SIEMENS 6AV2123-2GB03-0AX0

  • SIEMENS | HMI | Operator Panels mit Key

  • EICHLER-Art.Nr.: K0369230
  • EAN: 4034106029210
  • UPC: 887621773120

Produktbeschreibung

SIMATIC HMI, KTP700 BASIC, BASIC PANEL, TASTEN-/TOUCHBEDIENUNG, 7 TFT-DISPLAY, 65536 FARBEN, PROFINET SCHNITTSTELLE, PROJEKTIERBAR AB WINCC BASIC V13/ STEP 7 BASIC V13,

Leistungen für SIEMENS 6AV2123-2GB03-0AX0

Reparatur

1-3 Tage

von 818,01 €

bis 1.472,42 €

je Stck. 159,00 €

Austausch

1-3 Tage

10+ Stck.

660,60 €

je Stck. 159,00 €

660,60 € *

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Gebraucht

1-3 Tage

10+ Stck.

734,00 €

je Stck. 159,00 €

734,00 € *

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Neu

1-3 Tage

6 Stck.

813,27 €

813,27 € *

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Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: N ECCN: EAR99H
Nettogewicht pro ME 0.977
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus
EAN 4034106029210
UPC 887621773120
Statistische Warennummer 85371091
Listenkennzeichen (LKZ) ST80.1J
Fabrikategruppe 2263
Ursprungsland CN
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: 20140319
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 /
eClass 5.1 27-24-23-02
eClass 6.0 27-24-23-02
ETIM 3 /
ETIM 4 EC001412
ETIM 5 EC001412

Was ist 6AV2123-2GB03-0AX0 und wo wird es eingesetzt

Das 6AV2123-2GB03-0AX0 ist ein SIMATIC HMI KTP700 Basic color PN aus der Siemens-Familie Basic Panels 2nd Generation. Das Bediengerät kombiniert Touchbedienung mit acht Funktionstasten und ist damit für Maschinen geeignet, bei denen wiederkehrende Bedienhandlungen schnell über feste Tasten und variable Eingaben direkt über das Display erfolgen sollen. Typische Einsatzfelder sind kompakte bis mittlere Maschinen und Anlagen, etwa in Verpackung, Fördertechnik, Montage, Wassertechnik oder allgemeiner Fabrikautomation. Dort übernimmt das Panel die Visualisierung von Zuständen, Meldungen, Sollwerten, Rezepten und Bedienmasken. Siemens ordnet Basic Panels grundsätzlich einfachen HMI-Anwendungen mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis zu; die PN-Variante ist für die Einbindung über PROFINET/Ethernet ausgelegt.

Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten

Für Instandhaltung und Einkauf sind vor allem die Eckdaten relevant, die die Austauschfähigkeit im Schaltschrank und im TIA-Projekt bestimmen. Das Panel besitzt ein 7-Zoll-TFT-Widescreen-Display mit 800 × 480 Pixeln und 65.536 Farben. Das sorgt für eine deutlich bessere Lesbarkeit als bei älteren kleineren Basic Panels. Die Versorgung erfolgt mit 24 V DC bei einem zulässigen Bereich von 19,2 bis 28,8 V DC. Frontseitig bietet das Gerät IP65, rückseitig IP20. Kommunikationsseitig stehen 1 Industrial-Ethernet/PROFINET-Schnittstelle und 1 USB-Schnittstelle zur Verfügung; zusätzlich sind 10 MB Anwenderdatenspeicher vorhanden. Die typische Wirkleistungsaufnahme von 5,5 W sowie eine LED-Hintergrundbeleuchtung mit 20.000 h MTBF helfen bei der Einschätzung von Strombedarf und Verschleiß im Dauerbetrieb.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenzstatus

Aus Sicht des Life-Cycle-Managements ist das 6AV2123-2GB03-0AX0 aktuell ein vergleichsweise risikoarmes Standardgerät. Siemens führt die Artikelnummer im Industry Mall als PM300: Active Product und ordnet sie der Produktfamilie Standard devices 2nd Generation zu. Das bedeutet: Das Panel ist kein Abkündigungskandidat aus Altbeständen, sondern weiterhin ein regulär aktives Serienprodukt. In den eingesehenen Siemens-Quellen ist für dieses konkrete Standardgerät kein regulärer Nachfolger ausgewiesen. Relevant ist jedoch der umgekehrte Blick: Für Betreiber älterer Basic Panels wird genau dieses Modell häufig als Migrationsziel genannt, etwa als Nachfolger für bestimmte KTP600 Basic-Varianten der ersten Generation. Für Bestandsanlagen ist das ein klarer Vorteil, weil Beschaffung, Projektmigration und Ersatzteilstrategie planbarer bleiben.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie praxisbezogen relevant sind

Für Unternehmen, die Stillstände vermeiden oder Altanlagen absichern müssen, ist die Kombination aus Reparatur, Austausch, Gebrauchtgerät, Neugerät und optionalem Prüfprotokoll besonders relevant. Eine Reparatur ist sinnvoll, wenn das bestehende Projekt, der Schaltschrankausschnitt und die Anlagenlogik unverändert bleiben sollen und vor allem die schnelle Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit zählt. Der Austausch ist die passende Option, wenn die Anlage kurzfristig wieder anlaufen muss und Wartezeiten auf eine Instandsetzung vermieden werden sollen. Gebraucht- und Neugeräte helfen bei der strategischen Bevorratung oder wenn ein wirtschaftlich passender Ersatz für Serienanlagen gebraucht wird. Bei Reparaturen nennt EICHLER ausdrücklich technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, umfassende Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie. Genau das ist für Instandhalter und Einkäufer wichtig, wenn die Versorgungssicherheit auch über lange Laufzeiten abgesichert werden soll.

Attribut Wert
Produkttyp-Bezeichnung KTP700 Basic color PN
Display
Ausführung des Displays TFT-Widescreen-Display, LED-Hintergrundbeleuchtung
Bildschirmdiagonale 7 in
Displaybreite 154,1 mm
Displayhöhe 85,9 mm
Anzahl Farben 65 536
Auflösung (Pixel)
● horizontale Bildauflösung 800 pixel
● vertikale Bildauflösung 480 pixel
Hintergrundbeleuchtung
● MTBF Hintergrundbeleuchtung (bei 25 °C) 20 000 h
● Hintergrundbeleuchtung dimmbar Ja
Bedienelemente
Tastatur
● Funktionstasten
— Anzahl Funktionstasten 8
— Anzahl Funktionstasten mit LEDs 0
● Tasten mit LED Nein
● Systemtasten Nein
● numerische Tastatur Ja; Onscreen Keyboard
● alphanumerische Tastatur Ja; Onscreen Keyboard
Touchbedienung
● Ausführung als Touch-Screen Ja; analog-resistiv
Aufbauart/Montage
Einbaulage senkrecht
Wand-/Direktmontage Nein
Hochkanteinbau (Porträtformat) möglich Ja
Quereinbau (Landscapeformat) möglich Ja
maximal zulässiger Neigungswinkel ohne Fremdbelüftung 35°
Versorgungsspannung
Spannungsart der Versorgungsspannung DC
Nennwert (DC) 24 V
zulässiger Bereich, untere Grenze (DC) 19,2 V
zulässiger Bereich, obere Grenze (DC) 28,8 V
Eingangsstrom
Stromaufnahme (Nennwert) 230 mA
Einschaltstromstoß I²t 0,2 A²·s
Leistung
aufgenommene Wirkleistung, typ. 5,5 W
Prozessor
Prozessortyp ARM
Speicher
Flash Ja
RAM Ja
nutzbarer Speicher für Anwenderdaten 10 Mbyte
Ausgabeart
Akustik
● Summer Ja
● Lautsprecher Nein
Uhrzeit
Uhr
● Hardware-Uhr (Echtzeituhr) Ja
● Software-Uhr Ja
● gepuffert Ja; Pufferdauer typisch 6 Wochen
● synchronisierbar Ja
Schnittstellen
Anzahl Schnittstellen Industrial Ethernet 1
Anzahl Schnittstellen RS 485 0
Anzahl Schnittstellen RS 422 0
Anzahl Schnittstellen RS 232 0
Anzahl Schnittstellen USB 1; bis max. 16 GB
Anzahl Schnittstellen 20 mA (TTY) 0
Anzahl Schnittstellen parallel 0
Anzahl Schnittstellen sonstige 0
Anzahl SD-Card-Slots 0
mit SW-Schnittstellen Nein
Industrial Ethernet
● Industrial Ethernet Status-LED 2
Protokolle
PROFINET Ja
PROFINET IO Nein
IRT Nein
PROFIBUS Nein
EtherNet/IP Ja
MPI Nein
Protokolle (Ethernet)
● TCP/IP Ja
● DHCP Ja
● DCP Ja
● LLDP Ja
WEB-Eigenschaften
● HTTP Nein
● HTML Nein
Redundanzbetrieb
Medienredundanz
— MRP Nein
Weitere Protokolle
● CAN Nein
● MODBUS Ja; Modicon (MODBUS TCP/IP)
Alarme/Diagnosen/Statusinformationen
Diagnosen
● Diagnoseinformation auslesbar Nein
EMV
Emission von Funkstörungen nach EN 55 011
● Grenzwertklasse A, für den Einsatz im Industriebereich Ja
● Grenzwertklasse B, für den Einsatz in Wohngebieten Nein
Schutzart und Schutzklasse
IP (frontseitig) IP65
IP (rückseitig) IP20
NEMA (frontseitig)
● Enclosure Type 4 frontseitig Ja
● Enclosure Type 4x frontseitig Ja
Normen, Zulassungen, Zertifikate
CE-Kennzeichen Ja
cULus Ja
RCM (ehemals C-TICK) Ja
KC-Zulassung Ja
Umwelt-Fußabdruck
● Umweltproduktdeklaration Ja
Treibhauspotential
— Treibhauspotential, (gesamt) [CO2 eq] 85 kg
— Treibhauspotential, (während Herstellung) [CO2 eq] 26,2 kg
— Treibhauspotential, (während Betrieb) [CO2 eq] 59,2 kg
— Treibhauspotential, (nach Ende des Lebenszyklus) [CO2 eq] -0,682 kg
Einsatz im explosionsgefährdeten Bereich
● ATEX Zone 2 Nein
● ATEX Zone 22 Nein
● IECEx Zone 2 Nein
● IECEx Zone 22 Nein
● cULus Class I Zone 1 Nein
● cULus Class I Zone 2, Division 2 Nein
● FM Class I Division 2 Nein
Schiffbau-Zulassung
● Germanischer Lloyd (GL) Ja
● American Bureau of Shipping (ABS) Ja
● Bureau Veritas (BV) Ja
● Det Norske Veritas (DNV) Ja
● Lloyds Register of Shipping (LRS) Ja
● Nippon Kaiji Kyokai (Class NK) Ja
● Polski Rejestr Statkow (PRS) Nein
● Chinese Classification Society (CCS) Nein
Umgebungsbedingungen
Umgebungstemperatur im Betrieb
Betrieb (senkrechter Einbau, Landscapeformat)
— bei senkrechter Einbaulage, min. 0 °C
— bei senkrechter Einbaulage, max. 50 °C
Betrieb (maximaler Neigungswinkel, Landscapeformat)
— bei maximalem Neigungswinkel, min. 0 °C
— bei maximalem Neigungswinkel, max. 40 °C
Betrieb (senkrechter Einbau, Porträtformat)
— bei senkrechter Einbaulage, min. 0 °C
— bei senkrechter Einbaulage, max. 40 °C
Betrieb (maximaler Neigungswinkel, Porträtformat)
— bei maximalem Neigungswinkel, min. 0 °C
— bei maximalem Neigungswinkel, max. 35 °C
Umgebungstemperatur bei Lagerung/Transport
● min. -20 °C
● max. 60 °C
Relative Luftfeuchte
● Betrieb, max. 90 %; keine Betauung
Betriebssysteme
proprietär Ja
vorinstalliertes Betriebssystem
● Windows CE Nein
Projektierung
Meldungsanzeige Ja
Meldesystem (inkl. Puffer und Quittierung) Ja
Prozesswertdarstellung (Ausgabe) Ja
Prozesswertvorgabe (Eingabe) möglich Ja
Rezeptverwaltung Ja
Projektierungs-Software
● STEP 7 Basic (TIA Portal) Ja; über integriertes WinCC Basic (TIA Portal)
● STEP 7 Professional (TIA Portal) Ja; über integriertes WinCC Basic (TIA Portal)
● WinCC flexible Compact Nein
● WinCC flexible Standard Nein
● WinCC flexible Advanced Nein
● WinCC Basic (TIA Portal) Ja
● WinCC Comfort (TIA Portal) Ja
● WinCC Advanced (TIA Portal) Ja
● WinCC Professional (TIA Portal) Ja
Sprachen
Onlinesprachen
● Anzahl der Online/Runtime-Sprachen 10
Projektsprachen
● Sprachen pro Projekt 32
Funktionalität unter WinCC (TIA Portal)
Bibliotheken Ja
Applikationen/Optionen
● Web Browser Ja
● SIMATIC WinCC Sm@rtServer Ja; Verfügbar ab WinCC (TIA Portal) V14
Visual Basic Scripts Nein
Aufgabenplaner Ja
● zeitgesteuert Nein
● aufgabengesteuert Ja
Hilfesystem Ja
● Anzahl Zeichen pro Infotext 500
Meldesystem
● Anzahl Meldeklassen 32
● Bit-Meldungen
— Anzahl Bit-Meldungen 1 000
● Analog-Meldungen
— Anzahl Analog-Meldungen 25
● S7 Meldenummerverfahren Nein
● Systemmeldungen HMI Ja
● Systemmeldungen weitere (SIMATIC S7, SINUMERIK, SIMOTION, ...) Ja; Systemmeldepuffer der SIMATIC S7-1200 und S7-1500
● Anzahl Zeichen pro Meldung 80
● Anzahl Prozesswerte pro Meldung 8
● Quittiergruppen Ja
● Meldeindikator Ja
● Meldepuffer
— Anzahl Einträge 256
— Umlaufpuffer Ja
— remanent Ja
— wartungsfrei Ja
Rezeptverwaltung
● Anzahl Rezepturen 50
● Datensätze pro Rezeptur 100
● Einträge pro Datensatz 100
● Größe interner Rezepturspeicher 256 kbyte
● Rezepturspeicher erweiterbar Nein
Variablen
● Anzahl Variablen pro Gerät 800
● Anzahl Variablen pro Bild 100
● Grenzwerte Ja
● Multiplexen Ja
● Strukturen Nein
● Arrays Ja
Bilder
● Anzahl projektierbarer Bilder 250
● Vorlagen Ja
● Globales Bild Ja
● Pop-up Bilder Nein
● Slide-in Bilder Nein
● Bildanwahl über SPS Ja
● Übergabe Bildnummer an SPS Ja
Bildobjekte
● Anzahl Objekte pro Bild 100
● Textfelder Ja
● E/A Felder Ja
● Grafische E/A Felder (Grafikliste) Ja
● Symbolische E/A Felder (Textliste) Ja
● Datum/Uhrzeit Felder Ja
● Schalter Ja
● Schaltflächen Ja
● Grafikanzeige Ja
● Ikons Ja
● geometrische Objekte Ja
Komplexe Bildobjekte
● Anzahl komplexe Objekte pro Bild 10
● Meldeanzeige Ja
● Kurvenanzeige Ja
● Benutzeranzeige Ja
● Status/Steuern Nein
● Sm@rtClient Anzeige Nein
● Rezepturanzeige Ja
● f(x)-Kurvenanzeige Nein
● System-Diagnoseanzeige Ja; Systemmeldepuffer der SIMATIC S7-1200 und S7-1500
● Media Player Nein
● HTML Browser Ja
● PDF Anzeige Nein
● IP Kamera Anzeige Nein
● Balken Ja
● Schieberegler Nein
● Zeigerinstrumente Nein
● Analog-/Digitaluhr Nein
Listen
● Anzahl Textlisten pro Projekt 300
● Anzahl Einträge pro Textliste 100
● Anzahl Grafiklisten pro Projekt 100
● Anzahl Einträge pro Grafikliste 100
Archivierung
● Anzahl Archive pro Gerät 2; ein Meldungs- und ein Prozesswertarchiv
● Anzahl Einträge pro Archiv 10 000
● Meldearchiv Ja
● Prozesswertarchiv Ja
● Archivierungsmethoden
— Folgearchiv Ja
— Umlaufarchiv Ja
● Speicherort
— Speicherkarte Nein
— USB-Speicher Ja
— Ethernet Nein
● Datenablageformat
— CSV Nein
— TXT Ja
— RDB Nein
Security
● Anzahl Benutzergruppen 50
● Anzahl Benutzerrechte 32
● Anzahl Benutzer 50
● Passwort-Export/Import Ja
● SIMATIC Logon Nein
Zeichensätze
● Tastatur
— US-Amerikanisch (Englisch) Ja
Transfer (Upload/Download)
● MPI/PROFIBUS DP Nein
● USB Nein
● Ethernet Ja
● mittels externem Speichermedium Ja
Prozesskopplung
● S7-1200 Ja
● S7-1500 Ja
● S7-200 Ja
● S7-300/400 Ja
● LOGO! Ja
● WinAC Ja
● SINUMERIK Ja; kein Zugriff auf NCK Daten
● SIMOTION Ja
● Allen Bradley (EtherNet/IP) Ja
● Allen Bradley (DF1) Nein
● Mitsubishi (MC TCP/IP) Ja
● Mitsubishi (FX) Nein
● OMRON (FINS TCP) Nein
● OMRON (Host Link) Nein
● Modicon (Modbus TCP/IP) Ja
● Modicon (Modbus RTU) Nein
Servicetools/Projektierungshilfsmittel
● Backup/Restore manuell Ja
● Backup/Restore automatisch Nein
● Simulation Ja
● Geräteumschaltung Ja
Peripherie/Optionen
Drucker Nein
SIMATIC HMI MM-Speicherkarte: Multi Media Card Nein
SIMATIC HMI SD-Speicherkarte: Secure Digital Memory Card Nein
SIMATIC HMI CF-Speicherkarte: Compact Flash Card Nein
USB-Speicher Ja
SIMATIC IPC USB-Flashdrive (USB-Stick) Ja
SIMATIC HMI USB-Speicherstick (USB-Stick) Ja
Mechanik/Material
Material des Gehäuses (frontseitig)
● Kunststoff Ja
● Aluminium Nein
● Edelstahl Nein
Maße
Breite der Gehäusefront 214 mm
Höhe der Gehäusefront 158 mm
Einbauausschnitt, Breite 198 mm
Einbauausschnitt, Höhe 142 mm
Einbautiefe 39 mm
Gewichte
Gewicht (ohne Verpackung) 780 g
Gewicht (mit Verpackung) 990 g

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum wird mein KTP700 Basic beim Laden nicht gefunden oder der Transfer abgebrochen? Prüfen Sie zuerst die Transfereinstellungen am Panel. Bei Basic Panels muss der Transfer aktiviert sein; je nach Konfiguration muss außerdem die gleiche Übertragungsart wie im Engineering verwendet werden, also zum Beispiel Ethernet beziehungsweise PN/IE. Stimmen IP-Adressen, Subnetz oder Schnittstellenwahl nicht, scheitert der Download häufig schon vor dem eigentlichen Ladevorgang. Meldet TIA zusätzlich Probleme bei der Firmware-Anpassung, sollte das passende HMI-Image in WinCC beziehungsweise ProSave verwendet und gegebenenfalls ein OS-Update ausgeführt werden.
Warum zeigt das KTP700 Basic nach dem Einschalten nur einen weißen Bildschirm oder startet in einer Schleife neu? In diesem Fall kommen ein beschädigtes Betriebssystem, ein unvollständiges Image oder ein fehlerhafter Projektstart in Betracht. Siemens beschreibt für Basic Panels die Rücksetzung auf Werkseinstellungen per WinCC oder ProSave und zusätzlich einen Recovery-Weg per USB-Stick. Wenn das Start Center nicht mehr erreichbar ist, kann die Recovery-Software für Basic Panels auf einen FAT32-formatierten USB-Stick kopiert und direkt am Panel gestartet werden. Nach erfolgreicher Wiederherstellung sollte das Projekt neu übertragen und anschließend die Touchkalibrierung geprüft werden.
Warum reagiert der Touchscreen nicht mehr korrekt oder trifft Eingaben an der falschen Stelle? Öffnen Sie die Touch-Einstellungen des Panels und starten Sie die Rekalibrierung. Siemens beschreibt dazu den Ablauf mit dem Button „Recalibrate“ und dem anschließenden Berühren der fünf Kalibrierkreuze. Nach OS-Update, Restore oder Recovery kann eine neue Kalibrierung ausdrücklich erforderlich sein. Bleibt die Abweichung trotz sauberer Rekalibrierung bestehen oder reagiert das Panel nur noch teilweise, spricht das eher für einen Hardwarefehler an Frontfolie oder Touch-Einheit; dann ist eine Reparatur wirtschaftlich oft sinnvoller als ein unsicherer Weiterbetrieb.
Warum hat mein KTP700 Basic plötzlich keine Verbindung mehr zur SPS? Bei Basic Panels mit PROFINET kann die Ursache sowohl in der Netzwerkkonfiguration als auch in der Zertifikatslogik liegen. Siemens weist darauf hin, dass sich bei Änderungen an der CPU-Konfiguration auch das PLC-Kommunikationszertifikat ändern kann. In diesem Fall muss das HMI per neuem Projektdownload aktualisiert werden; zusätzlich kann es nötig sein, das Zertifikat im Panel als „trusted“ zu markieren. Für WinCC Panel Images V17 Update 6 dokumentiert Siemens außerdem Fälle ohne SPS-Verbindung, bei denen Uhrzeit und Kommunikationszertifikat geprüft werden müssen.
Warum erkennt das KTP700 Basic meinen USB-Stick für Backup, Restore oder Recovery nicht? Siemens nennt als typische Abhilfe einen FAT32-formatierten USB-2.0-Stick und weist darauf hin, dass manche USB-Sticks vom Betriebssystem nicht zuverlässig erkannt werden. Für die Wiederherstellung per USB muss die Recovery-Software im Hauptverzeichnis des Sticks liegen. Wird der Stick trotzdem nicht erkannt, sollte ein anderes Fabrikat verwendet werden. Für Recovery, Backup und Restore lohnt sich außerdem ein sauber vorbereiteter Service-Stick, damit im Störungsfall kein Zeitverlust durch Medieninkompatibilität entsteht.

Ist 6AV2123-2GB03-0AX0 ein PROFINET-Panel oder ein PROFIBUS-Panel?

Das Gerät ist die PROFINET-Version des KTP700 Basic. Siemens beschreibt es ausdrücklich als KTP700 Basic color PN mit PROFINET-Schnittstelle. Für Bestandsanlagen ist das wichtig, weil die DP-Variante eine andere Artikelnummer trägt. Wer also ein Bediengerät für Ethernet-basierte Kommunikation mit S7-1200, S7-1500 oder anderen PROFINET-fähigen Steuerungen sucht, ist mit dieser Artikelnummer richtig. Bei Austauschprojekten sollte die Kommunikationsarchitektur der Anlage trotzdem vor Bestellung geprüft werden, damit nicht versehentlich eine PN-Variante in einer reinen PROFIBUS-Umgebung eingeplant wird.

Mit welcher Software kann ich 6AV2123-2GB03-0AX0 projektieren?

Siemens nennt für dieses Panel die Projektierung ab WinCC Basic V13 / STEP 7 Basic V13. In den detaillierten Produktdaten sind darüber hinaus auch STEP 7 Professional sowie WinCC Basic, Comfort, Advanced und Professional im TIA Portal aufgeführt. Für den Einkauf bedeutet das: Die Hardware passt in moderne TIA-Umgebungen, entscheidend ist aber, dass die eingesetzte Engineering-Version das passende Geräteabbild unterstützt. Für Instandhalter ist wichtig, bei Projektübernahme oder Geräteersatz nicht nur das Panel, sondern auch die TIA-Version und vorhandene HMI-Images zu prüfen.

Kann 6AV2123-2GB03-0AX0 ein älteres KTP600 Basic ersetzen?

Für mehrere Basic Panels der 1. Generation wird das KTP700 Basic 6AV2123-2GB03-0AX0 als Nachfolge- beziehungsweise Migrationsgerät genannt, unter anderem für bestimmte KTP600 Basic PN-Varianten. Das ist für Betreiber älterer Maschinen interessant, weil sich damit eine strukturierte Migrationsstrategie aufbauen lässt. Trotzdem sollte ein Ersatz nicht als rein mechanischer 1:1-Tausch verstanden werden. Vor der Umstellung sind immer Projektdaten, Schaltschrankausschnitt, Kommunikation und Bedienbildlogik zu prüfen. Gerade in laufenden Serienanlagen spart diese Vorprüfung spätere Stillstandszeiten.

Kann ich Backup, Restore oder Recovery beim KTP700 Basic selbst durchführen?

Ja. Siemens beschreibt für Basic Panels sowohl Backup/Restore über ProSave als auch die Rücksetzung auf Werkseinstellungen über WinCC oder ProSave. Zusätzlich gibt es einen Recovery-Weg per USB, bei dem die Recovery-Software auf einen FAT32-formatierten USB-Stick kopiert und am Panel gestartet wird. Für einen sauberen Serviceprozess sollte das Panel vor Backup oder Restore in den Transfermodus gesetzt werden; bei aktivierter Automatik kann das Gerät selbst in den Transfer wechseln. Für Betreiber kritischer Anlagen ist es sinnvoll, die Recovery-Dateien und die letzte freigegebene Projektversion bereits vor einem Ausfall bereitzuhalten.

Welche Bedien- und Sprachfunktionen bietet das KTP700 Basic?

Das Panel kombiniert Touchbedienung mit acht Funktionstasten. Damit eignet es sich gut für Anwendungen, in denen einerseits feste Bedienhandlungen über Tasten benötigt werden, andererseits aber auch flexible Eingaben, Quittierungen oder Navigationsmasken direkt auf dem Bildschirm laufen. Siemens nennt außerdem 10 Runtime-Sprachen und bis zu 32 Projektsprachen. Für international eingesetzte Maschinen ist das ein praktischer Vorteil, weil sich mehrere Bedienersprachen in einem Projekt abbilden lassen, ohne direkt in eine deutlich höhere Geräteklasse wechseln zu müssen.

Wann ist bei diesem Artikel Reparatur sinnvoller als Austausch oder Neubeschaffung?

Eine Reparatur ist besonders dann sinnvoll, wenn das bestehende Projekt, der Einbauplatz und die Anlagenfreigabe erhalten bleiben sollen und der Defekt klar auf das vorhandene Gerät begrenzt ist. Ein Austausch passt besser, wenn eine laufende Produktion in sehr kurzer Zeit wieder starten muss. Gebrauchtgeräte sind oft interessant für Bevorratung und budgetorientierte Ersatzteilstrategien, Neugeräte für standardisierte Beschaffung ohne Historie. Auf der EICHLER-Seite stehen diese Wege für den Artikel parallel zur Verfügung; bei Reparaturen werden zusätzlich technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie genannt.

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