SIEMENS 6ES7633-1DF02-0AE3

  • SIEMENS | HMI | Kompaktgeräte

  • EICHLER-Art.Nr.: K0118928
  • EAN: 4019169021005

Produktbeschreibung

SIMATIC C7-633/P,KOMPLETTGERAET MIT INTEGRIERTEN KOMPONENTEN: S7-300 CPU 315, OP7, IM360 16DI, 16DO, 4AI, 4AO, 4 UI

Leistungen für SIEMENS 6ES7633-1DF02-0AE3

Reparatur

1-3 Tage

von 1.926,06 €

bis 3.466,91 €

je Stck. 159,00 €

Austausch

1-3 Tage

10+ Stck.

3.009,60 €

je Stck. 159,00 €

3.009,60 € *

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Gebraucht

1-3 Tage

10+ Stck.

3.344,00 €

je Stck. 159,00 €

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Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: ECCN:
Nettogewicht pro ME 2.33
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus EOP: 2017-06-30
EAN 4019169021005
UPC /
Statistische Warennummer 85371091
Listenkennzeichen (LKZ) /
Fabrikategruppe 4240
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: /
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 /
eClass 5.1 /
eClass 6.0 /
ETIM 3 /
ETIM 4 /
ETIM 5 /

Was ist 6ES7633-1DF02-0AE3 und wo wird es eingesetzt

6ES7633-1DF02-0AE3 ist ein SIMATIC C7-633/P Komplettgerät von Siemens. Es kombiniert in einem Gehäuse eine S7-300 CPU 315, ein OP7-Bediengerät, die IM360-Anschaltung sowie integrierte 16 digitale Eingänge, 16 digitale Ausgänge, 4 Analogeingänge, 4 Analogausgänge und 4 Universaleingänge. Dadurch eignet sich das Gerät besonders für kompakte Maschinen und Bestandsanlagen, in denen Steuerung und Bedienung lokal an einer Stelle benötigt werden. Typische Einsatzfelder sind Retrofit-Projekte, Maschinen mit begrenztem Schaltschrankplatz und Anwendungen, in denen vorhandene C7-Strukturen ohne komplette Neukonstruktion weiterbetrieben werden sollen. Die Versorgung erfolgt mit 24 V DC.

Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten

Das Gerät besitzt ein hinterleuchtetes 4-zeiliges LCD mit 20 Zeichen pro Zeile, 16 Funktionstasten und 4 Softkeys. Die Hintergrundbeleuchtung ist mit einer MTBF von 100.000 Stunden bei 25 °C angegeben. Elektrisch arbeitet das Gerät mit 24 V DC, zulässig sind 20,4 bis 30,2 V; die typische Stromaufnahme liegt bei 550 mA, maximal bei 1 A. Die integrierten E/A erlauben den direkten Anschluss typischer 24-V-Signale, analoge Signale können unter anderem als ±10 V sowie 4…20 mA verarbeitet werden. Über MPI mit bis zu 187,5 kbit/s lässt sich das System in bestehende SIMATIC-Strukturen einbinden. Für die Praxis heißt das: kompakte Integration, direkte Feldanbindung und solide Erweiterbarkeit über IM-/CP-Strukturen statt vollständigem Neudesign.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz

Für 6ES7633-1DF02-0AE3 ist auf der EICHLER-Artikelseite der Produktstatus EOP: 2017-06-30 angegeben. Siemens hat zudem die Produktabkündigung für alle C7-Kompaktgeräte und Zubehör veröffentlicht. Für die Baureihe ist außerdem dokumentiert, dass die C7-633/P als mature product eingestuft wurde und kein direkter Nachfolger vorhanden ist; Siemens verweist stattdessen darauf, dass als C7-Nachfolger aktuelle Standardprodukte zur Verfügung stehen. Für Beschaffung und Instandhaltung bedeutet das: Es gibt in der Regel keinen 1:1-Drop-in-Ersatz, sondern meist nur eine migrationsfähige Kombination aus separater SPS und HMI. Gerade deshalb sind Reparatur, Austausch, Bestandsbevorratung und Projekt-/Datenverfügbarkeit bei dieser Artikelnummer besonders wichtig.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie relevant sind

Für 6ES7633-1DF02-0AE3 bietet EICHLER die Leistungen Reparatur, Austausch, Gebraucht und Neu auf Anfrage an. Auf der Artikelseite sind für Reparatur, Austausch und Gebraucht jeweils 1–3 Tage genannt; zusätzlich ist ein optionales Prüfprotokoll Siemens C7 auswählbar. Bei der Reparatur gehören technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, umfassende Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie zum Leistungsumfang. Für Instandhalter ist das relevant, wenn eine Anlage schnell wieder anlaufen muss. Für den Einkauf schafft es eine belastbare Alternative zum riskanten freien Gebrauchtkauf. Für Entscheider reduziert es das Obsoleszenzrisiko, weil die Funktionsfähigkeit bestehender Anlagen auch nach Herstellerabkündigung abgesichert werden kann.

Attribut Wert
Display
Ausführung des Displays LCD-hinterleuchtet
Zeilendisplay
● Anzahl Zeilen 4
● Anzahl Zeichen je Zeile 20
● Zeichenhöhe 8 mm
Hintergrundbeleuchtung
● MTBF Hintergrundbeleuchtung (bei 25 °C) 100 000 h; ca. 11 Jahre
Bedienelemente
Tastatur
● Funktionstasten
— Anzahl Funktionstasten 16
— Anzahl Softkeytasten 4
Versorgungsspannung
Nennwert (DC) 24 V
zulässiger Bereich, untere Grenze (DC) 20,4 V
zulässiger Bereich, obere Grenze (DC) 30,2 V
Lastspannung L+
● Nennwert (DC) 24 V
● zulässiger Bereich, untere Grenze (DC) 20,4 V
● zulässiger Bereich, obere Grenze (DC) 28,8 V
Eingangsstrom
Stromaufnahme, typ. 550 mA
Stromaufnahme, max. 1 A
Verlustleistung
Verlustleistung, typ. 12 W
Speicher
Arbeitsspeicher
● integriert 48 kbyte; 16 K Anweisungen RAM
Ladespeicher
● erweiterbar FEPROM Ja
● erweiterbar FEPROM, max. 512 kbyte
● integriert RAM, max. 80 kbyte
Pufferung
● vorhanden Ja
● mit Batterie Ja; alle Daten
● ohne Batterie Ja; 4 736 byte: parametrierbar für Merker, Zeiten, Zähler, Daten
CPU-Bearbeitungszeiten
für Bitoperationen, typ. 0,3 µs
für Bitoperationen, max. 0,6 µs
für Wortoperationen, typ. 1 µs
für Festpunktarithmetik, typ. 2 µs
für Gleitpunktarithmetik, typ. 50 µs
für Zeit-/Zähloperationen, typ. 12 µs
CPU-Bausteine
DB
● Anzahl, max. 255; DB 0 reserviert
FB
● Anzahl, max. 192; siehe Operationsliste
FC
● Anzahl, max. 192; siehe Operationsliste
OB
● Anzahl, max. siehe Operationsliste
● Anzahl Freie-Zyklus-OBs 1; OB 1
● Anzahl Uhrzeitalarm-OBs 1; OB 10
● Anzahl Weckalarm-OBs 1; OB 35
● Anzahl Prozessalarm-OBs 1; OB 40
● Anzahl Anlauf-OBs 1; OB 100
● Anzahl Asynchron-Fehler-OBs 7; OB 80, 81, 82, 85, 87, 121, 122
Schachtelungstiefe
● je Prioritätsklasse 8
Zähler, Zeiten und deren Remanenz
S7-Zähler
● Anzahl 64
Remanenz
— einstellbar Ja
Zählbereich
— untere Grenze 0
— obere Grenze 999
S7-Zeiten
● Anzahl 128
Remanenz
— einstellbar Ja
Zeitbereich
— untere Grenze 10 ms
— obere Grenze 9 990 s
Datenbereiche und deren Remanenz
Merker
● Größe, max. 256 byte
● Remanenz vorhanden Ja
● davon remanent mit Batterie 0 bis 2047
● davon remanent ohne Batterie 0 bis 2047
Adressbereich
Peripherieadressbereich
● Eingänge 1 kbyte
● Ausgänge 1 kbyte
Prozessabbild
● Eingänge 128 byte
● Ausgänge 128 byte
Hardware-Ausbau
anschließbare Programmiergeräte/PC SIMATIC PG / PC, Standard-PC
Anzahl Baugruppen je System, max. 8
Anzahl Baugruppen je DP-Slave-Anschaltung, max. 32; 122 byte Adressraum je DP-Station
Interfacemodule
● Anschaltungsbaugruppe IM 360 integriert Ja
Anzahl DP-Master
● integriert 0
● über CP 1; CP 342-5
Anzahl betreibbarer FM und CP (Empfehlung)
● FM 8
● CP, PtP 4
● CP, LAN 2
Erweiterungsmodule
● Analog-Ein-/Ausgänge, max. 192
● Digital-Ein-/Ausgänge, max. 768
● Anzahl Erweiterungsmodule, max. 24
Baugruppenträger
● Baugruppen je Baugruppenträger, max. 8
● Anzahl Zeilen, max. 3
Uhrzeit
Uhr
● Hardware-Uhr (Echtzeituhr) Ja; CPU
● Software-Uhr Ja; OP
Digitaleingaben
Anzahl der Eingänge 16
Anzahl Universaleingänge 4
● verwendbar als UE1, UE2: Digital- / Alarmeingang DC 24 V oder Vor- / Rückwärtszähler; UE3: Digital- / Alarmeingang DC 24 V oder Vor- / Rückwärtszähler oder Frequenz- / Periodendauerzähler; UE4: Digital- / Alarmeingang DC 24 V
Eingangsspannung
● Nennwert (DC) 24 V
● für Signal "0" -3 ... +5 V
● für Signal "1" +11 ... +30 V
Eingangsstrom
● für Signal "1", typ. 11,5 mA
Eingangsverzögerung (bei Nennwert der Eingangsspannung)
für Standardeingänge
— bei "0" nach "1", max. 4,8 ms; typ. 3 ms
Leitungslänge
● geschirmt, max. 1 000 m
● ungeschirmt, max. 600 m
Digitalausgaben
Anzahl der Ausgänge 16
Kurzschluss-Schutz Ja; elektronisch taktend
Begrenzung der induktiven Abschaltspannung auf 48 V
Schaltvermögen der Ausgänge
● bei Lampenlast, max. 5 W
Ausgangsspannung
● für Signal "1", min. L+ (-0,8 V)
Ausgangsstrom
● für Signal "1" Nennwert 0,5 A
● für Signal "1" Mindestlaststrom 5 mA
● für Signal "0" Reststrom, max. 0,5 mA
Schaltfrequenz
● bei ohmscher Last, max. 100 Hz
● bei induktiver Last, max. 0,5 Hz
Summenstrom der Ausgänge (je Gruppe)
alle Einbaulagen
— bis 20 °C, max. 4 A
— bis 40 °C, max. 2 A
Leitungslänge
● geschirmt, max. 1 000 m
● ungeschirmt, max. 600 m
Analogeingaben
Anzahl Analogeingänge 4
zulässige Eingangsspannung für Spannungseingang (Zerstörgrenze), max. 30 V
zulässiger Eingangsstrom für Stromeingang (Zerstörgrenze), max. 30 mA
Zykluszeit (alle Kanäle), typ. 2 ms
Eingangsbereiche
● Spannung Ja
● Strom Ja
Eingangsbereiche (Nennwerte), Spannungen
● -10 V bis +10 V Ja
— Eingangswiderstand (-10 V bis +10 V) 50 kΩ
Eingangsbereiche (Nennwerte), Ströme
● -20 mA bis +20 mA Ja
● 4 mA bis 20 mA Ja
— Eingangswiderstand (4 mA bis 20 mA) 105,5 kΩ
Analogausgaben
Anzahl Analogausgänge 4
Spannungsausgang, Kurzschluss-Schutz Ja
Spannungsausgang, Kurzschlussstrom, max. 25 mA
Stromausgang, Leerlaufspannung, max. 16 V; ±
Zykluszeit (alle Kanäle), max. 4 ms; typ. 2 ms
Ausgangsbereiche, Spannung
● -10 V bis +10 V Ja
Ausgangsbereiche, Strom
● -20 mA bis +20 mA Ja
● 4 mA bis 20 mA Ja
Bürdenwiderstand (im Nennbereich des Ausgangs)
● bei Spannungsausgängen, min. 2 kΩ
● bei Spannungsausgängen, kapazitive Last, max. 1 µF
● bei Stromausgängen, max. 0,5 kΩ
● bei Stromausgängen, induktive Last, max. 1 mH
Leitungslänge
● geschirmt, max. 200 m
Analogwertbildung für die Eingänge
Integrations- und Wandlungszeit/Auflösung pro Kanal
● Auflösung mit Übersteuerungsbereich (Bit inklusive Vorzeichen), max. 12 bit
Analogwertbildung für die Ausgänge
Integrations- und Wandlungszeit/Auflösung pro Kanal
● Auflösung mit Übersteuerungsbereich (Bit inklusive Vorzeichen), max. 12 bit
● Wandlungszeit (pro Kanal) 0,5 ms
Einschwingzeit
● für ohmsche Last 0,1 ms
● für kapazitive Last 3,3 ms
● für induktive Last 0,5 ms
Geber
Anschließbare Geber
● 2-Draht-Sensor Ja
— zulässiger Ruhestrom (2-Draht-Sensor), max. 2 mA
Fehler/Genauigkeiten
Gebrauchsfehlergrenze im gesamten Temperaturbereich
● Spannung, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 0,8 %
● Strom, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 0,8 %
● Spannung, bezogen auf Ausgangsbereich, (+/-) 0,8 %
● Strom, bezogen auf Ausgangsbereich, (+/-) 1 %
Grundfehlergrenze (Gebrauchsfehlergrenze bei 25 °C)
● Spannung, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 0,6 %
● Strom, bezogen auf Eingangsbereich, (+/-) 0,6 %
● Spannung, bezogen auf Ausgangsbereich, (+/-) 0,5 %
● Strom, bezogen auf Ausgangsbereich, (+/-) 0,6 %
Schnittstellen
Anzahl Drucker-Schnittstellen 1; RS 232
MPI
● Leitungslänge, max. 9 100 m; ohne Repeater 50 m; mit 2 Repeatern: 1100 m; mit 10 Repeatern in Reihe: 9100 m; über Lichtwellenleiter: 23,8 km (mit Sternkopplern oder OLM)
1. Schnittstelle
Protokolle
● MPI Ja; belegt je Gerät 2 Teilnehmer (1x CPU, 1x OP)
● PROFIBUS DP-Master Nein
● PROFIBUS DP-Device Nein
MPI
● Teilnehmerzahl, max. 32; PG / PC, OP, C7, S7-300 / 400, M7
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 187,5 kbit/s
Kommunikationsfunktionen
S7-Kommunikation
● S7-Erweiterte Kommunikation Ja; Server
S5-kompatible Kommunikation
● unterstützt Ja
Standardkommunikation (FMS)
● unterstützt Ja
Anzahl Verbindungen
● gesamt
— davon dynamisch 8
— davon statisch 4
Alarme/Diagnosen/Statusinformationen
Diagnosefunktion Ja; C7-CPU
Ersatzwerte aufschaltbar Ja; parametrierbar
Alarme
● Alarmzyklus Ja; parametrierbar
● Diagnosealarm Ja; Messbereichsüberschreitung, Drahtbrucherkennung bei 4 bis 20 mA per Software; parametrierbar für Parameterfehler
Zähler
Anzahl Zählereingänge 3; UE1, UE2, UE3
Prinzip Zählen von Flanken
Zählbereich, Beschreibung UE1, UE2: vorwärts: 0 bis 65535, rückwärts: 65535 bis 0; UE3: vorwärts: 0 bis 16777215, rückwärts: 16777215 bis 0
Zählerfrequenz, max. 10 kHz
Zählalarm Rückwärtszähler bei Erreichen von "0"
Zählalarm Vorwärtszähler bei Erreichen des Grenzwertes
Freigabe im Programm
Grenzwert- (Sollwert)- Vorgabe je Wert ein Zähler
Externe Torzähler
● Anzahl externer Torzähler 3
● Prinzip Zählen von Flanken innerhalb einer Torzeit über externen Pin
● Zählbereich UE1, UE2: 0 bis 65535; UE3: 0 bis 16777215
Frequenzzähler
● Anzahl 1; UE3
● Prinzip Zählen von Impulsen innerhalb einer Zeitdauer
● Torbreite, einstellbar Ja
● Torbreite 0,1 / 1 / 10 s (einstellbar)
● Zählbereich 0 bis 16777215
Periodendauerzähler
● Anzahl 1; UE3
● Periodendauer, max. 8,38 s; bzw. 0,12 Hz
● Prinzip Zählen von festen Zeiteinheiten zwischen zwei positiven Flanken
● Zählbereich, untere Grenze 0
● Zählbereich, obere Grenze 16 777 214
Potenzialtrennung
Potenzialtrennung Digitaleingaben
● Potenzialtrennung Digitaleingaben Ja; Optokoppler
● zwischen den Kanälen, in Gruppen zu 16
Potenzialtrennung Digitalausgaben
● Potenzialtrennung Digitalausgaben Ja; Optokoppler
● zwischen den Kanälen, in Gruppen zu 8
Potenzialtrennung Analogeingaben
● Potenzialtrennung Analogeingaben Ja; gemeinsam mit AA
Potenzialtrennung Analogausgaben
● Potenzialtrennung Analogausgaben Ja; gemeinsam mit AE
Potenzialtrennung Kanäle
● Potenzialtrennung Universaleingaben Nein
Isolation
Isolation geprüft mit DC 500 V
EMV
EMV-Störfestigkeit Störfestigkeit: IEC 1000-4-2, IEC 1000-4-3, IEC 1000-4-4, IEC 1000-4-6, EN 50140
Emission von Funkstörungen nach EN 55 022
● Störaussendung nach EN 55022, Klasse A Ja; Störaussendung: Klasse A / EN 55022; Leitungsgeführte Störgrößen: IEC 1000-4-4, IEC 1000-4-5
Schutzart und Schutzklasse
IP (frontseitig) IP65
IP (rückseitig) IP20
Normen, Zulassungen, Zertifikate
CSA-Zulassung Ja; nach Standard C22.2 Nummer 142
UL-Zulassung Ja; UL 508
FM-Zulassung Ja; FM-Standards No. 3611, 3600, 3810 Class I, Division 2, Group A, B, C, D
entwickelt nach IEC 61131 Ja; EN 61131-2 (IEC 1131-2)
DIN/ISO 9001 Ja
Umgebungsbedingungen
Umgebungstemperatur im Betrieb
● senkrechte Einbaulage, min. 0 °C
● senkrechte Einbaulage, max. 50 °C
Luftdruck nach IEC 60068-2-13
● zulässiger Bereich, untere Grenze 795 hPa
● zulässiger Bereich, obere Grenze 1 080 hPa
Relative Luftfeuchte
● Betrieb, min. 5 %
● Betrieb, max. 95 %; keine Betauung
Schwingungen
● Betrieb, geprüft nach IEC 60068-2-6 Ja; IEC 60068-2-6; 10 Hz bis 58 Hz (konstante Amplitude 0,075 mm); 58 Hz bis 500 Hz (konstante Beschleunigung 9,8 m/s²)
Schockprüfung
● geprüft nach IEC 60068-2-29 Ja; IEC 68, Teil 2-29; Halbsinus: 100 m/s² (10 g), 16 ms; 100 Schocks
Projektierung
Projektierungs-Software
● STEP 7 Ja
● STEP 7-Lite Ja
● ProTool Ja
● ProTool/Lite Ja
● ProTool/Pro Ja
Programmierung
● Operationsvorrat siehe Operationsliste
● Klammerebenen 8
● Programmorganisation Linear, strukturiert
● Systemfunktionen (SFC) siehe Operationsliste
Programmiersprache
— KOP Ja
— FUP Ja
— AWL Ja
— SCL Ja
— CFC Ja
— GRAPH Ja
— HiGraph® Ja
Software-Bibliotheken
— Prozessdiagnose Ja; C7-CPU
— Software-Regler Ja; 16 Kreise
Know-how-Schutz
● Anwenderprogrammschutz/Passwortschutz Ja
— Passwortebenen 9
Zykluszeitüberwachung
● untere Grenze 1 ms
● obere Grenze 6 000 ms
● einstellbar Ja
● voreingestellt 150 ms
Sprachen
Onlinesprachen
● Anzahl der Online/Runtime-Sprachen 3
Funktionalität unter WinCC (TIA Portal)
Meldesystem
● Anzahl Meldungen 499
● Anzahl Prozesswerte pro Meldung 8
● Meldepuffer
— Anzahl Einträge 256
Rezeptverwaltung
● Anzahl Rezepturen 99
● Datensätze pro Rezeptur 99
● Einträge pro Datensatz 99
● Rezepturspeicher, max 4 kbyte
Bilder
● Anzahl projektierbarer Bilder 99
Bildobjekte
● Anzahl E/A Felder pro Bild 99
● Grafikobjekte
— Semigrafik Ja; Im Rahmen des Zeichensatzes
Komplexe Bildobjekte
● dynamische Objekte Eingabe-, Ausgabe-, Ein- / Ausgabefelder, Datum- / Uhrzeitfelder, Symbolische Ein- / Ausgabefelder
Maße
Breite 240 mm
Höhe 203,5 mm
Tiefe 90 mm
Einbauausschnitt, Breite 231 mm
Einbauausschnitt, Höhe 159 mm
Gewichte
Gewicht, ca. 1 800 g

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum leuchtet BATF oder warum verliert die C7-633/P nach dem Ausschalten Daten? BATF signalisiert, dass die Batterie zu wenig Spannung hat, defekt ist oder fehlt. Zuerst Batteriezustand und Versorgung prüfen. Den Batteriewechsel nur im eingeschalteten Zustand durchführen, damit keine Daten im internen Anwenderspeicher verloren gehen. Danach Diagnosepuffer, Uhrzeit und remanente Daten prüfen. Wenn das Gerät nach NETZ EIN weiterhin BATF zeigt oder Daten verliert, müssen Batterie und Speicherzustand gezielt geprüft und das Anwenderprogramm auf Vollständigkeit kontrolliert werden.
Warum leuchtet SF rot an der C7-633/P? Die rote SF-Anzeige steht für Sammelfehler der C7-CPU. Als Ursachen nennt Siemens unter anderem Hardwarefehler, Firmwarefehler, Programmier- und Parametrierfehler, Rechen- und Zeitfehler, fehlerhaften internen Speicher, Batterieausfall oder interne Peripheriefehler. Der richtige Weg ist deshalb nicht nur ein Neustart, sondern das Auslesen des Diagnosepuffers mit einem PG, gefolgt von einer Prüfung von Batterie, Anwenderprogramm, internem Speicher und internen E/A.
Warum erscheint Meldung 551 oder warum kann keine MPI-/PPI-Verbindung zur Steuerung aufgebaut werden? Die Meldung 551 bedeutet, dass keine MPI-/PPI-Verbindung zur Steuerung mit der angegebenen Stationsadresse aufgebaut werden kann. Deshalb zuerst MPI-Adresse der CPU, Adressierung im Projekt, Buskabel, Stecker, Adapter und Leitungszustand prüfen. Wenn die Meldung nach Batteriewechsel oder Spannungsausfall auftritt, zusätzlich kontrollieren, ob die CPU noch das richtige Anwenderprogramm enthält oder ein Urlöschen bzw. erneuter Ladevorgang erforderlich ist.
Warum meldet ProTool „Keine Verbindung zum OP“ oder warum treten die internen Fehler 780/781 beim Transfer auf? Für den Transfer der OP-Projektierung ist bei der C7-633 typischerweise die RS232(V.24)/TTY-Schnittstelle relevant; bei falscher Schnittstelle oder falscher Kabelbelegung scheitert der Transfer mit „Keine Verbindung zum OP“. Für Fehler 780 nennt Siemens einen internen Fehler beim MPI-Download und empfiehlt Reset sowie erneuten Download. Fehler 781 steht für einen undefinierten Kommunikationsfehler zur Steuerung. Deshalb Schnittstelle, Kabelbelegung, COM-Konfiguration und Transferweg prüfen und den Download mit bekanntermaßen passender Verbindung erneut ausführen.
Warum treten interne Peripheriefehler oder Ausfälle der integrierten E/A auf? Siemens nennt interne Peripheriefehler ausdrücklich als mögliche Ursache für die SF-Anzeige. Zuerst sollten 24-V-Versorgung, Ausgangsbelastung, Verdrahtung, Kurzschlusszustände und Grenzwerte der Analogkanäle geprüft werden. Wenn die integrierten E/A hardwareseitig ausfallen und die Anlage weiterlaufen muss, kann eine Auslagerung auf ein Erweiterungsrack mit externer S7-300-Peripherie eine praktikable Übergangslösung sein, bis Reparatur oder Austausch umgesetzt sind.

Ist 6ES7633-1DF02-0AE3 noch verfügbar oder nur noch als Ersatzteil?

Die Baugruppe ist obsolet, aber im Markt weiterhin beschaffbar. Siemens führt das Gerät als Ersatzteil, EICHLER bietet dazu Reparatur, Austausch, gebrauchte Geräte und Neu auf Anfrage an. Für akute Stillstände ist das wichtig, weil nicht erst eine komplette Migration auf neue Hardware vorbereitet werden muss. Für den Einkauf heißt das aber auch: Verfügbarkeit, Zustand, Testumfang und Projektsicherheit sind wichtiger als nur der reine Kaufpreis.

Gibt es einen direkten Siemens-Nachfolger für die C7-633/P?

Nach den verfügbaren Siemens-Informationen gibt es keinen direkten Nachfolger. Siemens verweist auf aktuelle Standardprodukte als Nachfolgerwelt für C7-Anwendungen. In der Praxis bedeutet das meist eine Migration auf separate SPS- und HMI-Komponenten statt eines 1:1-Austauschs des Komplettgeräts. Für Betreiber von Bestandsanlagen ist deshalb oft die wirtschaftlichere Zwischenlösung, das bestehende Gerät reparieren oder im Austausch beschaffen zu lassen.

Welche Software und Schnittstellen brauche ich für Service und Projekttransfer?

Die C7-633/P gehört funktional in die Welt von STEP 7 und ProTool. Das Siemens-Handbuch verweist für diese Geräte ausdrücklich auf Kenntnisse in STEP 7 Standard und ProTool. Für den Transfer der OP-Projektierung ist bei der C7-633 aus Praxissicht besonders die RS232(V.24)/TTY-Schnittstelle relevant; die falsche Wahl des Transferwegs ist eine häufige Ursache für Verbindungsprobleme. Für die CPU- bzw. Netzwerkseite spielt MPI weiterhin eine zentrale Rolle.

Kann ich Projekte oder Bediengerätedaten sichern, wenn die Originalsoftware fehlt?

Eine Datensicherung ist möglich, aber sie ist bei diesen älteren Geräten nicht grenzenlos. Siemens beschreibt ProSave v1.1 als Werkzeug für Backup und Restore bei OP7/17 und C7-633/634. Ein vollständiger Rücktransfer der Projektierung ist bei textorientierten Geräten jedoch nicht generell vorgesehen. Wenn bei der ursprünglichen Übertragung nicht gezielt eine rücktransferfähige Quelle mitgegeben wurde, ist oft nur eine Datensicherung des Geräts, aber keine vollständige Wiederherstellung des Engineering-Projekts möglich. Deshalb sollte vor einem Ausfall jede noch lauffähige Anlage systematisch gesichert werden.

Worauf sollte ich beim Kauf eines gebrauchten oder Austauschgeräts achten?

Entscheidend sind Funktionsprüfung, Batteriezustand, Displayzustand, Kommunikationsfähigkeit, E/A-Test und eine klare Aussage zum Prüfumfang. Bei der C7-633/P sind die Hintergrundbeleuchtung, die Pufferbatterie und die internen E/A besonders relevante Punkte. Sinnvoll ist außerdem ein Prüfprotokoll, weil damit nachvollziehbar wird, ob Bedienung, CPU, Schnittstellen und integrierte Peripherie sauber getestet wurden. Genau hier ist ein qualifizierter Austausch oft risikoärmer als ein ungetesteter Marktkauf.

Wann ist Reparatur sinnvoller als ein kompletter Umbau?

Eine Reparatur ist meist dann sinnvoll, wenn Stillstandszeit, Projektverfügbarkeit und mechanische Einbausituation gegen eine sofortige Migration sprechen. Da für die C7-633/P kein direkter Nachfolger existiert, zieht ein kompletter Umbau häufig Anpassungen an Hardware, Visualisierung, Verdrahtung und Dokumentation nach sich. Wenn die Maschine kurzfristig wieder laufen muss, ist ein geprüfter Reparatur- oder Austauschweg häufig der schnellere und kalkulierbarere Schritt. Ein vollständiger Technologiewechsel ist eher dann sinnvoll, wenn sich Obsoleszenz, Projektverlust oder wiederkehrende Hardwareprobleme bereits häufen.

Wichtige Dokumente

Reparatur-Begleitschein

Laden Sie den Begleitschein als PDF herunter oder nutzen Sie die digitale Reparaturanmeldung und senden Sie Ihre defekte Baugruppen zur Reparatur ins EICHLER-Service-Center.

Lachender Eichler Techniker zeigt auf grünes PDF mit dem Sonderverkauf von Automatisierungstechnik

Qualität & Garantie

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