SIEMENS 6ES7153-4BA00-0XB0
- EICHLER-Art.Nr.: K0252092
- EAN: 4025515078579
- UPC: 040892584752
Produktbeschreibung
SIMATIC DP, ANSCHALTUNG ET 200M IM 153-4 PN IO HIGH FEATURE FUER MAX. 12 S7-300 BAUGRUPPEN, UNTERSTUETZT FAIL SAFE MODULE, HART-MODULE, SHARED DEVICE, MEDIUM REDUNDANCY PROTOCOL
Leistungen für SIEMENS 6ES7153-4BA00-0XB0
SIEMENS |
6ES7153-4BA00-0XB0 –
zusätzliche Produktinformationen
| Lieferinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Exportkennzeichen | AL: N ECCN: EAR99H | ||
| Nettogewicht pro ME | 0.258 | ||
| Mengeneinheit (ME) | 1 Stück | ||
| Verpackungsmenge | 1 | ||
| Zusätzliche Produktinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Produktstatus | EOP: 2024-10-01 | ||
| EAN | 4025515078579 | ||
| UPC | 040892584752 | ||
| Statistische Warennummer | 85176200 | ||
| Listenkennzeichen (LKZ) | ST76 | ||
| Fabrikategruppe | X06T | ||
| Ursprungsland | DE | ||
| Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie | Seit: 20101005 | ||
| Klassifizierungen | Version | Klassifizierung | |
|---|---|---|---|
| eClass | 4 | 27-24-21-06 | |
| eClass | 5.1 | 27-24-26-08 | |
| eClass | 6.0 | 27-24-26-08 | |
| ETIM | 3 | / | |
| ETIM | 4 | EC001604 | |
| ETIM | 5 | EC001604 | |
Was ist 6ES7153-4BA00-0XB0 und wo wird es eingesetzt
6ES7153-4BA00-0XB0 ist eine SIEMENS SIMATIC DP Anschaltung ET 200M IM 153-4 PN IO High Feature. Die Baugruppe bindet eine ET-200M-Station mit bis zu 12 S7-300 Baugruppen als PROFINET-IO-Device in eine Steuerungsumgebung ein. Sie ist relevant in bestehenden Anlagen, in denen dezentrale Peripherie im Schaltschrank weiter genutzt, erweitert oder ersetzt werden muss. Unterstützt werden unter anderem Fail-Safe-Module, HART-Module, Shared Device und das Media Redundancy Protocol. Für Instandhaltung und Einkauf ist die Artikelnummer wichtig, wenn ein vorhandenes IM-153-4-PN-HF-Modul eindeutig identifiziert, als Ersatzteil beschafft oder bei Kommunikations- und Diagnoseproblemen geprüft werden soll.
Wichtige technische Daten und was diese in der Praxis bedeuten
Die Baugruppe arbeitet mit 24 V DC Versorgung und einem zulässigen Bereich von 20,4 bis 28,8 V DC. Die maximale Stromaufnahme beträgt 600 mA, die typische Verlustleistung liegt bei 6 W; für den Rückwandbus stellt das Modul 5 V DC mit bis zu 1,5 A bereit. In der Projektierung sind der PROFINET-IO-Betrieb, das Adressiervolumen von 672 Byte Eingängen und 192 Byte Ausgängen, Shared Device mit bis zu zwei IO-Controllern, IRT, S2-Systemredundanz an S7-400H und MRP relevant. Die Diagnose erfolgt über LEDs für LINK, RX/TX und Moduldiagnose. Schutzart IP20, ein Betriebstemperaturbereich von 0 bis 60 °C sowie die Abmessungen 40 x 125 x 118 mm sind für Schaltschrank, Austauschplatz und thermische Bewertung entscheidend.
Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz
6ES7153-4BA00-0XB0 ist als Ersatzteil geführt; zusätzlich gilt für die Artikelnummer der EOP-Status 01.10.2024. Für Betreiber bedeutet das, dass die Baugruppe nicht nur technisch, sondern auch im Hinblick auf Beschaffung, Ersatzteilstrategie und Anlagenlaufzeit bewertet werden sollte. Bei ET-200M- und S7-300-Installationen kann ein Ausfall die dezentrale Peripherie und damit nachgelagerte Anlagenteile betreffen. Ein nicht verifizierter Nachfolger sollte nicht pauschal angenommen werden, weil Projektierung, PROFINET-Name, Firmwarestand, eingesetzte S7-300-Baugruppen, F-/HART-Funktionen und Redundanzkonzept zusammenpassen müssen. Sinnvoll ist daher eine frühzeitige Prüfung von Reparaturfähigkeit, Austauschmöglichkeit, Bevorratung und Migrationsbedarf.
Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie besonders relevant sind
Bei einem Defekt oder einer unsicheren Diagnose kann eine Reparatur wirtschaftlich sein, wenn die Baugruppe weiter in der vorhandenen ET-200M-Station genutzt werden soll. EICHLER unterstützt den Betrieb mit Fehleranalyse, Instandsetzung, technischer Reinigung, vorbeugender Instandhaltung und Funktionsprüfung; dadurch lassen sich Ersatzteilrisiken und ungeplante Stillstandszeiten besser steuern. Für zeitkritische Instandhaltung kommen Austausch oder Beschaffung geprüfter Baugruppen in Betracht, während Einkauf und technische Leitung Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit tagesaktuell im Shop prüfen oder über eine Anfrage klären können. Bei abgekündigten oder schwer beschaffbaren S7-300-/ET-200M-Komponenten sind zusätzlich Life Cycle Management, Bevorratung und bei Bedarf technischer Vor-Ort-Service relevant, um die Weiternutzung bestehender Anlagen planbarer abzusichern.
| Attribut | Wert |
|---|---|
| Allgemeine Informationen | |
| Produkttyp-Bezeichnung | IM 153-4 PN HF |
| Herstellerkennung (VendorID) | 002AH |
| Gerätekennung (DeviceID) | 0302H |
| Versorgungsspannung | |
| Nennwert (DC) | 24 V |
| zulässiger Bereich, untere Grenze (DC) | 20,4 V |
| zulässiger Bereich, obere Grenze (DC) | 28,8 V |
| externe Absicherung für Versorgungsleitungen (Empfehlung) | In einem Aufbau mit geerdetem Bezugspotenzial ist für redundante Interfacemodule eine Sicherung erforderlich (Empfehlung: 2,5 A) |
| Netz- und Spannungsausfallüberbrückung | |
| ● Netz-/Spannungsausfallüberbrückungszeit | 5 ms |
| Eingangsstrom | |
| Stromaufnahme, max. | 600 mA; bei Versorgung mit DC 24 V |
| Einschaltstrom, typ. | 4 A |
| I²t | 0,09 A²·s |
| Ausgangsspannung | |
| Nennwert (DC) | 5 V |
| Ausgangsstrom | |
| für Rückwandbus (DC 5 V), max. | 1,5 A |
| Verlustleistung | |
| Verlustleistung, typ. | 6 W |
| Adressbereich | |
| Adressiervolumen | |
| ● Eingänge | 672 byte; erweiterte HART Nutzdaten |
| ● Ausgänge | 192 byte |
| Hardware-Ausbau | |
| Anzahl Baugruppen je DP-Device-Anschaltung, max. | 12 |
| 1. Schnittstelle | |
| PROFINET IO-Device | |
| Dienste | |
| — IRT | Ja |
| — PROFIenergy | Nein |
| — Priorisierter Hochlauf | Ja |
| — Shared Device | Ja |
| — Anzahl IO-Controller bei Shared Device, max. | 2 |
| Protokolle | |
| Bus-Protokoll/Übertragungsprotokoll | PROFINET IO |
| Protokolle (Ethernet) | |
| ● TCP/IP | Ja |
| ● SNMP | Ja |
| ● LLDP | Ja |
| ● ping | Ja |
| ● ARP | Ja |
| Redundanzbetrieb | |
| ● PROFINET-Systemredundanz (S2) | Ja; an S7-400H |
| Medienredundanz | |
| — MRP | Ja |
| Alarme/Diagnosen/Statusinformationen | |
| Diagnoseanzeige LED | |
| ● LINK-LED | Ja; grüne LED |
| ● RX/TX-LED | Ja; gelbe LED |
| ● für Moduldiagnose | Ja |
| Potenzialtrennung | |
| Potenzialtrennung vorhanden | Ja; nur Richtung PROFINET, RWB ist nicht getrennt |
| Isolation | |
| Isolation geprüft mit | Zwischen PROFINET und 24 V Einspeisung: AC 1 500 V, zwischen Funktionserde und 24 V Einspeisung: DC 500 V |
| Schutzart und Schutzklasse | |
| Schutzart IP | IP20 |
| Umgebungsbedingungen | |
| Umgebungstemperatur im Betrieb | |
| ● min. | 0 °C |
| ● max. | 60 °C |
| Höhe im Betrieb bezogen auf Meeresspiegel | |
| ● Aufstellungshöhe über NN, max. | 2 000 m |
| Maße | |
| Breite | 40 mm |
| Höhe | 125 mm |
| Tiefe | 118 mm |
| Gewichte | |
| Gewicht, ca. | 215 g |
| Fehlerbeschreibung | Möglicher Lösungsansatz |
|---|---|
| Warum blinkt oder leuchtet die BF-LED bei 6ES7153-4BA00-0XB0 | Zuerst sollte geprüft werden, ob das PROFINET-Gerät physikalisch mit dem IO-Controller oder Switch verbunden ist. Anschließend sind Gerätename, Projektierung und Parameterzuordnung mit der tatsächlich eingebauten Baugruppe abzugleichen. Danach sollte kontrolliert werden, ob der IO-Controller erreichbar ist und ob der Rückwandbus der ET-200M-Station korrekt aufgebaut ist. |
| Warum leuchtet die SF-LED an 6ES7153-4BA00-0XB0 | Zuerst sollte geprüft werden, ob der konfigurierte Stationsaufbau mit dem tatsächlichen ET-200M-Aufbau übereinstimmt. Anschließend ist zu kontrollieren, ob eine Baugruppe fehlt, defekt ist oder nicht zur Parametrierung passt. Danach sollten Diagnosepuffer, Modulstatus und kanalbezogene Diagnosemeldungen ausgewertet werden, um einen Fehler in der Peripheriebaugruppe vom Fehler des Interfacemoduls zu trennen. |
| Warum bleibt die ON-LED bei 6ES7153-4BA00-0XB0 aus | Zuerst sollte die 24-V-DC-Versorgung direkt an der Baugruppe gemessen werden. Anschließend sind Klemmen, Einspeisung, Sicherung und Bezugspotenzial zu kontrollieren. Danach sollte geprüft werden, ob die Versorgung innerhalb des zulässigen Spannungsbereichs liegt und ob ein interner Hardwarefehler der Anschaltung vorliegt. |
| Warum zeigt 6ES7153-4BA00-0XB0 keine LINK- oder RX/TX-Aktivität | Zuerst sollte die Verbindung zwischen PROFINET-Port, Switch und IO-Controller geprüft werden. Anschließend sind Ethernet-Leitung, Steckverbinder, Portbelegung und Switch-Port zu kontrollieren. Danach sollte abgeglichen werden, ob Autonegotiation und Übertragungsrate sauber zustande kommen und ob die projektierte PROFINET-Topologie zur realen Verdrahtung passt. |
| Warum ist 6ES7153-4BA00-0XB0 nach einem Austausch nicht erreichbar | Zuerst sollte geprüft werden, ob der Gerätename korrekt übernommen oder neu zugewiesen wurde. Anschließend ist die SIMATIC Micro Memory Card beziehungsweise die Speicherung des Gerätenamens im Modul mit der Projektierung abzugleichen. Danach sollte die Versorgung aus- und wieder eingeschaltet werden, damit die Station den Gerätenamen übernimmt und wieder adressierbar wird. |
| Warum treten nach einem Firmware-Update Fehler an 6ES7153-4BA00-0XB0 auf | Zuerst sollte geprüft werden, ob die verwendete Firmware zur Baugruppe und zur Projektierung passt. Anschließend ist zu kontrollieren, ob das Update über PROFINET IO oder SIMATIC Micro Memory Card vollständig abgeschlossen wurde. Falls der Fehler weiterhin besteht, sollte die Station spannungsfrei geschaltet und erneut gestartet werden; bei einem fehlgeschlagenen Update läuft die Baugruppe nach dem nächsten Aus- und Einschalten grundsätzlich mit der bisherigen Firmware an. |
Kann 6ES7153-4BA00-0XB0 repariert werden?
Ja, eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn die Anschaltung elektrisch oder elektronisch instandsetzbar ist und weiter in der bestehenden ET-200M-Station verwendet werden soll. Bei EICHLER erfolgt die Bearbeitung nach individuellem Fehlerbild. Die Baugruppe wird analysiert, bei Bedarf bis auf Bauteilebene instand gesetzt und anschließend funktionsgeprüft. Ein transparenter Kostenvoranschlag unterstützt die Entscheidung, ob Reparatur, Austausch oder Ersatzbeschaffung wirtschaftlicher ist.
Was tun, wenn 6ES7153-4BA00-0XB0 kurzfristig ausfällt?
Zuerst sollte die Störung anhand von ON-, BF-, SF-, LINK- und RX/TX-LEDs eingegrenzt werden. Parallel ist zu klären, ob die Anlage durch ein Austauschgerät, eine Reparatur oder eine geprüfte Ersatzbaugruppe schneller wieder anlaufen kann. Bei zeitkritischen Ausfällen sind Gerätename, Projektierung, Micro Memory Card und PROFINET-Topologie besonders wichtig, damit ein Austausch nicht an der Inbetriebnahme scheitert.
Ist 6ES7153-4BA00-0XB0 mit vorhandenen ET-200M- und S7-300-Baugruppen kompatibel?
Die Kompatibilität hängt von der vorhandenen ET-200M-Konfiguration, den eingesetzten S7-300-Baugruppen, der Projektierung und den genutzten Funktionen ab. Die Anschaltung ist für bis zu 12 S7-300 Baugruppen ausgelegt und unterstützt unter anderem Fail-Safe-Module, HART-Module, Shared Device und MRP. Vor einem Austausch sollte geprüft werden, ob Artikelnummer, Firmwarestand, GSDML-Projektierung und Anlagenaufbau zusammenpassen.
Gibt es einen Nachfolger oder Ersatztyp für 6ES7153-4BA00-0XB0?
Ein pauschal kompatibler Nachfolger sollte nicht ohne technische Prüfung eingesetzt werden. Entscheidend sind Projektierung, PROFINET-Gerätename, Redundanzkonzept, eingesetzte Peripheriemodule und Firmwarestand. Wenn kein eindeutig verifizierter Ersatztyp vorliegt, sind Reparatur, Austauschgerät, geprüfte Ersatzteilbeschaffung oder eine geplante Migration die sichereren Entscheidungswege.
Worauf kommt es beim Austausch von 6ES7153-4BA00-0XB0 an?
Beim Austausch kommt es vor allem auf spannungsfreies Arbeiten, korrekte PROFINET-Verbindung, Übernahme des Gerätenamens und den Abgleich des tatsächlichen Stationsaufbaus mit der Projektierung an. Wenn eine SIMATIC Micro Memory Card verwendet wird, kann der Gerätename für den Wiederanlauf eine zentrale Rolle spielen. Zusätzlich sollte geprüft werden, ob nach dem Austausch Diagnosemeldungen im IO-Controller auftreten.
Wann lohnt sich Reparatur statt Migration bei 6ES7153-4BA00-0XB0?
Eine Reparatur lohnt sich besonders, wenn die bestehende ET-200M-Station weiter betrieben werden soll und eine Migration auf eine neue Automatisierungsplattform noch nicht geplant oder wirtschaftlich nicht sinnvoll ist. Der Vorteil liegt in der Weiternutzung vorhandener Projektierung, Verdrahtung und Anlagenstruktur. EICHLER unterstützt die Entscheidung durch Fehleranalyse, Kostenvoranschlag, Instandsetzung und Funktionsprüfung; dadurch kann die Reparatur eine planbare Alternative zu ungeplantem Austausch oder sofortiger Migration sein.
Wie lassen sich Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit für 6ES7153-4BA00-0XB0 klären?
Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit können tagesaktuell im Shop geprüft oder über eine Anfrage geklärt werden. Für den Einkauf ist dabei wichtig, ob Reparatur, Austausch, Gebrauchtgerät oder Neugerät zur konkreten Beschaffungssituation passt. Bei abgekündigten oder schwer beschaffbaren Baugruppen sollte zusätzlich geprüft werden, ob Bevorratung oder Life Cycle Management die Versorgungssicherheit der Anlage verbessert.
Welche Rolle spielt Life Cycle Management bei 6ES7153-4BA00-0XB0?
Life Cycle Management ist relevant, wenn die Baugruppe in einer produktionskritischen Anlage eingesetzt wird und der EOP-Status das Beschaffungsrisiko erhöht. Dabei werden Ersatzteilbedarf, Reparaturfähigkeit, Ausfallrisiko, Bevorratung und mögliche Migrationszeitpunkte strukturiert bewertet. Für Instandhaltung, Einkauf und technische Leitung entsteht dadurch eine belastbarere Grundlage, um Anlagenverfügbarkeit und Ersatzteilstrategie über den weiteren Lebenszyklus zu planen.























