6ES7315-2AG10-0AB0

  • SIEMENS | Baugruppen | SIMATIC S7-300

  • EICHLER-Art.Nr.: K0118519
  • EAN: 4025515068846

SIMATIC S7-300, CPU 315-2DP ZENTRALBAUGRUPPE MIT MPI INTEGR. STROMVERSORGUNG DC 24V ARBEITSSPEICHER 128 KBYTE 2. SCHNITTST. DP-MASTER/SLAVE MICRO MEMORY CARD ERFORDERLICH

  • EICHLER-Art.Nr.: K0118519
  • EAN: 4025515068846

SIMATIC S7-300, CPU 315-2DP ZENTRALBAUGRUPPE MIT MPI INTEGR. STROMVERSORGUNG DC 24V ARBEITSSPEICHER 128 KBYTE 2. SCHNITTST. DP-MASTER/SLAVE MICRO MEMORY CARD ERFORDERLICH

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Lieferinformationen
Exportkennzeichen AL: ECCN:
Nettogewicht pro ME 0.345
Mengeneinheit (ME) 1 Stück
Verpackungsmenge 1
Zusätzliche Produktinformationen
Produktstatus EOP: 2010-09-15
EAN 4025515068846
UPC /
Statistische Warennummer 85371091
Listenkennzeichen (LKZ) /
Fabrikategruppe 4256
Ursprungsland DE
Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie Seit: /
Klassifizierungen Version Klassifizierung
eClass 4 /
eClass 5.1 /
eClass 6.0 /
ETIM 3 /
ETIM 4 /
ETIM 5 /

Was ist die 6ES7315-2AG10-0AB0 (CPU 315-2DP)?

Die 6ES7315-2AG10-0AB0 ist eine SIEMENS SIMATIC S7-300 CPU 315-2DP für robuste, etablierte Automatisierungsanlagen. Sie eignet sich besonders, wenn eine bestehende S7-300-Umgebung stabil weiterbetrieben werden soll und ein schneller Ersatz oder ein geprüfter Service wichtiger ist als ein zeitintensives Retrofit.

Technische Kerndaten auf einen Blick

Die CPU arbeitet mit 24 V DC (zulässig 20,4–28,8 V) und bietet 128 KB Arbeitsspeicher. Für den Betrieb ist eine SIMATIC Micro Memory Card (MMC) erforderlich – ein entscheidender Punkt für Instandhaltung und schnelle Wiederinbetriebnahme.

Welche Schnittstellen bietet die CPU 315-2DP? (MPI/DP)

Für die Einbindung in bestehende Netze stehen MPI/DP sowie eine zweite DP-Schnittstelle zur Verfügung, die als DP-Master/Slave genutzt werden kann. Das macht die CPU zur passenden Wahl für Anlagen mit PROFIBUS-Strukturen und dezentraler Peripherie.

Projektierung & Software: STEP 7 Kompatibilität

Die Projektierung/Engineering erfolgt mit SIMATIC STEP 7 ab V5.2 + SP1 (mit HW-Update). Damit lässt sich vorhandene Engineering-Infrastruktur weiter nutzen – ein klarer Vorteil, wenn Ausfallzeiten niedrig und Änderungen planbar bleiben sollen.

Reparatur: Nutzen, Ablauf & Garantie

Wenn Verfügbarkeit zählt, sind Reparatur oder Austausch oft die schnellsten Wege zurück in den Betrieb. Für das Produkt wird bei EICHLER eine Abwicklung mit funktionsgeprüften Baugruppen sowie bis zu 36 Monate Garantie/Gewährleistung hervorgehoben – ideal, wenn eine belastbare Lösung statt „Try & Error“ gesucht wird.

Austausch statt Reparatur: Wann ist es wirtschaftlicher?

Ein Austausch ist besonders sinnvoll, wenn Stillstand teuer ist oder eine CPU schnell 1:1 ersetzt werden muss. Eine Reparatur lohnt sich häufig, wenn eine klare Fehlerursache vorliegt und die bestehende Hardware wirtschaftlich erhalten werden soll. (Beides lässt sich als Option auf der Seite abbilden: „Kaufen / Reparieren“).

MMC (Micro Memory Card): Warum sie Pflicht ist

Viele S7-300-CPUs benötigen die MMC zwingend, weil keine integrierte Ladespeicher-Alternative vorhanden ist. Auf der MMC liegen u. a. Anwenderprogramm und Systemdaten; ohne MMC ist Betrieb bzw. Wiederanlauf oft nicht möglich.

Identifikation & Bestellung: EAN/Artikelnummern

Für Einkauf und Ersatzteilmanagement helfen eindeutige Identifikatoren wie EAN und Produktcode. In der S7-300-Übersicht wird die EAN 4025515073154 zur 6ES7315-2AG10-0AB0 genannt.

Merkmal Wert
HW-Funktionsstand 1
Firmware-Version V2.6
Engineering mit
● Programmierpaket STEP 7 ab V 5.2 + SP 1 mit HW-Update
Versorgungsspannung
Nennwert (DC) 24 V
zulässiger Bereich, untere Grenze (DC) 20,4 V
zulässiger Bereich, obere Grenze (DC) 28,8 V
externe Absicherung für Versorgungsleitungen (Empfehlung) min. 2 A
Eingangsstrom
Stromaufnahme (Nennwert) 0,8 A
Stromaufnahme (im Leerlauf), typ. 60 mA
Einschaltstrom, typ. 2,5 A
I²t 0,5 A²·s
Verlustleistung
Verlustleistung, typ. 2,5 W
Speicher
Arbeitsspeicher
● integriert 128 kbyte; für Programm und Daten
● erweiterbar Nein
Ladespeicher
● steckbar (MMC) Ja
● steckbar (MMC), max. 8 Mbyte
● Datenhaltung auf MMC (nach letzter Programmierung), min. 10 y
Pufferung
● vorhanden Ja; durch MMC gewährleistet (wartungsfrei)
● ohne Batterie Ja; Programm und Daten
CPU-Bearbeitungszeiten
für Bitoperationen, typ. 0,1 µs
für Wortoperationen, typ. 0,2 µs
für Festpunktarithmetik, typ. 2 µs
für Gleitpunktarithmetik, typ. 3 µs
CPU-Bausteine
Anzahl Bausteine (gesamt) 1 024; (DBs, FCs, FBs, OBs, SDBs) Die maximale Anzahl ladbarer Bausteine kann durch die von Ihnen eingesetzte MMC reduziert sein.
DB
● Anzahl, max. 1 023; Nummernband: 1 bis 1023
● Größe, max. 16 kbyte
FB
● Anzahl, max. 1 024; Nummernband: 0 bis 2047
● Größe, max. 16 kbyte
FC
● Anzahl, max. 1 024; Nummernband: 0 bis 2047
● Größe, max. 16 kbyte
OB
● Größe, max. 16 kbyte
● Anzahl Freie-Zyklus-OBs 1; OB 1
● Anzahl Uhrzeitalarm-OBs 1; OB 10
● Anzahl Verzögerungsalarm-OBs 1; OB 20
● Anzahl Weckalarm-OBs 1; OB 35
● Anzahl Prozessalarm-OBs 1; OB 40
● Anzahl DPV1-Alarm-OBs 3; OB 55, 56, 57
● Anzahl Anlauf-OBs 1; OB 100
● Anzahl Asynchron-Fehler-OBs 1; OB 80
● Anzahl Synchron-Fehler-OBs 2; OB 121, 122
Schachtelungstiefe
● je Prioritätsklasse 8
● zusätzliche innerhalb eines Fehler-OBs 4
Zähler, Zeiten und deren Remanenz
S7-Zähler
● Anzahl 256
Remanenz
— einstellbar Ja
— untere Grenze 0
— obere Grenze 255
— voreingestellt 8
Zählbereich
— einstellbar Ja
— untere Grenze 0
— obere Grenze 999
IEC-Counter
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
S7-Zeiten
● Anzahl 256
Remanenz
— einstellbar Ja
— untere Grenze 0
— obere Grenze 255
— voreingestellt keine Remanenz
Zeitbereich
— untere Grenze 10 ms
— obere Grenze 9 990 s
IEC-Timer
● vorhanden Ja
● Art SFB
● Anzahl unbegrenzt (begrenzt nur durch den Arbeitsspeicher)
Datenbereiche und deren Remanenz
remanenter Datenbereich (inklusive Zeiten, Zähler, Merker), max. 128 kbyte
Merker
● Größe, max. 2 048 byte
● Remanenz vorhanden Ja; MB 0 bis MB 2 047
● Remanenz voreingestellt MB 0 bis MB 15
● Anzahl Taktmerker 8; 1 Merkerbyte
Datenbausteine
● Remanenz einstellbar Ja; über Non Retain Eigenschaft am DB
● Remanenz voreingestellt Ja
Lokaldaten
● je Prioritätsklasse, max. 1 024 byte; pro Baustein max. 510
Adressbereich
Peripherieadressbereich
● Eingänge 2 kbyte
● Ausgänge 2 kbyte
davon dezentral
— Eingänge 2 kbyte
— Ausgänge 2 kbyte
Prozessabbild
● Eingänge 128 byte
● Ausgänge 128 byte
Digitale Kanäle
● Eingänge 16 384
— davon zentral 1 024
● Ausgänge 16 384
— davon zentral 1 024
Analoge Kanäle
● Eingänge 1 024
— davon zentral 256
● Ausgänge 1 024
— davon zentral 256
Hardware-Ausbau
Anzahl Erweiterungsgeräte, max. 3
Anzahl DP-Master
● integriert 1
● über CP 4
Anzahl betreibbarer FM und CP (Empfehlung)
● FM 8
● CP, PtP 8
● CP, LAN 10
Baugruppenträger
● Baugruppenträger, max. 4
● Baugruppen je Baugruppenträger, max. 8
Uhrzeit
Uhr
● Hardware-Uhr (Echtzeituhr) Ja
● gepuffert und synchronisierbar Ja
● Pufferungsdauer 6 wk; bei 40 °C Umgebungstemperatur
● Abweichung pro Tag, max. 10 s
Betriebsstundenzähler
● Anzahl 1
● Nummer/Nummernband 0
● Wertebereich 0 bis 2^31 Stunden (bei Verwendung des SFC 101)
● Granularität 1 h
● remanent Ja; muss bei jedem Neustart neu gestartet werden
Uhrzeitsynchronisation
● unterstützt Ja
● auf MPI, Master Ja
● auf MPI, Slave Ja
● auf DP, Master Ja; bei DP-Slave nur Uhrzeit-Slave
● auf DP, Slave Ja
● im AS, Master Ja
● im AS, Slave Nein
● am Ethernet über NTP Nein
Digitaleingaben
integrierte Kanäle (DI) 0
Digitalausgaben
integrierte Kanäle (DO) 0
Analogeingaben
integrierte Kanäle (AI) 0
Analogausgaben
integrierte Kanäle (AO) 0
Schnittstellen
Anzahl Schnittstellen Industrial Ethernet 0
Anzahl Schnittstellen PROFINET 0
Anzahl Schnittstellen RS 485 1
Anzahl Schnittstellen RS 422 0
1. Schnittstelle
Schnittstellentyp integrierte RS 485 - Schnittstelle
potenzialgetrennt Nein
Schnittstellenphysik
● RS 485 Ja
● Ausgangsstrom der Schnittstelle, max. 200 mA
Protokolle
● MPI Ja
● PROFIBUS DP-Master Nein
● PROFIBUS DP-Slave Nein
● Punkt-zu-Punkt-Kopplung Nein
MPI
● Anzahl Verbindungen 16
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 187,5 kbit/s
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— Globaldatenkommunikation Ja
— S7-Basis-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Nein
— S7-Kommunikation, als Server Ja
2. Schnittstelle
Schnittstellentyp integrierte RS 485 - Schnittstelle
potenzialgetrennt Ja
Schnittstellenphysik
● RS 485 Ja
● Ausgangsstrom der Schnittstelle, max. 200 mA
Protokolle
● MPI Nein
● PROFIBUS DP-Master Ja
● PROFIBUS DP-Slave Ja
● Punkt-zu-Punkt-Kopplung Nein
PROFIBUS DP-Master
● Anzahl Verbindungen, max. 16
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● Anzahl DP-Slaves, max. 124; je Station
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Ja; nur I-Bausteine
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Nein
— S7-Kommunikation, als Server Ja
— Äquidistanz Ja
— Taktsynchronität Nein
— SYNC/FREEZE Ja
— DPV1 Ja
Adressbereich
— Eingänge, max. 2 048 byte
— Ausgänge, max. 2 048 byte
Nutzdaten pro DP-Slave
— Eingänge, max. 244 byte
— Ausgänge, max. 244 byte
PROFIBUS DP-Slave
● Anzahl Verbindungen 16
● GSD-Datei Die aktuelle GSD - Datei erhalten Sie unter: http://www.siemens.de/profibus-gsd
● Übertragungsgeschwindigkeit, max. 12 Mbit/s
● automatische Baudratensuche Ja; nur bei passiver Schnittstelle
● Adressbereich, max. 32
● Nutzdaten je Adressbereich, max. 32 byte
Dienste
— PG/OP-Kommunikation Ja
— Routing Ja; bei aktiver Schnittstelle
— Globaldatenkommunikation Nein
— S7-Basis-Kommunikation Nein
— S7-Kommunikation Ja
— S7-Kommunikation, als Client Nein
— S7-Kommunikation, als Server Ja
— Direkter Datenaustausch (Querverkehr) Ja
— DPV1 Nein
Übergabespeicher
— Eingänge 244 byte
— Ausgänge 244 byte
Protokolle
PROFIsafe Nein
Kommunikationsfunktionen
PG/OP-Kommunikation Ja
Globaldatenkommunikation
● unterstützt Ja
● Anzahl GD-Kreise, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Sender, max. 8
● Anzahl GD-Pakete, Empfänger, max. 8
● Größe GD-Pakete, max. 22 byte
● Größe GD-Pakete (davon konsistent), max. 22 byte
S7-Basis-Kommunikation
● unterstützt Ja
● Nutzdaten pro Auftrag, max. 76 byte
● Nutzdaten pro Auftrag (davon konsistent), max. 76 byte; 76 byte (bei X_SEND bzw. X_RCV); 64 byte (bei X_PUT bzw. X_GET als Server)
S7-Kommunikation
● unterstützt Ja
● als Server Ja
● als Client Ja; über CP und ladbare FB
● Nutzdaten pro Auftrag, max. 180 byte; bei PUT / GET
● Nutzdaten pro Auftrag (davon konsistent), max. 64 byte; als Server
S5-kompatible Kommunikation
● unterstützt Ja; über CP und ladbare FC
Anzahl Verbindungen
● gesamt 16
● verwendbar für PG-Kommunikation 15
— für PG-Kommunikation reserviert 1
— für PG-Kommunikation einstellbar, min. 1
— für PG-Kommunikation einstellbar, max. 15
● verwendbar für OP-Kommunikation 15
— für OP-Kommunikation reserviert 1
— für OP-Kommunikation einstellbar, min. 1
— für OP-Kommunikation einstellbar, max. 15
● verwendbar für S7-Basis-Kommunikation 12
— für S7-Basis-Kommunikation reserviert 0
— für S7-Basis-Kommunikation einstellbar, min. 0
— für S7-Basis-Kommunikation einstellbar, max. 12
● verwendbar für Routing 4
S7-Meldefunktionen
Anzahl anmeldbarer Stationen für Meldefunktionen, max. 16; abhängig von den projektierten Verbindungen für PG- / OP- und S7- Basiskommunikation
Prozessdiagnosemeldungen Ja
gleichzeitig aktive Alarm-S-Bausteine, max. 40
Test- Inbetriebnahmefunktionen
Status Baustein Ja
Einzelschritt Ja
Anzahl Haltepunkte 2
Status/Steuern
● Status/Steuern Variable Ja
● Variablen Eingänge, Ausgänge, Merker, DB, Zeiten, Zähler
● Anzahl Variablen, max. 30
— davon Status Variable, max. 30
— davon Steuern Variable, max. 14
Forcen
● Forcen Ja
● Forcen, Variablen Eingänge, Ausgänge
● Anzahl Variablen, max. 10
Diagnosepuffer
● vorhanden Ja
● Anzahl Einträge, max. 100
— einstellbar Nein
Projektierung
Projektierungs-Software
● STEP 7 Ja; ab V 5.2 SP1 mit HW-Update
Programmierung
● Operationsvorrat siehe Operationsliste
● Klammerebenen 8
● Systemfunktionen (SFC) siehe Operationsliste
● Systemfunktionsbausteine (SFB) siehe Operationsliste
Programmiersprache
— KOP Ja
— FUP Ja
— AWL Ja
— SCL Ja
— CFC Ja
— GRAPH Ja
— HiGraph® Ja
Know-how-Schutz
● Anwenderprogrammschutz/Passwortschutz Ja
Maße
Breite 40 mm
Höhe 125 mm
Tiefe 130 mm
Gewichte
Gewicht, ca. 290 g

Fehlerbeschreibung Möglicher Lösungsansatz
Warum blinkt die STOP-LED (z. B. 0,5 Hz) und was ist zu tun? Ein typischer Grund ist eine erforderliche Speicher-Rücksetzung (Memory Reset), z. B. nach Austausch/Wechsel der MMC. Dann: MMC prüfen, korrekten Kartentyp einsetzen und Memory-Reset gemäß Standardvorgehen durchführen.
SF (System Fault) leuchtet rot – was sind die häufigsten Ursachen? SF weist häufig auf Hardware- oder Software-Fehler hin. Vorgehen: Diagnosepuffer auslesen, zuletzt geänderte HW-Konfiguration/Module prüfen und Programm-OBs für Diagnose/Fehlerfälle (z. B. bei dezentralen Systemen) berücksichtigen.
BF (Bus Fault) blinkt/rot – was bedeutet das in der Praxis? BF deutet oft auf Kommunikationsprobleme (z. B. PROFIBUS) hin: Adressen, Terminierung, Teilnehmerausfall oder Projektierung/Netzkonfig prüfen. Ein häufiger Hebel ist das systematische Prüfen der Bus-Teilnehmer und der Diagnosepuffer-Meldungen.
SF dauerhaft + BF blinkend – wie gehe ich am schnellsten vor? Das Muster ist typisch, wenn zusätzlich zum Systemfehler auch eine Kommunikationsstörung vorliegt (z. B. Station/Slot-Fehler, ausgefallene Teilnehmer, falsche Konfiguration). Schnellcheck: PROFIBUS-Teilnehmer online/Adresse/Stecker/Terminierung + Diagnosepuffer.
Firmware-/OS-Update scheitert oder bleibt hängen – was hilft? Bei S7-300-CPUs ist für Updates häufig eine MMC als Pufferspeicher erforderlich; Update-Dateien werden typischerweise über die MMC bereitgestellt. Wenn Updates wiederholt fehlschlagen: MMC-Zustand prüfen, richtige Firmware-Stufe verwenden und Update-Vorgehen gemäß Siemens-Hinweisen umsetzen.
Wann ist Reparatur/Austausch die bessere Wahl als Fehlersuche? Wenn die CPU nicht stabil startet, der Fehler nach Reset/Bus-Checks wiederkehrt oder Stillstandkosten hoch sind, ist ein geprüfter Austausch oft wirtschaftlicher. Für das Produkt wird bei EICHLER zudem bis zu 36 Monate Garantie/Gewährleistung genannt.

FAQ – 6ES7315-2AG10-0AB0 (CPU 315-2DP)

Welche Kernmerkmale hat die 6ES7315-2AG10-0AB0?

CPU 315-2DP mit MPI/DP, zweiter DP-Schnittstelle (Master/Slave), 24 V DC und 128 KB Arbeitsspeicher – passend für bewährte S7-300-Anlagen.

Welche Schnittstellen sind wichtig für Bestandsanlagen?

Die Kombination aus MPI/DP und DP Master/Slave erleichtert die Integration in vorhandene PROFIBUS-Topologien und dezentrale Peripherie.

Welche Software wird für die Projektierung benötigt?

STEP 7 ab V5.2 + SP1 (mit HW-Update). Das ist ideal, wenn vorhandene Engineering-Umgebungen weiter genutzt werden sollen.

Warum ist die Micro Memory Card (MMC) so wichtig?

Die CPU benötigt die MMC als Speichermodul; ohne MMC ist Betrieb/Wiederinbetriebnahme häufig nicht möglich.

Reparatur oder Austausch – was reduziert Stillstand am stärksten?

Bei kritischen Anlagen ist Austausch oft der schnellste Weg. Reparatur ist attraktiv, wenn die Hardware erhalten werden soll und eine geprüfte Instandsetzung mit Garantie gewünscht ist (bei EICHLER: bis zu 36 Monate).

Wichtige Dokumente

Reparatur-Begleitschein

Laden Sie den Begleitschein als PDF herunter oder nutzen Sie die digitale Reparaturanmeldung und senden Sie Ihre defekte Baugruppen zur Reparatur ins EICHLER-Service-Center.

Lachender Eichler Techniker zeigt auf grünes PDF mit dem Sonderverkauf von Automatisierungstechnik

Qualität & Garantie

Herausragende Dienst­leistungs­qualität bei jedem Handgriff

Zwei Eichler Techniker Klatschen sich nach erfolgreicher Reparatur ab

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