SIEMENS 6AV6542-0CA10-0AX0

  • EICHLER-Art.Nr.: K0116917
  • EAN: 4025515067993

Produktbeschreibung

SIMATIC OP270 6" OPERATOR PANEL 5,7" STN COLOR DISPLAY 2 MB PROJEKTIERUNGSSPEICHER, PROJEKTIERBAR MIT PROTOOL AB VERSION V6.0

Leistungen für SIEMENS 6AV6542-0CA10-0AX0

Reparatur

1-3 Tage

von 1.613,36 €

bis 2.904,05 €

je Stck. 159,00 €

Austausch

1-3 Tage

8 Stck.

2.581,20 €

je Stck. 159,00 €

2.581,20 € *

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Gebraucht

1-3 Tage

8 Stck.

2.868,00 €

je Stck. 159,00 €

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Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: ECCN:
Nettogewicht pro ME 1.945
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus EOP: 2008-04-01
EAN 4025515067993
UPC /
Statistische Warennummer 85371098
Listenkennzeichen (LKZ) /
Fabrikategruppe /
Ursprungsland /
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: /
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 /
eClass 5.1 /
eClass 6.0 /
ETIM 3 /
ETIM 4 /
ETIM 5 /

Was ist 6AV6542-0CA10-0AX0 und wo wird es eingesetzt

6AV6542-0CA10-0AX0 ist ein SIMATIC OP270 6" Operator Panel mit Tastenbedienung für Maschinen und Anlagen, in denen Zustände angezeigt, Meldungen quittiert, Rezepturen gewählt und Bedienfunktionen sicher per Folientastatur ausgelöst werden sollen. Das Gerät ist für klassische Automatisierungsumgebungen ausgelegt, in denen feste Tasten, klare Bedienlogik und eine robuste HMI-Einbindung wichtiger sind als Touch-Bedienung. Typisch ist der Einsatz in Bestandsanlagen, bei Retrofit-Projekten mit vorhandener Schalttafelaussparung sowie überall dort, wo bereits eine Projektierung mit ProTool oder WinCC flexible vorhanden ist. Für Instandhalter und Einkauf ist das Panel vor allem dann relevant, wenn ein identisches oder migrationsarmes Ersatzteil benötigt wird, um Stillstandszeiten und Anpassungsaufwand gering zu halten.

Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten

Das OP270 6" arbeitet mit einem 5,7-Zoll STN/CSTN-Farbdisplay mit 320 x 240 Pixeln und 256 Farben. Das ist für klassische Bedien- und Meldeseiten ausgelegt und passt gut zu bestehenden Visualisierungen in Altanlagen. Die 24 projektierbaren Funktionstasten, davon 18 mit LED, sind vorteilhaft, wenn feste Bedienabläufe, Quittierungen oder Direktfunktionen benötigt werden. Technisch wichtig für Bestandsmaschinen sind außerdem 2 x RS232, 1 x RS422, 1 x RS485, 1 x USB und ein CF-Kartenslot für Speicher- und Serviceaufgaben. Das Gerät nutzt Windows CE, benötigt 24 V DC, ist frontseitig IP65 geschützt und bietet 2 MB Projektierungsspeicher. Für den Schaltschrankumbau relevant sind 308 x 204 mm Außenmaß und ein 282+1 x 178+1 mm Einbauausschnitt.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz

Für 6AV6542-0CA10-0AX0 ist auf der EICHLER-Seite der Produktstatus EOP mit Datum 01.04.2008 angegeben. Das Gerät gehört damit klar in den Obsoleszenz- und Ersatzteilbereich: In laufenden Anlagen bleibt es oft technisch notwendig, als aktuelles Serienprodukt ist es jedoch seit Jahren nicht mehr im regulären Lebenszyklus. Für Betreiber bedeutet das, dass Reparaturfähigkeit, Lagerstrategie und schnelle Ersatzbeschaffung deutlich wichtiger werden als klassischer Neukauf. Ein von Siemens dokumentierter, kompatibler Entwicklungspfad führt zum OP277 6". Siemens beschreibt das OP277 ausdrücklich als weiteren Entwicklungsschritt der 270er-Reihe und nennt in den Migrationsunterlagen OP270 6" → OP277 6" als verwendbaren Gerätewechsel für bestehende Projekte. Für die Umstellung sind Projektprüfung, Kommunikationsabgleich und Funktionstest dennoch erforderlich.

EICHLER Leistungen für 6AV6542-0CA10-0AX0

Bei einem Ausfall ist nicht jede Situation ein Fall für eine vollständige Modernisierung. Reparatur ist sinnvoll, wenn die Anlage kurzfristig wieder anlaufen muss und bestehende Projektierung, Einbauausschnitt und Verkabelung erhalten bleiben sollen. Austausch ist praxisnah, wenn sofort ein funktionsgleiches Gerät benötigt wird, ohne lange Diagnose am Originalgerät. Gebraucht ist interessant, wenn Beschaffungszeit und Budget im Vordergrund stehen. Für Neu ist eine Anfrage vorgesehen, was bei obsoleten Panels typisch ist. Auf der EICHLER-Seite sind Reparatur, Austausch und Gebraucht jeweils mit 1–3 Tagen ausgewiesen; die Reparatur umfasst außerdem technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, umfassende Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie. Das ist besonders relevant, wenn Produktionsstillstände minimiert und Bestandsanlagen trotz Obsoleszenz funktionsfähig gehalten werden sollen.

Attribut Wert
Display
Ausführung des Displays STN, 256 Farben
Bildschirmdiagonale 5,7 in
Auflösung (Pixel)
● horizontale Bildauflösung 320 Pixel
● vertikale Bildauflösung 240 Pixel
Hintergrundbeleuchtung
● MTBF Hintergrundbeleuchtung (bei 25 °C) 40 000 h
Bedienelemente
Bedienelemente Folientastatur
Tastatur
● Folientastatur Ja
— frei beschriftbare Folientasten Ja
● Funktionstasten
— Anzahl Funktionstasten 24
— Anzahl Funktionstasten mit LEDs 18
● Systemtasten
— Anzahl Systemtasten 36
● numerische Tastatur Ja
● alphanumerische Tastatur Ja
● hexadezimale Tastatur Ja
● Mehrtastenbedienung Ja
Touchbedienung
● Ausführung als Touch-Screen Nein
Anschlussart
● Anschlussart für Maus/Tastatur/Barcodeleser USB / USB / USB
spezielle Bedienelemente
● Handrad Nein
Aufbauart/Montage
Einbaulage senkrecht
maximal zulässiger Neigungswinkel ohne Fremdbelüftung 35°
Versorgungsspannung
USV anschließbar Ja
Eingangsstrom
Stromaufnahme (Nennwert) 0,6 A
Prozessor
Prozessortyp RISC 32 bit
Speicher
Art des Speichers Flash / RAM
nutzbarer Speicher für Anwenderdaten 2 048 kbyte
Batterie
Pufferbatterie
● Pufferbatterie (optional) Ja; optional 3,6 V
● Pufferzeit, min. 3 y
Ausgabeart
Info LED Ja
Power LED Nein
Error LED Nein
Uhrzeit
Uhr
● Typ Hardwareuhr, gepuffert, synchronisierbar
● gepuffert Ja
● synchronisierbar Ja
Schnittstellen
Schnittstellen/Bustyp 2x RS 232, 1x RS 422, 1x RS 485 (max. 12 Mbit/s)
USB-Schnittstelle Ja; 1x USB
PC-Card-Slot Nein
CF-Card-Slot 1x CF-Card-Slot
Schutzart und Schutzklasse
IP (frontseitig) IP65
IP (rückseitig) IP20
Normen, Zulassungen, Zertifikate
Eignungsnachweis CE, GL, ABS, DNV, LRS, FM Class I Div. 2, UL, cULus, EX-Zone 2/22, C-TICK
Umgebungsbedingungen
Umgebungstemperatur bei Lagerung/Transport
● min. -20 °C
● max. 60 °C
Relative Luftfeuchte
● Betrieb, max. 90 %
Betriebssysteme
vorinstalliertes Betriebssystem Windows CE
Projektierung
Projektierungs-Software
● Projektierungstool ProTool ab Version 6 SP 3 oder WinCC flexible Standard ab Version 2004 (separat zu beziehen)
Sprachen
Onlinesprachen
● Anzahl der Online/Runtime-Sprachen 5
Projektsprachen
● Sprachen pro Projekt 32
Funktionalität unter WinCC (TIA Portal)
Bibliotheken Ja
Visual Basic Scripts
● Debugging im Simulator Nein
Aufgabenplaner Ja
Hilfesystem Ja
● Anzahl Zeichen pro Infotext 70
● Anzahl ToolTips 0
Meldesystem
● Anzahl Meldeklassen 32
● Anzahl Meldungen 4 000
● Bit-Meldungen Ja
— Anzahl Bit-Meldungen 2 000
● Analog-Meldungen Ja
— Anzahl Analog-Meldungen 2 000
● CPU-Meldungen Ja
● Systemmeldungen HMI Ja
● Systemmeldungen SPS Nein
● Systemmeldungen weitere (SIMATIC S7, Sinumerik, Simotion, ...) Nein
● Zeilen 1
● Anzahl Zeichen pro Meldung 70
● Anzahl Prozesswerte pro Meldung 8
● Quittiergruppen Ja
● Meldeindikator Ja
● akustisches Feedback Nein
● Erst-/Letztwert Ja
Rezeptverwaltung
● Anzahl Rezepturen 300
● Datensätze pro Rezeptur 500
● Einträge pro Datensatz 1 000
● Rezepturspeicher 64 kbyte integrierter Flash, erweiterbar
Variablen
● Anzahl Variablen pro Gerät 2 048
● Anzahl Variablen pro Bild 200
● Anzahl Variablen 2 048
● Typ Date & Time 2 048
● Grenzwerte Ja
● Multiplexen Ja
● Strukturen Ja
Bilder
● Anzahl projektierbarer Bilder 300
● Vorlagen Ja
● Startbild projektierbar Ja
● Bildanwahl über SPS Ja
● Übergabe Bildnummer an SPS Ja
Bildobjekte
● Textobjekte 10 000 Textelemente
● Anzahl E/A Felder pro Bild 200
● Anzahl Datum/Uhrzeit Felder 30
● Bildinhaltsverzeichnis Nein
● Rücksprung Ja
● Grafikobjekte Bitmaps, Ikons, Vektorgrafik
— Ikons 1 000
— Ikon (bildschirmfüllend) 0
Komplexe Bildobjekte
● Status/Steuern bei SIMATIC S7
● dynamische Objekte Diagramme, Balken, unsichtbare Schaltflächen
— Anzahl Objekte pro Projekt 500
— Anzahl Kurvendiagramme pro Bild 5
● Methoden Trend
● Balken
— Anzahl Balken pro Bild 10
● Schieberegler
— Anzahl Schieber pro Bild 0
● Zeigerinstrumente
— Anzahl Analoganzeigen pro Bild 0
● Grenzwertlinien Ja
● Anzahl alphanumerische Felder 1 000
— alphanumerische Felder pro Bild 100
● Anzahl numerische Felder 1 000
— numerische Felder pro Bild 100
● Anzahl Passwortfelder 1 000
● Anzahl sichtbare Schalter pro Projekt 1 000
— sichtbare Schalter pro Bild 100
— unsichtbare Schalter pro Bild 100
● Anzahl Zustandsschalter pro Projekt 1 000
— Anzahl Zustandsschalter pro Bild 100
● Anzahl Wahlschalter pro Projekt 1 000
— Wahlschalter pro Bild 100
● Anzahl Dekadenschalter pro Projekt 0
— Dekadenschalter pro Bild 0
● Anzahl Meldeleuchte pro Projekt 1 000
— Meldeleuchte pro Bild 100
Attribute für dynamische Objekte
● Farbänderung Ja
● Bewegung X/Y Ja
● Ausblenden Ja
● Drehwinkel Nein
Listen
● Anzahl Textlisten pro Projekt 500
● Anzahl Einträge pro Textliste 256
● Anzahl Grafiklisten pro Projekt 400
● Anzahl Grafiklisten pro Bild 10
● Anzahl Einträge pro Grafikliste 255
Archivierung
● Anzahl Archive pro Gerät 20
● Anzahl Messstellen 20
● Anzahl Einträge pro Archiv 10 000
● Meldearchiv Ja
● Prozesswertarchiv Ja
● Archivierungsmethoden Folgearchiv, Umlaufarchiv, Meldearchiv, Prozesswertarchiv
— Folgearchiv Ja
— Umlaufarchiv Ja
● Speicherort CF-Card, Ethernet
— PC-Card Nein
— CF-Card Ja
— USB-Speicher Nein
— Ethernet Ja
● Datenablageformat CSV-File lesbar z. B. mit MS Excel, MS Access
— CSV Ja
— TXT Nein
● externe Auswertung lesbar z. B. mit MS Excel, MS Access usw.
● Größe des Archives abhängig vom freien Speicher auf ext. Card/Stick oder vom freien Festplattenspeicher über Netzlaufwerk
● Onlineauswertung über Kurven
— über Kurven Ja
Filter
● zyklisch Ja
● Toleranz Ja
● Änderung Ja
Security
● Anzahl Benutzergruppen 50
● Anzahl Benutzerrechte 32
● Passwort-Export/Import Ja
Protokollierung über Drucker
● Protokollierung/Drucken Meldungen, Report (Schichtprotokoll), Farbdruck, Hardcopy
Transfer (Upload/Download)
● Transfer der Projektierung MPI/PROFIBUS DP, seriell, USB, Ethernet, automatische Transfererkennung
Prozesskopplung
● Anschluss zur Steuerung S5, S7-200, S7- 300/400, TI 505, Win AC, PC (TCP/IP), SINUMERIK, SIMOTION, Allen Bradley (DF1), Allen Bradley (DF485), Mitsubishi (FX), Telemecanique (ADJUST), OMRON (LINK/Multilink), Modicon (Modbus), weitere Fremdtreiber siehe Kapitel "Systemkopplungen"
● S7-200 Ja
— PPI (Punkt-zu-Punkt) Ja
— PPI-Netz Nein
— MPI Ja
— PROFIBUS DP Ja
● S7-300/400 Ja
— MPI Ja
— PROFIBUS DP Ja
— PROFINET Nein
● S5 Ja
— seriell Ja
— PROFIBUS DP Ja
● TI 505 Ja
● Allen Bradley (DF1) Ja
● Allen Bradley (DF485) Ja
● Mitsubishi (FX) Ja
● Mitsubishi (MP4) Ja
● Telemecanique (ADJUST) Ja
● Telemecanique (Uni-Telway) Ja
● OMRON (Host Link) Ja
● Modicon (Modbus RTU) Ja
● GE-Fanuc (SNP) Ja
Funktionen
● Tastenrepeat Nein
● TAB-Reihenfolge Ja
● Rechenfunktion Ja
● Animate Ja
● Menübaumeditor Nein
● Einheitenumschaltung Nein
Servicetools/Projektierungshilfsmittel
● Putzbild Nein
● Touchkalibrierung Nein
● Backup/Restore manuell Ja
● Simulation Ja
● Geräteumschaltung Ja
● Delta-Transfer Ja
● Überwachungsfunktion für Batterie und Speicher Ja
● Trace (Bedienungsarchiv) Nein
Erweiterbarkeit/Offenheit
● Open Platform Program Ja
Peripherie/Optionen
Peripherie Drucker, Barcodeleser
Maße
Breite der Gehäusefront 308 mm
Höhe der Gehäusefront 204 mm
Einbautiefe 59 mm
Gewichte
Gewicht (ohne Verpackung) 1 kg

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum meldet mein OP270 beim Transfer, dass Projektierung und Betriebssystem nicht kompatibel sind? Das weist meist auf einen Versionskonflikt zwischen Projekt und Panel-OS hin. Siemens nennt für diesen Fall ein erforderliches Betriebssystem-Update des Bediengeräts. Beim OP270 wird dafür typischerweise WinCC flexible oder ProSave mit passendem Image verwendet; danach den Transfer erneut starten und den projektierten Gerätetyp sowie den OS-Stand abgleichen.
Warum kann ich vom PC keine Verbindung zum OP270 für den Transfer aufbauen? Zuerst den tatsächlich verwendeten Übertragungsweg prüfen. Wird ein USB-zu-RS232-Wandler eingesetzt, muss das Panel im Transfermodus auf seriell stehen und nicht auf MPI/DP. Zusätzlich COM-Port, Kabeltyp und Zielschnittstelle am OP270 prüfen. Siemens beschreibt, dass der Transferkanal und die Kommunikationsparameter am Bediengerät korrekt eingestellt sein müssen; bei Busbetrieb sind Adresse, Baudrate und Buskonfiguration mit der Anlage abzugleichen.
Warum zeigt mein OP270 die Meldung 280001 oder 280004 und liest keine Daten mehr von der SPS? Siemens beschreibt diese Meldungen als unterbrochenen Datenaustausch. Typische Ursachen sind unterbrochenes Kabel, falsche Schnittstelle, fehlerhafte Verbindungsparameter oder eine nicht korrekt antwortende Steuerung. Deshalb zuerst Verkabelung, SPS-Status, verwendete Schnittstelle und die Projektparameter in WinCC flexible prüfen. Bleibt der Fehler bestehen, Panel und Steuerung sauber neu starten. Tritt der Fehler nach einer Projektkonvertierung auf, hilft ein Test mit reduziertem Projektumfang, um Projektierungsfehler von Hardwareproblemen zu trennen.
Warum bleibt mein Siemens OP270 beim Booten hängen oder zeigt nur noch den Bootloader? In diesem Fall ist häufig ein beschädigtes oder nicht passendes Image beziehungsweise ein Problem im Betriebssystemstand beteiligt. Ein typischer Weg ist, das passende Image mit ProSave zu laden und den OS-Transfer direkt anzustoßen. Bei Restore-Versuchen über CF-Karte muss zusätzlich geprüft werden, ob Backup-Format, Firmware-Stand und Zielgerät zueinander passen; andernfalls wird das Restore abgelehnt oder der Start scheitert erneut.
Warum verliert mein OP270 nach dem Ausschalten Uhrzeit und Zeitstempel? Für das Bediengerät ist eine optionale Pufferbatterie vorgesehen, die bei Spannungsunterbrechung die Hardwareuhr weiter versorgt. Siemens nennt dafür eine typische Lebensdauer von etwa vier Jahren. Wenn Uhrzeit, Archivstempel oder zeitabhängige Funktionen nach dem Abschalten verloren gehen, sollte die Pufferbatterie geprüft und fachgerecht gewechselt werden.

Ist 6AV6542-0CA10-0AX0 noch lieferbar oder bereits abgekündigt?

Das Gerät ist abgekündigt beziehungsweise obsolet, nicht mehr als aktuelles Standardprodukt einzuordnen und auf der EICHLER-Seite mit EOP 01.04.2008 gekennzeichnet. In der Praxis läuft die Versorgung deshalb meist über Reparatur, Austausch, Gebrauchtgeräte oder verfügbare Restbestände. Für Einkauf und Instandhaltung ist genau das der entscheidende Punkt: Nicht der Katalogstatus, sondern die gesicherte Ersatzteilversorgung zählt.

Mit welcher Software kann ich 6AV6542-0CA10-0AX0 projektieren?

Für dieses Panel nennt Siemens beziehungsweise die EICHLER-Daten ProTool ab Version 6 SP 3 oder WinCC flexible Standard ab Version 2004. Das Gerät arbeitet mit Windows CE als vorinstalliertem Betriebssystem. Für Bestandsanlagen ist das wichtig, weil ältere Projekte oft nur mit dem passenden Engineering-Stand sauber transferiert oder migriert werden können. Vor jedem Wiederanlauf sollte deshalb geprüft werden, mit welchem Softwarestand das bestehende Projekt ursprünglich erstellt wurde.

Kann ich ein vorhandenes OP270-Projekt auf ein OP277 migrieren?

Ja, Siemens nennt das OP277 6" als verwendbaren Gerätewechsel für bestehende OP270-6"-Projekte. Zusätzlich beschreibt Siemens das OP277 als weiteren Entwicklungsschritt der TP/OP270-6-Reihe. Das macht das OP277 zum naheliegenden Migrationspfad, wenn ein identisches OP270 nicht mehr wirtschaftlich oder nicht mehr sicher verfügbar ist. Trotzdem ist eine Migration kein reiner Stecktausch: Kommunikationsparameter, Projektfunktionen, Archive und Bedienbilder müssen vor der Inbetriebnahme geprüft werden.

Wofür ist die CF-Karte beim OP270 sinnvoll?

Der CF-Kartenslot ist beim OP270 für Speicher- und Serviceaufgaben relevant, zum Beispiel für Backups, Restore-Szenarien oder zusätzliche Datenhaltung. In der Praxis wird die Karte häufig genutzt, um ein gesichertes Projekt beziehungsweise Panel-Backup auf einem identischen Ersatzgerät wieder bereitzustellen. Wichtig ist dabei, dass Paneltyp, OS-Stand und Backup-Format zusammenpassen. Gerade bei älteren Geräten scheitert Restore sonst nicht an der Karte selbst, sondern an nicht zueinander passenden Firmware- oder Image-Ständen.

Ist bei einem defekten OP270 eher Reparatur oder Austausch sinnvoll?

Wenn Einbauausschnitt, Verkabelung und Projekt möglichst unverändert bleiben sollen, ist Reparatur oft der wirtschaftlichste Weg. Sie reduziert den Anpassungsaufwand und erhält die vorhandene Anlagendokumentation. Austausch ist die bessere Wahl, wenn die Anlage sofort wieder laufen muss und ein funktionsgleiches Gerät kurzfristig benötigt wird. Auf der EICHLER-Seite sind Reparatur, Austausch und Gebraucht jeweils mit 1–3 Tagen ausgewiesen; für Reparaturen werden außerdem Funktionsprüfung, vorbeugende Instandhaltung und mindestens 24 Monate Garantie genannt.

Wichtige Dokumente

Reparatur-Begleitschein

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Lachender Eichler Techniker zeigt auf grünes PDF mit dem Sonderverkauf von Automatisierungstechnik

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