SIEMENS 6AV3637-1ML00-0FX0
- EICHLER-Art.Nr.: K0205309
Produktbeschreibung
OPERATOR PANEL OP37 PENTIUM 100MHZ, 8MB RAM MIT LC-FARBGRAFIK-DISPLAY (TFT) OHNE HD, MIT FD
Leistungen für SIEMENS 6AV3637-1ML00-0FX0
Reparatur
von 2.133,75 €
bis 3.840,75 €
Austausch
3.157,20 €
Gebraucht
3.508,00 €
Neu
SIEMENS |
6AV3637-1ML00-0FX0 –
zusätzliche Produktinformationen
| Lieferinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Exportkennzeichen | AL: ECCN: | ||
| Nettogewicht pro ME | 7.5 | ||
| Mengeneinheit (ME) | 1 Stück | ||
| Verpackungsmenge | 1 | ||
| Zusätzliche Produktinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Produktstatus | EOP: 2003-04-01 | ||
| EAN | / | ||
| UPC | / | ||
| Statistische Warennummer | 85371099 | ||
| Listenkennzeichen (LKZ) | / | ||
| Fabrikategruppe | 2349 | ||
| Ursprungsland | DE | ||
| Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie | Seit: / | ||
| Klassifizierungen | Version | Klassifizierung | |
|---|---|---|---|
| eClass | 4 | / | |
| eClass | 5.1 | / | |
| eClass | 6.0 | / | |
| ETIM | 3 | / | |
| ETIM | 4 | / | |
| ETIM | 5 | / | |
Was ist 6AV3637-1ML00-0FX0 und wo wird es eingesetzt
Die 6AV3637-1ML00-0FX0 ist ein SIMATIC HMI Operator Panel OP37 von Siemens. Es handelt sich um ein grafikfähiges Bediengerät für klassische Maschinen- und Anlagenbedienung mit 10,4-Zoll-TFT-Farbdisplay, Folientastatur, 36 Funktionstasten und integriertem Diskettenlaufwerk. Eingesetzt wurde das Panel vor allem in Bestandsanlagen, in denen Prozesswerte visualisiert, Meldungen quittiert, Parameter eingegeben und Rezepturen bedient werden müssen. Durch die tastaturbasierte Bedienung eignet sich das OP37 besonders für robuste Industrieumgebungen, in denen ein definierter Bedienablauf wichtiger ist als Touch-Komfort. Für Instandhaltung und Einkauf ist die exakte Artikelnummer entscheidend, weil sich OP37-Varianten bei Displaytechnik, Laufwerk und Ausstattung unterscheiden.
Überblick über die wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten
Das OP37 arbeitet mit X86-Prozessor, 100 MHz, 8 MB RAM, einem 480 x 640 Pixel auflösenden 10,4-Zoll-TFT-Display mit 8 Farben und besitzt 36 Funktionstasten, davon 28 mit LED, plus 32 Systemtasten. Für die Praxis wichtig sind außerdem 2x TTY, 2x RS232, 1x RS422 und 1x RS485 bis 12 Mbit/s, weil genau diese Schnittstellen über die Einsatzfähigkeit in älteren Anlagen entscheiden. Die Versorgung erfolgt mit 18 V DC, die typische Leistungsaufnahme liegt bei 40 W. Frontseitig ist das Gerät mit IP65 geschützt, rückseitig mit IP20. Die Hintergrundbeleuchtung ist mit 25.000 h MTBF bei 25 °C angegeben, was die Wartungsplanung erleichtert. ProTool ab Version 3.1 ist für Projektierung und Service relevant.
Aussagen zum Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenzstatus
Für die 6AV3637-1ML00-0FX0 ist auf der Produktseite der Status EOP ab 1. April 2003 angegeben. Das Gerät gehört damit klar in den Bereich obsoleter Bestands-HMI, bei denen Ersatzteilstrategie, Reparaturfähigkeit und Migrationsplanung wichtiger sind als Neuprojektierung. Einen von Siemens klar benannten 1:1-Nachfolger für genau diese Bestellnummer konnte ich nicht belastbar verifizieren. Siemens dokumentiert jedoch Migrationspfade für OP35/OP37-Projekte auf neuere Bediengeräte wie OP 170B, OP 270 6" sowie MP 370/Panel PCs. Dabei ist wichtig: Die Projektmigration ist nicht vollständig verlustfrei, weil bestimmte Tastenbelegungen und Key-Bereiche nicht vollständig übernommen werden. Für Entscheider bedeutet das: Das OP37 ist meist eher ein Thema für gezielte Instandhaltung, Austausch oder Retrofit als für einfachen Neuteilersatz.
Die verfügbaren EICHLER Leistungen und wann sie relevant sind
Für diese Baugruppe bietet EICHLER Reparatur, Austausch, Gebraucht sowie Neu auf Anfrage an. Die Reparatur ist besonders dann sinnvoll, wenn die vorhandene Projektierung, mechanische Einbausituation und Schnittstellenwelt erhalten bleiben sollen; laut Produktseite umfasst sie technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, umfassende Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie. Für ungeplante Stillstände ist der Austausch interessant, weil er mit 1–3 Tagen angegeben ist. Ein Prüfprotokoll ist optional buchbar. Aus Sicht von Instandhaltung und Einkauf helfen diese Leistungen, Downtime zu verkürzen, Risiken in obsoleten Anlagen zu reduzieren und die Funktionsfähigkeit älterer HMI-Strukturen auch dann abzusichern, wenn ein regulärer Hersteller-Lifecycle längst beendet ist.
| Attribut | Wert |
|---|---|
| Display | |
| Ausführung des Displays | TFT, 8 Farben |
| Bildschirmdiagonale | 10,4 in |
| grafikfähig | Ja |
| Auflösung (Pixel) | |
| ● horizontale Bildauflösung | 480 Pixel |
| ● vertikale Bildauflösung | 640 Pixel |
| Hintergrundbeleuchtung | |
| ● MTBF Hintergrundbeleuchtung (bei 25 °C) | 25 000 h |
| Bedienelemente | |
| Bedienelemente | Tasten |
| Tastatur | |
| ● Folientastatur | Ja |
| — frei beschriftbare Folientasten | Ja |
| ● Funktionstasten | |
| — Anzahl Funktionstasten | 36 |
| — Anzahl Funktionstasten mit LEDs | 28 |
| ● Systemtasten | |
| — Anzahl Systemtasten | 32 |
| ● numerische Tastatur | Ja |
| ● alphanumerische Tastatur | Ja |
| ● hexadezimale Tastatur | Ja |
| ● Mehrtastenbedienung | Nein |
| Touchbedienung | |
| ● Ausführung als Touch-Screen | Nein |
| Aufbauart/Montage | |
| Einbaulage | senkrecht |
| maximal zulässiger Neigungswinkel ohne Fremdbelüftung | 35° |
| Versorgungsspannung | |
| Spannungsart der Versorgungsspannung | DC 18 V |
| USV anschließbar | Nein |
| Eingangsstrom | |
| Stromaufnahme (Nennwert) | 1,6 A |
| Leistung | |
| aufgenommene Wirkleistung, typ. | 40 W |
| Prozessor | |
| Prozessortyp | X86, 100 MHz |
| Laufwerke | |
| Diskettenlaufwerk | Ja |
| CD-ROM | Nein |
| Festplatte | Nein |
| Speicher | |
| Art des Speichers | Flash / RAM |
| nutzbarer Speicher für Anwenderdaten | 2 048 kbyte |
| Batterie | |
| Pufferbatterie | |
| ● Pufferbatterie (optional) | Ja; optional 3,6 V |
| ● Pufferzeit, min. | 4 y |
| Ausgabeart | |
| Info LED | Ja |
| Power LED | Ja |
| Uhrzeit | |
| Uhr | |
| ● Typ | Hardwareuhr, gepuffert, synchronisierbar |
| ● gepuffert | Ja |
| ● synchronisierbar | Ja |
| Schnittstellen | |
| Schnittstellen/Bustyp | 2x TTY, 2x RS 232, 1x RS 422, 1x RS 485 (max. 12 Mbit/s) |
| Anzahl Schnittstellen RS 485 | 1 |
| USB-Schnittstelle | Nein |
| PC-Card-Slot | 1x PC-Card-Slot |
| CF-Card-Slot | Nein |
| Sonderschnittstellen | 1x Sonderschnittstellen |
| Schutzart und Schutzklasse | |
| IP (frontseitig) | IP65 |
| IP (rückseitig) | IP20 |
| Normen, Zulassungen, Zertifikate | |
| Eignungsnachweis | PRS, FM Class I Div. 2, UL, EX-Zone 22 |
| Umgebungsbedingungen | |
| Umgebungstemperatur bei Lagerung/Transport | |
| ● min. | -20 °C |
| ● max. | 60 °C |
| Relative Luftfeuchte | |
| ● Betrieb, max. | 95 % |
| Betriebssysteme | |
| vorinstalliertes Betriebssystem | Rmos |
| Projektierung | |
| Projektierungs-Software | |
| ● Projektierungstool | ProTool ab Version 3.1 (separat zu beziehen) |
| Maße | |
| Breite der Gehäusefront | 482,6 mm |
| Höhe der Gehäusefront | 310,3 mm |
| Einbautiefe | 85 mm |
| Gewichte | |
| Gewicht (ohne Verpackung) | 8 kg |
| Fehlerbeschreibung | Wert |
|---|---|
| Warum meldet mein OP37 Fehler 200 zur Batterie oder verliert nach Spannungsunterbrechung Daten? | Die Pufferbatterie hält laut Siemens die Betriebsdaten im SRAM und die Hardware-Uhr aufrecht. Siemens nennt eine typische Lebensdauer von rund vier Jahren. Tauschen Sie die Batterie zügig und möglichst bei eingeschaltetem Gerät, damit Daten wie Passwörter nicht verloren gehen. Bleibt die Meldung danach bestehen, prüfen Sie zusätzlich Sitz und Steckverbindung des Batteriekabels. |
| Warum zeigt das OP37 beim Einschalten READY FOR SERIAL TRANSFER? | Diese Meldung erscheint automatisch, wenn keine Projektierung vorhanden ist. Dann muss die Projektierung beziehungsweise Firmware über IF2 (RS232/TTY) neu übertragen werden. Ist bereits eine Projektierung vorhanden, lässt sich der Transfermodus laut Siemens über die Systemeinstellungen oder beim Einschalten mit ESC + Pfeil nach oben aktivieren. Prüfen Sie danach Kabel, COM-Port und Zielgerät erneut. |
| Warum meldet das OP37 041, 044 oder 303 und bekommt keine Verbindung zur Steuerung? | Siemens nennt dafür vor allem Störungen in der Übertragungsstrecke, defekte Verbindungskabel oder falsch eingestellte Schnittstellenparameter am Bediengerät oder am Kopplungspartner. Bei Meldung 303 kann zusätzlich bei S5 die Übertragung großer Datensätze den Watchdog auslösen; dann sollten Steuerungszustand und Kommunikationsparameter geprüft und bei S5 das Datenwort 98 auf mindestens 2000 gesetzt werden. |
| Warum bricht ProSave oder die serielle Sicherung am OP37 immer wieder ab? | Bei älteren OP37 kann die Kombination aus altem Transfermechanismus und moderner USB-Seriell-Technik Probleme verursachen. Ein SPS-Forum-Fall beschreibt, dass die Sicherung mit einem älteren PG funktionierte, während ein neueres Field PG mit internem USB-Adapter scheiterte. Nutzen Sie möglichst eine echte COM-Schnittstelle oder einen stabilen FTDI-basierten Adapter, schalten Sie das Panel vorab sauber in den Transfermodus und kontrollieren Sie Baudrate sowie Zielgerät in ProSave. |
| Warum bleibt das Display dunkel, obwohl die Anlage noch weiterläuft? | Dann ist häufig nicht das gesamte Panel ausgefallen, sondern die Hintergrundbeleuchtung. Siemens beschreibt die Hintergrundbeleuchtung des OP37 als wartbares Bauteil; bei Geräten mit TFT-Display lassen sich die Röhren tauschen. Ein externer Standardmonitor ist bei diesem Gerät meist keine praktikable Zwischenlösung, weil kein klassischer VGA- oder EGA-Ausgang vorhanden ist. Für laufende Produktion ist deshalb eine gezielte Reparatur des Displays oder der Beleuchtung meist der sinnvollere Weg. |
Welche Software brauche ich für 6AV3637-1ML00-0FX0?
Für die Projektierung ist ProTool ab Version 3.1 relevant. Wenn ein bestehendes ProTool-Projekt auf eine neuere Siemens-HMI-Welt überführt werden soll, ist die Migration nach WinCC flexible 2008 der passende Siemens-Pfad. Wichtig ist dabei, dass eine Migration nicht automatisch bedeutet, dass jede Funktion 1:1 erhalten bleibt. Gerade bei OP35/OP37-Projekten müssen Tastenbelegungen, LED-Abbilder und einzelne Bildinhalte nachbearbeitet werden. Für Service, Ersatzteilentscheidung und Retrofit ist daher nicht nur die Hardware, sondern immer auch der Stand der Projektdatei entscheidend.
Ist 6AV3637-1ML00-0FX0 noch regulär im Siemens-Lifecycle?
Nein, für die Baugruppe ist Produktstatus EOP ab 1. April 2003 ausgewiesen. Für Betreiber heißt das: Der Fokus liegt heute auf Reparatur, Austausch, gebrauchten geprüften Geräten und einer sauberen Obsoleszenzstrategie. Für Beschaffung ist deshalb weniger die klassische Neuteilverfügbarkeit entscheidend, sondern vielmehr, ob das Gerät kurzfristig als Reparaturfall, Austauschteil oder geprüfte Gebrauchtbaugruppe verfügbar ist. Genau an dieser Stelle sind Servicepartner mit Prüf- und Austauschprozessen oft wirtschaftlich sinnvoller als die Suche nach einem direkten Neuteilersatz.
Welche Schnittstellen hat das OP37 und warum ist das für den Kauf wichtig?
Das Gerät bietet 2x TTY, 2x RS232, 1x RS422 und 1x RS485 bis 12 Mbit/s. Diese Schnittstellen sind für Altanlagen entscheidend, weil ein vermeintlich ähnliches HMI ohne passende physikalische Anbindung oft nicht ohne Umbauten einsetzbar ist. Für Einkauf und Instandhaltung bedeutet das: Die Prüfung darf sich nicht auf Displaygröße und Artikelgruppe beschränken. Mindestens genauso wichtig sind Kommunikationsschnittstellen, Projektierungsumgebung und der Abgleich mit vorhandenen Steuerungen, Kabeln und Protokollen. Gerade bei Bestandsanlagen entscheidet diese Schnittstellenlage darüber, ob ein Austausch schnell gelingt oder in ein Retrofit-Projekt kippt.
Gibt es einen direkten Nachfolger für das Siemens OP37?
Einen klar dokumentierten 1:1-Nachfolger für die exakte Bestellnummer 6AV3637-1ML00-0FX0 konnte ich nicht belastbar verifizieren. Siemens dokumentiert stattdessen Migrationsziele für OP35/OP37-Projekte, darunter OP 170B, OP 270 6" sowie MP 370/Panel PCs. Das ist für die Planung wichtig, weil Migration hier nicht gleichbedeutend mit Gleichteilersatz ist. Bestimmte Tastenbereiche werden laut Siemens nicht vollständig übernommen. Wer kurzfristig Stillstände vermeiden will, fährt daher oft besser mit Reparatur oder Austauschteil; wer strukturell modernisieren will, sollte eine geplante HMI-Migration einrechnen.
Wie lange halten Hintergrundbeleuchtung und Batterie typischerweise?
Für die Hintergrundbeleuchtung ist eine MTBF von 25.000 Stunden bei 25 °C angegeben. Die Pufferbatterie nennt Siemens mit einer typischen Lebensdauer von rund vier Jahren unter normalen Betriebsbedingungen. Für Bestandsanlagen ist das ein wichtiger Wartungswert: Auch wenn das Panel noch läuft, können alternde Beleuchtung und schwache Batterie zu schleichenden Ausfällen, schlechter Ablesbarkeit oder Datenverlust nach Spannungsunterbrechungen führen. Wer ungeplante Stillstände minimieren will, sollte diese Punkte gezielt in die vorbeugende Instandhaltung aufnehmen.
Ist das OP37 für raue Industrieumgebungen geeignet?
Ja, das Gerät ist frontseitig mit IP65 angegeben und damit für den Einbau in industrielle Bedienfronten geeignet. Rückseitig gilt IP20, was den üblichen Schaltschrank- oder Gehäuseeinbau voraussetzt. Außerdem nennt die technische Beschreibung eine senkrechte Einbaulage, maximal 35° Neigungswinkel ohne Fremdbelüftung, Transport- und Lagerungstemperaturen von -20 bis 60 °C sowie bis zu 95 % relative Luftfeuchte im Betrieb. Für Einkauf und Technik zeigt das, dass das Panel robust ist, aber nur dann zuverlässig arbeitet, wenn Einbau- und Umgebungsbedingungen wirklich zum vorhandenen Maschinenkonzept passen.























