SIEMENS 6AV3627-1JK00-0AX0
- EICHLER-Art.Nr.: K0116663
- EAN: 662643027846
Produktbeschreibung
OPERATOR PANEL OP27 STN-MONOCHROM-LC-DISPLAY
Leistungen für SIEMENS 6AV3627-1JK00-0AX0
Reparatur
von 1.711,92 €
bis 3.081,46 €
Austausch
2.202,30 €
Gebraucht
2.447,00 €
Neu
SIEMENS |
6AV3627-1JK00-0AX0 –
zusätzliche Produktinformationen
| Lieferinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Exportkennzeichen | AL: ECCN: | ||
| Nettogewicht pro ME | 1.888 | ||
| Mengeneinheit (ME) | 1 Stück | ||
| Verpackungsmenge | 1 | ||
| Zusätzliche Produktinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Produktstatus | EOP: 2006-04-01 | ||
| EAN | 662643027846 | ||
| UPC | / | ||
| Statistische Warennummer | 85371091 | ||
| Listenkennzeichen (LKZ) | / | ||
| Fabrikategruppe | 4357 | ||
| Ursprungsland | DE | ||
| Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie | Seit: / | ||
| Klassifizierungen | Version | Klassifizierung | |
|---|---|---|---|
| eClass | 4 | / | |
| eClass | 5.1 | / | |
| eClass | 6.0 | / | |
| ETIM | 3 | / | |
| ETIM | 4 | / | |
| ETIM | 5 | / | |
Was ist 6AV3627-1JK00-0AX0 und wo wird es eingesetzt
6AV3627-1JK00-0AX0 ist ein SIMATIC HMI Operator Panel OP27 von Siemens mit STN-Monochrom-LC-Display und festem Tastenfeld. Das Gerät gehört zur Klasse der klassischen Bedienpanels für Maschinen und Anlagen, in denen Bediener Sollwerte eingeben, Meldungen quittieren, Rezepturen verwalten und Prozesszustände überwachen. Durch die Kombination aus Grafikdisplay und Hardwaretasten eignet sich das OP27 besonders für ältere Bestandsanlagen mit robustem Bedienkonzept, etwa in Verpackung, Fördertechnik, Werkzeugmaschinen oder verfahrenstechnischen Teilanlagen. Für Instandhaltung und Einkauf ist die exakte Artikelnummer wichtig, weil bei Bestandsmaschinen häufig nicht nur die Bauform, sondern auch Schnittstellen, Projektierung und Ersatzteilstrategie exakt passen müssen.
Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten
Das OP27 arbeitet mit einem 5,7-Zoll-Display in 240 x 320 Pixeln und 8 Graustufen. Für den Alltag in der Anlage bedeutet das: gute Lesbarkeit für klassische Prozessbilder, Meldetexte und Parameterseiten, auch wenn die Darstellung nicht mit moderner HMI-Grafik vergleichbar ist. Das Panel besitzt 24 Funktionstasten, davon 18 mit LEDs, zusätzlich 24 Systemtasten sowie numerische, alphanumerische und hexadezimale Eingabemöglichkeiten. Für die Integration in ältere Automatisierungsumgebungen sind die vorhandenen TTY-, RS232-, RS422- und RS485-Schnittstellen entscheidend. Dazu kommen 1 MB Anwenderspeicher, ein PC-Card-Slot, IP65 frontseitig und eine typische Leistungsaufnahme von 8 W. Für Retrofit-Projekte sind genau diese Merkmale oft ausschlaggebend.
Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenzstatus
Beim 6AV3627-1JK00-0AX0 handelt es sich um ein deutlich obsoletes Bestandsgerät. Auf der EICHLER-Seite ist ein Produktstatus EOP mit Datum 2006-04-01 hinterlegt. Ein Siemens-Datenblatt führt die Baugruppe zusätzlich als discontinued product bzw. end of PLM & support mit Wirksamkeit seit 01.10.2015. In einem Siemens-Produktverzeichnis wird außerdem angegeben, dass für diese Artikelnummer kein direkter Replacement Product hinterlegt ist. Für Migrationsfälle nennen Siemens-Supportbeiträge zwar OP270 und später OP277 als mögliche Weiterentwicklung des Projektwegs, das ist jedoch kein verifizierter 1:1-Nachfolger für jede vorhandene Maschine. Für Betreiber heißt das: Versorgungssicherheit entsteht heute vor allem über Reparatur, Austausch, Gebrauchtverfügbarkeit und saubere Bestandsstrategie.
Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie relevant sind
Für das OP27 sind bei EICHLER mehrere praxisnahe Wege verfügbar. Reparatur ist besonders sinnvoll, wenn die bestehende Projektierung, Verdrahtung und Mechanik unverändert bleiben sollen und Stillstandszeiten kalkulierbar gehalten werden müssen. EICHLER nennt dafür 1–3 Tage und verweist auf technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, umfassende Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie. Austausch ist interessant, wenn eine schnelle Rückkehr in den Betrieb wichtiger ist als die Instandsetzung des eigenen Geräts. Zusätzlich werden gebrauchte Geräte mit kurzer Lieferzeit sowie Neuware auf Anfrage angeboten. Das optionale Prüfprotokoll unterstützt Einkauf, QS und Entscheider bei Dokumentation und Risikoabsicherung, gerade wenn Obsoleszenz bereits ein Thema ist.
| Attribut | Wert |
|---|---|
| Display | |
| Ausführung des Displays | STN, 8 Graustufen |
| Bildschirmdiagonale | 5,7 in |
| grafikfähig | Ja |
| Auflösung (Pixel) | |
| ● horizontale Bildauflösung | 240 Pixel |
| ● vertikale Bildauflösung | 320 Pixel |
| Hintergrundbeleuchtung | |
| ● MTBF Hintergrundbeleuchtung (bei 25 °C) | 50 000 h |
| Bedienelemente | |
| Bedienelemente | Tasten |
| Tastatur | |
| ● Folientastatur | Ja |
| — frei beschriftbare Folientasten | Ja |
| ● Funktionstasten | |
| — Anzahl Funktionstasten | 24 |
| — Anzahl Funktionstasten mit LEDs | 18 |
| ● Systemtasten | |
| — Anzahl Systemtasten | 24 |
| ● numerische Tastatur | Ja |
| ● alphanumerische Tastatur | Ja |
| ● hexadezimale Tastatur | Ja |
| ● Mehrtastenbedienung | Nein |
| Touchbedienung | |
| ● Ausführung als Touch-Screen | Nein |
| Aufbauart/Montage | |
| Einbaulage | senkrecht |
| maximal zulässiger Neigungswinkel ohne Fremdbelüftung | 35° |
| Versorgungsspannung | |
| Spannungsart der Versorgungsspannung | DC 18 V |
| USV anschließbar | Nein |
| Eingangsstrom | |
| Stromaufnahme (Nennwert) | 0,3 A |
| Leistung | |
| aufgenommene Wirkleistung, typ. | 8 W |
| Prozessor | |
| Prozessortyp | X86, 33 MHz |
| Laufwerke | |
| Diskettenlaufwerk | Nein |
| CD-ROM | Nein |
| Festplatte | Nein |
| Speicher | |
| Art des Speichers | Flash / RAM |
| nutzbarer Speicher für Anwenderdaten | 1 024 kbyte |
| Batterie | |
| Pufferbatterie | |
| ● Pufferbatterie (optional) | Ja; optional 3,6 V |
| ● Pufferzeit, min. | 4 y |
| Ausgabeart | |
| Info LED | Ja |
| Power LED | Nein |
| Uhrzeit | |
| Uhr | |
| ● Typ | Hardwareuhr, gepuffert, synchronisierbar |
| ● gepuffert | Ja |
| ● synchronisierbar | Ja |
| Schnittstellen | |
| Schnittstellen/Bustyp | 1x TTY, 2x RS 232, 1x RS 422, 1x RS 485 (max. 12 Mbit/s) |
| Anzahl Schnittstellen RS 485 | 1 |
| USB-Schnittstelle | Nein |
| PC-Card-Slot | 1x PC-Card-Slot |
| CF-Card-Slot | Nein |
| Sonderschnittstellen | Nein |
| Schutzart und Schutzklasse | |
| IP (frontseitig) | IP65 |
| IP (rückseitig) | IP20 |
| Normen, Zulassungen, Zertifikate | |
| Eignungsnachweis | PRS, FM Class I Div. 2, UL, EX-Zone 22 |
| Umgebungsbedingungen | |
| Umgebungstemperatur bei Lagerung/Transport | |
| ● min. | -20 °C |
| ● max. | 60 °C |
| Relative Luftfeuchte | |
| ● Betrieb, max. | 95 % |
| Betriebssysteme | |
| vorinstalliertes Betriebssystem | Rmos |
| Projektierung | |
| Projektierungs-Software | |
| ● Projektierungstool | ProTool ab Version 3.1 (separat zu beziehen) |
| Maße | |
| Breite der Gehäusefront | 296 mm |
| Höhe der Gehäusefront | 192 mm |
| Einbautiefe | 59 mm |
| Gewichte | |
| Gewicht (ohne Verpackung) | 1,85 kg |
| Fehlerbeschreibung | Möglicher Lösungsansatz |
|---|---|
| Warum zeigt mein OP27 die Meldung „200 OP Battery is bad“? | Diese Meldung bezieht sich auf die Pufferbatterie des OP27 und nicht auf die SPS-Batterie. Zuerst sollte die Batterie des Panels geprüft und nach Herstellervorgabe ersetzt werden. Danach empfiehlt sich ein Neustart und bei wiederkehrender Meldung ein zusätzlicher Hardwaretest für RTC/Batterie, damit geklärt wird, ob nur die Batterie oder auch die Uhrpufferung betroffen ist. Bleibt die Meldung trotz Batteriewechsel bestehen, sollte das Gerät auf Kontaktprobleme, Alterung der Batterieaufnahme oder weitergehende Elektronikfehler geprüft werden. |
| Warum startet mein OP27 nur mit „READY FOR SERIAL TRANSFER“? | Dieser Zustand erscheint, wenn keine lauffähige Projektierung vorhanden ist oder das Panel in den Transferbetrieb geschaltet wurde. Das OP27 ist in diesem Modus nicht regulär bedienbar. Für die Wiederinbetriebnahme muss die Verbindung über IF2 (RS232/TTY) korrekt aufgebaut und die passende Projektierung erneut übertragen werden. Vor dem Laden sollten Kabel, Schnittstelle und Übertragungsart geprüft werden. Wenn das Gerät nach einem Neustart immer wieder direkt in diesen Modus fällt, fehlt meist die gültige Projektierung im internen Speicher oder sie ist beschädigt. |
| Warum bekomme ich beim OP27 Fehler 724:38 beim Download? | Siemens ordnet Fehler 724 als internen Fehler ein; im Handbuch wird dafür „Mailboxtyp nicht implementiert“ genannt. Sinnvoll ist ein gestuftes Vorgehen: Bediengerät ausschalten, Steuerung in STOP bringen, beide Systeme neu starten, das OP27 beim Anlauf gezielt in den Transferbetrieb bringen und die Projektierung vollständig neu laden. Tritt der Fehler weiter auf, sollten Projektversion, Gerätetyp und Kommunikationsparameter geprüft werden. Bei älteren Bestandsanlagen ist außerdem wichtig, dass tatsächlich die zum OP27 passende Projektierung und das passende Übertragungsverfahren verwendet werden. |
| Warum meldet das OP27 „Keine Verbindung zum OP“ oder „E4018 Protokollfehler MPI“? | Diese Fehler weisen typischerweise auf unpassende Kommunikationsparameter, eine falsche MPI-Konfiguration oder Probleme im Übertragungsweg hin. Geprüft werden sollten deshalb MPI-Adresse, Baudrate, korrektes Kabel, gewählte Schnittstelle und der tatsächliche Transfermodus am Panel. Gerade bei älteren Panels hilft es oft, das Gerät neu zu starten, im Boot- bzw. Transfermodus sauber zu initialisieren und anschließend die Projektierung erneut zu laden. Wenn parallel an Steuerung oder PG Änderungen vorgenommen wurden, müssen die Kommunikationseinstellungen auf allen Seiten wieder deckungsgleich sein. |
| Warum bleibt das OP27 bei „Timeout bei Übertragung“ hängen? | Bei dieser Störung ist häufig die Kommunikation zwischen Panel und SPS nicht sauber quittiert. In einem dokumentierten Fall mit AS511 blieb das Übertragungsbit aktiv; als Ausweichlösung funktionierte FAP. Für die Fehlersuche sollten deshalb Übertragungsprotokoll, Handshake, Kommunikationsbausteine und die Quittierung in der SPS geprüft werden. Wichtig ist auch zu kontrollieren, ob die gewählte Protokollart wirklich zur vorhandenen Steuerung und Projektierung passt. Wenn Rezeptur- oder Datensatztransfer betroffen ist, lohnt sich zusätzlich ein Blick auf die Bereichszeiger und das Antwortverhalten der SPS. |
| Warum ist das Display dunkel, fehlerhaft oder schlecht lesbar? | Das OP27 bietet einen internen Displaytest sowie Kontrast- und Helligkeitsfunktionen im Hardwaretest. Damit lässt sich unterscheiden, ob ein Anzeigeproblem von Kontrasteinstellung, Pixel-/Displayfehlern oder tieferliegenden Hardwareproblemen kommt. Die Hintergrundbeleuchtung ist ein Verschleißthema; EICHLER nennt für die Beleuchtung eine MTBF von 50.000 Stunden. Wenn das Bild trotz korrekter Spannung und Projektierung dunkel bleibt, sollte zuerst der Displaytest durchgeführt werden. Bestätigt sich ein Hardwaredefekt, ist je nach Zustand des Geräts Reparatur oder Austausch meist wirtschaftlicher als langes Weiterbetreiben im Grenzzustand. |
Ist 6AV3627-1JK00-0AX0 noch verfügbar oder nur noch als Altteil?
Das Gerät ist kein aktuelles Serienprodukt mehr. Siemens führt die Artikelnummer als abgekündigt beziehungsweise als Produkt am Ende von PLM und Support, und auf der EICHLER-Seite ist ebenfalls ein EOP-Status hinterlegt. Für die praktische Beschaffung heißt das aber nicht automatisch Totalausfall: Bei EICHLER sind für diese Baugruppe Reparatur, Austausch und gebrauchte Geräte mit kurzer Lieferzeit aufgeführt, während Neuware nur auf Anfrage angeboten wird. Für Einkauf und Instandhaltung ist deshalb nicht nur die Frage „neu oder gebraucht?“ relevant, sondern vor allem, welcher Weg die Anlage am schnellsten und mit dem geringsten Risiko wieder in Betrieb bringt.
Gibt es einen direkten Nachfolger für das Siemens OP27 Mono?
Ein direkt verifizierter 1:1-Nachfolger ist in den gefundenen Herstellerquellen für 6AV3627-1JK00-0AX0 nicht hinterlegt. Ein Siemens-Produktverzeichnis nennt ausdrücklich, dass das Produkt ohne hinterlegtes Replacement geführt wird. In Siemens-Supportdiskussionen werden zwar OP270 und in einer weiteren Entwicklung OP277 als Migrationspfad genannt, das ersetzt jedoch nicht automatisch die technische Prüfung im Einzelfall. Entscheidend sind Projektierung, Ausschnitt, Schnittstellen, Spannungsversorgung, Bedienkonzept und Maschinenfreigabe. Wer Bestandsmaschinen weiterbetreiben will, sollte daher zwischen echtem Retrofit, Austausch gleicher Bauform und Reparatur des vorhandenen Panels klar unterscheiden.
Welche Software brauche ich für das OP27?
Für das OP27 wird ProTool verwendet; auf der EICHLER-Seite ist als Projektierungstool ProTool ab Version 3.1 genannt. In Siemens-Dokumentation zu späteren ProTool-Versionen wird zusätzlich beschrieben, dass bestehende Grafikgeräte-Projekte konvertiert werden können, was für Migrationsprojekte wichtig ist. Für den normalen Servicefall an einem vorhandenen OP27 ist aber vor allem entscheidend, dass die originale oder passende klassische Projektumgebung verfügbar ist. Wer nur ein Gerät tauscht, ohne das Projekt sauber nachzuziehen, riskiert Kommunikationsprobleme, fehlerhafte Tastenbelegung oder einen nicht lauffähigen Transfer. Bei Altanlagen ist die Sicherung der Projektdatei deshalb oft genauso wichtig wie das Ersatzteil selbst.
Wie sichere ich Projektierung oder Rezepturdaten beim OP27?
Siemens beschreibt für das OP27 eine Backup/Restore-Funktion über Speicherkarte. Dafür wird die Speicherkarte in den dafür vorgesehenen Slot gesteckt, anschließend kann über das Standardbild eine Sicherung gestartet werden. Auch das Rückladen von Rezepturdatensätzen beziehungsweise Firmware/Projektierung wird im Gerätehandbuch beschrieben. Für Betreiber älterer Anlagen ist das ein zentraler Punkt: Vor Reparatur, Tausch oder Fehlersuche sollte der aktuelle Stand der Projektierung und der produktionsrelevanten Datensätze gesichert werden. So lässt sich vermeiden, dass nach einem Hardwaretausch zwar das Panel wieder läuft, aber Rezepturen, Einstellungen oder die lauffähige Visualisierung fehlen.
Welche Schnittstellen hat das OP27 und warum ist das bei Ersatz und Reparatur so wichtig?
Das OP27 verfügt laut technischer Daten über TTY, RS232, RS422 und RS485 sowie einen PC-Card-Slot. Genau diese Alt-Schnittstellen sind in Bestandsanlagen oft der Knackpunkt. Ein mechanisch passendes Ersatzpanel hilft wenig, wenn Protokoll, Anschlussart oder Projektierung nicht zur Maschine passen. Für Instandhalter ist daher wichtig, nicht nur die Artikelnummer zu prüfen, sondern auch das reale Kommunikationssetup an der Maschine: Welche Steuerung ist angebunden, welche Schnittstelle ist belegt, welches Protokoll läuft und wie erfolgt der Transfer? Diese Prüfung entscheidet darüber, ob Reparatur, Austauschgerät oder Retrofit am Ende wirklich ohne langen Wiederanlauf funktioniert.
Was ist bei Reparatur oder Austausch wirtschaftlich sinnvoller?
Bei obsoleten HMIs ist die wirtschaftlich beste Lösung selten pauschal. Reparatur ist meist sinnvoll, wenn die vorhandene Projektierung erhalten bleiben soll und ein Geräteerhalt die schnellste Rückkehr in den Prozess ermöglicht. Austausch eignet sich besonders dann, wenn sofort ein funktionsfähiges Ersatzgerät benötigt wird. EICHLER nennt für beide Wege kurze Zeitfenster von 1–3 Tagen und ergänzt die Reparatur um Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie. Für Entscheider ist damit nicht nur der Stückpreis relevant, sondern die Summe aus Stillstandskosten, Integrationsaufwand, Projektierungsrisiko und langfristiger Ersatzteilstrategie. Gerade bei OP27-Beständen ist ein geplanter Mix aus Reparaturfähigkeit und Bevorratung oft die robusteste Lösung.























