SIEMENS 6AU1445-2AD00-0AA0

  • EICHLER-Art.Nr.: K0368915
  • EAN: 040892728651
  • UPC: 040892728651

Produktbeschreibung

SIMOTION Drive-based Control Unit D445-2 DP/PN; programmierbare Motion-Control-Steuerung; High Performance; Schnittstellen: 12 DI 16DI/DO, 6 Drive-CLiQ 2 PROFIBUS, 3 PROFINET-Ports 2 Ethernet, 2 USB 1 Option Slot; inkl. Doppelluefter-/ Batteriemodul und Batterie.

Leistungen für SIEMENS 6AU1445-2AD00-0AA0

Reparatur

7-10 Tage

von 1.899,13 €

bis 3.418,43 €

je Stck. 195,00 €

Austausch

1-3 Tage

1 Stck.

3.555,00 €

je Stck. 195,00 €

3.555,00 € *

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Gebraucht

1-3 Tage

1 Stck.

3.950,00 €

je Stck. 195,00 €

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Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: N ECCN: EAR99APP
Nettogewicht pro ME 4.3
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus EOP: 2022-10-01
EAN 040892728651
UPC 040892728651
Statistische Warennummer 85371091
Listenkennzeichen (LKZ) PM21
Fabrikategruppe 9483
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: 20121008
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 /
eClass 5.1 27-24-20-03
eClass 6.0 27-24-20-03
ETIM 3 /
ETIM 4 /
ETIM 5 EC000236

Was ist 6AU1445-2AD00-0AA0 und wo wird es eingesetzt

6AU1445-2AD00-0AA0 ist eine Siemens SIMOTION Drive-based Control Unit D445-2 DP/PN für anspruchsvolle Motion-Control-Aufgaben in industriellen Maschinen und Anlagen. Die Baugruppe kombiniert programmierbare Motion-Control-Funktionen mit Steuerungs- und Antriebsnähe und ist für Anwendungen mit mehreren Achsen ausgelegt. Typische Einsatzfelder sind Produktionsmaschinen, Verpackungsmaschinen, Handling-Systeme, Sondermaschinen und Anlagen mit präziser Synchronisation von Bewegungsabläufen. Durch die Einbindung in SIMOTION D4x5-2 und die Nähe zum Antriebssystem ist die Control Unit besonders relevant, wenn bestehende Maschinen mit hoher Achsdynamik weiterbetrieben, instand gehalten oder nach einem Ausfall wieder verfügbar gemacht werden sollen. Die Artikelnummer bezeichnet die Ausführung D445-2 DP/PN in der Leistungsklasse High Performance.

Wichtige technische Daten und was diese in der Praxis bedeuten

Die Baugruppe 6AU1445-2AD00-0AA0 ist als Mehrachssystem für maximal 64 Achsen ausgelegt und unterstützt sehr kurze Takte, darunter einen minimalen PROFINET-Sendetakt sowie Servo- und Interpolatortakte im Bereich von 0,25 ms. Für die Anlagenpraxis ist dies entscheidend, wenn schnelle Achsbewegungen, taktsynchrone Abläufe und präzise Bewegungsführung zuverlässig verarbeitet werden müssen. Die Control Unit verfügt über 12 digitale Eingänge, 16 parametrierbare digitale Ein-/Ausgänge, 6 DRIVE-CLiQ-Schnittstellen, 2 PROFIBUS-Schnittstellen, eine PROFINET-Schnittstelle mit drei Ports, zwei Ethernet-Schnittstellen, zwei USB-Schnittstellen und einen Option Slot. Die Versorgung erfolgt mit 24 V DC, der Schutzgrad ist IP20, und das Doppellüfter-/Batteriemodul gehört zur technischen Ausführung.

Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz

Für 6AU1445-2AD00-0AA0 ist ein EOP-Status mit Datum 01.10.2022 angegeben. Zusätzlich befindet sich das Siemens SIMOTION D Portfolio in einer fortgeschrittenen Life-Cycle-Phase, die für Instandhaltung und Einkauf besondere Bedeutung hat. Der Produktauslauf PM400 ist für SIMOTION D ab 01.10.2025 angekündigt, die Typstreichung PM410 ist ab 01.10.2026 vorgesehen. Danach verschiebt sich der Fokus stärker auf Ersatzteilversorgung, Reparatur, Austausch und Bevorratung. Für Betreiber bedeutet dies, dass Beschaffungsrisiken, Anlagenkritikalität, vorhandene Ersatzteile, Softwarestände und mögliche Migrationspfade frühzeitig bewertet werden sollten. Ein kompatibler Nachfolger darf nur nach konkreter technischer Prüfung der Anwendung, Projektierung und Firmwarestände festgelegt werden.

Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie besonders relevant sind

Bei 6AU1445-2AD00-0AA0 sind vor allem Reparatur, Austausch, Ersatzteilversorgung, Funktionsprüfung und Life Cycle Management relevant. Eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn die bestehende SIMOTION-D-Architektur weiterbetrieben werden soll und eine Migration kurzfristig nicht vorgesehen ist. Austauschlösungen können Stillstandszeiten reduzieren, wenn eine Anlage schnell wieder anlaufen muss und die technische Passfähigkeit geklärt ist. Für Einkauf und Instandhaltung ist zudem eine strukturierte Bevorratung wichtig, weil SIMOTION-D-Komponenten zunehmend obsoleszenzrelevant werden. Life Cycle Management unterstützt dabei, verbaute Baugruppen, Ausfallrisiken, Ersatzteilstrategie und Reparaturfähigkeit planbar zu bewerten. Garantie und Gewährleistung erhöhen die Planungssicherheit bei Reparatur, Verkauf und Austausch, ohne die technische Prüfung im Einzelfall zu ersetzen.

Attribut Wert
Produkt-Markenname SIMOTION
Produkttyp-Bezeichnung D445-2 DP/PN
Leistungsklasse für Motion Control System HIGH Performance
Ausführung des Motion Control Systems Mehrachssystem
PLC- und Motion Control Performance / Überschrift
Anzahl der Achsen / maximal 64
Minimaler PROFIBUS-Takt 1 ms
Minimaler PROFINET-Sendetakt 0,25 ms
Minimaler Interpolatortakt 0,25 ms
Minimaler Servotakt 0,25 ms
● Anmerkung 0,25 ms für SERVO oder SERVO-FAST
Integrierte Antriebsregelung / Überschrift
Maximale Achsanzahl für integrierte Antriebsregelung
● Servo 6
● Vector 6
● U/f 12
● Anmerkung Regelungsarten alternativ; Antriebsregelung auf Basis SINAMICS S120 CU320-2, Firmware-Version V4.x/V5.x
Speicher
RAM (Arbeitsspeicher) 196 Mbyte
Zusätzlicher RAM-Arbeitspeicher für Java-Applikationen 20 Mbyte
RAM-Disk (Ladespeicher) 68 Mbyte
Remanenter Speicher 512 kbyte
Persistenter Speicher (Anwenderdaten auf CF) 1,5 Gbyte
Kommunikation / Überschrift
● Anzahl DRIVE-CLiQ Schnittstellen 6
● Schnittstellen / USB 2
● Schnittstellen / Industrial Ethernet 2
● Schnittstellen / PROFIBUS 2
— Anmerkung äquidistant und taktsynchron; konfigurierbar als Master oder Slave
● Schnittstellen / PROFINET 1
— Anmerkung 1 Schnittstelle mit 3 Ports onboard; 1 Schnittstelle mit 4 Ports optional über CBE30-2; Funktionalität: unterstützt PROFINET IO mit IRT und RT; konfigurierbar als PROFINET IO Controller und/oder Device; unterstützt Medienredundanz (MRP und MRPD)
Allgemeine technische Daten / Überschrift
Ausführung des Lüfters Doppellüfter-/Batteriemodul im Lieferumfang enthalten
Versorgungsspannung DC
● Nennwert 24 V
● minimal 20,4 V
● maximal 28,8 V
aufgenommener Strom / typisch 1 900 mA
● Anmerkung ohne Last an Ein-/Ausgängen, ohne 24-V-Versorgung über DRIVE-CLiQ- und PROFIBUS-Schnittstelle
Einschaltstrom, typ. 5 A
Verlustleistung, typ. 46 W
Umgebungstemperatur, während
● Langzeitlagerung -25 ... +55 °C
● Transport -40 ... +70 °C
● Betrieb 0 ... 55 °C
— Anmerkung Maximale Aufstellhöhe 4000 m über NN. Ab einer Höhe von 2000 m reduziert sich die max. Umgebungstemperatur um 7 °C pro 1000 m.
relative Luftfeuchte
● während Betrieb 5 ... 95 %
● ohne Betauung, geprüft nach IEC 60068-2-38 Nein
Produkteigenschaft / Conformal coating Nein
Widerstandsfähigkeit
● gegen biologisch aktive Stoffe, / Konformität gemäß EN 60721-3-3 Nein
● gegen chemisch aktive Stoffe, / Konformität gemäß EN 60721-3-3 Nein
Luftdruck 620 ... 1 060 hPa
Schutzart IP20 / UL open type
Höhe 380 mm
Breite 50 mm
Tiefe 270 mm
● Anmerkung bei demontiertem Abstandshalter 230 mm Tiefe
Nettogewicht 4 300 g
Digitale Eingänge / Überschrift
Anzahl der Digitaleingänge 12
Eingangsspannung DC
● Nennwert 24 V
● bei Signal "1" 15 ... 30 V
● bei Signal "0" -3 ... +5 V
Potenzialtrennung Ja
● Anmerkung in Gruppen zu 6
Stromaufnahme bei "1"-Signal-Pegel, typ. 9 mA
● bei "0" nach "1", typ. 50 µs
● bei "1" nach "0", typ. 150 µs
Digitale Ein-/Ausgänge / Überschrift
Anzahl der Digitaleingänge/-ausgänge 16
Parametriermöglichkeit der Digitaleingänge/-ausgänge parametrierbar als DI, als DO, als Messtastereingang (max. 16), als Nockenausgang (max. 8)
Bei Verwendung als Eingang / Überschrift
Eingangsspannung DC
● Nennwert 24 V
● bei Signal "1" 15 ... 30 V
● bei Signal "0" -3 ... +5 V
Potenzialtrennung Nein
Stromaufnahme bei "1"-Signal-Pegel, typ. 9 mA
Eingangsverzögerungszeit bei
● Signal "0" → "1", typ. 5 µs
● Signal "1" → "0", typ. 50 µs
Messtastereingang / Reproduzierbarkeit 5 µs
Messtastereingang / Auflösung 1 µs
Bei Verwendung als Ausgang / Überschrift
Lastspannung
● Nennwert 24 V
● minimal 20,4 V
● maximal 28,8 V
Potenzialtrennung Nein
Strombelastbarkeit je Ausgang, max. 500 mA
Leckstrom, max. 2 mA
Ausgangsverzögerungszeit bei
● Signal "0" → "1", typ. 150 µs
● Signal "0" → "1", max. 400 µs
● Signal "1" → "0", typ. 75 µs
● Signal "1" → "0", max. 150 µs
— Anmerkung Angabe für Vcc = 24 V; Last 48 Ohm; "1" = 90 % VOut, "0" = 10 % VOut
Nockenausgang
● Reproduzierbarkeit 10 µs
● Auflösung 1 µs
Schaltfrequenz der Ausgänge bei
● ohmscher Last, max. 4 kHz
● induktiver Last, max. 2 Hz
● Lampenlast, max. 11 Hz
Kurzschlussschutz Ja
Weitere technische Daten / Überschrift
Pufferung Netz-Aus-feste Daten
● der remanenten Daten unbegrenzte Pufferdauer
● der Echtzeituhr, min. 4 d
● Anmerkung längere Pufferdauer der Echtzeituhr über eine im Doppellüfter-/Batteriemodul eingesetzte Batterie
Approbationen
● USA cULus
● Kanada cULus
● Australien RCM (ehemals C-Tick)
● Korea KCC
● Russland, Weißrussland und Kasachstan EAC

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
6AU1445-2AD00-0AA0 startet nicht oder RDY bleibt aus Zuerst sollte geprüft werden, ob die 24-V-DC-Versorgung im zulässigen Bereich anliegt und ob der Anschluss X124 sicher kontaktiert ist. Anschließend sind Sicherungen, Klemmen, Netzteilreserve und mögliche Spannungseinbrüche beim Einschalten zu kontrollieren. Danach sollte geprüft werden, ob das Doppellüfter-/Batteriemodul korrekt sitzt und ob die CompactFlash-Karte vorhanden, passend und lesbar ist.
SF LED leuchtet an der SIMOTION D445-2 DP/PN Zuerst sollte der Diagnosepuffer mit dem Engineering-System ausgelesen werden, weil die SF-Anzeige nur den Fehlerzustand der Baugruppe signalisiert. Anschließend sind Projektierung, Firmwarestand, Technologieobjekte und angeschlossene Antriebs- oder Peripheriekomponenten zu prüfen. Danach sollte abgeglichen werden, ob die reale Hardwarekonfiguration mit dem geladenen Projekt übereinstimmt und ob weitere LED-Anzeigen auf Bus- oder Schnittstellenfehler hinweisen.
PN LED oder PROFINET-Kommunikation meldet Störung Zuerst sollten Link-Status, RJ45-Steckverbinder und die Verbindung an der Onboard-PROFINET-Schnittstelle X150 geprüft werden. Anschließend sind Gerätenamen, IP-Konfiguration, Topologie, Portzuordnung und PROFINET-Controller- oder Device-Rolle mit der Projektierung abzugleichen. Danach sollte kontrolliert werden, ob angeschlossene PROFINET-Teilnehmer erreichbar sind und ob Echtzeit- oder IRT-Anforderungen zur vorhandenen Netzwerkstruktur passen.
DP oder DP/MPI Anzeige weist auf PROFIBUS-Probleme hin Zuerst sollte geprüft werden, ob die PROFIBUS-Stecker fest sitzen, die Abschlusswiderstände korrekt gesetzt sind und die Busleitung unbeschädigt ist. Anschließend sind Teilnehmeradresse, Baudrate, Projektierung und die Rolle als Master oder Slave abzugleichen. Danach sollte geprüft werden, ob einzelne Teilnehmer fehlen, falsche GSD-Daten verwendet wurden oder Diagnosemeldungen auf Peripheriefehler hinweisen.
Status 6 mit blinkendem Punkt wird nicht erreicht Zuerst sollte geprüft werden, ob die Baugruppe den Hochlauf vollständig durchläuft und ob die Kommunikation zum SINAMICS Integrated hergestellt wird. Anschließend sind DRIVE-CLiQ-Verbindungen, angeschlossene Antriebskomponenten und die Spannungsversorgung der beteiligten Komponenten zu kontrollieren. Danach sollte die geladene Projektierung mit der tatsächlichen Antriebsstruktur abgeglichen werden.
Digitale Eingänge oder digitale Ein-/Ausgänge reagieren nicht Zuerst sollte geprüft werden, ob Signalpegel, Bezugspotenzial und Verdrahtung zur 24-V-DC-Logik passen. Anschließend ist zu kontrollieren, ob die parametrierbaren Kanäle im Projekt als Eingang, Ausgang, Messtaster oder Nockenausgang vorgesehen sind. Danach sollte abgeglichen werden, ob die Klemmenbelegung, die Prozessabbild-Zuordnung und mögliche Verriegelungen im Anwenderprogramm zum erwarteten Signalverhalten passen.
Achsen bleiben gesperrt oder Antriebe fahren nicht an Zuerst sollte geprüft werden, ob die Steuerung in einem Betriebszustand ist, in dem Anwenderprogramm und Technologiepakete aktiv sind. Anschließend sind Freigaben, Antriebszustände, DRIVE-CLiQ-Kommunikation und SINAMICS Integrated Diagnosemeldungen zu kontrollieren. Danach sollte geprüft werden, ob Technologieobjekte, Achszuordnungen, Referenzierung und Sicherheits- oder Maschinenfreigaben vollständig erfüllt sind.

Kann 6AU1445-2AD00-0AA0 repariert werden?

Ja, eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn die Baugruppe elektronisch instandsetzbar ist und weiter in der bestehenden SIMOTION-D-Anlage verwendet werden soll. Bei EICHLER erfolgt die Bearbeitung nach individuellem Fehlerbild. Die Control Unit wird analysiert, die Ursache wird eingegrenzt und die Instandsetzung kann bis auf Bauteilebene erfolgen. Vor der Durchführung schafft ein transparenter Kostenvoranschlag eine belastbare Entscheidungsgrundlage. Nach der Instandsetzung ist eine Funktionsprüfung im hauseigenen Testzentrum relevant, damit die Baugruppe nicht nur optisch aufgearbeitet, sondern technisch geprüft zurück in die Ersatzteilstrategie eingeordnet werden kann.

Ist bei 6AU1445-2AD00-0AA0 Reparatur oder Austausch sinnvoller?

Die Entscheidung hängt von Stillstandszeit, Fehlerbild, Anlagenkritikalität, Ersatzteilverfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit ab. Ein Austauschgerät kann sinnvoll sein, wenn eine schnelle Wiederinbetriebnahme im Vordergrund steht und die Passfähigkeit zur vorhandenen Projektierung geklärt ist. Eine Reparatur ist häufig interessant, wenn die bestehende Baugruppe erhalten bleiben soll, keine sofortige Migration geplant ist oder die Beschaffung eines passenden Ersatzes schwierig wird. Für Einkauf und Instandhaltung ist besonders wichtig, dass Artikelnummer, Firmwarestand, CF-Karte, Schnittstellenbelegung und Anlagenprojekt zusammen bewertet werden.

Gibt es einen Nachfolger für 6AU1445-2AD00-0AA0?

Ein Nachfolger sollte nicht pauschal angenommen werden. Bei SIMOTION-D-Baugruppen muss jede Ersatz- oder Nachfolgelösung anhand von Artikelnummer, Hardwareausführung, Firmwarestand, Projektierung, Achsstruktur, Schnittstellen und vorhandener CompactFlash-Karte geprüft werden. Besonders bei D445-2 DP/PN ist die Anwendung häufig eng mit der Maschinenlogik, Motion-Control-Konfiguration und den angeschlossenen SINAMICS-Komponenten verbunden. Eine ungeprüfte Substitution kann zu Kommunikationsfehlern, Projektierungsproblemen oder einer nicht startfähigen Anlage führen. Deshalb ist eine technische Freigabe vor dem Austausch entscheidend.

Worauf ist beim Austausch einer SIMOTION D445-2 DP/PN zu achten?

Beim Austausch müssen nicht nur die mechanische und elektrische Passform stimmen. Entscheidend sind Projektstand, Firmware, CF-Karte, Schnittstellenbelegung, PROFINET- und PROFIBUS-Konfiguration sowie die Zuordnung der DRIVE-CLiQ-Komponenten. Vor dem Ausbau sollte geprüft werden, ob aktuelle Backups, Parameterstände und Projektdaten vorhanden sind. Nach dem Einbau muss die Baugruppe mit der realen Hardwarestruktur und den angeschlossenen Teilnehmern übereinstimmen. Besonders bei obsoleszenzrelevanten Anlagen reduziert eine dokumentierte Ersatzteil- und Backup-Strategie das Risiko, dass ein Austausch unnötig lange Stillstand verursacht.

Was tun, wenn 6AU1445-2AD00-0AA0 nicht kurzfristig beschafft werden kann?

Zuerst sollte geprüft werden, ob Reparatur, Austausch, geprüfte Gebrauchtware oder eine geplante Bevorratung die passende Option ist. Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit können tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden. Bei kritischen Maschinen ist zusätzlich zu bewerten, ob weitere SIMOTION-D-Komponenten im Bestand vorhanden sind und welche Baugruppen für die Anlagenverfügbarkeit besonders wichtig sind. Eine strukturierte Ersatzteilstrategie kann helfen, einzelne Notkäufe zu vermeiden und Beschaffungsrisiken planbarer zu machen.

Welche Risiken entstehen durch den Produktauslauf von SIMOTION D für bestehende Anlagen?

Der Produktauslauf erhöht das Risiko, dass Neuteile, Ersatzteile oder passende Austauschbaugruppen künftig schwieriger zu beschaffen sind. Für Betreiber entstehen dadurch Risiken bei Stillstand, Ersatzteilkosten, Reparaturfähigkeit und Migrationsplanung. Besonders kritisch sind Maschinen, bei denen keine aktuellen Backups, keine dokumentierten Ersatzteilbestände oder keine freigegebenen Austauschvarianten vorhanden sind. Ein Life-Cycle-Check kann helfen, die verbaute Basis zu erfassen, kritische Komponenten zu priorisieren und Reparatur, Austausch, Bevorratung oder Migration in eine belastbare Reihenfolge zu bringen.

Kann eine gebrauchte 6AU1445-2AD00-0AA0 in einer bestehenden Anlage eingesetzt werden?

Eine gebrauchte Baugruppe kann eingesetzt werden, wenn Zustand, technische Ausführung und Passfähigkeit zur Anlage geprüft sind. Entscheidend ist nicht nur die identische Artikelnummer, sondern auch, ob die Baugruppe zur vorhandenen SIMOTION-Konfiguration, Firmware, Speicherkarte, Antriebsstruktur und Kommunikation passt. Eine funktionsgeprüfte Baugruppe reduziert das Risiko gegenüber ungeprüfter Ware deutlich. Vor dem Einsatz sollte außerdem geklärt werden, ob die vorhandenen Projektdaten und Parameterstände vollständig verfügbar sind, damit die Wiederinbetriebnahme nicht an fehlenden Daten scheitert.

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