SIEMENS 6AV6642-0BC01-1AX1

  • SIEMENS | HMI | Touch-Panels

  • EICHLER-Art.Nr.: K0219214
  • EAN: 4025515076490
  • UPC: 662643396843

Produktbeschreibung

SIMATIC TP 177B 6 DP BLAU MODE STN-DISPLAY MPI-/PROFIBUS-DP-PROTOKOLL RS485-/RS422-/USB-SCHNITTSTELLE DRUCKER-SCHNITTSTELLE SLOT FUER MMCARD PROJEKTIERBAR MIT WINCC FLEXIBLE 2005

Leistungen für SIEMENS 6AV6642-0BC01-1AX1

Reparatur

1-3 Tage

von 1.086,74 €

bis 2.410,08 €

je Stck. 159,00 €

Austausch

1-3 Tage

10+ Stck.

1.340,10 €

je Stck. 159,00 €

1.340,10 € *

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Gebraucht

1-3 Tage

10+ Stck.

1.489,00 €

je Stck. 159,00 €

1.489,00 € *

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Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: N ECCN: 5D002ENCU
Nettogewicht pro ME 1.01
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus EOP: 2021-02-15
EAN 4025515076490
UPC 662643396843
Statistische Warennummer 85371098
Listenkennzeichen (LKZ) ST9.80
Fabrikategruppe 4356
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: 20080331
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 27-36-01-02
eClass 5.1 27-24-23-02
eClass 6.0 27-24-23-02
ETIM 3 /
ETIM 4 EC001412
ETIM 5 EC001412

Was ist 6AV6642-0BC01-1AX1 und wo wird es eingesetzt

6AV6642-0BC01-1AX1 ist ein SIEMENS SIMATIC TP177B 6" DP Blue Mode Touch Panel für die Maschinen- und Anlagenbedienung. Das Gerät ist für Visualisierungsaufgaben ausgelegt, bei denen Bediener Prozesswerte anzeigen, Eingaben vornehmen, Meldungen quittieren oder Rezepturen verwalten müssen. Typische Einsatzfelder sind Bestandsanlagen mit SIMATIC S7-200, S7-300 oder S7-400, in denen die HMI-Kommunikation über MPI bzw. PROFIBUS DP läuft. Für Instandhalter ist das Panel besonders relevant, wenn bestehende Visualisierungen weiter betrieben werden sollen, obwohl die Plattform bereits älter ist. Für den Einkauf ist die genaue Artikelnummer wichtig, weil bei TP177B-Geräten die Schnittstellen, Displaytechnik und Projektierungsumgebung je nach Variante klar voneinander abweichen.

Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten

Das Panel arbeitet mit einem 5,7-Zoll-STN-Display in 320 x 240 Pixel und 4 Blaustufen. Das ist kein Farb-TFT, sondern eine robuste Blue-Mode-Monochromanzeige, die in vielen älteren Maschinenkonzepten ausreicht, wenn klare Bedienmasken statt grafiklastiger Oberflächen gefragt sind. Die Bedienung erfolgt über einen analogen resistiven Touchscreen, was den Einsatz mit Handschuhen oder Stift in vielen Industrieumgebungen erleichtert. Elektrisch wird das Gerät mit 24 V DC versorgt; die Nennstromaufnahme liegt bei 0,24 A. Relevant für die Einbindung sind RS422, RS485 und USB, jedoch kein PROFINET. Frontseitig erreicht das Panel IP65, rückseitig IP20. Der Anwenderspeicher liegt bei 2 MB, die Hintergrundbeleuchtung ist mit 50.000 Stunden MTBF bei 25 °C angegeben.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenzstatus

Für 6AV6642-0BC01-1AX1 ist auf der Produktseite ein Produktstatus EOP zum 15.02.2021 ausgewiesen. In der aktuellen Siemens-Dokumentation zu Statusänderungen wird das Gerät inzwischen im Status P.M490 geführt. Siemens beschreibt P.M410 als Produkt-Streichung und P.M490 als Produkt-Abkündigung im HMI-PLM. Für Beschaffung und Anlagenbetrieb bedeutet das: Neubeschaffung ist nicht mehr der normale Standardweg, und der sichere Weiterbetrieb läuft zunehmend über Ersatzteilmanagement, Reparatur, Austausch und geplante Migration. Als vom Hersteller genannte Ablösung innerhalb der Comfort-Familie wird für die Geräteklasse des TP177B Mono das SIMATIC HMI TP700 Comfort, 6AV2124-0GC01-0AX0, genannt. Für Betreiber ist das vor allem dann relevant, wenn nicht nur ein Defekt behoben, sondern eine langfristige Standardisierung vorbereitet werden soll.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie in der Praxis relevant sind

Für dieses Panel sind bei EICHLER mehrere praxisrelevante Wege verfügbar: Reparatur, Austausch, gebraucht sowie neu auf Anfrage. Reparaturen werden mit 1–3 Tagen angegeben; zusätzlich nennt EICHLER eine technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, umfassende Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie. Das ist besonders sinnvoll, wenn die bestehende Projektierung, der Einbauplatz und die Kommunikationsarchitektur unverändert bleiben sollen. Ein Austauschgerät ist dann attraktiv, wenn Stillstandskosten höher sind als die Zeit für eine Instandsetzung. Gebrauchtgeräte helfen, wenn Obsoleszenz bereits eingetreten ist und kurzfristig eine funktionierende Bestandslösung gebraucht wird. Das optionale Prüfprotokoll ist für Einkauf, QS und Dokumentation in regulierten Produktionsumgebungen ein zusätzlicher Sicherheitsfaktor.

Attribut Wert
Produkttyp-Bezeichnung TP177B 6" DP Blue Mode
kundenindividuelle Konfiguration Ja
Display
Ausführung des Displays STN
Bildschirmdiagonale 5,7 in
Farb-Display Nein
Anzahl Farben 4; Blaustufen
Auflösung (Pixel)
● horizontale Bildauflösung 320 pixel
● vertikale Bildauflösung 240 pixel
Hintergrundbeleuchtung
● MTBF Hintergrundbeleuchtung (bei 25 °C) 50 000 h
Bedienelemente
Bedienelemente Touch-Screen
Tastatur
● Systemtasten Ja
● numerische Tastatur Ja
● alphanumerische Tastatur Ja
● hexadezimale Tastatur Ja
● Mehrtastenbedienung Nein
Touchbedienung
● Ausführung als Touch-Screen Ja; analog, resistiv
Anschlussart
● Anschlussart für Maus/Tastatur/Barcodeleser USB / USB / USB
Aufbauart/Montage
Einbaulage senkrecht
maximal zulässiger Neigungswinkel ohne Fremdbelüftung 35°
Versorgungsspannung
Spannungsart der Versorgungsspannung DC
Eingangsstrom
Stromaufnahme (Nennwert) 0,24 A
Einschaltstromstoß I²t 0,5 A²·s
Prozessor
Prozessortyp ARM, 200 MHz
Speicher
Art des Speichers Flash / RAM
nutzbarer Speicher für Anwenderdaten 2 048 kbyte
Uhrzeit
Uhr
● Typ Hardwareuhr, synchronisierbar, ungepuffert
● gepuffert Nein
● synchronisierbar Ja
Schnittstellen
Schnittstellen/Bustyp RS 232 optional, 1x RS 422, 1x RS 485 (max. 12 Mbit/s)
Anzahl Schnittstellen Industrial Ethernet 0
Anzahl Schnittstellen RS 485 1
Anzahl Schnittstellen RS 422 1
Anzahl Schnittstellen USB 1; bis max. 1 GB
PC-Card-Slot Nein
CF-Card-Slot Nein
Multimedia Card-/SD-Card-Slot kombiniert, ab E-Stand 016 in Verbindung mit WinCC flexible 2008 SP1, MMC max. 128 MB / SD max. 512 MB
mit SW-Schnittstellen Nein
Protokolle
PROFINET IO Nein
PROFIsafe Nein
PROFIBUS Ja
EtherNet/IP Ja
Protokolle (Ethernet)
● TCP/IP Ja
Protokolle (Terminal-Anbindung)
● Sm@rtServer Ja
Weitere Protokolle
● MODBUS Ja
Schutzart und Schutzklasse
IP (frontseitig) IP65
IP (rückseitig) IP20
NEMA (frontseitig) NEMA 4x, NEMA 12 (im eingebauten Zustand)
Normen, Zulassungen, Zertifikate
CE-Kennzeichen Ja
UL-Zulassung Ja
cULus Ja
EAC (ehemals Gost-R) Nein
geeignet für Sicherheitsfunktionen Nein
Einsatz im explosionsgefährdeten Bereich
● ATEX Zone 2 Nein; Zertifikat ab 1.10.2020 nicht mehr verfügbar
● ATEX Zone 22 Nein; Zertifikat ab 1.10.2020 nicht mehr verfügbar
● FM Class I Division 2 Ja
Schiffbau-Zulassung
● Germanischer Lloyd (GL) Ja; nur bis einschließlich HW-Stand (siehe unter MLFB Versionshinweise in SIOS) gültig!
● American Bureau of Shipping (ABS) Ja; nur bis einschließlich HW-Stand (siehe unter MLFB Versionshinweise in SIOS) gültig!
● Bureau Veritas (BV) Ja; nur bis einschließlich HW-Stand (siehe unter MLFB Versionshinweise in SIOS) gültig!
● Det Norske Veritas (DNV) Ja; nur bis einschließlich HW-Stand (siehe unter MLFB Versionshinweise in SIOS) gültig!
● Lloyds Register of Shipping (LRS) Ja; nur bis einschließlich HW-Stand (siehe unter MLFB Versionshinweise in SIOS) gültig!
● Polski Rejestr Statkow (PRS) Nein; nur bis einschließlich HW-Stand (siehe unter MLFB Versionshinweise in SIOS) gültig!
Umgebungsbedingungen
Umgebungstemperatur im Betrieb
● min. 0 °C
● max. 50 °C
Umgebungstemperatur bei Lagerung/Transport
● min. -20 °C
● max. 60 °C
Relative Luftfeuchte
● Betrieb, max. 90 %
Betriebssysteme
vorinstalliertes Betriebssystem Windows CE
Projektierung
Meldungsanzeige Ja
Meldesystem (inkl. Puffer und Quittierung) Ja
Prozesswertdarstellung (Ausgabe) Ja
Prozesswertvorgabe (Eingabe) möglich Ja
Rezeptverwaltung Ja
Projektierungs-Software
● Projektierungstool WinCC flexible Compact ab Version 2005 (separat zu beziehen)
● STEP 7 Basic (TIA Portal) Nein
● STEP 7 Professional (TIA Portal) Nein
● WinCC flexible Compact Ja
● WinCC flexible Standard Ja
● WinCC flexible Advanced Ja
● WinCC Basic (TIA Portal) Nein
● WinCC Comfort (TIA Portal) Ja
● WinCC Advanced (TIA Portal) Ja
● WinCC Professional (TIA Portal) Ja
Sprachen
Onlinesprachen
● Anzahl der Online/Runtime-Sprachen 5
Projektsprachen
● Sprachen pro Projekt 32
Funktionalität unter WinCC (TIA Portal)
Bibliotheken Ja
Aufgabenplaner Ja
Hilfesystem Ja
● Anzahl Zeichen pro Infotext 70
Meldesystem
● Anzahl Meldeklassen 32
● Anzahl Meldungen 2 000
● Bit-Meldungen Ja
— Anzahl Bit-Meldungen 2 000
● Analog-Meldungen Ja
— Anzahl Analog-Meldungen 50
● CPU-Meldungen Nein
● Systemmeldungen HMI Ja
● Systemmeldungen SPS Ja
● Systemmeldungen weitere (SIMATIC S7, SINUMERIK, SIMOTION, ...) Nein
● Zeilen 1
● Anzahl Zeichen pro Meldung 80
● Anzahl Prozesswerte pro Meldung 8
● Quittiergruppen
— Anzahl Quittiergruppen 99
● Meldeindikator Ja
● akustisches Feedback Nein
● Erst-/Letztwert Ja
Rezeptverwaltung
● Anzahl Rezepturen 100
● Datensätze pro Rezeptur 200
● Einträge pro Datensatz 200
● Rezepturspeicher 32 kbyte integrierter Flash, erweiterbar
Variablen
● Anzahl Variablen pro Gerät 1 000
● Anzahl Variablen pro Bild 50
● Anzahl Variablen 1 000
● Initialwerte 1 000
● Typ Date & Time 1 000
● Grenzwerte Ja
● Multiplexen Ja
● Strukturen Nein
Bilder
● Anzahl projektierbarer Bilder 500
● Vorlagen Ja
● Startbild projektierbar Ja
● Bildanwahl über SPS Ja
● Übergabe Bildnummer an SPS Ja
Bildobjekte
● Textobjekte 2 500 Textelemente
● Anzahl E/A Felder pro Bild 50
● Anzahl Datum/Uhrzeit Felder 30
● Bildinhaltsverzeichnis Nein
● Rücksprung Ja
● Grafikobjekte Bitmaps, Ikons, Ikon (bildschirmfüllend), Vektorgrafik
— Ikons 500
— Ikon (bildschirmfüllend) 50
Komplexe Bildobjekte
● Status/Steuern bei SIMATIC S7
● dynamische Objekte Diagramme, Balken, Schieber, Analoganzeige, unsichtbare Schaltflächen
— Anzahl Objekte pro Projekt 500
— Anzahl Kurvendiagramme pro Bild 5
● Methoden Trend
● Balken
— Anzahl Balken pro Bild 5
● Schieberegler
— Anzahl Schieber pro Bild 0
● Zeigerinstrumente
— Anzahl Analoganzeigen pro Bild 0
● Grenzwertlinien Ja
● Anzahl alphanumerische Felder 1 000
— alphanumerische Felder pro Bild 100
● Anzahl numerische Felder 1 000
— numerische Felder pro Bild 100
● Anzahl Passwortfelder 1 000
● Anzahl sichtbare Schalter pro Projekt 1 000
— sichtbare Schalter pro Bild 100
— unsichtbare Schalter pro Bild 100
● Anzahl Zustandsschalter pro Projekt 1 000
— Anzahl Zustandsschalter pro Bild 100
● Anzahl Wahlschalter pro Projekt 1 000
— Wahlschalter pro Bild 100
● Anzahl Dekadenschalter pro Projekt 0
— Dekadenschalter pro Bild 0
● Anzahl Meldeleuchte pro Projekt 1 000
— Meldeleuchte pro Bild 100
Attribute für dynamische Objekte
● Farbänderung Ja
● Bewegung X/Y Ja
● Ausblenden Ja
● Drehwinkel Nein
Listen
● Anzahl Textlisten pro Projekt 300
● Anzahl Textlisten pro Bild 10
● Anzahl Einträge pro Textliste 30
● Anzahl Grafiklisten pro Projekt 100
● Anzahl Grafiklisten pro Bild 10
● Anzahl Einträge pro Grafikliste 30
Security
● Anzahl Benutzergruppen 50
● Anzahl Benutzerrechte 32
● Passwort-Export/Import Ja
Datenträgerunterstützung
● PC-Card Nein
● CF-Card Nein
Protokollierung über Drucker
● Protokollierung/Drucken Meldungen, Report (Schichtprotokoll), Hardcopy
Transfer (Upload/Download)
● Transfer der Projektierung MPI/PROFIBUS DP, seriell, USB, mittels externem Speichermedium, automatische Transfererkennung
Prozesskopplung
● Anschluss zur Steuerung S5, S7-200, S7- 300/400, Win AC, SINUMERIK, SIMOTION, Allen Bradley (DF1), Mitsubishi (FX), Telemecanique (ADJUST), Modicon (Modbus), weitere Fremdtreiber siehe Kapitel "Systemkopplungen"
● S7-1200 Ja
● S7-1500 Nein
● S7-200 Ja
— PPI (Punkt-zu-Punkt) Ja
— PPI-Netz Nein
— MPI Ja
— PROFIBUS DP Ja
— Ethernet Nein
● S7-300/400 Ja
— MPI Ja
— PROFIBUS DP Ja
— PROFINET Nein
● S5 Ja; nur PROFIBUS DP
— seriell Nein
— PROFIBUS DP Ja
● TI 505 Nein
● Allen Bradley (DF1) Ja
● Allen Bradley (DF485) Ja
● Mitsubishi (FX) Ja
● Telemecanique (ADJUST) Nein
● Telemecanique (Uni-Telway) Ja; nur in Verbindung mit WinCC flexible
● OMRON (Host Link) Ja
● Modicon (Modbus RTU) Ja
Funktionen
● Tastenrepeat Nein
● TAB-Reihenfolge Ja
● Rechenfunktion Ja
● Animate Ja
● Menübaumeditor Ja
● Einheitenumschaltung Nein
Servicetools/Projektierungshilfsmittel
● Putzbild Ja
● Touchkalibrierung Ja
● Backup/Restore manuell Ja
● Simulation Ja
● Geräteumschaltung Ja
● Delta-Transfer Ja
● Überwachungsfunktion für Batterie und Speicher Nein
● Trace (Bedienungsarchiv) Nein
Erweiterbarkeit/Offenheit
● Open Platform Program Ja
Peripherie/Optionen
Peripherie Drucker
SIMATIC HMI MM-Speicherkarte: Multi Media Card Ja
Zusatz-Softwarekomponenten ladbar Ja
Maße
Breite der Gehäusefront 212 mm
Höhe der Gehäusefront 156 mm
Einbauausschnitt, Breite 198 mm
Einbauausschnitt, Höhe 142 mm
Einbautiefe 44 mm
Gewichte
Gewicht (ohne Verpackung) 0,8 kg

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum reagiert mein TP177B versetzt oder trifft Schaltflächen nicht genau? Wenn das Panel Berührungen nicht exakt umsetzt, ist zuerst eine Touch-Kalibrierung über Loader beziehungsweise Control Panel sinnvoll. Siemens beschreibt dafür den Recalibrate-Ablauf mit fünf Kalibrierpunkten. Bleibt die Abweichung trotz neuer Kalibrierung bestehen, deutet das eher auf einen Hardwarefehler im Touchsystem oder eine mechanische Beeinträchtigung hin. Dann ist eine Reparatur oder ein Austausch meist zielführender als erneutes Projektieren.
Warum bleibt das TP177B bei „Connecting to host…“ hängen oder der Transfer findet kein Gerät? In diesem Fall sollten Transfermodus, Schnittstelle, DP/MPI-Adresse und Datenkanal geprüft werden. Beim TP177B müssen Panel und Projektierungs-PC dieselbe Kommunikationsart nutzen. Für USB ist laut Siemens nur der mit WinCC flexible mitgelieferte Treiber freigegeben, außerdem soll zuerst das Bediengerät, dann der PC angeschlossen werden. Bei serieller Kommunikation oder OS-Update ist häufig das PC/PPI-Kabel an RS422/RS485 der richtige Weg; auch eine falsch eingestellte Bitrate kann die Verbindung verhindern.
Wie bekomme ich ein TP177B mit weißem Bildschirm oder nach einem abgebrochenen Update wieder zum Laufen? Ein weißer Bildschirm oder ein nicht mehr startfähiges Panel ist oft ein Hinweis auf ein beschädigtes oder unvollständiges Bediengeräte-Image. Siemens verweist in solchen Fällen auf ProSave beziehungsweise OS-Update mit Zurücksetzen auf Werkseinstellungen. Wenn kein funktionsfähiges Image mehr vorhanden ist, muss das Betriebssystem über RS485 und PC/PPI-Kabel aktualisiert werden. Vor dem Rücksetzen sollten vorhandene Daten gesichert werden, denn beim Factory Reset werden bestehende Inhalte gelöscht.
Warum funktioniert Backup oder Restore auf dem TP177B nicht? Für Restore und Backup müssen Gerätetyp, Verbindungsart und Transfermodus exakt passen. Siemens weist darauf hin, dass beim Wiederherstellen vorhandene Daten auf dem Panel gelöscht werden können und auch License Keys betroffen sein können. Wichtig ist außerdem zu unterscheiden, ob eine editierbare Rückübertragung überhaupt freigegeben wurde oder nur ein Image-Backup vorliegt. Ist kein Backtransfer vorgesehen, bleibt in vielen Fällen nur das Wiederherstellen eines gesicherten Images per ProSave oder Speicherkarte.
Warum reagiert mein TP177B gar nicht mehr auf Touch, obwohl das Gerät noch läuft? Wenn die Visualisierung sichtbar bleibt, der Touch aber nicht mehr arbeitet, lässt sich die Ursache gut eingrenzen: Das TP177B unterstützt laut technischer Daten den Anschluss einer USB-Maus. Reagiert die Bedienung per Maus, liegt der Fehler eher am Touch-Digitizer als am gesamten Panel. In einzelnen Praxisfällen wurde ein Firmware- oder OS-Update als kurzfristige Hilfe genannt; bei dauerhaftem Ausfall ist jedoch meist eine Reparatur des Touchsystems oder der Austausch der Baugruppe die wirtschaftlichere Lösung.

Ist 6AV6642-0BC01-1AX1 noch als Neuteil verfügbar?

Das Gerät befindet sich nicht mehr in der aktiven Standardvermarktung. Auf der EICHLER-Seite wird Neu nur noch als Anfrage angeboten, während Reparatur, Austausch und Gebraucht direkt als realistische Beschaffungswege dargestellt sind. Parallel dazu führt Siemens das Panel inzwischen im fortgeschrittenen Lifecycle-Status P.M490. Für Beschaffungsteams heißt das in der Praxis: Bei kurzfristigem Bedarf sind reparierte, gebrauchte oder Austauschlösungen häufig planbarer als die Suche nach fabrikneuer Lagerware.

Welcher Nachfolger wird für das TP177B 6" DP Blue Mode genannt?

Siemens nennt im Comfort-Panel-Migrationsleitfaden für die Geräteklasse TP177B Mono die Ablösung durch TP700 Comfort, 6AV2124-0GC01-0AX0. Das ist besonders dann relevant, wenn eine Anlage nicht nur instandgesetzt, sondern mittelfristig modernisiert werden soll. Für Betreiber ist wichtig: Ein Nachfolger ist keine reine Artikelnummern-Übersetzung, sondern oft mit Prüfbedarf bei Projektmigration, Displayformat, Bedienbildschirm und Einbaukonzept verbunden.

Mit welcher Software lässt sich 6AV6642-0BC01-1AX1 projektieren oder warten?

Als klassisches Projektierungstool nennt Siemens für dieses Panel WinCC flexible Compact ab Version 2005; zusätzlich sind laut den technischen Produktdaten auch WinCC flexible Standard und WinCC flexible Advanced relevant. In den zusätzlichen Daten sind außerdem WinCC Comfort, WinCC Advanced und WinCC Professional im TIA Portal als unterstützt aufgeführt, während STEP 7 Basic und STEP 7 Professional nicht als Projektierungstool genannt sind. Für Service, Backup und OS-Update ist ProSave weiterhin ein zentrales Werkzeug.

Welche Schnittstellen und welche Steuerungen unterstützt das Panel?

Das TP177B 6" DP Blue Mode ist auf Bestandsumgebungen mit MPI/PROFIBUS DP zugeschnitten. Physikalisch sind RS422, RS485 und USB vorhanden; für die Prozesskopplung nennt Siemens unter anderem S7-200, S7-300/400, S5 über PROFIBUS DP, SINUMERIK, SIMOTION sowie verschiedene Fremdtreiber. PROFINET gehört bei dieser Variante nicht zum Standard. Genau das macht die Artikelnummer für die Ersatzteilbeschaffung so wichtig: Wer von einer PN/DP-Variante auf eine DP-Blue-Mode-Ausführung wechselt, tauscht nicht nur das Display, sondern auch die Kommunikationsbasis.

Wann ist Reparatur sinnvoller als Migration auf ein neues Panel?

Eine Reparatur ist meist die bessere Wahl, wenn die Anlage schnell wieder laufen muss und Projekt, Einbauplatz, Verdrahtung und Kommunikation unverändert bleiben sollen. Das ist vor allem bei einzelnen Ausfällen in einer stabil laufenden Bestandsanlage wirtschaftlich. Eine Migration auf ein Comfort-Panel lohnt sich eher dann, wenn mehrere Geräte betroffen sind, die Lifecycle-Risiken steigen oder ohnehin eine Visualisierungsmodernisierung ansteht. Weil EICHLER für dieses Modell Reparatur, Austausch und Gebrauchtgeräte anbietet und Siemens zugleich einen Comfort-Nachfolger nennt, können Instandhaltung und Einkauf den passenden Weg je nach Downtime, Budget und Zukunftsstrategie wählen.

Wichtige Dokumente

Reparatur-Begleitschein

Laden Sie den Begleitschein als PDF herunter oder nutzen Sie die digitale Reparaturanmeldung und senden Sie Ihre defekte Baugruppen zur Reparatur ins EICHLER-Service-Center.

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