SIEMENS 6AV3607-1JC00-0AX1

  • SIEMENS | HMI | Operator Panels mit Key

  • EICHLER-Art.Nr.: K0116657
  • EAN: 4025515051985

Produktbeschreibung

OPERATOR PANEL OP7/PP LC-DISPLAY, LED-HINTERLEUCHTET 4-ZEILIG, 20 ZEICHEN/ZEILE, SIMATIC S5, 505, NATIVE DRIVERS MIT UL/CSA-ZULASSUNG

Leistungen für SIEMENS 6AV3607-1JC00-0AX1

Reparatur

1-3 Tage

von 1.221,17 €

bis 2.198,11 €

Austausch

1-3 Tage

10+ Stck.

1.399,50 €

1.399,50 € *

Geben Sie hier bitte einen Angebots-Empfänger an.


Gebraucht

1-3 Tage

10+ Stck.

1.555,00 €

1.555,00 € *

Geben Sie hier bitte einen Angebots-Empfänger an.


Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: ECCN:
Nettogewicht pro ME 0.496
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus EOP: 2007-10-01
EAN 4025515051985
UPC /
Statistische Warennummer 85371098
Listenkennzeichen (LKZ) /
Fabrikategruppe 4368
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: /
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 /
eClass 5.1 /
eClass 6.0 /
ETIM 3 /
ETIM 4 /
ETIM 5 /

Was ist 6AV3607-1JC00-0AX1 und wo wird es eingesetzt

Das 6AV3607-1JC00-0AX1 ist ein SIEMENS SIMATIC HMI Operator Panel OP7/PP mit textbasiertem LC-Display, LED-Hinterleuchtung und 4 Zeilen à 20 Zeichen. Es gehört zur Klasse der key-basierten Bediengeräte und ist für Maschinen und Anlagen ausgelegt, bei denen Prozesswerte, Meldungen, Quittierungen und einfache Bedienfunktionen über Tasten ausgeführt werden. Die Variante OP7/PP ist für SIMATIC S5 und SIMATIC 505 mit nativen Treibern vorgesehen. Genau deshalb ist dieses Panel bis heute vor allem in Bestandsanlagen, Retrofit-Projekten und in der Ersatzteilversorgung älterer Automatisierungstechnik relevant. Für Instandhaltung und Einkauf ist die exakte Artikelnummer entscheidend, weil sie die passende Kommunikationsvariante und damit die technische Austauschbarkeit festlegt.

Überblick über die wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten

Technisch prägend sind die 24 V DC-Versorgung, ein Nennstrom von rund 0,19 A, die Schnittstellen TTY, RS232, RS422 und RS485, die Schutzarten IP65 frontseitig und IP20 rückseitig, die kompakten Maße 144 x 180 x 38,5 mm sowie das geringe Gewicht von rund 0,43 kg. Das schwarz-weiße LC-Display ist nicht grafikfähig und kein Touchscreen. Stattdessen ist das Gerät auf robuste, klare Textführung in klassischen Maschinenoberflächen ausgelegt. Hinzu kommen 8 Funktionstasten, davon 4 mit LED, sowie eine angegebene MTBF der Hintergrundbeleuchtung von 100.000 Stunden bei 25 °C. Für Projektierung und Änderungen ist ProTool / Lite ab Version 2.51 relevant. Das ist besonders wichtig, wenn alte Projekte gesichert, geändert oder migriert werden sollen.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz

Beim 6AV3607-1JC00-0AX1 handelt es sich klar um ein Obsoleszenzprodukt. Auf der EICHLER-Seite ist der Produktstatus mit EOP: 2007-10-01 angegeben. Siemens führte die OP7/PP-Geräte ebenfalls als auslaufend bzw. typgestrichen. Für Betreiber bedeutet das in der Praxis: Die Versorgungssicherheit stützt sich heute vor allem auf Reparatur, Austauschgeräte und geprüfte Gebrauchtware, nicht mehr auf eine normale Serienverfügbarkeit. Siemens nannte für die OP7/PP-Variante historisch das OP 77A als Nachfolger. In der Migrationsdokumentation verweist Siemens außerdem auf eine Migration von OP7 auf OP 77A bzw. OP 77B. Das ist jedoch kein blindes 1:1-Ersatzszenario, sondern verlangt eine Prüfung von Projektierung, Schnittstelle und Funktionsumfang.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie relevant sind

Für Betreiber älterer Anlagen sind die bei EICHLER verfügbaren Leistungen besonders praxisnah. Reparatur ist dann sinnvoll, wenn die bestehende Projektierung, Verdrahtung und Einbausituation erhalten bleiben sollen und ein wirtschaftlicher Erhalt der vorhandenen Baugruppe im Vordergrund steht. Austauschgeräte sind stark, wenn Stillstandskosten hoch sind und schnell wieder produziert werden muss. Gebrauchtgeräte helfen, wenn Budget, Lagerstrategie und kurzfristige Verfügbarkeit wichtiger sind als die Beschaffung eines Neuteils. Zusätzlich ist Neu auf Anfrage vorgesehen. Auf der Artikeldetailseite werden für Reparatur, Austausch und Gebraucht jeweils kurze Bearbeitungs- bzw. Lieferzeiten von 1–3 Tagen ausgewiesen. Gerade bei abgekündigten HMIs tragen diese Optionen dazu bei, die Funktionsfähigkeit trotz Obsoleszenz abzusichern.

Attribut Wert
kundenindividuelle Konfiguration Nein
Display
Ausführung des Displays LC-Display, schwarz / weiß
grafikfähig Nein
Zeilendisplay
● Anzahl Zeilen 4
● Anzahl Zeichen je Zeile 20
Hintergrundbeleuchtung
● MTBF Hintergrundbeleuchtung (bei 25 °C) 100 000 h
Bedienelemente
Bedienelemente Tasten
Tastatur
● Folientastatur Ja
— frei beschriftbare Folientasten Ja
● Funktionstasten
— Anzahl Funktionstasten 8
— Anzahl Funktionstasten mit LEDs 4
● Systemtasten
— Anzahl Systemtasten 22
● numerische Tastatur Ja
● alphanumerische Tastatur Ja
● hexadezimale Tastatur Ja
● Mehrtastenbedienung Nein
Touchbedienung
● Ausführung als Touch-Screen Nein
Aufbauart/Montage
Einbaulage senkrecht
maximal zulässiger Neigungswinkel ohne Fremdbelüftung 90°
Versorgungsspannung
Spannungsart der Versorgungsspannung DC 24 V
USV anschließbar Nein
Eingangsstrom
Stromaufnahme (Nennwert) 0,19 A
Prozessor
Prozessortyp X86
Laufwerke
Diskettenlaufwerk Ja
CD-ROM Nein
Festplatte Nein
Speicher
Art des Speichers Flash / RAM
nutzbarer Speicher für Anwenderdaten 128 kbyte
Ausgabeart
Info LED Ja
Power LED Nein
Error LED Nein
Uhrzeit
Uhr
● Typ Softwareuhr, synchronisierbar, ungepuffert
● gepuffert Nein
● synchronisierbar Ja
Schnittstellen
Schnittstellen/Bustyp 1x TTY, 1x RS 232, 1x RS 422, 1x RS 485
Anzahl Schnittstellen RS 485 1
Anzahl Schnittstellen parallel 0
USB-Schnittstelle Nein
PC-Card-Slot Nein
CF-Card-Slot Nein
Sonderschnittstellen Nein
mit SW-Schnittstellen Nein
Schutzart und Schutzklasse
IP (frontseitig) IP65
IP (rückseitig) IP20
Normen, Zulassungen, Zertifikate
Eignungsnachweis CE, GL, BV, DNV, LRS, PRS, FM Class I Div. 2, UL, CSA, cULus, EX-Zone 2/22
Umgebungsbedingungen
Umgebungstemperatur bei Lagerung/Transport
● min. -25 °C
● max. 70 °C
Relative Luftfeuchte
● Betrieb, max. 95 %
Betriebssysteme
vorinstalliertes Betriebssystem Rmos
Projektierung
Meldungsanzeige Ja
Meldesystem (inkl. Puffer und Quittierung) Ja
Prozesswertdarstellung (Ausgabe) Nein
Prozesswertvorgabe (Eingabe) möglich Nein
Rezeptverwaltung Ja
Projektierungs-Software
● Projektierungstool ProTool / Lite ab Version 2.51 (separat zu beziehen)
Peripherie/Optionen
Zusatz-Softwarekomponenten ladbar Nein
Maße
Breite der Gehäusefront 144 mm
Höhe der Gehäusefront 180 mm
Einbautiefe 38,5 mm
Gewichte
Gewicht (ohne Verpackung) 0,43 kg

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum zeigt mein OP7/PP die Meldung $115 „Aufbau der logischen Verbindung zur Steuerung“? Diese Meldung bedeutet, dass das Panel die logische Verbindung zur Steuerung aufbaut oder die Verbindung nicht stabil zustande kommt. Prüfen Sie zuerst Schnittstellenart, Protokollparameter, Adresse, Kabelbelegung und Masseverbindung. Siemens beschreibt außerdem, dass Fehler 115 auch bei grundsätzlich intakter Verbindung auftreten kann, wenn die SPS-Zykluszeit sehr kurz ist und die Life-Bit-Überwachung zu knapp eingestellt wurde. In diesem Fall sollte der zulässige Überwachungswert erhöht werden. Bei Transfer- und Kommunikationsproblemen wurden zudem defekte GND-Verbindungen am Kabel als reale Ursache gefunden.
Warum meldet das OP7/PP $613 Datenbaustein nicht vorhanden oder zu kurz? Siemens ordnet die Meldung 613 eindeutig einem fehlenden oder zu kurzen Datenbaustein zu. Legen Sie den benötigten Datenbaustein in der Steuerung mit der korrekten Länge an und prüfen Sie, ob die konfigurierte Interface Area, DB-Nummern, Pointer und Job-Mailboxen mit der realen SPS-Struktur übereinstimmen. Achten Sie darauf, reservierte Kommunikationsbereiche nicht zu überschreiben oder zu verkürzen. Nach der Korrektur sollte die Projektierung erneut geprüft und bei Bedarf neu übertragen werden.
Warum bricht der Transfer vom PG/PC zum OP7/PP ab oder das Panel bleibt auf „Bereit für Transfer“ stehen? In diesem Zustand wartet das Panel auf Daten vom PG oder PC. Bleibt der Transfer hängen, stimmen häufig Transfermodus, serielle Schnittstelle, Baudrate, Kabelbelegung oder Projekt-/Firmwarestand nicht zusammen. Prüfen Sie die Transfereinstellungen in ProTool, wählen Sie die korrekte COM-Schnittstelle, kontrollieren Sie das Kabel einschließlich der GND-Verbindung und reduzieren Sie testweise die Übertragungsrate. Zeigt das Gerät „Firmware not compatible“, passt die verwendete Projektierung nicht zur vorhandenen Firmware bzw. Gerätebasis.
Warum ist das Display dunkel oder schlecht lesbar, obwohl das OP7/PP startet? Prüfen Sie zuerst den Displaykontrast direkt am Gerät über die Tastenkombination SHIFT und +/− oder über das Standardbild für Systemeinstellungen. Erst danach sollten Versorgungsspannung und Hardware bewertet werden. Das OP7 arbeitet mit 24 V DC und LED-Hinterleuchtung; mit zunehmendem Alter kann die Ablesbarkeit nachlassen. Tauchen zusätzlich Meldungen wie „EPROM memory failure“, „RAM memory failure“ oder „Flash memory failure“ auf, nennt Siemens Speicher- oder Übertragungsfehler als Ursache. Dann ist eine Neuübertragung der Projektierung oder eine Reparatur der Baugruppe der nächste sinnvolle Schritt.

Ist 6AV3607-1JC00-0AX1 noch im regulären Life Cycle?

Nein. Für das Gerät ist ein EOP-Status zum 01.10.2007 ausgewiesen, und Siemens führte die OP7/PP-Baureihe als auslaufendes Produkt. Für die Beschaffung bedeutet das heute: Wer die Anlagenverfügbarkeit sichern will, sollte nicht nur auf Neukaufoptionen setzen, sondern Reparatur, Austauschgeräte und geprüfte Gebrauchtteile strategisch mitdenken. Genau dieser Punkt ist für Einkauf und Instandhaltung entscheidend, wenn ungeplante Stillstände vermieden werden sollen.

Welche Software brauche ich für Projektierung oder Änderungen?

Für das OP7/PP nennt Siemens ProTool / Lite ab Version 2.51. Das ist wichtig, weil viele Bestandsanlagen nur noch mit älteren Engineering-Umgebungen sauber bearbeitet werden können. Für Modernisierungsprojekte kommt zusätzlich das Thema Migration ins Spiel, da Siemens in der WinCC-flexible-Migrationsdokumentation beschreibt, wie bestehende ProTool-Projekte mit Bediengerätewechsel weitergeführt werden. Für Serviceeinsätze ist deshalb vorab zu klären, ob das Originalprojekt vorhanden ist und in welcher Softwareversion es gepflegt wurde.

Welche Steuerungen und Schnittstellen sind für dieses Panel relevant?

Die Artikelvariante 6AV3607-1JC00-0AX1 ist für SIMATIC S5 und SIMATIC 505 ausgelegt. Siemens nennt im Datenblatt native Treiber für diese Umgebungen. In den Kommunikationsunterlagen wird das OP7/PP außerdem mit den für Altanlagen typischen seriellen Anbindungen beschrieben, darunter AS511 und FAP im S5-Umfeld. Für die Praxis heißt das: Vor Bestellung oder Austausch muss nicht nur die Panelgröße, sondern vor allem die korrekte Kommunikationsart geprüft werden, weil gerade bei Altanlagen die Schnittstelle über die tatsächliche Einsetzbarkeit entscheidet.

Gibt es einen Siemens-Nachfolger für das OP7/PP?

Siemens nannte für die OP7/PP-Variante historisch das OP 77A als Nachfolgemodell. Zusätzlich beschreibt die Siemens-Migrationsdokumentation den Wechsel von OP7 auf OP 77A oder OP 77B. Für Betreiber bedeutet das: Ein Nachfolger ist grundsätzlich benennbar, aber der Austausch ist nicht automatisch funktionsgleich. Projektierung, Bedienlogik, Kommunikationsschnittstelle und eventuell auch Einbau- oder Konvertierungsdetails müssen vorab geprüft werden, damit aus einem Ersatz nicht ein Umbauprojekt unter Zeitdruck wird.

Bleiben Daten bei Spannungsausfall erhalten?

Das OP7 arbeitet batterielos. Laut Siemens bleiben die Betriebsdaten ohne Meldepuffer im Flash-Speicher erhalten. Gleichzeitig nennt das Datenblatt eine Software-Uhr ohne Batterie-Backup. Das ist für die Praxis wichtig: Projektierungsdaten und Grundfunktionalität sind nicht automatisch verloren, aber Pufferinhalte und Uhrzeitverhalten sollten im Servicefall bewusst geprüft werden. Für Bestandsanlagen ist das ein relevanter Punkt, wenn nach einem Spannungsausfall Meldungshistorie oder zeitbezogene Einträge erwartet werden.

Wichtige Dokumente

Reparatur-Begleitschein

Laden Sie den Begleitschein als PDF herunter oder nutzen Sie die digitale Reparaturanmeldung und senden Sie Ihre defekte Baugruppen zur Reparatur ins EICHLER-Service-Center.

Lachender Eichler Techniker zeigt auf grünes PDF mit dem Sonderverkauf von Automatisierungstechnik

Ihr Warenkorb

Warenkorb wird geladen