-Module kann eine erweiterte Prüfung mit Prüfprotokoll die Entscheidung zwischen Reparatur und Austausch zusätzlich absichern. Garantie und Gewährleistung erhöhen die Planungssicherheit bei Reparatur, Verkauf und Austausch. Bei mehreren betroffenen KUKA-Systemen kann Life Cycle Management helfen, Bevorratung, Reparaturstrategie und Obsoleszenzrisiko strukturiert zu bewerten.
| Fehlerbeschreibung | Möglicher Lösungsansatz |
|---|---|
| Warum meldet KUKA KSD1-48 „DRIVERS ERROR Ax No.: TRIP“? | Zuerst sollte geprüft werden, ob die betroffene Achse eindeutig dem eingebauten KSD-Modul zugeordnet ist. Anschließend sind Motorleitung, Bremsleitung, Zwischenkreisverbindungen und Steckverbinder auf festen Sitz, Beschädigung und Verschmutzung zu kontrollieren. Danach sollte abgeglichen werden, ob weitere Achsmeldungen oder LED-Zustände am Servomodul auf Überstrom, Kommunikationsfehler oder einen internen Defekt hinweisen. Falls der Fehler nach einem Neustart wiederkehrt, sollte die Baugruppe technisch geprüft oder ausgetauscht werden. |
| Was bedeutet „OVERCURRENT Ax“ beim KUKA KSD1-48? | Zuerst sollte die mechanische Belastung der betroffenen Achse geprüft werden, da Schwergängigkeit, Blockaden oder ungewöhnliche Lastzustände zu Überstrom führen können. Anschließend sind Motorleitung, Motoranschluss, Schirmung und Steckverbindungen auf Kurzschluss, Isolationsfehler oder lose Kontakte zu kontrollieren. Danach sollte die Achsparametrierung mit der tatsächlichen Roboter- und Achskonfiguration abgeglichen werden. Falls die Meldung auch ohne erkennbare mechanische Ursache auftritt, ist ein Defekt am Servomodul oder im Motorstrang einzugrenzen. |
| Warum erscheint „SYNCHRONISATION ERROR DRIVE MODULE Ax“ bei einem KUKA KSD? | Zuerst sollte die Antriebsbus-Verbindung zwischen Steuerung, Versorgungseinheit und KSD-Modulen geprüft werden. Anschließend sind die Interbus-Leitungen, Steckverbinder und die Reihenfolge der Module im Schaltschrank zu kontrollieren. Danach sollte abgeglichen werden, ob die konfigurierte Achs- und Modulzuordnung zur tatsächlich verbauten Baugruppe passt. Falls der Fehler weiterhin besteht, kann eine Kommunikationsstörung innerhalb des Servomoduls oder eine Störung in der angrenzenden Antriebselektronik vorliegen. |
| Warum zeigt das KSD1-48 keine Betriebsbereitschaft oder keine LED-Anzeige? | Zuerst sollte geprüft werden, ob die 24-V-Versorgung und die Versorgung über die KRC-Leistungseinheit anliegen. Anschließend sind Sicherungen, Steckverbinder, Zwischenkreisverbindungen und die Einspeisung im Schaltschrank zu kontrollieren. Danach sollte geprüft werden, ob benachbarte KSD-Module korrekt versorgt werden und ob der Fehler nur an dieser Baugruppe auftritt. Falls die Anzeige weiterhin ausbleibt, ist ein interner Versorgungs- oder Elektronikfehler am KSD einzugrenzen. |
| Warum fällt eine KUKA-Achse sporadisch aus, obwohl der Fehler nicht dauerhaft anliegt? | Zuerst sollte dokumentiert werden, bei welcher Achse, Last, Temperatur und Betriebsart der Fehler auftritt. Anschließend sind Lüfter, Kühlung, Verschmutzung, Steckkontakte und Leitungsbewegungen im Schaltschrank zu prüfen. Danach sollte kontrolliert werden, ob der Fehler nach Erwärmung, Vibration oder längerer Laufzeit häufiger auftritt. Falls der Fehler nicht reproduzierbar bleibt, kann eine Prüfung unter realitätsnaher Belastung helfen, temperatur- oder kontaktabhängige Defekte einzugrenzen. |
| Warum funktioniert der Roboter nach dem Austausch von 00-117-344 nicht korrekt? | Zuerst sollte geprüft werden, ob die Ersatzbaugruppe exakt zum benötigten KSD-Typ, zur Achszuordnung und zur vorhandenen KRC-Konfiguration passt. Anschließend sind Maschinendaten, Steckplätze, Busverbindungen, Motoranschlüsse und Bremsanschlüsse mit der ursprünglichen Einbausituation abzugleichen. Danach sollte kontrolliert werden, ob weitere Meldungen am KCP auf Achs-, Bus- oder Parametrierungsfehler hinweisen. Falls die Baugruppe äußerlich passt, aber weiterhin Fehler erzeugt, ist die technische Kompatibilität erneut zu verifizieren. |
Kann 00-117-344 repariert werden?
Ja, eine Reparatur von 00-117-344 kann sinnvoll sein, wenn das KUKA KSD1-48 elektrisch oder elektronisch instandsetzbar ist und in der bestehenden Robotersteuerung weiterverwendet werden soll. Die Bearbeitung erfolgt nach individuellem Fehlerbild, damit sporadische Achsfehler, Überstrommeldungen oder Kommunikationsstörungen gezielt eingegrenzt werden können.
Bei EICHLER wird die Baugruppe analysiert, gereinigt, bei Bedarf bis auf Bauteilebene instand gesetzt und anschließend im hauseigenen Robotik-Testzentrum funktionsgeprüft. Vor der Durchführung schafft ein transparenter Kostenvoranschlag eine belastbare Entscheidungsgrundlage. Garantie und Gewährleistung erhöhen zusätzlich die Planungssicherheit für Instandhaltung und Einkauf.
Was tun, wenn 00-117-344 kurzfristig benötigt wird?
Bei kurzfristigem Bedarf sollte zuerst die exakte Artikelnummer 00-117-344 sowie die Bezeichnung KSD1-48 abgeglichen werden. Zusätzlich ist die Typbezeichnung E93DA123I4B531 hilfreich, damit Anfrage, Austausch oder Reparatur eindeutig zugeordnet werden können.
Anschließend kann geprüft werden, ob Reparatur, Austauschgerät, Gebrauchtgerät oder Neugerät die passende Beschaffungsoption ist. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit sollten tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden. Bei Anlagenstillstand kann ein Austauschgerät die schnellere Option sein, während eine Reparatur die vorhandene Konfiguration erhält.
Gibt es einen Nachfolger für KUKA 00-117-344?
Ein eindeutig freigegebener und kompatibler Nachfolger für KUKA 00-117-344 sollte nur verwendet werden, wenn die Passfähigkeit zur konkreten Robotersteuerung, Achse, Software und Maschinendatenstruktur bestätigt ist. Ein nicht verifizierter Ersatz kann zu Achsfehlern, Kommunikationsproblemen oder einer fehlerhaften Antriebsfreigabe führen.
Bei abgekündigten Baugruppen ist es deshalb oft sinnvoll, Reparatur, Austausch und Bevorratung parallel zu bewerten. Für den Einkauf entsteht dadurch eine bessere Entscheidungsgrundlage, ob ein vorhandenes Modul instand gesetzt, ein geprüftes Ersatzteil beschafft oder eine längerfristige Obsoleszenzstrategie aufgebaut werden sollte.
Ist 00-117-344 mit KUKA KRC2-Systemen kompatibel?
00-117-344 ist als KUKA KSD1-48 in den Kontext der KRC2- beziehungsweise KRC2-edition05-Antriebstechnik einzuordnen. Die tatsächliche Kompatibilität hängt jedoch von der konkreten Roboterzelle, der betroffenen Achse, den Maschinendaten, der Verdrahtung und der vorhandenen Steuerungskonfiguration ab.
Vor dem Austausch sollte deshalb nicht allein die Artikelnummer verglichen werden. Wichtig sind auch KSD-Baugröße, Stromklasse, Steckplatz, Achszuordnung und die Übereinstimmung mit der bestehenden Dokumentation der Anlage. Eine technisch passende Baugruppe reduziert das Risiko von Fehlermeldungen nach der Inbetriebnahme.
Wann ist ein Austauschgerät für 00-117-344 sinnvoller als eine Reparatur?
Ein Austauschgerät ist besonders sinnvoll, wenn die Anlage schnell wieder in Betrieb gehen muss und eine Reparaturdauer den Produktionsablauf zu stark beeinträchtigen würde. In diesem Fall kann ein geprüftes Ersatzmodul die Stillstandszeit reduzieren, während die defekte Baugruppe separat bewertet oder instand gesetzt wird.
Eine Reparatur bleibt wirtschaftlich interessant, wenn die Baugruppe reparaturfähig ist und die bestehende Anlagenkonfiguration möglichst unverändert erhalten bleiben soll. Die Entscheidung hängt vom Fehlerbild, vom Zeitdruck, vom Zustand des Moduls und von der Ersatzteilstrategie des Betreibers ab.
Welche Angaben werden für eine Anfrage zu 00-117-344 benötigt?
Für eine Anfrage sollten die Artikelnummer 00-117-344, die Bezeichnung KUKA KSD1-48 und die Typkennung E93DA123I4B531 angegeben werden. Zusätzlich helfen Informationen zur Robotersteuerung, zur betroffenen Achse, zur angezeigten Fehlermeldung und zum Verhalten der Anlage vor dem Ausfall.
Besonders hilfreich ist ein konkretes Fehlerbild, etwa ob der Fehler dauerhaft, sporadisch, temperaturabhängig oder nur unter Last auftritt. Dadurch kann die technische Bewertung schneller erfolgen und die passende Option aus Reparatur, Austausch, Verkauf oder Bevorratung gezielter geklärt werden.
Warum ist eine Funktionsprüfung im Robotersystem bei 00-117-344 wichtig?
Eine Funktionsprüfung im Robotersystem ist wichtig, weil ein KSD-Servomodul nicht isoliert arbeitet. Es steht im direkten Zusammenspiel mit Steuerung, Antriebsbus, Versorgungseinheit, Motor, Bremse, Achsparametern und Sicherheitsfunktionen. Eine reine Sichtprüfung reicht deshalb nicht aus, um das Verhalten unter realen Betriebsbedingungen zu bewerten.
Bei EICHLER werden KUKA-Servomodule im Robotik-Testzentrum unter realitätsnahen Bedingungen geprüft. Dadurch lassen sich sporadische Fehler, thermische Auffälligkeiten, Kommunikationsstörungen und Achsprobleme besser eingrenzen. Ein Prüfprotokoll kann zusätzlich helfen, Reparaturergebnis und Einsatzfähigkeit nachvollziehbar zu dokumentieren.























