Siemens streicht SINAMICS G120 Control Units CU250S-2 als Neuteile zum 01.10.2026

Obsoleszenz beginnt oft mit einer Produktmitteilung. Das zeigt der Produktauslauf der Siemens SINAMICS G120 Control Unit CU250S-2 CAN mit der Artikelnummer 6SL3246-0BA22-1CA0.

Seit dem 1. Oktober 2025 gilt der Status P.M400. Am 1. Oktober 2026 soll P.M410 folgen. Siemens liefert die Baugruppe dann nur noch als Ersatzteil. Ein direkter Siemens Nachfolger mit CAN-Kommunikation steht nicht zur Verfügung.

Für Instandhaltung, Technik und Einkauf entsteht damit Handlungsbedarf. Ein Protokollwechsel auf PROFINET, PROFIBUS DP oder USS/Modbus TCP braucht Planung. Steuerung, Parametrierung und Dokumentation müssen zusammenpassen.

EICHLER unterstützt Betreiber mit Reparatur, Prüfung, Ersatzteilversorgung und Obsoleszenzmanagement. So bleiben Anlagen verfügbar. Gleichzeitig lassen sich unnötige Sofortinvestitionen vermeiden. Frühzeitige Planung schützt Verfügbarkeit und Budget.

Die Wichtigsten Fakten auf einen Blick

  • Betroffen ist die Siemens SINAMICS G120 CU250S-2 CAN mit der Artikelnummer 6SL3246-0BA22-1CA0.
  • Seit dem 1. Oktober 2025 gilt P.M400. Siemens hat damit den Produktauslauf offiziell angekündigt.
  • Ab dem 1. Oktober 2026 ist P.M410 geplant. Siemens liefert die Baugruppe dann nur noch als Ersatzteil.
  • Ein direkter Siemens Nachfolger mit CAN-Kommunikation steht nicht zur Verfügung. Siemens empfiehlt den Umstieg auf PROFINET oder ein anderes Protokoll.
  • EICHLER unterstützt bei Reparatur, Prüfung und Ersatzteilversorgung. So bleibt die Anlagenverfügbarkeit trotz Obsoleszenz planbar.

Welche Siemens Baugruppe ist betroffen?

Die Siemens SINAMICS G120 CU250S-2 CAN ist betroffen.Die Hersteller-Artikelnummer lautet 6SL3246-0BA22-1CA0.

Die Siemens SINAMICS G120 CU250S-2 CAN steuert Antriebe im Siemens SINAMICS G120 System. Die Control Unit übernimmt Regelung, Kommunikation und Überwachung. Sie bindet den Antrieb über CANopen in Maschinen und Anlagen ein. Siemens nennt für diese Baugruppe den Status „Ankündigung zum Produktauslauf“ seit dem 1. Oktober 2025

Siemens plant die Produktstreichung für den 1. Oktober 2026. Ab diesem Datum liefert Siemens die Siemens SINAMICS G120 CU250S-2 CAN nur noch als Ersatzteil. Neuteile stehen dann nicht mehr regulär zur Verfügung. Die Produktabkündigung folgt spätestens am 1. Oktober 2035

Warum ändert Siemens den Produktstatus?

Siemens begründet die Änderung mit einer Portfolioanpassung. Die Siemens SINAMICS G120 CU250S-2 CAN verliert damit schrittweise ihre aktive Vermarktung. Seit dem 1. Oktober 2025 gilt P.M400. Dieser Meilenstein startet die zehnjährige Ersatzteilzusage.

Der nächste Schritt trifft Instandhaltung und Einkauf stärker. Am 1. Oktober 2026 erreicht die Siemens SINAMICS G120 CU250S-2 CAN den Status P.M410. Dann beginnt die Ersatzteilphase. Der Hersteller Siemens liefert die Baugruppe danach nur noch als Ersatzteil.

Diese SINAMICS G120 Control Units sind vom Produktauslauf betroffen

Siemens ArtikelVorheriger StatusAktueller StatusKommender StatusSiemens NachfolgerEICHLER Leistungen
Siemens SINAMICS G120 CU250S-2 CAN, 6SL3246-0BA22-1CA0P.M300 Produkt-LiefereinsatzP.M400 seit 01.10.2025P.M410 ab 01.10.2026; P.M490 spätestens 01.10.2035Kein direkter CAN-NachfolgerReparatur, Prüfung, Ersatzteilversorgung, Bevorratung, Obsoleszenzberatung
Siemens SINAMICS G120 CU250S-2 USS/Modbus TCP, 6SL3246-0BA22-1BA0AlternativeVerfügbares ProtokollmodellMigration möglichKein CAN-ErsatzUnterstützung bei wirtschaftlicher Übergangsplanung
Siemens SINAMICS G120 CU250S-2 PN, 6SL3246-0BA22-1FA0AlternativeVerfügbares ProtokollmodellMigration auf PROFINET möglichEmpfohlene Siemens AlternativeReparatur- und Ersatzteilstrategie für Bestandsanlagen
Siemens SINAMICS G120 CU250S-2 DP, 6SL3246-0BA22-1PA0AlternativeVerfügbares ProtokollmodellMigration auf PROFIBUS DP möglichProtokollalternativeLebenszyklusprüfung und Beschaffungsunterstützung

 

Legende:

  • P.M300: Siemens Produkt befindet sich im regulären Liefereinsatz.
  • P.M400: Siemens kündigt den Produktauslauf an. Ersatzteilzusage startet.
  • P.M410: Siemens streicht das Produkt als Neuteil. Ersatzteilphase beginnt.
  • P.M490: Siemens beendet die Ersatzteilversorgung und den Support.
  • P.M500: Siemens friert den Produktlebenszyklus vollständig ein.

Welche Folgen hat der 6SL3246-0BA22-1CA0 Produktauslauf?

Der 6SL3246-0BA22-1CA0 Produktauslauf erhöht das Risiko ungeplanter Stillstände. Anlagen mit CANopen-Kommunikation benötigen deshalb eine klare Strategie. Ein sofortiger Umbau ist oft nicht wirtschaftlich. Eine gesicherte Reparatur- und Ersatzteilstrategie kann die Restlaufzeit deutlich stabilisieren.

Für den Einkauf verändert sich die Preis- und Verfügbarkeitssituation. Neuteile verlieren nach P.M410 ihre reguläre Bezugsbasis. Ersatzteile können teurer werden. Reparaturen von aktiv eingesetzten Baugruppen gewinnen dadurch an wirtschaftlicher Bedeutung.

Welche Alternativen nennt Siemens?

Siemens nennt keinen direkten Nachfolger mit CAN-Kommunikation. Siemens empfiehlt ein Upgrade des Systemprotokolls. Mögliche Alternativen sind Siemens SINAMICS G120 CU250S-2 USS/Modbus TCP, Siemens SINAMICS G120 CU250S-2 PN und Siemens SINAMICS G120 CU250S-2 DP. 

Eine Migration erfordert jedoch Planung. Steuerungsprogramm, Feldbusstruktur, Parametrierung und Dokumentation müssen passen. Jede Umstellung bindet Zeit, Budget und technische Ressourcen. Viele Anlagen benötigen deshalb eine Übergangslösung bis zur geplanten Modernisierung.

P.M400 bedeutet die Ankündigung zum Produktauslauf. Siemens vermarktet die Siemens SINAMICS G120 CU250S-2 CAN seit dem 1. Oktober 2025 nicht mehr aktiv. Die Baugruppe bleibt aber zunächst als Neuteil bestellbar. Gleichzeitig startet die zehnjährige Ersatzteilzusage. Betreiber sollten jetzt Bestände, Reparaturwege und kritische Anlagen prüfen.

Am 1. Oktober 2026 plant Siemens die Produktstreichung P.M410. Ab diesem Datum beginnt die Ersatzteilphase für die Siemens SINAMICS G120 CU250S-2 CAN. Siemens liefert die Baugruppe dann nur noch als Ersatzteil. Neuteile lassen sich dann nicht mehr regulär beschaffen. Das erhöht den Druck auf Einkauf, Lagerhaltung und Instandhaltung.

Siemens nennt keinen direkten Nachfolger mit CAN-Kommunikation. Der Hersteller empfiehlt ein Upgrade auf PROFINET oder ein anderes Protokoll. Diese Migration betrifft aber mehr als die Control Unit. Sie kann Steuerung, Netzwerk, Parametrierung und Dokumentation verändern. Viele Betreiber sichern deshalb zuerst den Bestand ab.

Reparatur erhält vorhandene Anlagenstrukturen. Das senkt Investitionskosten und reduziert Umbauaufwand. Gerade bei laufenden Maschinen vermeidet eine Reparatur unnötige Stillstandszeiten. Die Siemens SINAMICS G120 CU250S-2 CAN bleibt dadurch länger nutzbar. Das hilft besonders bei Anlagen mit klar geplanter Restlaufzeit.

EICHLER bietet Reparatur, Prüfung und Ersatzteilversorgung für abgekündigte Siemens Automatisierungstechnik. Das schafft eine Alternative zum sofortigen Retrofit. Instandhaltung kann Ausfälle schneller absichern. Einkauf kann Kosten besser steuern. So bleibt die Siemens Bestandsanlage verfügbar, bis eine geplante Modernisierung wirtschaftlich sinnvoll wird.

Wie unterstützt EICHLER bei Siemens Obsoleszenz?

EICHLER unterstützt Betreiber bei abgekündigter Siemens Automatisierungstechnik. Der Fokus liegt auf Reparatur, Instandhaltung und Ersatzteilversorgung sowie einem umfangreichen Angebot an Leistungen aus dem Life Cycle und Obsoleszenzmanagement. Das schützt die Anlagenverfügbarkeit. Es vermeidet unnötige Sofortinvestitionen.

EICHLER prüft Siemens Baugruppen herstellerunabhängig. Reparaturen verlängern die Nutzungsdauer vorhandener Technik. Bevorratung reduziert Beschaffungsrisiken. Eine strukturierte Obsoleszenzplanung schafft Sicherheit bis zur geplanten Außerbetriebnahme.

Für Instandhalter zählt schnelle Verfügbarkeit. Für Techniker zählt technische Zuverlässigkeit. Für Einkäufer zählt Wirtschaftlichkeit. EICHLER verbindet diese Ziele mit praktischer Erfahrung in der Automatisierungstechnik.

Portrait von Eichler Magazin Redakteur Stephan Band

Über den Autor

Seit 2015 arbeite ich im Marketing der EICHLER GmbH. Gleich zu Beginn lötete ich eine eingesandte S5-CPU-Baugruppe mit dem Label „Made in Western Germany“. Diese Erfahrung weckte meine Begeisterung für Nachhaltigkeit und Reparatur in der Automatisierungstechnik. Bis 2024 war ich Chefredakteur des Kundenmagazins „Nachrichten aus der Instandhaltung“ und berichtete leidenschaftlich über Menschen und Lösungen in der betrieblichen Instandhaltung. Im neuen digitalen Magazin fokussiere ich mich auf Product Change Notifications (PCN) und Product Discontinuation Notifications (PDN).

Zukunft gestalten: EICHLER begeistert Mädchen für IT, Elektronik und Logistik

Ausbildungsabschluss bei EICHLER mit starkem Finale

NEU - Gastcheckout im EICHLER Shop nutzen

Innovation braucht Raum zur Entfaltung - neues Forschungs-und Entwicklungszentrum

Wichtige Dokumente

Reparatur-Begleitschein

Laden Sie den Begleitschein als PDF herunter oder nutzen Sie die digitale Reparaturanmeldung und senden Sie Ihre defekte Baugruppen zur Reparatur ins EICHLER-Service-Center.

Lachender Eichler Techniker zeigt auf grünes PDF mit dem Sonderverkauf von Automatisierungstechnik

Ihr Warenkorb

Warenkorb wird geladen