SIEMENS 6ES7326-1BK02-0AB0
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SIEMENS | Baugruppen | Digitalein- / Digitalausgaben
- EICHLER-Art.Nr.: K0252220
- EAN: 4025515078234
- UPC: 040892550351
Produktbeschreibung
SIMATIC S7, DIGITALEINGABE SM 326, F-DI 24XDC 24V, FEHLERSICHERE DIGITALEINGABE FUER SIMATIC S7 F-SYSTEME MIT DIAGNOSE-ALARM, BIS KATEGORIE 4 (EN 954-1)/ SIL3 (IEC61508)/PLE (ISO13849), 1X 40-POLIG
Leistungen für SIEMENS 6ES7326-1BK02-0AB0
Reparatur
von 636,68 €
bis 1.146,02 €
Austausch
1.315,12 €
986,34 €
Gebraucht
1.461,24 €
1.095,93 €
Neu
1.623,60 €
1.217,70 €
SIEMENS |
6ES7326-1BK02-0AB0 –
zusätzliche Produktinformationen
| Lieferinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Exportkennzeichen | AL: N ECCN: EAR99H | ||
| Nettogewicht pro ME | 0.49 | ||
| Mengeneinheit (ME) | 1 Stück | ||
| Verpackungsmenge | 1 | ||
| Zusätzliche Produktinformationen | |||
|---|---|---|---|
| Produktstatus | EOP: 2025-10-01 | ||
| EAN | 4025515078234 | ||
| UPC | 040892550351 | ||
| Statistische Warennummer | 85389091 | ||
| Listenkennzeichen (LKZ) | ST73 | ||
| Fabrikategruppe | 4465 | ||
| Ursprungsland | DE | ||
| Einhaltung der Stoffbeschränkungen entsprechend der RoHS-Richtlinie | Seit: 20091125 | ||
| Klassifizierungen | Version | Klassifizierung | |
|---|---|---|---|
| eClass | 4 | 27-24-21-05 | |
| eClass | 5.1 | 27-24-22-04 | |
| eClass | 6.0 | 27-24-22-04 | |
| ETIM | 3 | / | |
| ETIM | 4 | EC001419 | |
| ETIM | 5 | EC001419 | |
Was ist 6ES7326-1BK02-0AB0 und wo wird es eingesetzt
6ES7326-1BK02-0AB0 ist eine fehlersichere digitale Eingabebaugruppe SM 326 für SIMATIC S7 F-Systeme. Das Modul verarbeitet 24 digitale 24-V-DC-Signale und ist für Anwendungen gedacht, in denen sichere Zustände zuverlässig erkannt werden müssen. Durch Diagnose-Alarm, Fail-Safe-Funktion und die mögliche Auslegung bis Kategorie 4 / SIL 3 / PL e eignet sich die Baugruppe für sicherheitsgerichtete Signale wie Not-Halt-Kreise, Schutztürabfragen, Freigaben, Endlagen oder sichere Rückmeldungen aus dem Feld. Für Instandhaltung und Einkauf ist die Artikelnummer vor allem dann relevant, wenn in bestehenden S7-/ET 200M-Sicherheitsumgebungen exakt passender Ersatz für ein laufendes System benötigt wird.
Überblick der wichtigsten technischen Daten und was diese bedeuten
Die Baugruppe arbeitet mit 24 V DC, besitzt 24 digitale Eingänge, benötigt maximal 450 mA aus L+ und 100 mA aus dem 5-V-Rückwandbus. Sie stellt 4 potentialgetrennte Geberversorgungen mit 400 mA Nennstrom bereit. Für die Signalerkennung gilt: Signal 0 liegt bei -30 bis +5 V, Signal 1 bei +11 bis +30 V. Die Eingangsverzögerung von maximal 3,4 ms hilft bei kurzen Reaktionszeiten in Safety-Kreisen. Für die Verdrahtung sind 200 m geschirmt bzw. 100 m ungeschirmt zulässig. Mit 80 x 125 x 120 mm und rund 442 g passt das Modul in typische ET-200M- bzw. S7-Peripherieplätze. Für Technik und Einkauf sind das die entscheidenden Werte für Kompatibilität, Verdrahtung und Diagnoseverhalten.
Produktstatus, Life-Cycle-Status und Obsoleszenz
Siemens führt 6ES7326-1BK02-0AB0 aktuell als Spare Part / Ersatzteil. Auf der EICHLER-Seite ist zusätzlich ein Produktstatus EOP: 2025-10-01 angegeben. Für Bestandsanlagen ist das ein klares Signal, die Versorgung aktiv zu planen und nicht erst im Störfall zu handeln. Offiziell bestätigt ist, dass der ältere Vorgänger 6ES7326-1BK01-0AB0 durch 6ES7326-1BK02-0AB0 ersetzt wurde. Für Migrationsprojekte auf neuere Plattformen verweist Siemens in einem aktuellen Vergleichsdokument auf ET 200SP HA F-DI 16x24VDC HA, 6DL1136-6BA00-0PH1. Siemens weist dabei aber ausdrücklich darauf hin, dass diese Gegenüberstellung keine 1:1-Kompatibilitätszusage ist und die Datenblätter im Einzelfall verglichen werden müssen.
Verfügbare EICHLER Leistungen und wann sie relevant sind
Für 6ES7326-1BK02-0AB0 bietet EICHLER Reparatur, Austausch, Gebraucht und Neu an. Die Reparatur ist besonders dann interessant, wenn die Anlage schnell wieder verfügbar sein muss und vorhandene Hardware wirtschaftlich weitergenutzt werden soll. Laut Produktseite umfasst die Reparatur technische Reinigung, vorbeugende Instandhaltung, umfassende Funktionsprüfung und mindestens 24 Monate Garantie. Für akute Stillstände sind Austausch, Gebraucht- oder Neuteil interessant, weil die Seite hierfür kurze Lieferfenster nennt. Aus Sicht von Instandhaltung, Einkauf und Produktion erhöht diese Kombination die Versorgungssicherheit: Auch bei fortgeschrittenem Lebenszyklus bleibt die Funktionsfähigkeit bestehender Safety-Anlagen absicherbar, ohne sofort in ein komplettes Retrofit zu müssen.
| Attribut | Wert |
|---|---|
| Versorgungsspannung | |
| Nennwert (DC) | 24 V |
| Verpolschutz | Ja |
| Eingangsstrom | |
| aus Lastspannung L+ (ohne Last), max. | 450 mA |
| aus Rückwandbus DC 5 V, max. | 100 mA |
| Geberversorgung | |
| Anzahl Ausgänge | 4; potentialgetrennt |
| Ausgangsstrom | |
| ● Nennwert | 400 mA |
| Verlustleistung | |
| Verlustleistung, typ. | 10 W |
| Digitaleingaben | |
| Anzahl der Eingänge | 24 |
| Anzahl gleichzeitig ansteuerbarer Eingänge | |
| alle Einbaulagen | |
| — bis 40 °C, max. | 24 |
| — bis 60 °C, max. | 24; (bei 24 V) oder 18 (bei 28,8 V) |
| Eingangsspannung | |
| ● Art der Eingangsspannung | DC |
| ● Nennwert (DC) | 24 V |
| ● für Signal "0" | -30 ... +5 V |
| ● für Signal "1" | +11 ... +30 V |
| Eingangsstrom | |
| ● für Signal "0", max. (zulässiger Ruhestrom) | 2 mA |
| ● für Signal "1", typ. | 10 mA |
| Eingangsverzögerung (bei Nennwert der Eingangsspannung) | |
| für Standardeingänge | |
| — bei "0" nach "1", max. | 3,4 ms |
| — bei "1" nach "0", max. | 3,4 ms |
| Leitungslänge | |
| ● geschirmt, max. | 200 m |
| ● ungeschirmt, max. | 100 m |
| Geber | |
| Anschließbare Geber | |
| ● 2-Draht-Sensor | Ja; wenn Kurzschlusstest deaktiviert |
| — zulässiger Ruhestrom (2-Draht-Sensor), max. | 2 mA |
| Alarme/Diagnosen/Statusinformationen | |
| Diagnosefunktion | Ja |
| Alarme | |
| ● Diagnosealarm | Ja |
| Diagnosen | |
| ● Diagnoseinformation auslesbar | Ja |
| Diagnoseanzeige LED | |
| ● Fehlersicherer Betrieb | Ja |
| ● Sammelfehler SF (rot) | Ja |
| Potenzialtrennung | |
| Potenzialtrennung Digitaleingaben | |
| ● zwischen den Kanälen | Ja |
| ● zwischen den Kanälen, in Gruppen zu | 12 |
| ● zwischen den Kanälen und Rückwandbus | Ja |
| Isolation | |
| Isolation geprüft mit | DC 500 V/AC 350 V |
| Normen, Zulassungen, Zertifikate | |
| Maximal erreichbare Sicherheitsklasse im Sicherheitsbetrieb | |
| ● nach DIN VDE 0801 | AK 6 |
| ● nach EN 954 | Kat. 4 |
| ● Performance Level nach ISO 13849-1 | e |
| ● SIL gemäß IEC 61508 | SIL 3 |
| Anschlusstechnik | |
| erforderlicher Frontstecker | 40-polig |
| Maße | |
| Breite | 80 mm |
| Höhe | 125 mm |
| Tiefe | 120 mm |
| Gewichte | |
| Gewicht, ca. | 442 g |
| Fehlerbeschreibung | Möglicher Lösungsansatz |
|---|---|
| Warum meldet die 6ES7326-1BK02-0AB0 einen Kurzschluss nach L+ oder einen SF-Fehler, obwohl der Kontakt offen ist? | Bei interner Geberversorgung arbeitet die Baugruppe mit Kurzschlusstest. Dadurch können ein Kurzschluss nach L+ an der unbeschalteten Sensorleitung, Querschlüsse zwischen Kanälen oder Fehler in der Sensorversorgung eine Diagnose auslösen. Prüfen Sie zuerst, ob die Verdrahtung wirklich kanalgetrennt ist, ob unbeabsichtigte Brücken oder Schirm-/Massekontakte vorhanden sind und ob die Parametrierung zur realen Verdrahtung passt. Bei externer Sensorversorgung werden bestimmte Fehler laut Siemens nicht in derselben Form erkannt, daher muss die Versorgung separat geprüft werden. |
| Warum bleiben die Eingänge FALSE, obwohl SAFE grün leuchtet und kein SF ansteht? | Ein häufiger Fehler ist die Beobachtung von QBAD statt der eigentlichen Eingangssignale. Im dokumentierten Forenfall wird erklärt, dass QBAD im Normalbetrieb FALSE ist und nur passivierte oder gestörte Kanäle signalisiert. Für die Prüfung müssen die realen F-Eingangsbits beobachtet werden. Zusätzlich muss der Kanal im Sicherheitsprogramm tatsächlich verwendet werden und der F-Call aktiv sein, sonst erscheint online kein verwertbares Eingangssignal. |
| Warum gibt es nach dem Austausch der Karte sofort eine Safety-Störung? | Vor der Inbetriebnahme muss die F-Zieladresse der Ersatzbaugruppe zur Projektierung passen. Siemens dokumentiert bei ET-200M-F-Modulen die Vergabe der PROFIsafe-Adresse über DIP-Schalter. Im sps-forum wird für den 1:1-Tausch des Moduls ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die F-Adresse an den DIL-Schaltern korrekt eingestellt werden muss. Stimmen Adressierung und Projekt nicht überein, quittiert das Safety-System den Tausch mit einer Störung. Erst nach Adressabgleich und Kontrolle der Hardwarekonfiguration sollte die Baugruppe wieder freigegeben werden. |
| Warum erscheint beim Einstellen der IO-Adresse die Meldung 2988:2074? | Siemens beschreibt diese Meldung für fehlersichere ET-200M-Module dann, wenn die betreffende F-Zieladresse bereits einer anderen Baugruppe zugeordnet ist. Suchen Sie die Baugruppe mit der kollidierenden F_DEST_ADD und ändern Sie die Adresse der zweiten Baugruppe. Danach sollte die Hardwarekonfiguration erneut geprüft und sauber aktualisiert werden, damit keine Adresskollision im Safety-Verbund bleibt. |
| Warum funktioniert mein 2-Draht-Sensor an der 6ES7326-1BK02-0AB0 nicht sauber? | Das Modul erlaubt 2-Draht-Sensoren nur dann, wenn der Kurzschlusstest deaktiviert ist. Bleibt der Test aktiv, kann die kurze Unterbrechung der Sensorversorgung die Auswertung verfälschen oder unnötige Diagnosen erzeugen. Prüfen Sie deshalb Sensortyp, Parametrierung der Geberversorgung und die Entscheidung zwischen interner und externer Versorgung. Sinnvoll ist zusätzlich der Abgleich mit den Grenzwerten für Signal 0, Signal 1 und zulässigen Ruhestrom. |
Ist 6ES7326-1BK02-0AB0 noch erhältlich oder nur noch als Ersatzteil verfügbar?
Siemens führt das Modul als Ersatzteil. Für Betreiber von Bestandsanlagen ist das wichtig, weil damit klar ist, dass die Baugruppe eher in der Ersatzteil- und Servicewelt als in einer klassischen Neuprojektierung verortet ist. Gleichzeitig bietet EICHLER für diese Artikelnummer Reparatur, Austausch, Gebraucht und Neu an. Das ist für Einkauf und Instandhaltung besonders relevant, wenn Stillstandskosten minimiert und bestehende Anlagen ohne sofortiges Retrofit weiter betrieben werden sollen.
Kann die Baugruppe auch im Standardbetrieb verwendet werden?
Ja. Siemens nennt für die SM 326; DI 24 x DC 24V ausdrücklich, dass sie im Standardbetrieb (non-safety mode) betrieben werden kann und dort auch Configuration in Run (CiR) unterstützt. Ihre Hauptrolle bleibt trotzdem die einer fehlersicheren Eingabebaugruppe für Safety-Anwendungen. Für Bestandsanlagen ist das praktisch, wenn eine vorhandene Hardwareplattform sowohl Standard- als auch Sicherheitsfunktionen abdecken soll, ohne die Baugruppe grundsätzlich wechseln zu müssen.
Gibt es einen offiziellen 1:1-Nachfolger für die Migration?
Ein offiziell benannter 1:1-Nachfolger für diese Baugruppe war in den recherchierten Quellen nicht zu finden. Siemens zeigt in einem aktuellen Vergleich zwar die Zuordnung zur ET 200SP HA F-DI 16x24VDC HA, 6DL1136-6BA00-0PH1, weist aber gleichzeitig darauf hin, dass dieser Vergleich nicht als 1:1-Kompatibilitätsaussage zu verstehen ist. Für Migrationen ist das wichtig: Die Nachfolgeplattform kann technisch sinnvoll sein, sie ersetzt die Bestandsbaugruppe aber nicht automatisch ohne Engineering- und Verdrahtungsprüfung.
Welche Sensoren und Kabellängen sollte ich bei 6ES7326-1BK02-0AB0 einplanen?
Die Baugruppe ist für 24-V-DC-Eingangssignale ausgelegt. Siemens nennt für Signal 0 den Bereich -30 bis +5 V und für Signal 1 +11 bis +30 V. 2-Draht-Sensoren sind möglich, allerdings nur dann, wenn der Kurzschlusstest deaktiviert ist. Für die Verkabelung gelten maximal 200 m geschirmt und 100 m ungeschirmt. Diese Angaben sind entscheidend, wenn Leitungswege lang sind, bestehende Sensorik übernommen werden soll oder es in der Anlage bereits sporadische Diagnoseprobleme gibt.
Worauf muss ich beim 1:1-Tausch der Baugruppe besonders achten?
Der wichtigste Punkt ist die F-Adresse / F_DEST_ADD. Siemens beschreibt bei ET-200M-F-Modulen die Adressvergabe über DIP-Schalter, und im sps-forum wird für den Tausch der 6ES7326-1BK02-0AB0 genau dieser Punkt als entscheidend genannt. Vor dem Einschalten sollte deshalb geprüft werden, ob Ersatzmodul, DIP-Schalterstellung und Projektierung exakt zusammenpassen. Erst danach folgen Hardwarecheck, Freigabe und Funktionstest. Genau dieser saubere Ablauf reduziert das Risiko, dass nach dem Tausch sofort wieder eine Safety-Störung ansteht.
Wie schnell reagiert die Baugruppe bei Eingangssignalen?
Für Standardeingänge gibt Siemens eine Eingangsverzögerung von maximal 3,4 ms sowohl für den Wechsel von 0 auf 1 als auch von 1 auf 0 an. Für die Safety-Betrachtung ist zusätzlich relevant, dass Siemens in einem aktuellen Compendium für 6ES7326-1BK02-0AB0 eine Beispielgröße aus interner Verarbeitungszeit, Eingangsverzögerung und Kurzschlusstestzeit von 32 ms aufführt. Das ist besonders nützlich, wenn Reaktionszeiten in Sicherheitsfunktionen, Diagnoseketten oder Abnahmedokumentationen belastbar abgeschätzt werden müssen.























